Leserstimmen zu
Tot im Winkel

Ella Dälken

Die Cosma-Pongs-Reihe (2)

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tolle Mischung aus Humor und Spannung

Von: Veronika Kay aus Worms

14.06.2019

Es handelt sich bei diesem Band um den zweiten Fall mit Cosma Pongs. Für mich war es die erste Bekanntschaft mit dem Mutter-Tochter-Duo und ich muss sagen, dass sich das Buch auch sehr gut einzeln lesen lässt, wenngleich es Lust auf mehr gemacht hat. Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs ist ein einem einsamen Hotel dienstlich zu einem Workshop. Doch heimlich mietet sich auch ihre Mutter Cosma Pongs in dieses Hotel ein. Sie ist Hobby-Krimiautorin und liebt es ebenfalls zu ermitteln – sehr zum Leidwesen ihrer Tochter. Und tatsächlich stürzt einer der Profiler vom Balkon und liegt tot zu Cosmas Füßen. Cosma vermutet, dass es sich nicht um ein Unglück, sondern um Mord handelt. Und sie beginnt zu ermitteln und ihrer Tochter Konkurrenz zu machen. Das Buch ist ein absolut stimmiges Gesamtpaket. Das Cover mit Kater Alfred sieht total nett und vielversprechend aus und hat mich direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Die kurzen Kapitel mit den originellen Überschriften sind abwechselnd aus der Sicht von Cosma und Paula geschrieben, so dass man sich in beide gut hineinversetzen kann. Die Stärke der Autorin Ella Dälken ist es, Humor und Spannung souverän zu vereinen. Ihr Schreibstil ist absolut humorvoll und voller Situationskomik. Trotzdem kommt auch Spannung auf und man hat bis zum Ende gerätselt, wer denn nun der Mörder ist. Und am Ende -soviel sei schon mal verraten- gab es direkt noch eine Überraschung (zumindest für mich). Zwischendurch gab es auch einige Parallelen zu Agatha Christie. Das komplette Buch ist absolut liebevoll geschrieben und sehr unterhaltsam, sofern man sich von der etwas aufdringlichen Cosma nicht genervt fühlt. Ich konnte über sie immer wieder schmunzeln. Für mich wirklich eine tolle und sehr unterhaltsame Neuentdeckung! Allen Fans von humorvollen Krimis, kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

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Nachdem mich schon der Vorgänger (Tot überm Zaun) begeistert hatte, war ich gespannt, was sich die Autorin ELLA DÄLKEN dieses Mal hatte einfallen lassen. Und siehe da, schon gleich zu Beginn wird klar, dass es im Leben einfach keine Zufälle gibt. Oder sagen wir mal anders, man kann ja auch Zufällen etwas nachhelfen. So wie es auch Cosma gerne mal macht. Mutter und Tochter, zusammen in einem Hotel und der Motto "Seminar". Im Falle von Paula war es ein Seminar für die Polizei und bei Cosma war es eben ein Schreibseminar. Na ja, wohl eher ein vorgeschobenes Seminar, denn schließlich möchte Cosma etwas erleben und wittert bei der Polizeiarbeit ja immer auch ein bisschen Schlamperei. So ist auch schnell klar, woher der Titel des Krimis stammt, nämlich von dem Landhotel, in dem die Teilnehmer unterkommen. Und endlich war es dann auch soweit: Ein Mord geschieht und die Ermittlungsarbeit kann beginnen. Natürlich ermitteln die Hobbydetektive und die Polizisten nicht gemeinsam, das wäre ja viel zu langweilig. Und wären Paula eher besonnen den Täter sucht, sind die Autoren schon auf Spurensuche und finden erstaunliches heraus. Toll finde ich, wie es ELLA DÄLKEN immer wieder gelingt, den Spannungsbogen sowohl bei Cosmas Ermittlungsarbeit, als auch bei Paula immer aufrecht zu erhalten. Keine Seite gleicht der Anderen und ständig kommen neue Geschehnisse und Erkenntnisse hinzu, dem den Leser in die Ermittlungsarbeit einbeziehen. In diesem Fall ist es der Autorin sogar gelungen, mich bis zum Schluß auf die falsche Fährte zu locken. Respekt!!! Die Protagonisten und das Umfeld wurden so detalliert ausgearbeitet und bildhaft beschrieben, dass man sich sofort in die Lage bzw. Situation reinversetzen konnte. Ich war somit nicht nur Leser, sondern mitten im Geschehen. Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.Auch auf diesem Cover ist Alfred mit von der Partie. Der Kater, der ebenfalls eine tragen Rolle erhält. Obwohl tragend ist in diesem Fall am Ende wohl eher die Hotelkatze. Aber auch darauf möchte ich hier nicht näher eingehen. Ich finde das Cover sehr ansprechend und vermittelt auch etwas düsteres, geheimnisolles. Der Klappentext macht wieder sehr neugierig und wer bereits den ersten Band gelesen hat, wird die Protagonisten darin wiedererkennen und kaum umher kommen, das Buch näher betrachten bzw. lesen zu wollen. 📚 Lesespaß oder Lesefrust? 📚 Auch mit diesem Band hat mich ELLA DÄLKEN restlos überzeugt. Ein Mutter/Tochter Gespann, wie es realistischer kaum sein könnte. Wenn ich mir jedoch vorstelle, dass Cosma meine Mutter wäre..... oh Gott oh Gott. Mir hat dieser Band wieder sehr viel Freude gemacht, so dass ich mir auf jeden Fall eine baldige Fortsetzung wünsche und diese Reihe an alle Krimileser die auch mal schmunzeln möchten, weiter empfehlen werde.

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Meine Meinung: Im ersten Buch "Tot überm Zaun" hatte ich bereits die Möglichkeit die Krimi-Autorin Cosma Pongs und ihre WG-Mitbewohner kennen zu lernen. Außerdem Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs und einige ihrer Kollegen. Das Problem für mich war ja, dass ich Cosma als sehr gewöhnungsbedürftig empfand. Trotzdem wollte ich dieses zweite Buch, in dem sie, nicht gerade zur Freude ihrer Tochter, wieder ermittelt, lesen. Der Autorin ist es auch diesmal gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, Verdächtige gab es genug und ich tappte bis zum Ende im Dunkeln, wer denn nun der Täter war. Anfangs konnte ich mich wieder nicht mit Cosma anfreunden, was sich aber im Laufe der Geschichte änderte und sogar ihre Tochter sah es dann ein und hat die Hilfe der Mutter angenommen. Aber mehr will ich nun nicht verraten. Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Vermittelt es einem doch den Eindruck, ebenfalls am A.d.W. zu sein, wo sich alle aufhalten mussten. Und Kater Alfred hat dort auch dafür gesorgt, dass sich immer alle an ihn erinnern. Fazit: Cosma und ihre Krimiautorenkollegen haben reichlich für Unterhaltung gesorgt. Mit einer gehörigen Portion Humor sollte dieser spannende Krimi gelesen werden.

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Zum Buch: Die Buchgestaltung hat mir gut gefallen und es passt hervorragend zum Inhalt der Story. Der Kater spielt ebenfalls eine Rolle im Buch und entspricht genau meiner Vorstellung, die ich mir beim Lesen gemacht habe. Lediglich der rote Button, in dem "Cosma Pongs ermittelt" steht, finde ich störend und ich dachte anfangs, es wäre ein Sticker, den man entfernen kann. Die Handschellen auf dem Cover fand ich im Buch zwischen den Kapiteln wieder. Solche kleinen Elemente im Inneren mag ich sehr gerne. Meine Meinung: "Tot im Winkel" ist der zweite Fall von Cosma Pongs und war für mich das erste Buch der Autorin Ella Dälken. Sie hat mich gut unterhalten und auf den ersten Fall neugierig gemacht. Cosma und ihre WG sind auf dem Weg zum Nettetal, um dort in einem abgelegenen Landhotel am Moor ein Kriminalschreibwochenende einzulegen. Aber nicht ohne einen Hintergedanken. Ihre Tochter Paula Pongs, Kriminalkommissarin bei der Düsseldorfer Mordkommission, hat im selben Hotel ein Profilingworkshop. Cosma versucht sich, in den Workshop einzuschleusen, zum Leidwesen ihrer Tochter, um für ihre Kriminalromane neues Futter zu bekommen. Sie wittert einen neuen Fall, der zu lösen ist. Auf ihre Kriminalnase ist Verlass, denn kurze Zeit später fällt ihr eine Leiche zu Füßen. Die Ermittlungen können beginnen, wäre da nicht Paula, die vehement versucht, ihre Mutter aus der Sache herauszuhalten. Cosma und ihr Team, lassen sich nicht abschütteln. Sie wollen und werden den Täter finden ... Die Geschichte startete mit der Anreise von Cosma und der WG und ich befand mich direkt Mitten im Geschehen. Zunehmend lernte ich die Charaktere kennen und das gesamte Team der Polizei. Diesen Storyaufbau fand ich angenehm und der Schreibstil von Ella Dälken las sich klar und flüssig. Sie hielt sich nicht lange mit Umschreibungen auf, und trotzdem sah ich alles vor meinem inneren Auge. Geschrieben wurde aus den Sichtweisen von Paula und Cosma und es war toll, zu lesen, wie die beiden dachten und an ihre Falllösungen feilten. Die Charaktere hinterließen einen bleibenden Eindruck. Jeder war einzigartig und sie haben allesamt einen Wiedererkennungswert. Am besten gefallen haben mir Cosma und Paula. Ihr Zusammenspiel war köstlich und humorvoll. Ich habe einige Male laut gelacht und konnte mir die Gesichter der Protagonisten bildhaft vorstellen. Cosma ist eine Hobbyermittlerin durch und durch und Paula mag es gar nicht, dass sich ihre Mutter immer wieder in ihre Fälle einmischt. Dem WG Mitglied Eddie hätte ich stundenlang zuhören können mit seinem Dialekt. Sowas lese ich gerne in Geschichten. Sie geben dem Buch und der Person einen besonderen Charme. Dann gibt es noch den Ermittlerkater Alfred, der mich an meinen eigenen Kater erinnerte, und das erste Aufeinandertreffen mit der Hoteliers-Katze Loretta, war ruppig und lustig. Hier habe ich Tränen gelacht. Ich verfolgte interessiert den Fallverlauf und die Ermittlungen und versuchte mich selbst daran, diese zu lösen. Ich hatte keine Chance auch nur eine kleine Spekulation zum Erfolg zu bringen. Es fiel mir schwer, mich gedanklich an einem Lösungsversuch zu festigen. Die Sachverhalte änderten sich rasant immer wieder in eine andere Richtung. Das war zwar aufregend zu lesen, aber hinterließ bei mir Frust, weil ich keine Möglichkeit gesehen habe, selbst an den Ermittlungen zu arbeiten. Das Ende war plausible und einfach gestrickt, aber nicht vorhersehbar durch die vielen Irreführungen und neuen Verdächtigungen von Paula und Cosma. Allein ein Gedankengang, bezüglich Alfred und Loretta hat sich bestätigt und das hat mich gefreut. "Tot im Winkel" ist der zweite Fall für Cosma Pongs und ich konnte diesen unabhängig vom ersten Teil lesen. Aber Vorsicht: Man will nach diesem Buch mehr und ich bin gespannt auf den vorherigen Teil und hoffe, dass Paula und Cosma weitere Fälle lösen werden. Fazit: Mit "Tot im Winkel" von Ella Dälken habe ich unterhaltsame und humorvolle Lesestunden verbracht. Hier konnte ich Abschalten, einzigartige Charaktere kennenlernen und mich daran versuchen einen Mordfall zu lösen. Ich freue mich auf weitere Bände mit den liebgewonnenen Ermittlern und mit Kater Alfred. ~ ein etwas anderer Kriminalroman ~ humorvoll ~ nicht vorhersehbar durch Irreführungen.

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"Tot im Winkel" ist der zweite Fall von Cosma Pongs und war für mich das erste Buch der Autorin Ella Dälken. Sie hat mich gut unterhalten und auf den ersten Fall neugierig gemacht. Cosma und ihre WG sind auf dem Weg zum Nettetal, um dort in einem abgelegenen Landhotel am Moor ein Kriminalschreibwochenende einzulegen. Aber nicht ohne einen Hintergedanken. Ihre Tochter Paula Pongs, Kriminalkommissarin bei der Düsseldorfer Mordkommission, hat im selben Hotel ein Profilingworkshop. Cosma versucht sich, in den Workshop einzuschleusen, zum Leidwesen ihrer Tochter, um für ihre Kriminalromane neues Futter zu bekommen. Sie wittert einen neuen Fall, der zu lösen ist. Auf ihre Kriminalnase ist Verlass, denn kurze Zeit später fällt ihr eine Leiche zu Füßen. Die Ermittlungen können beginnen, wäre da nicht Paula, die vehement versucht, ihre Mutter aus der Sache herauszuhalten. Cosma und ihr Team, lassen sich nicht abschütteln. Sie wollen und werden den Täter finden ... Die Geschichte startete mit der Anreise von Cosma und der WG und ich befand mich direkt Mitten im Geschehen. Zunehmend lernte ich die Charaktere kennen und das gesamte Team der Polizei. Diesen Storyaufbau fand ich angenehm und der Schreibstil von Ella Dälken las sich klar und flüssig. Sie hielt sich nicht lange mit Umschreibungen auf, und trotzdem sah ich alles vor meinem inneren Auge. Geschrieben wurde aus den Sichtweisen von Paula und Cosma und es war toll, zu lesen, wie die beiden dachten und an ihre Falllösungen feilten. Die Charaktere hinterließen einen bleibenden Eindruck. Jeder war einzigartig und sie haben allesamt einen Wiedererkennungswert. Am besten gefallen haben mir Cosma und Paula. Ihr Zusammenspiel war köstlich und humorvoll. Ich habe einige Male laut gelacht und konnte mir die Gesichter der Protagonisten bildhaft vorstellen. Cosma ist eine Hobbyermittlerin durch und durch und Paula mag es gar nicht, dass sich ihre Mutter immer wieder in ihre Fälle einmischt. Dem WG Mitglied Eddie hätte ich stundenlang zuhören können mit seinem Dialekt. Sowas lese ich gerne in Geschichten. Sie geben dem Buch und der Person einen besonderen Charme. Dann gibt es noch den Ermittlerkater Alfred, der mich an meinen eigenen Kater erinnerte, und das erste Aufeinandertreffen mit der Hoteliers-Katze Loretta, war ruppig und lustig. Hier habe ich Tränen gelacht. Ich verfolgte interessiert den Fallverlauf und die Ermittlungen und versuchte mich selbst daran, diese zu lösen. Ich hatte keine Chance auch nur eine kleine Spekulation zum Erfolg zu bringen. Es fiel mir schwer, mich gedanklich an einem Lösungsversuch zu festigen. Die Sachverhalte änderten sich rasant immer wieder in eine andere Richtung. Das war zwar aufregend zu lesen, aber hinterließ bei mir Frust, weil ich keine Möglichkeit gesehen habe, selbst an den Ermittlungen zu arbeiten. Das Ende war plausible und einfach gestrickt, aber nicht vorhersehbar durch die vielen Irreführungen und neuen Verdächtigungen von Paula und Cosma. Allein ein Gedankengang, bezüglich Alfred und Loretta hat sich bestätigt und das hat mich gefreut. "Tot im Winkel" ist der zweite Fall für Cosma Pongs und ich konnte diesen unabhängig vom ersten Teil lesen. Aber Vorsicht: Man will nach diesem Buch mehr und ich bin gespannt auf den vorherigen Teil und hoffe, dass Paula und Cosma weitere Fälle lösen werden. Fazit: Mit "Tot im Winkel" von Ella Dälken habe ich unterhaltsame und humorvolle Lesestunden verbracht. Hier konnte ich Abschalten, einzigartige Charaktere kennenlernen und mich daran versuchen einen Mordfall zu lösen. Ich freue mich auf weitere Bände mit den liebgewonnenen Ermittlern und mit Kater Alfred. ~ ein etwas anderer Kriminalroman ~ humorvoll ~ nicht vorhersehbar durch Irreführungen.

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Cosma (eigentlich Renate) Pongs freut sich auf ein perfektes Wochenende: Zusammen mit ihren drei WG-Mitbewohnern - allesamt Kriminalschriftsteller - und Kater Alfred hat sie sich im Hotel "Zum toten Winkel" angemeldet. Es liegt einsam am Galgenvenn, einem idyllischen Wanderweg in einer schaurigen Moorgegend. Nicht ohne Grund wollen die vier Rentner ausgerechnet hier ein Schreibwochenende verbringen: Zeitgleich findet dort nämlich ein Profiling-Workshop der Mordkommission statt, an dem auch Cosmas Tochter Paula Pongs teilnimmt, Kriminalhauptkommissarin bei der Düsseldorfer Polizei. Cosma, deren Vorbild Miss Marple ist, ist davon überzeugt, dass auf Verbrecher nichts anziehender wirkt als die Polizei. Daher ist sie ziemlich sicher, dass es an diesem Wochenende endlich wieder einmal einen Mord geben wird, zu dessen Aufklärung sie und ihre Freunde aufgrund ihres großen kriminalistischen Wissens maßgeblich beitragen können. Und tatsächlich: Nachdem der arrogante Profiler Kleinert am Abend dem Alkohol reichlich zugesprochen hat, stürzt er vom Balkon seines Zimmers und landet genau vor Cosmas Füßen. Diese ist sich 100%-ig sicher, dass gerade ein Mord geschehen ist und unternimmt zusammen mit ihren Freunden sofort Nachforschungen - sehr zum Leidwesen ihrer Tochter. Resümee: Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Mittsechzigerin Cosma Pongs und ihre etwa gleichaltrigen WG-Freunde - allesamt ambitionierte Krimi-Autoren, die darauf brennen, zusammen mit Kater Alfred ihr kriminalistisches Wissen bei der Aufklärung des Mordfalles anzuwenden. Ihr Vorbild in der Vorgehensweise ist dabei Agatha Christies Miss Marple, und die Überführung des Täters erfolgt am Schluss à la Poirot. Durch ihre eigenwillige Ermittlungsmethode ist die "Rentnergang" den Profis oft eine Nasenlänge voraus. Die Erzählperspektive wechselt: Mal erzählt Cosma die Ereignisse aus ihrer Sicht in der Ich-Form - lebhaft, stark subjektiv und wertend. Dann wieder erfährt der Leser die Geschehnisse in der Er-Perspektive, bei der der Fokus auf Gegenspielerin Paula liegt - ruhiger und sachlich. Da der Schwerpunkt, wie schon der Untertitel sagt, auf Cosmas Ermittlungen liegt, bleibt die Arbeit der Profis in der Konsequenz etwas blass. Die Festnahme des Täters erfolgt jedoch in Mutter-Tochter-Teamarbeit. Ein besonderer Reiz dieses Kriminalromans liegt darin, dass die Handlung ausnahmslos in dem einsam gelegenen Hotel spielt, das zudem durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten ist. Der Mörder muss sich also unter den Anwesenden befinden. Das steigert die Spannung und bietet dem Leser viel Gelegenheit zum Mitkombinieren. Dabei fehlt es nicht an Humor und so mancher Situationskomik. Fazit: eine unterhaltsamer und spannender neuer Fall für Cosma Pongs.

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