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Leserstimmen (40)

Antonia Neumayer: Selkie

Selkie Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31799-4

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Etwas ganz neues

Von: Sonia von buecher_bewertungen1 Datum : 18.06.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zuerst möchte ich mich bei Frau Franziska Amann vom Bloggerportal dafür bedanken, dass das Buch so wahnsinnig schnell bei mir angekommen ist!
Als ich mit dem Lesen angefangen habe, bin ich nicht so gut in die Geschichte eingestiegen; die ersten 50 Seiten waren für mich nicht unbedingt einfach, was vielleicht an dem ungewohnten Setting des Buches liegt, schließlich spielen die wenigsten Geschichten bei Schottland.
Ungefähr nach 50 Seiten aber konnte ich voll und ganz in das Buch eintauchen und konnte plötzlich auch nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Schon recht am Anfang hat die Autorin mit den spannungsreichen Szenen angefangen, und obwohl die im Nachhinein recht harmlos wirken, war ich an den Stellen wirklich angespannt und gefesselt gewesen.

Und dann geht es wirklich los, nachdem die Spannung wieder etwas abgeebbt ist, kommt die Handlung in Fahrt und es kommen völlig neue Dinge auf den Leser zu.
Ich persönlich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich an der schottischen Mythologie gelehnt hat; dennoch erwartet man schon fast die typischen Bausteine einer Fantasy-Erzählung, wie beispielweise eine Liebesgeschichte, die schon früh erkannt wird. Die hat hier komplett gefehlt, und wie die Autorin selbst sagt, war das genau ihre Absicht; sie wollte eine Geschichte schreiben, die für die Leser neu ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war schön flüssig und leicht verständlich. Die Autorin hat die Umgebung beschrieben und auch in die Geschichte eingebaut, ohne dass diese Beschreibungen zu großen Raum einnehmen, was ich sehr geschickt finde.
Es wird aus der dritten Person erzählt, wobei der Fokus manchmal auf der Protagonistin Kate liegt, manchmal aber auch auf Ian, ihren Retter.
Kate ist eine Protagonistin, die mich etwas verwirrt hat. Einerseits ist sie sehr mutig, sie schleicht sich beispielweise auf ein Schiff, das von wirklich sehr gefährlichen Männern gefahren wird - was ich mich wahrscheinlich nicht getraut hätte, auch wenn ich mich nicht für einen Feigling halte.
Dann hatte Kate aber noch eine Eigenschaft an sich, die diesen grenzenlosen Mut, der teilweise auch als Dummheit interpretiert werden könnte, vollkommen in den Schatten stellt: sie ist manchmal unglaublich naiv. Kate fragt nicht, Kate stellt auch nichts infrage. Sie glaubt das, was man ihr sagt und sie will eine einzige Sache - teilweise kam es mir vor, als hätte sie Scheuklappen auf.

Man muss aber sagen, dass sie vom Charakter her wohl einfach so sein sollte, da es sonst nicht in die Geschichte gepasst hätte. Und diese beiden hervorstechenden Eingenschaften hatte Kate auch das ganze Buch über, die Autorin hat eine echte Persönlichkeit aus ihr geschaffen.
Auch alle anderen Charaktere waren extrem gut ausgearbeitet und kamen mir sehr authentisch vor. Fast alle hatten zudem auch mehrere Facetten, somit habe ich auch viele liebgewonnen - auch die "bösen" Menschen.

Das ganze Buch über gab es keine einzige Stelle, die langweilig war und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Somit kann ich euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen und bin vollkommen überzeugt.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

Fantasy, die sich vom Einheitsbrei abhebt

Von: Gisela Simak Datum : 17.06.2017

lese-himmel.blogspot.de/

Zum Inhalt

Kate führt ein beschauliches Leben auf der Insel im Orkney-Archipel. Schafe hüten und Autos reparieren macht ihr großen Spaß. Zu ihrem Bruder Gabriel (Gabe) hat sie eine große Verbundenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie noch kleine Kinder waren. Ihr Vater kann den Verlust auch nach Jahren nicht verkraften. Er spricht dem Alkohol stark zu. Kate und Gabe müssen mit ansehen, wie der Vater immer mehr zerfällt.
Eines Tages kommen 3 Männer in Uniformen, die Saighdear, um Gabe zu holen. Kate erhält keine Antwort auf ihre Fragen. Auch Gabe hält sich bedeckt. Kate sieht die Panik in den Augen ihres Bruders. Sie will ihn um jeden Preis retten. Sie fährt als blinder Passagier auf dem Kutter mit, der Gabe in ein anderes Leben bringt.
Der geheimnisvolle Ian schleicht auf den Kutter und rettet Kate, nachdem an Bord eine Schießerei los geht. Sie springt mit Ian in die eiskalte Nordsee.


Meine Meinung


Kate konnte ich von Anfang an gut leiden. Ihren Mut habe ich bewundert. Ich finde, da gehört schon was dazu, als blinder Passagier auf einem Kutter in einem verdeckten Beiboot mitzufahren. Noch dazu mit einer Besatzung, die aus dubiosen Männern besteht; welche Uniformen trugen, die gut zu einem Theaterstück gepasst hätten.
Alaric und Ian wusste ich lange Zeit nicht richtig einzuordnen. Beide konnten Kate von ihrer Wahrheit überzeugen. Beide retteten ihr immer wieder das Leben. Ihrem Bruder waren sie gut gesonnen. Alaric strahlte jedoch keine Wärme aus. Kate schaffte es, dass Alaric ein bisschen mehr Menschlichkeit zeigte. Kate stand stets im Zwiespalt, wem sie wirklich trauen konnte.
Kate wusste nicht welches Geheimnis dazu beitrug, dass sich die Mannschaft von Alaric und Ians Leute nicht einig waren.
Bei Gabe war sich Kate nicht mehr sicher, ob er überhaupt gerettet werden wollte.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie. Kate konnte sich noch dunkel daran erinnern, dass ihnen ihre Mutter immer Geschichten von den Robben erzählte. In den Märchen waren die Selkies aber keine bösen Ungeheuer. In dieser Geschichte schon!
Während die Saighdears immer wieder versuchten, die Selkies zu bekämpfen, setzten Ian und seine Leute alles daran, genau dies zu verhindern.
Kate kam sich stellenweise vor, wie in einem schlechten Film! Fabelwesen bekämpfen? Geht´s noch?

Mein Fazit

Ich wusste lange Zeit nicht, welches Geheimnis diese Menschen verbargen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Den Schreibstil fand ich angenehm ruhig; was der Spannung in keinster Weise geschadet hatte. Der spannende Prolog konnte meine Neugierde wecken. Über 500 Seiten verbrachte ich in einer Welt mit Fabelwesen. Ich befand mich oftmals in- und unter dem Wasser. Eisige Kälte war stets spürbar, die jedoch nicht immer Wasser, Wind und Wellen geschuldet war. Die Protagonisten kamen authentisch rüber. Besonders Ian konnte mich für sich einnehmen. Ihm vertraute ich von Anfang an. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig lag. Mir ging es wie der 17 jährigen Kate. Ständig war ich hin- und her gerissen.
Das Setting verleiht der Story den richtigen Rahmen. Kaltes Ostseewasser, ein geheimnisvoller Leuchtturm, ein Ford und rätselhafte Menschen. Ein Geheimnis, welches seinen Ursprung in der Nordsee zu haben schien. Fabelwesen, die angeblich den Weg aus Märchenbüchern geschafft haben sollen.
Eine Fantasy-Geschichte, die mich stellenweise mitzittern lies. Besonders ziemlich am Ende, wurden meine Fingernägel arg strapaziert.
Ob mir das Ende gefallen hat? Welches Ende? Da kommt doch noch was! Habe ich Recht?
War da nicht auch so was wie Liebe in Sicht?

Ich bin beeindruckt, welches tolle Debüt die junge Autorin da hingelegt hat! Das Buch wandert in das Regal meiner Lieblingsbücher.

Danke Antonia Neumayer.

Überraschend anders

Von: Jill von Letterheart Datum : 13.06.2017

https://letterheart.de/

„Papa!“, schrie er ein letztes Mal aus Leibeskräften, doch seine Stimme, das Toben von Wind und Regen, das gequälte Ächzen des Schiffes, all das wurde von tauber Dunkelheit verschluckt, als der Junge ungebremst in das eiskalte Wasser stürzte.

Ich war sooo wahnsinnig gespannt auf die Geschichte, trotzdem hat es jetzt so lange gedauert, bis ich es wirklich gelesen habe. Als es ankam, hatte ich bereits einmal reingelesen, aber so ganz konnte es mich da noch nicht fesseln, die ganzen guten Leserstimmen habe mich aber doch neugierig gemacht.

Was für ein Einstieg. Nicht.
Man startet mit einer kleinen Rückblende, die aber mit einer Erklärung sehr lang auf sich warten lässt.
Genauso wie der Spannungsbogen. Es ist nicht so, dass nichts passieren würde…aber mir hat es leider wirklich zu lange gedauert, bis es um „das Wesentliche“ ging.
Knapp 150/200 Seiten und dann kam in meinen Augen erst der richtige Einstieg, dafür aber auch in geballter Ladung. Ab da an konnte ich das Buch dann auch wirklich nur schwer aus der Hand legen, weil sich viele Ereignisse überschlagen haben und man gar nicht mehr wusste, was einen erwartet und wem man noch trauen kann.

Kate hat mir, zumindest anfänglich, als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist taff und tritt für die Sachen ein, die ihr wichtig sind – egal, was für Konsequenzen sie dafür in Kauf nehmen muss.
Mit dieser Einstellung konnte sie auf jeden Fall viele Sympathiepunkte bei mir gewinnen.
Allerdings hat sie zum Schluss hin keine klaren Linien mehr gehabt, an die sie sich gehalten hat. Was ich einerseits natürlich nachvollziehen kann, mich als Leser aber ein wenig genervt hab.
(In sofern genervt, dass ich das Buch anschreien musste.) Auf einmal trifft sie Entscheidungen, die einfach niemandem mehr klar zu Gute kommen, sondern eine Mischung aus allem sind.
Von ihrem Bruder Gabe, für den sie alles auf sich nimmt, erfährt man nicht allzu viel und ich persönlich konnte ihn überhaupt nicht durchschauen, obwohl er einen großen Teil im Buch präsent ist.

Ian und Alaric. Wer jetzt wieder Angst vor einer berüchtigten Dreiecksbeziehung hat, der sei beruhigt!
Hier kommen wir an den Teil, den ich besonders gerne mochte.
Denn es geht hier eben NICHT um eine Lovestory. Vielmehr geht es um Vertrauen, Loyalität und Freundschaft.
Drei Aspekte, die gerade in der Kombination zwischen den beiden Herren und Kate hart auf die Probe gestellt werden.
Ich fand es wirklich überraschend und absolut positiv, was die Autorin hier gemacht hat: Der Antrieb von Kate war und ist ihr Bruder. Punkt.
Sind wir ganz ehrlich, meistens sind es doch die „Liebschaften“, die immer mehr in den Vordergrund rücken. Was ich auch gar nicht immer schlimm finde, aber auch einfach mal sehr erfrischend, wenn man das „Ziel“ vor Augen behält. An Lunas Stelle wäre ich genauso hin und her gerissen gewesen, denn ich war mir schnell unsicher, wer hier überhaupt noch annähernd ein ehrliches Spiel spielt.

Zum mystischen Aspekt: Auf diesen Teil habe ich mich natürlich am meisten gefreut und war auch hin und weg, als das ganze einen leichten „Piraten-Monsterjäger-Touch“ bekommen hat!
Nur hat es mir zum einen halt wirklich ein bisschen zu lange gedauert, bis das Ganze ins rollen gekommen ist und zum anderen…ich hätte mir einfach noch so viel mehr davon gewünscht!
Nichtsdestotrotz war dies ein wirklich starker und toller Auftakt, ich hoffe, dass die Autorin noch viel zu dieser Geschichte zu schreiben hat!

FAZIT

Auch wenn ich den Start ein wenig langatmig fand, so wird das Durchhalten auf jeden Fall bezahlt und man wird in eine ganz besondere Welt entführt. Ob nun Fans von „Monsterjägern“ oder mythischen/fantastischen Wesen – alle kommen hier auf ihre Kosten!
Außerdem eine wirklich tolle Geschichte, was Vertrauen, Hingabe und Freundschaft angeht – definitiv lesenswert!

Sehr durchschnittlich

Von: Meli Datum : 04.06.2017

mihas-channel.blogspot.de

Inhalt
Auf Shapinsay, einer Insel Orkneys, ist es eigentlich immer sehr ruhig. Doch dann tauchen eines Tages drei Männer mit einem Boot auf und nehmen Kates Bruder Gabriel mit. Gabriel hat wohl schon länger davon gewusst, aber Kate nicht davon erzählt. Doch Kate kann nicht einfach zulassen, dass sie ihren Bruder mitnehmen - wohin auch immer. Heimlich schleicht sie sich in das Beiboot der Fremden, um ihnen zu folgen.
Aber Kate bleibt nicht unentdeckt - es ist nur keiner der Männer, der sie findet, sondern Ian, der auch nichts auf dem Boot zu suchen hat. Und plötzlich, als ein Schuss ertönt, muss Kate mit Ian ins Meer springen um nicht erwischt zu werden.
Bald erfährt sie dann, wer die fremden Männer sind und was sie mit ihrem Bruder vorhaben. Um ihren Bruder wieder nach Hause zu holen, begibt sie sich in ein magisches Abenteuer...

Cover und Titel
Der Titel sagt einem natürlich sofort, welche Wesen in diesem Buch eine Rolle spielen. Es war sehr leicht zu erahnen, was sich hinter den Geheimnissen verbirgt, aber das war wohl auch Absicht.
Das Cover ist jetzt nicht besonders originell, aber doch magisch. Man erkennt, dass es um Wasser geht und außerdem ist auf dieser Kette das Wappen der Seighdear - das Zeichen der fremden Männer - abgebildet. Ich glaube, dieses Wappen wurde einmal erwähnt und beschrieben und an eine Kette mit dem Bild erinnere ich mich auch nicht, aber gut.

Protagonisten
Kate will unbedingt ihren Bruder beschützen und retten, denn es muss ihm ja so schlecht gehen. Na gut, seine Situation sieht wirklich nicht prickelnd aus, und vor allem, wenn man nicht weiß, wo er hingeht. Sich auf das Boot zu schleichen, war aber sehr gefährlich. Es klingt so, als hätte sie bisher ein ruhiges Leben gehabt, hat Motoren und andere Sachen repariert und sich um Schafe gekümmert. Da fand ich es schon mutig von ihr, dass sie das einfach tut, nur für ihren Bruder. Fast alle Dinge, die sie in diesem Buch tut, tut sie genau aus dieser Motivation.

Es gab auch einige Kapitel aus Ians Perspektive, was der Spannung gar nicht gut getan hat. Ich denke, es hätte auch komplett ohne seine Perspektive funktioniert, es wäre sogar besser gewesen, denn so hätte man noch einige Geheimnisse bewahrt.

Andere Charaktere
Gabriel will einfach nur, dass Kate wieder verschwindet. Er ist aus einem bestimmten Grund bei den Seighdear und seine Schwester soll sich einfach von der Organisation fernhalten. Er will sich also ganz allein für diese Sache opfern, Kate soll sich da nicht einmischen. Dabei handelt er egoistisch, er hat seine Familie ohne eine Begründung verlassen und nicht im geringsten bedacht, wie es seiner Schwester dabei gehen könnte. Er will nicht, dass sie sich in Gefahr begibt, aber er will, dass Kate akzeptiert, dass er in ständiger Gefahr ist!

Alaric gehört zu den Seighdear und ist ein junger, attraktiver Kerl, der meistens sehr steif ist, aber manchmal, mit Kate wird er ganz locker und nett. Ian hat seine Motive natürlich direkt durchschaut: Alaric will Kate einfach nur an die Wäsche.

Und dann gab es da noch Jack, aus dem ich bis zum Schluss nicht schlau wurde. Er ist ein bisschen älter als unsere Protagonisten und gehört ebenfalls zu den Seighdear. Am Anfang wirkte er wie ein unheimliches Ekelpaket, doch dann, als ich ihn besser kennengelernt habe fand ich ihn unterhaltsam und irgendwie auch liebenswert. Aber ich konnte halt seine Motive nicht erkennen, und darum bleibe ich misstrauisch.

Handlung und Schreibstil
Ich fand es sehr durchschnittlich. Es war nicht besonders spannend, da viele Geheimnisse sehr offensichtlich waren, dazu hat Ians Perspektive ja beigetragen! Also war auch vieles, beinahe alles sehr voraussehbar.
Ich fand die Handlung aber ganz in Ordnung. Die Charaktere konnten mich überzeugen und das Fort sowie die Ausbildung dort war interessant, wenn auch sehr knapp. Eigentlich war sie eher passiv: Man war nicht dabei, Kate hat nur davon berichtet oder sich daran erinnert. Da hätte ich eigentlich mehr von haben können. Die Kämpfe auf hoher See fand ich auch gelungen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig; ich weiß gar nicht, wie ich die 500 Seiten so flott gelesen habe, schließlich fand ich es ja nicht übermäßig spannend.

Sonstiges
Ich habe jetzt keine Informationen gefunden, aber ich hoffe mal, es gibt eine Fortsetzung. Das Ende war nämlich sehr offen, auch wenn es keinen Cliffhanger gab. Es sind noch viele Fragen offen, daher hoffe ich auf Antworten in Form einer Fortsetzung ;)

Fazit
"Selkie" war nicht besonders spannend oder etwas überraschend Neues, sondern ziemlich normal und auch sehr vorhersehrbar. Der Schreibstil war sehr flüssig, aber ohne die zweite Erzählperspektive hätte ich es etwas besser gefunden.

fesselnder mystischer Roman

Von: _my.bookwonderland_ Datum : 04.06.2017

vanessa-liest.blogspot.de

Am Anfang des Buches lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel.
Der Einstieg in das Buch war super leicht und der Schreibstil aus der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Als dann ein paar komische Männer auf der Orkney-Insel Shapinsay auftauchen unter den Vorhaben Gabriel mit zu ihnen zu nehmen beschließt Kate sich ans Bord zu schmuggeln um herauszufinden wo ihr Bruder hinkommt und was sie mit ihm vorhaben.
Als sich die Ereignisse überschlagen und ein mysteriöser Junge an Bord kommt woraufhin dann auch Schüsse fallen. Kate beschließt an Ians Seite von Bord zu springen.
So beginnt ein gefährliches und magisches Abenteuer.

Es gibt viele Bücher die von Meerjungfrauen handeln doch wie ich denke wenige über Selkies.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie über die ich vorher wenig gehört habe.

Wenn man mit dem Buch anfängt kann man kaum aufhören zu lesen, so war es zumindest bei mir. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und habe richtig mitgefiebert.
So ein richtiger Krieg ist es in Selkie nicht, wer das erwartet sollte nach einem anderen Buch ausschau halten.

Kate und Ian sind zwei sehr liebenswürdige Protagonisten. Im laufe des Buches merkt man auch wie sich Kate weiterentwickelt. sie wird selbstbewusster und auch mutiger.

Was ich mir gewünscht hätte wäre das das Buch zu größeren Teilen unterwasser spielt, doch man ist oft nur an Land.

Das Ende ist etwas offen, es passt aber auch gut zum Buch. Nun hoffe ich das die Autorin ein oder vielleicht auch zwei weitere Bände zu dem Buch schreibt. ^^

Fazit: Die Autorin hat mit diesem Roman einen fesselnden Roman geschrieben der einen in eine mystische Welt entführt.

Bewertung: 4/5 Sterne

Ein Roman zwischen Realität und Fantasy

Von: Himmelsblume Datum : 02.06.2017

himmelsblume.com/

Das Cover finde ich wirklich mehr als Gelungen. Die schönen Blautöne, das Mädchen unter Wasser und im Hintergrund der Leuchtturm. Alles harmoniert wunderbar zusammen und machte sofort Lust aufs Lesen. Der Einstick ist mir dann auch ganz gut gelungen. Wobei ich aber anmerken muss, das die Schreibweise schon etwas speziell ist. Man merkt einfach, dass Autorin Antonia noch recht jung ist.

Zum Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen. Und schnell, ist man mittendrin und befindet sich im Krieg. Hierbei gerät Gabriel in große Schwierigkeiten, den er wird von Fremden mitgenommen. Kate, die ihren Bruder helfen möchte, geht ihnen nach. Doch kaum war sie auf dem Schiff, tauchte auch schon Ian aus heiteren Himmel auf. Statt aber weiter nach ihrem Bruder zu suchen, springt sie mit Ian in die Nordsee. Hier war ich an einem Punkt, bei denen ich etwas verwirrt war. Natürlich las ich weiter, um die Situation aufzuklären. Doch irgendwie rückte die Rettung nach ihrem Bruder immer mehr nach hinten und das Augenmerk lag an Ian und seinen Freunden. Wobei ich doch erwähnen müsste, dass diese durch ihre mysteriöse Art recht interessant waren. Schön fand ich die Veränderungen der Charaktere. Unter anderen Ian, der am Anfang sehr kalt und abweisend war und später eine sehr liebenswerte Art an sich hatte.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich bei diesem Buch um Tote, Gewalt oder anderes handelt, der irrt. Den obwohl wir uns im Krieg befinden, ist es nicht diese Art Krieg, die man vorerst annimmt. Das Buch hat mir an sich gut gefallen, auch wenn er hier und da ein paar kleine Schwachstellen hat. Da die Story am Ende hin sogar noch recht spannend wurde.

Habe viel mehr erwartet!

Von: Gedankenvielfalt Datum : 30.05.2017

www.gedanken-vielfalt.blogspot.de

Das Cover war für mich der Hingucker und der Klappentext klang für mich mehr als vielversprechend, aber leider bin ich wirklich auf das Cover hinein gefallen, denn das Buch war für mich leider ein kleiner Flop.

Ich kam sehr schwer in das Buch hinein, weil mich der Schreibstil einfach nicht vom Tisch hauen konnte, denn er war nicht flüssig, sondern zäh wie ein Kaugummi - teilweise wirklich nervenaufbrausend und in meinen Augen stockend.

Im Laufe der Story habe ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt und es lief auch deutlich angenehmer, aber die Charaktere wirkten für mich undurchsichtig und nicht durchschaubar ohne jegliche Emotionen oder Besonderheiten. Für mich wurde teilweise alles nur oberflächlich erzählt, die Charakte waren Oberflächlich und auch die Selkies (Seehunde) wurden mir nicht genug durchleuchtet und konnten mein komplettes Interesse leider nicht wecken. Positiv war jedoch das alles durch diese wenigen Details recht mysteriös und geheimnisvoll wirkte und man hier und da doch etwas gerätselt hat und die Umgebungsbeschreibungen wirklich sehr gut gelungen waren, denn hier konnte man sich die Orte bildlich vorstellen und die Kulisse greifbar fühlen.

Das Buch war in meinen Augen allgemein etwas zu lang gezogen, es hätten auch locker 150 Seiten weniger sein können, aber dafür mit mehr Details und mehr Gefühlen.

Sollte es eine Fortsetzung geben, so werde ich diese nicht mehr lesen, denn es hatte für mich leider zu viele negative Aspekte.

Mein Fazit:
Ein Jugendroman der mich persönlich nicht umhauen konnte und für mich mehr als eine Schwäche aufweist. Oberflächliche Charaktere und mangelnde Details haben bei mir den "Lesespaß" gebremst.

Eine ruhige, fesselne Geschichte

Von: Bookalicious Datum : 28.05.2017

www.bookalicious8.blogspot.de

Der Einstieg in das Buch gelang mir ganz leicht. Direkt zu Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen.
Es dauert nicht allzu lang, bevor wir uns in einem Krieg wiederfinden. Einen Krieg, der ganz anders ist.

Kate gefiel mir als Protagonistin wirklich gut. Sie ist mutig, wenn auch nicht durchweg überzeugt von ihren eigenen Handlungen. Aber sie ist verzweifelt und tut, was sie tun muss. Kate ist sympathisch und es macht Spaß sie zu begleiten.
Ian und seine Freunde sind mysteriös und interessant. Er ist nicht besonders aufgeschlossen, aber ich war trotzdem oder gerade deshalb sehr neugierig auf ihn. Natürlich verbirgt er ein Geheimnis. Als die Bombe platzt sind wir als Leser nicht allzu überrascht. Kate hingegen ist es und sie reagiert nur logisch darauf.

Die Saighdear sind neben Ian und seine Freunde die gegnerische Truppe, welche mich überrascht hat. Zuerst waren sie kalt und herablassend. Später jedoch zeigten sie ein ganz anderes Verhalten. Sie waren freundlich, gerade zu zuvorkommend.


Selkie ist kein Buch in dem die Fetzen fliegen und es vor Toten und Verletzten nur so wimmelt - ich weiß, dass es logische Erwartungen sind, wenn man liest, dass es um einen Krieg geht. Selkie ist anders. Es ist ruhig - es gibt große und es gibt kleine Wellen. Große Ereignisse und kleine Ereignisse.
Die Linien, wer böse und wer gut ist, sind schwammig. Sie gehen ineinander über. Ich empfand zuerst die einen als Böse - denn sie mussten es sein, so wie es bis dahin aussah. Aber, als man hinter die Fassade sah, waren sie womöglich doch gar nicht bösartig. Man wusste nie, was dort hinter steckte, woran man war. War überhaupt jemand böse oder gut?

Es ist ein schönes Buch, welches eine gewisse Ruhe ausstrahlt, was meiner Meinung nach, perfekt dazu passte. Ich mag ruhige Geschichten, die mich fesseln können. Es macht es anders - im positiven Sinne. Mich konnte Antonia Neumayer mit dieser mythischen Geschichte packen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und macht Spaß. Ruhig, magisch und fesselnd. Ich wollte immer weiter lesen. Ich wollte mehr über die Selkies und anderen mythischen Wesen erfahren und mehr über die Saighdears und deren Mitgliedern. Ich fand es spannend.


Das Ende ist recht offen, aber doch zufriedenstellend. Ich persönlich mag jedes Ende, sofern es zum Buch passt. Das Ende harmoniert sehr gut mit der Geschichte, aber gleichzeitig lässt die Autorin sich offen Selkie fortführen zu können. Ich würde mich darüber freuen.

Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut. Es sieht nicht nur schön aus, es fühlt sich auch gut an. Samtig. Wunderschön!

FAZIT
Mich konnte Antonia Neumayer mit ihrem Debütroman Selkies absolut überzeugen. Sie hat mich in eine mythische Welt gesogen aus der es keinen Entkommen mehr gab.
Die magische Ruhe rundet dieses Buch ab und ich war vollkommen gefangen in der Geschichte. Der Schreibstil tat sein übriges und ich flog durch die Seiten.

Selkie ist wie eine sanfte Welle. Man genießt es und lässt sich treiben, aber man muss sich ins Wasser wagen. Wenn man sich auf Selkie einlässt, kann es ein Lesegenuss werden.

Wer gerne mythische Geschichten liest und mal etwas anderes als Meerjungfrauen rund ums Meer sucht, der sollte sich auf die Reise rund um die Orkneyinseln begeben und sich von der Geschichte einsaugen lassen.

Selkie

Von: Nici Datum : 26.05.2017

nici.onw.at

Inhalt:

Kate Corrigal liebt ihr Leben, so wie es ist. Doch eines Tages tauchen drei Fremde auf, die ihren Bruder Gabe mitnehmen. Doch wohin und warum sagt ihr niemand. Sie möchte unbedingt ihren Bruder beschützen und so schleicht sie sich heimlich auf den Kutter der Fremden. Doch plötzlich taucht der geheimnisvolle Ian auf und ein spannendes Erlebnis beginnt. Sie springt mit Ian über das Bord in die eiskalte Nordsee. Doch sie weiß nicht, dass sie hier in ein magisches Abenteuer gerissen wird, das sogar ihr Leben kosten könnte.

Meinung:

Danke nochmal für das Rezensionsexemplar!

Bei diesem Buch habe ich mir eine magische Geschichte erhofft, in der es um geheimnisvolle Wesen gehen soll. Beim Lesen sind mir einige Punkte aufgefallen, die ich euch gerne berichten möchte. Erstmals muss ich sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Es ist in blau gehalten und erinnert mich an das Meer. Meiner Meinung nach passt das Mädchen mit der Kette super zum Cover und dem Titel. Was mir super gefallen hat, war das es in der innen Seite eine Landkarte gab und wie einige von euch wissen, liebe ich Karten über alles. Diese Karte ist etwas schlicht aufgebaut, jedoch kannte man sich ganz gut aus.

Kommen wir nun zur Autorin. Ich finde, dass Antonia Neumayer einen wirklich guten Schreibstil hat. Es ist ihr erster Roman und man kann noch einiges verbessern. Der Schreibstil ist wirklich wirklich detailliert, was manchmal echt anstrengend war zu lesen, da alles ganz genau beschrieben wurde. So bestand das Buch hauptsächlich aus Beschreibungen, was etwas verwirrend am Anfang war. Im Läufe des Buches habe ich mich daran gewöhnt und fand es nicht mehr besonders schlimm. Ich kam nur sehr langsam durch das Buch, alles zog sich und ich hatte kaum noch Motivation das Buch fertig zu lesen.

Kommen wir zu den Charakteren. Die Personen in diesem Buch fand ich mittelmäßig. Kate, unsere Hauptprotagonistin, ist mir sympathisch erschienen. Ihre Gefühle und Gedanken werden wieder ganz genau beschrieben. Eien Eigenschaft mochte ich an Kate absolut gar nicht. Sie musste immer einen auf "Held2 machen. Ihr Bruder wird gerade von Fremden mitgenommen, Was macht sie? Sei geht nach! Oder kaum kennt sie Ian an Bord, springt sie mit ihm in die Nordsee. An solchen Stellen hätte ich gerne das Buch gegen die Wand geschmissen! Die anderen Personen fand ich eher schwach. Gabe, ihren Bruder, fand ich einfach nur unsympathisch und etwas "dumm". Naja, die Personen mochte ich persönlich nicht besonders. Was ich aber wirklich gut fand waren die Orte. Zum Beispiel Schottland, ein tolles Land.

Am Ende blieben meiner Meinung nach einige Fragen offen. Was ich mich jetzt frage ist, kommt ein zweiter Teil? Ich würde dem nächsten Band trotzdem eine Chance geben. Insgesamt fand ich das Buch so Lala. Wären die Personen besser gemacht worden, fand ich das Buch gar nicht mal so schlecht. Trotzdem würde ich es jedem weiterempfehlen. Es ist ein anderes Buch, mit anderen Wesen, keine Vampire oder Werwölfe. Ich hoffe, dass ich noch etwas von der Autorin hören werde, denn ich möchte noch ein weiteres Buch von ihr lesen!

Fazit:

Das Buch "Selkie" fand ich ganz ok. Die Personen und die Beschreibungen haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Sonst ist das Buch aber wirklich gut gestaltet worden. Ich möchte dem Buch gerne 3 von 5 Sterne vergeben . Jeder sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben!

Ein tolles Buch!

Von: Valarauco Datum : 22.05.2017

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover
Eigentlich finde ich das Cover sehr hübsch, die Stimmung ist toll eingefangen und passt auch sehr gut zum Buch. Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum ein Mädchen im Kleid im Wasser zu sehen ist, vor allem mit einem Medaillon. Da hätte ich es wesentlich schöner gefunden, wenn ein Selkie abgebildet worden wäre.

Meine Meinung
Endlich mal andere Fabelwesen, nicht nur Vampire oder Dämonen! Ich hab mich sehr gefreut, etwas über Selkie zu lesen. Für mich sind das absolut faszinierende Wesen, denen in der Literatur viel zu wenig Beachtung geschenkt wird!

Kate ist unsere Protagonistin. Ihr Bruder wird mehr oder weniger von einer „Geheimorganisation“ verschleppt, deren Namen ich nicht aussprechen kann. Das Ziel dieser Organisation ist es, Menschen vor Fabelwesen aller Art zu schützen. Dabei werden die Mitglieder beinahe militärisch ausgebildet.
Kate versucht ihm zu folgen, was ihr nur bedingt gelingt. Nachdem Ian sie gerettet hat, hilft er Kate, ihren Bruder wieder zu finden. Im Gegenzug spioniert sie für ihn.
Ian gehört zu einer weiteren Geheimorganisation, die gegen die erste kämpft. Einfacher wäre das jetzt, wenn ich die Namen schreiben könnte, da diese aber in Gälisch (was ich sehr schön finde) geschrieben sind, muss ich leider passen.

Am Anfang war ich aus persönlichen Gründen etwas sekptisch und sehr kritisch, doch recht schnell hatte mich die Autorin völlig in den Bann ihrer Geschichte gezogen. Mit über fünfhundert Seiten ist das Buch verhältnismäßig dick und ich möchte keine Seite missen! Die Geschichte um Kate ist vielleicht nicht immer rasant, doch sie lässt Raum für das Umfeld und die Stimmung. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, durch die Nordsee zu tauchen, zwischen den schottischen Inseln hindurch, deren rause Leben man sich kaum vorstellen kann. Die Verbindung zwischen Gabe (ihrem Bruder) und Kate hat mir sehr gut gefallen. Dieses bedingungslose Vertrauen zeugt von einem starken Band, das sie zusammenhält.

Mir haben nicht nur die Figuren gefallen, sondern auch das Setting. Die Autorin hat neben einer extrem spannenden Mythologie auch noch die passende Umgebung dazu gewählt. Obwohl ich noch nie dort war, bin ich ein großer Schottland-Fan. Die Kultur und das Land faszinieren mich sehr. Mit ihrem sehr bildhaften und blumigen Schreibstil ist es der Autorin hervorragend gelungen mich in diese ferne Welt hineinzuwerfen. Ich konnte völlig losgelöst in die Geschichte abtauchen und habe dies auch sehr gerne getan.
Was ich auch noch besonders hervorheben möchte und was etwas gespoilert ist: Die fehlende, große Romanze. Das scheint beinahe ein Muss für Fantasyromane zu sein. Hier wurde darauf verzichtet und ich muss sagen, dass es mir sehr zusagt. Kate handelt nur aus reiner Geschwisterliebe und nicht, weil sie den Mann ihrer Träume vor fünf Minuten getroffen hat und gleich ihr Leben für ihn aufs Spiel setzt. Dafür gibt es von mir ein großes Plus!

Die doch etwas düstere Atmosphäre des Buches ist großartig und kann nur jedem Empfehlen diesem Buch eine Chance zu geben. Mir selbst hat es sehr gut gefallen. Man fiebert mit und ist wirklich an das Buch gefesselt.
Von mir erhält die Autorin für Selkie volle fünf Monster! Das Buch hat mir ein paar sehr spannende Stunden geschenkt und eine tolle Geschichte, die ich definitiv immer wieder gerne lesen werde. Ich hoffe sehr, dass es noch einen zweiten Band gibt, denn es bleibt noch sehr vieles ungeklärt!

unterhaltsamer Roman......

Von: Lesezauber Datum : 19.05.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Meinung
Selkie ist das erste Buch der jungen Autorin Antonia Neumayer und ich finde, sie hat es ganz gut gemacht. Auffallend ist vor allem das wunderschöne Cover und auch der ansprechende Klappentext deuten auf einen tollen Roman hin.

Wir befinden uns in der Sagenwelt der Selkies. Mal ganz andere Fabelwesen, nicht immer nur Feen, Hexen und Vampire. Der Einstieg war ganz gut, es begann mit einem Prolog, der schon etwas Einblick ins Geschehen gab. Dann gings langsam los, wie gesagt sehr langsam. Es gab viel Vorgeplänkel und eine erwünschte Spannung kam nicht richtig auf. Dadurch entstanden einige Längen und bei so einem Wälzer (über 500 Seiten) ist dies für den Anfang nicht gerade leicht.

Die Handlung selbst ist teils geheimnisvoll, aber auch etwas verwirrend. Mich störte das immer Hin und Her der Parteien und das doch extrem rüpelhafte Verhalten einiger Figuren. Genau deswegen konnte ich keinen so richtig ins Herz schließen. Sie erschienen mir extrem naiv, unentschlossen und gewaltbereit. Es herrschten sehr oft Stimmungsschwankungen, welche dann auch bis ins kleinste Detail erörtert wurden. Das Setting dagegen fand ich klasse. Schottland und seine Mythen. Ein Land, das ich gerne selber einmal besuchen möchte. Hierzu passte dann auch die im Buch teilweise düstere Atmosphäre.

Der Schreibstil von Frau Neumayer war locker und einfach zu lesen. Sie hatte die Angewohnheit, alles sehr detailgerecht zu schildern, wobei der Kernpunkt manchmal in Vergessenheit geraten ist. Das Buch ließ sich trotzdem schön lesen, aber ich merkte einfach beim Lesen, die noch etwas vorhandene Unerfahrenheit der Autorin. Mit den Jahren wird sich das bestimmt geben und ich hoffe, ich darf noch mehr von ihr lesen.

Da Ende hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Es war ausreichend, aber für so viele Seiten zu unspektakulär. Außerdem blieben doch ein paar klitzekleine Fragen offen, wodurch ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Fazit
„Selkie“ ist ein unterhaltsamer Roman um Fabelwesen, über die es noch nicht so viel zu lesen gibt. Düstere Atmosphäre, leider zu flache Charaktere, aber ein tolles Setting. Für ein Erstlingswerk in diesem Alter trotzdem gut. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

Gelungenes Debüt

Von: EvaMaria Datum : 18.05.2017

https://buecherfansite.wordpress.com

„Selkie“ ist der Debütroman der Autorin, der wirklich eine sehr interessante Grundidee hat und deren Umsetzung mir auch recht gut gefallen hat, allerdings mit ein paar kleinen Schwächen.
Das Buch erzählt uns die Geschichte von Kate, die mit ihrer Familie auf einer Insel wohnt. Als dann eines Tages drei seltsame Männer kommen und ihren Bruder mitnehmen, will sie diese verfolgen, denn sie möchte ihren Bruder retten. So schlecht sie dann aufs Schiff ….
Die Grundidee der Geschichte fand ich sehr interessant, denn obwohl gerade der Beginn etwas zäh war, wird es deutlich besser, wenn die mystischen Wesen erwähnt werden. Für mich persönlich hat hier die Handlung erst richtig begonnen. Sehr interessant. Mehr wird nicht verraten, denn ich will ja nicht spoilern.
Mir hat die Handlung im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, denn ich fand es sehr unterhaltsam. Persönlich fand ich allerdings manche Ereignisse in dem Buch einfach zu genau beschrieben und so wurden Kleinigkeiten, einfach ewig. Vielleicht wäre es fesselnder gewesen, wenn man manche Abschnitte etwas kürzer beschrieben hätte und ich denke es hätte auch der Handlung gut getan, weil man teilweise einfach auf der Stelle getreten ist.
Kate fand ich einen sehr gelungenen Hauptcharakter, denn ich fand sie sehr sympathisch und ich fand es toll, wie familienbewusst sie ist. Allerdings hat sie doch schon so manches Mal etwas naiv gewirkt und zwar gerade im Zwischenspiel mit ihrem Bruder.
Ian fand ich interessant, denn er wirkte sehr geheimnisvoll und man konnte recht schnell ahnen, dass er ein Geheimnis zu verbergen versucht. Ich möchte, aber noch erwähnen, dass ich doch zu Beginn nicht gleich warm geworden bin mit ihm.
Eine Person möchte ich noch erwähnen und zwar Alaric. Ich fand den ebenfalls sehr interessant und sympathisch.
Der Schreibstil war klasse. Die Autorin hat eine Liebe zum Detail, denn es wird alles sehr genau beschrieben und man konnte sich so wirklich sehr gut in die jeweiligen Episoden der Geschichte einfühlen. Gerade bei den Schiffen, war es, als wäre ich mit dabei. Hat mir wirklich gut gefallen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde Gestaltung in blau und mit dem einzelnen gelben Fisch wirklich toll.
Fazit:
4 von 5 Sterne. Gelungen Debütroman, der definitiv lesenswert ist. Bin ja mal gespannt, ob es hier eine Fortsetzung geben wird, denn so einige Dinge hätte ich gerne noch geklärt gehabt.

Selkie

Von: FrauMüller Datum : 15.05.2017

www.buchnotizen.de

Die junge Autorin Antonia Neumayer hat mit ihrem Buch "Selkie" ein solides, jedoch unspannendes Debüt hingelegt.

Die Protagonistin Kate, 17 Jahre alt, lebt mit ihrem Vater und Bruder auf einer kleinen Orkneyinseln im Norden Schottlands. Kate steht ihrem Bruder Gabriel - liebevolle Gabe genannt - sehr nahe. Der Vater der beiden ist Alkoholiker, seit ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch eines Tages geschehen seltsame Dinge ... Drei Männer besuchen plötzlich die Insel , sie tragen merkwürdige Uniformen und möchten unbedingt Kates Bruder Gabriel mitnehmen. Wohin, wollen sie partout nicht verraten. Kate möchte dem ganzen auf die Schliche kommen und begibt sich als blinder Passagier auf das Schiff dieser seltsamen Männer. Dort wird sie von einem anderen Jungen entdeckt und muss ganz plötzlich vom Schiff entkommen, da Schüsse fallen. Kate ist jedoch fest entschlossen, ihren Bruder zu retten.

Die Geschichte um Kate und ihren Bruder beginnt arg holprig und doch schon zu sehr konstruiert, um in einen Lesefluss zu kommen. Ich war schon kurz davor, das Buch wieder zur Seite zu legen ... Es wird jedoch spannender, als Kate auf dem Schiff der merkwürdigen Männer ist, auch wenn es hier und da doch auch Längen gibt.

Kate fand ich als Protagonistin arg fade, und auch sehr naiv, was mich oft genervt hat und was die Geschichte dann wieder unglaubwürdiger machte. Sprachlich ist es okay, aber nicht überragend und spannend fand ich es auch eher dezent. Es ist vieles vorhersehbar, wenig tief und ich denke, das liegt auch am Alter der Autorin.

Das Cover ist sehr anziehend, mystisch. Gut fand ich auch, dass es nun mal um andere Fantasywesen ging, eine schöne Abwechslung. Dennoch hätte ich mir - gerade bei den Selkies - mehr Geschichten zu diesem Volk gewünscht. Die Geschichte hat definitiv mehr Potential!

Fazit: Ein Debüt, das man lesen kann, dem es aber noch an Tiefe, Glaubwürdigkeit und Spannung (ich sage nur die Sagen der Selkies etc.) fehlt. Ob es eine abgeschlossene Geschichte kann ich nicht sagen, es könnte auch weitergehen, der Schluss ist da eher vage.



Das schreibt der Heyne Verlag:

Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Über die Autorin:

Antonia Neumayer wurde 1996 in München geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie verschiedene Praktika, u.a. in den Bavaria Filmstudios, und studiert inzwischen Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Ihre große Leidenschaft gehört jedoch der Fantastik. Bereits als Kind dachte sie sich Geschichten und Abenteuer für ihre Freunde aus. Sie schrieb mehrere Kurzgeschichten, bevor sie mit Selkie ihren ersten Roman verfasste. Die Autorin lebt in der Nähe von München.

Buchinformationen:

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag, erschienen am 10. April 2017
Preis: 12,99 Euro
ISBN-13: 978-3453317994

Gute Idee, enttäuschende Umsetzung

Von: Gwees Bücherwelt Datum : 14.05.2017

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Meinung:
Der Debütroman der Autorin lockt mit einem interessanten Thema, das bisher eher selten für Romane aufgegriffen wurde: Selkies, den mythischen Gestaltwandlerrobben. Das Cover ist recht schlicht gehalten und passt zum Inhalt, aber ist dabei trotzdem nicht sehr aussagekräftig. Da hat man sich ziemlich zurückgehalten. Die Kurzbeschreibung zum Roman fasst im Grunde die ersten hundert Seiten zusammen und klingt an und für sich eigentlich ganz interessant, aber auch noch recht geheimnisvoll. Ohne den Titel wäre jedenfalls nichts von der Selkie-Thematik zu erahnen. Im Buch gibt es noch eine Landkarte und diverse Zeichnungen, die unter anderem zwei wichtige Orte zeigen.

Das Buch beginnt sehr langsam und schleppend. Man wird sehr vorsichtig in Kates Leben eingeführt, ohne dabei wirklich viel zu erfahren. Es werden eher grobe Auskünfte gegeben, die der Geschichte selbst dienen. Hinzu kommt, dass man über die Hälfte des Buches hinweg im Dunkeln gelassen wird. Das ist gerade deshalb ziemlich anstrengend, da man als Leser recht schnell hinter die Geschichte blickt. Das heißt aber nicht, dass man das Ende sofort erraten kann. Trotzdem ließ es sich bereits nach der Hälfte grob erahnen. So richtig interessant wurde es leider erst nach über 300 Seiten. Ab da beginnt die Handlung in Fahrt zu kommen, zeigt sich aber mehrmals als sehr durchsichtig und plump. Dabei könnte die Thematik sehr viel Potenzial haben. Ich möchte nicht zu viel verraten, da ich sonst extrem spoilern würde, aber rein von der Idee hätte dies ein richtig gutes Buch werden können. Aber gerade die Tatsache, dass einfach niemand in diesem Buch mit niemandem redet, ist so furchtbar anstrengend. Und dann werden Fragen, die am Ende auftauchen, nie aufgeklärt. Heißt das nun, es kommt eine Fortsetzung? Das Ende war jedenfalls extrem lasch und noch einmal sehr ausladend. Ich fand es erfrischend, dass Liebe in diesem Buch keinen zentralen Teil eingenommen hat, aber dafür kam trotzdem einfach alles zu kurz und wurde immer nur angeschnitten. Als würde man nur die wichtigsten Punkte abklappern, um zum Ziel zu kommen. Der Clou der Geschichte war aber irgendwie ganz pfiffig, wenn auch frustrierend.

Aber die Handlung war gar nicht mal das Problem. Das war nämlich Kate, die Protagonistin der Geschichte. Die Person, über die man einfach gar nichts erfährt. Wenn ich mich jetzt an sie zu erinnern versuche, fällt mir einfach keine Information ein, außer dass sie vielleicht alles für ihren Bruder tun würde und Schafe hütet. Ich fand sie furchtbar inkonsistent, weil sie einfach keine richtige Persönlichkeit hatte. Und zudem war sie auch noch sehr anstrengend. Die anderen Charaktere waren im Vergleich nicht so schlimm, aber es gab nur wenige, die ich wirklich mochte. Darunter waren unter anderem Jack und Alaric, die beide wiederum sehr viel Persönlichkeit bekommen haben. Der zweite Perspektivträger, Ian, ist wiederum auch nicht so spannend, aber wenigstens erträglich.

Den Schreibstil mochte ich nur so halb. Ich weiß nicht, ob die Autorin es intendiert hat, aber gerade in Kates Passagen hatte ich ständig das Gefühl, dass alles wiederholt wurde. Erst denkt sie etwas, dann passiert es. So in etwa. Und man kam sich irgendwann richtig blöd dabei vor. Als müsste man alles erst einmal ewig lang und breit erklärt bekommen. Später bessert sich das zwar dezent, aber insgesamt hat es mir gerade Kate als Charakter zusätzlich extrem vergrätzt – und das obwohl ich sie eh schon nicht mochte. Bei Ian ist mir das allerdings weniger aufgefallen.

Wenn man sich bis zum hinteren Teil des Romans durchkämpft, erwartet einen durchaus eine ungewöhnliche Geschichte. Die Dürreperiode bis dahin wird einem allerdings durch die blasse Kate und ein ständiges Hin und Her in der Geschichte madiggemacht. Selbst am Ende fehlen noch viele Antworten. Mich hat das Buch leider erst am Ende gereizt. Bis dahin habe ich mich mehrmals beim Gedanken ertappt, es einfach abzubrechen. Die Geschichte hat trotzdem ihre Höhen, aber mir war das einfach viel zu viel Gerede um den heißen Brei herum und viel zu wenig richtige Handlung. Als Einzelband versagt dieser Roman leider…

Fazit:
„Selkie“ bietet eine sehr bodenständige Geschichte, die leider ihre vielen Handlungsfäden am Ende nicht richtig vereinen und durch halb ausgegorene Hauptcharaktere nicht überzeugen kann. Gute Ideen mit enttäuschender Umsetzung.

Inhalt: 3/5
Charaktere: 2/5
Lesespaß: 2/5
Schreibstil: 3/5

Ein gelungener aber nicht perfekter Debütroman

Von: Ann-Sophie S. - Reading is like taking a journey Datum : 10.05.2017

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Cover:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick fasziniert. Es macht sofort Lust, in die Unterwasserwelt abzutauchen und dieser mysteriösen Geschichte auf den Grund zu gehen. Es sieht einfach schön aus, wirkt anmutig und mystisch, weswegen es definitiv "Nimm mich mit" schreit.



Inhalt:
Der Klapptext von "Selkie" hat mich sofort begeistert, denn ich war auf Anhieb fasziniert von der Idee.
Anfänglich hatte ich meine Probleme mit der Geschichte, da es irgendwie so vor sich tröpfelte. Es war interessant, aber es packte mich nicht wirklich, da es teilweise unnötige Längen hatte, die die Spannung nicht halten konnten.
Aber sobald das Geschehen an Fahrt aufnimmt, hat es mich mitgerissen. Manchmal hätte ich mir zwar doch etwas mehr über die geheimnisvollen Gestalteten der Selkies gewünscht, aber dennoch hielt die Geschichte so viel bereit. Man hat ein Abenteuer mit einigen Längen vor sich, aber auf jeden Fall eine lesenswerte Geschichte. Vor allem das Ende fand ich richtig gut, weil es Fragen beantwortet, aber trotzdem noch einiges für eine Fortsetzung offen hält.

Charaktere:
Vor allem die Protagonistin Kate fand ich super. Sie hat mich mit ihrem Mut und ihrer Neugierde begeistert und mit der Geschichte mitgerissen. Sie sagt gerade heraus, was sie denkt und will, wirft aber dabei nicht jede Vorsicht über Bord, sondern handelt ebenso bedacht. Ich konnte mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen.
Auch Ian fand ich klasse. Einfach, weil ich ihn am Anfang nicht leiden konnte. Seine etwas draufgängerische und kalte Art sagte mir nicht wirklich zu, doch gerade das hat ehrlich gesagt auch Spaß gemacht. Ich lernte ihn immer besser kennen und konnte auch immer mehr hinter seine Fassade blicken.
Bei manch anderen Figuren wie Gabe, konnte ich mir bezüglich ihrer Persönlichkeit nie wirklich sicher sein, aber sie haben ihren Teil zur Geschichte beigetragen und auch für Vielseitigkeit gesorgt.

Schreibstil:
Antonia Neumayer konnte mich mit ihrem Stil richtig begeistern, denn ich konnte mich in die Protagonistin hineinversetzen und auch die Umgebung vor meinem inneren Auge sehen. Die Autorin schreibt so liebevoll bildhaft, dass es an manchen Stellen zwar zu langatmig ist, aber man dafür auch ein tolles Bild von der Geschichte und all ihren Facetten bekommt.
Ihre Beschreibungen sorgten für einen schönen Lesefluss, der Spaß machte. Auch die Erzählweise hat mir sehr gefallen und ermöglichte verschiedene Blickwinkel auf das Geschehen.

Fazit:
"Selkie" ist inhaltlich auf jeden Fall eine beeindruckende Geschichte. Sobald die Handlung mehr an Spannung zulegt, kann man sich nicht mehr von dem Buch losreißen und die vielen Seiten fliegen nur so an einem vorbei.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir richtig gut, da sie einen wirklich in die Welt entführte und man voller Vorfreude auf das kommende fantasievolle Geschehen blickte. Wenn es ihr jetzt noch gelingt, einen wirklich die ganze Zeit zu fesseln mit dem Geschehen wäre es perfekt. Aber diese kleine Schwäche war leider manchmal etwas anstrengend, aber ansonsten kann ich euch dieses Abenteuer total empfehlen.

Gelungenes Erstlingswerk

Von: Happy Booktime Datum : 10.05.2017

happybooktime.blogspot.de/

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 10. April 2017
ISBN-10: 3453317998


Klappentext
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …


Autor
Antonia Neumayer wurde 1996 in München geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie verschiedene Praktika, u.a. in den Bavaria Filmstudios, und studiert inzwischen Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Ihre große Leidenschaft gehört jedoch der Fantastik. Bereits als Kind dachte sie sich Geschichten und Abenteuer für ihre Freunde aus. Sie schrieb mehrere Kurzgeschichten, bevor sie mit Selkie ihren ersten Roman verfasste. Die Autorin lebt in der Nähe von München.

Cover
Schwerelos wirkt dieses Mädchen auf dem Buchdeckel von Selkie. Sie schwimmt Nachts, nur beleuchtet von dem Mondlicht, welches das Wasser in dunkeles Petrol färbt.
Mit den Felsen im Hintergrund befindet sich im unteren Drittel des Covers der in weiß gehaltene Autorenname sowie darunter der Buchtitel.

Meinung
Da ich einfach mal wieder Lust auf ein gutes Fantasybuch hatte, hat mich Selkie direkt angesprochen. Das schöne Cover zog meinen Blick auf sich und auch der Klappentext konnte mich schnell davon überzeugen, das ich dieses Buch unbedingt lesen will.

Nach kurzen Unsicherheiten kommt man gut in die Geschichte rund um Kate, ihren Bruder und deren Schicksal hinein und spätestens als Kate sich auf dem Kutter befindet hat sich die Autorin scheinbar ausgependelt und man kann als Leser vollkommen ankommen.

Der Schreibstil, den Antonia Neumayer in Selkie zeigt ist wunderbar. Sie beschreibt die Welt von Kate und Ian mit solch einer bildhaften Art, das man sich hier gerne von den schönen Bildern in seinem Kopf fangen lässt. Trotzdem bleibt viel Spielraum für eigene Gedankengänge und die Autorin schafft es trotz der malerischen Kulisse eine gute Prise Spannung einrieseln zu lassen, was neben der guten Handlung dafür sorgt, das beim lesen keine Längen aufkommen.

Die Charaktere in Selkie sind bedacht gewählt und hauchen dem Buch richtig Leben ein. Kate, die Protagonistin ist extrem sympathisch. Sie hat eine furchtlose Abenteuerlust in sich und erinnert mich in Zügen ein wenig an Heldinnen meiner Kindheit wie Ronja Räubertochter oder Pipi Langstrumpf.
Ian dagegen ist mir zwar nicht von vorne herein sympathisch, jedoch scheint er im Laufe der Geschichte seinen Panzer abzulegen. Je mehr er von sich preis gibt, desto mehr Verständnis kann man ihm entgegen bringen und anfängliche Antipathie verfliegt mehr und mehr.
Auch die anderen, im Buch aufkommenden Personen wirken nicht eindimensional und das Zusammenspiel von allen Charakteren wirkt recht authentisch.

Mir hat vor allem der konstante Handlungsverlauf gefallen, dessen Spannungsbogen zwar variiert aber nicht abreißt und dessen Ereignisse sich wie eine Blume im Laufe der Geschichte weiter und weiter entfalten.
Zwar hätte mir ein wenig mehr Input aus der Welt der Selkies gefallen weil grade die Mythologie darum für mich ein Faktor war dieses Buch zu lesen aber alles in allem ist dies ein gelungenes Erstlingswerk von Antonia Neumayer, bei der ich schon auf weitere Bücher gespannt bin.

Fazit
Ein gut gelungenes Erstlingswerk, das sich nicht hinter anderen Büchern des Genres verstecken muss. Obwohl ich mir mehr über die Mythologie der Selkies gewünscht hätte, hatte ich einige schöne Lesestunden mit einem Buch, das ich ohne weiteres weiterempfehlen kann.

Selkie

Von: Books have a soul Datum : 07.05.2017

https://bookshaveasoul.blogspot.de

Als großer Fan von Büchern über Meerwesen, haben mich Cover und Klappentext natürlich sofort neugierig gemacht.

Den Schreibstil habe ich gleich als sehr angenehm empfunden und der Einstieg in die Geschichte war sehr vielversprechend. Kate war mir gleich sympathisch, ebenso wie ihr Bruder Gabe, der zwar erst einmal hauptsächlich nur durch die Erzählungen seiner Schwester richtig greifbar ist, aber diese intensive Verbundenheit hat die Autoren sehr glaubhaft und toll vermittelt.

Man wird nach und nach in die Geschichte eingeführt und ganz langsam erschließen sich die Hintergründe. Die Idee hat mir wirklich toll gefallen, aber es war leider immer wieder zu langatmig. Zwischenzeitlich kam zwar immer wieder Spannung auf, doch diese ist viel zu schnell abgeflacht, weil für mich einfach vieles zu ausschweifend dargestellt wurde.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man sich wirklich beim Lesen immer wieder gefragt hat, wer eigentlich die Bösen in diesem "Krieg" sind. Die einzelnen Charaktere wurden super ausgebaut, sodass man sich gut in einzelner Gefühlswelten hineinversetzen konnte.

Zum Ende hin wurde die Handlung auch richtig rasant, es kam mir so vor, als wäre es erst richtig losgegangen. Zudem lässt es vermuten, dass es hier noch eine Fortsetzung geben wird.

Fazit: Insgesamt ist die Grundidee sehr gelungen, auch die Umsetzung hat einige vielversprechende Ansätze. Leider hätte man die Geschichte aber wesentlich kürzer halten können, damit die Spannung nicht immer abflacht. Ich habe das Buch dazwischen viel zu oft und zu gern beiseite gelegt. Trotzdem würde ich mich auf eine Fortsetzung freuen, denn die letzten Kapitel im Buch haben einige interessante Wendungen enthalten und ich würde gerne erfahren, wie es weitergeht.

Rezension zu "Selkie"

Von: Soohie Datum : 07.05.2017

https://www.instagram.com/_unserelesewelt_

Autorin: Antonia Neumayer
Seiten: 510

Inhalt: Eines Tages wird Kates Bruder Gabriel von merkwürdigen Männern besucht und soll mit ihnen verreisen. Doch wohin? Auf diese Frage bekommt Kate keine Antwort und das obwohl sich die Beiden normalerweise alles erzählen. Kurzerhand beschließt Kate sich die Antworten selbst zu verschaffen und steigt auf das Schiff der Männer.

Meinung: Ich fand das Buch so mittelmäßig. Es war sehr langatmig und gerade am Anfang total langweilig, da viele Szenen (zmdst. für meinen Geschmack) viel zu ausführlich beschrieben wurden. Ein paar hätte man auch einfach weg lassen können... Außerdem war mir Kate teilweise viel zu naiv, da sie Gabriel immer direkt alles erzählt und auch alles geglaubt hat was er erzählt hat. Ok er ist ihr Bruder und ich kann verstehen, dass sie im vertraut aber trotzdem... mir persönlich war das (besonders am Ende) zu viel. Den Schreibstil fand ich ok und auch über die Charaktere kann ich mich (bis auf einzelne) nicht beschweren.

Bewertung: 2,5 Sterne

Selkie - Alten Legenden wird neues Leben eingehaucht

Von: Denise Gruber Datum : 05.05.2017

meinebuecherfantastischewelten.blogspot.co.at/

Inhalt:
Stell dir vor: du lebst auf einer Insel, wo jeder jeden kennt. Du hütest die Schafe mit deinem Bruder und dem Hund und lebst einfach von Tag zu Tag. Dann kommen eines Tages fremde Männer die deinen Bruder suchen undeinfach mitnehmen.

Wer sind sie? Niemand antwortet dir.
Wohin wollen sie? Weißt du nicht.
Wie lange sind sie weg? Verratet dir keiner.

Also, was würdest du machen wenn dein über alles geliebter Bruder einfach verschwinden möchte ohne dir zu sagen was es mit den Typen auf sich hat?
Kate ist genau in dieser Situation. Eben noch auf der Weide wo sie die drei Männer zum ersten mal gesehen hat und dann im kleinen Beiboot des Schiffes in dem ihr Bruder Gabe mit ihnen abhauen möchte.
Was muss sie auch überstürzte Entscheidungen treffen!? Als auch noch droht ihr Versteck aufzufliegen setzt ihr Herz aus...Glück, das es keiner der Männer ist sondern ein Fremder. Schüsse fallen und zusammen mit dem Jungen springt sie in die kalten Wellen des Meeres wo sie in Sicherheit sind. In was für ein Abenteuer sie sich da begeben hat weiß sie natürlich nicht denn der Fremde und seine Freunde brauchen sie für eine Mission! Sie soll sich bei den Leuten einschleusen, die auf sie geschossen haben und bericht erstatten - wenn es weiter nichts ist!
Sie soll sich ja nur in eine Organisation einschleichen die Mythologische Wesen wie Meerjungfrauen, Selkies und Geister beseitigt! Völlig verrückt, die Dinger gibt es doch nur in den alten Sagen, Legenden und Märchen!...oder?
Jetzt heißt es acht geben, denn einem von beiden ist nicht zu trauen! Nur wem!?
Der Organisation wo ihr Bruder Mitglied ist oder Ian und seinen Freunden die sich angeblich für andere Einsetzen um sie zu retten.

Beide verbergen etwas, beide nutzen sie für dem Krieg den sie gegeneinander führen.
Fazit:
Ich habe das Buch verschlungen und hoffe auf einen weiteren Teil....wenn nicht muss ich der Autorin wohl oder übel einen Besuch abstatten! Das Buch ist angenehm zu lesen und auch sehr spannend - wobei es hin und wieder ein kleines Tief hatte. Andere Stellen waren dafür so gut, das ich gerne darüber hinweg gesehen habe und es genossen habe mich in die Welt der Selkies und Meerjungfrauen entführen zu lassen. Die Geschichte selbst befasst sich auch mehr mit der Heldin und ihrer Aufgabe als einer komplizierten Liebesbeziehung. Sie ist zwar da aber man merkt, das sie nicht das Hauptthema darstellen soll. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mythologie. Mir gefällt es, das Selkies genommen wurden - über die ließt man ja eher weniger deshalb Top!

Kurz gesagt: Action, Mystery und Romance in genau der Reihenfolge - ein toller Roman, den ich Fantasyliebhabern sehr gerne ans Herz lege!

Ein wunderbares und unterhaltsames Abenteuer mit kleineren Schwächen...

Von: Samys Lesestübchen Datum : 05.05.2017

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Kate spürt sofort, dass ihr Bruder Gabe in große Schwierigkeiten steckt, als sie auf drei mysteriöse Männer am Hafen von Orkney -Archipel trifft. Ärger liegt in der Luft, doch was hat ausgerechnet ihr Bruder damit zu tun und was sind mit seinen Zukunftsplänen passiert, die er plötzlich von der ein auf die andere Minute über Bord wirft!?

Spontan beschließt Kate heimlich der Sache auf den Grund zu gehen und schleicht sich in einer Nacht und Nebel Aktion auf den Kutter der drei unheimlichen Männer, nichtsahnend in welch unheimliches und durchaus gefährliches Abenteuer sie sich stürzt. Als dann auch noch der geheimnisvolle Ian auf dem Kutter erscheint und sie vor dem sicheren Tod rettet, nimmt die Geschichte eine Wendung an, die ihre Ansichten über ihre Familie und der Insel auf der sie lebt, in ein neues Licht wirft….

Meine Meinung:

Angelockt von dem mysteriösen und geheimnisvollen Cover, und neugierig gestimmt durch den sehr verlockenden Klapptext, wollte ich unbedingt herausfinden, was sich hinter dieser Geschichte verbirgt. Die Meerwelt hat etwas sehr anziehendes auf mich und dies in Kombination mit einer fantasievollen Geschichte wollte ich mir absolut nicht entgehen lassen.

Der Einstieg begann sehr vielversprechend und man wird sehr langsam, aber auf angenehme Weise in die Geschehnisse eingeführt. Man lernt direkt Hauptprotagonistin Kate kennen um die sich die Handlung unter anderem wie ein Puzzle aufbaut und gegen Ende das Gesamtbild umfasst. Sie war mir direkt sympathisch und ich wurde förmlich von ihrer Abenteuerlust und furchtlosen Art angesteckt.

Ian ist wie im Klapptext beschrieben sehr geheimnisvoll. Nur langsam kommt man hinter seine wahre Bestimmung und auch seine zuvor harte Schale offenbart allmählich den weichen Kern, der sich in ihm verbirgt. Ich mochte ihn zwar nicht von der ersten Begegnung an, aber danach hat er mein Herz in langsamen Schritten immer mehr erobert.

Der Schreibstil von Antonia Neumayer ist sehr angenehm und malerisch. Sie bringt den Lesern, die Welt in der Kate und Ian leben sehr lebendig und anschaulich näher, lässt einen die Meerluft wahrlich riechen und auf der Haut spüren, aber bringt auch im richtigen Moment durch ein richtiges Maß an Spannung, die Gänsehaut über den Rücken gleiten. Ein aufregendes Erlebnis, welches die Handlung sehr authentisch erscheinen lässt.

Gut inszeniert sind die Charaktere auf die Kate im Laufe der Handlung so trifft. Man weiß nie wer Freund oder Feind ist, wer der wirkliche Verursacher des „Krieges“ ist, der gerade vorherrscht und wem man sich anschließen oder eher um wen man einen riesen Bogen machen soll. So hält die Handlung eine konstante Spannung aufrecht, die zwar an manchen Stellen, nur sehr schwächlich zu erahnen ist, aber immer wieder auf ein hohes Maß zurück findet.

Das Ende der Handlung ließ die Hoffnung in mir aufkeimen, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Es wäre wirklich toll, denn es ging viel zu schnell zu Ende und ließ auch noch ein paar offene Fragen zurück. Der einzige Nachteil an dem Buch war, dass das Ende zu vollgepackt und rasant an Tempo und Inhalt abgearbeitet wurde. Dennoch war es passend gewählt.

Fazit:

Nach beendet dieses Buches keimte in mir die Hoffnung auf, dass es eine Fortsetzung geben könnte, denn durch unzählige Wendungen und unbeantwortete Fragen, hinterließ es den Anschein, dass da noch was kommen könnte. Dennoch wurde ich super unterhalten und kann „Selkie“ von Antonia Neumayer mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

ein wirklich bezauberndes, gefährliches und gefühlsbetontes Abenteuer

Von: Ruby Datum : 01.05.2017

ruby-celtic-testet.blogspot.de/

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, einfach zu verfolgen und sehr bildhaft. Ich konnte mir die Umgebung, die Charkatere und Eigenarten sehr schön vorstellen. Ich war ein Teil der Geschichte und konnte alles sehr gut und einfach nachempfinden.

Kate ist ein extrem angenehmer Charakter. Sie ist stark, weiß was sie will, ist neugierig und birgt gleichzeitig noch die Art der Vorsicht in sich. Sie nimmt nicht alles für gegeben, wobei auch dies in gewissen Situationen vorkommt. Trotz allem, hört sie auch anderen Seiten zu und bildet schlussendlich eine für sie richtige Entscheidung auch wenn es mit unangenehmen Dingen verbunden ist.

Gabe ist ein für mich noch etwas unschlüssiger und schwer einzuschätzender Charakter. Man bekommt von ihm nicht ganz so viel mit und wenn, dann ist das alles nur sehr verschwommen und lässt ihn selber nicht als so positiv rüberkommen. Er ist sehr leicht zu beeinflussen, ängstlich und kann daher nur schwer Menschen und Situationen einschätzen.

Ian ist ein vielversprechender Charakter, den ich unheimlich mochte. Er sorgt sich um seine Familie, geht dabei über unkonventionelle Wege und dennoch merkt er schnell wenn ihm eine weitere Person wichtig wird. Er trifft richtige und wichtige Entscheidungen, die ihn mir als Leser sympathisch und realistisch gestaltet haben.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, wenn sie auch mit gewissen sehr ruhigen und langezogenen Passagen aufwart. Ab und an hätte ich mir etwas mehr knappheit und Würze gewünscht die einfach die Geschichte etwas angestachelt und schneller voran gebracht hätte. Dennoch mochte ich die Art und Wiese, wie die Autorin Kate und den Leser an die ganze Geschichte herangebracht hat.

Man hat einen Einblick in beide Seiten bekommen, sodass man sich schlussendlich sein eigenes Bild machen konnte. Man hat Freunde und interessante Charaktere kennengelernt, hat andere wieder verloren und wusste schlussendlich nicht ganz genau ob der Feind auch wirklich der Feind ist.

Dieses Abenteuer hat mich in diesem ersten Band unheimlich gefesselt und ich bin super gespannt was sich die Autorin noch alles einfallen lassen lässt. Das Ende ist sehr offen und birgt doch noch soooo viele wietere interessante Ideen, dass ich darauf fiebere mehr zu erfahren.

Mein Gesamtfazit:

Mit „SELKIE“ hat Antonia Neumayer ein wirklich bezauberndes, gefährliches und gefühlsbetontes Abenteuer geschaffen. Zusammen mit Kate wird man in eine Welt geschleußt, die nur ein paar km vom eigenen Zuhause entfernt sein könnte. Die man selber so schlecht einschätzen kann und welche so viel verspricht.

Der Leser geht mit Kate einen Weg der Geschwisterliebe und lernt auf diesem Weg vieles über Mut, Freundschaft, Vertrauen und die Angst. Ich bin sehr gespannt was uns hierbei noch alles erwarten wird.

Highlight

Von: Bibliophilie Hermine Datum : 30.04.2017

bibliophiliehermine.blogspot.de/

Ruhig, ohne langatmig zu sein. Ereignisvoll, ohne actionreich zu sein. Dieses Buch schafft beim Lesen seine ganz eigene Atmosphäre und zieht einen in seinen Sog wie eine Unterströmung im Meer.

Ich war wirklich gespannt auf die Geschichte rund um die Sagen der Selkies. Ehrlich gesagt musste ich erstmal googeln was ein Selkie eigentlich ist.

Auf den Orkney-Inseln und Nordschottland erzählt man sich Geschichten von Robben, die an Land kommen und sich in Menschen verwandeln, indem sie ihr Fell ablegen. Sie verstecken ihr Fell und laufen als Menschen herum
(Quelle: Wikipedia)

Ich mag alte Mythen und Sagen, kenne die Schottischen aber kaum. Was aber nicht schlimm ist, denn im Laufe der Geschichte wird alles erklärt was man wissen muss. Alles ist sehr gut ausgearbeitet, Fragen die im Laufe des Lesens aufkommen, beantworten sich von selbst.

Ich mochte Kate, sie ist stur aber nicht dumm. Sie weiß wann sie Hilfe annehmen muss. Aber auch die anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und besonders Aleric fand ich sehr interessant, warum werdet ihr merken wenn ihr das Buch lest. Gideon, Kates Bruder mochte ich allerdings von Anfang an nicht, aber ich denke , dass er auch nicht unbedingt ein Charakter sein soll den man mögen soll.

Die Geschichte hat mich total überrascht, nur selten konnte ich voraus ahnen , was passieren wird. ich war wie gefangen und die Seiten sind so geflogen obwohl Teilweise gar nicht mal viel passiert, dadurch war das ganze aber auch nicht überladen, sondern die Geschichte konnte sich entwickeln.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, nicht zu leicht aber locker, dabei entsteht diese ganz besondere Stimmung die das Buch erzeugt. Dabei formten sich Bilder im Kopf zu der Umgebung , aber auch zu den Charakteren. Das ganze Buch ist ein Kopfkino.


Ich hoffe auf einen zweiten Teil, denn ich will noch nicht Abschied nehmen. Das ganze hat noch unglaublich viel Potential, ich möchte mich nochmal in die Welt der Schottischen Mythologie fallen lassen. Nochmal Abtauchen. Kate und die anderen weiter begleiten.

Langatmige Geschichte und schwache Charaktere

Von: BookWonderland Datum : 26.04.2017

the-bookwonderland.blogspot.de/

Als ich das Cover gesehen habe, wurde mir sofort klar, dass ich das Buch lesen und auch die Geschichte klang einfach unglaublich interessant.
Kate lebt mit ihrem Bruder Gabriel und ihrem Vater auf einer kleinen Insel im Orkney-Archipel, die zu Schottland gehören. Sie verbringt die Tage damit die Schafe zu hüten, eines der Schafe zu suchen oder an dem Motor des alten Autos herumzuwerkeln. Dann tauschen drei Männer auf, die ihren Bruder mitnehmen wollen und dieser entschließt sich mitzugehen. Kate will ihm helfen, landet dadurch aber in Gefahr und trifft auf Ian, der mehr zu verheimlichen hat, als sie es ahnt. Sie landet mitten in einem Kampf, der ihr ganzes Weltbild zum Wanken bringt.
Kate war mir viel zu naiv und ich fand ihre Entscheidung ziemlich dämlich. Ihr Bruder wurde nicht verschleppt, sondern ist freiwillig mitgegangen. Warum sie sich dann auf das Boot schleicht, ohne einen richtigen Plan zu haben, habe ich nicht verstanden. Für eine 12 Jährige, die ihren kleinen Bruder retten würde, fände ich es akzeptabel. Aber für eine 17-Jährige, die ihre zwei Jahre älteren Bruder retten will, war das ein hohes Level an Naivität, das ich nicht nachvollziehen konnte. Sie hat überhaupt nicht nachgedacht und das für sie schlimmste Szenario war, dass die drei Männer sie entdecken und irgendwo auf einer anderen Insel absetzen. Was sollen wildfremde Männer in unbekannten Uniformen auch schlimmes tun? Zu Beginn war ich noch der Meinung es wäre purer Optmismus, aber dann war mir klar, dass es reine Naivität war.
Aber auch die anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich von sich überzeugen. Gabriel war irgendwie undurchsichtig und das nicht auf eine interessante Art. Ich hätte ihn lieber geschüttelt und habe mich wirklich noch gefragt, warum Kate so eine gute Meinung von ihrem Bruder hat. Ian war mir zu blass, obwohl ein paar Kapitel aus seiner Sicht geschildert wurden. Irgendwie hatten die Charaktere viel zu viele Schwächen und weniger Stärken und vielleicht konnte ich mich deshalb nicht wirklich mit ihnen anfreunden.
Ich habe irgendwie etwas ganz anderes erwartet und insgesamt auch mehr Fantasy und mehr Spannung. Die Geschichte dümpelte so vor sich hin, obwohl der Prolog unglaublich spannend anfing. Aber ich habe mich teilweise schon sehr durch die Geschichte quälen müssen. Es waren wirklich einige Szenen, die sich gezogen haben und die Geschichte in keinster Weise voran gebracht haben.
Dabei war die Story an sich eigentlich ganz interessant und sie war auch zwischendurch packend, aber leider nicht komplett überzeugend. Ich habe aber das Gefühl, dass das erst der Beginn einer Reihe wird, für mich ist die Geschichte abgeschlossen.

Schön aber nicht mein Geschmack

Von: Viola Hardel Datum : 26.04.2017

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Eine wunderschöne und Mysteriöse Geschichte, so dachte ich zumindest. Denn der Anfang war schon toll wie das Meer und alles so beschrieben worden ist, da konnte man es sich sehr gut Vorstellen, nur leider wurde es dann sehr schleppend so das man eigentlich nicht weiter lesen will.

Dann kommt auch noch die Naive Art von Kate, die mich so ziemlich aufgeregt hatte, denn kein normales Mädchen schleicht sich alleine auf ein Schiff. Das war für mich sehr unglaubwürdig, aber nun gut es ist eben nun mal eine Erfundene Geschichte.

Es wurde aber doch noch Spannend, Kate wurde mir immer Sympatischer und bewies sehr viel Mut und ist an ihren Aufgaben gewachsen.

Für meinen Geschmack fand ich die Geschichte nicht Spannend genug, vielleicht habe ich auch einfach nur zu viel erwartet.
Aber dennoch vergebe ich
4 von 5 Sternen weil die Geschichte an sich sehr schön ist.

Für mich ein gutes Mittelmaß.

Von: Bücherfarben Datum : 26.04.2017

buecherfarben.blogspot.de/

~ Meine Meinung: ~

Als ich den Debütroman ›Selkie‹ von Antonia Neumayer gesehen habe, sprang mir sofort das Cover in die Augen und machte mich neugierig auf den Klappentext, welcher echt spannend geklungen hat und genau dies habe ich dann auch erwartet.

Dem Stil in dem die Autorin schreibt kann man keinen negativen Aspekt zusprechen, denn der Schreibstil ist durchaus flüssig und emotionsreich. Was den Stil angeht, hat die Autorin Gefühl bewiesen und auf die richtige Art und Weise angesetzt, was mir sehr gefallen hat.

Von den Charakteren her merkte ich eigentlich relativ spät, dass diese mehr Macken haben als mir lieb war. Vor allem Kate kam mir nicht sehr nahe und ihr konnte ich echt wenig abgewinnen, was ich eigentlich sehr schade fand, da sie sehr viel Potential hat um eine starke Protagonistin zu werden. Auch Jack war ein Charakter, den ich am liebsten geschüttelt hätte. Es war für mich nicht schön zu lesen, wie er mit Kate geredet hat und da tat sie mir schon leid.

Die Story und das ganze drum herum hatten für mich großes Potential was leider nur zur Hälfte ausgeschöpft wurde. Den Handlungsstrang hätte die Autorin, meines empfinden nach, etwas deteailreicher machen können und uninteressante Szenen aus dem Buch streichen.

~ Mein Fazit: ~

Letztendlich ist "Selkie" für mich ein Debüt, welches von der Grundidee her ein wunderbares Buch ist aber die Umsetzung der Idee wurde für mich nicht zu 100% getroffen. Stellenweise waren Szenen dabei, die ich zu langweilig gefunden habe und gewünscht hätte ich mir, dass diese Stellen gestrichen werden und der Handlungsstrang detailreicher gestaltet wird. Im Großen und Ganzen ist das Buch für mich nur gutes Mittelmaß und deshalb gibt es 3 von 5 Diamanten.

Gelungenes Erstlingswerk

Von: Cori Leseratten-Buchgefluester Datum : 23.04.2017

leseratten-buchgefluester.blogspot.de

Kate ist siebzehn und lebt mit ihrem Vater und Bruder ihr ganzes Leben lang schon auf der kleinen Orkneyinseln im Norden Schottlands. Sie und ihr Bruder verdauen sich alles an. Ihr Vater ist leider dem Alkohol immer mehr verfallen, seit ihre Mutter die Familie verlassen hat.
Eines Tages stehen drei Männer plötzlich auf der Insel, in seltsamen Uniformen und wollen ihren Bruder Gabriel mitnehmen. Das ist das erste mal, dass er seiner Schwester nichts erzählt hat, auch sein Verhalten in letzter Zeit war seltsam, und obwohl er nicht erfreut zu sein scheint, geht er mit diesen Männern.
Kate hat Angst um ihren Bruder und will ihm helfen, daher schleicht sie sich aufs Schiff nur um von einem anderen Fremden entdeckt zu werden und plötzlich mit ihm vom Schiff fliehen zu müssen, da auf sie geschossen wird...
... Kate ist fest entschlossen ihren Bruder zu retten.

Die Geschichte fängt auf den ersten Seiten vielleicht ein wenig holprig an, man merkt dass der Einstieg in die Geschichte ein wenig konstruiert ist, aber nach weniger 40 Seiten etwa hat sich das auch schon gelegt. Sobald sich Kate auf dem Schiff befindet und die Ereignisse ihren Lauf nehmen, fliegen die Seiten nur dahin. Das Buch scheint trotz seiner knapp über 500 Seiten keine Längen zu haben.

Die Figuren sind einem sofort sympathisch, man findet sich selbst wie Kate dabei wieder, dass man die Menschen von beiden Seiten sympathisch findet.
Leider ist Kate aber auch ein wenig zu naiv, was einiges dann doch etwas unglaubwürdiger erscheinen lässt. So einfach mag es in einigen Fällen nun doch nicht sein und auch ihre Qualitäten für die Aufgabe scheinen nicht die besten zu sein, im Normalfall wäre sie längst aufgeflogen. Der Leser hat eh schon einiges viel eher durchschaut, aber der weiß auch vom Titel her worum es eigentlich geht und kann sich denken wer die Selkies sind.

Ich persönlich hätte mir auch noch ein wenig mehr von den Sagen um die Selkies gewünscht, und auch von der schottisch schönen Landschaft in der all das spielt. Doch das tut der ganzen Geschichte alles keinen Abbruch.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, das Buch habe ich aufgrund des sehr schönen Schreibstils und weil man sich so gut in die Personen hineinversetzen konnte binnen 1,5 Tagen verschlungen... Das Ende scheint abgeschlossen, aber es macht auch ein paar Andeutungen auf mehr.... Vielleicht kommt da ja noch was. Immerhin haben wir hier auch ein Erstlingswerk einer sehr jungen Autorin vor uns, das wirklich sehr gelungen ist und wir daher auf mehr hoffen können.

Ein Punkt Abzug für die kleinen Schwächen, die noch Platz noch oben lassen für hoffentlich weitere Werke

Atmosphärsch und mystisch

Von: LinaLiestHalt Datum : 22.04.2017

https://www.facebook.com/linaliesthalt/

Als Kates Bruder sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und Kate versucht, ihn vor dieser zu retten, stürzt sie sich in ein ungeahntes Abenteuer, welches ihr Leben verändern wird: Die Orkney-Inseln sind schon ihr ganzes Leben ihre Heimat, aber die Nordsee verbirgt Geheimnisse, die sich Kate nicht zu erträumen gewagt hätte. Als sie sich auf dem Kutter der Fremden versteckt, die Gabriel fortbringen wollen, trifft sie auf Ian. Dann fallen Schüsse und mit dem Sprung an Ians Seite in die kalte Flut beginnt Kates großes Abenteuer…

Das Cover war das erste, was mich an diesem Roman begeistert hat. Es fängt die Stimmung einfach toll ein und ist ein wahrer Hingucker. Auch die Geschichte konnte mich durchaus überzeugen, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich heirbei um einen Debütroman handelt. Die Stimmung ist fantastisch, düster und kalt wie die stürmische Flut rund um die entlegenen Inseln zwischen Schottland und Island. Die Selkies fand ich ausgezeichnet dargestellt, auch, dass sich die Liebesgeschichte nur bisher anbahnt und nicht überstürzt wird. Hier geht es in erster Linie um Kates Liebe zu ihrem Bruder und ihren Kampf um seine Freiheit.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Bilder, die erzeugt werden, sind stimmungsvoll und erschaffen eine tolle Atmosphäre. Man kann quasi die kalte Gischt auf der Haut und den Wind in den Haaren spüren.

Manchmal hätte ich den Charakteren wie z.B. Alaric und Jack noch etwas mehr Tiefe gewünscht, denn sie sind zweifellos faszinierend, aber ich glaube, dass da noch was kommen könnte. Die Geschichte wirkt nämlich erst wie ein Auftakt zu noch mehr.

Emotional konnte mich Selkie zwar nicht immer mitnehmen, aber ansonsten war das Buch serh kurzweilig, phantastisch und spannend. Ich will mehr davon!

Selkie

Von: Jasmin Datum : 21.04.2017

https://www.instagram.com/22jasmin.22/

Selkie: 512 Seiten
Kate Corrigal lebt auf einer einsamen Insel: Orkney-Insel. Sie liebt ihre Heimat. Eines Tages nehmen jedoch 3 fremde ihren Bruder Gabe mit. Wohin sie ihn mit nehmen und warum das verrät ihr keiner nicht einmal ihr Bruder. Kate ahnt, dass ihr Bruder sich auf einen riskanten Handel eingelassen hat, also schleicht sie sich heimlich auf den Kutter der Männer. Doch dann passiert etwas womit sie nicht gerechnet hatte. Der mysteriöse Ian taucht am Bord auf, ein Schuss fällt, und Kate springt an Ians Seite in die Kalte Nordsee. Ein Sprung mit fatalen Folgen..
Meine Meinung: Das Cover finde ich passt richtig zum Inhalt vom Buch, jedoch hat mir der Inhalt nicht so mega gut gefallen. Es war zwar alles interessant wo Kate mit aufm Schiff gegangen ist, aber so wirklich meins war dieses Buch nicht. Ihr Schreibstil ist gut und es wurde nicht alle Kapitel solang gezogen.

gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Von: Zeilenliebende Datum : 19.04.2017

zeilenliebende.blogspot.de/

Inhalt:

Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt...

Meine Meinung:

Ich bin mir mit meiner Meinung zu diesem Buch noch sehr unschlüssig. Ich habe bei dem Buch durch das wunderschöne Cover, welches auf mich einen sehr magischen Eindruck macht, und dem vielversprechenden Klappentext eine sehr magische und verzaubernde Geschichte erwartet. Allerding waren außer die Selkies (Gestaltenwandler: Robbe – Mensch) in der Geschichte nicht besonders viele magische Aspekte eingebaut. Die Idee der Selkies an sich finde ich wahnsinnig gut und habe ich so noch nicht gelesen. Während des Buches werden jedoch auch sehr oft andere magische Wesen wie Meerjungfrauen, Feen und Geister angesprochen, aber diese bekommen keinen Platz in der Handlung. Es wird erzählt, dass es diese Wesen gibt, aber sie kommen kein einziges Mal in der Geschichte vor, was ich sehr schade finde, denn das hätte dem Buch noch viel mehr Magie gegeben, die man sich aus dem Klappentext auch erhofft.

Außerdem ist die ganze Geschichte sehr langatmig, die Autorin erzählt sehr viele unwichtige Details und schweift sehr oft vom Geschehen ab. Dafür, dass das Buch über 500 Seiten hat ist auch nicht wirklich viel passiert. Zudem sind viele Dinge sehr vorhersehbar, dadurch, dass die Autorin so viel auf Details lenkt, die man meiner Meinung erst später einbauen hätte sollen, um die Spannung zu halten. Als Leser wusste ich viele Dinge häufiger sehr viel früher als die Protagonistin selbst, was mir dann einfach die Spannung und Lust am Lesen genommen hat. Leider muss ich auch die Kapitellänge kritisieren, denn das Buch hat mit 512 ohne Prolog und Epilog nur 22 Kapitel und dadurch sind die einzelnen Kapitel sehr sehr lang, was das Lesen für mich oft sehr anstrengend gemacht hat. Ich lege während des Lesens gerne Pausen ein und das am liebsten am Ende eines Kapitels, was bei diesem Buch jedoch oft schwer war.

Abgesehen davon schreib die Autorin wirklich gut. Man kann sich durch ihre Erzählweise das ganze Geschehen sehr gut vorstellen. Zudem ist die gesamte Gestaltung des Buches sehr gut gelungen. Neben dem wunderschönen Cover findet man zu Beginn der Geschichte eine Karte und ein Wappen, welche dem Lesen mehr Orientierung innerhalb des Spielraums bietet und die Geschichte nochmal gut unterstreicht.

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und man weiß bei vielen von ihnen nicht direkt, ob sie gut oder böse sind, was mir sehr gut gefällt.

Bewertung:

Insgesamt finde ich das Buch noch gut gelungen, auch wenn ich mir etwas Anderes davon erhofft habe und das Buch seine Längen hatte. Deshalb bekommt das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne von mir.

Spannendes Abenteuer mit Hoffnung auf mehr

Von: Gefühlsseite Datum : 16.04.2017

https://gefuehlsseite.jimdo.com/

~Worum geht es in dem Buch?
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

~Wie ich das Buch finde?
Aufmerksam gemacht hat mich definitiv das Cover. Also wenn das nicht ansprechend ist weiß ich auch nicht. Einfach klasse��
Nun zum Inhalt. Antonia Neumayer hat mit dem Buch Selkie wirklich was tolles gezaubert. Ich fand die Geschichte sehr spannend. Als Leser musste man nicht lange warten, da befand man sich schon mitten im Abenteuer. Mich hat dir Story wirklich gepackt, weswegen ich das Buch warscheinlich auch in 2 Tagen durchgelesen habe. Es ist alles sehr Bildlich beschrieben, aber nicht so langatmig das es den Leser langweilt. Ich persöhnlich finde das Ende ziemlich offen gestaltet. Viele Sachen sind noch ungeklärt. So wie sich das liest, klingt das ganz nach einer Fortsetzung.

Durchhalten :-)

Von: Coco aus München Datum : 14.04.2017

Also, ich kann das Buch wirklich empfehlen, man muss anfangs ein bisschen durchhalten, aber es wird immer besser und man fiebert mit den Protagonisten mit. Der Schreibstil ist durchgehend sehr schön und bildlich ! Ich gebe 5 Sterne und freue mich auf einen (hoffentlich) zweiten Band :-)

unterhaltsam

Von: Letannas Bücherblog Datum : 09.04.2017

letannasblog.blogspot.de/

Kate und ihr Bruder Gabriele leben auf einer kleinen Insel im Orkney-Archipel. Ihre Mutter hat sie vor vielen Jahren verlassen und ihr Vater hat seit dem seinen Lebenswillen verloren. Er vegetiert nur so vor sich hin, aber Kate und Gabe versuchen, das beste aus ihrem Leben zu machen. Dann tauchen plötzlich Fremde auf ihrer Insel auf, die Gabe mitnehmen. Kate hat keine Ahnung was los ist, denn Gabe hat ihr nicht gesagt wo er hingeht. Kate schleicht sich auf das Schiff der Unbekannten, denn sie will ihn retten. Auf dem Schiff trifft sie auf den geheimnisvollen Ian, der sie vor den Männer rettet und mitnimmt. Plötzlich befindet sich Kate in einer Auseinandersetzung die so alt ist wie die Menschheit und muss sich entscheiden auf welcher Seite sie steht.

Dieses Buch ist mir natürlich durch das tolle Cover aufgefallen, ich mag das Meer, und Geschichten mit Selkies oder Meerjungfrauen haben mich schon immer fasziniert. Hier wird die Geschichte der 17-jährigen Kate erzählt. Sie führt ein normales Leben bis ihr Bruder eines Tages von den Saighdear abgeholt wird. Von da an verändert sich das Leben von Kate völlig.
Kate würde alles für ihren Bruder tun und will von retten. Dafür geht sie so ziemlich jedes Risiko ein. Ich fand Kate sehr mutig, aber auch manchmal etwas naiv in ihren Handlungen. Sich auf ein Schiff zu schleichen, auf dem es nur Männer gibt, von denen sie keine Ahnung hat wer sie sind und was sie machen, fand ich extrem unvernünftig. Was mich auch sehr gestört hat, war, dass niemand Kate sagt, worum es eigentlich geht. So etwas mag ich grundsätzlich nicht bei Geschichte. Sie wird von Ian als Spionin eingesetzt ohne zu wissen was genau sie erwarten wird. Wem kann sie überhaupt trauen. Auf einmal spricht jeder von Selkies und Meerjungfrauen, was mir zu plötzlich kam. Glücklicherweise bekommt Kate selbst hinter all die Geheimnisse, aber ich hätte mir insgesamt mehr Informationen zu allem gewünscht. Eine Liebesgeschichte gibt es übrigens nur im Ansatz, wobei ich mir vorstellen kann, dass sich bei einer eventuellen Fortsetzung da noch etwas entwickeln wird.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam. Die Autorin schreibt sehr ausführlich und bildhaft, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischendurch fand ich die Geschichte etwas zu langatmig, aber zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend. Das Ende ist für meinen Geschmack zu offen, fast kommt es mir so vor, als wenn hier eine Fortsetzung geplant ist. Ich vergebe 7 von 10 Punkte.

Von: Michaela Placke aus Oldenburg Datum : 02.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Thye Zweigniederl.

Ein spannendes Lesevergnügen mit fantastischen Wesen und tollen Charakteren. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum : 02.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Ein sehr schönes, leicht zu lesendes Buch. Es ist sehr einfach erklärt, was ein Selkie ist und man wird schnell in den Bann der Fabelwesen gezogen. Wunderschönes Buch.

Von: Jutta Röllig aus Lindlar Datum : 26.01.2017

Buchhandlung: Bergische Buchhandlung Inh. Markus Zens

Und wie geht es jetzt weiter mit Kate und Jan? Es gibt doch hoffentlich einen zweiten Teil? Schön geschrieben, nicht so triefig und kitschig und auch gut spannend. Ein tolles neues Buch für die Fantasy!

Von: Bettina Zwirlein aus Buxtehude Datum : 19.01.2017

Buchhandlung: Allerleibuch

Viel zu langatmig, kaum Spannung – würde ich nur 12jährigen Mädchen empfehlen.