Leserstimmen zu
Das Honigmädchen

Claudia Winter

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Nach der Trennung von ihrem Mann, arbeitet Camilla für den Delikatessenhandel ihres Vaters. Mit ihrer Tochter Marie kommt sie seit langem nicht mehr zurecht. Marie schwänzt die Schule, ist aufmüpfig. Dann schickt Camillas Vater seine Tochter nach Südfrankreich zu einer Honigmanufaktur. Sie soll dort nach dem Rechten sehen, verbunden mit einem Urlaub - so der Plan ihres Vaters. Schlecht gelaunt starten Mutter und Tochter die Tour. Unerwartet schließt sich auch noch Nachbar Tobias an, den Marie sehr gern mag, von dem ihre Mutter jedoch alles andere als begeistert ist. Völlig entnervt kommen sie im Bergdörfchen Loursacq an, ein Dorf, wo die Uhren anders gehen. Langsam, ganz langsam findet Camilla wieder zu sich selbst zurück. Auch Marie scheint sich zu verändern. Ist es die launige Stimmung dort in Südfrankreich? Sind es vielleicht gar die Bienen der Manufaktur? Wer weiß das schon? Und da sind auch plötzlich diese Gefühle für Tobias, der überhaupt nicht mehr nervig ist. "Das Honigmädchen" - definitiv eine Geschichte, in die man sich schon nach wenigen Seiten verlieben wird. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie schön ich diese Geschichte finde! Sie ist ein ganz besonders charmantes Lesevergnügen mit viel Wärme und einer mitreißenden Leichtigkeit. Claudia Winter hat es hervorragend geschafft, das südfranzösische Flair einzufangen. Beim Lesen lief vor meinem inneren Auge ein Film ab. Camilla, Marie, Tobias, aber auch Henri, Manon und Nikos, sie alle sind mir augenblicklich und sofort ans Herz gewachsen. Schön ab Mitte des Buches habe ich mir gewünscht, dass diese Geschichte nie zu Ende gehen mag! "Das Honigmädchen" - Somme, Sonne, Bienen und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Kategorie Lieblingsbuch! Unbedingt lesen!

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Ich habe es geliebt! ❤ Man konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen. Die Figuren haben alle ihre Ecken, Kanten und auch Geheimnisse. Man lernt hier wieder an das Gute im Menschen zu glauben und dass man an Beziehungen arbeiten muss um sie aufrechtzuerhalten, auch zb zwischen Mutter und Tochter und dass es das aber absolut wert ist! Nebenbei lernt man einen Teil von Südfrankreich kennen. Man kann sich sehr gut in den Sommer dort hineinfühlen, da alles toll geschrieben wird. Der duftende Lavendel und der Honig sund natürlich die Highlights. Gleichzeitig bleibt die Geschichte spannend. Ein kleiner Minuspunkt ist nur der Anfang, den ich ein wenig holprig fand und auch die Handlungsweise der Mutter, die ich am Anfang echt schlecht nachvollziehen konnte, wobei es vermutlich mit Teenies wirklich schwer sein kann und alles, was man tut, falsch ist. Absolute Lesempfehlung!

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In diesem Buch geht es um die Beziehung zwischen Mama und Tochter. Was ich vorallem interessant fand da ich selbst eine kleine Tochter habe. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und man taucht in die Provence ab. Die dazugehörige Liebesgeschichte ist nicht zu kitschig, das gefiel mir. Eine schöne Geschichte mit rotem Faden und Figuren zum lieb haben.

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Emotional

Von: Diebecca

25.11.2019

In dem Buch Das Honigmädchen von Claudia Winter geht es um die alleinerziehende Camilla, die sich täglich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen muss, während ihre Tochter rebelliert. Sie soll in Südfrankreich mit einer Honigmanufaktur verhandeln, ihre Tochter und ihr nerviger Nachbar sind dabei. Doch Camilla lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst herbeifliegen, wenn man bereit dafür ist. Der Titel klingt positiv, das Cover hat tolle Farben, beides passt gut zusammen und super zur Geschichte. Das Buch ist flüssig zu lesen, man findet gut in die Geschichte. Im Vordergrund steht die Beziehung von Mutter und Tochter, doch auch der Rest der Familie spielt eine wichtige Rolle. Camilla und ihre Tochter erleben in Frankreich ganz andere Dinge, als sie sich vorgestellt haben. Auch die Vergangenheit ist wichtig. Und natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle. Doch sie steht hier nicht im Vordergrund. Ein sehr emotionaler Roman, bei der die Familie im Vordergrund steht. Am Ende gibt es noch ein Glossar der französischen Köstlichkeiten, die im Buch genannt sind sowie ein Vorschlag für ein französisches Menü. Ein toller Roman mit vielen Gefühlen, eine absolute Empfehlung.

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„Der Wind wehte vereinzelte Blätter über den steinigen Weg, der nicht nur Fortgehen, sondern auch Heimkommen bedeutet. Und verzeihen.“ Bevor ich mit meiner Rezension beginne, muss ich euch zu erst an einem anderen Gedanken teilhaben lassen: Bei dem Buchtitel „Das Honigmädchen“ muss ich immer an den erfolgreichen Til Schweiger-Film „Honig im Kopf“ denken. In diesem gibt die elfjährige Tilda ihren heißbeliebten an Alzheimer erkrankten Opa Amadeus eine letzte Aufgabe: die gemeinsame Reise nach Venedig. Auch wenn der Film inhaltlich mit Claudia Winters neuen Roman wenig zu tun hat, gibt es einige gefühlvolle Gemeinsamkeiten. Nur so viel: Dieter Hallervorden wäre die beste Besetzung für Henri für den zukünftigen Bestseller „Das Honigmädchen“. „Sie schauen dir direkt ins Herz, die kleinen Biester, dorthin, wo Chaos und Unordnung herrschen. Hab Geduld, ma falle. Geh nicht zu ihnen, du bist noch nicht so weit.“ Der zauberhafte Mutter-Tochter-Roman dürfte nicht nur Mütter begeistern, sondern auch (junge) Frauen ohne Kinder. Nicht selten, habe ich mich in meine eigene Kindheit versetzt und mich an meinen Opa erinnert, der immer hinter mir stand. „Es schadet nicht, wenn du damit anfängst, dich selbst mehr zu mögen.“ Camilla, frisch getrennt und ständig im Stress, ist mit ihrer 15-jährigen, pubertierenden Tochter Marie Helios überfordert. Ein Zwangsurlaub in der französischen Provence beim Honigmacher Henri soll Abhilfe leisten. Doch Camilla reist nicht einfach nur mit ihrer Tochter in ein besinnliches Dörfchen, sondern muss auch ihren nervtötenden, frauenaufreisenden Nachbarn Tobias mitnehmen und in einer Scheune neben einem halbverbrannten Haus, schlafen. Das Chaos ist vorprogrammiert und der Leser wird Zeuge einer wunderbaren Heilung. „Ein bisschen mehr Hartnäckigkeit und etwas weniger Stolz.“ Die Geschichte um das Honigmädchen selbst, welches unerwartet ein Gespür für die Bienen auf Henri’s Hof hat, ist von Hilflosigkeit, Traurigkeit, Einsamkeit und Wut geprägt. Ein junges Mädchen, welche ihren Platz im Leben verloren geglaubt zu haben. Die Beziehung zwischen Marie und ihrer Mutter Camilla geht ans Herz, lässt Tränchen verdrücken, aber den Leser auch schmunzeln und ans gute Ende glauben. „Wirklich zählt, dass wir am Ende des Tages aufhören, böse aufeinander zu sein.“ Aber „Das Honigmädchen“ wäre nicht von Claudia Winter geschrieben, wenn die Geschichte der zwei Frauen die Einzige wäre. Denn auch Loursacq und der Bienenhofbesitzer Henri hat eine Geschichte, dessen gegenwärtigen Ausgang man ebenfalls unbedingt erfahren möchte. „Die Dinge reparieren, statt sie kaputt zu machen.“ Der Roman sprüht vor Urlaubsfeeling, kitzelt die Seele und auch der kulinarische Genuss kommt nicht zu kurz. Ein absolutes Wohlfühlbuch mit vielen Lachschluchzern, einer abwechslungsreichen, lustigen und reflektierenden Geschichte und wunderbaren landschaftlichen Beschreibungen, die Lust auf eine Reise nach Südfrankreich machen. Die liebenswerten Menschen, welche detailliert, mit viel Tiefe, und greifbar beschrieben sind, machen diese Geschichte aus. Besonders der mürrische Henri wächst einen zunehmend ans Herz. Eine absolute Leseempfehlung <3 „»Man sagt, in der Provence seien die Tage blau und die Nächte rosé.«“ Die Rezepte aus Das Honigmädchen gibt es unter www.RoRezepte.com & http://rorezepte.com/das-honigmaedchen-claudia-winter .

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Dieser Wohlfühl-Roman hat meine Erwartungen erfüllt und ich empfehle ihn gerne weiter. Er ist humorvoll, herzerwärmend und leicht zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Ich musste öfters über die pubertären Handlungen der fünfzehnjährigen Tochter schmunzeln. Da weiß ich in etwa, was mich in 10 Jahren bei meiner eigenen Tochter erwartet :-) Die fantasievolle Beschreibung des Dorfes in Frankreich und der Protagonisten ermöglicht es dem Leser aus dem grauen Alltag zu entfliehen. Weitere Romane der Autorin stehen schon auf meiner persönlichen Wunschliste.

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Inhalt: "Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist …“ Ich habe von dem Buch erwartet, dass es mir einige schöne Lesestunden beschert und ich mich einfach wohlfühle in der Geschichte. Und genau das habe ich auch bekommen. Die Atmosphäre war wirklich toll und auch die Charaktere waren mir sympathisch. Besonders gut gefallen hat mir das es sich nicht nur bloß um eine klassische Liebesgeschichte handelt, sondern das die Geschichte verschieden Handlungsstränge verfolgt. Deshalb geht es auch noch um eine tolle Familiengeschichte, die klassischen Alltagsprobleme und Streitigkeiten in einer Kleinstadt. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen, es ist für mich ein klassisches Wohlfühlbuch das mir gut gefallen hat. „Das Honigmädchen“ bekommt von mir 4⭐️ und eine klare Leseempfehlung.

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»Das Honigmädchen« war mein erstes Buch von Claudia Winter und nach Beendigung der Geschichte bin ich nicht abgeneigt, zukünftig weitere Werke der Autorin zu lesen. Thematisch passt es zu einem meiner zuletzt gelesenen Bücher (Die Geschichte der Bienen) und vom Cover (aber auch vom Inhalt) her passt es einfach super zum nun immer wärmer werdenden Wetter, zum Frühling und zum Sommer. Es handelt sich um eine Geschichte, in der es zu großen Teilen um die Streitigkeiten (bzw. deren Beilegung) zwischen Mutter und Tochter geht. Liebestechnisch geht es ebenfalls heiß her, und das nicht nur EIN Pärchen betreffend. Der Zauber der Provence scheint hierbei allerdings einiges beigetragen zu haben. ;) Und nicht zu vergessen: die Bienen! Die Bienen sind immer irgendwie inkludiert und beeinflussen die Handlung oftmals auf sehr zauberhafte Art und Weise. Außerdem sind Bienen äußert feinfühlige Wesen, sie erkennen sofort, wenn jemand unsicher oder "noch nicht so weit" ist. Darüberhinaus verraten sie einem die Wahrheit - immer. So zumindest werden die kleinen Tierchen hier dargestellt. Wie das nun alles zusammenspielt, wird sehr unterhaltsam und verfolgenswert von Claudia Winter erzählt. Ganz ohne Kitsch kommt der Roman aber leider nicht aus. Das eine oder andere Klischee wird bedient. Aber mir hat das nicht viel ausgemacht, ich habe den ab und an auftauchenden wenig realistischen Kitsch einfach mit einem freundlichen Augenverdreher hingenommen und den Inhalt ansonsten köstlich genossen. Ganz besonders hervorzuheben ist in meinen Augen Claudia Winters bezaubernder Schreibstil. Sehr bildmächtig wird »Das Honigmädchen« erzählt, mit einem ganz feinen Auge für (alltägliche) Details, über die eigentlich niemand nachdenkt, die aber trotzdem wahrgenommen werden und die, in Worte gefasst, ihren ganz eigenen Charme versprühen. In dem Roman finden sich keine Überflüssigkeiten, alles hat seine Bedeutung, alles seinen Platz. Wahnsinnig schöne, Sehnsucht auslösende Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen runden das Ganze perfekt ab. »Das Honigmädchen« ist ein emotional durchmischter Roman, mit dem man sich hervorragend die Zeit vertreiben kann und der einem die ersten schönen und warmen Sonnentage des Jahres versüßt. Leseempfehlung!

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