Leserstimmen zu
Die Perlenschwester

Lucinda Riley

Die sieben Schwestern (4)

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In diesem vierten Band der Schwestern-Reihe von Lucinda Riley reisen wir mit CeCe d'Apliése nach Thailand und Australien, um dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu gehen. Nachdem sie sich von ihrer "Zwillingsschwester" Star abgekapselt hat, muss sie nun alleine ihren Weg beschreiten und beginnt in Thailand auf der Suche nach ihrem Ursprung. Dort lernt sie einen geheimnisvollen Mann kennen, der ihr erste Hinweise zukommenlässt, für sie allerdings noch viele weitere Vorkommnisse bedeuten soll, die sie niemals geahnt hätte. Auf ihrem weiteren Weg nach Australien lernt sie eine gute Freundin kennen, der sie sich sehr nahe fühlt und lernt schließlich Verwandte kennen, die dieselben Leidenschaften wie sie besitzen. Die Parallelgeschichte in der Vergangenheit beginnt in Schottland und handelt von einem kleinen Mädchen, das die Möglichkeit erhält, nach Australien zu reisen. Dort lernt sie schließlich ihren Mann kennen und bleibt in Down Under. Er ist der Sohn eines Imperiums von Perlenfischern und Rinderzüchtern und gemeinsam mit seinem Zwillingsbrüder würde er alles erben. Das Mädchen war schon immer sehr offen für andere Kulturen und nimmt in ihrem Haus eine schwangere Aborigine-Frau auf, die ihr bei ihren eigenen Kindern zur Hand gehen würde und im Haushalt hilft. Doch schnell verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Die gemeinsamen Kinder wachsen gemeinschaftlichen auf und verlieben sich später ineinander, was zu vielen Tücken führen wird. Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Sie vermag es wie keine zweite, die Parallelwelten zu verbinden und logisch zu verknüpfen. Leider gefällt mir die Geschichte der vierten Schwester von den bis dahin erzählten am wenigsten, da mir CeCe am unsympathischsten ist, doch die Spannung an sich gefiel mir gut. Ich bin gespannt, wie Lucinda Riley das Mysterium um den Tod von Pa Salt weiterführen wird und freue mich daher auf den nächsten Band.

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In dem vierten Teil der Schwestern-Reihe steht CeCe, die eigentlich Celaeno heißt, im Mittelpunkt. CeCe habe ich in den vorangegangenen Bänden als sehr laute, selbstbewußte und teilweise sogar herrische Schwester erlebt. Die ruhige, zarte Star, mit der sie fast wie siamesische Zwillinge zusammenlebte, war dagegen das komplette Gegenteil. Diese Bild wir in „die Perlenschwester“ relativiert. Nachdem Star (ihre Geschichte ist in „die Schattenschwester“ erzählt), beschlossen hat, ihren eigenen Weg zu gehen, ist nun auch CeCe „gezwungen“ sich alleine zurecht zu finden. Wie die anderen Schwestern begibt auch sie sich nach dem Tod von Pa Salt auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Der kurze Ausflug nach Thailand CeCes Weg führt sie zunächst nach Thailand, genauer an den Strand von Krabi. Hier kam für mich die erste Enttäuschung. Ich hatte mich sehr auf Thailand gefreut, da ich das Land sehr liebe, aber leider war dies nur eine kurze Episode im Buch, die irgendwie auch überhaupt nicht zum Rest passt…. diese kurzen Kapitel wirken irgendwie deplatziert! Nach dieser Episode führt CeCes Suche zu ihren Wurzeln nach Australien. Hier spielt auch der Vergangenheitsstrang, in welchem Kitty Mercer im Mittelpunkt steht. Die Vergangenheit Die tragische Geschichte der Perlenfischerfamilie Mercer ist auch verwoben mit der Geschichte der Aborigines. Für mich war der Vergangenheitsstrang sehr interessant und spannend. Lucinda Riley schafft es, dank aufwendiger Recherche, in allen Bänden, reale historische Persönlichkeiten mit in die Geschichte einfliessen zu lassen. Das macht für mich die Bücher noch lesenswerter. Die Gegenwart In der Gegenwart lernt CeCe aber nicht nur die Perlenfischerstadt Broom kennen, sondern reist auch in das Hinterland. Hier, besonders in Alice Springs und Hermannsburg lernt sie mehr über die Geschichte der Aborigines, von denen sie abstammt. Hier taucht auch der berühmte Maler Albert Namatjira auf, er spielt eine wichtige Rolle in Ceres Leben. Er ist eine der oben genannten historischen Persönlichkeiten, um die Lucinda Riley ihre Geschichten spinnt. Auch die Geschichte um den Fluch der Roseate Pearl hat einen realen Hintergrund. Ebenso wie die Traumgeschichten der Aborigines, durch die wir in diesem Band auch noch mehr über die Geschichte der Plejarden erfahren (Die Plejarden sind das Siebengestirn am Sternenhimmel dem die sieben Schwestern ihre Namen zu verdanken haben). Fazit Die Perlenschwester ist für mich der schwächste Band bisher, vor allem die Geschichte in der Gegenwart von CeCe konnte mich nicht in ihren Bann ziehen. Der Vergangenheitsstrang hat mir hingegen sehr gut gefallen. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte unbedingt mit dem ersten Band – die sieben Schwestern – beginnen. Den vierten Band sollte man nur lesen, nachdem man die ersten drei Bände gelesen hat. Vielleicht liegt es auch an CeCes sperriger Persönlichkeit, irgendwie bin ich mit der Geschichte nicht warm geworden. Müsste ich eine Bewertung abgeben, wären es vier von fünf Herzen.

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Inhalt: Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine Biographie von Kitty Mercer in die Hände – eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ... Fazit: Eine schöne und gut recherchierte Geschichte, welche wieder vor einer traumhaften Kulisse spielt. Lucinda riley schafft es auch hier wieder den Leser in den Bann zu ziehen.

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“Die Perlenschwester “ ist bereits der vierte Band der sieben Schwestern und umfasst CeCe’s Geschichte. CeCe mochte ich schon in den anderen Bänden sehr gern. Ihre Verbindung zu Star mochte ich immer ganz besonders. Doch jetzt geht es um CeCe und welchen Weg sie einschlägt. Wie auch in den den anderen Bänden wandelt man auf zwei Zeitebenen. Einmal erfahren wir CeCe’s Entwicklung und zum anderen die Geschichte um Kitty Mercer, die von 1906-1949 spielt. Man erfährt hier sowohl CeCe’s als auch Kittys Perspektive, was ich unheimlich schön fand. Lucinda Riley hat einen sehr gefühlsbetonten und fließenden Schreibstil, wodurch man in einem Rutsch durch ist. Zunächst hat mich ganz besonders CeCe’s Geschichte gefesselt. Sie ist endlich aus sich herausgekommen und hat gezeigt , was in ihr steckt. Besonders ihre Begegnung am Anfang fand ich schön. Sie ging mir wirklich unter die Haut. Bei Kitty kam ich dagegen etwas schwerer hinein, auch wenn ich ihre Geschichte faszinierend und interessant fand. Kitty ist ein sehr toller und starker Charakter. Sie bekam nie etwas geschenkt und gerade wegen ihren Ecken und Kanten, mochte ich sie. Auch wenn sie nicht immer Entscheidungen traf, die ich befürwortet hätte, so konnte ich sie nachvollziehen. Ich mochte ihre warme Art und gerade wie sie zu den verschiedenen Personen stand unheimlich gern. Sie hat sich mächtig entwickelt, was mir wirklich gut gefallen hat. Einige Stellen wurden mir jedoch etwas zu schnell abgehandelt. Wäre man da noch etwas mehr in die Tiefe gegangen, hätte ma es noch viel intensiver auskosten können. Ihre Geschichte ist nicht einfach und traurig. Allzu viel möchte ich aber nicht verraten, denn es würde dem Ganzen etwas die Spannung nehmen. Stellenweise empfand ich es als etwas vorhersehbar und es gab Szenen , die mich dennoch überrascht haben. Ganz besonders schön empfand ich die Geschichte des Perlenhandels. Lucinda Riley ist es gelungen eine wirklich tolle Atmosphäre zu zaubern. Es hatte etwas sehr magisches und vollkommenes an sich und besonders die Geschichte dahinter, war enorm interessant und von einigen Facetten durchzogen. Die Handlung auf den verschiedenen Zeitebenen ist ziemlich komplex. Dennoch hatte ich keine Probleme dem Ganzen zu folgen. Neben CeCe und Kitty haben mich auch weitere Charaktere sehr beeindruckt. Sie sind authentisch und haben alle ihr eigenes Schicksal zu tragen. Was mir wirklich sehr ans Herz ging. Es liegt sehr viel Tragik, Dramatik und Traurigkeit hinter allem , das es mich enorm mitgerissen hat. Die Atmosphäre des Ganzen griff auf mich über und ich litt und fühlte mit Ihnen. Auch die Liebe spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Sie ist facettenreich und man bekommt sie auf verschiedene Arten zu spüren. Dennoch hätte ich mir gewünscht, das die Emotionen zwischen den Menschen mehr herausgekommen wäre. Der Abschluss des Ganzen hat mir sehr gut gefallen. Letztendlich ein sehr berührender und facettenreicher Band , der mich mitreißen und komplett fesseln konnte. Ich freu mich schon jetzt auf Tiggys Geschichte.

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“Die Perlenschwester “ ist bereits der vierte Band der sieben Schwestern. Es umfasst CeCe’s Geschichte. CeCe mochte ich schon in den anderen Bänden sehr gern. Ihre Verbindung zu Star mochte ich immer ganz besonders. Doch jetzt geht es um CeCe und welchen Weg sie einschlägt. Wie auch in den den anderen Bänden wandelt man auf zwei Zeitebenen. Einmal erfahren wir CeCe’s Entwicklung und zum anderen die Geschichte um Kitty Mercer, die von 1906-1949 spielt. Man erfährt hier sowohl CeCe’s als auch Kittys Perspektive, was ich unheimlich schön fand. Zum einen gewannen sie so mehr an Tiefe und zum anderen lernt man sie so noch besser kennen. Lucinda Riley hat einen sehr gefühlsbetonten und fließenden Schreibstil, wodurch ich wieder in einem Rutsch durch war. Zunächst hat mich ganz besonders CeCe’s Geschichte gefesselt. Sie ist endlich aus sich herausgekommen und hat gezeigt , was in ihr steckt. Besonders ihre Begegnung am Anfang fand ich schön. Sie ging mir wirklich unter die Haut, besonders das was zwischen den Zeilen stand. Bei Kitty kam ich dagegen etwas schwer hinein, auch wenn ich ihre Geschichte enorm faszinierend und interessant fand. Kitty ist ein sehr toller und starker Charakter. Sie bekam nie etwas geschenkt und ich denke, gerade wegen ihren Ecken und Kanten, hat sie auch etwas in mir bewegt. Auch wenn sie nicht immer Entscheidungen traf, die ich befürwortet hätte, so konnte ich es doch verstehen und auch nachvollziehen. Ich mochte ihre warme Art und gerade wie sie zu den verschiedenen Personen stand unheimlich gern. Sie hat sich mächtig entwickelt, was mir wirklich gut gefallen hat. Einige Stellen wurden mir jedoch etwas zu schnell abgehandelt. Wäre man da noch etwas mehr in die Tiefe gegangen, hätte ma es noch viel intensiver auskosten können. Was den emotionalen Aspekt auch verstärkt hätte. Ihre Geschichte ist nicht einfach. Sehr traurig .Man fühlt mit Kitty, die mit einigem zu kämpfen hat. Allzu viel möchte ich auch nicht verraten, denn es würde dem Ganzen etwas die Spannung nehmen. Stellenweise empfand ich es als etwas vorhersehbar und es gab Szenen , die mich dennoch überrascht haben. Aber ganz besonders schön empfand ich die Geschichte des Perlenhandels. Lucinda Riley gelang es eine wirklich tolle Atmosphäre zu zaubern. Es hatte etwas sehr magisches und vollkommenes an sich und besonders die Geschichte dahinter, war enorm interessant und von einigen Facetten durchzogen. Man erfährt nicht nur mehr über den Perlenhandel. Man erlebt Sonnen- und Schattenseiten. Lernt Australien richtig gut kennen. Man kann sich unheimlich gut hineinversetzen und das Setting einfach auskosten. Man erfährt mehr über die Menschen von der damaligen Zeit und wie sie gelebt haben und auch wie miteinander umgegangen wurde. Es hatte mitunter etwas schweres und drückendes an sich, die Traurigkeit dahinter , legte sich wie ein Schleier um mich. Was es noch gefühlvoller machte. Die Handlung auf den verschiedenen Zeitebenen ist ziemlich komplex. Dennoch hatte ich keine Probleme dem Ganzen zu folgen. Neben CeCe und Kitty haben mich auch weitere Charaktere sehr beeindruckt. Sie sind authentisch, mit Leben gefüllt und verstanden einfach völlig für sich einzunehmen. Sie alle haben ihr eigenes Schicksal zu tragen. Was mir wirklich sehr ans Herz ging. Es liegt sehr viel Tragik, Dramatik und Traurigkeit hinter allem , das es mich enorm mitgerissen hat. Die Atmosphäre des Ganzen griff auf mich über und ich litt und fühlte mit Ihnen. Auch die Liebe spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Sie ist facettenreich und man bekommt sie auf verschiedene Arten zu spüren. Dennoch spielten die zwischenmenschlichen Beziehungen eine eher untergeordnete Rolle, was der Geschichte von CeCe sehr gut getan hat. Dennoch hätte ich mir gewünscht, das die Emotionen zwischen den Menschen mehr herausgekommen wäre. Der Abschluss des Ganzen hat mir sehr gut gefallen. Nun freue ich mich auf den fünften Band der sieben Schwestern, in dem es um Tiggy gehen wird. Einen kleinen Einblick konnte man schon bekommen. Letztendlich ein sehr berührender und facettenreicher Band , der mich mitreißen und komplett fesseln konnte. Fazit: Der vierte Band der sieben Schwestern , ist eine wundervolle Fortsetzung der Reihe. CeCe versteht zu bewegen , mitzureißen und vollkommen zu fesseln. Eine komplexe Geschichte voller Höhen und Tiefen , in der man in den Genuss des Perlenhandels kommt. Enorm faszinierend und interessant. Eine Geschichte voller Dramatik und Tragik, die unter die Haut geht. Ich freu mich schon jetzt sehr auf Tiggys Geschichte.

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‚Die Perlenschwester‘ ist der vierte Teil, der Sieben-Schwestern-Reihe der Autorin. Über 608 Seiten hinweg begleiten wir CeCe, die vierte Adoptivschwester. Der Roman erschien im Oktober 2017, als gebundene Ausgabe. Inhalt: Die Suche nach ihren Wurzeln führt CeCe nach Australien zu Kitty Mercer, einer Schottin, die vor über 100 Jahren in Australien gelebt und mit Perlen gehandelt hat. Ihre Spurensuche führen die junge Frau in die magische Kunst der Aborigines ein und auf ihren eigenen Weg. Meine Meinung: CeCe ist die Eine von sechs Schwestern, auf die ich mich seid dem ersten Band sehr freue. Ihre eigensinnige Art und Weise, sowie ihre enge Verbundenheit mit ihrer Schwerster Star, deren Geschichte wir im dritten Band ‚Die Schattenschwester‘ erfahren, machen CeCe zu einer mysteriösen Schwester. CeCe ist für mich eine der stärksten Figuren von Lucinda Riley im Allgemeinen. Ich mochte sie und ihre Art sofort, konnte ihre Ängste und Hemmungen nachvollziehen. Wie in den Vorgängerromanen spielt auch dieser auf zwei Zeitebenen. Die Protagonistin in der Vergangenheit ist Kitty Mercer, umständehalber ist sie gezwungen sich ein Leben in Down Under aufzubauen und einen Perlenfischerhandel zu führen. Kitty steht in meiner Sympathiescala CeCe kaum nach. Allerdings hatte ich beim Lesen das Gefühl, die Geschichte von Kitty passt nicht recht zu ihr. Ihre Stärke und Besonderheit kommt nicht so recht zum Ausdruck. Auch wenn ich einiges neues über Australien gelernt habe, habe ich mich doch immer mehr auf CeCe’s Part gefreut. Vor allem freute ich mich darauf etwas mehr über die Aborigines zu lernen und wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Irgendwie geht es auch ein wenig mit der Geschichte um Pa Salt weiter, was mich freute. Wer Lucinda Riley’s Bücher kennt der weiß, dass es immer große Lovestories gibt. In diesen Roman wurde ich diesbezüglich etwas enttäuscht. Ähnlich wie in der Sternenschwester, gibt es auch hier eine LBGTQ-Lovestory, die aber wieder relativiert wird, in dem eine Figur eine Rolle spielt, die eigentlich sonst nichts weiter zur Handlung beiträgt, als die Lovestory zu relativieren. Ich persönlich finde dies eher traurig. Grade für CeCe tut es mir leid…. Warum dieser junge Mann überhaupt mitgespielt, mit seiner Geschichte hätte man ihm vielleicht eher ein eigenes Buch widmen können. Sprachtechnisch ist die Autorin ihrem Stil treu geblieben und bescheren dem Leser einige gemütliche Lesestunden. ‚Die Perlenschwester‘ erzählt die Lebensgeschichten zweier starker Frauen, deren Geschichte nicht so richtig zu ihnen zu passen scheint. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die fünfte Schwester Tiggy.

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Die selbstbewusste und pragmatische CeCe d'Aplièse durchlebt eine schwere Lebensphase voller Unsicherheit und Einsamkeit. Wie auch ihre anderen fünf Schwestern ist CeCe von Papa Salt adoptiert worden und lebt ohne das Wissen über ihre wahre Herkunft. Als ihr Vater überraschend verstirbt kehren alle sechs Schwestern in ihr Zuhause in der Schweiz zurück und erhalten dort jede einen Hinweis über ihre Herkunft. CeCes Hinweis bringt sie nach Australien auf die Spur von Kitty Mercer. Doch bevor CeCe sich ihrer Vergangenheit stellen kann, muss sie ihre gegenwärtige Lebenssituation akzeptieren. Daher führt ihre Reise sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Von ihm erhält CeCe die Biographie von Kitty Mercer und erfährt, dass die Schottin vor über hundert Jahren nach Australien auswanderte und großen Erfolg im Perlenhandel hatte. Diese Information lässt CeCe nach Australien fliegen und auf den Spuren von Kitty in die magische Kunst der Aborigines eintauchen, die ihr auf ihrem Weg zu sich selbst weiterhilft. Meine Meinung Die Perlenschwester von Lucinda Riley ist der vierte Teil der unglaublich brillanten Reihe über die sieben Schwestern. In ihrem einzigartigen Schreibstil, der sowohl spannend, als auch wundervoll beschreibend und teilweise sogar poetisch ist, zog mich die Autorin wieder einmal in den Bann dieser Geschichte. Dieser Teil der Reihe beschäftigt sich mit CeCe, die ihr ehrlich gesagt bisher neben Elektra am wenigsten leiden konnte. Daher war die Geschichte für mich auch eine positive Überraschung, da ich dadurch nicht nur ein Verständnis für CeCe erhalten habe, sondern sie sogar ins Herz schließen konnte. Der Charakter von CeCe entpuppt sich als sehr vielschichtig mit ihrer pragmatischen Ader, ihre Offenheit und ihrer künstlerischen Begabung. Nach außen hin wirkte CeCe immer sehr ruppig und unfreundlich, aber in Wahrheit ist sie nur verunsichert und allein. In dem Buch wandelt sie sich charakterlich zu einer offeneren Persönlichkeit, die endlich etwas selbstsicherer wird. Die Perlenschwester spielt dieses Mal nach einer kurzen Strandperiode in Thailand hauptsächlich in Australien, wovon ich sehr begeistert bin. Ich lese sehr gerne Geschichte über dieses Land und vor allem seine Ureinwohner die Aborigines. Durch die abwechselnden Erzählstränge von CeCe in der Gegenwart und Kitty in der Vergangenheit bleibt die Geschichte durchgehend interessant und abwechslungsreich. Kitty ist eine starke Persönlichkeit, die jedoch sehr viele Fehler macht und dadurch ein schweres Schicksal erleiden muss. Einerseits fühle ich sehr mit ihr mit und andererseits habe ich mich oft gefragt, ob die Charaktere nicht einfach mal über ihre Probleme und Geheimnisse reden könnten. Das hätte einiges verhindern können! Viele unerwartete Wendungen und überraschende Schicksalsschläge, machen den Roman zu einem emotionalen Leseerlebnis. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Fazit Die Perlenschwester von Lucinda Riley ist der vierte Teil einer unglaublich brillanten Roman-Reihe über sieben adoptierte Schwestern und ihre wahre Herkunft. Wieder einmal ist dieser Teil der Reihe in dem spannenden und poetischen Schreibstil der Autorin verfasst. Dazu verleihen viele unerwartete Wendungen, starke Charaktere und eine überraschend sympathische CeCe, dem Roman eine wundervolle Geschichte. Einzig die vielen unausgesprochenen Geheimnisse und Probleme in Kittys Leben, empfand ich als frustrierend.

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Erst vor Kurzem ist ein neuer Roman von Lucinda Riley erschienen (Der verbotene Liebesbrief) – und der vierte Teil der „Sieben Schwestern“-Reihe folgt ihm auf dem Fuße. Auf „Die Perlenschwester“ habe ich mich sehr gefreut, weil es Lucinda Riley einfach wie kaum eine andere Autorin versteht, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und daraus eine einzigartige, packende und absolut zauberhafte Geschichte zu weben. Es überrascht daher wenig, dass mich auch ihr neuestes Werk (mit kleinen Einschränkungen) wieder fabelhaft unterhalten hat. Nach Maia, Ally und Star ist es nun an CeCe, den mysteriösen Hinweisen ihres Adoptivvaters Pa Salt zu folgen und herauszufinden, woher sie stammt und wer sie wirklich ist. Wie auch bei den anderen Schwestern ist das vor allem eine Suche nach sich selbst, denn gerade CeCe fühlt sich ohne ihre Schwester Star verloren, lässt sich allzu schnell entmutigen und ist eigentlich nicht unbedingt ein sympathischer Mensch, den man zur Freundin haben möchte. Umso faszinierender und spannender finde ich ihre Persönlichkeit und die Entwicklung, die CeCes Charakter im Laufe der Geschichte vollzieht. Riley gelingt es, jeder der sechs Schwestern eine ganz eigene Identität zu geben und doch gehören sie spürbar zusammen. In Sachen Drama und Geheimnisse steht CeCes Geschichte der ihrer Schwestern in nichts nach. Auch sie macht sich mit nichts weiter als Koordinaten, einem Foto und einem Namen auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie, die sie übers exotische Thailand ins raue Outback Australien führt. Zwei traumhafte Schauplätze, die Riley wie gewohnt unheimlich bildhaft darstellt. Man möchte sich einfach an diese Orte träumen und das sehen, was CeCe auf ihrer Reise sieht. Und das ist eine ganze Menge – angefangen bei dem mysteriösen Fremden, dem sie in Thailand näherkommt und der irgendetwas zu verbergen scheint, bis hin zur Lebensgeschichte von Kitty Mercer, einer starken Frau, die einst von Schottland aus nach Australien kam und dort nach jahrelanger Arbeit zur sogenannten Perlenpionierin wurde. Abwechselnd legt Riley den Fokus auf CeCes und Kittys Geschichte, sodass der Roman – wie schon die Vorgängerbände – auf zwei Zeitebenen spielt. In „Die Perlenschwester“ ergänzen diese sich wirklich gut und halten beide faszinierende Geheimnisse, große Gefühle und die ein oder andere Tragödie für den Leser bereit. Mir haben außerdem die Einblicke in das Leben in Australien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Kunst der Aborigines gefallen. Der Perlenhandel hat mich weniger interessiert, bildet aber den roten Faden, der sich durch die Geschichte und die Jahrzehnte zieht, und die verschiedenen Personen auf spannende Weise miteinander verbindet. Alles in allem hat mir „Die Perlenschwester“ wie erwartet sehr sehr gut gefallen – auch dieser Band ist wieder ein Pageturner, den man gut und gerne in einem Rutsch durchlesen kann, ohne dass es auch nur andeutungsweise langweilig wird. Außerdem erfahren wir diesmal endlich etwas mehr über die Legende der Plejaden (die sieben Schwestern) und über Pa Salt – hier gibt es aber nur ein weiteres kleines Puzzlestückchen und so bleibt es spannend: Wer war Pa Salt wirklich? Wieso hat er CeCe und ihre fünf Schwestern überall auf der Welt eingesammelt und adoptiert? Was hat das alles mit dem Sternbild der Plejaden zu tun und wieso fehlt die siebte Schwester Merope? Ich bin immer noch absolut ahnungslos und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie sich letztlich alles ineinanderfügt. Ihr kennt mich – es gibt noch ein Aber. Obwohl ich diesen Roman wieder sehr genossen habe und CeCes Reise nach Australien und in die Vergangenheit sehr interessant und spannend fand, hat sich bei mir ein wenig so etwas wie ein Routine-Gefühl eingestellt. So verschieden die Schwestern auch sind: Ihre Erlebnisse laufen immer nach dem gleichen Schema ab, was Teile der Handlung ein wenig vorhersehbar und vielleicht auch unglaubwürdig macht. Wie gesagt – das macht „Die Perlenschwester“ keinesfalls zu einem schlechteren Roman als seine Vorgänger, ich persönlich hoffe aber, dass Riley mit Tiggys und Elektras Geschichten vielleicht einmal andere Wege einschlägt. Fazit: Lucinda Riley ist eine der wenigen Autorinnen, die mich so gut wie nie enttäuscht. Auch „Die Perlenschwester“ punktet wieder mit allem, was ihre Romane ausmachen: Große Geheimnisse, ein wundervolles Setting und zwei bewegende Schicksale, die irgendwie zusammenhängen. Obwohl sich bei mir erste Müdigkeitserscheinungen zeigte und ich hoffe, dass die folgenden drei Bände mal in eine komplett andere Richtung gehen, ist „Die Perlenschwester“ wieder ein unterhaltsamer Pageturner, den man einfach nicht weglegen mag.

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