Leserstimmen zu
Die Wolkenfischerin

Claudia Winter

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Wohlfühl Buch

Von: MOMOLIEST

24.07.2020

⛅ REZISION ⛅ . Hey meine Herz allerliebsten Lieblings Bücherwürmer ⛅ . Ich hab es schon wieder getan 😅 ein Buch von der lieben @claudiawinter.autorin beendet 😍 . Die Wolkenfischerin ist mein zweites Buch von ihr und ich bin begeistert 😍 . Klappentext ⛅ . Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec . Meine Fazit ⛅ . Ich bin einfach hin und weg von Claudia Winters schreibstil 😍 locker leicht und witzig, sie hat es auch im zweiten Roman geschafft mich voll und ganz in die Geschichte zu ziehen 😍 . Wir treffen in diesem Buch auf zwei Alte Bekannte 😍 Valerie und Maelys ❤️ ich hab die beiden ja schon etwas vermisst 😅 . Die Hauptfigur ist diesmal "Claire" die ältere der Durant Schwestern .... Und wir werden an die Wunderschöne Bretonische Küste entführt ⛅ ins Heimat Dorf der vier Frauen. . Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen als... Auch die Wolkenfischerin ist ein ganz klare Empfehlung von mir wenn ihr bezaubernde und Herz erwärmende Romane mögt 😍 . 4/5 🧁🧁🧁🧁

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Meine Meinung: Ein wunderschönes Buchcover Das Buchcover von „Die Wolkenfischerin“ ist einfach ganz wundervoll, da es mich sofort wieder nach Moguériec entführt und absolut perfekt zur Geschichte des Buches passt. Der Schreibstil von Claudia Winter ist unglaublich toll. Ich war schon im Prolog völlig verzaubert von der Geschichte und war mir sicher, dass ich auf eine ganz besondere Lesereise aufbrechen werde. Denn Claire und ihre Geschichte habe ich von Beginn an als absolut geheimnisvoll und undurchsichtig empfunden. Dadurch, dass das Buch zu Beginn abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt ist, konnte ich zwar einige Fragen relativ schnell klären, hatte aber keine Ahnung, was mit unserer Ankunft in der Bretagne noch alles zu erforschen sein wird. Besonders toll fand ich, dass am Ende des Buches wirklich jedes klitzekleine Fragezeichen, das ich im Laufe der Zeit eigentlich schon wieder fast vergessen hatte, geklärt war. Diesen Ach-ja-das-wollte-ich-ja-auch-noch-wissen-Moment hatte ich nicht nur einmal und war sehr, sehr begeistert von diesem Erzählstil. Darüber hinaus gab es viele Kleinigkeiten, die das Lesen für mich sehr kurzweilig gemacht haben. Da waren z.B. Valéries Stimme, die immer wieder in Claires Gedanken aufgetaucht ist, und mich so unglaublich oft zum Lachen gebracht hat. Oder die wundervollen Beschreibungen des kleinen Heimatörtchens von Claire, die mich in eine ganz wundervolle Umgebung entführt haben. Ganz besonders toll finde ich auch die Rezepte am Ende des Buches, von denen ich sicherlich das ein oder andere ausprobieren werde. Eine hoffnungslos chaotische, aber so geniale Protagonistin hat Claudia Winter für dieses Buch geschaffen. Ich habe sie vom ersten Moment an gemocht und ihre Geschichte mit großem Interesse verfolgt. Sie hat mich in vielen Situationen absolut beeindruckt und oft zum Schmunzeln gebracht. Das Chaos, das sie in Moguériec veranstaltet, war einfach unglaublich. Ich habe von Entsetzen über Erstaunen und lautem Lachen wirklich jede Gefühlslage empfinden dürfen, was einfach großartig war. Aber nicht nur Claire konnte mich mit ihrer Geschichte begeistern, sondern auch ihre Tante Valérie habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Sie hat sehr interessante, aber durchaus logische Handlungsweisen an den Tag gelegt und ich verstehe schon, warum Claire so geworden ist, wie sie ist. Aber auch Maelys, Claires gehörlose Schwester, hält eine besondere Geschichte für den Leser bereit. Ihre Geschichte geht übrigens in „Wie sagt man ich liebe dich“ weiter. 🙂 Und auch die Herren der Schöpfung konnten mich mit ihren besonderen Charakterzügen für sich einnehmen. Lange habe ich überlegt, ob ich Nicolas oder Sebastian lieber mag und habe mich dann am Ende dafür entschieden, dass sie beide einfach super sind. Und das sind nur ein paar der absolut wunderbaren Protagonisten, denen ich hier begegnet bin. Es gibt viel zu entdecken in Moguériec, aber auch in Berlin oder Paris. Perfekte Unterhaltung vor wunderschöner Kulisse Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass das Buch für mich eine wundervolle Lesereise in die Bretagne war, wobei mir auch die Teile in Berlin sehr gefallen haben. Ich habe zu Beginn eine Idee gehabt, was mich wohl erwarten könnte, bin dann aber doch völlig überrumpelt worden von vielen interessanten Handlungssträngen, die diese Geschichte einfach perfekt gemacht haben. Wieder ist mir klar geworden, dass ich noch ganz viele Bücher dieser wunderbaren Autorin lesen möchte. Mein Fazit: „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter ist eine wunderschön erzählte Geschichte, die mich in die Bretagne entführt und mit einzigartigen und ganz wundervollen Protagonisten begeistert hat. Ich habe das Buch nur sehr ungern am Ende geschlossen, denn eigentlich wäre ich gerne noch viel länger bei Claire geblieben. Ich denke, sie wird einen besonderen Platz in meinem Bücherherzchen erhalten. Von mir gibt es eine begeisterte Leseempfehlung!

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Zum Inhalt: Claire arbeitet bei einem Berliner Gourmet- und Lifestyle-Magazin und jeder hält die charmante Französin dort für eine geborene Pariserin mit einem Kunststudium, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht. Als sie einen familiären Hilferuf erhält, droht ihr Lügengebilde aufzufliegen, denn Claire muss umgehend in ihre Heimat die Bretagne reisen. Als in ihrem Heimatort dann noch ihr Chef auftaucht, ist das Chaos komplett… Meine Meinung: Das ist jetzt mein drittes Buch von Claudia Winter gewesen und für mich das bisher beste! Ich brauchte zwar anfangs ein wenig, bis ich in der Geschichte richtig angekommen bin, aber dann wollte ich sie nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe erst im Verlauf der Lektüre mitbekommen, dass es eine Verbindung zu „Aprikosenküsse“ gibt, denn die dortige Protagonistin, Hanna, war eine Kollegin von Claire bei besagtem Gourmet-Magazin. Mit der Hauptperson Claire hat die Autorin einen vielschichtigen Charakter erschaffen, was sich dem Leser nach und nach erschließt. Trotz all ihrer Fehler habe ich sie ins Herz geschlossen. Auch gibt es hier einen schönen Spannungsbogen, der mich sogar an einem Happyend zweifeln ließ. Obwohl diverse Beschreibungen der Bretagne Reiselust vermitteln, steht Claires Geschichte immer im Vordergrund, was leider nicht bei allen Liebesromanen so ist, die in Urlaubsregionen spielen. Neben den örtlichen Beschreibungen hat die Autorin auch immer wieder kleine französische Redewendungen eingebaut. So hat mir besonders „Parfum pour rien“ gefallen, wie auf Seite 50 beschrieben: „...Siebzehn Proben desselben Parfums hatten sie in mehreren Geschäften abgestaubt und nun besaß Gwenaelle ihr erstes eigenes Parfum pour rien – für umsonst, denn sie hatten keinen Cent dafür ausgegeben.“ Fazit: ein echtes Herzensbuch und eines meiner Highlights dieses Jahr

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Da mein Frankreichurlaub dieses Jahr ins Wasser fällt, wollte ich mich wenigstens mit diesem Roman nach Frankreich träumen und dies ist richtig gut geglückt. In der Geschichte geht es um Claire, deren derzeitiges Leben auf Lügen aufgebaut ist. Eine Familienangelegenheit führt sie zurück in ihre Heimat: die Bretagne. Diese Reise wirbelt ihr Leben ordentlich durcheinander, doch nicht nur das, sondern vielleicht auch ihr Herz. Wetten? Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Handlung, die mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart spielt, bis es nach gut hundert Seiten nur noch in der Gegenwart weitergeht. Claire als Hauptfigur hat mir richtig gut gefallen. Ihre Selbstzweifel hat wahrscheinlich jede Frau schon mal in ähnlicher Form gespürt. Mit ihr konnte ich mich gut identifizieren, weil ich mir auch oft mehr Gedanken darüber mache, was andere denken als dass ich einfach mal nur an mein Glück und mich selbst denke. Schön fand ich zudem wie die Autorin die Bretagne und die Bewohner dort beschreibt, denn man möchte direkt in der Region Urlaub machen. Cool fand ich auch, dass die kulinarischen Genüsse der Region beleuchtet werden und am Ende des Buches Rezepte auf den interessierten Leser warten. Etwas zu viel waren mir hingegen manchmal die sehr bildhafte Schreibweise, da ich die Vergleiche nicht immer ganz passend fand. Wenn ein Paar dabei ist sich zu finden, dann war es für mich etwas befremdlich zu lesen, dass deren Distanz mit aufgehendem Hefeteig verglichen wird. Auch etwas schade fand ich, dass eine Frau ihre 20- jährige Trauer nur durch einen anderen Mann überwinden kann. In so modernen Zeiten wie aktuell hätte ich mir eine etwas realistischere Möglichkeit für diese Protagonistin gewünscht. Fazit: In meinen Augen ein guter Roman für den Sommer oder den bald anstehenden Urlaub, da man locker leicht unterhalten wird. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Die Wolkenfischerin Roman Autorin: Claudia Winter Goldmann Verlag Verlagsgruppe Random House ISBN 978-3-442-48573-4 400 Seiten Die Wolkenfischerin - Claudia Winter Die Geschichte um Die Wolkenfischerin spielt teils in Berlin, teils in Paris und vor allem in Moguériec - in der Bretagne. Der Titel hat für mich schon etwas verträumtes, etwas aus meiner Kindheit. Wolkenfischerin. Das klingt nach Möglichkeiten, nach Chancen, die kaum greifbar - aber vorhanden sind. Schaue ich mir das Buchcover an, beginne ich von Urlaub zu träumen. Einer entrückten, abgelegenen Gegend, die die Nähe zu den Menschen im Ort möglich macht, ohne durch Nebensächlichkeiten abzulenken. Ein Traum! Auf der Rückseite des Buches macht ein persönlicher Text der Autorin an ihre Leser neugierig auf den Inhalt. Sonst entdecke ich bei anderen Werken auf dem Buchrücken Empfehlungen anderer Autoren, Blogger oder Zeitungen. Eine Vorstellung des Buches der Autorin selbst mit der Bitte um Rückmeldung finde ich daher bei diesem Buch zum ersten Mal und ich freue mich über diese Einladung. Personen und Inhalt In gespannter Erwartung auf die beiden Schwestern und die Bretagne sitze ich im Ablauf der Geschichte zunächst im Zug. Im Zug nach Paris mit Maman und den beiden Schwestern Gwenaelle und Maelys. Anfangs muss ich mich zurechtfinden. Eine für mich wohlklingende Aussprache der beiden Namen finden. Gwenaelle und Maelys. Außergewöhnliche Namen und dabei sehr hübsch. Doch das Kapitel 1 nach diesem anschaulichen Epilog beginnt mit Claire. Claire Durant. Claire Durant lebt in Berlin und arbeitet bei Genusto als Journalistin. Schaut man sich ihren Steckbrief und ihre Herkunft aus Paris an, fällt es leicht, positiv voreingenommen zu sein. Claire hat Jahre auf ihr Image hingearbeitet und will beruflich weiterkommen. Dabei steht ihr ausgerechnet ein Termin, den sie sich sehnlichst für sich herbeigewünscht hat, zum entsprechenden Zeitpunkt im Weg. Meine Meinung Auf den ersten rund 100 Seiten im Buch wechselt die Geschichte immer wieder zwischen dem Mädchen Gwenaelle und der jungen Dame Claire. Beide Erzählstränge sind äußerst liebevoll gestaltet. Und doch ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche, das mit einem dieser beiden wundervollen Charaktere nun die Geschichte weiter erzählt wird. Ich möchte bei einer von ihnen bleiben. Warum? - Weil beide es so sehr verdient haben. Wer - wie ich - äußerst ungeduldig ist, wird mit Nerven, angespannt wie Drahtseile, den Fortgang der Geschichte verfolgen. - Allerdings benötigt der Leser auch mein Durchhaltevermögen. Wem beides gelingt, der wird mit einer wundervollen Geschichte belohnt. Einer Geschichte, die witzig, charmant und äußerst kurzweilig erzählt wird. Charakteren, die so lebendig beschrieben sind, dass man meint, man trifft sie am nächsten Morgen, wenn man zur Türe hinausgeht. Und einem Ort, der es einem schwer macht zu gehen und zugleich schwer macht, zu bleiben. Unsere Protagonistin wird derart liebevoll charakterisiert, dass ich ungläubig staune, dass sie durchaus auch ein wenig kratzbürstig sein kann. Kratzbürstig auf eine wiederum sehr charmante Art und Weise. Jedenfalls ist der Erzählstil lebendig und auf eine bezaubernde Art und Weise greifbar. "Was hast du damit vor?" Gelassen deutete er mit der Zigarette auf den Schneebesen in ihrer erhobenen Hand. "Willst du den einzigen Postboten von Moguériec damit in die ewigen Jagdgründe rühren?" - Seite 134 Mir gefällt der erfrischende Humor und der bretonisch-französische Akzent, mit dem zuweilen die Geschichte erzählt wird. Und doch gibt es auch Momente unendlicher Traurigkeit darin. Momente, die mich zum Nachdenken anregen. Momente, die mich - trotz Ernsthaftigkeit - zum Lachen bringen. "Madame Odile hat sich geirrt. Deine Schuhe passen mir. Ich kann bloß nicht darin laufen." - Seite 267 Schön herausgestellt sind auch allerlei bretonische Köstlichkeiten. Wer mag, findet am Ende des Buches die Rezepte dazu, um diese Leckereien selbst herzustellen. Mir ist das eine ums andere Mal bereits während des Lesens das Wasser im Mund zusammengelaufen. Fazit Dieses Buch ist für alle, die sich gern dem Zauber der Bretagne ergeben wollen. Für Leser, die vielschichtige Charaktere mögen. Für alle, die es aushalten, beim Lesen über bretonische Köstlichkeiten zu lesen. Ich habe mich köstlich amüsiert und herzlich gelacht aber auch genauso das eine oder andere Mal mit den Charakteren mitgelitten.

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Autorin: Claudia Winter Verlag: GOLDMANN - Verlag Seiten: 399 ISBN: 978-3-442-48573-4 Preis: 9,99 € Inhalt: Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den GOLDMANN - Verlag für dieses Buch, ich habe mich sehr darüber gefreut. Es ist das erste Buch von Claudia Winter was ich gelesen habe. Das Cover des Buches hat mich gleich angesprochen. Schöne Farben, schöne Landschaft, einfach Sommer und Urlaub. Leider viel mir dann der Einstieg ziemlich schwer, ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Nach dem ersten Drittel hatte ich den Faden langsam gefunden und ich war in der Geschichte drin. Die Protagonistin Gwenaelle oder auch Claire hat früh ihren Vater verloren und konnte die Trauer nie richtig verarbeiten. Ihre Mutter war in ihrer eigenen Trauer so gefangen, das sie nicht gemerkt hat wie es ihrer Tochter geht. Sie geht zu ihrer Tante nach Paris, wo sie sich auch richtig wohl fühlt. Später geht sie nach Berlin und ist dort eine Kunstjournalistin, die ihren Job richtig gut macht. Leider war sie nicht immer bei der Wahrheit über ihr bisheriges Leben geblieben. So kam eine kleine Lüge zur Nächsten. Es kommt wie es kommen muß, denn Lügen haben kurze Beine. Nachdem Hilferuf Ihrer Mutter, sie muß dringend nach Jahren in die Heimat, taucht dort natürlich nichts ahnend auch noch ihr Chef auf. Ein Chaos reiht sich ans andere und mit den Lügen "aufdecken" ist das so eine Sache. Fazit: Nachdem ich den Zugang zur Geschichte gefunden hatte, war es auch schnell durchgelesen. Die Geschichte hat mich berührt und zum nachdenken gebracht. Viel zu oft entstehen Mißverständnisse wenn man schweigt. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung und 4/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Claudia Winter habe ich das erste Mal auf der Buchmesse in Leipzig bei einer Lesung kennengelernt und auch in diesem Jahr musste ich unbedingt wieder zu ihrer Lesung. Ich mag ja keine Hörbücher, da werde ich beim Hören immer ganz unruhig, aber wenn sie jemals eins ihrer Bücher als Hörbuch sprechen würde, es wäre sofort meins. Es ist ein Genuß ihr zuzuhören. Genauso, wie es ein Genuß war, ihre Geschichte zu lesen. Im Kopf hatte ich immer ihre Stimme von der Lesung, auch wenn ich vergessen habe, wie man Gwenaelle ausspricht. Ich bin Gwenaelle oder auch Claire von Berlin nach Mogueriec gefolgt, hab ihre Kindheitserinnerungen geteilt, ihre Fehler gesehen, ihr Lachen gehört und ihre Tränen gesehen. Das ist mein erstes Buch von der Autorin und es wird langsam Zeit, die beiden anderen von ihr zu lesen, immerhin warten sie schon eine Weile ganz brav in meinem Regal auf ihren Einsatz. Ich fand die Geschichte sehr amüsant, sehr emotional, manchmal etwas verwirrend, aber sehr fesselnd. Die Hitze hat nichts anderes erlaubt, als einfach vor dem Ventilator zu liegen und zu lesen. Da hatte ich auch überhaupt nichts dagegen, ich konnte das Buch eh nicht aus der Hand geben.

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Inhalt: Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec … Cover: Ich finde es fröhlich frisch, das sehr gut zu dem Buch passt. Es spielt am Meer in einer Kleinstadt und genau das sieht man auf dem Bild. Meine Meinung: Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Am besten haben mir die Landschaftsbeschreibungen der Bretagne gefallen. Ich fand, dass man sich dort sofort zu Hause gefühlt hat. Die Bewohner der Kleinstadt Moguériec haben mich zum Teil wirklich amüsiert. Auch haben die Protagonisten wirklich Tiefe. Claires Vergangenheit erfährt man nach und nach und so bleibt es immer spannend. Die Rezepte, die hinten drin stehen, muss ich unbedingt noch alle ausprobieren. Ich hatte sogar schon die Zutaten, aber dann bin ich umgezogen in eine Wohnung ohne Küche… Etwas schwierig fand ich den Zugang zu Claires Schwester, aber ich denke, dass das genauso gewollt ist, weil auch Claire diese Probleme hat. Immer wieder gab es jedoch ganz zauberhafte Szene, wo man am liebsten die Zeit anhalten möchte. Die Liebesgeschichte steht meiner Meinung nach genau an richtiger Stelle, weder zu sehr im Vorder- noch total im Hintergrund. Ich mochte sie sehr gerne, weil sie toll beschrieben war. Aber der Geliebte ist ein wenig zu perfekt (wie meist in Romanen). Letztendlich führt die Autorin die Frage nach der Karriere und/oder Familie ins Feld, die sich nicht so leicht beantworten lässt, wie vermutlich jeder von uns weiß. Der Umgang damit hat mir aber auch sehr gut gefallen. Das Buch ist ein richtiges Sommerbuch. Fazit: Spannende Liebesgeschichte in der Bretagne mit tollen Landschaftsbeschreibungen und leckeren Rezepten. 4 von 5 Sternen.

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