Leserstimmen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

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Meine Meinung Huch, das wird eine schwer bewertbare Rezension. Zuerst muss ich aber eine Worte loswerden, bevor ich das Buch richtig rezensieren werde. Jeder Mensch ist verschieden, hat andere Geschmäcker und leider ist es auch eben so, dass einem nicht jedes Buch gefallen kann, auch, wenn das Buch von so ziemlich jeden Menschen geliebt wird. Manchmal kann man das nicht einmal beeinflussen, da fehlt dann einfach etwas, was bei einem beeinflusst, dass man einfach keinen Draht zum Buch findet. Egal wie sehr man es sich wünscht. Dieses Gefühl hatte ich bei diesem Buch. Das Cover ist in einem schlichten weiß und in der Mitte ist die Hauptprotagonistin Starr in einem Roten Kapuzenpullover und einem Schild, wo 'The Hate U Give' drauf steht. Ich mag das Cover, da es nicht viel vom Buch zeigt und einen so offen für Gedanken lässt. Zum Buch: Puh..wie fängt man sowas an, also.. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten so viele Blogger von "The Hate U Give" geschwärmt und das Buch sogar als eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre in der Jugend, wie Erwachsenenliteratur bezeichnet haben, waren meine Erwartungen an die Geschichte enorm hoch. Ich habe mir eine sehr interessante, berührende wie auch nachdenkliche erhofft. Letztendlich wurde ich nicht in jedem Punkt enttäuscht, nichtsdestorotz hat mich die Geschichte nicht wirklich erreichen können und ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin und den ganz großen Hype um das Buch nicht verstehen kann. Okay das tut gut, das endlich zu sagen. Und versteht mich nicht falsch: Rassismus ist ein sehr wichtiges Thema und es ist sehr gut, dass es Angie Thomas angesprochen hat, da man darüber definitiv reden muss. Gleichzeitig muss man auch sagen, dass Angie Thomas definitiv schreiben kann und auch mit Worten umzugehen weiß, also lag dieses Gefühl der Unerreichbarkeit definitiv bei mir. Das Buch selbst ist vom Schreibstil sehr locker und emotional, trotzdem konnte ich keine einzige Träne verdrücken, obwohl ich ein sehr sensibler Mensch bin. Ich weiß ja auch nicht. Die Charaktere haben mich zum Teil nicht immer erreicht und mit vielen Handlungen wurde ich nicht warm (da ich jetzt nicht spoilern möchte, werde ich keine Beispiele nennen). Die Idee der Geschichte, dass ihr bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wurde und Starr nun Gerechtigkeit für ihn fordert, ist an sich nett gemacht und beweist auch viel Mut und setzt ein Zeichen für Jugendliche, doch leider blieb mir Starr bis zum Schluss fremd. Sie lebt mit ihrer Familie im Ghetto, also in einer Welt voller Kriminalität, erlebt aber auch eine andere Welt, da sie auch auf eine Privatschule gehen darf und dabei fast die einzige schwarze Schülerin ist. Aus dieser Thematik hätte man sehr vieles herausholen können, was meiner Meinung nach aber nicht der Fall ist. Zudem hat das Buch für mich wie eine Verarbeitung von Angie Thomas Gefühlen ihrer Vergangenheit. Daran ist an sich auch nichts auszusetzen, ich hätte es nicht anders gemacht und es ist auch richtig so. Dieser Punkt ist mir nur aufgefallen, sodass man an vielen Stellen gemerkt hat: Oh, da hat jemand viel leiden müssen. Eine Sache, die mich auch echt stark genervt hat war eine Person: Chris. Chris ist der feste Freund von Starr und die beiden haben eine super jugendliche 'Ich liebe dich' Beziehung im Buch, weshalb ich Chris eher als störend empfand, als das er für Starr da war. Vielleicht muss ich das Buch einfach noch einmal beginnen - später irgendwann. Ich will nicht sagen, dass das Buch kein Meilenstein ist, da es wirklich offen und ehrlich mit dem Thema Rassismus umgeht und ich deutlich schlechtere Bücher gelesen habe, aber in diesem Buch fehlte mir eindeutig etwas, was mich mehr gefesselt hätte. Fazit Das Buch beinhaltet ein super wichtiges Thema, das aber meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt wurde, wie ich es erwartet hätte. Rassismus ist in Amerika allgemein bekannt, wie auch viele Vorfälle, die leider tödlich enden mussten. Ich habe zwar einen Einblick in die afroamerikanische Gemeinschaft gekriegt und auch, welchen Einfluss die Polizeigewalt in den USA auf sie ausübt, aber für meinen Geschmack wurde die Thematik zu einseitig beleuchtet und nicht ausreichend beschrieben und hinterfragt. Kurz gesagt zum Buch: Obwohl das Buch "The Hate U Give" eine sehr wichtige Botschaft besitzt und das Thema Rassismus jeden Menschen etwas angeht, konnte mich die Umsetzung der Geschichte leider nicht überzeugen, sodass die Geschichte für mich oberflächlich blieb und ich auch mit den Figuren nicht warm werden konnte. Tut mir leid an alle Liebhaber vom Buch und an Angie Thomas. 3,5/5 Sterne

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Das hier ist ein wichtiges Buch! Anders kann man es kaum sagen. Ein Buch, dass dem Leser vieles klar macht, was ihm vorher vielleicht nicht klar war, dass ihn schockiert, zum Kopfschütteln, zum Lachen und zum Weinen bringt. All das vereint die Geschichte um Starr, die den Leser mit in ihr Viertel und auf die Straßen Amerikas nimmt. Der unverblümte Schreibstil bereitet einem beim Lesen vielleicht anfangs einige Probleme, werden doch viele Begriffe aus Slang und Straßensprache verwendet, von denen man unter Umständen vorher noch nicht gehört hat. Diese Formulierungen schaffen jedoch eine große Unmittelbarkeit, von der man im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr profitiert. Die Identifikation mit der Protagonistin lässt den Leser noch tiefer in ihre Gedanken und Situation eintauchen, sodass jedes Geschehnis, jeder Rückschlag und jeder Erfolg, auch zu einem persönlichen werden. Zwischendurch hat sich die Handlung ein wenig gezogen, sodass ich das Buch tatsächlich für einige Tage aus der Hand legte. Im Nachhinein haben diese Teile, die für mich etwas langwieriger zu lesen waren, aber ebenso prägnant zum Gesamtbild des Buches beigetragen. Denn die zähen Stunden des Alltags, das unsichere Warten und das heimliche, trügerische Gefühl der Sicherheit, vermitteln allesamt die prägnanten Emotionen der Geschichte, die dadurch verstärkt ausgedrückt werden. Zusammenfassend kann ich diesem Buch nichts anderes als 5 Sterne geben, weil es für mich ein unglaublich tiefgründiges und durchdachtes Werk der Jugendliteratur darstellt, dass jeder, egal ob jung oder alt, mal gelesen haben sollte. (Wenn auch nur, um sich der eigenen Privilegien bewusst zu sein.)

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Nachdem dieses Buch nun lange in meinem Regal stand, habe ich endlich geschafft es zu lesen und es nicht bereut. Hier geht es um ein wichtiges Thema, was sich leider bis heute nicht geändert hat. Starr wächst in einem ärmlichen Viertel auf mit all den Menschen, die zu ihr gehören und fühlt sich wohl. Im anderen Teil ihres Lebens geht sie auf auf eine Privatschule und ist dort als fast einzige Farbige eine Minderheit. Demnach lebt sie zwei Leben, denn sie möchte auf ihrer Schule nicht auf das eigentliche Ghetto-Mädchen in ihr aufmerksam machen. Doch dann passiert etwas, das ihr ganzes Leben verändert. Vor ihren Augen wird ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen und Starr muss handeln, denn es gab keinerlei Grund dafür. Mir hat Starrs Veränderung in diesem Buch unglaublich gut gefallen. Nachdem Vorfall mit ihrem besten Freund macht sie sich stark, nicht nur für ihn sondern auch für alle anderen, die unter Rassismus leiden. In dem Buch geht es noch um so viel mehr, was es für mich zu einem großartigen Gesamtpaket macht. Ich konnte mich gut in Starr hineinversetzen. Ich spürte ihre Wut und ihren Zorn und hätte am liebsten mit ihr zusammen die Welt in Aufruhr gebracht :P Diese Manipulation durch Medien und Co. machte mich rasend und so fieberte ich nur so durch dieses Buch. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, es zu lesen, denn das behandelte Thema ist nach wie vor wichtig und öffnet die Augen.

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Auf das Buch "The Hate U Give" bin ich durch den Filmtrailer aufmerksam geworden. Da war natürlich klar, dass ich zunächst das Buch lesen musste, bevor ich mir den Film zu Gemüte führen würde. "The Hate U Give" behandelt ganz wichtige Themen junger Menschen, die mit den Auswirkungen von Ghetto-Bildungen leben müssen. Die Hauptprotagonistin Starr muss mit eigenen Augen erleben, wir ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Sie ist die einzige Augenzeugin der Tat und durchlebt eine schwere Zeit. Getrieben von Angst und dem Wunsch, ihrem toten Freund zur Seite zu stehen, geht sie ihren ganz eigenen Weg. Die Autorin: Angie Thomas lebt seit Geburt an in Jackson, Mississippi. Nachdem sie sich als junges Mädchen als Rapperin hervortat, machte sie einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben. "The Hate U Give" ist ihr Debütroman und erhielt viele positive Pressestimmen. Das Buch schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und verfilmt. Inhalt: „Starr ist in zwei Welten zu Hause: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss Star sich entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?“ (Klappentext) Kritik und Fazit: Etwas ganz besonderes an diesem Buch ist der Sprachstil der Autorin. Sie schlägt einen unheimlich authentischen und sympathischen Erzählstil an. Man glaube sofort, dass da ein 16-jähriges Mädchen aus einer einfachen aber dennoch gebildeten Welt zu uns spricht. Die Tragik um den Tod ihres besten Freundes wird gefühlvoll und nachvollziehbar beschrieben und ich finde gut, dass Starr nicht sofort zur Kämpferin aufsteigt, sondern einen langen inneren Prozess durchmacht, bis sie die Stärke und den Mut findet, um aufzubegehren, ihre Stimme zu erheben und für ihren toten Freund Khalil und all die anderen Opfer zu sprechen. Während das Ghetto vielleicht ärmlich und kriminell wirkt, wird gleichzeitig ganz deutlich, dass ein unheimlich großer Zusammenhalt unter den Nachbarn besteht. Man steht zusammen, man hilft einander und man behauptet sich letztendlich gegenüber der kriminellen Macht, sowie gegenüber der Polizei, die allzu schnell einen schwarzen Menschen abstempelt. Da Starr sich in zwei Welten befindet, werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten dieser beiden Welten ganz deutlich aufgeführt und Starr lernt, dass sie beide Welten nicht trennen muss, dass sie in beiden Welten das Mädchen sein kann, welches sie ist und sein will. Sie muss weder das eine noch das andere verleugnen. Bis sie zu diesem Entschluss kommt, muss sie aber eine Entwicklung durchmachen. Der Tod ihres besten Freundes gibt den Anstoß, dabei stehen ihr ihre Freunde und ihre Familie bei. Alle Charaktere sind absolut glaubwürdig gezeichnet. Während Starrs Familie liebenswert ist und ihr Halt gibt, gibt es da noch den Halbbruder, der mit seiner zweiten Hälfte der Familie weniger Glück hat. Dennoch ist er immer bei Starrs Familie willkommen und wird sogar von der damals betrogenen Ehefrau des Vaters so herzlich aufgenommen, als sei er ihr leiblicher Sohn. Auch Starrs boyfriend ist trotz seines Reichtums bodenständig und Starr im Laufe der Geschichte ein wichtiger Ankerpunkt. Solch einen Freund wünscht man seinem Kind. "The Hate U Give" konnte mich in allen Punkten überzeugen und ich wurde vom ersten Satz an mitgerissen. Die Geschichte ist tragisch, macht aber gleichzeitig Mut, denn sie zeigt, dass eben nicht alles schwarz oder weiß ist. Dass man mit Zusammenhalt und dem Glauben an sich selbst großes erreichen kann, auch wenn man in anderen Dingen vielleicht benachteiligt ist. Es ist wichtig, aufzustehen und für seinen Standpunkt zu kämpfen. Der Roman wird dieser Botschaft mehr als gerecht.

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The Hate U Give von Angie Thomas, stand bei mir schon länger auf meiner Leseliste. Nun endlich konnte ich es im Monat Mai in die Hände nehmen. Das Buch hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, die Thematik, die in diesem Buch behandelt wird, ist leider aktuell pure Realität. Der Schreibstil der Autorin war wunderbar und man kommt ganz schnell in das Buch rein. In diesem Buch geht es hauptsächlich um die 16-jährige Starr und ihrem besten Freund Khalil. Starr lebt in zwei Welten, in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Eines Tages wird ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen, dadurch rückt sie als Zeugin ins Zentrum der Öffentlichkeit. Dadurch geriet Starr und ihre Familie unter enormen Druck.

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Zum Cover: Das Cover ist schlicht und relativ "leer" und zieht somit mehr Aufmerksamkeit auf die dunkelhäutige Figur, die ein großes Schild, mit dem Titel des Buches hält. Das Cover hat Bezug zur Geschichte, was mir immer sehr gut gefällt. Für mich ist es jedoch kein Coverhighlight. Meine Meinung: "The Hate U Give": ein Buch über das viel geredet und geschrieben wird. Trotzdem hat es einige Zeit gebraucht, bis ich den #1 New York Times Bestseller gelesen habe. Angie Thomas erschuf ein sehr interessantes Werk. Ausländerfeindlichkeit, Armut und vor allem Mut, sind Wörter, welche für mich für den Roman stehen. Leider ist Ausländerfeindlichkeit immer noch ein aktuelles Thema in unserer Gesellschaft. Gerade in den Staaten haben dunkelhäutige Menschen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen und es kommt immer wieder zu Gewalt zwischen Polizei und Afroamerikanern. Auch Khalil wurde Opfer einer solchen Situation und Starr muss mitansehen, wie ihr bester Freund vor ihren Augen stirbt. Ein dramatisches Ereignis, das uns als deutschen Leser schon sehr schockiert. Das Ghetto in dem Starr mit ihrer Familie lebt ist geprägt von Armut, Gewalt, Gangs und Drogen. Warum verkaufen Kinder und Jugendliche Drogen und rutschen in das Gangleben? Die Armut spielt hier eine große Rolle. Es gelang der Autorin dies in ihren Roman zu transportieren und umzusetzen. Besonders gut hat mir an der Geschichte gefallen, dass man bei der Protagonistin Starr sehr gut den Einblick in den Zwiespalt zwischen Wegschauen und "den Mund aufmachen" bekommt, wie viel Mut man sammeln muss, um die Angst und Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch etwas besonderes ist. Ein Buch, das gesellschaftskritisch und aufklärend ist. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, jedoch hat mir teilweise noch etwas mehr Aufklärung bzw mehr Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen gefehlt. Da es ein Jugendbuch ist, wurde natürlich noch ein wenig Liebe und Schuldrama hinzugefügt, was für meinen Geschmack nicht wirklich nötig gewesen wäre. Trotzdem hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen! Fazit: "The Hate U Give" ist ein gesellschaftskritischer und aufklärender Roman, der Eindruck hinterlässt und zum Nachdenken anregt, sich jedoch mehr mit bestimmten Thematiken hätte beschäftigen können. Ich vergebe für dieses Buch daher 4 von 5 Sternen.

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Meine Meinung Ich brauchte erst einmal etwas Abstand von diesem Buch. Ich musste die Geschichte erstmal "sacken" lassen. Man wird direkt zu Beginn in die Geschichte hinein geworfen. Starr ist mit einer Freundin auf einer Party in dem Viertel, in welchem sie lebt. Trotzdem spielt sich ihr Leben auch noch in einer anderen Welt wieder. Ihre Eltern wollen, dass Starr und ihre Brüder eine bessere Schulbildung erhalten, als es in ihrem Wohnviertel möglich ist. Deshalb besuchen die Geschwister eine Privatschule weit ausserhalb. Daher hat Starr kaum noch engeren Kontakt zu ihren Freunden aus der Kindheit. Auf der Party trifft sie auf Khalil, ihrem ehemals bestem Freund, aus dieser Zeit. Nach einer kurzen Unterhaltung passiert es: Eine Unruhe entsteht, es wird laut und Chaos bricht aus. Plötzlich fallen Schüsse. Starr und Khalil laufen zu seinem Auto und verlassen den Ort des Geschehens. Unterwegs unterhalten sie sich und tauschen alte Erinnerungen aus. Bis ein Streifenwagen sie anhällt und kontrolliert. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Tragödie ihren Lauf. Und endet mit Khalils Tod.. Als wäre dieser Teil nicht bereits schlimm genug, folgt nun eine wahre Hexenjagd. Starrs Eltern wollen ihre Tochter eigentlich aus diesem Vorfall raushalten. Aber die Lage spitzt sich immer mehr zu. Es gibt Unruhen in ihrem Viertel. Die Menschen wollen wissen, was mit Khalil wirklich passiert ist. Sie haben Angst, dass der Vorfall unter den Teppich gekehrt wird. Denn zu oft war dies schon der Fall. Und so begleitet der Leser Starr auf ihrem Weg. Wir lernen sie sehr gut kennen. Ihre Gedanken, ihre Ängste und ihre Sorgen. Wir werden vertraut mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem sozialen Umfeld. Und wir verstehen sehr bald, dass nichts so ist, wie es scheint! Es ist eine sehr bewegende Geschichte, die nachdenklich macht. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass hier viele Klischees bedient werden. Allerdings machen sie die Geschichte aus und lassen mich sehr nachdenklich zurück. Ungerechtigkeiten und soziale Missstände rütteln den Leser hier definitiv auf! Das Menschen auch heute, immer noch, aufgrund ihrer Hautfarbe, in Schubladen gesteckt und verurteilt werden, ist eine Ungerechtigkeit, der man auf jeden Fall entgegen treten muss! Starrs Geschichte ist eine, die unter die Haut geht! Sie berührt und rüttelt auf! Wer diese Buch noch nicht kennt, sollte dies auf jeden Fall nachholen! Dankeschön an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! #bleibdu #gegenmobbing #angiethomas #thehateugive #cbtverlag

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Informationen zum Buch: Titel: The Hate U Give Autorin: Angie Thomas 512 Seiten 9,99 Euro (Deutschland) Taschenbuch-Ausgabe Erschienen am 26. Dezember 2018 Empfohlen ab 14 Jahren cbt Verlag Genre: Jugendthriller ISBN: 978-3-570-31299-5 Über die Autorin: Name: Angie Thomas Geboren: 1988 in Mississippi Weitere Bücher: On the come up Angie Thomas ist eine US-amerikanische Schrifstellerin. Als Teenagerin versuchte sie sich einige Zeit als Rapperin. Die Belhaven University schloss sie mit einem Bachelor im Kreativen Schreiben ab. Mit ihrem Roman "The Hate U Give" schaffte sie es auf die New York Bestsellerliste. Klappentext: Starr ist in zwei Welten zu Hause: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss Starr sich entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben? Meine Buchrezension: Da ich den Trailer zum Kinofilm gesehen habe und für mich feststand, dass ich mir den Film unbedingt anschauen möchte, wollte ich das Buch noch unbedingt davor lesen. Das Cover finde ich super schön. Es gibt ja mittlerweile zwei Varianten, doch die Variante die ich besitze, dort ist die Starr aus dem Kinofilm drauf und hält ein Schild mit dem Titel "The Hate U Give" in den Händen. Der Schreibstil von Angie Thomas ist sehr leicht und flüssig, sodass es riesig Spaß machte die Geschichte zu lesen. Mit den Charaktern kam ich von Anfang sehr gut klar, die meisten waren mir direkt symphatisch. Wen ich zum Ende hin jedoch nicht mehr leiden konnte war diese Hailey, die meinte über Khalil so schlecht sprechen zu müssen und die auch ziemlich eingebildet wirkte. In die Situation von Starr konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, da man ganz gut spürte wie es ihr erging und was sie darüber dachte. Vorallem aber habe ich mich während des Lesens gefühlt, als würde ich daneben stehen und die Geschichte live miterleben. Das war schon ein krasses Gefühl. Achtung! Im nächsten Abschnitt können SPOILER enthalten sein! Hinter der ganzen Story verbirgt sich eine sehr wichtige Botschaft. Menschen mit einer anderen Hautfarbe werden oft als "Böse" oder "kriminell" abgestempelt. Und so war es auch bei Khalil. Ihn nannte man einen Schläger und Drogendealer, obwohl man kaum etwas über ihn wusste und doch stellte man falsche Vermutungen auf. Dass Khalil wirklich grundlos von einem Polizisten erschossen wurde, fand ich wirklich sehr erschreckend. Und traurigerweiße passieren solche Fälle ja leider auch in unserer wahren Welt. Khalil hatte Gerechtigkeit verdient, nur weil er dunkelhäutig war und in den Augen des Polizisten "böse" war, hätte er niemals sofort erschossen werden dürfen!! So etwas hat niemand verdient, egal welche Hautfarbe dieser hat. Doch wie Starr danach handelte fand ich außerordentlich mutig! Dass sie über Khalils Tod in der Öffentlichkeit, z.B. der Presse sprach und gemeinsam mit anderen Menschen in ihrem Dorf gegen die Gewalt demonstrierte. Denn wäre der Polizist, der Khalil erschossen hat wirklich in Gefahr gewesen, wäre sein Handeln eventuell noch verständlich gewesen, aber auch aus Gefahr tötet man keine Menschen. Aber Khalil zu erschießen, weil er eine dunkle Haarbürste als "Waffe" benutzen wollte, da hat der Polizist, finde ich, absolut kein Recht zu. Daher hat mich das Ende auch etwas schockiert, dass der Polizist keine berechtigte Strafe bekam. Fazit: Dieses Buch sollte man wirklich mal gelesen haben, da es ein ganz wichtiges Thema behandelt, dass auch heute noch überall ein großes Thema ist.

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