Leserstimmen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

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eBook
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"The Hate U Give" ist ein sehr gelungener Jugendroman, der regelrecht unter die Haut geht. Starr entwickelt sich im Verlauf der Story in eine echte Heldin, denn sie durchbricht ihr Schweigen, um Gerechtigkeit zu erhalten. Besonders eindrücklich empfand ich das Leben in einem Ghetto und den Gefahren die dieses beinhaltet. Für mich war dies mit vielen neuen Erkenntnissen behaftet und vieles davon sehr schmerzlich. Es wird schnell deutlich, dass Schwarze immer noch in Unterdrückung leben. Mir war dies nicht bewusst und es beängstigt auch, da ich wirklich geglaubt habe, ihr Leben hätte sich verbessert. Ich wurde rasch eines Besseren belehrt. Gefallen hat mir der Familienzusammenhalt und die tiefe Liebe die Starr und ihren Geschwistern entgegen gebracht wird. Egal, welche Entscheidungen Starr trifft, ihre Eltern stehen hinter ihr. Leider ist es nur ein kleiner Funke der entfacht wird, obwohl am Ende dann echte Brände ausgelöst werden. Der ausgewählte Titel des Jugendbuchs ist gelungen und sehr passend zur Story, denn frei übersetzt heißt es: "Den Hass den du gibst ..."und ist angelehnt an einen Song von 2Pac. Der Song findet immer wieder Platz im Roman und zieht sich regelrecht wie ein roter Faden hindurch. Der Hype um das Buch ist absolut gerechtfertigt und ich bin dankbar, dass ich das Buch gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die vielen Details und Schauplätze sind sehr deutlich und geben ein Leben wieder, welches eben tatsächlich Schwarz / Weiß ist. Starr muss sich entscheiden, was sie wirklich möchte und ihr Leben mehrfach reflektieren. An ihre Schule gehört sie als Schwarze zu einer Minderheit und das Leben in ihrem armen Viertel ein ganz anderes eigenes Thema, welches wunderbar wiedergegeben wurde. Angie Thomas ist es gelungen mich nachdenklich zu stimmen. "The Hate U Give" muss unbedingt gelesen werden, da es eine Thematik beinhaltet, die auch heute noch große Wertigkeit besitzt. Trotz aller traumatischen Erlebnisse die Starr verarbeiten muss, wächst sie doch aus sich heraus und vollzieht einen Wandel, der zu Beginn nicht gleich offensichtlich war. Die Familie insgesamt kann letztendlich glänzen und ich wünschte mir, dass es mehr Eltern gäbe, die ihren Kindern Wurzeln, aber eben auch Flügel geben. Sehr wertvoll ist auch ein Glossar am Ende des Buches für alle diejenigen, die sich in dem Slang nicht auskennen und manches vielleicht nachschlagen müssen. Ich fand dies sehr gelungen und auch sehr wichtig, um hier und da vielleicht Verständnisprobleme auszuräumen. Absolute Leseempfehlung! ★★★★★

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Inhalt: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen… Meine Meinung: „The Hate U Give“ nimmt Dich mit, packt Dich emotional am Schlawittchen und lässt Dich nicht mehr los. Im positivsten Sinne. Ich kann mich nur vielen, vielen Stimmen vor mir anschliessen, denn mit diesem Stoff ist Angie Thomas so vielmehr als „nur“ ein Buch, das für das jugendliche Publikum bestimmt ist, gelungen. Ich denke alle Altersklassen werden hier angesprochen und in dem Stron aus Gefühlen und Unverständnis über die Geschehnisse auf dieser Welt mitgerissen. Thomas‘ Starr ist eine Heldin, die sich selbst als Versagerin sieht. Als Mutlos und ihrer Situation ausgeliefert. Sie erkennt aber nach einem steinigen, schmerzhaften Weg, die Stärke in ihr und findet ihre eigene Stimme, eine kraftvolle Waffe im Krige gegen die Ungerechtigkeit. Ein klassischer Heldenroman, mit einer so realen, aktuellen Geschichte, die direkt den Abendnachrichten entstammen könnte. Mein bisher bestes Buch 2017!

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Must-read

Von: Bücher Dreams

23.08.2017

»The Hate U Give« von Angie Thomas Es ist mir schon sehr lange nicht mehr so schwergefallen, meine Gefühle nach einem gelesenen Buch niederzuschreiben. Ich weiß, dass meine Rezensionen immer relativ kurz sind. Aber diesmal weiß ich wirklich nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll. ... »The Hate U Give« hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Starr Carter ist ein 16-jährigen Mädchen. Sie muss tatenlos zusehen, wie ein Freund, mit dem sie aufgewachsen ist, von einem Cop erschossen wird. Starr lebt in zwei Welten, denn auf ihrer Schule gibt es nicht viele schwarze Kids. Sie will nicht nur das »Black Girl« sein, aber auch nicht zu »weiß« klingen. Und dieser Part ist für sie sehr anstrengend. Denn wie will sie allen erklären, was in dieser Nacht passiert ist? Es gibt so viele, die gegen sie stehen. Wie werden ihre Freunde, ihre Familie und die Leute in der Umgebung, die Medien darauf reagieren, was die gesehen hat? Bis sie ihre stärkste Waffe erhebt. Ihre Stimme. Eine Geschichte die unter die Haut geht. Zitate: "Ungelogen, jedes Mal wenn ein Sneaker nicht korrekt gereinigt wird, stirbt ein Katzenbaby." "Beerdigungen werden nicht für die Toten, sondern für die Lebenden abgehalten" "Glaube bedeutet nicht nur, etwas für wahr zu halten, sondern etwas dafür zu tun." "Es war einmal ein Junge mit haselnussbraunen Augen und Grübchen. Für mich war er Khalil. Für die Welt ein Thug." Fazit: Es ist eins meiner Jahres-Highlights, für mich ein absolutes Must-read. 5/5 Sterne

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Über dieses Buch wird so viel gesprochen, dass ich mir nun selbst einen Eindruck machen wollte. Die Geschichte wird aus der Sicht der Teenagerin Starr erzählt, die direkt am Anfang der Geschichte mit ihrem Kumpel Khalil in eine Verkehrskontrolle gerät, bei der dieser von einem weißen Polizisten erschossen wird. Ab dieser Szene hatte mich das Buch schon gefesselt. Man begleitet nun Starr dabei, wie sie versucht das Erlebte zu verarbeiten, wie die Presse darüber berichtet, wie die Polizei reagiert und so weiter. Außerdem erfährt man einiges über die familiären Verhältnisse von Starr, die ebenfalls nicht ganz einfach sind. Sie leben in einer gefährlichen Nachbarschaft, die von verschiedenen Gangs beherrscht wird. All diese Themen, die in diesem Buch behandelt werden, sind wahnsinnig interessant, aber stellenweise auch schockierend. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass diese Dinge auch täglich in der Realität passieren. Ich finde es sehr gut, dass sich ein Jugendbuch mit diesem Thema auseinander setzt, das Buch ist aber auch für Erwachsene eine Leseempfehlung. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, die deutsche Übersetzung war meiner Meinung nach nicht immer gelungen. Wörter wie "Boyfriend" werden nicht ins Deutsche übersetzt und es klingt dann so, als ob die Protagonisten "denglish" reden. Dies ist mir schon häufiger in Jugendbüchern aufgefallen, ich finde es aber leider nicht sehr authentisch. Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und auch die Nebenfiguren gehen hier nicht unter. Ich hätte gerne noch mehr über den Prozess und die Ermittlungen gegen den Polizisten erfahren. Dies sind aber neben der Übersetzung meine einzigen beiden Kritikpunkte. Das Buch hat trotz der 500 Seiten keine Längen und ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen. Fazit: Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung und für mich ein Jahreshighlight! Ein wichtiges Thema wurde in diesem Buch angesprochen und aufgearbeitet und dieses Debüt ist der Autorin wirklich gelungen!

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Titel: The Hate U Give Autorin: Angie Thomas Verlag: cbt Verlag Seitenanzahl: 512 Vielen Dank an den CBT Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... Mein Fazit: Mit "The Hate U Give" hat Angie Thomas ein wahres Meisterwerk geschaffen. Die Handlung geht mit realistischen, bewegenden und schockierenden Tatsachen einfach unter die Haut. Wir lernen in dem Buch die sehr sympathische Protagonistin Starr kennen, die in einem verarmten Viertel lebt und auf eine Privatschule mit überwiegend weißen Mitschülern geht. In ihrem Alltag wird Starr oft mit Rassismus und Kriminalität konfrontiert wird. Trotz allem ist sie ein fröhlicher Teenager, bis zu dem Abend, an dem sie mit ansehen muss, wie ihr Freund aus Kindheitstagen, vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird. Im Verlauf der Geschichte, merkt man wie Starr sich verändert. Sie lernt das man auch anders sein darf, nicht der Mehrheit folgen muss und zu seinen Worten stehen soll. Die Autorin Angie Thomas entführt den Leser in die Welt, die man wahrscheinlich bisher nur aus den Nachrichten kannte. Sie behandelt in diesem Buch aktuelle Themen und regt den Leser zum Nachdenken an. Dabei ist ihr Schreibstil sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird außerdem in der Ich-Perspektive und somit aus der Sicht von Starr erzählt. Auch wenn dieses Buch ein Jugendbuch ist, bleibt die Handlung realistisch und schonungslos. Hier wird offen über Themen wie Drogen, Gangs, Waffen, Polizeigewalt und Rassismus gesprochen. Aber natürlich geht es in diesem Buch auch über Familie, Freundschaft, Liebe, Loyalität und Zusammenhalt. Das Buch ist durchweg fesselnd, spannend und ergreifend. Man kann außerdem sehr mit den Charakteren mitfühlen. Mich hat "The Hate U Give" sehr berührt, oft auch schockiert und erschüttert. Daher kann ich dieses grandiose Buch, mit einer wichtigen Botschaft, tollen Charakteren und einer unglaublich spannenden Story wirklich jedem empfehlen! Für mich ist es auf jeden Fall ein Jahreshighlight. 5 von 5 Sterne!!

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Meine Meinung Zunächst möchte ich was zu den einzelnen Charakteren sagen. Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Starr. Starr lebt in zwei komplett unterschiedlichen Welten. Sie wohnt mit ihrer Familie in Golden Heights, das als Ghetto der Stadt gilt. Dort ist die Welt eine andere als in den reicheren Vierteln der Stadt, da Drogenbosse und verschiedene Gangs das Sagen haben. Starr geht jedoch auf eine Schule in einem bessern Viertel, wo überwiegend reiche und weiße Jugendliche leben. Dort ist sie eine andere Starr, weil sie mehr auf ihre Sprache achtet, sich anders kleidet und ihre Herkunft verschleiert. Sie möchtet nämlich nicht als das Mädchen aus dem Ghetto abgestempelt werden. Die Autorin hat es treffend geschafft diese beiden Persönlichkeiten von Starr darzustellen und den Leser mitfühlen zu lassen, wie es sich anfühlen muss nie vollkommen man selbst sein zu können. Als auf dem Nachhauseweg von einer Party Starrs Kumpel, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt, ohne ersichtlichen Grund, von einem Polizisten erschossen wird, stellt sich Starrs Welt auf den Kopf. Sie weiß nicht mehr was sie tun soll, wie sie sich verhalten soll und für welche Welt sie sich entscheiden soll. Doch nicht nur Starrs Persönlichkeit hat mich fasziniert, sondern auch die der anderen Charaktere. Starrs Familie wurde unfassbar authentisch dargestellt und hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Außerdem war es interessant zu sehen, wie die Erziehung und das Leben von Starrs Familie aussieht, da es sich sehr von dem entscheidet, was ich kenne. Der Schreibstil der Autorin hat es geschafft, dass man das Buch regelrecht verschlungen hat. Ich habe selten ein Buch gelesen, das in mir so viele Gefühle angesprochen hat wie dieses. Ich konnte absolut mit Starr mitfühlen und habe sehr viel über den immer noch vorhandenen Rassismus in der Gesellschaft nachgedacht. Dieses Buch ist aber nicht nur ein sehr gutes Buch, sondern spricht auch eine sehr aktuelle Thematik an. Ich konnte das Buch unmittelbar in die #BlackLivesMatter Bewegung einordnen, sodass es mich nur umso mehr getroffen hat, weil mir bewusst wurde, dass diese Thematik sehr nah an der Realität ist. Ich finde es sehr beeindruckend in welcher Weise es die Autorin geschafft hat eine so wichtige Thematik, vor allem für Jugendliche, zugänglich zu machen. Dadurch wird man angeregt sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzten. Außerdem erhält man einen Einblick in das Leben zwischen zwei Welten und kann die Gefühle von Menschen, die Rassismus ausgesetzt sind, umso besser nachvollziehen. Fazit Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich jedem empfehlen kann dieses Buch zu lesen. Ich würde mir sehr wünschen, dass das Buch auch zukünftig in Schulen gelesen wird, damit mehr auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht wird. Dieses Buch vereint nämlich nicht nur tolle Charaktere, eine wichtige Thematik und das Problem des Rassismus, sondern ist ebenso ein spannendes und grandioses Jugendbuch. Für mich ist das Buch eindeutig eines meiner Highlights dieses Jahres, und auch wenn ich es als e-Book schon habe, werde ich es mir sicherlich nochmal als Hardcover kaufen nur um es mir an einen besonderen Platz ins Regal stellen zu können. Somit vergebe ich fünf von fünf Sternen und hoffe sehr, dass ihr das Buch lesen werdet !

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Hallo Büchermenschen♥ Heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich so oft wie kaum ein anderes auf Bookstagram gesehen habe. „The Hate U Give“ von Angie Thomas ist ein wirklich besonderes Buch, dass jeder in seinem Leben lesen sollte, es regt einfach zum Nachdenken an. „The Hate U Give“ ist übrigens im Deutschen im cbt Verlag erschienen. „The Hate U Give“ erzählt eine ganz besondere Geschichte, davon wie es ist anders zu sein, seinen Mut und seine Stimme zu finden und dass man für etwas kämpfen/ sich einsetzen soll, was einen bewegt. Starr muss nach einer Party mit ansehen, wie ihr Freund Khalil ohne Grund von einem Polizisten erschossen wird – ein riesiger Aufreger oder?! Was ich noch nicht gesagt habe ist, dass der Polizist weiß, Starr und Khalil schwarz sind. Jetzt erinnern sich wahrscheinlich viele von euch an all die Berichte, die durch die Medien gingen, denn in den USA hört man immer wieder von solchen Fällen, wie dem von Starr und Khalil. Ab diesem Zeitpunkt ist in Starrs Leben nichts mehr wie zuvor.. an ihrer Privatschule versucht sie so gut es geht die „Williamson“-Starr zu sein, aber ihre Fassade verrutscht immer mehr. Ihren Freundinnnen Maya und Hailey und ihrem Freund Chris erzählt sie nichts von Khalil. Das Buch erzählt die Geschichte vom Tod Khalils bis hin zu den Gerichtsverhandlungen und dem Urteil in seinem Fall. Starr macht während des Buches eine unglaubliche Wandlung durch, sie lernt zu ihrer Stimme zu stehen, sie zu benutzen und dass es ok ist, anders zu sein und nicht immer der Meinung der Mehrheit zu folgen. Neben Starr machen auch ihre Eltern, ihre Freundinnnen und ihr Freund Chris große Veränderungen durch. Angie Thomas hat es also geschafft wirklich alle Perspektiven in einem solchen Fall mit Figuren zu unterstützen und zu beschreiben. Natürlich wissen wir alle sofort, dass das Thema das Buches Rassismus ist, aber darüber hinaus gibt „The Hate U Give“ mit persönlich sehr viel Mut. Es lehrt uns, dass man seine Stimme nutzen soll, um für wichtige Dinge einzustehen, dass wir alle wichtig sind und eine Meinung haben. Mir fällt es wirklich sehr meine Begeisterung und die Wichtigkeit dieses Buches in Worte zufassen. „The Hate U Give“ hat mich sehr bewegt, ich war teilweise kurz davor in Tränen auszubrechen (vor Wut und Ungerechtigkeit), ich war fuchsteufelswütend, ich habe gelacht, wollte tanzen und feiern, wollte das Buch anschreien vor Ungerechtigkeit. Ich habe ein Bad von Unmengen an Emotionen in den knapp 500 Seiten durchlebt. Ich habe mich teilweise mit Starr, teilweise eher mit Chris identifizieren können. Ich glaube man kann nicht unbedingt verstehen, was in Starr vorgeht, aber wir können es versuchen. Ich habe während ich „The Hate U Give“ gelesen habe viel Musik gehört und auch das ein oder andere Lied in meiner Playlist entdeckt, was zu „The Hate U Give“ passt. Quasi eine mini Playlist zum Buch 😀 „Nur ein Lied“ von Alex Diehl „Superheld“ von Samy Deluxe „They don’t care about us“ von Michael Jackson Ihr seht, nichts besonderes aber die Lieder passen einfach. Denkt bitte mal etwas über diese angesprochenen Themen nach! Ich persönlich würde dieses Buch zum Beispiel gerne später mit meinen Schülern lesen.

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- The Hate U Give ist eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe und definitiv eines meiner Jahreshighlights. Lest es! Alle! - Ich weiß, gar nicht, wie ich in Worte fassen soll, was ich bei diesem Buch empfunden habe und meine Worte können diesem Buch vermutlich auch nicht gerecht werden. Starr ist nicht die typische Heldin, die man vielleicht erwarten würde. Sie ist tough, keine Frage, aber ist manchmal auch sehr ängstlich, manche würden es schwach nennen. Sie ist ein ganz normales Mädchen, was sehr viel mitmacht im Leben und das merkt man ihr an – ebenso den Konflikt, den sie mit sich rumträgt, nicht selbst das Opfer von Vorbehalten an ihrer Schule oder in ihrem Viertel zu werden. Sie steht sehr oft zwischen den Stühlen, aber am Ende findet sie einen Weg für sich, durch den sie sich selbst etwas stärkt. Im Buch gibt es einige traurige Szenen, die mich unheimlich berührt haben. Aber der Moment, in dem dieses Mädchen beschließt, dass es etwas wahrhaftig ändern muss und vor allen Dingen kann – das war der Moment in dem ich richtig angefangen habe zu heulen. Aber allein schon, weil sie glühender Harry Potter Fan ist, muss man sie einfach gern haben. Sie und die anderen Figuren haben so ein paar Ticks, die der Geschichte noch einmal etwas ganz Besonderes geben. Angie Thomas hat ein unheimliches Talent dafür, die Atmosphäre in den einzelnen Situationen einzufangen. Nicht selten ist mir eine wahrhaftige Gänsehaut gekommen von ihren Beschreibungen. Man merkt, dass hier ist nichts Erfundenes, sondern passiert genauso, jeden Tag und viel zu viele Menschen verschließen einfach die Augen vor schlimmen Dingen, die so passieren. Dementsprechend waren auch die Gefühle der Personen sehr real und man hat mit Starr gelitten, getrauert, gelacht und gelebt. Über all dem hängt allerdings eine bedrückende Atmosphäre wie ein Damokelsschwert, was über allem hängt und es liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft, die droht zu explodieren. Dieses Buch hat mich einfach tief berührt, ich kann es nicht anders sagen. Nicht zuletzt, weil es leider so wahr ist. Hier wird nicht nur auf den Missstand durch Polizeigewalt hingewiesen. Hier geht es darum, dass jeder eine Stimme hat und sie dazu nutzen kann, für das einzustehen, an das er glaubt. Dass jeder mutig ist, auch wenn mutig sein manchmal bedeutet, dass man trotzdem Angst hat. Dass man anderen nicht alles durchlassen sollte und zu sich selbst stehen soll. Dass man etwas ausrichten kann, auch wenn das Leben erdrückend wird. Man ist nicht alleine auf dieser Welt und gemeinsam, können wir etwas bewirken.

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