Leserstimmen zu
Die Königin der Flammen

Anthony Ryan

Rabenschatten (3)

(1)
(1)
(3)
(1)
(0)
€ 24,99 [D]* inkl. MwSt. | € 28,10 [A]* | CHF 34,90* (* empf. VK-Preis)

Schafft es die Königin noch einmal zur letzten Schlacht zu motivieren und was passiert mit der besonderen Macht ihres Kämpfers Vaelin Al Sorna? Redaktioneller Hinweis: Ich danke für die kostenlose Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Cover Das Cover mit flammendem Hintergrund und der Doppelaxt im Vordergrund, die von vor Muskeln und Adern erstarkten Armen und Händen gehalten wird, zeigt, wohin die Reise geht. Einzig, es fehlt das Blut, das im Buch so heftig spritzt! Inhalt Königin Lyrna kehrt zurück und wird wohlwollend vom Volk empfangen. Doch neues Ungemach zieht am Horizont herauf und so formiert sich das Werk zu der letzten, alles entscheidenden Schlacht gegen den grausamen ‚Verbündeten‘ der sehr gut weiß seine Marionetten zu führen. Doch das Schlimmste ist wohl: Menschliches Leben kümmert ihn nicht! Meinung Gleich hinein geht es in den dritten Teil der Trilogie, sodass der Anschluss fehlt, wenn denn der vorhergehende Teil nicht mehr ganz präsent ist. Insbesondere die Vielzahl der Charaktere erschwert ein leichtes wieder Hineinkommen in das Gesamtwerk, sodass es wohl sinnvoll wäre alle drei Bände hintereinanderweg zu lesen oder zu hören. Leider verliert sich die Geschichte teils in Einzelheiten und in Kriegsgebaren. Und so schleppt sich meines Erachtens die Geschichte ein wenig dahin, man ist versucht vorzuspulen. Glückliche Fügungen treten auf und bringen das Werk dann zum Abschluss, wobei zu sagen ist, dass der dritte Teil immer noch gute Unterhaltung bietet. Detlef Bierstedt liest betont und bei den verbindenden Elementen etwas monoton, doch insgesamt angemessen angenehm. Autor Anthony Ryan lebt mittlerweile von seiner Begabung als Schriftsteller. Sprecher Detlef Bierstedt ist Schauspieler, Synchronsprecher, z.B. für George Clooney und Hörspielsprecher. Fazit Der Abschluss schwächelt etwas, von daher empfehle ich alle Bände in einem Stück zu hören.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, ihr Reich zu retten. Sein Feind hat jetzt aber einen gefährlichen Mitstreiter bekommen, dessen Kräfte unheilvoller sind als alles, was Vaelin bisher kannte. Und Vaelin spürt, dass seien besondere Gabe, -Das Lied- in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es noch stark genug sein, um die tückischen Feinde abzuwehren? Meinung: Da ich bereits die ersten beiden Bände der Rabenschatten-Trilogie gehört habe, musste ich unbedingt den dritten davon als Hörbuch haben! Danke nochmal für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich sehr darüber gefreut!♥ Die ersten beiden haben mich vollkommen in ihren Bann einbezogen, doch bei dem dritten wurde ich ein wenig enttäuscht. Ich war einen schönen und flüssigen Schreibstil gewohnt und freute mich so sehr auf die Geschichte, doch irgendetwas war diesmal anders. Diese Trilogie war meine erste High-Fantasy-Reihe und trotzdem mag ich sie gerne, da sie irgendetwas besonderes hat. Der Sprecher war etwas gefühlslos, er las die Dialoge einfach runter und brachte so keine realen Emotionen hinein. Kommen wir nun zu den Charakteren. Ja, Vaelin war mir im ersten Band so sympathisch, doch jetzt fand ich in einfach nur anders. Königin Lyrna, um die es eigentlich geht, ist wunderschön und intelligent, doch als Herrscherin wirklich eiskalt. In diesem Buch floss noch mehr Blut wie bei den anderen. Irgendwie wurden mir dir Kampfszenen schon zu viel und schon wirklich brutal erzählt Gott sei Dank lebe ich nicht in dieser Geschichte! Die Geschichte wird immer von mehreren Figuren erzählt, doch mit keinem konnte ich richtig mit fiebern, außer bei der Königin Lyrna. Ihre Kapiteln hörte ich eigentlich gerne, bis auf die Krieg Szenen. Die Spannung wurde abgeflacht und im Mittelpunkt stand nur noch kämpfen und kämpfen. Hätte man einige Situationen gekürzt oder sogar herausgenommen, würde das Hörbuch gar nicht so schlimm sein. Im Allgemeinen muss ich sagen, dass die Reihe von Teil zu Teil immer schlechter wird, was schade ist, da die Grundidee nicht schlecht ist. So konnte mich Teil drei nicht völlig packen und war am Ende etwas froh, dass die Trilogie nun ein Ende hat. Den ersten Band könnte ich sehr weiterempfehlen und dann wird es wirklich wirklich High-Fantasy, also wer auf solche eher brutalen Geschichten mit Krieg und Schlachten steht, sollte sich das (Hör)Buch zu legen. Im großen und ganzen muss ich sagen, ich möchte jetzt die Trilogie hinter mich lassen und das High-Fantasy nicht ganz mein Geschmack ist. Aber Geschmäcker sind verschieden. Fazit: Da mich der dritte Teil der Trilogie nicht mehr so fesseln konnte, möchte ich dem Buch 3 von 5 Sternen geben. Da bin ich noch relativ "nett", da mir ja die ersten beiden Teile so gut gefallen haben.♥

Lesen Sie weiter

Die Rabenschatten Trilogie von Anthony Ryan ist die erste High-Fantasy-Reihe, die ich auch mal beendet habe. Der erste Band Das Lied des Blutes konnte mich völlig in seinen Bann ziehen, der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Charaktere und die Welt wunderbar beschrieben, dass man in einem Bruchteil einer Sekunde in einer detailreichen Welt versunken war. Der zweite Band Der Herr der Turmes, konnte mich dann leider nicht mehr so sehr fesseln, aber dennoch hielt ich es durch und überstand die einigen Längen in dieser Fortsetzung. Die Königin der Flammen, hingegen, führte leider diese eine Schwäche des zweiten Bandes weiter: die Längen! Es kam mir vor, als würde ich auf dem Spannungsbogen einer Achterbahnfahrt beiwohnen, mal war es spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, dann endete diese Spannung mit einem Cliffhanger und das darauffolgende Kapitel schien kein Ende zu nehmen, was mir leider die Spannung und den Spaß am Lesen nahmen. Was mich ebenso gestört hat, waren die unzähligen, detaillierten Beschreibungen von Schlachten. So viel Blut wie in diesem Buch geflossen ist, habe ich selbst bei Stephen King nicht erlebt. Es ist ein Wunder, dass die Seiten des Buches nicht schon von dem vielen Blut verklebt waren. Auch die Monologe, Dialoge und manche Szenen konnten mich leider nicht überzeugen. Daher finde ich, dass man Die Königin der Flammen ruhig um gute 300 Seiten hätte kürzen können - das wäre dem Spannungsbogen jedenfalls zu Gute gekommen. Ebenso schade finde ich, dass es bei den fast 900 Seiten keine wirkliche Charakterentwicklung gab. Oder ist mir diese in den spannungslosen Kapiteln abhanden gekommen? Was mich jedenfalls bei der Stange halten konnte, war die Neugier darauf, dass endlich die dunkle Gabe, die Magie, ihr Potenzial entfalten könne. Denn gefühlt jedes Mal wird über diese dunkle Gabe gesprochen, aber wirklich zum Einsatz kam sie nie. Auch fand ich es wirklich schade, dass Vaelin, der eigentliche Hauptcharakter in dieser Reihe sich nicht wie eine Protagonist angefühlt hat. Auch die restlichen Charaktere fühlten sich in diesem Band für mich recht fremd an. Zu niemanden konnte ich sagen, dass ich mit ihm, oder ihr mitgefiebert habe, auch wenn ich Königin Lyrnas Kapitel doch mit mehr Interesse verfolgt habe, als die der anderen. Im großen und Ganzen dreht es sich in diesem Band um Königin Lyrna. Sie ist schön, intelligent und klug, und als Herrscherin eiskalt. Sie schafft es ihr Volk für einen Krieg zu begeistern, doch wenn es zur Schlacht kommt, schwächelt die Handlung sehr. Auch wenn Anthony Ryan ein Talent für die Sprache hat, so konnten mich die bald ähnelnden Schlachten und Kriege nicht mehr in ihren Bann ziehen. Ich war regelrecht gelangweilt von diesen Szenen und bin dann auf das Hörbuch, welches von Detlef Bierstedt gelesen wurde, umgestiegen. In der Hoffnung, dass ich so die Geschichte auf einer anderen Ebene in einem anderen Medium genießen könnte. Der Sprecher machte einen guten Job, er gab den Charakteren eine eigene Stimmfarbe, und brachte mich in dieser komplexen und teils überladen wirkenden Geschichte ein Stück weiter, aber leider wurde mir die Art seines Vortragens der Geschichte etwas zu monoton, so dass ich dann mit den Gedanken nicht ganz bei der Geschichte bleiben konnte. Ich finde es auch wirklich schade, dass das Buch mich mit meinen Gedanken hat so abschweifen lassen. Denn ich glaube, hätte man das Manuskript an manchen Stellen gekürzt, hätte das der Spannung mehr zugetan und ich wäre nicht in meiner Gedankenwelt versunken. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, wie ich Die Königin der Flammen als Finale bewerten soll. Anthony Ryan hat ein Talent fürs Schreiben, das stelle ich hier nicht Frage. Aber die Umsetzung, in der der Autor eine komplexe Geschichte gesponnen hat, hatte mich nicht ganz mitreißen können. Wirklich schade.

Lesen Sie weiter

Was sich schon im zweiten Teil angedeutet hat, setzt sich in diesem Abschlussband fort. Die Handlung treibt von einer Schlacht zur nächsten, Eroberungen und Hinrichtungen reihen sich aneinander. Irgendwann hatte ich komplett den Überblick verloren, wer mit wem gegen wen kämpft, wo sich die Schlacht gerade zuträgt und wer da jetzt gerade wo welche Sklaven befreit. Vielleicht wäre in diesem Fall das Buch die bessere Wahl gewesen, weil man dann ein paar Seiten zurückblättern kann, wenn man gerade mal wieder nicht durchblickt. So habe ich mir das Gemetzel von Detlef Bierstedt vortragen und es mehr oder weniger an mir vorbeirauschen lassen. Hellhörig und aufmerksam wurde ich immer dann, wenn das Wolfsvolk ins Spiel kam oder der Name des Verbündeten fiel. Das waren die Momente, die mich interessiert haben. Und der einzige Grund für’s Durchhalten war eben, dass ich wissen wollte, wie sich die Geschichte um den Verbündeten auflöst und wer am Ende triumphieren wird. Es hätte der Geschichte nicht geschadet, wenn Teil 2 und 3 um je die Hälfte gekürzt worden wären. Aber dann hätte das ja keine Trilogie gegeben… Ich finde es einfach schade, dass von der Magie des ersten Teils mit den verschiedenen Orden und ihren Sitten, Gebräuchen und Fähigkeiten so wenig übrig geblieben ist und die Geschichte in Blut und Gewalt versinken muss. Und vor lauter „Querhören“ (sprich: nicht so genau hinhören, wenn mal wieder geschlachtet wird) hätte ich beinahe das Ende verpasst. Das hätte gern ein paar Minuten länger sein dürfen – schließlich haben wir lange genug darauf gewartet, zu erfahren, was es mit dem Verbündeten auf sich hat und wie alle Handlungsfäden zusammenführen. Das Ende an sich finde ich gut, aber hier hätte der Autor gern wenigstens halb so viel Hingabe hineinlegen können, wie in das Gemetzel auf ungezählten Seiten zuvor. Schade – ein gut erzählter Schluss hätte meine Meinung zur Trilogie und vor allem zu diesem Abschlussband noch ändern können. Aber so reicht es leider nur für 3 Sterne. Teil 1 war herausragend, aber leider kann er nicht allein stehen. So muss der Leser sich noch durch zwei weitere Bücher lesen oder hören, die an die Magie von „Das Lied des Blutes“ nicht mehr heranreichen. Detlef Bierstedt trifft dabei übrigens am wenigsten Schuld. Hatte ich in Band 2 ein paar Probleme, die verschiedenen gealterten Männer anhand seiner Stimme auseinander zu halten, gelang mir das in diesem Teil wieder problemlos. Fazit: Auch hier gilt das Motto „Weniger wäre deutlich mehr gewesen“. Der Zauber aus Teil 1 fällt blutigem Gemetzel zum Opfer – genauso wie die ein oder andere liebgewonnene Figur.

Lesen Sie weiter

Die Geschichte: Wir sind zurück in der wunderbaren Welt, die Anthony Ryan für uns so lebendig erschaffen hat und wir dürfen uns auf ein Wiedersehen mit Vaelin, Lyrna, Frentis und anderen liebgewonnenen Charakteren aus den beiden Vorgängern freuen. Es ist diesmal ein beschwerlicher Weg für alle, den sie an den Ort des großen Showdowns zurücklegen müssen, um dann wieder ihre eigenen Wege zu gehen. So könnte man die Handlung wohl kurz zusammenfassen. Meine Meinung: Die ersten beiden Bände der Rabenschatten-Trilogie habe ich als Bücher gelesen und diesen Teil habe ich mir von einem wunderbaren Sprecher vorlesen lassen. Über 32 Stunden Spieldauer sind allerdings eine lange Zeit und manchmal hatte ich das Gefühl, selber zu lesen, wäre doch besser gewesen. Man kann sich dann doch noch ein bisschen besser auf die Handlung konzentrieren, was beim Hören zunehmend schwerer fiel, denn es wurde stellenweise recht eintönig. Natürlich befindet sich die ganze Welt im Krieg, aber die endlosen Schlachten wurden mir bald zu viel. Es wird so viel gemetzelt und gestorben, es trifft wieder einmal Menschen und auch liebgewonnene Tiere … es wird oft extrem blutig und eklig, fast ein bisschen übertrieben. Die Geschichte wird ja wieder in wechselnden Kapiteln aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. So ist einerseits Vaelin mit seiner Gruppe unterwegs über das große Eis, Frentis ist wieder mit dabei, auch Lyrna und Reva haben ihre eigenen Abenteuer zu bestehen. Wir lernen neue Figuren kennen, müssen uns aber vor allem von vielen alten Freunden verabschieden. Am Ende treffen sich alle Parteien zum großen Showdown, der endlich den Frieden im Reich bringen soll. Wie das Ganze zustande kam, lässt sich bei genauem Nachdenken als etwas unglaubwürdig bezeichnen, aber ist das wirklich ein Kriterium bei Fantasy? :) Für Fans der Reihe ist der abschließende Band natürlich ein Muss, für alle Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen: bitte unbedingt die Reihenfolge einhalten, sonst fehlt einfach zu viel Hintergrundwissen. Anthony Ryan hat einen wunderbar atmosphärischen Schreibstil und er haucht seinen zahlreichen Figuren sehr viel Leben ein. Die Schauplätze kann man sich immer prima vorstellen und bei so manchen Szenen fühlt man als Leser richtig mit: ob nun mitten in einem tödlichen Schneesturm oder am Ende beim freudigen Wiedersehen. Fazit: Der Abschluss der Trilogie war für mich leider der schwächste Band der Reihe. Es fehlten richtige Höhepunkte und das Ende wurde irgendwie recht schnell abgehandelt. Ein Booklet als Zugabe zur MP3-Ausgabe wäre hilfreich, um – wie im Buch – ein Personenregister und einige Karten unterzubringen. 3,5 Sterne

Lesen Sie weiter

Meinung Ich habe jetzt fast Dreiviertel des Hörbuches gehört und kann ruhigen Gewissens schon jetzt die Rezension schreiben, denn ich bin einfach wieder komplett begeistert von dieser Reihe! Anthony Ryan hat eine so unfassbar komplexe und detaillierte Welt erschaffen, die an keiner Stelle unlogisch ist. Die ganze Story passt perfekt zusammen und ich bin komplett in dieser Welt versunken. Schon Teil eins und zwei haben mir ja sehr gut gefallen und auch Teil drei ist wieder unglaublich spannend, sodass ich teilweise gar nicht aus dem Auto aussteigen wollte, weil ich unbedingt weiterhören musste. Und dazu trägt natürlich auch wieder Detlef Bierstedt bei, denn seine Stimme ist einfach grandios und ich bin immer wieder verblüfft, wie perfekt er jeden einzelnen Charakter darstellt. Jede Person hat ihre eigene Stimme und man kann sie tatsächlich alle auseinanderhalten. Ich finde das so grandios! Und dann wären da eben auch noch eben diese Protagonisten. Jeder für sich ist einfach toll, ich liebe Vaelin sehr, denn er ist einfach DER große Held für mich. Aber auch all die anderen Personen haben es mir sehr angetan. Ich habe so sehr mit allen mitgefiebert und immer das Beste für alle gehofft. Ich habe mit ihnen gelacht, gezittert und auch geweint (beim Autofahren manchmal gar nicht so gut). Fazit "Die Königin der Flammen" ist ein grandioser Abschluss der Reihe und genauso mitreißend, wie die anderen beiden Teile! Diese Trilogie mit all ihren tollen Charakteren und der unglaublich hochgehaltenen Spannung gehört ab sofort definitiv zu meinen liebsten Fantasyreihen!

Lesen Sie weiter