Leserstimmen zu
Der gläserne Himmel

Petra Hammesfahr

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Die Bücher von Petra Hammesfahr fand ich bisher alle wirklich toll und auch dieses habe ich sofort geliebt. Obwohl ich kurze Zeit gebraucht habe um in das Buch reinzukommen, war ich doch ganz schnell in seinem Bann. Man erfährt gleich zu Beginn von Chris, das er der Meinung ist getötet zu haben und dann beginnt eine unglaublich spannende Geschichte in der Chris seine letzten Jahre schildert. Kurz lernt man den kleinen Chris kennen, erfährt einige Dinge aus seiner Kindheit und was damals um ihn herum geschehen ist. Ganz toll erklärt die Autorin hier den Alltag und die Sehnsüchte um den kleinen Jungen und seine Familie. Als Chris erwachsen ist kehrt er um als Lehrer zu arbeiten wieder nach Kirchfelden und zu Luise zurück, denn bei ihr war er schon als Kind sehr glücklich und hat sich immer geborgen gefühlt. Schnell lernt er Sina kennen und dann beginnt für den Leser ein rasantes und spannendes auf und ab mit einem Hauch von Mystik. Chris und Sina als Protagonisten fand ich super, die haben vor Persönlichkeit nur so gestrotzt. Vielschichtig und ausgereift hat die Autorin hier auch die anderen Charaktere einzigartig beschrieben. Keiner blieb fad oder oberflächlich und jeder war auf seine Weise einfach nur interessant und auch geheimnisvoll. Mit Sina selbst bin ich nicht so wirklich warm geworden, die Autorin hat es hier gut geschafft Aufwühlung reinzubringen, indem sie immer wieder Sina als rätselhafte Person der man eventuell eben doch nicht trauen kann dargestellt hat. Ich fand es auf jeder Seite toll diese ganz eigene Geschichte von Chris und Sina zu lesen und habe darauf hingefiebert zu erfahren was denn vor allem auch früher um die beiden herum geschehen ist. Geheimnisse gab und gibt es da nämlich mehr als genug. Fasziniert hat mich Sinas Verhalten, auch wenn ich mit ihr nicht wirklich warm geworden bin, trotzdem sehr. Ihre Art Chris gegenüber war toll und sie hat öfter Dinge gesagt und gesehen, die sie so eigentlich gar nicht wissen konnte, aber da möchte ich jetzt nicht zuviel verraten. Auch die Enflüssen vom Birkenhof und vor allem die von Chris seinem Vater waren sehr fesselnd aber auch positiv verwirrend. Auf den letzten Seiten hat die Autorin nochmal eine sehr bewegende und nervenzerreißende Atmosphäre geschaffen. Auch wenn einige Fragen nicht direkt beantwortet wurden, so kann man sich doch vieles zusammenreiben, denn die Autorin hat indirekt alles beantwortet, nun obliegt es der Fantasie jeden einzelnen die fürs sich richtige Antwort zu finden. Ich bin begeistert, durfte ein rätselhaftes, mystisch angehauchtes, geheimnisvolles und spannendes Buch lesen!

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Christian Hochstedt, der in seiner Kindheit oft in Kirchfelden bei seiner Tante. war, ist von diesem Dorf so fasziniert, dass er als Lehramtsanwärter dahin zurückkehrt und zu seiner Tante zieht. Erst genießt er das idyllische Leben im Dorf, fängt eine Beziehung zu einer Kollegin an, doch dann bekommt er die Macht zweier Kinder zu spüren, die sich gegen ihn stellen und macht Bekanntschaft mit der jungen Sina, der "Herrin über gut und böse", wie sie von den Dorfbewohnern genannt wird. Christian fühlt sich magisch angezogen von dieser jungen Frau und verstrickt sich in Wunschphantasien, die jedoch überschattet sind von einem rätselhaften Ereignis in der Vergangenheit, in das auch seine Eltern verstrickt zu sein scheinen. Wir nehmen Anteil an Christians Leben, an seinen Träumen und an seinen Gefühlen. Das Mädchen Sina bleibt eine etwas geheimnisvolle Figur mit Hang zum Mystischen. Ganz langsam erfährt Christian und damit auch der Leser, was in der Vergangenheit tatsächlich geschah. Mich hat dieser psychologische Spannungsroman von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben und hat einen leichten mystischen Touch. Menschliche Gefühle wie Liebe, Hass, Eifersucht, Neid und die Erwartungshaltung an den Partner, die nicht erfüllt werden kann, und entsprechend für Frust sorgt, werden detailliert und glaubhaft wiedergegeben. Petra Hammesfahr zeigt auf, wie aus einer verträumten, den Partner glorifizierenden Liebe ein Beziehungsdrama entsteht. "Der gläserne Himmel" ist ein überzeugender psychologischer Spannungsroman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.

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Ich lese das Buch gerade in jeder freien Minute... dabei finde ich es sehr packend und verwirrend geschrieben... Man ist durch die vielen umschreibungen, ganz nah am Geschehen, jedoch werde ich hoffentlich erst ganz zum Schluss alle Zusammenhänge verstehen. Solche Bücher mag ich!

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