Leserstimmen zu
Die jüdische Küche

Annabelle Schachmes

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Ein traumhaft schönes Buch!

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Im Herbst letzten Jahres war ich ein paar Tage in Krakau. Dort gibt es ein jüdisches Viertel mit einigen guten jüdischen Restaurants. Ich war begeistert von der jüdischen Küche und nahm mir vor mich nach meiner Rückkehr damit zu befassen. Mit ‘Die jüdische Küche’ aus dem Südwest Verlag bekam ich eine sehr gute Basis für meine ersten Versuche, jüdische Rezepte zu kochen. Das Buch ist mit 384 Seiten ein richtiger Brummer, liebevoll aufgemacht und mit Lesebändchen ausgestattet. Fotos illustrieren nicht nur die Speisen sondern auch den jüdischen Lifestyle. In über 160 Rezepten wird hier ein guter Überblick über diese vielfältige Küche geboten: Von Basics wie Eingelegtem und Gewürzmischungen, über klassische Hauptspeisen, bis hin zu Streetfood und Delis. Die Step by Step Anleitungen sind leicht verständlich und ein Anhang mit Infos zu jüdischen Feiertagen hat mir faszinierende Einblicke in die jüdische Kultur gewährt. Annabell Schachmess Kochbuch ist nicht nur ein Hingucker, auch der Inhalt stimmt. Ich habe mich dann auch gleich an einem der Rezepte versucht und das Schakschuka nachgekocht. Ich kann nur sagen: Es war sehr lecker und der Anleitung konnte man leicht folgen. Das war sicher nicht das letzte jüdische Rezept, das ich ausprobiert habe.

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Ja, jüdische Küche. Das ist etwas, was bisher ganz sträflich in meinem Blog vernachlässigt wurde. Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Südwest-Verlag dieses Buch von Annabelle Schachmes herausgebracht hat. Annabelle Schachmes war Journalistin für renommierte Modezeitschriften, wandte sich dann aber der Rezeptentwicklung und der Foodfotografie zu. Die sephardischen Rezepte dieses Buches stammen aus ihrer Kindheit, wie sie diese von ihrer Mutter überliefert bekam, es finden sich aber auch Neuinterpretationen klassischer Gerichte. Wieso ich jetzt extra auf "sephardisch" hinweise? Es gibt keine durchgehend jüdische Küche. Wie die Autorin im Vorwort schreibt: Es gibt so viele jüdische Küchen wie es Juden gibt. Diese Küche ist eine Weltküche, die Einflüsse aus allen Ländern aufgenommen hat. Die Fotos sind wirklich eine Klasse für sich. Man wird mitgenommen auf eine Reise durch jüdische Viertel auf der ganzen Welt. Die Marktfotos sind für mich, die ich mich immer so gern auf Märkten herumtreibe, ein Traum! Oder einfach nur ein Foto mit einer ganzen Seite voll geöffneter Granatäpfel - richtig poetisch schaut das aus. Das Buch ist in folgende Kapitel eingeteilt: Vorwort, Einleitung, Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Suppen, Street Food & New York Delis, Brot & Backwaren, Desserts, Jüdische Feiertage. Ein Register, das einen durch die fast 400 Seiten und 160 Rezepte geleitet, findet man ebenso wie ein Bändchen! Ich bin immer sehr begeistert von diesen Bändchen (um dann solche Bücher wie das vorliegende dann doch mit einer Unzahl von Post Its zu versehen ...). Unterm Strich: Ein sehr schönes Buch, das nicht nur viele interessante Rezepte vorstellt, sondern auch eine Menge toller Fotos zeigt. Als ich das Buch das erste Mal in die Hand genommen habe, habe ich einfach nur Fotos angeschaut und habe mich mit auf eine kulinarische Weltreise nehmen lassen. Die Rezepte sind großteils einfach nachzumachen, bei manchen braucht es schon ein wenig Erfahrung. Wo ich manchmal Probleme hatte: Ich habe keine Ahnung, welche Gewürze in manchen Gewürzmischungen drinnen sind (z. B. Paellagewürz mit Safran), da wären mir Einzelangaben lieber. Nicht so mein Ding ist die Verwendung von Suppenwürfel. Ungewöhnlich war für mich, dass auch bei süßem Gebäck Öl als Fett verwendet wird. Dass auch keine Margarine verwendet wird, ist sehr konsequent, da ja manche Margarinesorten Milch enthalten und daher für koscheres Essen nur bedingt geeignet sind. Besonders gefallen haben mir Seiten, auf denen manche Kochschritte in kleinen Einzelschritten fotografiert werden. Ein Segen für Flechtlegastheniker wie mich, wenn Fotos der geflochtenen Kugeln auf zwei Seiten ganz exakt dokumentieren, wie das nun wirklich geht. Auch für Brikteigtaschen findet sich so eine Anleitung. Das ist doch etwas eher Exotisches, das man zumindest in Wien nicht sehr oft sieht, daher ist es sehr praktisch zu sehen, wie so etwas aussehen sollte.

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Vorsicht Spoiler! Die letzten Tage habe ich euch bereits drei Rezepte aus dem Kochbuch Die jüdische Küche vorgestellt. Mich interessiert die jüdische Küche, vor allem aber auch weil ich bisher wenig Kontakt damit hatte. Klar, ich habe in Amsterdam im Museum einiges probieren können und war begeistert von den Bagels mit dem Salzfleisch in London, aber ansonsten blieb mir die Küche versperrt. Genau das wollte ich auch mit dem Kochbuch ändern...

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Ein Buch wie ein Reise um die ganze Welt. Mit tollen Momenten, schönen Erinnerungen und gelungenen Entdeckungen. Annabelle Schachmes hat in viele „klein, heilige Bücher“ (wie sie die familieneigenen Rezeptaufzeichnungen nennt) geblickt, um daraus ein großes zu machen. Ein Buch, dass all die Rezepte aufnimmt, die jüdisches Essen weltweit ausmacht – und zeigt, dass die jüdische Küche in allen Ländern daheim ist und sich von den Highlights der jeweiligen Landesküche inspirieren lässt. Aufbau des Buches Mich persönlich begeistert natürlich der Start mit den Grundlagen – Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel. Dies kommt mir in anderen Büchern doch oft zu kurz. Dabei sind sie es, die eine wirklich gute Küche ausmachen. Annabelle Schachmes sieht das wohl auch so 🙂 Sie schlägt den Bogen von Ambasauce über Chrain und Harissa, Tahini, Torshi und andere eingelegte Gemüse bis hin zu Zhoug und Salzzitronen. Da bleibt kaum ein Wunsch offen und ich finde es Klasse das sie zeigt, dass Gewürze und Pasten nicht auf Bäumen wachsen sondern von guten Köchen selbst hergestellt werden (können). Klassisch folgen nun Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen und Suppen. Die einzelnen Gerichte sind klar strukturiert und gut erklärt. Die Zutaten separat aufgelistet und man kann direkt erkennen, für wie viele Personen gekocht wird und wie lange es in etwa dauert. Die einzelnen Rezeptbeschreibungen nehmen einen wirklich an die Hand (für mich manchmal schon etwas übertrieben – so ist bei allen Couscous-Rezepten die Couscous-Zubereitung wiederholt – doch ich kann mir gut vorstellen, dass nicht so versierte Köche so etwas durchaus zu schätzen wissen). Mehrfach bindet Annabelle Schachmes kleine „Fotogeschichten“ ein, die die Arbeitsabläufe detailliert beschreiben. Und dann geht es mit Street Food & New Yorker Delis weiter – Sandwichs, Falafeln, Schawarma und gepökelte Speisen, bevor Brot & Backwaren und Desserts ein Festmal in der jüdischen Küche abrunden. Jüdische Feiertage Der Zusammenhang von Feiertagen und Essen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Daher ist es schlüssig, das Annabelle Schachmes die wichtigsten Feiertage und die zu ihnen gehörigen Speisen/Getränke, so wie deren jeweilige Bedeutung zusammen fast. Aufgrund ihrer Erklärung bin ich endlich auch dahinter gekommen, warum so viele Speisen in der jüdischen Küche extrem lange vor sich hinköcheln – eine Kochvariante, die in unserer Gesellschaft kaum mehr zu finden ist. Hier muss ja alles immer ratz-fatz gehen und am liebsten gestern fertig sein. Doch da im jüdischen Glauben z.B. am Sabbat jede Arbeit untersagt ist, wird langfristig gekocht – also am Freitagnachmittag alles vor- und zubereitet. Und wisst ihr was: wer eine Party plant, liegt mit diesem Buch natürlich genau richtig. Da kocht der Ofen allein und man hat Zeit für die Gäste! Mein Lieblingszitat Ist diesmal gar keins – es sind die Fotos, die mein Herz gewonnen haben. Zunächst scheinen sie vielleicht ein wenig ungewohnt, weil sie aus dem echten Leben sind (glaube ich jedenfalls). Wenn nicht, zeigen sie aber auf jeden Fall das, was ich als „echt“ bezeichnen möchte und was man heutzutage selten findet. Grade in unserer hochstilisierten, glatten Foodwelt. Ausprobiert Mahjouba nach Mamie Hélène Dieser Teig hat es in sich… was nicht heißen soll, ihr solltet es nicht ausprobieren. Bei mir ist er zunächst einfach zu flüssig geworden. Er besteht ja nur aus Hartweizengries und Wasser – ist also eigentlich ein Nudelteig. Beim zweiten Anlauf habe ich ihn auch so behandelt (also die zweite Wasserzugabe weggelassen und die erste ein wenig erhöht). Damit hat es dann geklappt. Und ist wirklich knusprig und fein geworden. Die Füllung aus Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Hack und Petersilie ist schlicht aber durch das langsame Schmoren sehr rund im Geschmack. Tbit Volltreffer. Dieses Huhn wird es künftig häufiger geben. Das Rezept ist denkbar einfach und deshalb (wahrscheinlich) so gut. Das Huhn wird angebraten und in den gewürzten, rohen Reis gesetzt. Brühe dazu, Deckel drauf und nach 2 Stunden sollte man die Küche nicht mehr betreten – denn es duftet unglaublich 😉 Nach 6 Stunden ist das Huhn erstaunlich saftig und alle kratzen den krossen Reis aus dem Bräter. Annabelle Schachmes jüdische Küche Ein Buch, das man haben muss – auch wenn man es vorher gar nicht ahnt. Aber die Rezepte sind gut und passen nicht nur perfekt zu Parties und Einladungen. Denn man muss bei vielen nicht lange in der Küche stehen – und wird dennoch mit einem Essen beschenkt, das glücklich macht. Annabelle Schachmes hat viel Zeit und Liebe in dieses Projekt gesteckt. Das merkt (schmeckt) man.

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Auf eine besondere Reise will uns dazu das Buch “Die Jüdische Küche” mitnehmen, es beschreibt sich selbst als “Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne” und ist aus der Feder von Annabelle Schachmes. Es enthält unter anderem 160 Rezepte. Die Autorin gibt zu den Rezepten viele Anmerkungen, erzählt Anekdoten im Zusammenhang mit der jeweiligen Speise und lässt uns sehr tief in ihr kulturelles Umfeld schauen. Man erfährt recht viel von ihrem Leben. Besonders schön sind die vielen Bilder. Es sind Bilder aus dem Alltag, keine gestylten Schönheiten, sondern Bilder von Märkten, aus der Familie, Obst und Gemüse. Man hat den Eindruck, sie ist einfach mal in die Nachbarschaft gegangen und hat Bilder geknipst. Toll! Man ist überrascht, wieviele Speisen einem selbst schon bekannt sind. Die Rezepte sind einfach gegliedert und die Bilder passend und nicht überladen. Es ist ein Buch zum anschauen, lesen, kochen und backen.

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Wenn man sich Gedanken darüber macht, was man kochen möchte, dann landet man oft bei der italienischen, asiatischen oder auch amerikanischen Küche. Aber habt ihr schon mal über die jüdische Küche nachgedacht? Bevor mir das Buch "Die Jüdische Küche" von Annabelle Schachmes in die Hände gefallen war, ging es mir ehrlich gesagt genauso. Aber beim Durchblättern packte mich schnell die Lust aufs Kochen. Das sagt der Klappentext: " Der Duft von hier und anderswo Gehen Sie auf eine einzigartige kulinarische und kulturelle Reise, bei der Sie das jüdische Volk und seine Küche kennenlernen! Von New York nach Tel Aviv über Tunis und Krakau- Annabelle Schachmes hat mehr als 160 traditionelle und neu interpretierte Rezepte gesammelt. Ob Würzmittel, Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen oder Brot und Desserts: Die Gerichte aus aller Herren Länder bieten unwiderstehliche Ideen für den Alltag oder besondere Festtage. Tauchen Sie ein in die geschmackliche Vielfalt der jüdischen Küche, die von weltweiten Einflüssen, Traditionen und gelebter Veränderung geprägt ist und dabei doch ihre Seele bawahrt hat: einen Duft von hier und anderswo. " Das Buch ist in folgende Kapitel eingeteilt: - Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel - Vorspeisen - Hauptgerichte - Beilagen - Suppen - Street Food & New Yorker Delis - Brot & Backwaren - Desserts - Jüdische Feiertage Das Buch ist viel mehr als nur eine Ansammlung von Rezepten. Es liefert Unmengen an Hintergrundwissen über die jüdische Küche und Kultur. Untermalt mit viel Fotomaterial warten allerhand Rezepte auf euch. Wie wäre es beispielsweise mit einer selbstgemachten Baharat- Gewürzmischung, die sich, hübsch verpackt übrigens auch perfekt als kleines Mitbringsel eignet. Oder traditionelles Schakschuka- in der Pfanne zubereitet ein Gedicht. Auch gefüllte Auberginen und ein frisches Pastrami dürfen bei keinem jüdischen Familienessen fehlen. Und das Rezept für frisch gebackene Bagels müsst ihr unbedingt probieren. Es geht nichts über ein Sonntagsfrühstück mit dem noch warmen Gebäck. Auch an die Süßen unter euch hat Annabelle Schachmes gedacht. Honigzigarren, Mandelsirup, Pessach- Makronen, gefüllte Chanukka- Krapfen und vieles mehr warten darauf zubereitet zu werden. Das Buch ist wirklich ein ganz besonderes Werk im Regal und ein hervorragendes Geschenk für alle Hobbyköche, die mal etwas neues probieren und über den Tellerrand hinaus schauen wollen. Bestellen könnt ihr es mit der ISBN 978- 3- 517- 09521- 9 für 29,99€ unter anderem auf der Website vom südwest Verlag.

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Durch die weite Zerstreuung des jüdischen Volkes haben es auch Rezepte aus aller Herren Länder in die jüdische Küche geschafft. Die Autorin präsentiert eine wunderbare Mischung polnisch-, amerikanisch-, israelisch- und und und -jüdischer Rezepte gewürzt mit kleinen Anekdoten und interessanten Empfehlungen. Ein tolles Buch.

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