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Leserstimmen (69)

Antonia Neumayer: Selkie

Selkie Blick ins Buch

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€ 12,99 [D] inkl. MwSt.
€ 13,40 [A] | CHF 18,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31799-4

Erschienen:  10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Selkie

Von: Dinchens Welt der Bücher Datum : 15.03.2018

buecherstuff.blogspot.de/

Erster Satz:
Prolog
"Der Junge konnte nicht schlafen."

Meine Meinung zum Buch:
"Selkie" von Antonia Neumayer ist ein Roman, welches mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die Idee hinter der Story hat mir gut gefallen, die Umsetzung ließ allerdings zu wünschen übrig. Die Story ist oft viel zu langatmig und die Spannung hat man vergebens gesucht. Es war sicherlich eine nette Story, mehr aber leider nicht.

Kate ist 17 Jahren alt, ziemlich naiv und handelt ohne groß darüber nachzudenken. Und dass, obwohl viel Potenzial in ihr steckte. Ich fand es wirklich schade zu lesen was die Autorin aus ihr gemacht hat. Aber auch die anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich erreichen. Alle hatten eine Art und Weise an sich, mit der ich nicht klar gekommen bin. Kurz und knapp: Die Charaktere waren mir einfach gleichgültig.

Richtig warm wurde ich mit der Story erst am Ende. Für mich hat es aber viel zu lange gedauert. Ich mag keine 400 Seiten lesen, bis mich die Story irgendwann packt. Das Ende lässt evtl. auf eine Fortsetzung vermuten, diese werde ich aber sicher nicht mehr lesen.

Dennoch möchte ich den Schreibstil loben. Dieser war sehr detailliert und die Autorin hat eine sehr atmosphärische Umgebung geschaffen.

Fazit:
Der Roman punktet vor allem durch seine detaillierte Schreibweise und der atmosphärischen Umgebung. Allerdings reichen diese Faktoren nicht aus, wenn die Story und die Charaktere einfach nur nett sind.

Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn

Solides Mittelmaß mit einigen Längen und zu wenig Fantasy

Von: Anna Datum : 19.02.2018

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Als drei fremde Männer im Hafen von Kates kleiner Heimatinsel im Orkney-Archipel auftauchen, ahnt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Und als diese Männer ihren Bruder Gabe mitnehmen, steht für Kate sofort fest, dass sie dies nicht hinnehmen kann. Heimlich schleicht sie sich deswegen auf den Kutter der Fremden. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf und Kate muss sich entscheiden, ob sie ihren Plan beibehält oder Ian vertraut. Und damit landet sie mitten in einem Abenteuer, dass alles über ihre Familie und die Inselwelt auf den Kopf stellt…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Der Junge konnte nicht schlafen.“
Der Anfang ist recht rasant, so dass man sich als Leser nicht lange auf der Insel Orkney aufhält, sondern schon bald miterleben muss, wie die dubiosen Fremden den Bruder von Kate entführen. Hier war der Spannungsbogen für mich sehr hoch und ich war gefesselt von der Geschichte und Idee. Der Mittelteil war dann aber doch etwas langatmig, vor allem auch, weil es sehr lange dauert, bis die Fantasyelemente überhaupt zum Tragen kommen. Leider wirken diese aber auch sehr oberflächlich gehalten, so dass man als Leser nicht direkt das Gefühl hat, in eine fantastische Welt abzutauchen. Ansonsten reihen sich Actionszenen bis zum finalen Kampf aneinander und die Geschichte bleibt dabei so offen, dass Fortsetzungen möglich sind. Grundsätzlich ist das Buch aber in sich recht solide abgeschlossen.

Der Charakter-Stapel
Kate ist auf eine Art ein sehr starker Charakter, der verbissen an einer Sache dranbleibt und dabei viel Mut beweist. Leider rutscht dieser Mut oft in Leichtsinnigkeit und die Verbissenheit wird zur Sturheit und Egoismus. Denn ihre Motive, ihren Bruder zu retten, sind anfangs löblich, verlieren aber mehr und mehr an Gewicht. Als Leser fragt man sich irgendwann, ob Kate ihren Bruder um ihres Bruders Willen retten möchte oder für sich selbst, um nicht alleine mit ihrem Vater zu sein und die Arbeit zu Hause ebenfalls alleine schaffen muss. Ihre Hartnäckigkeit ohne Einsicht zu zeigen, fand ich etwas nervig.
Ansonsten gibt es viele männliche Charaktere, die soweit ganz in Ordnung sind, sich aber kaum voneinander unterscheiden. Insbesondere Kates plötzliche Nähe zu Alaric war für mich absolut rätselhaft und kein bisschen nachvollziehbar. Hingegen war Ian sehr erfrischend und auch etwas greifbarer.
Die Selkies waren mir grundsätzlich aber zu menschlich und das hat vermutlich ebenfalls dazu beigetragen, dass kein wirkliches Fantasy-Gefühl aufkommen konnte.

Der Stil-Stapel
Das Buch liest sich sehr flüssig – keine Frage. Besonders am Anfang ist man von dem rasanten Tempo an die Seiten gefesselt und die zahlreichen Action-Szenen tragen hier ebenso ihren Teil bei. Leider fehlte mir aber die Atmosphäre, die sowohl das Setting als auch die Idee mit den Selkies hätte hervorbringen können.

Der Kritik-Stapel
Ein Fantasy-Buch über Selkies, bei dem man als Leser das Gefühl hat, der Fantasy-Anteil ist zu gering – das ist einfach schade. Die Grundidee ist gut und man hätte daraus gewiss viel machen können, doch das Gefühl und die Atmosphäre kommen nicht rüber. Den größten Teil der Zeit verbringt man an Land oder auf Booten, gespickt mit Actionszenen.


Auf den Lesen-Stapel?
Selkie hat eine spannende Erzählweise, jedoch bleibt der Fantasy-Aspekt eher außen vor. Hier taucht man nicht in eine faszinierende Welt ab, sondern bleibt an Land und kann Kämpfen beiwohnen. Es gibt also viel Action, ansonsten aber wenig Highlights. Kate wirkte als Protagonistin anfangs überzeugend, verlor aber an schnell an Sympathiepunkten. Somit bleibt es bei 3 Sterne Mittelfeldbewertung und eine Empfehlung für Leser von Action-Geschichten mit wenig Fantasy und Liebe.

Viel zu monoton

Von: Hauptstadtliebe Datum : 23.01.2018

https://thepowerofpages.blogspot.de

Kate und ihr Bruder Gabriel versuchen so gut es geht ein normales Leben zu führen, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch plötzlich taucht eine Gruppe mysteriöser Männer auf, die Gabriel in einer Nacht und Nebel Aktion mitnehmen. Kate hat Angst um ihn und beschließt ihren Bruder zu retten. Was sie jedoch nicht weiß, dass sie beide damit in tödliche Gefahr bringt.

Das Cover hat etwas magisches. Das war es auch, was mich überzeugt hat das Buch zu lesen, denn es ist einfach sehr schön gestaltet, ohne zu kitschig zu wirken.

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich bereits ein wenig skeptisch, ob die Geschichte wirklich was für mich ist.
Nichtsdestotrotz hat mich das Cover überzeugt und auch ein wenig Neugier hat in die Entscheidung mit reingespielt.
Meine Neugier wurde allerdings relativ schnell gedämpft, denn bereits der Anfang konnte mich überhaupt nicht packen.
Ich habe bestimmt an die drei Tage gebraucht um die ersten 50 Seiten zu lesen.
Danach wurde es zwar etwas besser, aber leider immernoch nicht gut. Die Handlung hat sich unglaublich gezogen, es ist immer das selbe passiert nur vor einem anderen Hintergrund und eventuell einem anderen Ausgang.
Auch die Charaktere konnten mich gar nicht überzeugen.
Kate ist unglaublich anstrengend und auch wenn ihre Absichten vielleicht ehrenhaft waren, sie ist einfach nur naiv und dumm.
Der einzige dem ich vielleicht ein wenig was abgewinnen konnte war Ian.
Daher war ich auch ein wenig enttäuscht, dass er vergleichsweise nur eine kleine Rolle im Buch gespielt hat, vom Ende mal abgesehen.
Die Szenen im Fort und auf den Einsätzen der Saighdear haben mir am Besten gefallen; da war wenigstens mal ein wenig Action.
Generell wurde mir in während der ganzen Geschichte viel zu viel um den heißen Brei geredet.
Die ganze Handlung hätte man Locker in 300 Seiten bauen können; auf über 500 Seiten wiederholt sich alles viel zu häufig und irgendwann wird es einfach nur noch anstrengend.
Der Schreibstil war in Ordnung, wenn grade mal eine etwas spannendere Stelle im Buch kam, ist man schnell durchgekommen und konnte auch ein wenig in die Geschichte abtauchen, auf den weniger spannenden Seiten wirkte er allerdings ziemlich monoton.

Fazit: Für meinen Geschmack ist das Buch leider viel zu eintönig und langgezogen, ohne große Spannungsmomente und interessante Charaktere - schade.

Ein Debüt, dass besonders für junge Leser ansprechend sein könnte

Von: geschichtenfaenger Datum : 14.11.2017

www.geschichtenfaenger.wordpress.com

Meine Meinung:

Insgesamt war das Buch leider nicht so mein Fall und ich hatte wirklich lange daran zu knabbern. Die Idee an sich ist nicht schlecht und die Ansätze haben mir gut gefallen, die größte Schwäche sah ich jedoch im Schreibstil. Bereits nach den ersten vierzig Seiten hatte ich das Gefühl, eine Geschichte auf wattpad, fanfiktion oder Co. zu lesen. Der Text ging meines Erachtens viel zu sehr ins Detail und hielt sich unnötig lange mit Umschreibungen auf.
In Gedanken hatte ich eine Szene bereits abgehakt und war eine Stelle weiter, jedoch bin ich dann immer wieder über die erneuten Beschreibungen des selben Moments gestolpert. Im Großen und Ganzen hätte das Buch um Einiges kürzer sein können und ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich in das Buch einzulesen. Auch wurde es erst im letzten Drittel so richtig spannend, obwohl dem Leser schon sehr schnell klar wird, worauf es hinausläuft.

Geholfen hat mir beim Lesen jedoch die Einfachheit des Sprachstils, was durchaus positiv zu verstehen ist. Die Autorin verzichtet auf große Metaphern oder hoch gestochene Sätze, was für ein leichtes Verständnis sorgt und es einfach macht, den Inhalt auf Anhieb zu verstehen. Allerdings merkt man darin auch das junge Alter der Autorin.
Eine weitere Kritik habe ich an den Protagonisten, sie erschienen mir flach und stereotypisch. Kate macht durchaus eine Entwicklung durch und ist sympathisch, doch hat mir etwas gefehlt, dass sie einzigartiger macht.

Gut fand ich auch die Auflösung, was mit der Mutter von Kate und Gabriel passiert ist, auch wenn ich mir sowas in der Art gleich gedacht habe.

Ich weiß nicht, ob es gewollt war, dass mir Gabriel so unsympathisch erschien. Ich fand es schwierig mich mit Kate um sein Schicksal zu sorgen, da er mir stets wie ein eigensinniger, rücksichtsloser und verbohrter Kerl vorkam. Das verlieh der Handlung zwar einen ungewöhnlichen Twist, aber mir hat es nicht so zugesagt.
Gut fand ich auch, dass das Buch zwei Sichtweisen aufzeigte. Durch Ian bekommen wir noch einmal andere Einblicke in die Handlung und was ihn persönlich antreibt. Auch wird so der Zwiespalt verdeutlicht, dass jede Münze zwei Seiten hat und beispielsweise die Saighdear vielleicht doch nicht ganz so gut und heldenhaft ist.

Am Ende bleiben einige Fragen offen und ich vermute, dass es eine Fortsetzung geben wird. Doch die werde ich nicht mehr lesen.

Bei aller Kritik möchte ich hier anmerken, dass mir der Grundgedanke und der Inhalt an sich sehr gut gefallen haben. Auch der Prolog am Anfang war sehr schön stimmungsvoll und bot einen spannenden Einstieg in die Gesichte. Doch im großen Ganzen war dies einfach nicht mein Buch und es konnte mich nicht von sich überzeugen.

Ich kann das Buch allerdings jungen Lesern empfehlen und habe „Selkie“ gut gemeinte 2 von 5 Sternen gegeben.

Selkie

Von: Steffi Datum : 07.11.2017

leseglueck.blogspot.de

Cover:
Auf dem Cover ist ein Mädchen das sehr elegant im Wasser schwimmt. Das Mädchen könnte Kate darstellen, wobei Kate im Buch nicht ansatzweise so weiblich wirkt wie die Dame auf dem Cover. Im Hintergrund ist außerdem noch ein Leuchtturm zu sehen, der in dem Buch eine wichtige Rolle spielt. Die Farben harmonieren und alles passt super zur Geschichte.

Meinung:
Selkie von Antonia Neumayer ist das erste Buch das in Verlagsgruppe Randomhouse von der Autorin erschienen ist und so auch mein erstes Buch der Autorin welches ich gelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und ich hatte das Buch schnell durchgelesen. Erzählt wird aus verschiedenen Sichtweisen, hauptsächlich aus Kates Sicht, aber auch Ian kommt sehr oft zu Wort.

Die Hauptprotagonistin in Selkie ist Kate. Auf den ersten Seiten erschien Kate mir sehr erwachsen und ich war überrascht über ihr Alter. Nach und nach hat sie sich dann meiner Meinung nach immer kindischer verhalten, was ich etwas schade fand. Kate war mir aber trotzdem von Anfang an sehr sympathisch, was sich im Laufe der Geschichte auch nicht geändert hat. Kate liebt ihren Bruder über alles und ich fand es toll was sie alles in Kauf genommen hat um ihm zu helfen, andererseits habe ich ihre Beweggründe für die ein oder andere Handlung nicht immer verstanden. Es fällt ihr immer wieder schwer ihren Platz zu finden, und auch zum Schluss hatte ich noch immer das Gefühl dass sie dies nicht geschafft hat.

Ian ist einer der wichtigsten Charaktere neben Kate in diesem Buch. Er taucht wie aus dem nichts auf, rettet Kate, die bis zu seinem Auftauchen zwar noch gar nicht gerettet werden wollte, sich dann aber doch durchgerungen hat. Was sein Motiv war, sein Leben für Kate aufs Spiel zu setzen, ist mir immer noch schleierhaft, aber wie das eben immer in so einer Geschichte ist, der Ritter auf dem weißen Pferd ist nie weit. Ian ist rätselhaft und anfangs überhaupt nicht charmant. Er will Kate für seine Zwecke ausnutzen und es kommt wie es kommen muss, Ian entwickelt nach und nach doch Gefühle für sie. Als Leser ist einem natürlich sofort klar, dass Ians großes Geheimnis ist, das er ein Selkie ist, schließlich geht es in dem Buch darum. Er beweist im Laufe der Geschichte immer wieder dass er ein großes Herz hat und viel Mut besitzt. Ian ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen.

Gabe, Kates Bruder, scheint ein ziemlich zerstreuter junger Mann zu sein, und so hat es mich gewundert dass er sich einer Organisation wie den Saighdear anschließt. So ging es auch Kate und da sie dachte ihren Bruder retten zu müssen, tritt sie eine gefährliche Reise an. Gabe als großen Bruder hätte ich mir etwas taffer vorgestellt, aber er hat mich ziemlich enttäuscht. Ist es denn nicht eigentlich immer so dass der große Bruder auf die kleine Schwester aufpassen sollte? Mit Gabe konnte ich mich leider überhaupt nicht anfreunden.

Die Idee der Organisation Saighdear und die vielen Fabelwesen haben mir gefallen. Das Hauptaugenmerk lag auf den Selkies, die bis jetzt in noch nicht so vielen Büchern die ich gelesen habe, vorgekommen sind, obwohl es sicherlich schon einige gibt. So war die Idee hinter dieser Geschichte für mich sehr erfrischend. Am Ende ist noch viel offen und es gibt noch Potential für einen Folgeband, der bis jetzt aber leider noch nicht angekündigt ist.

Fazit:
Selkie ist ein gelungener Roman rund um diese Fabelwesen. Es gibt eine gute Portion Liebe und Spannung die zusammen mit einer interessanten Familiengeschichte eine gute Unterhaltung bietet. ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Vielleicht hat mich das Cover ein wenig in die falsche Richtung geführt, dennoch ein gelungenes Debüt von Antonia Neumayer!

Von: buecherherzrausch Datum : 23.10.2017

www.buecherherzrausch.wordpress.com

„Selkie“ ist das Autorendebüt von Antonia Neumayer und führt uns auf die Orkney Inseln nach Shapinsay. Ich liebe die schottische Mythologie – die geheimnisvollen Orte, die Fabelwesen und die gruseligen Geschichten über mystische Kreaturen und stand natürlich sofort in Flammen, als ich dieses Buch zum ersten Mal erblickte. Meine Güte, was für ein Cover – eindeutig eines der schönsten Bücher in meinem Bücherregal. Aber es zählt ja nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt. Also trat ich ein, in die Welt der Selkies.

Selkies sind mystische Wesen in Seehundgestalt, die zu Menschen werden, wenn sie an Land ihr Fell ablegen. Sie können eine Weile in Menschengestalt verweilen, müssen jedoch nach einer Weile wieder zurück ins Meer.

Die Geschichte beginnt mit einem starken Prolog, der einen sofort fesselt und eine unglaubliche Spannung aufbaut. Die eigentliche Geschichte um Kate und ihrem Bruder Gabriel setzt dann zehn Jahre später ein. Der Spannungsbogen senkt sich etwas ab, da erst einmal die gesamten Hintergründe erläutert und die Protagonisten vorgestellt werden. Die eigentliche Handlung setzt erst nach 100 Seiten ein und dann wird es auch wieder etwas spannender. Allerdings musste ich nach einigen Seiten feststellen, dass mich das Cover vielleicht etwas in die falsche Richtung geführt hat – es ist kein typischer Fantasyroman und so warf ich meine Vorstellungen über Bord und lies mich auf diese Geschichte ein.

Es geht um Kämpfe, Intrigen, Verschwörungen und geheime Organisationen. Die Protagonistin Kate versucht ihren Bruder aus den Fängen einer Organisation zu retten, die Fabelwesen (u.a. Selkies) verfolgen und bekämpfen, und muss feststellen, dass dieser überhaupt nicht gerettet werden will. Sie betritt eine Welt, die viele Geheimnisse in sich birgt und versucht die einzelnen Puzzlestücke zusammenzusetzen, um die Wahrheit hinter den Handlungen zu erkennen. Die meiste Zeit wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Kate erzählt. Sie wirkt am Anfang etwas naiv, entwickelt sich aber im Laufe der Handlung zu einem starken Charakter. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin zwischen Gut & Böse / Wahrheit & Lüge wurde sehr gut herausgearbeitet, und wenngleich die Protagonistin nicht sofort mein Herz erobern konnte, habe ich sie doch sehr gerne durch dieses Abenteuer begleitet und am Ende wollte ich sie nicht mehr verlassen. Natürlich gibt es auch in „Selkie“ etwas fürs Herz und bei diesem Stichwort sag ich nur einen Namen Ian – allerdings gibt es hier keine wirkliche Liebesgeschichte, sondern nur einen Ansatz von Gefühlen wie Geborgenheit, Vertrauen, Liebe und Freundschaft. Im letzten Drittel der Geschichte geht es dann auch stärker um die Titelträger des Buches – die Selkies. Einen wirklichen Abschluss bietet das Buch nicht, es bleiben noch einige Fragen offen und die letzten Sätze des Buches lassen einen weiteren Teil erwarten. Antonia Neumayer hat eine spannende Geschichte erschaffen, welche durch die wunderschönen Schauplätze und den bildhaften und flüssigen Schreibstil der Autorin noch bereichert wird.

Fazit

Eines der schönsten Bücher in meinem Bücherregal. Mit hat das Buch wirklich gut gefallen, wenngleich ich mir mehr Einblick in die schottische Mythologie erhofft hatte – vielleicht hat mich das Cover ein wenig in die falsche Richtung geführt, dennoch ein gelungenes Debüt von Antonia Neumayer und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Wenn man die Nebencharaktere mehr mag als die Hauptfigur..

Von: Anna the Bookworm Datum : 10.10.2017

https://anna-the-bookworm.jimdo.com/

"Selkie" von Antonia Neumayer wurde mir netter weise vom Bloggerportal gratis zur Verfügung gestellt und ich habe mich riesig darauf gefreut. Das Buch umfasst 512 Seiten.

"Jungs.. Das ist ein zehn Jahre altes Nokia, nicht der Stein der Weisen. Können wir bitte zusehen, dass wir hier fertig sind, bevor es dunkel wird?"
Ich finde dieses Zitat aus dem Buch stellt ziemlich gut den Charm und den Humor des Buches dar.

"Selkie" beginnt am Anfang ziemlich schleppend und man weiß nicht wirklich was einen erwartet, doch mit der Zeit findet man sich langsam in die Geschichte ein. Das liegt daran, dass man, wie die Hauptfigur im Buch, nur Stückchenweise die Informationen der Organisationen erfährt.
Etwas was mir sehr gut gefallen hat ist die Vielfalt der Charaktere, also eigentlich nur der Männlichen. Es gibt einen 30 Jährigen Säufer mit losem Mundwerk ( Ich fand ihn super sympathisch und lustig, ich könnte ihn mir fast als Onkel wünschen :D ), einen perfekt erzogenen und eiskalten Teenager mit mysteriöser Ausstrahlung ( ich glaub ich hab mich in Alaric verliebt, aber nur ein bisschen), einen verrückten Rothaarigen den ich sehr mochte und viele mehr.
Anders sieht es bei der Hauptfigur Kate aus. Sie ist zwar willig und stark und will viel mitmachen und helfen, aber irgendwie hab ich mich ihr nie verbunden gefühlt und auch nicht wirklich bei ihren Entscheidungen mitgefiebert.

Das Buch ist dadurch teilweise echt zäh und manchmal versteht man eine ganze Situation nicht aufgrund der mangelnden Informationen, deswegen gebe ich dem Buch eine Bewertung von 3 von 5 möglichen Sternen. Es war echt schön im Urlaub zu lesen, aber manchmal anstrengend und es hat mich nicht "fangirlen" lassen.

Selkie // Antonia Neumayer

Von: allys_books Datum : 07.10.2017

"Selkie" wurde mir freundlicherweise vom Heyne-Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Auf "Selkie" war ich sehr gespannt, da es sich hier um das Debüt von Antonia Neumayer handelt und mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Die Tatsache, dass die Geschichte in Schottland, bzw. sogar rund um eine Inselgruppe, spielt und dass Selkies eine Rolle spielen würden, wie der Titel ja verspricht, hat mich sehr interessiert.
Leider muss ich aber sagen, dass ich zu Beginn nicht so recht in das Buch hineingekommen bin. Der Start war eher zäh, es ist nicht viel passiert und statt dass es tatsächlich Handlung gegeben hätte, wurde viel geredet und nichts getan. Auch dass die Selkies erst im letzten Drittel wirklich eine Rolle gespielt haben, hat mich sehr gestört, denn als Leser war einem klar, worum es ging, was passiert ist und auch ein wenig, worauf das Ganze hinausläuft, wohingegen die Protagonistin Kate sehr lange gebraucht hat, um die offensichtlichsten Dinge herauszufinden.
Dazu kommt, dass ich mir ein paar mehr Details und Erklärungen über die mythischen Kreaturen, die hier immer wieder erwähnt werden, gewünscht hätte. Im Laufe der Geschichte erfährt man nämlich mehr über Selkies, aber andere Wesen, wie Kelpies oder Meerjungfrauen, werden immer nur am Rande angesprochen.



Die Charaktere fand ich alle gut gemacht, was auch ein großer Pluspunkt der Geschichte war. Zwar ist die Protagonistin, Kate, nicht mein Lieblingscharakter des Buches geworden, da sie manchmal ein wenig naiv und mir auch nicht sonderlich sympathisch war, aber je weiter ich gelesen hatte, umso mehr mochte ich auch sie. Sie war in der Lage, ihre eigenen Entscheidungen kritisch zu überdenken und auch einzugestehen, wenn sie sich geirrt hatte, was ich sehr gut fand. Andererseits neigte sie dazu, die falschen Schlüsse zu ziehen und war lange Zeit unsicher, auf wessen Seite sie stehen möchte oder sollte.
Auch ihr Bruder Gabriel, der eine zentrale Rolle spielte, aber nicht so häufig vorkam, war meiner Meinung nach ein wenig schwierig. Es wäre für mich leichter gewesen, nachzuvollziehen, warum Kate alles für ihn tun würde, wenn er mir auch nur ein Stück weit sympathisch gewesen wäre, aber meistens führt er sich wie ein richtiger Idiot auf, weshalb er und sein Verbleib im Lauf der Handlung mich nicht wirklich interessierten. Ich hoffe, dass sich das in den Folgebänden ändern wird und ich mich dann etwas mehr für ihn erwärmen oder überhaupt interessieren kann.
Ian dagegen war ein Charakter, der mich sehr überzeugen konnte. Er war zunächst recht undurchsichtig und obwohl man als Leser einiges über ihn erfährt, sind seine Absichten schwer zu durchschauen. Ian und sein bester Freund Fynn sind mir als Einzige wirklich ans Herz gewachsen und auf ein Wiedersehen mit den Beiden freue ich mich am Meisten.
Die Nebencharaktere, von denen es Einige gibt und von denen die Meisten auch eine bedeutendere Rolle spielen, konnten mich aber alle überzeugen, besonders Alaric und Jack fand ich sehr interessant und ich würde gerne noch mehr über sie herausfinden.

Das letzte Drittel, in dem die Selkies erst richtig vorkamen und eine große Rolle spielten, hat mir dann aber dennoch sehr gut gefallen. Es war spannend, actionreich und dadurch sehr interessant. Am Ende war ich traurig, dass ich das Buch zu Ende gelesen hatte und hätte gerne erfahren, wie es weitergeht. Da das Ende sehr offen gehalten ist, hoffe ich wirklich, dass die Fortsetzung relativ zeitnah erscheint und freue mich zu sehen, wohin die weitere Handlung Kate, Ian und Gabe führen wird, denn wie gesagt - gegen Ende konnte mich das Buch wirklich begeistern.

Positiv überrascht hat mich auch Antonia Neumayers Schreibstil, der sehr schön zu lesen, aber auch sehr detailliert und klangvoll war. Ich weiß nicht, wie ich das wirklich beschreiben soll, aber durch die Beschreibung der Situationen, der Umgebung und der Gefühle und Stimmung der Charaktere hat sie eine wirklich schöne Atmosphäre geschaffen, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Auch deshalb möchte ich die Fortsetzung(en) von "Selkie" gerne lesen.

Insgesamt konnte mich das Buch aufgrund des zähen Einstiegs und einiger anderer Mängel nicht komplett überzeugen, aber gegen Ende wurde ich mehr und mehr in seinen Bann gezogen. Es ist definitiv ein Fantasyroman, der aus den vielen Anderen, die momentan auf dem Markt sind, heraussticht durch die Einzigartigkeit der Idee und des Settings, und daher bin ich gespannt, wie die Geschichte rund um die Selkies, Kate und Ian weitergehen wird.

Ein nicht sofort spannendes aber sehr kreatives Abenteuer

Von: Corisbuchwelt Datum : 30.09.2017

www.corisbuchwelt.de

Kate Corrigal lebt mit ihrem alkoholkranken Vater und ihrem Bruder auf einer kleinen schottischen Insel. Ihr Leben ist nicht sonderlich aufregend, bis eines Tages drei Männer in den Ort kommen - und ihren Bruder mitnehmen. Nachdem Gabriel selbst seiner Schwester nicht erzählen möchte, warum er sein Studium und seine Zukunft wegwerfen möchte, um sich einer mysteriösen Organisation anzuschließen, muss sie selbst herausfinden, welches Geheimnis hier versteckt wird. Kurzerhand schleicht sich Kate auf das Boot der geheimnisvollen Männer. Kurz darauf taucht auf hoher See ein junger Mann auf und ein Schusswechsel entbrennt. Vollkommen überfordert, flieht Kate mit dem Jungen und wird bald in ein großes Abenteuer verstrickt.

Die geheimnisvolle Organisation, der sich ihr Bruder angeschlossen hat, bekämpft Fabelwesen. Meerjungfrauen, Einhörner und Selkeis - sie alle sollen ausgelöscht werden. Der junge Mann, Ian, bringt sie zu seinen Freunden - diese wollen die Organisation, die sich Saighdear nennt, aufhalten und bitten Kate, etwas unglaublich gefährliches zu tun: Sie soll sich einschleusen und spionieren. Denn die Männer, die ihren Bruder haben, töten unschuldige Tiere bei ihrer irrationalen Jagd auf magische Kreaturen. Kate ist wild entschlossen, sich auf die Gefahr einzulassen und ihren Bruder aus den Fängen dieser Organisation zu befreien - koste es, was es wolle.

Doch während Kate Anwärterin der Saighdear ist, wird ihr eine ganz andere Geschichte erzählt - eine Geschichte von grausamen und gefährlichen Wesen, die aufgehalten werden müssen. Wesen, die ihre Mutter getötet und unzählige weitere Menschen getötet und Familien auseinander gerissen haben. Doch was ist die Wahrheit?

Antonia Neumayers Geschichte über Figuren aus schottischen Sagen ist etwas anderes als die "üblichen" Jugendromane über Vampire und Werwölfe und alleine deshalb schon etwas ganz besonderes.

Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich in Kate und die Geschichte hinein zu versetzen. Nach einigen Kapiteln nimmt die Handlung jedoch Fahrt auf und die Geschichte wird spannend. Kate wird sehr sympatisch und in den aus ihrer Perspektive geschriebenen Kapiteln kann man ihre Zerrissenheit zwischen Saighdear und Ians Bewegung sehr gut nachvollziehen. Auch ihre Liebe zu Gabriel und Verzweiflung über seinen Entschluss, sie zu verlassen, ist als steter Unterton in ihren Handlungen und Gedanken zu finden.

Als entsprechenden Kontrast gibt es Kapitel über Ian - er macht sich Vorwürfe, Kate in diese Gefahr gebracht zu haben und hat einen sehr kritischen Blick auf seine eigene Organisation. Dennoch sieht er die Saighdear in all ihrer Grausamkeit und hat den brennenden Wunsch sie aufzuhalten. Nachdem jedoch keiner von beiden ein verblendeter Idealist ist und dennoch beide Figuren heroisch kämpfen, sind die Kapitel aus beiden Perspektiven interessant und wichtig für die Entwicklung der Geschichte.

Die Selkies - Robben, die ihr Fell ablegen und zu Menschen werden - sind gerade deshalb eine sehr gute Grundlage für diesen Roman, weil ihre Fähigkeiten und Verhaltensmuster nicht vorhersehbar sind. Immerhin gibt es nicht schon dutzende Romane über Selkies und dadurch ist der Roman eine erfrischende Abwechslung und eindeutig zu empfehlen.

Super Fantasyroman mit starker Protagonistin!

Von: Leni Datum : 25.09.2017

sinnessuche.de

An sich ist Selkie der typische Teenager Fantasyroman. Trotzdem fand ich Selkie irgendwie besonders, was vermutlich am Stoff lag. Meistens geht es in diesen Romanen doch darum, dass ein Mädchen oder in selteneren Fällen auch ein Junge plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt oder entdeckt. Manchmal kommt auch jemand und bringt demjenigen die Fähigkeiten bei.

Bei Selkie ist das anders, Kate hat keine magischen Fähigkeiten und rutscht mehr oder weniger in den Konflikt zwischen den Selkies und den drei fremden Männern hinein. Sie wird nicht gezwungen, sie wird gefunden und gerettet. Man könnte behaupten, dass sie ein ganz normaler Mensch ist, ohne lügen zu müssen. Genau das macht das Buch meiner Meinung nach so sympathisch. Niemand hat vor hunderten von Jahren aufgeschrieben, dass dieses Mädchen jenes tun wird. Es ist einfach so gekommen.

Die Geschichte dreht sich viel um Kate und ihren Bruder Gabe, der von den fremden Männern mitgenommen wurde. Kate schwört sich ihn zu retten, muss jedoch feststellen, dass Gabe gar nicht so begeistert von ihrer Rettungsaktion ist. Währenddessen rutscht Kate jedoch immer tiefer in den Streit hinein und wird selbst zu einem Teil dessen. Der Spannungsfaktor ist also durchaus gegeben, vor allem, weil die fremden Männer vor nichts zurückscheuen und selbst ein relativ junges Mädchen eiskalt erschießen würden.

Die obligatorische Liebesgeschichte mit Dreiecksbeziehung? Ansatzweise ist sie vorhanden, sowohl Ian als auch Alaric, einer der fremden Männer, scheinen irgendwie Gefallen an Kate gefunden zu haben. Trotzdem ist es nicht das ewige hin und her, ich liebe ihn, aber ihn auch. Es geht viel mehr um Freundschaft und um Vertrauen. Aber auch darum das Richtige zu tun und wie man herausfindet, was überhaupt das Richtige ist.



Fazit:
Besonders der letztgenannte Aspekt macht das Buch lesenswert, die Hin und Hergerissenheit, wem Kate vertrauen kann und wem nicht ist sehr schön dargestellt und lässt die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, sodass auch der Leser manchmal zu schwanken neigt. Außerdem finde ich die Legende der Selkies sehr interessant und diese ist in Selkie echt schön und glaubhaft dargestellt.

Tolle Idee, doch die Protagonistin war nicht mein Fall...

Von: Tianas Bücherfeder Datum : 27.08.2017

tianas-buecherfeder.blogspot.co.at/

Ich liebe die Idee, bin vom Cover absolut verzaubert...und von der Umsetzung maßlos enttäuscht! Langwierig und mit einer echt anstrengend Protagonistin. Schade, ich habe mir viel davon erhofft!

Inhalt:
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt … (© Heyne)

Meine Meinung:
„Selkie“ war wohl eines DER Bücher des Jahres 2017 für mich. Ich sah es in der Vorschau und wusste, dass ich es UNBEDINGT lesen musste. Das Cover verzauberte und der Klappentext sprach sofort an. Leider kam es dann anders als erwartet und das Lesevergnügen blieb lange aus...

Die Handlung
Eine geheime Gruppierung, mystische Wesen aus der Sagenwelt und ein normales Mädchen mittendrinn, die das Abenteuer ihres Lebens erlebt.
Man sollte meinen, dass das genügt, um spannende Lesestunden zu bescheren und ja, irgendwie würde die Thematik und der Handlungsverlauf ausreichen, wenn das besagte Mädchen nicht so gekonnt das Blondchen von Nebenan spielen würde (bin nicht voreingenommen, aber leider ist Kate genauso *.*).

Der Beginn ist sofort spannend, der Prolog ist mysteriös und wirft viele Fragen auf, doch bereits das erste Kapitel zieht sich in die Länge.
Es wird viel geredet, erklärt und überlegt. Die eigentliche Handlung beginnt erst nach etlichen Seiten, sodass sich das Buch nach eine Weile ziemlich zieht.

Ich finde die Idee von Antonia Neumayer wirklich gut, aber mit der Umsetzung bin ich persönlich nicht warm geworden. Es gab Momente, da wollte ich nicht aufhören, aber leider war ich viel zu oft in der Versuchung es tatsächlich zur Seite zu legen. Es war interessant, aber nicht so spannend, wie gehofft. Schade. So schade!

Die Charaktere
Beschreibe die weibliche Protagonistin mit einem Wort:
Ufff...
Okay, das war jetzt eher ein Geräusch, aber etwas anderes fällt mir nicht ein, oder vielleicht doch:
Nervig.
Anstrengend.
Dumm.
Naiv.
Hab ich schon leichtgläubig gesagt?
Kate mag – laut der Beschreibung der anderen Charaktere – vieles sein, aber sie hat diese furchtbar anstrengende Art, dass sie denkt, dass sie etwas KLUGES tut und eigentlich blindlings in die nächste Gefahr läuft. Doch stattdessen, dass sie daraus lernt, macht sie es wieder und wieder.
Und das Beste dabei? Sie denkt, dass sie gar nicht in Gefahr ist.
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich wegen einer ihrer echt dummen, naiven Gedanken die Augen verdrehen musste oder die Hände zusammengeschlagen habe und „Das darf doch jetzt wohl nicht wahr sein!“ gerufen habe. Sie weiß, dass die eine Gruppe gewalttätig ist und sagt dennoch, dass sie sie ja eh nicht umbringen würden. „Ähm...der tot ist nicht immer das schlimmste, Süße“, hätte ich dann am liebsten gebrüllt. Und da Kate fast 18 ist, kann ich ihre Gedanken/Aussagen nicht einmal auf ihr Alter schieben, denn etwas Lebenserfahrung darf man ihr – obwohl sie auf einer kleinen Insel aufgewachsen ist – ja wohl zumuten, oder?
Aber am schlimmsten war wohl ihre Wut, wenn jemand sie oder ihre Taten als Naiv oder dumm dargestellt hat. Sie regt sich darüber auf, dass jemand ihre Taten/Gedanken als das entlarven was sie sind und versteht nicht, warum die Person darüber so denkt. Argh...sie hat mir echt Nerven gekostet! Viele Nerven! Seufz...

Aber es gab auch Lichtblicke!
Jack war ein solcher und auch Ian!
Personen, die eine wichtige Stellung in ihrem Leben einnehmen werden und die ich persönlich wirklich mochte! Der äußere Schein kann manchmal täuschen, das wird hier bewiesen!

Am meisten finde ich es schade, dass ausgerechnet die Schlüsselfiguren, also Kate und Gabe mich so dermaßen nervten, dass ich manchmal gar nicht mehr lesen wollte.
Zudem war ich über ein paar Ausgänge der Handlungen nicht gerade glücklich. Das aus Alaric wurde...fand ich ehrlich gesagt weit hergeholt. Schade, aber außer ein paar Ausnahmen konnten mich die Charaktere nicht von sich überzeugen.

Schreibweise
Einfach, locker und teilweise fesselnd.
Das Buch wird in zwei Perspektiven verfasst, zum einen in Kates 3.-Person-EZ Sicht und für ein paar wenige Kapitel wird der Leser in die 3.-Person-EZ Sicht von Ian entführt. Ian war mein Lichtblick, sodass ich das Buch nicht einfach abbrechen konnte, sondern unbedingt zu Ende lesen wollte!

Das Ende
Ich habe es beendet, weil ich hoffte, dass Kate sich verändert, aus ihren Fehlern lernt, aber viel davon bemerkt habe ich nicht.
Das Ende ist jedoch eines:
Offen und darauf wartend, dass es eine Fortsetzung gibt. Eine Fortsetzung, die ich, wenn Kate nicht ein paar Gehirnzellen wachsen, definitiv nicht lesen werde.
*Frustabbau Ende*
Sorry, das war jetzt nicht nett, aber Kate war echt anstrengend und der Verlauf der Handlung war durch ihre naiven Gedanken mehr als hervorsehend!

Fazit:
Tolle Idee, aber die Umsetzung war mehr als Mangelhaft. Die Handlung plätschert großteils nur so dahin und von der mysteriösen Wasserwelt bekommt man kaum etwas mit. Dazu nervte Kate tierisch und ihre total naiven Handlungen machten das Buch nicht besser.
Ich habe mir um einiges mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe. Für ein Debüt ist es eine gute Leistung gleich ein 500+ Seiten Buch zu schreiben, aber wäre die weibliche Protagonistin weniger „Klischee“ gewesen, hätte ich mehr meine Freude gehabt!
Von mir bekommt „Selkie“ 2 von 5 Federn!

Nach knapp 200 Seiten abgebrochen

Von: Marysol Datum : 21.08.2017

marys-buecherwelten.blogspot.de/

Leider habe ich nicht Mal bis zur Hälfte durchgehalten... Ich empfand die Geschichte von der ersten Seite an als zäh und langweilig, zumal sich die Autorin in Kleinigkeiten verlor, ich die Protagonistin nicht ins Herz schließen und mich die Handlung nicht packen konnte.

Wenn ich eines liebe, dann mysteriöse Meereswesen - und Selkies sind nicht nur selten in Fantasybüchern anzutreffen, sondern zudem noch äußerst faszinierend! So habe ich mich bereits riesig auf diese Neuerscheinung gefreut. Den ersten Dämpfer bekam meine Freude, als ich das Buch endlich in den Händen hatte - und feststellen musste, was für ein Wälzer das Buch ist! o.O Ich bin allgemein kein Fan von über 400seitigen Büchern, aber bei einem Trilogieauftakt??? Und dann begann ich zu lesen...

... und war von der ersten Seiten an wechselnd genervt und gelangweilt!Ich meine, der Titel sagt nun schon ganz deutlich aus, worum es gehen wird - und dennoch geschieht nichts Außergewöhnliches, Magisches, Fantastisches! Alltag, Flucht, Landschaft... gäääääähn. Ich kann es mittlerweile gar nicht mehr leiden, wenn bei Fantasyauftakten die Protagonisten (und Leser!) ewig im Unklaren über Hintergründe, Wesen und Fähigkeiten gelassen werden.

Zudem wurde ich mit Kate nicht warm - sie war mir zu langweilig, unaufregend und gewöhnlich. Nein, ich brauche nicht DIE perfekte Heldin, mit umwerfenden Kräften und begeisternden Fähigkeiten, aber ich lese nicht, um mir seitenlang das langweilige Leben einer gewöhnlichen Person vorzustellen ^^ Außerdem war Kate mir auch zu naiv und sturköpfig, sie lief dann einfach mal weg, mitten in die Gefahr hinein... Auch sonst empfand ich keinen der Charaktere als besonders vielschichtig oder gar sympathischund ich bin mir ziemlich sicher, zu wem Kate im Laufe der Geschichte eine Liebesbeziehung aufbauen wird.

Regelrecht enttäuscht wurde ich - neben den vielen Klischees und Stereotypen, die man bereits aus dem Fantasygenre kennt (mysteriöse Familiengeheimnisse, früh gestorbene Mutter, der plötzlich auftauchende Unbekannte mit Geheimnissen und schwerer Vergangenheit, usw.) - dadurch, dass die Geschichte AN LAND spielt! Ich meine, Klappentext und Cover suggerieren eine Unterwassergeschichte und stattdessen bleiben wir an Land, bei Kälte und Wind fror ich mit Kate im zugigen Leuchtturm...

Zu Gute halten kann man dem Buch einen angenehm flüssigen Schreibstil der Autorin, gerade für ein Debüt, der jedoch wie die Story an sich nicht begeistern oder beeindrucken konnte. So habe ich das Buch nach nicht einmal 200 Seiten abgebrochen - ich merkte einfach, dass ich keine Lust habe, nach dem Buch zu greifen, weiterzulesen und mich Kates Schicksal auch nicht interessiert. Ich habe dann noch einmal wahllos durchgeblättert und wenn ich mich nicht täusche, erfährt sie quasi auch erst gegen Ende von der ganzen Selkiegeschichte - was bedeuten würde, dass man dieses Buch nicht mal Fantasy nennen kann ^^

Selkie ist ein sehr schöner Fantasyroman

Von: Buchfeeteam Datum : 20.08.2017

www.buchfeeteam.blogspot.de

Inhalt

Kate und ihr Bruder Gabriel leben mit ihrem Vater auf der schottischen Insel Shapinsay. Ihr Leben verläuft ruhig und idyllisch, bis auf einmal Fremde auf der Insel landen und gezielt mit Gabriel sprechen wollen.

Wenige Tage später reist Gabriel mit ihnen ab - und Kate hat keine Ahnung, wohin, wie lange und warum, doch sie ist von einer Sache überzeugt: Es geschieht gegen seinen Willen.
Und so startet Sie ihr abenteuerliches Vorhaben: Gabe zu finden und zu retten.

Auf dem Weg wird sie beinahe entdeckt, aber von einigen recht seltsamen Jugendlichen gerettet und zu einem alten Leuchtturm gebracht. Dort erfährt sie, wer die Fremden sind: Eine Gruppierung, die sich dem Kampf gegen Fabelwesen wie Selkies, Meerjungfrauen und Anderem verschrieben hat.


Kate glaubt nicht an diese Sagengestalten und weiß nicht mehr, wie ihr geschieht - vor allem, als sie diese Fremden kennenlernt und diese gar nicht so übel zu sein scheinen. Doch auch ihre Welt gerät ins Wanken, als sie immer mehr Dinge erfährt und sieht, die eigentlich nicht sein dürften...


Beurteilung

Ich habe nun lange gebraucht, um mit dem Buch anzufangen, da mich die doch sehr gemischten Rezensionen dazu recht abgeschreckt haben. Nach den ersten Seiten konnte ich die teils schlechten Beurteilungen allerdings schon nicht mehr nachvollziehen.

Um das vorneweg zu nehmen: Selkie fand ich richtig gut! Kate ist eine tolle Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Ein Mädchen, dass zwar noch nicht viel von der Welt gesehen hat, aber das Herz am rechten Fleck hat, die ihre Familie liebt und ihre Tiere, und natürlich ihre Heimat Schottland.

Selkie ist eine Verbeugung vor Schottland, und es ist eine Verbeugung vor den alten Märchen und Sagen und ich finde, dass man auf jeder Seite die Liebe und die Faszination für die Natur und die verschiedenen Sagengestalten rund um das Meer und die Inseln spüren kann.

Beim Lesen konnte ich mich richtig in die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze hineindenken. Was ich noch nicht wusste und was mich total fasziniert hat, war auch die Geschichte der Entstehung der Selkies.

Die Handlung im Buch verläuft zwar eher ruhig, aber dennoch nicht langweilig. Das Tempo passt finde ich gut zur Geschichte und zur gesamten Atmosphäre des Buchs. Der Schreibstil ist flüssig und eingängig, so dass man auch längere Etappen am Stück lesen kann, ohne das es anstrengend wird.

Das Ende ist ziemlich offen, und auch wenn ich nirgends was dazu gefunden habe, hoffe ich sehr, dass es irgendwann noch eine Fortsetzung zu Selkie geben wird, denn ich finde die ganze Geschichte hat unglaublich viel Potential und aus den ganzen Charakteren und Hintergründen der alten Sagen kann man noch unglaublich viel machen.

Also, wer bislang gezögert hat: Von mir gibt es absolute 5 Sternchen für Selkie, denn das Buch hat mich richtig verzaubert und mir Lust gemacht auf mehr davon!

Mal was anderes!

Von: fiftyshadesofprongs Datum : 14.08.2017

https://www.instagram.com/fiftyshadesofprongs/

Es geht in dem wunderschönen Buch von @antonianeumayer um Selkies (wie der Name schon verrät), das sind quasi Robben, die ihr Fell ablegen können und dann zum Menschen werden und um eine Organisation, die diese Wesen ausrotten will. Also quasi zwei verfeindete Lager und in diesen Konflikt gerät die Hauptperson Katy - also schon mal die perfekte Vorlage für eine Geschichte, die ganz nach meinem Geschmack ist!
Kommen wir jetzt aber zum Wesentlichen: der Schreibstil hat mir mega gut gefallen, ich habe eine emotionale Bindung zu einigen Charakteren (ok seien wir ehrlich vor allem zu Alaric - schluchz -) aufgebaut und dementsprechend bin ich - wenn ich dann mal zum Lesen gekommen bin SEHR schnell durchgekommen. Nur der Anfang war ein wenig holprig und ich konnte mich zunächst weder mit Katy noch mit der Welt anfreunden, muss ich leider gestehen �� Und dann wurde es besser und besser bis ungefähr zur Hälfte, da hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig ins Rollen kam. War diese kurze Phase dann aber überwunden, kam eine spannungsgeladene Szene nach der anderen! Die Entwicklung eines Charakters (Alaric) war für mich zunächst sehr unverständlich. Aber dank eines kleinen Plausches mit der Autorin hat sich das nun auch geklärt! Das Ende ist für meinen Geschmack zu offen (was auf eine Fortsetzung hoffen lässt) und ich fand es echt erfrischend, dass keine Liebesbeziehung aufgezwungen wurde und dementsprechend auch nicht im Vordergrund stand.
Also abgesehen von den kleinen Abzügen durchaus empfehlenswert, wenn man Schottland liebt und Mal eine andere Art von Fantasy lesen will!
4/5 Sternen

Langsamer Auftakt, aber spannendes Ende!

Von: Missi Datum : 07.08.2017

www.himmelsblau.org

Erst scheint Ewigkeiten so gar nichts zu passieren, es kommt leider nur wenig Spannung auf. Insgesamt scheint Kate mit einem Brett vor dem Kopf herumzulaufen, da sie erst sehr spät erkennt, auf welcher Seite ihr mysteriöser Retter Ian und seine Freunde stehen. Manchmal wirkt sie dadurch wie ein trotziges Kind, das unbedingt seinen Kopf durchsetzen will.

Die anderen Charaktere dagegen wirken glaubwürdig, vor allem Ian ist mir sehr ans Herz gewachsen, genauso wie die Nebencharaktere Colin und Fynn. Ab der Buchmitte nimmt die Story dann doch noch an Fahrt auf und es wird spannender und schließlich kommen doch noch einige Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe ;)

Insgesamt ist es eine nette Unterhaltung, jedoch darf man nicht zu viel erwarten. Etwas irreführend ist zudem das Cover, da man hier davon ausgehen könnte, dass ein Großteil der Geschichte unter Wasser spielt. Das ist jedoch so nicht der Fall. Wer jedoch gern Urban Fantasy liest und mal etwas anderes möchte als Vampire und Werwölfe, ist mit Selkie gut beraten.

Anders als erwartet

Von: kunterbunte Bücherkiste Datum : 04.08.2017

bucheckle.blogspot.de

Der Klapptext von "Selkies" klingt sehr geheimnisvoll und genau dieser hat mich auch gereizt das Buch zu lesen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund des leichten und poetischen Schreibstil sehr leicht gefallen. Man lernt gleich die beiden Geschwister Kate und Gabe kennen und findet sich in einer Welt des Krieges wieder. Wer jetzt aber auf ein actionreiches und blutiges Gemetzel wartet den muss ich enttäuschen, denn die Geschichte verläuft eher ruhiger mit Höhen und Tiefen die sanft wie Wellen über den Leser hinwegschwappen. Doch dabei plätschert die Handlung nicht einfach so vor sich hin sondern konnte mich bis zum Schluss fesseln und unterhalten.
Kate mochte ich eigentlich ganz gern. Manchmal handelt sie sehr impulsiv und für meinen Geschmack auch zu leichtsinnig, aber dennoch weist sie verschiedene Facetten auf und wirkt dadurch authentisch.
Ian umgibt natürlich ein großes Geheimnis, welches für mich leider sehr vorhersehbar war. Dennoch gelingt es der Autorin mich mit gewissen Charakterentwicklungen zu überraschen. Mochte ich den Einen anfangs nicht, änderte sich dies mit Fortlaufen der Geschichte. Was ich als großen Pluspunkt eines Buches werte.
Leider muss ich anmerken, dass in der Geschichte nicht so viel Fantasy steckt wie man vielleicht aufgrund des Covers vermutet. Wer eine Meeres- und Unterwassergeschichte erwartet wird vielleicht enttäuscht sein.

Mein Fazit

"Selkies" war anders als erwartet keine fantastische Unterwassergeschichte, sondern ein Buch mit Tiefgang das mich mit seiner eher ruhigen Story dennoch von sich überzeugen konnte. Man muss sich auf die Geschichte einlassen um sie genießen zu können. Das etwas offene Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Selkie

Von: Susanne vom kleinen großen Glück Datum : 28.07.2017

https://daskleinegrosseglueck.de/

Angesprochen hat mich sofort das Cover und da die Geschichte in Schottland spielt, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich wusste nicht, was Selkie bedeutet und habe mich einfach darauf eingelassen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Flüssig, einfach und leicht verständlich. Ich finde, es ist einfach einmal eine andere Fantasygeschichte, mit anderen Wesen als immer die gleichen Gestalten wie Vampire oder Elfen. Anfangs wusste ich jedoch nicht, was ich von der Protagonistin Kate halten soll. Zum einen besticht sie durch ihren Eigensinn und Mut, zum anderen wirkt sie oft sehr naiv.

Bei Ian wusste ich zuerst gar nicht so recht, was ich von ihm halten soll…

Überrascht hat mich eine Figur, von der ich etwas ganz anderes erwartet hatte. An dieser Stelle will ich jedoch nicht zuviel verraten.

Als ich angefangen hatte zu lesen, ging alles ein bisschen zäh. Für meinen Geschmack empfand ich die ersten Kapitel ein wenig langatmig. Doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Es gab überraschende Wendungen und ich bin froh, dass ich es zu Ende gelesen habe. Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Fortsetzung, denn schlussendlich kann ich sagen, dass mir das Debüt von Antonia Neumayer wirklich gut gefallen hat.

Einfach eine ganz besondere Geschichte...

Von: Young Adult - New Adult - Romance Datum : 26.07.2017

https://www.facebook.com/YoungAdult.NewAdult.Romance/

Selkie ♡
Antonia Neumayer

Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Kennt ihr Bücher, die zu lange ungelesen bei euch rumliegen, und wenn ihr sie dann gelesen habt, ärgert ihr euch, dass ihr es so lange lieben lassen habt, weil es euch richtig gut gefallen hat? So ging es mir mit ‚Selkie’. Ich habe es viel zu spät in die Hand genommen, angefangen und schwuuuups: durchgelesen.
Ich fand die Idee super – ich war ganz fasziniert von den Selkies. Kate ist eine toughe Protagonistin, die vor Allem durch Loyalität und Mut heraussticht. Ich fand es bewundernswert wie sie sich für andere einsetzt.
Ian hat mir besonders gut gefallen, denn er ist mindestens genauso mutig und loyal wie Kate. Die Beiden sind ein tolles Protagonisten-Gespann und haben der ohnehin schon spannenden Story noch die Kirsche obendrauf gesetzt.
Das Setting hat mich zusätzlich absolut fasziniert, die raue See und die windigen Inseln.
Die Autorin hat es geschafft mir beim Lesen das Gefühl zu vermitteln, selbst Teil der Welt zu sein.

Klingt perfekt? Ja, fand ich auch. Bis ich die letzte Seite beendete und mir dachte „Ach, eine Dilogie. Dann schaue ich doch gleich mal wann der zweite Teil kommt...“ Aber es gibt keinen zweiten Teil! Das war das Ende! Ich kann es immer noch nicht fassen – was soll das? Ahhhhhh, ich kann mit sowas nicht umgehen. Es gibt noch unglaublich viele offene Fragen und ungelöste Konflikte. Ich fühle mich um mein Ende betrogen.
Abgesehen davon ist dieses Buch etwas ganz Besonderes und ich konnte es nicht aus der Hand legen und hatte ganz viel Freude damit.

4 von 5 ♡

Ein guter Roman für zwischendurch

Von: Frolleinbücherwurm Datum : 26.07.2017

frolleinbuecherwurm.blogspot.de/

Zum Inhalt:
Kate und ihr Bruder Gabe leben auf einer der schottischen Orkney-Inseln. Die Mutter hat die Familie vor vielen Jahren verlassen, woraufhin der Vater in ein tiefes Loch gefallen ist. Das Verhältnis der Geschwister scheint sehr gut zu sein, sie halten zusammen und versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen. Als eines Tages drei Fremde Männer auf die Insel kommen und Kate's geliebten Bruder Gabe mitnehmen brennen bei Kate die Sicherungen durch. Sie hat ein ungutes Gefühl bei der Sache und außerdem möchte ihr nicht einmal ihr geliebter Bruder sagen wo er hin geht. Kurzerhand beschließt sie sich auf das fremde Schiff zu schleichen und ihren Bruder zu retten. Natürlich kommt alles anders als erwartet. Es fällt ein Schuss und dann taucht auch noch ein geheimnisvoller Mann namens Ian auf. Um sich zu retten springt sie mit ihm in die Nordsee.
Was sie dann erwartet hätte sie niemals für Möglich gehalten.
Plötzlich ist sie Teil einer uralten Auseinandersetzung und muss sich entscheiden auf welcher Seite sie steht.

Meine Meinung:
Der Klappentext von Antonia Neumayers "Selkie" klang irgendwie geheimnisvoll und hat direkt mein Interesse geweckt. Das Buch lies sich schnell lesen und war durchgehend interessant. Leider konnte ich mich nicht zu 100% auf unsere Protagonistin einlassen. Die meisten Entscheidungen fand ich total unvernünftig.
Trotz allem konnte mich die Wendung in diesem Buch überraschen, daher gibt es von mir 4 vom 5 Sternen.

War ok

Von: Sunshinelady Datum : 25.07.2017

sunshineladytest.de/

Das Cover finde ich wirklich mehr als Gelungen. Die schönen Blautöne, das Mädchen unter Wasser und im Hintergrund der Leuchtturm. Alles harmoniert wunderbar zusammen und machte sofort Lust aufs Lesen. Der Einstick ist mir dann auch ganz gut gelungen. Wobei ich aber anmerken muss, das die Schreibweise schon etwas speziell ist. Man merkt einfach, dass Autorin Antonia noch recht jung ist.


Zum Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen. Und schnell, ist man mittendrin und befindet sich im Krieg. Hierbei gerät Gabriel in große Schwierigkeiten, den er wird von Fremden mitgenommen. Kate, die ihren Bruder helfen möchte, geht ihnen nach. Doch kaum war sie auf dem Schiff, tauchte auch schon Ian aus heiteren Himmel auf. Statt aber weiter nach ihrem Bruder zu suchen, springt sie mit Ian in die Nordsee. Hier war ich an einem Punkt, bei denen ich etwas verwirrt war. Natürlich las ich weiter, um die Situation aufzuklären. Doch irgendwie rückte die Rettung nach ihrem Bruder immer mehr nach hinten und das Augenmerk lag an Ian und seinen Freunden. Wobei ich doch erwähnen müsste, dass diese durch ihre mysteriöse Art recht interessant waren. Schön fand ich die Veränderungen der Charaktere. Unter anderen Ian, der am Anfang sehr kalt und abweisend war und später eine sehr liebenswerte Art an sich hatte.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich bei diesem Buch um Tote, Gewalt oder anderes handelt, der irrt. Den obwohl wir uns im Krieg befinden, ist es nicht diese Art Krieg, die man vorerst annimmt. Das Buch hat mir an sich gut gefallen, auch wenn er hier und da ein paar kleine Schwachstellen hat. Da die Story am Ende hin sogar noch recht spannend wurde.

Eine abenteuerreiche Geschichte im Wasser!

Von: Meike Datum : 16.07.2017

meikeslittleworldofbooks.blogspot.de

Beschreibung:
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …


Meinung:
Schon immer bin ich von Geschichten die im Wasser spielen stark begeistert und fasziniert. Ganz gleich ob es besondere Wesen sind die im Wassersetting ihre Geschichte finden oder ob neue Unterwasserwelten geschaffen werden. Antonia Neumayer hat sich ebenfalls an diese Themen geknüpft und eine ganz zauberhafte Geschichte mit neuen Wesen geschaffen: Selkies. Zugegebenermaßen hatte ich vor dem Lesen des Buches eher mittelmäßige Meinungen gehört, aber da ich mir immer eine eigene Meinung bilde, musste es in mein Bücherregal wandern. Schon zu Beginn sage ich euch nun eins gerne: Ich kann mich den schlechten/mittelmäßigen Rezensionen nicht anschließen, denn mir hat die Geschichte sehr gut gefallen!

Aber beginnen wir nun von ganz vorne. Kate und ihr Bruder Gabriel stehen sich relativ Nahe, denn ihre Mutter hat sie vor Jahren verlassen und ihr Vater kommt kaum darüber hinweg. So haben sie sich also nur noch gegenseitig und als Gabe dann eines Tages von 3 mysteriösen Männern mitgenommen wird, kann Kate nicht anders als ihm zu folgen. Sie schleicht sich auf das Kutter der Fremden, ohne zu ahnen in welche Machenschaften sie gerät. Schon bald steht sie im Kampf zwischen zwei Fronten und muss herausfinden wer die Wahrheit sagt. Der mysteriöse Ian und sein Team oder die Saighdears, die gegen jegliche Wasserwesen sind, aber denen nun ihr Bruder gehört? Wird Kate den Richtigen vertrauen?

Bei Wassergeschichten gibt es meiner Meinung nach eher Dinge wie in Richtung Meerjungfrauen, diese werden in "Selkie" auch erwähnt, aber der Hauptfokus liegt eben auf den Selkies. Diese waren etwas ganz Neues für mich, davor hatte ich noch nie etwas von dieser Sage gehört und so lernte ich alles nach und nach mit der Protagonistin Kate kennen. Die Geschichte war voll mit Abenteuern, natürlich gab es ganz kleine Stellen an denen man die Story vielleicht verkürzen hätte können, aber ich hatte immer viel Spaß beim Weiterlesen. Teilweise hatte ich ein richtiges Wickie-Feeling, da das Setting eben größtenteils im Meer oder an Bord eines Schiffes spielt.

Zu der Protagonistin Kate stehe ich eher zwiegespalten. Einerseits dachte ich: Wow ist sie mutig, ich liebe mutige Protagonisten. Auf der anderen Seite war sie jedoch manchmal unglaublich naiv und hat Dinge nicht erkannt, die wir als Leser schon gefühlte 100 Seiten vorher erahnen konnten. Es gab einige böse Figuren, die sehr gut gemachten wurden und zur Spannung super beigetragen haben. Oft weiß man nicht wer nun böse und wer gut ist und das lässt einen miträtseln, sodass man noch mehr in die Geschichte eintaucht. Außerdem hat mir der sozusagen männliche Protagonist Ian, sehr gut gefallen. Über ihn erfahren wir zwar noch relativ wenig, aber dieses mysteriöse hatte etwas an sich. Was ich schade fand war, dass Kate und Ian sehr wenige lange Szenen zusammen haben und so entwickelt sich die Liebesgeschichte eher zäh, denn diese hat mir eher gefehlt.

Ein wiederum positiver Aspekt ist der Schreibstil der Autorin. Für ihr junges Alter schreibt sie wunderbar malerisch, wodurch man sich die ganzen Szenen direkt vor Auge führen kann. Desweiteren ist ihre Erzählweise unglaublich locker und so habe ich an Szenen, die vielleicht nicht ganz actionreich gestaltet waren, immer noch mit Freude weitergelesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Antonia Neumayer und natürlich auf einen Folgeband? Diese Story hatte auf jeden Fall großes Potenzial und konnte mich mit tollen Wasserszenen, neuen Ideen und Wesen überzeugen.


Fazit:
Ich möchte euch gar nicht so viel verraten, denn jeder sollte selbst in das toll erzählte Abenteuer "Selkie" eintauchen. Vor allem wenn ihr auf Geschichten im Wasser steht, spreche ich ganz klare Leseempfehlung aus! Minikleine Kritik habe ich, aber mir hat das Buch wirklich gefallen und das Ende lässt auf einen weiteren Band hoffen. Ein magischer Debütroman, den Antonia Neumayer malerisch geschrieben hat.

Von mir gibt es 4/4,5 von 5 Sterne! Ein großes Dankeschön geht an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt hat :)

Der Funke sprang nicht über

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 13.07.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Die Geschwister Kate und Gabe leben auf einer schottischen kleinen Insel. Gemeinsam mit ihrem Vater, der seit dem Verschwinden der Mutter eher dahin vegetiert. So halten Kate und Gabe meist alles am Laufen und kümmern sich um alles. Als eines Tages Gabe von fremden Uniformierten quasi entführt wird, beschließt Kate ihn nicht im Stich zu lassen. Sie schleicht sich auf das Schiff und versteckt sich dort erstmal. Allerdings wird sie ziemlich schnell von dem Rebellen Ian gefunden und in Sicherheit gebracht. Soweit man eine abgelegene und geheimnisvolle Bucht als Sicherheit bezeichnen kann. Jetzt ist Kate jedenfalls mittendrin in einem Abenteuer, bei dem es um viel mehr geht, als nur ihren Bruder Gabe zu retten.

Die Grundidee fand ich äußerst spannend, was natürlich der Hauptgrund war, weshalb ich zu diesem Buch griff. Das Setting in Schottland war ein großer Pluspunkt und Geschichten über Selkies gibt es ja vergleichsweise wenig gute.

Ich hab mich also schon sehr auf die Story gefreut aber je mehr ich las umso enttäuschter wurde ich. Zum einen ist es sehr vorhersehbar, es wird einem alles auf dem Silbertablett serviert. Das ist sonst meist ein Punkt, bei dem ich ein Auge zudrücke, solange der Rest mich überzeugen kann. Aber auch hier muss ich leider gestehen, dass mich die Autorin nicht fesseln konnte.

Vergleichsweise lange habe ich für Selkie gebraucht. Langatmigkeit ist hier das Stichwort. Die Charaktere empfand ich als blass und kaum ausgebaut. Kate versucht stets eigenständig zu handeln, ich hatte aber eher das Gefühl, dass sie nur durch die Szenen treibt. Die geheimnisvollen Fremden wurden mir schnell langweilig, da einfach alles so gewollt auf mich wirkte. Aus allem wird ein großes Rätsel gemacht, obwohl es mehr als offensichtlich ist. Nicht nur für den Leser - auch Kate könnte da schon Köpfchen beweisen. Denn einerseits möchte sie clever sein und andererseits, kann sie dann 1 und 1 nicht zusammen zählen?

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte leider nicht fesseln konnte.

Rezension zu "Selkie"

Von: Melina liest Datum : 12.07.2017

melina-reads.blogspot.de

Allgemeines:
Titel: Selkie
ISBN: 978-3453317994
Autorin: Antonia Neumayer
Format: Taschenbuch
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 512 Seiten
Preis: 12,99€

Inhalt:
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Meine Meinung:
"Selkie" war das erste Buch von Antonia Neumayer, welches ich gelesen habe. Das Cover gefiel mir von Anfang an sehr gut und auch der Klappentext klang vielversprechend. Leider wurde mir meine Freude und Neugirde schnell genommen. Der einstieg war sehr mühsam und einfach nur schleppend, weshalb ich eigentlich keine so große Lust mehr hatte weiterzulesen. Besonders, weil ich noch so viele Seiten vor mir hatte. Der Prolog gab einem dennoch einen guten Einstieg in die Geschehnisse. Beim lesen befand ich mich im ständigen hin und her von Verwirrung und Spannung, was alles nicht so einfach gemacht hat. Zudem komnte ich mich nur schwer mir den Charakteren anfreunden. Ich muss leider auch den Schreibstil von Antonia Neumayer kritisieren. Auch wenn sie sehr ins detail ging (was ich wirklich sehr mag und bewundere) hatte ich das Gefühl, sie verliert hin und wieder das eigentliche Ziel aus den Augen.

Bewertung:
Obwohl ich das Buch sehr kritisiert habe, gibt es auch tolle und positive Stellen im Buch (jedoch möchte ich nicht zu viel verraten, um niemanden zu spoilern). Deswegen gibt es von mir 2,5/5 Sterne.

Rezension: Selkie

Von: helenaslibrary Datum : 12.07.2017

https://www.instagram.com/helenaslibrary/?hl=de

Titel: Selkie
Autor: Antonia Neumayer
Seiten: 510
Preis: 12,99€ [D] 13,40€ [A]
Verlag: Heyne

��INHALT��
Kate Corrigal liebt ihre Heimat, die einsame Orkney-Insel Shapinsay. Die Idylle wird jedoch eines Tages gestört, als drei Fremde im Hafen anlegen und ihren Bruder Gabe mitnehmen. Wohin und warum, das verraten ihr weder Gabe noch die drei Männer. Kate ahnt, dass sich ihr Bruder auf einen riskanten Handel eingelassen hat, also schleicht sie sich heimlich auf den Kutter der Männer. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Der mysteriöse Ian taucht an Bord auf, ein Schuss fällt, und Kate springt an Ians Seite in die kalte Nordsee. Ein Sprung mit fatalen Folgen, denn hinter der rauen Schönheit der Orkneys wartet auf Kate ein ebenso gefährliches wie magisches Abenteuer...

��MEINE MEINUNG��
Der Klappentext hört sich meiner Meinung nach schon mal sehr vielversprechend an.
Leider zieht sich die erste Hälfte des Romans sehr hin und ich finde man hätte es entweder kürzer oder mit mehr Inhalt gestalten können. Die Grundidee des Romans allerdings finde ich unfassbar gut, und auch die Figuren finde ich gut herausgearbeitet und ich konnte mich gut mit Kate identifizieren. Die zweite Hälfte des Buches wurde dann zunehmend spannender und extrem interessant.
Die Covergestaltung finde ich schön. Die Farben sind toll und auch wenn ich es manchmal nicht so schön finde, wenn Menschen auf dem Cover sind finde ich dieses doch sehr gelungen.

��FAZIT��
Alles in allem eine gelungene Geschichte mit vielen guten Ideen und Charakteren.

��������/����������

Tolles Buch mit malerischer Kulisse

Von: Claras.bookobsession Datum : 10.07.2017

https://www.instagram.com/claras.bookobsession/

Inhalt:
„Selkie“, geschrieben von Antonia Neumayer, ist ein Fantasy-Roman, der auf den schottischen Orkney-Inseln spielt und eine magische, maritime, geheimnisvolle und idyllisch geschriebene Geschichte thematisiert.
Die Protagonistin Kate wuchs auf einer dieser Inseln auf, auf denen eines Tages 3 rätselhafte und zwielichtige Männer auftauchen die Kates Bruder Gate mitnehmen wollen, ohne zu verraten, weshalb und wohin. Heimlich schleicht Kate sich daraufhin auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten.
Dort taucht der geheimnisvolle Ian auf und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die Nordsee. Sie begibt sich ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Meine Meinung:
Ich habe „Selkie“ zusammen mit einer guten Freundin gelesen und bin insgesamt zufrieden mit dem Handlungsverlauf und positiv überrascht.
Gut gefallen hat mir zunächst einmal der Schreibstil, was aus meiner Sicht oft schon fast die halbe Miete ist bei Büchern. Er war von Anfang an meiner Meinung nach sehr schön war, hat ausführlich beschrieben, sehr bildhaft und idyllisch und dann wieder recht düster. Außerdem habe ich den Schreibstil als beruhigend und gemütlich empfunden, stellenweise dann wieder ziemlich spannend und konnte mir das Geschehen gut vorstellen.
Das Cover finde ich passend gewählt, sowohl farblich als auch vom Motiv her. Wasser spielt im Roman eine entscheidende Rolle, ein Leuchtturm ist ebenfalls ein wesentlicher Handlungsort. Warum das Mädchen mit dem Symbol abgebildet ist verstehe ich nicht so ganz, es passt aber, finde ich, gut in das Gesamtbild.
In den Innenseiten der Klappbroschur ist eine Karte abgebildet, was ich immer toll finde.
Sofern man sich in diesem Themenbereich auskennt, könnte der Titel spoilern, was bei mir aber nicht der Fall war. Da der Klappentext noch nicht viel darüber verrät, in welche Richtung der Roman gehen soll, wurde ich überrascht.
Die „Wesen“, um die es geht, waren für mich neu, da ich bis dahin weder von ihnen gehört noch über sie gelesen hatte. Zwar habe ich diese Thematik zunächst als etwas seltsam empfunden, einfach, weil es für mich ungewohnt war, habe mich nach einer Zeit aber daran gewöhnt und mich dafür interessieren können.
Das Buch ist nicht nur aus Kates Perspektive geschrieben, gelegentlich findet man auch Kapitel aus Ians Sicht vor, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Dadurch wurde mir nämlich manchmal die Spannung genommen, da der Leser wichtige Informationen vor manchen Charakteren aus der Geschichte wusste. Das hat für mich an diesen Stellen den Überraschungseffekt minimiert, weshalb das Buch für mich hin und wieder recht vorhersehbar war.
Mit den Charakteren bin ich alles in allem gut zurechtgekommen, aber es ist jetzt für mich aber auch keiner sonderlich hervorgestochen. Ein paar Nebencharaktere waren mir sympathisch, ich hätte mir aber gewünscht, sie noch besser „kennenzulernen“, indem sie etwas tiefer ausgearbeitet worden wären. Kate war mir oft sympathisch, allerdings empfand ich ihr Verhalten an der einen oder anderen Stelle als naiv und voreilig und konnte mich in diesen Szenen nicht so gut in ihr Handeln reinversetzten oder dieses nachvollziehen.
Für meinen Geschmack war das Buch insgesamt auch etwas zu lang, denn ich finde, ca. 400 Seiten hätten auch gereicht. Hier und da hätte man im Mittelteil Stellen kürzen oder weglassen können, das hätte den mittleren Part spannender gemacht. Es war für mich zwar nicht langweilig, aber teilweise etwas zäh und schleppend, was das Erzähltempo angeht.
Das letzte Drittel war dann aber wieder sehr spannend und hat sich tatsächlich an einem einzigen Tag abgespielt. Es gab eine Szene, die sozusagen die „Karten offen auf den Tisch gelegt“ hat und mich ab da an sehr gefesselt hat. Besonders hervorgestochen haben für mich die Szenen auf See, die meist aktionreich und düster waren.
Da für mich allerdings bis zum Ende noch ein paar Fragen offengeblieben sind, stelle ich mir die Frage, ob es eine Fortsetzung geben wird, bei der der Fokus gerne noch etwas mehr auf die Liebesgeschichte gelegt werden könnte. Das fände ich toll, allerdings müsste die Story sich dann noch weiterentwickeln, da ich mir zum jetzigen Zeitpunkt, mit diesem Plot, noch nicht wirklich eine 3- oder mehrteilige Reihe vorstellen kann.

Fazit:
„Selkie“ war ein schönes Buch, das ich weiterempfehlen kann, wenn man Geschichten mag, die am Meer spielen.
Ich finde es sehr beeindruckend, dass die Autorin so einen gelungenen Debutroman geschrieben hat, es war wahrscheinlich einer der besten Erstveröffentlichungen, die ich bisher gelesen habe, und bin deswegen gespannt, was sie in Zukunft noch veröffentlichen wird.

Etwas ganz neues

Von: Sonia von buecher_bewertungen1 Datum : 18.06.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zuerst möchte ich mich bei Frau Franziska Amann vom Bloggerportal dafür bedanken, dass das Buch so wahnsinnig schnell bei mir angekommen ist!
Als ich mit dem Lesen angefangen habe, bin ich nicht so gut in die Geschichte eingestiegen; die ersten 50 Seiten waren für mich nicht unbedingt einfach, was vielleicht an dem ungewohnten Setting des Buches liegt, schließlich spielen die wenigsten Geschichten bei Schottland.
Ungefähr nach 50 Seiten aber konnte ich voll und ganz in das Buch eintauchen und konnte plötzlich auch nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Schon recht am Anfang hat die Autorin mit den spannungsreichen Szenen angefangen, und obwohl die im Nachhinein recht harmlos wirken, war ich an den Stellen wirklich angespannt und gefesselt gewesen.

Und dann geht es wirklich los, nachdem die Spannung wieder etwas abgeebbt ist, kommt die Handlung in Fahrt und es kommen völlig neue Dinge auf den Leser zu.
Ich persönlich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich an der schottischen Mythologie gelehnt hat; dennoch erwartet man schon fast die typischen Bausteine einer Fantasy-Erzählung, wie beispielweise eine Liebesgeschichte, die schon früh erkannt wird. Die hat hier komplett gefehlt, und wie die Autorin selbst sagt, war das genau ihre Absicht; sie wollte eine Geschichte schreiben, die für die Leser neu ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war schön flüssig und leicht verständlich. Die Autorin hat die Umgebung beschrieben und auch in die Geschichte eingebaut, ohne dass diese Beschreibungen zu großen Raum einnehmen, was ich sehr geschickt finde.
Es wird aus der dritten Person erzählt, wobei der Fokus manchmal auf der Protagonistin Kate liegt, manchmal aber auch auf Ian, ihren Retter.
Kate ist eine Protagonistin, die mich etwas verwirrt hat. Einerseits ist sie sehr mutig, sie schleicht sich beispielweise auf ein Schiff, das von wirklich sehr gefährlichen Männern gefahren wird - was ich mich wahrscheinlich nicht getraut hätte, auch wenn ich mich nicht für einen Feigling halte.
Dann hatte Kate aber noch eine Eigenschaft an sich, die diesen grenzenlosen Mut, der teilweise auch als Dummheit interpretiert werden könnte, vollkommen in den Schatten stellt: sie ist manchmal unglaublich naiv. Kate fragt nicht, Kate stellt auch nichts infrage. Sie glaubt das, was man ihr sagt und sie will eine einzige Sache - teilweise kam es mir vor, als hätte sie Scheuklappen auf.

Man muss aber sagen, dass sie vom Charakter her wohl einfach so sein sollte, da es sonst nicht in die Geschichte gepasst hätte. Und diese beiden hervorstechenden Eingenschaften hatte Kate auch das ganze Buch über, die Autorin hat eine echte Persönlichkeit aus ihr geschaffen.
Auch alle anderen Charaktere waren extrem gut ausgearbeitet und kamen mir sehr authentisch vor. Fast alle hatten zudem auch mehrere Facetten, somit habe ich auch viele liebgewonnen - auch die "bösen" Menschen.

Das ganze Buch über gab es keine einzige Stelle, die langweilig war und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Somit kann ich euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen und bin vollkommen überzeugt.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

Fantasy, die sich vom Einheitsbrei abhebt

Von: Gisela Simak Datum : 17.06.2017

lese-himmel.blogspot.de/

Zum Inhalt

Kate führt ein beschauliches Leben auf der Insel im Orkney-Archipel. Schafe hüten und Autos reparieren macht ihr großen Spaß. Zu ihrem Bruder Gabriel (Gabe) hat sie eine große Verbundenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie noch kleine Kinder waren. Ihr Vater kann den Verlust auch nach Jahren nicht verkraften. Er spricht dem Alkohol stark zu. Kate und Gabe müssen mit ansehen, wie der Vater immer mehr zerfällt.
Eines Tages kommen 3 Männer in Uniformen, die Saighdear, um Gabe zu holen. Kate erhält keine Antwort auf ihre Fragen. Auch Gabe hält sich bedeckt. Kate sieht die Panik in den Augen ihres Bruders. Sie will ihn um jeden Preis retten. Sie fährt als blinder Passagier auf dem Kutter mit, der Gabe in ein anderes Leben bringt.
Der geheimnisvolle Ian schleicht auf den Kutter und rettet Kate, nachdem an Bord eine Schießerei los geht. Sie springt mit Ian in die eiskalte Nordsee.


Meine Meinung


Kate konnte ich von Anfang an gut leiden. Ihren Mut habe ich bewundert. Ich finde, da gehört schon was dazu, als blinder Passagier auf einem Kutter in einem verdeckten Beiboot mitzufahren. Noch dazu mit einer Besatzung, die aus dubiosen Männern besteht; welche Uniformen trugen, die gut zu einem Theaterstück gepasst hätten.
Alaric und Ian wusste ich lange Zeit nicht richtig einzuordnen. Beide konnten Kate von ihrer Wahrheit überzeugen. Beide retteten ihr immer wieder das Leben. Ihrem Bruder waren sie gut gesonnen. Alaric strahlte jedoch keine Wärme aus. Kate schaffte es, dass Alaric ein bisschen mehr Menschlichkeit zeigte. Kate stand stets im Zwiespalt, wem sie wirklich trauen konnte.
Kate wusste nicht welches Geheimnis dazu beitrug, dass sich die Mannschaft von Alaric und Ians Leute nicht einig waren.
Bei Gabe war sich Kate nicht mehr sicher, ob er überhaupt gerettet werden wollte.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie. Kate konnte sich noch dunkel daran erinnern, dass ihnen ihre Mutter immer Geschichten von den Robben erzählte. In den Märchen waren die Selkies aber keine bösen Ungeheuer. In dieser Geschichte schon!
Während die Saighdears immer wieder versuchten, die Selkies zu bekämpfen, setzten Ian und seine Leute alles daran, genau dies zu verhindern.
Kate kam sich stellenweise vor, wie in einem schlechten Film! Fabelwesen bekämpfen? Geht´s noch?

Mein Fazit

Ich wusste lange Zeit nicht, welches Geheimnis diese Menschen verbargen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Den Schreibstil fand ich angenehm ruhig; was der Spannung in keinster Weise geschadet hatte. Der spannende Prolog konnte meine Neugierde wecken. Über 500 Seiten verbrachte ich in einer Welt mit Fabelwesen. Ich befand mich oftmals in- und unter dem Wasser. Eisige Kälte war stets spürbar, die jedoch nicht immer Wasser, Wind und Wellen geschuldet war. Die Protagonisten kamen authentisch rüber. Besonders Ian konnte mich für sich einnehmen. Ihm vertraute ich von Anfang an. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig lag. Mir ging es wie der 17 jährigen Kate. Ständig war ich hin- und her gerissen.
Das Setting verleiht der Story den richtigen Rahmen. Kaltes Ostseewasser, ein geheimnisvoller Leuchtturm, ein Ford und rätselhafte Menschen. Ein Geheimnis, welches seinen Ursprung in der Nordsee zu haben schien. Fabelwesen, die angeblich den Weg aus Märchenbüchern geschafft haben sollen.
Eine Fantasy-Geschichte, die mich stellenweise mitzittern lies. Besonders ziemlich am Ende, wurden meine Fingernägel arg strapaziert.
Ob mir das Ende gefallen hat? Welches Ende? Da kommt doch noch was! Habe ich Recht?
War da nicht auch so was wie Liebe in Sicht?

Ich bin beeindruckt, welches tolle Debüt die junge Autorin da hingelegt hat! Das Buch wandert in das Regal meiner Lieblingsbücher.

Danke Antonia Neumayer.

Überraschend anders

Von: Jill von Letterheart Datum : 13.06.2017

https://letterheart.de/

„Papa!“, schrie er ein letztes Mal aus Leibeskräften, doch seine Stimme, das Toben von Wind und Regen, das gequälte Ächzen des Schiffes, all das wurde von tauber Dunkelheit verschluckt, als der Junge ungebremst in das eiskalte Wasser stürzte.

Ich war sooo wahnsinnig gespannt auf die Geschichte, trotzdem hat es jetzt so lange gedauert, bis ich es wirklich gelesen habe. Als es ankam, hatte ich bereits einmal reingelesen, aber so ganz konnte es mich da noch nicht fesseln, die ganzen guten Leserstimmen habe mich aber doch neugierig gemacht.

Was für ein Einstieg. Nicht.
Man startet mit einer kleinen Rückblende, die aber mit einer Erklärung sehr lang auf sich warten lässt.
Genauso wie der Spannungsbogen. Es ist nicht so, dass nichts passieren würde…aber mir hat es leider wirklich zu lange gedauert, bis es um „das Wesentliche“ ging.
Knapp 150/200 Seiten und dann kam in meinen Augen erst der richtige Einstieg, dafür aber auch in geballter Ladung. Ab da an konnte ich das Buch dann auch wirklich nur schwer aus der Hand legen, weil sich viele Ereignisse überschlagen haben und man gar nicht mehr wusste, was einen erwartet und wem man noch trauen kann.

Kate hat mir, zumindest anfänglich, als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist taff und tritt für die Sachen ein, die ihr wichtig sind – egal, was für Konsequenzen sie dafür in Kauf nehmen muss.
Mit dieser Einstellung konnte sie auf jeden Fall viele Sympathiepunkte bei mir gewinnen.
Allerdings hat sie zum Schluss hin keine klaren Linien mehr gehabt, an die sie sich gehalten hat. Was ich einerseits natürlich nachvollziehen kann, mich als Leser aber ein wenig genervt hab.
(In sofern genervt, dass ich das Buch anschreien musste.) Auf einmal trifft sie Entscheidungen, die einfach niemandem mehr klar zu Gute kommen, sondern eine Mischung aus allem sind.
Von ihrem Bruder Gabe, für den sie alles auf sich nimmt, erfährt man nicht allzu viel und ich persönlich konnte ihn überhaupt nicht durchschauen, obwohl er einen großen Teil im Buch präsent ist.

Ian und Alaric. Wer jetzt wieder Angst vor einer berüchtigten Dreiecksbeziehung hat, der sei beruhigt!
Hier kommen wir an den Teil, den ich besonders gerne mochte.
Denn es geht hier eben NICHT um eine Lovestory. Vielmehr geht es um Vertrauen, Loyalität und Freundschaft.
Drei Aspekte, die gerade in der Kombination zwischen den beiden Herren und Kate hart auf die Probe gestellt werden.
Ich fand es wirklich überraschend und absolut positiv, was die Autorin hier gemacht hat: Der Antrieb von Kate war und ist ihr Bruder. Punkt.
Sind wir ganz ehrlich, meistens sind es doch die „Liebschaften“, die immer mehr in den Vordergrund rücken. Was ich auch gar nicht immer schlimm finde, aber auch einfach mal sehr erfrischend, wenn man das „Ziel“ vor Augen behält. An Lunas Stelle wäre ich genauso hin und her gerissen gewesen, denn ich war mir schnell unsicher, wer hier überhaupt noch annähernd ein ehrliches Spiel spielt.

Zum mystischen Aspekt: Auf diesen Teil habe ich mich natürlich am meisten gefreut und war auch hin und weg, als das ganze einen leichten „Piraten-Monsterjäger-Touch“ bekommen hat!
Nur hat es mir zum einen halt wirklich ein bisschen zu lange gedauert, bis das Ganze ins rollen gekommen ist und zum anderen…ich hätte mir einfach noch so viel mehr davon gewünscht!
Nichtsdestotrotz war dies ein wirklich starker und toller Auftakt, ich hoffe, dass die Autorin noch viel zu dieser Geschichte zu schreiben hat!

FAZIT

Auch wenn ich den Start ein wenig langatmig fand, so wird das Durchhalten auf jeden Fall bezahlt und man wird in eine ganz besondere Welt entführt. Ob nun Fans von „Monsterjägern“ oder mythischen/fantastischen Wesen – alle kommen hier auf ihre Kosten!
Außerdem eine wirklich tolle Geschichte, was Vertrauen, Hingabe und Freundschaft angeht – definitiv lesenswert!

Sehr durchschnittlich

Von: Meli Datum : 04.06.2017

mihas-channel.blogspot.de

Inhalt
Auf Shapinsay, einer Insel Orkneys, ist es eigentlich immer sehr ruhig. Doch dann tauchen eines Tages drei Männer mit einem Boot auf und nehmen Kates Bruder Gabriel mit. Gabriel hat wohl schon länger davon gewusst, aber Kate nicht davon erzählt. Doch Kate kann nicht einfach zulassen, dass sie ihren Bruder mitnehmen - wohin auch immer. Heimlich schleicht sie sich in das Beiboot der Fremden, um ihnen zu folgen.
Aber Kate bleibt nicht unentdeckt - es ist nur keiner der Männer, der sie findet, sondern Ian, der auch nichts auf dem Boot zu suchen hat. Und plötzlich, als ein Schuss ertönt, muss Kate mit Ian ins Meer springen um nicht erwischt zu werden.
Bald erfährt sie dann, wer die fremden Männer sind und was sie mit ihrem Bruder vorhaben. Um ihren Bruder wieder nach Hause zu holen, begibt sie sich in ein magisches Abenteuer...

Cover und Titel
Der Titel sagt einem natürlich sofort, welche Wesen in diesem Buch eine Rolle spielen. Es war sehr leicht zu erahnen, was sich hinter den Geheimnissen verbirgt, aber das war wohl auch Absicht.
Das Cover ist jetzt nicht besonders originell, aber doch magisch. Man erkennt, dass es um Wasser geht und außerdem ist auf dieser Kette das Wappen der Seighdear - das Zeichen der fremden Männer - abgebildet. Ich glaube, dieses Wappen wurde einmal erwähnt und beschrieben und an eine Kette mit dem Bild erinnere ich mich auch nicht, aber gut.

Protagonisten
Kate will unbedingt ihren Bruder beschützen und retten, denn es muss ihm ja so schlecht gehen. Na gut, seine Situation sieht wirklich nicht prickelnd aus, und vor allem, wenn man nicht weiß, wo er hingeht. Sich auf das Boot zu schleichen, war aber sehr gefährlich. Es klingt so, als hätte sie bisher ein ruhiges Leben gehabt, hat Motoren und andere Sachen repariert und sich um Schafe gekümmert. Da fand ich es schon mutig von ihr, dass sie das einfach tut, nur für ihren Bruder. Fast alle Dinge, die sie in diesem Buch tut, tut sie genau aus dieser Motivation.

Es gab auch einige Kapitel aus Ians Perspektive, was der Spannung gar nicht gut getan hat. Ich denke, es hätte auch komplett ohne seine Perspektive funktioniert, es wäre sogar besser gewesen, denn so hätte man noch einige Geheimnisse bewahrt.

Andere Charaktere
Gabriel will einfach nur, dass Kate wieder verschwindet. Er ist aus einem bestimmten Grund bei den Seighdear und seine Schwester soll sich einfach von der Organisation fernhalten. Er will sich also ganz allein für diese Sache opfern, Kate soll sich da nicht einmischen. Dabei handelt er egoistisch, er hat seine Familie ohne eine Begründung verlassen und nicht im geringsten bedacht, wie es seiner Schwester dabei gehen könnte. Er will nicht, dass sie sich in Gefahr begibt, aber er will, dass Kate akzeptiert, dass er in ständiger Gefahr ist!

Alaric gehört zu den Seighdear und ist ein junger, attraktiver Kerl, der meistens sehr steif ist, aber manchmal, mit Kate wird er ganz locker und nett. Ian hat seine Motive natürlich direkt durchschaut: Alaric will Kate einfach nur an die Wäsche.

Und dann gab es da noch Jack, aus dem ich bis zum Schluss nicht schlau wurde. Er ist ein bisschen älter als unsere Protagonisten und gehört ebenfalls zu den Seighdear. Am Anfang wirkte er wie ein unheimliches Ekelpaket, doch dann, als ich ihn besser kennengelernt habe fand ich ihn unterhaltsam und irgendwie auch liebenswert. Aber ich konnte halt seine Motive nicht erkennen, und darum bleibe ich misstrauisch.

Handlung und Schreibstil
Ich fand es sehr durchschnittlich. Es war nicht besonders spannend, da viele Geheimnisse sehr offensichtlich waren, dazu hat Ians Perspektive ja beigetragen! Also war auch vieles, beinahe alles sehr voraussehbar.
Ich fand die Handlung aber ganz in Ordnung. Die Charaktere konnten mich überzeugen und das Fort sowie die Ausbildung dort war interessant, wenn auch sehr knapp. Eigentlich war sie eher passiv: Man war nicht dabei, Kate hat nur davon berichtet oder sich daran erinnert. Da hätte ich eigentlich mehr von haben können. Die Kämpfe auf hoher See fand ich auch gelungen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig; ich weiß gar nicht, wie ich die 500 Seiten so flott gelesen habe, schließlich fand ich es ja nicht übermäßig spannend.

Sonstiges
Ich habe jetzt keine Informationen gefunden, aber ich hoffe mal, es gibt eine Fortsetzung. Das Ende war nämlich sehr offen, auch wenn es keinen Cliffhanger gab. Es sind noch viele Fragen offen, daher hoffe ich auf Antworten in Form einer Fortsetzung ;)

Fazit
"Selkie" war nicht besonders spannend oder etwas überraschend Neues, sondern ziemlich normal und auch sehr vorhersehrbar. Der Schreibstil war sehr flüssig, aber ohne die zweite Erzählperspektive hätte ich es etwas besser gefunden.

fesselnder mystischer Roman

Von: _my.bookwonderland_ Datum : 04.06.2017

vanessa-liest.blogspot.de

Am Anfang des Buches lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel.
Der Einstieg in das Buch war super leicht und der Schreibstil aus der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Als dann ein paar komische Männer auf der Orkney-Insel Shapinsay auftauchen unter den Vorhaben Gabriel mit zu ihnen zu nehmen beschließt Kate sich ans Bord zu schmuggeln um herauszufinden wo ihr Bruder hinkommt und was sie mit ihm vorhaben.
Als sich die Ereignisse überschlagen und ein mysteriöser Junge an Bord kommt woraufhin dann auch Schüsse fallen. Kate beschließt an Ians Seite von Bord zu springen.
So beginnt ein gefährliches und magisches Abenteuer.

Es gibt viele Bücher die von Meerjungfrauen handeln doch wie ich denke wenige über Selkies.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie über die ich vorher wenig gehört habe.

Wenn man mit dem Buch anfängt kann man kaum aufhören zu lesen, so war es zumindest bei mir. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und habe richtig mitgefiebert.
So ein richtiger Krieg ist es in Selkie nicht, wer das erwartet sollte nach einem anderen Buch ausschau halten.

Kate und Ian sind zwei sehr liebenswürdige Protagonisten. Im laufe des Buches merkt man auch wie sich Kate weiterentwickelt. sie wird selbstbewusster und auch mutiger.

Was ich mir gewünscht hätte wäre das das Buch zu größeren Teilen unterwasser spielt, doch man ist oft nur an Land.

Das Ende ist etwas offen, es passt aber auch gut zum Buch. Nun hoffe ich das die Autorin ein oder vielleicht auch zwei weitere Bände zu dem Buch schreibt. ^^

Fazit: Die Autorin hat mit diesem Roman einen fesselnden Roman geschrieben der einen in eine mystische Welt entführt.

Bewertung: 4/5 Sterne

Ein Roman zwischen Realität und Fantasy

Von: Himmelsblume Datum : 02.06.2017

himmelsblume.com/

Das Cover finde ich wirklich mehr als Gelungen. Die schönen Blautöne, das Mädchen unter Wasser und im Hintergrund der Leuchtturm. Alles harmoniert wunderbar zusammen und machte sofort Lust aufs Lesen. Der Einstick ist mir dann auch ganz gut gelungen. Wobei ich aber anmerken muss, das die Schreibweise schon etwas speziell ist. Man merkt einfach, dass Autorin Antonia noch recht jung ist.

Zum Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen. Und schnell, ist man mittendrin und befindet sich im Krieg. Hierbei gerät Gabriel in große Schwierigkeiten, den er wird von Fremden mitgenommen. Kate, die ihren Bruder helfen möchte, geht ihnen nach. Doch kaum war sie auf dem Schiff, tauchte auch schon Ian aus heiteren Himmel auf. Statt aber weiter nach ihrem Bruder zu suchen, springt sie mit Ian in die Nordsee. Hier war ich an einem Punkt, bei denen ich etwas verwirrt war. Natürlich las ich weiter, um die Situation aufzuklären. Doch irgendwie rückte die Rettung nach ihrem Bruder immer mehr nach hinten und das Augenmerk lag an Ian und seinen Freunden. Wobei ich doch erwähnen müsste, dass diese durch ihre mysteriöse Art recht interessant waren. Schön fand ich die Veränderungen der Charaktere. Unter anderen Ian, der am Anfang sehr kalt und abweisend war und später eine sehr liebenswerte Art an sich hatte.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich bei diesem Buch um Tote, Gewalt oder anderes handelt, der irrt. Den obwohl wir uns im Krieg befinden, ist es nicht diese Art Krieg, die man vorerst annimmt. Das Buch hat mir an sich gut gefallen, auch wenn er hier und da ein paar kleine Schwachstellen hat. Da die Story am Ende hin sogar noch recht spannend wurde.

Habe viel mehr erwartet!

Von: Gedankenvielfalt Datum : 30.05.2017

www.gedanken-vielfalt.blogspot.de

Das Cover war für mich der Hingucker und der Klappentext klang für mich mehr als vielversprechend, aber leider bin ich wirklich auf das Cover hinein gefallen, denn das Buch war für mich leider ein kleiner Flop.

Ich kam sehr schwer in das Buch hinein, weil mich der Schreibstil einfach nicht vom Tisch hauen konnte, denn er war nicht flüssig, sondern zäh wie ein Kaugummi - teilweise wirklich nervenaufbrausend und in meinen Augen stockend.

Im Laufe der Story habe ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt und es lief auch deutlich angenehmer, aber die Charaktere wirkten für mich undurchsichtig und nicht durchschaubar ohne jegliche Emotionen oder Besonderheiten. Für mich wurde teilweise alles nur oberflächlich erzählt, die Charakte waren Oberflächlich und auch die Selkies (Seehunde) wurden mir nicht genug durchleuchtet und konnten mein komplettes Interesse leider nicht wecken. Positiv war jedoch das alles durch diese wenigen Details recht mysteriös und geheimnisvoll wirkte und man hier und da doch etwas gerätselt hat und die Umgebungsbeschreibungen wirklich sehr gut gelungen waren, denn hier konnte man sich die Orte bildlich vorstellen und die Kulisse greifbar fühlen.

Das Buch war in meinen Augen allgemein etwas zu lang gezogen, es hätten auch locker 150 Seiten weniger sein können, aber dafür mit mehr Details und mehr Gefühlen.

Sollte es eine Fortsetzung geben, so werde ich diese nicht mehr lesen, denn es hatte für mich leider zu viele negative Aspekte.

Mein Fazit:
Ein Jugendroman der mich persönlich nicht umhauen konnte und für mich mehr als eine Schwäche aufweist. Oberflächliche Charaktere und mangelnde Details haben bei mir den "Lesespaß" gebremst.

Eine ruhige, fesselne Geschichte

Von: Bookalicious Datum : 28.05.2017

www.bookalicious8.blogspot.de

Der Einstieg in das Buch gelang mir ganz leicht. Direkt zu Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen.
Es dauert nicht allzu lang, bevor wir uns in einem Krieg wiederfinden. Einen Krieg, der ganz anders ist.

Kate gefiel mir als Protagonistin wirklich gut. Sie ist mutig, wenn auch nicht durchweg überzeugt von ihren eigenen Handlungen. Aber sie ist verzweifelt und tut, was sie tun muss. Kate ist sympathisch und es macht Spaß sie zu begleiten.
Ian und seine Freunde sind mysteriös und interessant. Er ist nicht besonders aufgeschlossen, aber ich war trotzdem oder gerade deshalb sehr neugierig auf ihn. Natürlich verbirgt er ein Geheimnis. Als die Bombe platzt sind wir als Leser nicht allzu überrascht. Kate hingegen ist es und sie reagiert nur logisch darauf.

Die Saighdear sind neben Ian und seine Freunde die gegnerische Truppe, welche mich überrascht hat. Zuerst waren sie kalt und herablassend. Später jedoch zeigten sie ein ganz anderes Verhalten. Sie waren freundlich, gerade zu zuvorkommend.


Selkie ist kein Buch in dem die Fetzen fliegen und es vor Toten und Verletzten nur so wimmelt - ich weiß, dass es logische Erwartungen sind, wenn man liest, dass es um einen Krieg geht. Selkie ist anders. Es ist ruhig - es gibt große und es gibt kleine Wellen. Große Ereignisse und kleine Ereignisse.
Die Linien, wer böse und wer gut ist, sind schwammig. Sie gehen ineinander über. Ich empfand zuerst die einen als Böse - denn sie mussten es sein, so wie es bis dahin aussah. Aber, als man hinter die Fassade sah, waren sie womöglich doch gar nicht bösartig. Man wusste nie, was dort hinter steckte, woran man war. War überhaupt jemand böse oder gut?

Es ist ein schönes Buch, welches eine gewisse Ruhe ausstrahlt, was meiner Meinung nach, perfekt dazu passte. Ich mag ruhige Geschichten, die mich fesseln können. Es macht es anders - im positiven Sinne. Mich konnte Antonia Neumayer mit dieser mythischen Geschichte packen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und macht Spaß. Ruhig, magisch und fesselnd. Ich wollte immer weiter lesen. Ich wollte mehr über die Selkies und anderen mythischen Wesen erfahren und mehr über die Saighdears und deren Mitgliedern. Ich fand es spannend.


Das Ende ist recht offen, aber doch zufriedenstellend. Ich persönlich mag jedes Ende, sofern es zum Buch passt. Das Ende harmoniert sehr gut mit der Geschichte, aber gleichzeitig lässt die Autorin sich offen Selkie fortführen zu können. Ich würde mich darüber freuen.

Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut. Es sieht nicht nur schön aus, es fühlt sich auch gut an. Samtig. Wunderschön!

FAZIT
Mich konnte Antonia Neumayer mit ihrem Debütroman Selkies absolut überzeugen. Sie hat mich in eine mythische Welt gesogen aus der es keinen Entkommen mehr gab.
Die magische Ruhe rundet dieses Buch ab und ich war vollkommen gefangen in der Geschichte. Der Schreibstil tat sein übriges und ich flog durch die Seiten.

Selkie ist wie eine sanfte Welle. Man genießt es und lässt sich treiben, aber man muss sich ins Wasser wagen. Wenn man sich auf Selkie einlässt, kann es ein Lesegenuss werden.

Wer gerne mythische Geschichten liest und mal etwas anderes als Meerjungfrauen rund ums Meer sucht, der sollte sich auf die Reise rund um die Orkneyinseln begeben und sich von der Geschichte einsaugen lassen.

Selkie

Von: Nici Datum : 26.05.2017

nici.onw.at

Inhalt:

Kate Corrigal liebt ihr Leben, so wie es ist. Doch eines Tages tauchen drei Fremde auf, die ihren Bruder Gabe mitnehmen. Doch wohin und warum sagt ihr niemand. Sie möchte unbedingt ihren Bruder beschützen und so schleicht sie sich heimlich auf den Kutter der Fremden. Doch plötzlich taucht der geheimnisvolle Ian auf und ein spannendes Erlebnis beginnt. Sie springt mit Ian über das Bord in die eiskalte Nordsee. Doch sie weiß nicht, dass sie hier in ein magisches Abenteuer gerissen wird, das sogar ihr Leben kosten könnte.

Meinung:

Danke nochmal für das Rezensionsexemplar!

Bei diesem Buch habe ich mir eine magische Geschichte erhofft, in der es um geheimnisvolle Wesen gehen soll. Beim Lesen sind mir einige Punkte aufgefallen, die ich euch gerne berichten möchte. Erstmals muss ich sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Es ist in blau gehalten und erinnert mich an das Meer. Meiner Meinung nach passt das Mädchen mit der Kette super zum Cover und dem Titel. Was mir super gefallen hat, war das es in der innen Seite eine Landkarte gab und wie einige von euch wissen, liebe ich Karten über alles. Diese Karte ist etwas schlicht aufgebaut, jedoch kannte man sich ganz gut aus.

Kommen wir nun zur Autorin. Ich finde, dass Antonia Neumayer einen wirklich guten Schreibstil hat. Es ist ihr erster Roman und man kann noch einiges verbessern. Der Schreibstil ist wirklich wirklich detailliert, was manchmal echt anstrengend war zu lesen, da alles ganz genau beschrieben wurde. So bestand das Buch hauptsächlich aus Beschreibungen, was etwas verwirrend am Anfang war. Im Läufe des Buches habe ich mich daran gewöhnt und fand es nicht mehr besonders schlimm. Ich kam nur sehr langsam durch das Buch, alles zog sich und ich hatte kaum noch Motivation das Buch fertig zu lesen.

Kommen wir zu den Charakteren. Die Personen in diesem Buch fand ich mittelmäßig. Kate, unsere Hauptprotagonistin, ist mir sympathisch erschienen. Ihre Gefühle und Gedanken werden wieder ganz genau beschrieben. Eien Eigenschaft mochte ich an Kate absolut gar nicht. Sie musste immer einen auf "Held2 machen. Ihr Bruder wird gerade von Fremden mitgenommen, Was macht sie? Sei geht nach! Oder kaum kennt sie Ian an Bord, springt sie mit ihm in die Nordsee. An solchen Stellen hätte ich gerne das Buch gegen die Wand geschmissen! Die anderen Personen fand ich eher schwach. Gabe, ihren Bruder, fand ich einfach nur unsympathisch und etwas "dumm". Naja, die Personen mochte ich persönlich nicht besonders. Was ich aber wirklich gut fand waren die Orte. Zum Beispiel Schottland, ein tolles Land.

Am Ende blieben meiner Meinung nach einige Fragen offen. Was ich mich jetzt frage ist, kommt ein zweiter Teil? Ich würde dem nächsten Band trotzdem eine Chance geben. Insgesamt fand ich das Buch so Lala. Wären die Personen besser gemacht worden, fand ich das Buch gar nicht mal so schlecht. Trotzdem würde ich es jedem weiterempfehlen. Es ist ein anderes Buch, mit anderen Wesen, keine Vampire oder Werwölfe. Ich hoffe, dass ich noch etwas von der Autorin hören werde, denn ich möchte noch ein weiteres Buch von ihr lesen!

Fazit:

Das Buch "Selkie" fand ich ganz ok. Die Personen und die Beschreibungen haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Sonst ist das Buch aber wirklich gut gestaltet worden. Ich möchte dem Buch gerne 3 von 5 Sterne vergeben . Jeder sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben!

Ein tolles Buch!

Von: Valarauco Datum : 22.05.2017

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover
Eigentlich finde ich das Cover sehr hübsch, die Stimmung ist toll eingefangen und passt auch sehr gut zum Buch. Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum ein Mädchen im Kleid im Wasser zu sehen ist, vor allem mit einem Medaillon. Da hätte ich es wesentlich schöner gefunden, wenn ein Selkie abgebildet worden wäre.

Meine Meinung
Endlich mal andere Fabelwesen, nicht nur Vampire oder Dämonen! Ich hab mich sehr gefreut, etwas über Selkie zu lesen. Für mich sind das absolut faszinierende Wesen, denen in der Literatur viel zu wenig Beachtung geschenkt wird!

Kate ist unsere Protagonistin. Ihr Bruder wird mehr oder weniger von einer „Geheimorganisation“ verschleppt, deren Namen ich nicht aussprechen kann. Das Ziel dieser Organisation ist es, Menschen vor Fabelwesen aller Art zu schützen. Dabei werden die Mitglieder beinahe militärisch ausgebildet.
Kate versucht ihm zu folgen, was ihr nur bedingt gelingt. Nachdem Ian sie gerettet hat, hilft er Kate, ihren Bruder wieder zu finden. Im Gegenzug spioniert sie für ihn.
Ian gehört zu einer weiteren Geheimorganisation, die gegen die erste kämpft. Einfacher wäre das jetzt, wenn ich die Namen schreiben könnte, da diese aber in Gälisch (was ich sehr schön finde) geschrieben sind, muss ich leider passen.

Am Anfang war ich aus persönlichen Gründen etwas sekptisch und sehr kritisch, doch recht schnell hatte mich die Autorin völlig in den Bann ihrer Geschichte gezogen. Mit über fünfhundert Seiten ist das Buch verhältnismäßig dick und ich möchte keine Seite missen! Die Geschichte um Kate ist vielleicht nicht immer rasant, doch sie lässt Raum für das Umfeld und die Stimmung. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, durch die Nordsee zu tauchen, zwischen den schottischen Inseln hindurch, deren rause Leben man sich kaum vorstellen kann. Die Verbindung zwischen Gabe (ihrem Bruder) und Kate hat mir sehr gut gefallen. Dieses bedingungslose Vertrauen zeugt von einem starken Band, das sie zusammenhält.

Mir haben nicht nur die Figuren gefallen, sondern auch das Setting. Die Autorin hat neben einer extrem spannenden Mythologie auch noch die passende Umgebung dazu gewählt. Obwohl ich noch nie dort war, bin ich ein großer Schottland-Fan. Die Kultur und das Land faszinieren mich sehr. Mit ihrem sehr bildhaften und blumigen Schreibstil ist es der Autorin hervorragend gelungen mich in diese ferne Welt hineinzuwerfen. Ich konnte völlig losgelöst in die Geschichte abtauchen und habe dies auch sehr gerne getan.
Was ich auch noch besonders hervorheben möchte und was etwas gespoilert ist: Die fehlende, große Romanze. Das scheint beinahe ein Muss für Fantasyromane zu sein. Hier wurde darauf verzichtet und ich muss sagen, dass es mir sehr zusagt. Kate handelt nur aus reiner Geschwisterliebe und nicht, weil sie den Mann ihrer Träume vor fünf Minuten getroffen hat und gleich ihr Leben für ihn aufs Spiel setzt. Dafür gibt es von mir ein großes Plus!

Die doch etwas düstere Atmosphäre des Buches ist großartig und kann nur jedem Empfehlen diesem Buch eine Chance zu geben. Mir selbst hat es sehr gut gefallen. Man fiebert mit und ist wirklich an das Buch gefesselt.
Von mir erhält die Autorin für Selkie volle fünf Monster! Das Buch hat mir ein paar sehr spannende Stunden geschenkt und eine tolle Geschichte, die ich definitiv immer wieder gerne lesen werde. Ich hoffe sehr, dass es noch einen zweiten Band gibt, denn es bleibt noch sehr vieles ungeklärt!

unterhaltsamer Roman......

Von: Lesezauber Datum : 19.05.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Meinung
Selkie ist das erste Buch der jungen Autorin Antonia Neumayer und ich finde, sie hat es ganz gut gemacht. Auffallend ist vor allem das wunderschöne Cover und auch der ansprechende Klappentext deuten auf einen tollen Roman hin.

Wir befinden uns in der Sagenwelt der Selkies. Mal ganz andere Fabelwesen, nicht immer nur Feen, Hexen und Vampire. Der Einstieg war ganz gut, es begann mit einem Prolog, der schon etwas Einblick ins Geschehen gab. Dann gings langsam los, wie gesagt sehr langsam. Es gab viel Vorgeplänkel und eine erwünschte Spannung kam nicht richtig auf. Dadurch entstanden einige Längen und bei so einem Wälzer (über 500 Seiten) ist dies für den Anfang nicht gerade leicht.

Die Handlung selbst ist teils geheimnisvoll, aber auch etwas verwirrend. Mich störte das immer Hin und Her der Parteien und das doch extrem rüpelhafte Verhalten einiger Figuren. Genau deswegen konnte ich keinen so richtig ins Herz schließen. Sie erschienen mir extrem naiv, unentschlossen und gewaltbereit. Es herrschten sehr oft Stimmungsschwankungen, welche dann auch bis ins kleinste Detail erörtert wurden. Das Setting dagegen fand ich klasse. Schottland und seine Mythen. Ein Land, das ich gerne selber einmal besuchen möchte. Hierzu passte dann auch die im Buch teilweise düstere Atmosphäre.

Der Schreibstil von Frau Neumayer war locker und einfach zu lesen. Sie hatte die Angewohnheit, alles sehr detailgerecht zu schildern, wobei der Kernpunkt manchmal in Vergessenheit geraten ist. Das Buch ließ sich trotzdem schön lesen, aber ich merkte einfach beim Lesen, die noch etwas vorhandene Unerfahrenheit der Autorin. Mit den Jahren wird sich das bestimmt geben und ich hoffe, ich darf noch mehr von ihr lesen.

Da Ende hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Es war ausreichend, aber für so viele Seiten zu unspektakulär. Außerdem blieben doch ein paar klitzekleine Fragen offen, wodurch ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Fazit
„Selkie“ ist ein unterhaltsamer Roman um Fabelwesen, über die es noch nicht so viel zu lesen gibt. Düstere Atmosphäre, leider zu flache Charaktere, aber ein tolles Setting. Für ein Erstlingswerk in diesem Alter trotzdem gut. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.