Leserstimmen zu
Die Todesbotin

Thomas Elbel

Viktor Puppe (2)

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Überraschend

Von: Carmen

22.07.2019

Der erste Fall von Viktor Puppe kenne ich nicht somit bin ich als Frischling auf ihn aufmerksam geworden und finde ihn super gelungen. Ein sympathischer Geselle der da auf die Menschheit losgelassen wurde. Der Autor Thomas Elbel hat einen sehr rasanten Thriller erschaffen, der nicht einen Funken Langeweile aufkommen lässt. Da liest man und liest und ist der Meinung den Fall zu lösen und prompt kommt es ganz anders als man es sich erdacht hat, man muss also von neuem kombinieren oder sich treiben lassen um ganz entspannt das Ende abzuwarten. Wird es mit Viktor Puppe weiter gehen? Lassen wir uns überraschen! Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Ist minimalistisch und doch aussagekräftig. Der Schreibstil ist mitreisend, flüssig und eine Freude für die Augen.

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Ken und Püppi

Von: wal.li

05.05.2019

Das Berliner Triumvirat ist schon aus ihrem ersten Fall bekannt. Hier jedoch bekommen sie es mit einem besonders brisanten Fall zu tun, der sie an den Rand ihrer Kräfte bringt. Schnell wird heutzutage ein Anschlag vermutet und anstatt die Kräfte zu bündeln, scheint es so als bestehe jeder auf seiner Zuständigkeit und koche lieber sein eigenes Süppchen. Und so versucht der Staatsschutz die Ermittlungen an sich zu ziehen. Doch die Herrschaften haben ihre Rechnung ohne Puppe und Togugawa gemacht. Die bohren weiter und finden einen weiteren Ansatz. Derweil geht Duran immer noch eigene Wege, sich in jedem Moment bewusst, dass sie Gefahr läuft, ihren Job zu verlieren. Man möchte an dieser Welt verzweifeln, wenn man von den Taten und ihren Hintergründen liest. Einiges ist überhaupt nicht in Ordnung in diesem Land und man gewinnt den Eindruck, als verschließe die Öffentlichkeit und auch die Politik die Augen. Niemand kann wohl eine Lösung anbieten, aber es sollte doch etwas getan werden, um Schlimmeres zu verhindern. Wissen wir überhaupt noch, wie gut es uns geht? Tief dringen die Ermittler in das reale Darknet dieser Republik. Wahrscheinlich hätten sie einige Sachen lieber nicht erfahren und sind doch aufmerksamer als zuvor. Der Fall ist nicht so einfach wie vermutet und in seiner Vielschichtigkeit fast nicht aufzulösen. Mit großem Einsatz gelingt es ihnen Licht ins Dunkel zu bringen, nur um erfahren, dass Verdunkelungsaktionen gestartet werden. Beim Lesen fällt man mitunter von einer Ohnmacht in die nächste. Man ist dann über die humorvollen Auflockerungen hinsichtlich verschiedener Dialekte schon dankbar und immer gepackt von den unglaublichen Ereignissen, die doch einen realen Hintergrund haben.

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