Leserstimmen zu
Der Tag, an dem der Sommer begann

Julie Cohen

(12)
(7)
(4)
(0)
(0)
Taschenbuch
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Julie Cohen wirft den Leser direkt in die Welt von Honor, Jo und Lydia. Drei Frauen die auf eine Art zusammengehören, immerhin sind sie eine Familie, und doch sind sie grundverschieden. Als Honor nach einem Sturz bei ihrer Schwiegertochter einziehen muss wirft das also das ein oder andere Problem auf. Der Sommer ist geprägt vom sich Kennenlernen und Geheimnisse bewahren, aber auch teilen. Der Tag, an dem der Sommer begann erzählt uns die Geschichte dieser drei Frauen. Es erzählt von Problemen, mit denen sie zu kämpfen haben, aber auch von Hoffnung, und der Bewältigung dieser Probleme. Alles in allem könnte man sagen: das typische Frauen-Drama-Klischee-Buch. Doch manchmal, da ist genau das das Richtige. Vielleicht auch, weil dieses Buch ein wenig anders gestaltet ist. Der Erzählstil wechselt immer wieder leicht. So bekommen wir auf unterschiedliche Weise Einsicht in unsere drei Protagonistinnen. Am besten gefallen hat mir hier übrigens immer der Teil, in dem wir Lydias Tagebuch mitlesen durften. Außerdem spricht das Buch viele kritische Themen an, was ich super finde. Es beschäftigt sich mit Selbstmord, dem Umgang mit Verlusten, der Liebe und Mobbing. Dabei wird es allerdings nie zu platt, was meiner Meinung nach häufig passiert, wenn viele kritische Themen in einem Buch verarbeitet werden. Auf jedes einzelne dieser Themen wird feinfühlig eingegangen und es wird ausreichend behandelt. Nichts wirkt gekünstelt, sondern die Geschichte bleibt durchweg interessant zu lesen.

Lesen Sie weiter

Klappentext: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Autor: Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Cover: Ich selbst, finde das Cover nicht allzu schön, da mir die Farbwahl nicht so sehr zu sagt. Das Buch habe ich aber auch eher aufgrund des vielversprechenden Klappentextes ausgesucht. Meine Meinung: Ich habe das Buch soeben beendet und musste unbedingt sofort meine Gedanken dazu aufschreiben und mit euch teilen. Die Geschichte rundum Jo, Honor und Lydia hat mich so sehr berührt, dass ich mich erstmal Sammeln musste, nachdem ich es wieder zurück ins Bücherregal gestellt habe. Das Buch ist irgendwie wie ein unscheinbarer Schatz. Mit sehr viel Herzenswärme und voller Liebe geschrieben. Mit jedem Kapitel hat man immer mehr gemerkt, dass es der Autorin sehr wichtig war, diese Gefühlswelt aller dreien auf die authentischste Weise wie nur möglich rüber zu bringen. Eine sehr schöne Schreibweise, sehr flüssig und locker zu lesen. Ich hatte niemals den Gedanken, dass es zu Klischeehaft ist. Die Kapitel werden aus der Sicht von allen drei Hauptprotagonisten erzählt (Aus der Erzählperspektive). Somit hat man schnell eine Verbindung zu den Charakteren entwickelt. Die Geschichte erzählt über die Liebe und die Familie, über Mobbing und Homosexualität. Da ist Jo, welche drei Kinder alleine groß ziehen muss, Honor , welche Jo`s Schwiegermutter aus ihrer ersten Ehe ist und nach einem Unfall gezwungenermassen bei ihnen einziehen muss und Lydia, die älteste Tochter von Jo im Teenageralter, welche ihren Vater schon sehr früh durch einen tragischen Unfall verloren hat und damit kämpft in ihre beste Freundin Avril verliebt zu sein, doch diese hat nur Augen für ihren neuen Freund Harry ... Ich fand Honor bis ungefähr zur Hälfte des Buches von allen Charakteren am unsympathischsten , da sie ihrer noch verbliebenen Familie gegenüber sehr unfreundlich und verbittert war. Zur zweiten Hälfte öffnete sie sich jedoch mehr und mehr ihrer Enkeltochter und man erfuhr die traurige Geschichte um ihren verstorbenen Sohn Stephen und seinem Vater, welcher nie für ihn da war. Auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Jo und ihrem neuen Nachbar Marcus hat sich angebahnt, doch Jo hatte Lydia ein versprechen gegeben und so haben alle drei ein Geheimnis voreinander was die Geschichte zum Ende hin noch viel dramatischer werden lässt, als ich es je erahnen konnte. Ich würde hier so gerne noch viel mehr schreiben, jedoch würde ich euch dann spoilern müssen und das möchte ich aufkeinenfall 😃 Ich möchte euch das Buch wirklich ans Herz legen. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Hoffnung, Familie, Freundschaft und Loyalität. Es spricht ebenfalls auch zwei wichtige Themen an wie das Mobbing, welches heutzutage leider durch das Internet noch viel schlimmer geworden ist die Homosexualität, welche in diesem Buch im Zusammenhang mit dem Mobbing steht und die Geschichte um Lydia mich so sehr berührt und mitgenommen hat Fazit: Ein tolles Buch ❤ Es ist so emotional und berührend auf so vielen Ebenen mit Charakteren zum verlieben. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung, da es mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Also falls ihr es noch nicht gelesen habt, holt das so schnell wie möglich nach 😍 Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne ★★★★★

Lesen Sie weiter

Das Cover hat auf mich auf den ersten Blick eher nichtssagend gewirkt. Doch es ist ein Roman voller Wärme und emotionaler Tiefe über Familie, Vertrauen, Verlust und den Mut zu einem Neuanfang. Drei Protagonistinnen, dreier Generationen mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Lebensphasen, versuchen auf ihre ganz persönliche Art, den männlichen Verlust in der Familie zu verarbeiten und zu kompensieren. Die Probleme und Sorgen der drei sind sehr alltagsnah und authentisch und obwohl sie alle drei sehr unterschiedlich sind und andere Nöten sie beschäftigen, konnte ich mich extrem gut in jede einzelne von Ihnen reinfühlen und mich auch selbst wieder finden. Man lernt als Leser die Hauptprotagonisten sehr gut und tiefgründig kennen. Man kann sich Lydia, Honor und Jo auch im realen Leben sehr gut vorstellen. Der Zusammenhalt zeigt, wie es eigentlich heutzutage noch immer sein sollte. Das Buch ist sehr feinfühlig in einer verständlichen Sprache geschrieben, sodass ich nicht in Versuchung geriet, es aus der Hand legen zu wollen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Honor, Jo und Lydia erzählt, sodass man immer mittendrin ist in der Gefühlswelt und den inneren Empfindlichkeiten. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, ihre Charaktere in der Unterschiedlichkeit und den persönlichen Lebensabschnitten und Liebesbeziehungen glaubhaft. Erleben darf man als Leser auch Liebe, verschiedene Lebensformen, Mut, Denkweisen und viele Emotionen. "Doch sie war nicht vor die Wahl gestellt worden. Sie ist vor die Realität gestellt worden." (S. 326) Familie ist alles, das hat die Autorin mir wieder eindrucksvoll vor Augen geführt!❤ Meinen Dank geht an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lesen Sie weiter

Autorin: Julie Cohen Verlag: DIANA Seiten: 427 ISBN: 978-3-453-35912-3 Preis: 9,99€ Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Meinung: Gerade eben habe ich dieses Buch beendet und bin immer noch berührt. Dieses Buch ist einfach wunderschön! Der Schreibstil ist super angenehm. Wenn man einmal angefangen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte die in dem Buch steckt ist einfach toll! Sehr emotional und berührend. Sie ist super umgesetzt wurden. Gerade am Ende war ich so sehr in dem Buch gefangen. Ich konnte mich in die Personen hinein versetzen und habe selbst überlegt, was ich an ihrer Stelle hätte machen können.Die Geschichte regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Micht hat die Geschichte defintiv emotional mitgenommen. Ich bin sehr begesitert. Schon der Klappentext hatte mich antgesprochen. Genauso wie der Titel und das Cover. Alles passt sehr gut zur Geschichte. Das Buch hat eine gute Aufteilung mit mehreren kurzen Kapiteln. Es lässt sich sehr schön zum lesen einteilen. Ich habe dieses Buch dehalb innerhalb von nur zwei Tagen durchgelesen. Dieses Buch werde ich jetzt nicht so schnell vergessen. Die Geschichte finde ich einfach ganz ganz toll! Fazit: Dieses Buch bekommt von mir natürlich 5/5 Sternen. Gerne würde ich mehr geben. Das Buch hätte es wirklich verdient. Ich kann eine ganz ganz klare Empfehlung ausprechen. Schaut euch dieses Buch unbedingt mal an!

Lesen Sie weiter

Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Der Tag, an dem der Sommer begann ist ihr viertes Buch im Diana Verlag. Honor fällt die Treppe hinunter und bricht sich die Hüfte. Obwohl sie seit dem Tod ihres Sohnes Stephen keinen Kontakt zu ihrer Schwiegertochter Jo hat, gibt sie im Krankenhaus Jo als ihre engste Verwandte an. Jo war mit ihrem Sohn Stephen verheiratet und hat eine Tochter, Lydia, mit ihm. Jo war zunächst sehr überrascht einen Anruf aus dem Krankenhaus zu bekommen, weil Honor und sie sich nie besonders nahe standen, weder in der Zeit ihrer Ehe und auch nicht nach Stephens Tod. Da Honor sich wegen der gebrochenen Hüfte nicht alleine versorgen kann und die Treppen in ihrem Haus für sie ein großes Hindernis darstellen, zieht sie gezwungenermaßen und selbstverständlich nur vorübergehend bei Jo und Lydia ein. Dort lernt sie ihre 16-jährige Enkelin Lydia erst richtig kennen und auch Oscar und Iris, die beiden Kleinkinder aus Jos zweiter Ehe. Auch wenn Jo und Honor anfangs ihre Schwierigkeiten haben, schaffen es die beiden Frauen sich immer besser zu verstehen und zu vertrauen. Jo ist als Mutter von einem Teenager und zwei Kleinkindern sehr gefordert und von ihrem zweiten Mann Richard wegen des Au-pair Mädchens Tatianna sitzen gelassen worden. Richard und Tatianna verkünden zu allem Überfluss auch noch ihre Hochzeit, während Jo entgeht, dass Lydia ein Geheimnis hat und sich Dramen ankündigen. Und dann kommt der zehn Jahre jüngere Marcus in Jos Leben… Die Charaktere in diesem Buch sind sehr präsent. Honor ist stolz und verbirgt ihre wahren Gefühle, letzteres ist eine Gemeinsamkeit der drei Frauen. Jede hat Geheimnisse und manchmal braucht es ein Drama um sich aus alten Fängen zu befreien. Hier handelt es sich um eine wunderschöne leichte Sommerlektüre deren Thema alles andere als leicht ist. Eins der schönsten Zitate: "So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271 Anna Ulrich

Lesen Sie weiter

Woran denkst du, wenn du diesen Titel liest? Jeder bildet bevor er ein Buch liest eine gewisse Erwartungshaltung und der Titel ist meist ein ausschlaggebendes Kriterium für diese Erwartung. Ich jedenfalls hatte ziemlich andere Erwartungen an dieses Buch. Das diese nicht eingetroffen sind, ist jedoch nicht schlecht. Doch dazu später mehr. Zum Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen. (Quelle: Random House Bloggerportal) Meine Meinung: Nun zu meiner Erwartungshaltung, die ich schon vorher erwähnte. Ich dachte mir, das ich hier ein Buch lesen werde, das drei Generationen von Frauen vereint, die alle unterschiedlich sind, aber letztlich auch alle voneinander lernen können. Dies hat sich letztlich bewahrheitet und ich bin wirklich froh darüber, denn es zeigt mal wieder wie vielfältig und wichtig Familie sein kann. Ich dachte mir aber auch, dass es sich um ein tolles Sommerbuch handeln wird, das zu gutem Wetter und Sonne und Strand passt. In diesem Punkt, würde ich aber im Nachhinein nicht übereinstimmen. Vielmehr behandelt das Buch viele Probleme, mit denen die drei Frauen zu kämpfen haben und erinnert mich daher recht wenig an Sommer. Doch das ist nicht schlecht! Das Buch behandelt viele verschiedene Themen, die es durchaus wert sind, angesprochen zu werden und von denen ich gerne gelesen habe. Auch wenn ich mir an mancher Stelle dachte, dass es vielleicht schon wieder zu viele verschiedene Themen und Probleme sind, und vielleicht besser weniger und die dafür intensiver angegangen worden wären. Fraglich ist für mich nur, wie der Titel zum Inhalt passt, doch es kann auch sein, dass mir der entscheidende Clue irgendwie entgangen ist. Es war interessant die Geschehnisse aus den drei verschiedenen Perspektive zu hören, allerdings sorgte das auch dafür, dass jede der drei Frauen etwas an sich hatte, weshalb ich sie weniger sympathisch empfand. Ich glaube allerdings das liegt daran, dass ich als Leser einfach mehr wusste, als die Charaktere in dem Moment. Lydia, die Jüngste, tat meiner Meinung nach ihrer Mutter oft großes Unrecht, benahm sich auf der anderen Seite aber auch wie ein normaler Teenager, der seine Eltern nicht versteht. Und so ging es mir leider bei jedem Charakter. Doch Menschen sind nicht perfekt, und deshalb ist es gut, dass Romanfiguren es auch nicht sind. Besonders zum Schluss hin fand ich es sehr spannend zu lesen, wohingegen es für mich am Anfang und in der Mitte etwas zu zäh zu lesen war. 15. Satz: Das Holz war auch von der Sonne erwärmt. Kurz und knapp: #Familie #Frauen #Leben

Lesen Sie weiter

"Der Tag, an dem der Sommer begann" Julie Cohen Verlag: Diana Seitenzahl: 432 ISBN: 978-3-45335912-3 Erstausgabe: 13. März 2017 Preis: 9,99 Euro Klappentext: Der Sommer der Geheimnisse ... Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? "Bewegend, weise und wunderschön." Rowan Coleman Gestaltung des Buches: Ich finde das Cover schlicht. Als ich es mir anschaute kamen bei mir keine Ideen, was sich in dem Buch verbirgt. Die Farben haben mich inspiriert das Buch zu Lesen sowie auch der Klappentext. Meine Meinung: Die Autorin hat dieses Buch aus 3 Perspektiven geschrieben, 3 Generationen. Ich finde den Schreibstil der Autorin flüssig und detailreich. Beim Lesen vergaß ich die Zeit und flog durch die Story. Zum Anfang konnte ich mir nicht so recht vorstellen, was mich erwartet, aber nach einigen Seiten war ich drin in der Story. Es ist ein wirklich sehr bewegender Roman der Autorin geworden und sicher auch nicht das letzte Buch, was ich von Ihre gelesen habe. Das Buch beinhaltet realistische Dinge, die jedem von uns passieren bzw. wir miterleben. Meine Bewertung: 4 von 5* Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Lesen Sie weiter

Name: Der Tag an dem der Sommer begann Autor: Julie Cohen Seitenzahl: 432 Seiten Verlag: Diana Preis: 9,99 € ISBN: 978-3-453-35912-3 Inhalt ''Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?'' Meine Meinung Zu aller Erst möchte ich mich beim Bloggerportal bedanken, dafür, dass ich dieses Buch rezensieren darf. ♥ Cover/Gestaltung Ich finde, dass das Cover gut gelungen ist. Dadurch, dass Pastellfarben verwendet wurden, wirkt es sehr fröhlich und denn noch nicht zu knallig. Zudem finde ich es sehr schön, wie sich das Mädchen auf der Schaukel vom Hintergrund abhebt. Unten am Rand sind noch ein paar Pflanzen abgebildet, was das sommerliche unterstreicht. Inhalt Ich hatte um ehrlich zu sein, die Befürchtung, dass dieses Buch schnell langweilig sein könnte. Denn wie viele solcher Romane, sprich um Familiengeheimnissen, waren sehr eintönig. Bei diesem Buch war es aber gar nicht der Fall. Es sind 3 verschiedene Sichten vorhanden und somit auch 3 verschiedene Geheimnisse, bzw. Geschichten, die letzen Endes alle verbindet. Honor, Jo und Lydia müssen sich mit den alltäglichen Problemen befassen. Nachdem Honor von einer Treppe gestürzt ist, nimmt Jo ihre Schwiegermutter bei sich zu Hause auf. Diese haben einige Probleme, da sie nie wirklich eine enge Bindung hatten, besonders nicht, nachdem Jos Mann/Honors Sohn verunglückt ist. Jo, die sehr viel um die Ohren mit ihren zwei kleinen Kinder hat (aus der 2. Ehe (geschieden)), muss sich einiges an Sprüchen von ihrer Schwiegermutter bieten lassen. Doch Jo lässt sich nicht so einfach runterziehen. Sie versucht immer alles Menschenmögliche um ihrer Kinder nicht zu zeigen, wie einsam sie ist. Sie versucht nur für ihre Kinder da zu sein, doch dabei vergisst sie Lydia etwas. Diese muss mit einem großen Geheimnis leben, da sie noch nicht bereit ist sich zu outen. Als, durch einen Ausrutscher, herauskommt, dass sie lesbisch ist, wird sie nur noch gemobbt. Ihre beste Freundin, in die sie verliebt ist, wendet sich ab, da sie verletzt ist, dass Lydia ihr nie was erzählt hat. Lydia, die denkt, dass die ganze Welt gegen sie ist, versucht sich genau an der Brücke sich das Leben zu nehmen, wo ihr Vater verunglückt ist. Zum Glück hat Jo rechtzeitig ihr Tagebuch gefunden und somit konnte sie nachvollziehen, wieso ihre Tochter so in sich gekehrt war. Diese Szene war sehr ergreifend für mich. Da dort die Sachen ausgesprochen wurden, die lange Zeit versteckt wurden. Honor merkt, dass die kleine und chaotische Familie ihr sehr am Herzen liegt, Jo erfährt, dass nicht immer alles gut laufen soll und Lydia will versuchen mit alldem klar zu kommen. Ich finde, dass es ein sehr bewegender Roman ist, der stark zum Denken antreibt. Besonders gut finde ich, wie man sehen kann, dass sie alle zusammenfinden. Man kann vieles mit auf dem Weg nehmen. Außerdem spricht dieses Buch sehr sensible, realistische und alltägliche Probleme an. Vom Verlust, zu Neuanfängen, zu Homosexualität. ~ "So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271 ~ ~ "Doch sie war nicht vor die Wahl gestellt worden. Sie ist vor die Realität gestellt worden." (S. 326) ~ Charaktere: Wie schon erwähnt, sind in diesem Buch 3 Hauptprotagonisten vorhanden. Alle drei sind sehr bewundernswerte und starke Frauen. Für viele könnte Honor unsympathisch wirken, bei mir war es auch am Anfang der Fall. Mit ihrer Art, wirkte sie sehr kühl und selbstsicher. Doch mit der Zeit wurde sie immer aufgeschlossener und freundlicher. Besonders gut von ihr hat mir eine Aktion gefallen, wo sie das Ex-Hausmädchen raus geworfen hat. Das genau Gegenteil dazu, ist Jo. Sie ist immer fröhlich und versucht aus jeder Situation oder Problem das positive zu sehen. Dadurch wirkte sie, meiner Meinung nach, warmherzig. Ihre Tochter Lydia war zu Anfang oftmals frech und verschlossen zu ihrer Mutter, obwohl diese ihr helfen wollte. Die kleinen Nebencharaktere Oscar und Iris fand ich einfach nur Zucker! Besonders Iris mit ihrer ''Nein-Phase''. Schreibstil: Der Schreibstil war einfach und verständlich. Man kam nicht durcheinander, trotz der vielen verschiedenen Sichten. Fazit: Alles in einem ist es ein gelungenes Buch. Es hat echt Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, denn ich habe mit dieser Familie gelitten und gelacht. Und genau das finde ich macht ein gutes Buch aus. Leider waren 2-3 Stellen etwas übertrieben und eintönig, weshalb dieses Buch ''nur'' 4 Sterne von mir bekommt.

Lesen Sie weiter