Leserstimmen zu
Das Honigmädchen

Claudia Winter

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»Das Honigmädchen« war mein erstes Buch von Claudia Winter und nach Beendigung der Geschichte bin ich nicht abgeneigt, zukünftig weitere Werke der Autorin zu lesen. Thematisch passt es zu einem meiner zuletzt gelesenen Bücher (Die Geschichte der Bienen) und vom Cover (aber auch vom Inhalt) her passt es einfach super zum nun immer wärmer werdenden Wetter, zum Frühling und zum Sommer. Es handelt sich um eine Geschichte, in der es zu großen Teilen um die Streitigkeiten (bzw. deren Beilegung) zwischen Mutter und Tochter geht. Liebestechnisch geht es ebenfalls heiß her, und das nicht nur EIN Pärchen betreffend. Der Zauber der Provence scheint hierbei allerdings einiges beigetragen zu haben. ;) Und nicht zu vergessen: die Bienen! Die Bienen sind immer irgendwie inkludiert und beeinflussen die Handlung oftmals auf sehr zauberhafte Art und Weise. Außerdem sind Bienen äußert feinfühlige Wesen, sie erkennen sofort, wenn jemand unsicher oder "noch nicht so weit" ist. Darüberhinaus verraten sie einem die Wahrheit - immer. So zumindest werden die kleinen Tierchen hier dargestellt. Wie das nun alles zusammenspielt, wird sehr unterhaltsam und verfolgenswert von Claudia Winter erzählt. Ganz ohne Kitsch kommt der Roman aber leider nicht aus. Das eine oder andere Klischee wird bedient. Aber mir hat das nicht viel ausgemacht, ich habe den ab und an auftauchenden wenig realistischen Kitsch einfach mit einem freundlichen Augenverdreher hingenommen und den Inhalt ansonsten köstlich genossen. Ganz besonders hervorzuheben ist in meinen Augen Claudia Winters bezaubernder Schreibstil. Sehr bildmächtig wird »Das Honigmädchen« erzählt, mit einem ganz feinen Auge für (alltägliche) Details, über die eigentlich niemand nachdenkt, die aber trotzdem wahrgenommen werden und die, in Worte gefasst, ihren ganz eigenen Charme versprühen. In dem Roman finden sich keine Überflüssigkeiten, alles hat seine Bedeutung, alles seinen Platz. Wahnsinnig schöne, Sehnsucht auslösende Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen runden das Ganze perfekt ab. »Das Honigmädchen« ist ein emotional durchmischter Roman, mit dem man sich hervorragend die Zeit vertreiben kann und der einem die ersten schönen und warmen Sonnentage des Jahres versüßt. Leseempfehlung!

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INHALT UND EIGENE MEINUNG Dies ist das erste Buch, welches ich von Claudia Winter gelesen habe. Es geht um Camilla, die von ihren Mann getrennt lebt und sich allein um die pubertierende Tochter Marie kümmert. Sie ist völlig fertig mit den Nerven, deswegen schickt ihr Vater sie und Marie nach Südfrankreich, wo sie eine Auszeit nehmen sollen und nebenbei mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln. Marie gefällt der Gedanke mit ihrer Mutter in dieses Dorf geschickt zu werden überhaupt nicht, aber als sich ihr Nachbar Tobias zu ihnen gesellt, sieht die Sache schon etwas anders aus. Dort angekommen entwickelt sich die Geschichte anders als gedacht und ein lang gehütetes Familiengeheimnis wird aufgedeckt. Der Schreibstil war flüssig und bildhaft und die Gegend wurde sehr schön beschrieben, allerdings kam ich mit den vielen Personen und Namen in Frankreich etwas durcheinander. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass Camilla zuerst eine schwache Person war, die sich erst im Laufe der Geschichte weiterentwickelt hat. Marie war meiner Meinung etwas zu pubertär, manches Verhalten war unglaubwürdig. Der Nachbar Tobias, der anfangs als Macho dargestellt wurde, war mit immer mehr sympathisch. Nach und nach entwickelte sich das Buch zu einer Wohlfühlgeschichte und auf das Familiengeheimnis, das irgendwann aufgedeckt wurde, wäre ich niemals gekommen, das hat mir sehr gut gefallen. FAZIT Ein schöner Sommerroman, mit einem unvorhersehbaren Familiengeheimnis. Ich vergebe ★★★,5 Sterne

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Ich finde es wunderschön, wie es der Autorin hier gelingt, uns die verschiedenen Formen der Liebe zu zeigen. Von der ersten, überwältigenden Liebe, über die neue Liebe, die Liebe in der Familie, die verlorene Liebe, die vergessene Liebe, die gescheiterte Liebe, die Mutterliebe und die Liebe zur Natur. Alles perfekt verpackt in einen Roman, der mich in Lavendelfelder, Sommerregen und summende Bienenvölker entführt hat. Ein Buch wie Honig – voller wundervoller Dinge, Farben und Gefühle.

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Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist … Meinung: Der perfekte Roman im Sommer. Man kriegt sofort beim lesen Fernweh und möchte sich auch ins Flugzeug setzten und nach Frankreich fleigen. Durch die Beschreibun der Autorin kann man sich alles super vorstellen, wie es in Frankreich aussieht. Was ich leider sagen muss ist, dass am Anfang des Buches ich wirklich in die Geschichte rein kommen musste. Marie und Camilla haben mir den Anfang ein bisschen schwer gemacht. Manch Szenen hätte man bisschen kürzen können , diese waren ein bisschen langatmig. Fazit: Wer Lust auf Frankreich und seine Umgebung hat der liegt bei diesem Roman vollkommen richtig. Eine schöne Geschichte die Lust auf Urlaub macht. Für mich persönlich war es ein bisschen schwer mit Camilla. Der Anfang war für mich persönlich sehr holprig. Es hat schon paar Kapitel gedauert bis ich mich etwas in sie hinein versetzten konnte. Leider war aber das Gesamtbild nicht so. Trotz allem ist es ein sehr schöner Roman.

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Die Romane von Claudia Winter sind mir schon des öfteren über den Weg gelaufen, aber bisher habe ich noch kein einziges lesen. "Das Honigmädchen" war nun mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht das letzte. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und die Geschichte von Camilla und ihrer Tochter Marie konnte mich sehr schnell begeistern. Camilla ist nach der Trennung von ihrem Mann nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben und auch mit ihrer Teenie-Tochter gibt es jede Menge Probleme. Sie ist ebenso wenig begeistert von der Idee ihres Vaters nach Frankreich zu reisen und dort eine Honigfarm zu besichtigen. Camilla war für mich ein sehr natürlicher und authentischer Charakter, sie macht Fehler und die Entwicklung, die sie im Roman durch macht, war absolut glaubhaft. Tobias war zu Beginn schwer einzuschätzen, aber dennoch war seine lockere und entspannte Art sehr sympathisch. Das Setting in der französischen Provence und dem kleine Städtchen war zauberhaft und war absolut zum wohlfühlen. Ich hätte mir allerdings noch ein paar mehr Geheimnisse oder Verknüpfungen zur Vergangenheit der Honigfarm gewünscht, diese waren ein wenig zu sehr am Rande. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen und macht das Buch zu einer sehr unterhaltsamen Sommerlektüre.

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Generationen Roman

Von: Ira

09.06.2019

Wie Claudia Winter schon über ihren Roman schreibt, es ist eine Liebeserklärung an die kleinen, guten Momente im Leben. Und so habe ich auch beim lesen dieses Buches empfunden. Schon mit dem Prolog hat mit die Autorin mitgenommen. Es werden einige wichtige Themen angesprochen. Umwelt, Freundschaft, Familie, Fremdenhass, Liebe. Der Autorin ist es gelungen alles harmonisch in einem Roman unterzubringen. Außerdem habe ich mir die Sätze rausgeschrieben, die auf mich und mein Umfeld passen und ich mir zu Herzen genommen hab und versuche umzusetzen. "Vergiss den Job einfach mal, Camilla. Lerne staunen." "Die Grundregeln lauten: zuhören, ausreden lassen, nicken. Viel nicken, das ist wichtig." "Es schadet nicht, wenn du damit anfängst, dich selbst mehr zu mögen." "Kneifen ist keine Option." "Die Dinge reparieren, statt sie kaputtzumachen." Und viele andere wichtige Dinge lernt der Leser aus dem Buch. Die Kulinarik spielt im Buch eine große Rolle, klar Honig, aber auch Wein, Käse usw. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 möglichen Sternen. Und noch ein "+" für die schöne Urlaubsreise in die französische Provence. Auf jeden Fall lesen!

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Inhalt: Camilla soll nach Südfrankreich, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln. Gar nicht so einfach zusammen mit ihrer rebellierenden 15-jährigen Tochter und dann kommt auch noch der nervende Nachbar mit. Doch das kleine Bergdorf hat seinen ganz eigenen Charme. Meine Meinung: Claudia Winter entführt uns mit „Das Honigmädchen“ in ein kleines Bergdorf nach Südfrankreich. Durch die bildhafte Schreibweise fühlt man sich direkt dorthin versetzt. Camilla unsere Protagonistin ist eine alleinerziehende Mutter, die ihrem Vater zeigen will, dass sie die Familienfirma leiten kann. Alles unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach, vor allem da ihre Tochter Marie mitten in der Pubertät steckt und es der armen Camilla alles andere als leicht macht. Leider muss ich gestehen, dass ich anfangs weder mit Camilla noch mit Marie warm wurde. Camilla war mir zu inkonsequent und Maries benehmen empfand ich teilweise zu übertrieben. Doch nach und nach entwickeln sich die beiden ins Positive. Der Nachbar Tobias, der anfangs sehr zurückhaltend und geheimnisvoll wirkt, war mir gleich sympathisch. Die Bewohner im fiktiven Ort Loursacq in Südfrankreich haben mir auf Anhieb gefallen. Die teilweise schroffe Art aber der weiche liebevoll Kern passt perfekt ins Bild. Obwohl die Fronten sehr verhärtet sind in dem Dorf, hat man sich trotzdem wohlgefühlt. Die ganze Zeit wollte ich wissen, was vorgefallen ist, nach und nach erfährt man diese tief gehenden Gründe. Die Romane von Claudia Winter sind nicht nur typische Liebesromane, die hier natürlich auch eine große Rolle einnimmt, sondern bestechen immer mit einer gewissen Tiefe. Was die Romane immer zu etwas besonderen machen. Die Informationen zur Bienenmanufaktur war sehr interessant und die Bienenvölker wurden gut in die Geschichte eingebracht. Manche Szenen im Buch fand ich ein wenig langatmig. Leider haben mich auch einige Handlungsweisen von Camilla und Marie gestört. Das hat mir allerdings nicht den Lesespaß genommen. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen und man schließt den Buchdeckel mit einem wohligen Gefühl. Fazit: „Das Honigmädchen“ von Claudia Winter versetzt den Leser in die französische Provence, das gleich Urlaubsfeeling aufkommt. Die verhärteten fronten im Dorf müssen aufgeklärt werden und unsere Protagonistin findet wieder zu sich selbst. Eine Geschichte die man mit wohligem Gefühl liest.

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Camillas Leben ist aus den Fugen geraten, ihre Ehe ist gescheitert, sie hat keinerlei Einfluss mehr auf ihre Teenager-Tochter Marie und sie versinkt in der ihr selbst auferlegten Arbeit in der Firma ihres Vaters. Ob es dann also eine gute Idee ist, eine Reise in das Bergdörfchen Loursaq nach Südfrankreich zu unternehmen, wenn Camilla ihre Tochter sogar mehr oder weniger dazu zwingen muss, in das Auto zu steigen? Ihr ahnt es sicher schon, es wird nicht einfach für die beiden Großstädterinnen, aber sie bekommen in Frankreich beide neue Impulse, die alles für sie ändern werden. Sie wachsen über sich hinaus, reflektieren sich selber und ihre Interessen verschieben sich. Klar findet ihr in „Das Honigmädchen“ auch die eine oder andere Liebesgeschichte nebenher laufen, aber hier steht ganz klar die Mutterliebe und generell die Beziehung zwischen Mutter und Kind im Vordergrund. Da ich selber einen Sohn im gleichen Alter wie Marie habe, konnte ich mich absolut in Camilla rein empfinden. Es hat sich alles so echt angefühlt. Später habe ich erfahren, dass die Autorin selber gar keine eigenen Kinder hat. Diese Tatsache hat mich mehr als erstaunt, denn die Geschichte von Mutter und Tochter hat sich wahnsinnig authentisch lesen lassen. Ein großes Kompliment also an dieser Stelle von meiner Seite an die Autorin. Der Einstieg in das Buch ist klasse, man ist gleich mitten drin in der großstädtischen Alltagsatmosphäre mit den Familienproblemen, die dem einen oder anderen sicher bekannt vor kommen werden. Ich denke, jeder kann sich hier an irgendeiner Stelle im Buch wieder finden und identifizieren, was dieses Buch automatisch zu einem echten Gefühlsbuch macht, welches man nicht einfach so zuschlägt, wenn man es beendet hat, sondern es noch eine Weile nachwirken lassen muss. Leider hatte der Mittelteil so ein paar Längen für mich, es gab Zeitsprünge, die mir zu schnell gingen, so dass mir das Gefühl zur Story stellenweise etwas abhanden gekommen ist, jedoch hat das letzte Buchdrittel alles wieder raus gehauen und wett gemacht. Die letzten 150 Seiten waren so emotional, dass mir zwischendurch genauso schwindelig wurde wie Camilla, als sie so gewisse Momente des Erkennens oder Zweifel hatte. Unerwartete Familiengeheimnisse werden an so einigen Stellen von vielen Seiten ans Licht gebracht und es wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig und unabkömmlich das eigene Vertrauen in sich selbst ist. Die Geschichte hat mir gezeigt, dass man als Einzelkämpfer nicht weit kommt und genereller Zusammenhalt einfach sehr wichtig ist und das Leben zusätzlich nur bereichern kann. „Etwas weniger Stolz und etwas mehr Hartnäckigkeit“ sind übrigens gute Wegbegleiter, eine Botschaft, die ich auch aus der Geschichte mitgenommen habe. Vielleicht haben mir das die Bienen gesagt, die hier in der Geschichte natürlich einen ganz besonderen Stellenwert bekommen, vielleicht haben mir das aber auch die Bewohner von Loursaq vermittelt. Das malerische Örtchen, welches ganz automatisch zum Innehalten einlädt und dem Leben durch das Naturverbundene ganz automatisch einen ganz anderen Stellenwert gibt, hat sein übriges getan. Gerade, wenn man aus der Großstadt kommt, wie Camilla und Marie, ist man sicher erst mal geblendet von den vielen überwältigten Eindrücken des Landlebens und der generell anderen Lebensphilosophie. Aber Loursaq sollte ja eigentlich nur stellvertretend für alle Orte dieser Welt sein. Man muss mit sich im Reinen sein, man muss ein offenes Herz haben, sich und anderen Vertrauen schenken können und man muss verzeihen können. Dann kann man sicher auch zufrieden auf einem winzigen Balkon in einer versmogten Großstadt, mit hupenden Autos im Hintergrund sitzen und muss nicht zwingend auf einer einsamen, duftenden Wildwiese, dem Summen der Bienen lauschend, liegen und in den blauen Himmel schauen, um glücklich zu sein. Ihr merkt, „Das Honigmädchen“ hält so einiges an Botschaften bereit. Die Autorin hat der Geschichte von Camilla und Marie eine ganz tolle Kulisse und Atmosphäre geschenkt. Das soll übrigens nicht heißen, dass es in Loursaq keine Probleme gibt, im Gegenteil! Die Bewohner dort haben ihre ganz eigenen und speziellen Katastrophen zu bewältigen, darauf dürft ihr mehr als gespannt sein. Mein Lieblingscharakter ist übrigens der im Klappentext erwähnte Nachbar. Er ist für mich der philosophische Vermittler der Geschichte und glaubt mir: er ist auch noch so viel mehr. Fazit „Das Honigmädchen“ ist für mich ein absolutes Atmosphäre- und Gefühlsbuch, welches dazu anhält, die Alltagsprobleme mal ruhen zu lassen und einfach mal eine Reise zu seinem Inneren Selbst zu unternehmen. Sich selber zu reflektieren, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, kann so einiges bewirken. Das malerische Örtchen Loursaq in Südfrankreich, mit seinen herzerwärmenden und teilweise auch verbohrten Bewohnern ist ein super geeigneter Ort dafür. Taucht ab in die Natur, lasst die Bienen zu euch sprechen und seht selbst, was es in euch bewirkt.

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