Leserstimmen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

(102)
(35)
(6)
(0)
(0)

Ich habe das Buch lange vor mich hin geschoben, was ich im Nachhinein wirklich bereue, es ist so ein wichtiges und unfassbar gutes Buch!!!! Klappentext Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... Meine Meinung Dieses Buch hat mich wahnsinnig bewegt. Immer wieder sind ähnliche Fälle in den Nachrichten und durch dieses Buch ist mir das Thema noch näher gekommen. Rassismus ist leider ein immer noch aktuelles Thema, welches auch nicht beschönigt, sondern wie in diesem Buch verdeutlicht werden sollte, um es endlich besiegen zu können. Allerdings muss man auch aufpassen, dass die Charaktergestaltung des Buches nicht falsch aufgenommen und als Abstempelung aller Weißen wahrgenommen wird, da dies natürlich auch eine Form von Rassismus ist. Starr hat mir als Protagonistin sehr gefallen, da sie ein wirklich starker und tapferer Charakter ist, der sich nicht unterkriegen lässt.

Lesen Sie weiter

Cover: Sehr passend und aussagekräftig. Ich finde es wirklich gelungen und schlicht gehalten. Es drückt alles aus was gesagt werden muss. Schreibstil: Hier war ich wirklich überrascht, weil ich nicht damit gerechnet hätte das er mich so gefangen nehmen würde. Mit Sprache und Ausdruck hat die Autorin es geschafft die zwei Welten von Starr zu separieren und einen einfach nur in seinen Bann zu ziehen. Meinung: Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Die Thematik ist natürlich keine leichte. Ein weißer Cop der einen unbewaffneten Schwarzen auf offener Straße erschießt und eine Hauptprotagonistin die Zeugin des Ganzen ist. Das von da an in Starrs Leben nichts mehr so ist wie es einmal wahr ist wahrscheinlich verständlich. Denn plötzlich steckt sie einem tiefen Konflikt mit sich selbst und den zwei Welten in denen sie fest verwurzelt ist - Schwarz und Weiß. Die Geschehnisse des Abends lassen Starr auch nicht los. Immerzu muss sie an ihren toten Freund denken der nichts falsch gemacht hat und trotzdem erschossen wurde. Medien die alles falsch darstellen, ein Polizist der als Opfer anstatt als Täter dargestellt wird und Freunde die nicht verstehen wieso Starr sich so anders verhält, machen alles nicht einfacher zu verarbeiten. Doch Starr muss eine Entscheidung treffen. Nämlich entweder zu Schweigen oder ihre Stimme zu erheben. Sie auf dieser Reise zu begleiten war dabei unglaubliche berührend. Man konnte die Zerrissenheit fast greifbar wahrnehmen. So oft saß ich mit Tränen in den Augen da oder habe mich von meiner Wut fast vollständigen übermannen lassen. Denn eins kann ich euch sagen: Dieses Buch macht unglaubliche wütend! Die Ungerechtigkeit, wie die Medien alles falsch darstellen, wie Starrs Umfeld teilweise negative darauf reagiert, wie unschuldige weiter schikaniert werden und und und lässt einen natürlich nicht kalt zurück. Doch was mein Herz immer wieder tief berührt hat war der Zusammenhalt in der Familie und der Gemeinde der deutlich rauskommt. Freunde di e voll hinter Starr stehen und sie in allem Unterstützen was sie tut sind das wahre was zählt und was man in so einer schrecklichen Zeit mehr als alles andere braucht. Fazit: Dieses Buch gehört definitiv zu denen die jeder gelesen haben muss, denn die Geschichte dahinter ist bewegend, bedeutend und notwendig. Ich werde es bestimmt och öfter zur Hand nehmen und mich darin verlieren den es war einfach unglaublich. Eine definitive Empfehlung von mir!

Lesen Sie weiter

Die Geschichte: Starr ist schwarz und lebt in einem Ghetto. Aus Angst um ihre Tochter haben ihre Eltern sie auf eine Schule weiter außerhalb geschickt, auf die fast nur Weiße gehen. Dort ist Starr eine andere. Sie achtet darauf, wie sie nach Außen wirkt, weil sie nicht das Image eines schwarzen Ghetto-Mädchens haben möchte. In ihrem Viertel sieht die Welt schon anders aus. Da ist sie die Tochter eines Ex-Gangmitglieds, der mit Drogen gedealt hat und deswegen im Gefängnis landete. Um seiner Kinder Willen hat er damit aufgehört und versucht nun vor allem Jugendlichen, die drohen in die Szene abzurutschen, zu helfen. Trotz aller Bemühungen ist das Viertel kein sicheres Pflaster. Es gibt so gut wie täglich Schießereien. Auch auf einer Party, zu der Starr von einer Freundin mitgenommen wurde, wird geschossen. Sie flüchtet zusammen mit Khalil, den sie nach langer Zeit wieder getroffen hat, mit dem Auto. Die beiden werden von der Polizei angehalten und der Officer erschießt Khalil ohne ersichtlichen Grund. Das sorgt für große Aufregung. Nicht nur in ihrem Viertel, sondern auch außerhalb und irgendwann verlangt so gut wie die ganze Welt „Gerechtigkeit für Khalil“. Starr steht vor einer schwierigen Entscheidung. Sie ist die Zeugin, hat alles gesehen. Macht sie den Mund auf und verlangt ebenfalls Gerechtigkeit für ihren Freund oder lässt sie es, weil es doch nur Ärger einbringt und am Ende sowieso nicht hilft, weil die Polizei die Macht hat? Meine Meinung: Ein sehr brisantes und auch leider allzu aktuelles Thema wird in diesem Buch thematisiert. Wie oft erreicht selbst uns, hier in Deutschland, die Nachricht von einem von der Polizei erschossenen schwarzen Jugendlichen. Und nur allzu oft verläuft der Fall im Sand und der Polizist wird freigesprochen. Das ist nicht nur Rassismus, sondern zusätzlich noch Machtmissbrauch. Die Autorin geht in ihrem Buch wirklich sehr gut damit um. Denn es wird in keinem Fall pauschalisiert. Starr klagt nicht aus Prinzip alle Weißen an. Schließlich hat sie auch weiße Freunde. Dafür wird einem vor Augen geführt, dass viele Weiße dazu neigen zu pauschalisieren. Der wurde erschossen? Dann hat er bestimmt mit Drogen gedealt, immerhin ist er schwarz. Dieses Buch mahnt uns und erinnert daran, nicht so zu denken. Das hat mir sehr gefallen, weil in unserer Gesellschaft in viel zu vielen Fällen alle über einen Kamm geschoren werden. Der ist Deutscher und trägt Springerstiefel. Das muss ein Nazi sein. Der hat ein orientalisches Aussehen, einen langen Bart und trägt einen großen schwarzen Rucksack? Der will bestimmt eine Bombe legen. Der ist schwarz und wurde erschossen? Dann muss er Dreck am Stecken gehabt haben. Sowas ist wirklich traurig und deswegen sind Bücher, die offen mit diesen Themen umgehen, wichtig und sollten gelesen werden! „The Hate U Give“ ist eines dieser Bücher. Es ist ansprechend für Jugendliche, da die Protagonistin selbst eine Jugendliche ist. Sie hat eine sehr starke Persönlichkeit und sie macht innerhalb der Geschichte eine spürbare Veränderung durch. Leider gingen mir ihre Gefühle nicht tief genug unter die Haut. Dafür gibt es viele charmante Nebenfiguren, die sehr liebevoll gestaltet sind. An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen, denn manchmal wirkte alles zu sehr auf cool gemacht und dadurch weniger echt und teilweise sogar etwas übertrieben. Aber gleichzeitig trägt der Schreibstil dazu bei, dass man sich die Gespräche der Figuren sehr gut vorstellen kann. Denn die Unterhaltungen wirken nicht gestellt, sondern sehr lebensecht. Mein Fazit lautet: Trotz der zwei kleinen Kritikpunkte möchte ich das Buch allen ans Herz legen. Denn der Inhalt ist wirklich wichtig und sensibilisiert in Hinblick auf Diskriminierungen, Rassismus und Vorurteile. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte jedem Jugendlichen: „Deine Stimme ist deine Stärke. Setze sie ein!“ Das ist eine sehr wichtige Botschaft. Für jeden, egal welcher Hautfarbe oder Ethnie. Carolin Wallraven, 18 Jahre

Lesen Sie weiter

Klappentext: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Von Anfang an habe ich diese bestimmte Stimmung und diese Ernsthaftigkeit gespürt. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben - es ist einfach wichtig und hat ein noch wichtigeres Thema. Die Protagonisten sind einfach so authentisch und die Thematik so gut umgesetzt, dass es einfach 1000 Sterne verdient hätte!

Lesen Sie weiter

Ungerechtigkeit. Rassismus. Eine Stimme, die den Verurteilten eine Stimme verleiht. Klappentext: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... Meine Meinung: Dieses Buch ist wichtig. Die Stimme der Autorin muss gehört werden. Meiner Meinung nach ist das Buch ein moderner Klassiker. Nicht nur die Thematik ist aktueller denn je, sondern auch die Umsetzung ist unfassbar gut gelungen. Die Protagonistin Starr ist mir noch lange im Gedächtnis geblieben. Sie hat einen eigenen Kopf, muss sich dennoch ungeschriebenen Regeln beugen und beweist unmenschliche Stärke, als sie sich dazu entschließt, ihre Stimme zu nutzen, um etwas zu bewegen. Dieses Buch hat meine Sichtweise in Bezug auf viele verschiedene Dinge, die in den Medien auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt werden, definitiv geändert. Ich bin davon überzeugt, dass das Buch auch in Schulen durchgenommen werden sollte, um Aufklärung zu betreiben. An alle, die überlegen, ob sie das Buch lesen sollten oder nicht: Tut es. Ihr werdet es nicht bereuen. Fazit: Ein bedeutsames Werk, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und mich geprägt hat.

Lesen Sie weiter

Starr führt ein kleines Doppelleben. Während sie an ihrer renomierten Schule die einzige Dunkelhäutge ist, hat sie es in ihrem Privatleben fast nur mit Schwarzen zu tun und kennt das Leben im Ghetto. Sie vesucht beide Leben strikt zu trennen - bis sie mit ansehen muss, wie ihr bester Freund Khalil erschossen wird und sie somit in den Fokus der Medien gerät. Kann sie die Wahrheit über das, was in jener Nacht passierte, preisgeben, oder sollte sie lieber schweigen? "The Hate U Give" ist ein wansinnig wichtiges und authentisches Buch, das schon längst überfällig war. Leider ist das Thema Rassismus immer noch viel zu sehr vertreten und es wurde Zeit, dass ein Buch darauf gezielt eingeht und einige Missstände hervorhebt. Angie Thomas hat dies mit ihrem Buc sehr gut geschafft. Sie schafft es, Stars Geschichte zu erzählen und dabei wahnsinnig authentisch zu bleiben, sodass man ihr diese voll abkauft. Star ist sehr sympathisch und auch ihr Leben in ihren beiden Welten konnte ich voll nachvollziehen. Die Sprache ist manchmal etwas Slang-mässig, was aber gut zu Stars Umgebung passt und die Geschichte umso authentischer werden lässt. Etwas schade fand ich, dass die "Weißen" im Buch leider sehr klischeehaft dargestellt werden. Natürlich ist Rassismus ein sehr großes Thema und es gibt viel zu viele rassistische weiße Menschen, aber glücklicherweise auch viele, die es nicht sind. Das kam mir ein bisschen zu kurz, denn selbst Starrs Freund hat auf viele dieser Klischees zugetroffen. "The hate u give" ist auf jeden Fall ein sehr wichtiges Buch, das ein noch wichtigeres Thema aufgreift. Bitte mehr davon!

Lesen Sie weiter

Eine einsame Landstraße. Zwei schwarze Jugendliche in einem Auto auf dem Weg nach Hause. Ein weißer Cop und dann ein Schuss, der das Fass zum Überlaufen bringt. Starr Carter lebt in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Zum einen in Garden Heights, das schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist und zum anderen in der hauptsächlich weißen Privatschule. Bisher hält sie diese zwei Welten strikt voneinander getrennt. Doch diese eine Nacht ändert alles. Diese Nacht, in der sie mit ansehen muss, wie ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Ohne ersichtlichen Grund, denn Khalil war unbewaffnet. Bald berichtet das ganze Land über seinen Tod und spaltet die Bevölkerung. Die einen stempeln ihn als Drogendealer und Gangmitglied ab, die anderen gehen für ihn auf die Straße und kämpfen gegen Polizeigewalt. Starrs Eltern versuchen verzweifelt, ihren Namen aus der Presse zu halten. Doch Starr hat andere Pläne. Sie will Gerechtigkeit für Khalil, sie will, dass er nicht umsonst gestorben ist. Deshalb erhebt sie ihre Stimme und erzählt der Öffentlichkeit, was in der Nacht passiert ist. Und schon bald kommt es zu Rassenunruhen in der Stadt, die nach und nach völlig außer Kontrolle geraten. Mit The Hate U Give adressiert Angie Thomas ein Thema, das in den USA leider immer noch stark präsent ist: Rassismus. Immer wieder hört man von Polizeigewalt gegenüber Schwarzen. Trayvon Martin, Eric Garner oder Michael Brown sind wahrscheinlich die bekanntesten Fälle. Eine sehr aktuelle Thematik also, die geradezu nach Aufmerksamkeit schreit. Angie Thomas hat diesen Schrei erhört und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Sie schildert die Ermordung Khalils und die kleinen Schikanen gegen die schwarzen Bürger so realistisch und schonungslos, dass ich mit offenem Mund und purem Entsetzen da saß und mich gefragt habe: Ist das jetzt wirklich so passiert? Das kann doch nicht sein! Mit Starr hat Thomas eine wahre Heldin erschaffen. Sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen, sodass ich ihre Angst, ihre Wut und ihre Verzweiflung auf jeder Seite spüren konnte. Und das hat mich dann auch wütend und verzweifelt gemacht. Wütend wegen der Ungerechtigkeit und verzweifelt wegen der Hilflosigkeit. Die Geschichte wird noch ehrlicher und glaubwürdiger durch die Einblicke in den Alltag der afro-amerikanischen Bevölkerung. Der typische Slang oder die Bezüge zu Black Jesus und zur Kirche, zur Musik und zum Fernsehen verdeutlichen die Kultur des Ghettos. Was ich als echt genial empfinde, ist das mehrmalige Erwähnen einiger Schlüsselfiguren der Civil Rights Movement, also der Bürgerrechtsbewegung in den 1950er/60er Jahren. Dadurch erlangt man nämlich einen kleinen geschichtlichen Hintergrund, der das Interesse weckt und einen veranlasst sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um mehr über diese Menschen und ihre Geschichte zu erfahren. Und genau das ist es, was Thomas mit Starrs Geschichte erreichen will. Meiner Meinung nach sollte jeder, und zwar wirklich JEDER, dieses Buch lesen. Es ist nicht einfach nur ein Buch über Rassismus, es ist ein Buch über Rassismus mit aussagekräftigem Appell, das der afro-amerikanischen Bevölkerung eine laute Stimme verleiht. Einfach grandios! Kendra

Lesen Sie weiter

thx

Von: olivia aus schweiz

06.06.2018

mir gefällt es sehr er ist so packen und man hat das Gefühl man wird starr

Lesen Sie weiter