Leserstimmen zu
Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu

(52)
(20)
(1)
(0)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Am Anfang befindet sich Fritzi mit ihren Eltern im Auto, auf dem Weg nach Rügen zu einer Therapie. In den letzten Monaten hat sich in Fritzis Leben viel verändert: Ihre Eltern streiten sich ständig, wollen sich scheiden lassen, die Beziehung zu ihrer besten Freundin ist auseinandergebrochen und sie selbst hat Panikattacken bekommen. Gleich zu Beginn begrüßte mich Adriana Popescus Schreibstil wie eine Umarmung eines alten Freundes. Auch Fritzis Sarkasmus bei der Ankunft am Therapiezentrum und der Schlagabtausch mit Bastian, der ihr das Gebäude zeigt, tragen dazu bei sich schnell in der Geschichte wiederzufinden und wohlzufühlen. Im Wechsel schildern Fritzi und Basti daraufhin ihren Sommer auf Rügen. 》Wenn du das Gefühl hast, über das Wasser zu fliegen, das Segel sich aufbläht und du so schnell bist, dass du alles hinter dir lassen kannst, einfach nur weg, so schnell wie der Wind, irgendwohin, wo dich niemand kennt, und wenn du aufs Meer blickst und weißt, alles ist möglich. Das ist Freiheit!《 Sarah, S. 176 Neben Bastian lernt Fritzi noch Sarah und Tim kennen, die alle mit ihren individuellen Problemen zu kämpfen haben, die sie hierher geführt haben – in die Gruppe der Astronauten, wie sie von den Betreuern genannt werden. Adriana Poepscu erzählt sehr einfühlsam und berührend die Schicksale der vier Jugendlichen. Ab der Hälfte des Buches hatte ich ständig Tränen in den Augen und musste es immer wieder zur Seite legen, um nur ein paar Seiten zu genießen, weil ich einfach nicht wollte, dass die Geschichte endet. Genauso oft wie ich mit den Astronauten mitgefühlt und mich in einigen ihrer Empfindungen wiedergefunden habe, musste ich aber auch über den Humor und die Anspielungen auf Adrianas Fandoms wie Harry Potter, Star Wars, Doctor Who etc. schmunzeln. 》Es ist immer da. Immer.. [...] Du weißt gar nicht, wie müde ich manchmal bin. Wie viel Kraft es kostet, immer zu kämpfen. Gegen etwas, das für andere nicht da ist, mir aber die Luft abschnürt!《 Fritz, S. 134 Die vier Jugendlichen öffnen sich gegenseitig immer mehr, setzen sich mit ihrer Krankheit auseinander und Fritzi und Basti entwickeln Gefühle füreinander. Man dringt immer tiefer in die Gefühle der Astronauten und das Thema psychiatrische Erkrankungen ein. Man spürt, dass Adriana dieses Thema am Herzen liegt und sie viel Ahnung darüber hat. Die Geschichte über die vier Astronauten und ihre Reise auf dem Mond haben sich in mein Herz geschlichen. Fazit: "Mein Sommer auf dem Mond" ist wunderschön, berührt etwas tief in mir und ist eines meiner größten Schätze im Regal. Die Geschichte über Fritzi, Bastian, Tim und Sarah und ihren Krankheiten hat sich für immer einen Platz in meinem Herzen erschlichen, wo meine Leseerrinnerungen mit einem lachenden und einem weinenden Auge immer verankert sein werden.

Lesen Sie weiter

Für "Mein Sommer auf dem Mond" habe ich mich entschieden, weil mir "Goldene Zeiten um Gepäck" schon so unglaublich gut gefiel. Da das Buch inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, wollte ich nun auch mal ein Jugendbuch der Autorin lesen. ⁣ ⁣ Klappentext:⁣ ⁣ Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...⁣ ⁣ … und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...⁣ ⁣ Eigene Meinung:⁣ ⁣ Fakt ist, die liebe Adriana Popescu kann schreiben. Ob im Erwachsenen- oder auch im Jugendbuchbereich. Ganz egal! Sie bringt dem Leser die Protagonisten, von der ersten Seite an nah. Das ist für mich auch die absolute Stärke der Autorin. Sofort habe ich mit den Vieren gelacht, gelitten und geweint. Und, auch wenn dieses Buch eine schwere Thematik hat, schafft sie mit ihrem tollen Humor, gekonnt den Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. Das empfinde ich als sehr positiv, denn so hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Geschichte würde einen runter ziehen. ⁣ ⁣ Sehr süß fand ich anfänglich noch, dass Sie Kultfilme, wie z.B. zu Harry Potter & Co mit eingebaut hat. Doch nicht zu allen Filmen hatte ich einen Bezug. So habe ich z.B. nie Star Wars geschaut. Schande über mein Haupt, aber deswegen konnte ich nicht alle Vergleiche nachvollziehen, was ich als minimalen Kritikpunkt sehe.⁣ ⁣ Trotzdessen war dieser Ausflug zum Mond, vor allem, wegen der guten Balance, ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für Fritzi, Bastian, Tim & Sarah. ⁣ Absolute Leseempfehlung!⁣ ⁣ ⁣ Fazit: ⁣ ⁣ Eine wunderschöne, tiefgründige Jugendstory, mit dem Schwerpunkt "psychische Störung" - Eine Krankheit, die äußerlich nicht zu sehen ist und deshalb manchmal schwer zu heilen ist. Selbstvertrauen, Freundschaft, Liebe und Hoffnung spielen dabei eine große Rolle. ⁣ ⁣ Note 4,7 ~ ⭐⭐⭐⭐⭐

Lesen Sie weiter

Nachdem mich Adriana Popescu schon mit "Lieblingsmomente" und "Lieblingsgefühle" überzeugen konnte, dachte ich ein weiteres Buch von ihr ist vielleicht nicht das schlechteste nach einer laaaaaangen Lesepause. Kurz und knapp: Es war eine sehr gute Entscheidung. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Fritzi und Bastian. Fritzi kommt gerade neu an im Sonnenhof auf Rügen. Sie ist dort allerdings nicht um Urlaub zu machen, sondern zur Therapie. Dass sie darauf eigentlich so gar keine Lust hat, versteht sich da von selbst. Im Sonnenhof wird sie der Gruppe "Astronauten" zugeteilt, in welcher Sie auch die anderen Protagonisten kennen lernt. Auch wenn der Anfang schwer ist, lernen die 4 Jugendlichen dass das Sprichwort: " Geteiltes Leid, ist halbes Leid." nicht nur eine Redewendung sein muss. Und wir dürfen Sie auf dem (anfangs steinigem Weg) dies zu lernen begleiten. Adriana Popescus hat hier ein wundervolles Buch geschrieben, bei dem es nicht nur um eine Liebesgeschichte und Freundschaft geht. Sie hat ein Buch geschrieben, dass zum Nachdenken anregt. Und zwar über ein Thema, dass leider viel zu wenig Aufmerksamkeit hat. Psychische Störungen. Ein gebrochenes Bein sieht man. Doch wenn man eine Psychisches Problem hat wird man einfach oft belächelt weil vielen das Verständnis fehlt. Durch die Geschichte von Fritzi, Bastian, Sarah und Tim wird einem in dieses Thema ein Einblick gewährt, ohne dass man dabei ein bedrückendes Gefühl hat. Trotz des "lockeren" Schreibstils von Adriana Popescu wird das Thema nicht ins "Lächerliche" gezogen. Sehr einfühlsam und dennoch amüsant dürfen wir an der Gedankenwelt von Fritzi und Bastian teil haben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Zum einen weil mein Interesse geweckt wurde und ich gerne erfahren wollte warum die Einzelnen Jugendlichen im Sonnenhof waren. Und zum Anderen weil ich alle vier einfach in mein Herz geschlossen habe und sie gerne begleitet habe. Auf der letzten Seite angekommen, war ich bisschen traurig dass ich meine neuen Freunde schon verlassen musste. Fazit: Ein Buch das einem zum Lachen bringt, die Augen öffnet und mit Protagonisten die man einfach gerne haben muss.

Lesen Sie weiter

Adrianas Bücher mag ich so gerne. Sie gehören für mich zu den Wohlfühlromanen, die mich immer wieder in Herzlichkeit und Freundschaft einbetten. In Abenteuer und Ankommen. Auch "Mein Sommer auf dem Mond" hat etwas mit Abenteuer und Ankommen zu tun. Dem Abenteuer sich einer psychischen Erkrankung zu stellen (was oftmals sehr, sehr schwierig ist) und dort anzukommen, wo man sich selbst wiederfindet. Dort anzukommen wo man in sich selbst Kraft findet der Krankheit auch weiterhin die Stirn zu bieten. Fritzi, Bastian, Tim und Sarah sind vier sehr unterschiedliche Jugendliche, die mit unterschiedlichen Krankheitsbildern in einer psychiatrischen Rehaklinik ihre Therapie bestreiten. Unverhofft geraten sie in eine Situation, die alles von ihnen abverlangt, aber auch viel zurückgibt. Mut, Freundschaft, Liebe, Selbstvertrauen. Wieder hat Adriana Popescu Figuren geschaffen, die Identifikationspotential bieten und die sympathisch und nahbar sind. Ihre Krankheitsbilder bleiben lange Zeit geheim, was ich sehr gut finde, denn so bietet die Autorin Zeit, um die einzelnen Persönlichkeiten kennenzulernen und wahrzunehmen und nicht die Krankheit vor den Charakter zu schieben. Die Schreibe ist gewohnt locker und flüssig, eine Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Ich muss allerdings sagen, dass mir in "Mein Sommer auf dem Mond" etwas an Tiefe fehlt, die ich eigentlich von Popescu kennen. Außerdem werden viele Nerd-Insider aneinander gereiht, deren Häufigkeit mir ein wenig zu viel war. Nichtsdestotrotz ist "Mein Sommer auf dem Mond" ein ebenso lesenswerter und unterhaltsamer Jugendroman wie alle anderen Bücher der sympathischen Autorin.

Lesen Sie weiter

Fritzi kommt an der Ostsee an und kann es immer noch nicht fassen, dass sie wirklich hier ist, im Therapiezentrum auf Rügen, für psychische Probleme bei Jugendlichen. Hier soll sie nun ihre Panikattacken überwinden lernen und es am besten wie einen Urlaub empfinden. Super Idee, und es kommt noch besser, plötzlich gehört sie zur Gruppe der Astronauten und steht dem lässigen Bastian, dem coolen Tim und der verträumten Sarah gegenüber. Ganz klar möchte keiner über seine Probleme sprechen, schon gar nicht hinter seine Fassade gucken lassen und trotzdem sollen sie als Team zusammenarbeiten. Fritzi bezweifelt sehr, dass das überhaupt funktionieren kann, aber es gibt keine Ausflüchte mehr, alle werden immer wieder zusammengeführt und bekommen eine Aufgabe. Diese wird sie überfordern, durchschütteln, aber auch jedem näherkommen und somit müssen sie sich ihren Ängsten stellen, können Mut aus der Gruppe schöpfen, über sich hinauswachsen und wer weiß, was in diesem Sommer noch alles passiert. Welche Krankheit verbirgt jeder vor dem anderen? Gibt es eine Therapie dafür? Und können diese Freaks wirklich Freunde werden? Für Fritzi beginnt nun ein großes Abenteuer ... Adriana Popescu die Autorin mit den locker leichten Geschichten, die mit viel Witz, mega Filmwissen und tollen Figuren überzeugen kann, hat nun ernstere Töne angeschlagen. Sich Problemen der heutigen Gesellschaft gewidmet, die sich zu gern, verstecken, unter dem Teppich kehren lassen, oder gar keine Erwähnung finden. Dabei sind sie überall zu finden, umzingeln unsere Umgebung und doch muss man ganz genau hinschauen, um sie zu verstehen. Diese Autorin hat genau hingeschaut und erzählt eine Geschichte, die zeitlos und mega wichtig ist und wie sie mir gefallen hat, könnt ihr schon an den einleitenden Worten erahnen, nämlich gigantisch gut. Mehr nun hier. Die Geschichte wird trotz der vier Personen, nur aus Fritzi und Bastis Schicht erzählt. Fritzi reißt gern freche Sprüche, sie ist richtig gut darin schnell zu kontern und andere mundtot zu machen, aber dahinter steckt einfach eine große Angst, eine Panikattacke zu bekommen. Sie leidet unsagbar unter der Scheidung ihrer Eltern, sie koppelt sich immer mehr von ihrer besten Freundin ab und hat einfach keine Kraft mehr zu agieren. Tja, und jetzt ist sie auf Rücken, den Ort, den sie mit ihrer Freundin bereisen wollte und nun aus ganz anderen Gründen hier ist. Nun muss sie sich fremden Menschen öffnen, aber wer erzählt schon gern von seinen eigenen Schwächen. Aber die Neugier wächst auch, was die anderen in der Gruppe so haben. Immerhin ist Tim, der überaus coole Sportler, der Star im Fußballteam und mit hübscher Freundin, ständig wütend. Sarah extrem schüchtern und sie macht sich so klein, als ob sie verschwinden möchte und da ist auch noch Basti und für ihn, könnte Fritzis Herz schneller schlagen. Basti lässt ganz anders in seinen Kopf schauen und seine Geschichte ist extrem heikel und ernst. Er hat einen Bösewicht im Kopf, der ihn zur dunklen Seite ziehen möchte und der ständig bekämpft werden will. Das kostet Basti ohne Ende Kraft, aber dann kommt Fritzi und ein Grund, endlich über seine Ziele im Leben nachzudenken. Was genau Basti, oder die anderen mit sich rumtragen verrate ich nicht, das müsst ihr bitte selber rausfinden. So steht am Anfang natürlich jeder jedem skeptisch gegenüber, man möchte gar nix mit dem anderen zutun haben, denn der Gedanke, dass alle Freaks sind, wird uns ja bei jeder gesellschaftlichen Gelegenheit suggeriert. Psychische Erkrankungen sind keine Krankheiten, das bildet sich nur jeder ein, dieses Trugbild trägt unsere Gesellschaft gern nach außen und deshalb sind solche Geschichten umso wichtiger. Diese Vier sind nur ein kleiner Einblick aus dem weiten Specktrum der psychischen Erkrankungen, die gleiche Krankheit kann bei jedem anders Verlaufen, aber es ist unglaublich gut eingefangen. Diese Geschichte soll Mut machen, sie soll zeigen, dass man was tun kann und das man nicht allein ist. Allein dafür müsste diese Geschichte noch von ganz vielen gelesen werden, denn Verstehen ist der erste Schritt zur Hilfe. Ich bin ziemlich begeistert von der Art, wie Adriana Popescu das Thema anpackt, wie immer schlägt sie einen lockeren Ton an, der einem zum Lachen bringt, aber dabei verliert die Autorin nie die Ernsthaftigkeit aus den Augen. Obwohl man bei vielem Schmunzeln muss, geht die Geschichte unter die Haut, sie berührt, sie rüttelt an einem und man wächst, mit den vieren zusammen. Am Anfang rätselt man über die verschiedenen Krankheitsbilder mit, aber schnell wird für den ungeübten klar, wo das Problem besteht und was dahinter steckt. Aber nicht nur die Suche, nach dem erkennen, hält einen auf Trapp, nein unsere Vier, müssen sich kennenlernen, vertrauen und zusammenhalten. Das ist toll eingebunden, und obwohl, dieser Stoff so schwer ist und wir hier von einem Therapiezentrum sprechen, möchte man dabei sein, dazugehören und mithelfen, das Leben neu zu gestalten. Allein, das die Autorin einen dieses Gefühl weckt, ist schon ziemlich großartig. Mein Sommer auf dem Mond ist packend, berührend und absolut wichtig. Für die Autorin eine Hommage an den Film „The Breakfast Club“ zeitlos, immer noch mega aktuell und auf dem Punkt. Diese Geschichte ist genauso, ein Underdog-Hit mit mega Aussage und Qualität. Unbedingt lesen.

Lesen Sie weiter

~ Schreibstil ~ Schöner, leichtzulesender Schreibstil. Perfekt für ein Jugendbuch und dennoch werden sich Erwachsene keineswegs langweilen. Die Romantik darin, können wir in jedem Satz herauslesen und lassen uns viel über das Geschriebene nachdenken. Die Kapitel sind schön kurz und bündig. Genau die richtige Länge. Dazu erzählen uns Franzi und Basti, die Protagonisten, in der Ich-Perspektive ihre Geschichte von Angst, Verlust, Glück und erneutem Verlieben. ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ~ Zitat ~ Kopf und Herz, dass merke ich immer häufiger, müssen sich nicht einig sein. Man muss aber zur richtigen Zeit entscheiden, auf was man hören soll. ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ❦ ~ Die Geschichte ~ Franziska, die nur Fritzi genannt werden möchte, wird von ihren Eltern in eine Therapie-Einrichtung für psychisch Kranke eingewiesen. Alles nur zu ihrem Wohl. Fritzi ist da natürlich anderer Meinung. Wie soll ein andere Ort ihre Ängste nehmen? Wie sollen Gespräche mit Sozialarbeiter die übermannenden Panikattacken verjagen. Hier auf Rügen dreht sie doch erst Recht durch! Doch Fritzi muss, ob sie will oder nicht. Das ist aber nicht das Schlimmste. Bastian, ein Insasse genau wie sie, scheint ihre ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Ob im negativen oder im positiven Sinne. Egal was er treibt, er bringt alles, vor allem Fritzi, gehörig durcheinander. ~ Meine Meinung ~ "Muss man nicht einfach zugreifen, wenn es sich richtig anfühlt?" So ging es mir bei diesem Buch, als ich es in der Hand hatte. Ich habe zugegriffen und wurde nicht enttäuscht. ;) Ach, einfach nur bezaubernd. :) Ein typischer Adriana Popescu Roman. Nie und nimmer dürfen nerdige Anspielungen in ihren Geschichten fehlen. Es wäre sonst kein Popescu. :) "Mein Sommer auf dem Mond" strotzt gerade zu davon. Herrlich. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass es zu extrem wirkt. Aber Nein! Es hat perfekt gepasst, war letztendlich nicht übertrieben, und hat mir super gefallen. Dieses Buch habe ich eine längere Zeit mit mir herumgetragen. In einer Zeit, in der ich nur selten zum lesen gekommen bin. Jedesmal, wenn ich nach ein paar Tage Pause erneut reingelesen habe, war ich sofort wieder im Geschehen und mit den authentischen Charakteren voll dabei. Die beiden Protagonisten, die uns ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählen, wachsen einem sofort ans Herz. * Ich habe mitgefiebert. * Hatte Angst. * Wünschte mir ihre Träume. * Und konnte das Gefühl des Heilens durchweg mitempfinden und realistisch nachvollziehen. Die Kapitel von Basti haben mir besonders gut gefallen. Seine Gedankengänge und intimen Gefühle haben mich sehr mitgenommen. Bastian hatte mich von Beginn an eingefangen und bis zum Schluss festgehalten. Er hat mich mit seiner Stärke und seinem Mitgefühl voll und ganz überzeugt. Ich hab ihm das einfach so abgekauft. Bastian ist echt! Diese Geschichte erzählt wohl die emotionalste Seite der Autorin. Einiges von diesen Erzählungen der Angstzustände war/ist auf wahrer Begebenheit. Persönlicher geht nur noch eine Biographie. Wahrscheinlich sind gerade wegen diesem Aspekt die Charaktere so authentisch und echt. Persönlichkeiten, die mit den gleichen Dämonen zu kämpfen haben, können und werden sich mit Sicherheit, mit den Protagonisten in dieser Geschichte automatisch identifizieren. Vielleicht lehne ich mich nun zu weit aus dem Fenster, wenn ich es wage zu behaupten, dass diese Geschichte Mut schenken und helfen kann. Ich lege es jedem ans Herz, der dieses Buch lesen möchte, dass er bei dieser Geschichte aufmerksam auf den Kontext dem Ganzen achten soll. Ich glaube nämlich sehr wohl, dass man aus "Mein Sommer auf dem Mond" einiges mitnehmen und lernen kann. Es wagen umzusetzen, muss ein jeder selbst. Genauso wie die Protagonisten in dieser herzerwärmenden und realistischen Erzählung. ~ Fazit ~ Wir bekommen eine Geschichte von vier Jugendlichen, die sich als Fremde kennenlernen und sich zu gerne aus dem Weg gehen würden. Erleben, wie sie als Gruppe zusammenwachsen und sich neu entdecken. Wie sie Höhen und Tiefen gemeinsam bewältigen, und am Ende dennoch jeder selbst seinen eigenen Weg bestreiten muss. ABER nicht mehr alleine. Die Fremden die man nicht leiden konnte... werden zu Freunde fürs Leben. Lerne unbedingt die Astronauten kennen!

Lesen Sie weiter

Mein Sommer auf dem Mond ♡ Adriana Popescu Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ... … und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ... Eines dieser Bücher, die ziemlich lange hier rumlagen und als ich es endlich in die Hand genommen habe, konnte ich es auch nicht wieder weglegen und habe es innerhalb von einem Tag verschlungen. Die Geschichte von Bastian, Fritzi, Sarah und Tim hat mich sofort eingenommen und nicht mehr losgelassen. Kennt ihr das, wenn ein Buch eine ganz besondere Stimmung hat, und diese euch den ganzen Tag, auch wenn ihr gerade nicht lest, begleitet? Genauso ging es mir mit ‚Mein Sommer auf dem Mond’- Und jetzt bin ich ein wenig traurig, dass ich es so schnell beendet habe und es schon vorbei ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir die Geschichte aus der Sicht von Bastian und Fritzi erfahren können. Sonst bin ich ja kein großer Fan von den Perspektivwechseln, aber hier war es nicht nur sinnvoll, sondern auch sehr gut umgesetzt. Kapitel für Kapitel erfahren wir die Gründe, die die Jugendlichen in die psychiatrische Einrichtung gebracht haben. Nach und nach öffnen sie sich, setzten sich mit ihren unterschiedlichen Krankheiten auseinander und erfahren, wie wichtig Freundschaft ist und wie viel Halt einem andere Menschen, mit denen man im realen Leben niemals ein Wort gewechselt hätte, geben können. Einfach toll! 5 von 5 ♡

Lesen Sie weiter

Eigentlich kannte ich dieses Buch gar nicht bis eine Freundin es mir vorgestellt hat. Doch als ich es angefangen habe zu lesen, wusste ich immer noch nicht, was mich in dieser Geschichte erwarten wird. Ich habe es einfach lesen wollen, weil es schön sein sollte. Und ich bin glücklich, dass ich in diese Geschichte eintauchen durfte. Fritzi muss den Sommer über auf Rügen verbringen, um genau zu sein auf dem Sonnenhof, eine Psychatrie für Jugendliche. Warum genau sie dorthin muss, weiß man nicht sofort, hat aber eine Ahung. Sie soll den Sommer über lernen, mit ihren Panikattacken umzugehen. Doch das soll sie nicht alleine, sie ist in der Therapiegruppe der Astronauten. Sie sind vier Jugendliche, die alle mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben, aber zusammen lernen sollen, damit klar zu kommen. Basti ist nicht zum ersten Mal im Sonnenhof, er war letztes Jahr schon mal da, aber er ist immer noch krank. Auch wenn er auf sein Team offen und selbstbewusst wirkt, so ist er jedoch nicht. Ihm geht es schlechter als er die anderen wissen lässt. Tim und Sarah machen das Astronauten Team komplett, zu viert sind sie eine explosive Mischung, sie müssen lernen, sich aufeinander zu verlassen und sich zu vertrauen, sich zu öffnen. Schneller als ihnen lieb ist, werden sie ein eingeschworenes Team, doch kann das wirklich gut gehen? Die Geschichte ist super sampft und einfühlsam geschrieben, sie trifft genau den richtigen Ton für dieses Thema. Man wird emotional angesprochen und mitgerissen. Die Autorin weiß mit Worten umzugehen, man fühlt sich trotz des schwierigeren Themas geborgen. Dadurch, dass die Geschichte sowohl aus Fritzis als auch Bastis Sicht geschrieben ist, kann man sich gut in die Astronauten hineinversetzen und fühlt sich verstanden. Durch die recht kurz gehaltenen Kapitel kann man immer gut eine kleine Verschnaufpause machen, wenn man von den Gefühlen überwältigt wird. Fazit: Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus! In diesem Band kann man viel über die Freundschaft lernen und kann über seine vielleicht nicht so wichtigen Probleme nachdenken. Die Astronauten öffenen einem die Augen!

Lesen Sie weiter