Leserstimmen zu
Ruf der Dunkelheit

Christine Feehan

Die Leopardenmenschen (8)

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„Ruf der Dunkelheit“ ist der achte Teil der Leoparden-Menschen Reihe von Christine Feehan. Ich kannte die Reihe vorher nicht und habe dementsprechend auch keins der anderen Bücher gelesen bevor ich mir dieses hier zu Gemüte geführt habe. Konnte es aber ohne Probleme lesen und hatte echt Spaß an der Lektüre. Russische Mafia meets Bäckerei. Evangeline ist Besitzerin einer kleinen Bäckerei, sie ist nicht gerade reich und muss viel arbeiten, aber es macht ihr Spaß und sie ist glücklich mit ihrer Situation. Eines Tages kommt Alonzo durch die Tür und wusch, es ist um sie beide geschehen. Allerdings ist Alonzo Teil der hiesigen Mafia und nicht nur das – sie sind beide Leopardenmenschen. Schön. In den meisten Büchern, die mit in diesem Genre spielen ist die Liebesbeziehung sehr hopplahopp, man sieht sich, verliebt sich unsterblich und 20 Seiten später wird schon wild herumgevögelt. Nicht dass ich diese Bücher nicht genaudeswegen auch lesen würde, aber hier war es schön die beiden Charaktere über eine wirklich lange Zeit (man könnte fast sagen ein bisschen ZU lang) zu begleiten und zu sehen, wie sie einander immer wichtiger werden, wie sie sich besser kennenlernen – das hatte zeitweise tatsächlich etwas sinnliches, wenngleich gleichzeitig natürlich auch leicht frustrierendes. Ich denke Fjodor würde mir da Recht geben xD Ich mochte auch das Setting – Mafia trifft auf Bäckerei. Allerlei Leopardenmenschen, Undercover-Polizisten, laufen bei Evangeline ein und aus – es gibt sogar ein Treffen der Mafiabosse neben der Espressomaschine und alle sind verrückt nach ihren Kuchen. Zimtkuchen klingt aber auch zum niederknien. Eine absolut witzige Idee und obwohl die Idee auf den ersten Blick absurd anmutet, kam es im Roman doch absolut harmonisch zusammen. Ich mochte Evangeline mehr als ich Fjodor mochte. Er war mir einfach zu dominant und dieses ganze Alphamännchen-Gehabe ging mir doch ziemlich auf den Senkel. Ich mochte es, wie Evangeline ihm Kontra gegeben hat, aber im Endeffekt sieht er sich ihr trozdem überlegen und entscheidet über ihren Kopf, teilweise fand ich das alles sehr anstrengend zu lesen, besonder sauch in den juicy Szenen. Ihre Beziehung fand ich insgesamt trotzdem schön und ich fand es absolut niedlich, wie Fjodor und auch seine Familie nachher absolut verzaubert von Evangeline waren. Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen, ein schönes Kopf-aus-Buch mit lockerem, leicht runterlesbaren Schreibstil. Werde mir die anderen Bücher der Reihe sicher auch noch anschauen!

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Ich bin bereit für ein neues Abenteuer mit dem sexy Leopardenmenschen! 😊 Wer ist dabei? 😉 Ich empfehle, den vorherigen Band gelesen zu haben, um ein bisschen mehr über Alonzo zu erfahren, da er bereits dort auftaucht. Am besten wäre es natürlich, wenn man die Reihe von vorne beginnt, aber ich finde, dass das hier kein Muss ist. Nur Band 7 würde ich vorab lesen. 😉 Evangeline möchte einen Neuanfang in San Antonio wagen. Mit ihrem kleinen Café, an dem sie mit ihrem ganzen Herzen hängt, erfüllt sie sich einen langgehegten Traum. Sie ist endlich unabhängig und frei! Nie mehr will sie etwas mit ihrem Erbe oder Kriminellen zu tun haben. Doch als sie auf den attraktiven, aber eiskalten Alonzo trifft, gerät dieser Entschluss schwer ins Wanken. Denn Alonzo bedeutet Gefahr, strahlt er doch Aggressivität und Kriminalität aus. Sie weiß, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, aber da ist diese unbeugsame Anziehung zwischen ihnen, die jedes Mal stärker wird, wenn er einfach nur in ihrem Café sitzt. Sie wehrt sich gegen das Verlangen, aber es scheint schon zu spät zu sein. Auch Alonzo kann sich dieser Anziehungskraft nicht lange widersetzen. Obwohl er weiß, dass sie jemand Besseren verdient, kann er sich nicht von ihr fernhalten. Die Tage, in denen er nicht in ihrer Nähe ist, sind eine reine Qual für ihn und vor allem für seinen unberechenbaren Leoparden. Denn in Alonzo sitzt kein normaler Leopard. Nein, es ist ein Killer! Sie beide spielen ein gefährliches Spiel, dem sie sich nicht entziehen können, bis es zu spät für einen Rückzug ist. Denn beide wissen, dass man seinem Erbe nicht entfliehen kann… Doch gibt es wirklich eine Zukunft für sie beide? Eine wunderbare Geschichte, die nicht wirklich etwas von einer romantischen Liebesgeschichte aufweist. Wer die Reihe kennt, weiß, dass hier Brutalität und Grausamkeit an der Tagesordnung stehen. Hier muss sich ein Happy End hart erarbeitet werden. Die Protagonisten haben oftmals keine liebevolle Kindheit genossen und sind vom Leben gezeichnet. Dennoch nimmt einen gerade deren Schicksal mit und ich fiebere jedes Mal mit den jeweiligen Protagonisten mit und hoffe, dass sie letztlich ihr persönliches Glück finden. 😊 Fans von Gestaltwandlern werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, denn dieses Buch ist wie seine Vorgänger, einfach nur fesselnd und daher nur zu empfehlen! Die Autorin weiß einfach, wie eine spannende Lektüre geschrieben werden muss. 😉 Außerdem finde ich es toll, wenn bereits von bekannten Figuren mehr erfahren wird. So habe ich den Eindruck, dass ich wirklich Teil dieses Universums bin. Wer weiß, vielleicht steckt in mir auch eine kleine Raubkatze. 😉 ♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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