Leserstimmen zu
Sommerglück und Blütenzauber

Emilia Schilling

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Gemeinsam mit ihrer Großmutter steht die Floristin Rita tagtäglich in ihrem Geschäft Ritas Blütenzauber. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter hat sie den Blumenladen im Herzen von Wien geerbt. Umgeben von Rosen, Duftveilchen oder Lilien stellt Rita wunderschöne Sträuße und Blumenarrangements zusammen. Mit ihrer Kenntnis der Blumensprache verzaubert sie ihre Kunden. Auch für die Hochzeit ihrer Freundin Charlie und ihren zukünftigen Mann Daniel organisiert sie den gesamten Blumenschmuck, bevor sie selbst an den Feierlichkeiten teilnimmt. Als ihr Charlie verrät, dass sie nicht bei den Freunden, sondern am Singletisch Platz nehmen soll, ist Rita entsetzt. In ihrer Not erfindet sie einen neuen Partner - doch wo so schnell hernehmen? Freunde und Verwandte schicken sie zu Blind Dates, ihr Bruder quartiert seinen Eishockey-Kumpel René in der gemeinsamen Wohnung über dem Blumenladen ein und sogar ihre Stiefmutter möchte sie mit ihrem Lehrerkollegen verkuppeln. Als der charmante und gutaussehende Marcel eines Tages in ihrem Laden steht, ist Rita plötzlich sicher ihren Traummann gefunden zu haben. Er scheint der perfekte Mann für sie zu sein. Doch gibt es tatsächlich noch den "Prinzen auf dem weißen Pferd"? Der erfrischende Roman der österreichischen Autorin Emilia Schilling lässt einem sofort eintauchen in die süße Liebesgeschichte, die zwischen zarten Blütenblättern und rauhen Eishockeyspielern angesiedelt ist. Rita ist nämlich, neben dem Blumenladen ihrer Mutter, in der Eishockeyhalle aufgewachsen. Ihr Vater ist Trainer einer Eishockeymannschaft und Bruder Clemens träumt schon Jahre von einer Profikarriere. Deshalb kommt auch für sie ein ruppiger Eishockeyspieler wie Bruder Clemens oder seine testosterongeschwängerten Kumpel als Hochzeitsbegleitung nie in Frage. Doch dann lässt ausgerechnet René Ritas Herz immer heftiger schlagen. Plötzlich hat sie zwei Männer zur Auswahl: Marcel und René. Äußerst amüsant sind die Dates, die Freunde und Bekannte für Rita organisieren. Die Autorin hat die Suche nach dem Traummann humorvoll verpackt. Neben der Liebesgeschichte gibt es noch jede Menge andere Themen, die als Rahmenhandlung perfekt ins Bild passen und so die Geschichte ergänzen. Man fliegt hier wirklich durch die Seiten: Man sitzt als Zuschauer beim Eishockeyspiel, testet Rollschuhe auf der Donauinsel oder grillt Tofu im Garten von Ritas Vater. Auch die Sprache der Blumen zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Über den einzelnen Kapiteln steht keine Zahl oder ein Datum, sondern der Name einer Blume und darunter ihre Bedeutung. Diese hat im darauffolgenden Kapitel eine bedeutende Rolle. Die Charaktere sind allesamt liebenswert, haben aber ihre Ecken und Kanten. Clemens ist der Sunnyboy, der die Finger nicht von den Mädchen lassen kann und immer auf einen neuen Aufriss aus. Eine feste Beziehung kommt nicht in Frage. Eishockey ist sein Leben. Sein Freund René hingegen scheint einige verdeckte Talente zu haben. Tanja, die neue Lebensgefährtin ihres Vaters ist Lehrerin und überzeugte Vegetarierin. Ritas beste und ziemlich schrille Freundin Klara ist Überlebenskünstlerin und möchte einen Rollschuhladen eröffnen. Mit diesem etwas chaotischen Haufen wird sowohl Rita, als auch dem Leser nie langweilig. Ein toller Wohlfühlroman für laue Sommerabende - zum Entspannen und genießen! Schreibstil: Emilia Schillings Schreibstil ist leicht, humorvoll und lässt sich wunderbar lesen. Man taucht sofort in die Geschichte ein und lebt mit den Figuren mit. Man erfährt mehr über die Sprache der Blumen und auch die Stadt Wien wird bildhaft beschrieben. Fazit: Auch wenn die Handlung teilweise etwas vorhersehbar ist, hat man hier den perfekten Wohlfühl-Sommerroman mit zauberhaftem Flair, amüsanten Charakteren und einem Hauch Romantik. Ich werde mir nun auch den ersten Roman der Autorin kaufen, der vom Brautpaar Charlie und Daniel handelt und deren Geschichte ich gerne nachlesen möchte.

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Rita ist Floristin und führt mit viel Freude und Geschick ihren eigenen Blumenladen in Wien. Besonders gerne bindet sie Sträuße für Liebespaare oder für Hochzeiten, so auch für ihre Freunde Charlie und Daniel. Der Blumenschmuck macht ihr keine Sorgen, aber am Singletisch möchte sie nicht landen. Also sucht sie händeringend nach einem Tischherrn. Sogar ihre Familie und Freunde bringen ihre Vorschläge mit nach Hause. Wird für Rita der richtige Mann dabei sein? Nachdem mir bereits der erste Roman von Emilia Schilling "Frühlingsglück und Mandelküsse" sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt auch diesen sommerlichen Roman lesen. Bei dieser Geschichte ist man sofort mittendrin und erlebt die Figuren hautnah mit. Rita hat ihren Traumberuf gefunden und liebt die Arbeit mit Blumen, besonders die Blumensprache versucht sie in ihre Sträuße einzubeziehen. Nur ihr eigenes Liebesglück lässt noch auf sich warten. Um bei der Hochzeit ihrer Freunde Charlie und Daniel (Figuren aus dem Debütroman "Frühlingsglück und Mandelküsse") nicht am verpöhnten Singletisch platziert zu werden, erfindet sie kurzerhand einen Freund. Doch wo hernehmen und nicht stehlen? Ihre Freunde sorgen für Blinddates und damit für eigenartige Treffen, während Rita durch Zufall den charmanten Marcel kennenlernt. Aber für Schmetterlinge im Bauch sorgt ein ganz anderer, Rene, der chaotische Eishockeykumpel ihres Bruders. Durch die Dates kommt ordentlich Schwung in Ritas Leben. Als Marcel ihr sozusagen vor den Ladentisch läuft, hat sie das Gefühl, er könnte ihr Traummann sein, jedoch scheint er irgendetwas vor Rita zu verbergen. Richtig schön sind die Kapitelanfänge, die mit der Vorstellung verschiedener Blumen beginnen. Das sorgt für Wissenserweiterung und nebenbei für Blumenromantik. Die Bedeutung dieser Blumen wird von Emilia Schilling im jeweiligen Kapitel geschickt eingebaut. Ihre Sprache ist leicht, verständlich und humorvoll, fast ein wenig zu alltagssprachlich. Das wirkt absolut lebendig, als wäre man direkt dabei und man gibt sich den Liebesgefühlen von Rita hin und folgt ihr gern durch ihren Laden und natürlich auf der Suche nach der Liebe. Welches ist denn nun Ritas Herzblatt? Wer passt besser zu ihr und wie kann sie in diesem Gefühlschaos noch einen klaren Kopf behalten? Während ihr Leben im Moment gefühlsmäßig auf den Kopf gestellt wird, erlebt sie mit der Eishockeytruppe ebenfalls spannende Spiele und Treffen, die sogar gefährlich enden. Diese Erlebnisse sorgen für Überraschungsmomente und geben der Geschichte ein wenig mehr Hintergrund als nur die Liebessuche nach einem passenden Mann. Es ist der richtige Roman zum Abschalten, man erlebt romantische Gefühle und bewundert die zauberhaften Blumenarrangements. Welche Bedeutung einzelne Blumen haben, erfährt man hier ganz nebenbei. Ein schöner, sommerlich leichter Liebesroman mit unterhaltsamen Charakteren.

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Die Floristin Rita ist mit ihrem eigenen Blumenladen glücklich, da sie Blumen und ihre Bedeutung liebt. Ihre Kreationen kommen vor allem bei Hochzeiten gut an. Als sie zu einer bevorstehenden Hochzeit eingeladen wird, währt die Freude nur kurz. Sie soll an den Singletisch? Nur über ihre Leiche. Kurzerhand meldet sie sich mit Begleitung an. Aber woher kriegt sie auf die Schnelle einen Freund? Ihre Familie und ihre Freunde wollen sie verkuppeln und leider ist keines der Blind Dates ein Erfolg. Im Blumenladen lernt sie dann einen tollen und zuvorkommenden Mann kennen. Gleichentags zieht ein Kollege ihres Bruders vorübergehend bei ihnen in die WG ein. Das alle Hockeyspieler gleich und für nichts zu gebrauchen sind, wusste Rita schon immer. Jedoch wird ihre Ansicht ins Wanken geraten. Das Buch ist ein leicht zu lesen und kurzweilig. Die Sprache ist einfach gehalten. Die Kapitel sind jeweils mit Blumeninfos versehen. Dies ist erfrischend und auch lehrreich. Rita war mir von Anfang an sympatisch. Ihr Wissen um die Blumenwelt mochte ich. Schade fand ich, dass sie so verbissen nach einem Mann sucht. Sie ist auch ohne Mann toll. Ansonsten ist sie liebenswert und loyal. Ihre beste Freundin Klara lockert die ganze Geschichte mit ihrem spritzigen Charakter auf. Das Ende ist vorhersehbar, jedoch hat mich dies nicht gestört. Manchmal benötigt man einfach eine leichte Geschichte für Zwischendurch. Das Taschenbuch ist gemacht für schöne Stunden auf dem Balkon. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Blumen.

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Passend zu den Rhododendren, Akeleien und Lilien, die momentan in unserem Garten blühen, habe ich von Randomhouse vor ein paar Tagen diesen sommerlichen Roman zugesandt bekommen. Optisch erinnerte er mich ziemlich an „Frühling im Kirschblütencafé“, deshalb habe ich ungefähr die gleiche Art von Geschichte vermutet und war gespannt, ob ich damit richtig lag... Die Protagonistin Rita, die mit ihrer Oma zusammen den Blumenladen „Ritas Blütenzauber“ führt, sucht einen Partner fürs Leben. Durch die Angst, bei der Hochzeit einer Freundin am Singletisch sitzen zu müssen, wird sie zur Eile getrieben und geht in die Offensive: Blind Dates, die ihre Familie und Bekannten für sie organisieren. Die Geschichte beginnt eher langsam, sodass man genug Zeit hat, Rita, ihre Arbeit als Floristin und ihren Bruder Clemens kennenzulernen. Ausführlich werden die einzelnen Blumen und ihre Bedeutung erklärt, denn die Blumensprache ist hier ein zentrales Element, das auch in der Gestaltung der Kapitelnamen eine Rolle spielt. Jedes Kapitel trägt den Namen samt kleiner Beschreibung einer Blume, die für die kommenden Szenen bedeutungsvoll ist. Ich fand diese Idee wirklich schön, denn so habe ich einige botanische oder geschichtliche Dinge erfahren, die interessant und lehrreich waren. Ebenso lehrreich waren die bildlichen Beschreibungen der Stadt Wien, bei denen ich mich teilweise wie in einer Touristenführung gefühlt habe :)) Anfänglich wurde ich nicht sofort mit Rita warm, denn ihre Ansprüche an Männer waren ziemlich hoch, was auch jeder andere im Roman ständig versuchte, ihr zu erklären, aber erfolglos. Irgendwann habe ich dann aber doch Verständnis für ihre Situation entwickelt und von da an war sie mir sympathisch. Ich war ziemlich auf die ersten von ihrer Familie organisierten Dates gespannt, aber leider zog es sich durch den ganzen Roman, dass sehr viele wichtige Schlüsselstellen (zum Beispiel auch eine Trennung) einfach übersprungen und nur im Nachhinein ein oder zwei Sätze darüber erzählt wurden. Das fand ich schade und auch unverständlich, denn das wären die Situationen gewesen, die ich wirklich spannend gefunden hätten und so wurden dem Leser oft nur die semi-interessanten „Zwischen“-Stellen ausführlich geschildert. Trotzdem war ich sehr angetan von Ritas Geschichte, denn einen Typen (ich sage nicht wer, denn sonst würde ich echt spoilern) finde ich so so toll, da bedauere ich sehr, dass das Ganze fiktiv ist. Der ist zwar schon klischeebehaftet, aber was solls. Deshalb ist es ein Roman und keine Biografie :-) Ein letzter Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen, das Buch zu lesen: Schaut euch das Glossar auf den letzten Seiten an, BEVOR ihr die Geschichte lest. Das erspart euch einiges an Grübeleien. Ich habs nicht gemacht und bin an einigen Stellen über österreichische Begriffe gestolpert, die meinen Lesefluss gestört haben. Aber das war mein Fehler. (Na gut, es stand aber auch nirgendwo ein Hinweis.) Alles in Allem ist „Sommerglück und Blütenzauber“ ein wunderbar leichter Sommerroman für sonnige Tage im Garten und verdient somit 3,5 Sterne.

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Nachdem ich bei der lit.Love 2017 die sympathische österreichische Autorin Emilia Schilling kennengelernt hatte, habe ich zu Beginn dieses Jahres ihren Erstlingsroman „Frühlingsglück und Mandelküsse“ gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Nun ist soeben der Nachfolger „Sommerglück und Blütenzauber“ erschienen, keine Fortsetzung des ersten Romans, sondern eine eigenständige Geschichte, in der allerdings die Hauptpersonen aus dem ersten Buch auch am Rande vorkommen. Charlie und Daniel planen nun nämlich ihre Hochzeit und um die Blumenarrangements soll sich Rita kümmern, deren Bruder Clemens ein Jugendfreund von Daniel ist. Rita hatte auch in „Frühlingsglück und Mandelküsse“ schon einen Kurzauftritt, hier spielt sie nun die Hauptrolle. Rita ist Floristin mit Leib und Seele und ein großer Teil ihrer Arbeit besteht darin, Brautpaare und deren Feiern mit dem passenden Blumenschmuck auszustatten. Sie selbst allerdings hat den Mann fürs Leben noch nicht gefunden, nach Meinung ihrer Familie und Freunde ist sie schlicht zu anspruchsvoll. Nun ist sie zur Hochzeit von Charlie und Daniel eingeladen und soll dort am Singletisch platziert werden, in ihren Augen eine Katastrophe. Darum behauptet sie einfach, sie wäre frisch liiert und käme in Begleitung zur Hochzeit. Nun muss sie also innerhalb weniger Monate einen passenden Mann finden. Ihre Familie arrangiert sofort einige Blind Dates für sie, die aber allesamt als Reinfall enden. Doch eines Tages steht Marcel vor ihr im Laden: charmant, gutaussehend und offenkundig an ihr interessiert. Schnell wird aus den beiden ein Paar und Rita glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche, auch wenn es da ein paar vermeintliche Kleinigkeiten gibt, die nicht so ganz passen, sich aber auch prima ignorieren lassen. Gleichzeitig zieht in die Wohnung, die Rita mit ihrem Bruder Clemens bewohnt, dessen Kumpel Rene vorübergehend mit ein. Rene ist wie Clemens Eishockeyspieler und von denen hat Rita ganz und gar keine gute Meinung: Nichts als Saufen, Weiber und Machosprüche im Kopf, findet sie. Doch Rene entpuppt sich als sehr angenehmer Mitbewohner und gegen ihren Willen fühlt sich Rita zu ihm hingezogen. Aber sie hat doch Marcel! Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Unfall lässt alle anderen Probleme in den Hintergrund rücken, Lebensvorstellungen müssen revidiert werden und dann erfährt Rita auch noch von Marcels Vergangenheit, die er bislang vor ihr geheim gehalten hat… Mit Emilia Schillings Schreibstil konnte ich mich im Nu anfreunden, ich war sofort mitten drin im Geschehen, den Blumenladen sah ich förmlich vor mir und Rita selbst war mir auf Anhieb sympathisch und in ihrem Auftreten und Handeln für mich jederzeit nachvollziehbar. Zwischen ihr und Charlie aus dem Vorgängerroman gibt es meiner Meinung nach einige Parallelen: So gehen beide völlig in ihrem Beruf auf, beide sind gut aufgehoben in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis, beide stehen irgendwann zwischen zwei Männern und gestehen sich selbst erst spät ihre wahren Gefühle ein. Das Ende war für mich allerdings quasi von Beginn des Buches an absehbar, außerdem fehlt diesem Roman leider das Spritzige, Rasante, Turbulente, das mir bei „Frühlingsglück und Mandelküsse“ so gut gefallen hat (ich bin nach wie vor der Meinung, diese Geschichte würde sich perfekt als TV-Komödie eignen!). Die Geschichte ist konsequent aus Ritas Perspektive erzählt und ließ in mir wieder einmal schöne Erinnerungen an Wien und unsere Flitterwochen aufleben, zumal Ritas Blumenladen in der Mariahilfer Straße angesiedelt ist, wo sich damals auch unser Hotel befand. Sehr schön fand ich, dass jedem Kapitel eine Erläuterung zu einer bestimmten Blume vorangestellt ist, die dann auch im Kapitel vorkommt: Brautmyrthe, Maiglöckchen, Duftveilchen, Klatschmohn, Edelweiß und Rose. Außerdem erfährt man beim Lesen einiges über die Blumensprache und was jede einzelne Blume je nach Farbe und Menge, in der sie überreicht wird, für eine Bedeutung hat.

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