Leserstimmen zu
Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin

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"Das Gift der Wahrheit" ist der zweite Fall für Alexis Hall und Karen Hellstern. Man muss den ersten Band "Die Bestimmung des Bösen" nicht unbedingt gelesen haben, aber schöner ist es wegen der Hintergründe der Protagonisten eigentlich immer. Was die Reihe zu etwas Besonderem macht, ist die Kombination aus Hall und Hellstern: Alexis Hall ist Hauptkommissarin mit Leib und Seele. Sie hat schon viel Übles erlebt und gesehen und ist dadurch nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Sie ist tough, verbirgt aber gleichzeitig ihre Angst vor Verletzungen. Karen Hellstern ist Kriminalbiologin, also im Labor zu Hause und verzettelt sich auch gern mal in ihren Erklärungen (wobei ich anführen möchte, dass dies im Vergleich zum ersten Band deutlich weniger geworden ist). Als sie plötzlich statt mit Toten, Käfern und Molekülen mit lebenden Menschen in einem Fall zu tun bekommt, kann sie sich emotional nicht abgrenzen - der Gegensatz der beiden Charaktere, aber auch das Ineinandergreifen beider Vor- und Nachteile macht sie zu einem unterschiedlichen, sympathischen und sehr erfolgreichen Team. Die Thrillerhandlung hat es in sich - Julia Corbin lässt mit ihren Beschreibungen Gänsehaut beim Leser entstehen und das, ohne auf blutiges Gemetzel oder ähnliches zurückgreifen zu müssen. Spannung ist auf verschiedenen Ebenen allgegenwärtig und besonders gut gefallen hat mir, dass ich beim Lesen immer im Kopf hatte, dass ich im Großen und Ganzen weiß, was da wie durch wen vor sich ging und am Ende feststellen durfte: Ich wusste gar nichts! Genau SO liebe ich Thriller!

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Athesia Buch GmbH

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano

28.01.2019

Gänsehaut bekommt man beim Lesen dieses Krimis nicht nur wegen der grausamen Morde. Auch allerlei Getier krabbelt hier durch die Seiten. Wer aber keine allzu große Angst vor Spinnen hat, den wird die spannenden Handlung und die beiden Hauptfiguren überzeugen. Ich warte schon auf Fall 3!

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Man muss nicht alles mögen was man liest, so ist es mir auch in diesem Buch ergangen. Es ist mein erstes von der Autorin Julia Corbin und es war auch nicht störend das es das zweite in der Reihe ist. Vermutlich ist es sowieso nur bei dem Liebesleben der Hauptprotagonisten wichtig. Welches so fand ich doch eher störend als fesseln oder gar lesenswert war. Bei der eigentlichen Thriller Handlung musste ich doch einige male recht heftig Schlucken und eine Pause einlegen so erschreckend die Handlung. Sollte man kein Problem mit Spinnen haben so hat man es garantiert nach diesem Buch. Auch störend empfand ich viele der Satzwiederholungen und die abgekupferte Beschreibung des sezieren von Insekten (bekannt durch beliebte Serien im Fernsehen).

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Meine Meinung: Eines vorweg dies ist kein Buch für schwache Nerven und auch kein Buch für Leser mit einer ausgewachsenen Spinnenphobie!! Das Gift der Wahrheit ist das 2. Buch von Julia Corbin und den beiden Protagonisten Alexis und Karen. Die Entwicklung der beiden ist authentisch und glaubwürdig. Detaillierte Beschreibung geben dem Leser das Gefühl live und in Farbe dabei zu sein. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Spannung wie immer kaum aushaltbar. Zwar ist Das Gift der Wahrheit eigenständig lesbar, zuvor sollte jedoch Band 1 gelesen werden, schon allein wegen der bereits erwähnten Charakterentwicklung. Wer spannungsgeladene Thriller liebt sollte das Gift der Wahrheit unbedingt lesen.

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Spinnen!

Von: MartinS

01.11.2018

Das Gift der Wahrheit ist der zweite Band des Ermittlerteams Hall & Hellstern. Ich kenne den ersten Band nicht (Die Bestimmung des Bösen), aber ich hatte nicht den Eindruck, dass man diesen kennen muss, um der Handlung in Band zwei folgen zu können. Alexis Vergangenheit, die wohl im ersten Band eine große Rolle gespielt hat ist auch diesmal wichtig, aber nur ein Mittel zum Zweck, um den Charakter der Kommissarin weiter zu entwickeln. Auch ein bisschen Liebesgeplänkel gibt es auch. Aber so wirklich mit dem eigentlichen Fall hat das nichts zu tun, verleiht den Charakteren aber Tiefe. Für Leute, die Spinnen nicht mögen, ist das Buch eher weniger geeignet, es sei denn, sie haben eine masochistische Ader. Spinnen gibt es in rauhen Mengen in diesem Buch, von harmlosen heimischen Vertretern und exotischen giftigen … Es ist spannend geschrieben und neben der üblichen Ermittlungsarbeit erhält der Leser auch interessante Einblicke in die Arbeit eines Kriminalbiologen (eine Arbeit, die ich persönlich sehr spannend finde). Allerdings muss ich einschränken, dass Das Gift der Wahrheit nicht als perfekter Thriller bezeichnet werden kann. Gute Unterhaltung wird geboten, Hochspannung jedoch nicht. Dazu nehmen die zwischenmenschlichen Beziehungen der Hauptcharaktere etwas zu viel Platz weg, leider zum Nachteil des eigentlichen Falls. Weniger wäre mehr gewesen. Aber … wer sich mehr für die Ermittler interessiert (und die Arbeit von Gerichtsmedizinern und Kriminalbiologen), der wird seinen Spaß am Gift der Wahrheit haben. (Immerhin kann ich sagen, dass mich der Täter doch etwas überrascht hat)

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Beschreibung: Nach dem Fund einer drei Jahre alten Leiche im Mannheimer Klärwerk wird Hauptkommissarin Alexis Hall zum Tatort gerufen. Auch die Kriminalbiologin Karen Hellstern ist mit von der Partie. Schnell finden sie heraus um wen es sich bei der Toten handelt, durchleuchten ihren Hintergrund und werden fündig. Nachdem sie die Geliebte befragt haben, stehen sie vor einem Rätsel, denn sie war zudem noch Aktivistin für die Rechte homosexueller Menschen. Die Ermittler werden vor die Frage gestellt, ob hier jemand eine persönliche Rache gegen die engagierte junge Frau ausgeübt  hat oder ob der Exmann ihrer Geliebten die Finger im Spiel hat. Durch den Fund eines Anhängers mit einer in Harz gegossenen Spinne gerät der Mann jedoch ins Rampenlicht der Ermittlungen. Handelt es sich hierbei um den gekränkten Stolz eines Mannes, der den Verlust seiner Frau nicht ertragen konnte? Meinung: In die Geschichte kam ich sehr gut und auch das Umfeld konnte ich mir gut vorstellen, denn schließlich ist der Schauplatz bei mir gerade um die Ecke. Lustig fand ich jedoch, dass neuerdings eine Straßenbahn von Peterstal nach Heidelberg fährt. Das nenne ich doch mal künstlerische Freiheit. Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Zu Beginn des Buches bekommt man immer wieder Ausschnitte aus dem Mannheimer Tageblatt zu lesen, welche Informationen über einen früheren – ähnlichen – Fall in Kolumbien enthalten. Außerdem gibt es gerade im ersten Teil häufige Rückblenden zu einem Jungen in Kolumbien. Danach gibt es diese jedoch nur noch zu Beginn eines jeden Teils. Leider konnte mich Julia Corbin mit diesem Buch nicht so richtig überzeugen, welches übrigens ein zweiter Teil ist, was ich zuvor aber auch nicht wusste – macht also nichts und kann problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Zwar schafft sie es zu Anfang Spannung aufzubauen, macht diese aber, in meinen Augen, durch eine von Selbstzweifel geplagte Protagonistin und deren privaten Probleme, dann mehr oder weniger etwas zunichte. Ferner gab es ein paar, hm, wie soll ich sagen. Ungereimtheiten? Ich denke das trifft es ganz gut. Weswegen ich auch ein paar Mal wieder zurück blätterte, um mich zu versichern, ob jetzt ich was falsch mitbekommen habe, oder ob aus dem Kleid jetzt tatsächlich ein Pulli wurde - oder aus Heidelberg plötzlich Mannheim. Zum Ende hin, zieht es dann wieder gut an und lässt einen im letzten Viertel durch das Buch fliegen. Alexis Hall scheint eine recht angenehme Person zu sein, die zudem eine sehr ehrgeizige Ermittlerin ist. Jedoch macht sie sich um alles und jeden – und das permanent – Sorgen. Zudem plagen sie aufgrund ihrer Vergangenheit massive Selbstzweifel, da ihre Eltern recht berühmte Serienkiller waren. Zu allem Überfluss kommt dann noch hinzu, dass ihr Onkel sie verklagen will, was ihr sehr zu schaffen macht. Das „warum“ spare ich jetzt mal aus, schließlich will ich hier nicht spoilern. Von ihrem Liebesleben fange ich jetzt mal gar nicht erst an. Auch wenn es so die Protagonistin etwas näher bringt, fand ich es in dieser Geschichte einfach zu viel. Der rote Faden ging mir da etwas flöten. Somit hatte das Werk für mich auch mehr Krimifeeling als Thriller. Obwohl ich ja immer wieder betone, dass es mir nichts ausmacht, wenn ich zuvor schon den Täter oder die richtige Richtung errate und der Weg das Ziel ist, so ging es mir hier (leider) ein bisschen anders, da die Ermittler aus meiner Sicht genug Hinweise gehabt hätten um mal in die andere Richtung zu schauen. Jetzt hab ich gefühlt das Buch ganz schön zerpflückt, was eigentlich gar nicht meine Absicht war. Es war ja nicht schlecht, es hat auch an manchen stellen Spaß gemacht, aber das Gelbe vom Ei war es eben nicht. Fazit: Das Buch hat mich gut unterhalten, aber ein Highlight wird es definitiv nicht werden.

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Eine weibliche Leiche mit einem sehr seltenen Medaillon um den Hals, wird in Mannheim am Klärwerk angespült. Sie ist schon länger tot und so werden Hauptkommissarin Alexis Hall und die Kriminalbiologin Karen Hellstern mit dem Fall betraut. Karen wird versuchen müssen, aus den Überresten der Leiche herzuleiten, wann sie verschwunden und ob sie eines natürlichen Todes gestorben ist oder ermordet wurde. Alexis und ihr Team beginnen mit den Ermittlungsarbeiten, die sich sehr schwierig gestalten. Wer ist die Tote und warum wurde sie erst jetzt entdeckt, denn klar ist, dass sie schon länger im Wasser lag. Nachdem feststeht, dass die Tote ermordet wurde, wird klar, dass auch ihre Lebensgefährtin und deren Tochter in Gefahr sind. Oder handelt es sich um eine Eifersuchtstat, denn der Exmann war mit deren Lebenswandel so gar nicht einverstanden? Als die Ermittlungen dann zu einer Serie von grausamen Morden in Kolumbien im Jahr 1998 führen, ist klar: Hier ist Gefahr in Verzug. Alexis und das gesamte Team arbeiten rund um die Uhr, aber sie können nicht verhindern, dass ein weiteres Opfer getötet wird. Wieder das auffällige Amulett mit einer Spinne darin um den Hals der Toten. Liegen sie mit ihrer Ermittlung falsch? Sie konzentrieren sich sehr auf zwei Hauptverdächtige, aber ist überhaupt einer von diesen Beiden der perfide Mörder? Karen und Alexis sind sehr unvorsichtig und bringen sich so selbst ins Visier des Mörders, denn er spielt Katz und Maus mit dem gesamten Team. Fazit: Die Autorin Julia Corbin schreibt hier einen wirklich interessanten Thriller. Sofort bin ich bei ihr und verfolge die Ermittlungen von Seite zu Seite mit. Nicht immer bin ich mit dem Einverstanden, was ich da lese, denn es ist schon sehr perfide und ich muss das Buch zur Seite legen, um nach einer gewissen Pause weiterlesen zu können. Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Mir ist allerdings viel zu viel von den Untersuchen der Kriminalbiologin Karen Hellstern erzählt. Wie genau man Käfer untersucht und wie oft sie sie dabei auseinanderschneiden muss, interessiert mich nicht und führt bei mir zu Ekelmomenten und der Annahme, dass hier der Reihe Dr. Bones, sehr nachgeeifert wurde. Außerdem führt es zu Längen im Buch, die gar nicht sein müssten. Man braucht nicht alle Information bis ins kleinste Detail. Sämtliche Charaktere sind vielschichtig und einige davon schon sehr nervig. Vor allem die Hauptkommissarin Alexis Hall ging mir schwer auf den Geist. Immer dieses Rumgejammere, bin ich wie meine Eltern? Auch das ständige, nur ich allein kann den Fall lösen, ist schon langsam Usus bei allen Ermittlern und bewirkt bei mir inzwischen, dass ich diese Person nicht leiden kann. Ein Alleingang geht meistens schief. Das ist auch bei den Beschreibungen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen so. Alle haben irgendwie schon Furchtbares durchgemacht. Soll ich deshalb Mitleid für sie empfinden? Ein ausführlicher Lebenslauf ist manchmal auch spannungstötend. Keiner der Protagonisten konnte mich so richtig überzeugen und mir ans Herz wachsen. Schade! Die Spannung ist oft hoch, fällt dann aber durch viele ausführlichen Erklärungen wieder ab, um dann wieder anzusteigen, wenn der nächste grausame Mord in allen Einzelheiten beschrieben wird. Ich persönlich muss nicht ganz genau wissen wie der Tod nun eingetreten ist und wie lange diese arme Person leiden musste. Ich mag es nicht so blutrünstig. Ich hatte den Täter erkannt, aber wie die Zusammenhänge waren, konnte ich nicht erkennen. Am Ende wurde genau erklärt, wie und warum, auch hier: Weniger ist mehr! Alles in Allem hätte man, mit weniger Ausschweifungen, aus diesem Buch einen Top-Thriller machen können. Mir persönlich ist es zu brutal und blutrünstig und bekommt von mir daher 3 Sterne. Der Abzug ist erklärt. Aber lest selbst, denn dies ist ganz allein meine Meinung. Und Vorsicht, das Buch ist nichts für schwache Nerven oder für Menschen die an Arachnophobie (Angst vor Spinnen) leiden.

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Gut zu lesen

Von: Tine

15.09.2018

Das Buch „Das Gift der Wahrheit“ lässt sich soweit gut lesen. Manchmal gibt es eine Handlung mit zwei Frauen und irgendwann ist dann nur noch von „sie“ die Rede. Dann wusste ich nicht mehr, wer mit „sie“ gemeint. Das war für mich verwirrend und dafür gibt es den Punktabzug. Absätze, wo man zwischendurch mal aufhören kann mit lesen, gibt es auch genügend. Ich bin der Typ, der beim Buchlesen nicht lange still sitzen kann. Das Buch wird zum Ende hin immer spannender. Zwischenzeitlich war ich an dem Punkt, dass ich dachte, ich wüsste, wie es ausgeht, aber dann kam doch alles ganz anders.

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