Leserstimmen zu
Stille der Nacht

Patricia Briggs

Mercy-Thompson-Reihe (10)

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Ich muss ehrlich gestehen ich wusste nicht das dies der 10. Band einer Reihe mit den Abenteuern von Mercy und Adam ist, aber das ist in diesem Fall absolut egal. Man versteht die Handlung auch ohne die anderen Bücher gelesen zu haben und klebt binnen ein paar Minuten an den Seiten. Ich werde mir vermutlich noch ein paar mehr der Werke von der Autorin holen und sie auch noch verschlingen. Ich kann dieses Buch auf jeden fall nur jedem empfehlen und gebe auch eindeutige 5 Sterne!

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Info: Erschienen: Januar 2018 Ausgabe: Taschenbuch ISBN: 978-3-453-31903-5 Seiten: 480 Seiten Buch: 9,99 EUR Zum Inhalt: Mercy Thompson ist glücklich und endlich scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Doch dann wird sie von einem mächtigen Vampir nach Europa entführt und Adam setzt alles daran seine geliebte Mercy so schnell wie möglich zurückzuholen. Doch dazu muss er ausgerechnet mit den Vampiren verhandeln. Meine Meinung: Schon am Anfang des Buches beginnt die Geschichte sehr rasant, denn Mercy wir entführt und findet sich in Europa wieder. Adam macht sich sorgen und schnell wird klar das ein Vampir seine Finger im Spiel hat. Die Erzählung bittet viel Spannung und Action. Sie wird aus zwei Perspektiven erzählt, nämlich aus Mercys und auch aus Adams Sicht. Denn Adam versucht seine Ehefrau zurück zu holen und verzweifelt zu retten. Damit er das jedoch schaffen kann muss er mit den Vampiren verhandeln. Mercy dagegen muss viel durch stehen und ihr gelingt sogar die Flucht aus den Fängen der Vampire. Somit gerät Mercy recht schnell wieder in Schwierigkeiten, die man schon vor raus sehen kann. Das Ende des Buches hat mir wieder die Komplexität der Geschichte vor Augen geführt. Das beste an der Serie finde ich, das es verdeckte Geheimnisse im Hintergrund sind, die erst am Ende raus kommen. Fazit: Ein sehr spannender Teil der Urban Fantasy Serie, die ich natürlich nur weiter Empfehlen kann. 5/5 Sternen von mir.

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Mercy Thompson ist glücklich und endlich scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Doch dann wird sie von einem mächtigen Vampir nach Europa entführt und Adam setzt alles daran seine geliebte Mercy so schnell wie möglich zurückzuholen. Doch dazu muss er ausgerechnet mit den Vampiren verhandeln. Schon gleich zu Beginn beginnt die Story sehr rasant, denn Mercy wird entführt und findet sich mitten in Europa wieder. Adam ist außer sich vor Sorge, doch schnell wird klar, dass ein mächtiger Vampir aus Europa seine Finger im Spiel hat. Die Geschichte bietet viel Action und wird aus zwei Perspektiven erzählt. Dabei begleitet man als Leser Mercy und Adam, der verzweifelt versucht, seine Frau zu retten und damit u.a. mit den Vampiren verhandeln muss. Mercy wiederum muss einiges durchmachen, doch sie gibt nicht auf und ihr gelingt sogar die Flucht. Dass sie damit schon wieder recht schnell in neuen Schwierigkeiten landet, ist fast vorprogrammiert. Dieses Mal sind Mercy und Adam die meiste Zeit voneinander getrennt unterwegs, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Vom Setting her sticht vor allem Prag ins Auge. Die Stadt hat die Autorin vor meinen Augen zum Leben erweckt und ich kam mir selbst so vor, als ob ich mit Mercy durch die Stadt wandern würde. Die Auflösung hat mir die Komplexität der Geschichte wieder vor Augen geführt. Das finde ich so genial an der Serie, dass immer sehr viel Verdecktes im Hintergrund läuft, was dann am Ende erst ans Licht kommt. Ein wieder sehr spannender Teil der genialen Urban Fantasy Serie. Dieses Mal wird Mercy entführt und landet mitten in Europa!

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Geschichte und Architektur Mercy Thompson in Prag. Allein dieser kurze Satz sollte in jedem, der die taffe KFZ-Mechanikerin schon kennen lernen durfte, weihnachtliche Gefühle aufkommen lassen. Nicht wegen der besinnlichen Stimmung, sondern weil dieses Setting ein wahres Geschenk an die Leserschaft, gerade die europäische, sein könnte. In meinem Fall habe ich es so empfunden und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, Mercy zukünftig irgendwo in Deutschland in Aktion zu erleben. (Zees Geschichte wurde zwar schon ganz gut aufgearbeitet, aber genug Stoff für eine weitere Reise über den großen Teich ist bestimmt noch übrig! Aber ich schweife ab.) Mir gefiel die Idee, die Handlung nach Prag zu verlegen auch deshalb sehr gut, weil ich vor einigen Jahren einen Schüleraustausch mit einer tschechischen Schule machen durfte (für jeden, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist, ist „tschechische Schule“ bestimmt ein übler Zungenbrecher …) und damals auch einige Zeit in Prag verbrachte. Diese Stadt – oder zumindest die Teile, die ich in der kurzen Zeit anschauen konnte – ist wunderschön und bietet sehr viel Stoff für Legenden und Geschichten – und Schwärmerei über Architektur. Als ich damals den jüdischen Friedhof besucht habe, schossen mir selbst viele Ideen durch den Kopf, und die Altstädter Astronomische Uhr hat nicht dafür gesorgt, dass diese Ideen weniger wurden. Irgendwo habe ich sogar noch mein angefangenes Geschreibsel … Jedenfalls konnte ich mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, sehr gut vorstellen, dass Mercy und ihre Großfamilie das eine oder andere Abenteuer in dieser tollen alten Stadt erleben würden. Und dass Patricia Briggs, die nicht nur ein Diplom in Deutsch, sondern auch in Europäischer Geschichte hat, diese Kulisse zu würdigen wüsste. Kurz gefasst: Meine Erwartungen waren goß. Und – Überraschung! – sie wurden erfüllt! In meiner letzten Rezension zu Licia Troisis Die Eiskriegerin bin ich genauer auf das Worldbuilding eingegangen, das in Fantasyromanen keine unwichtige Rolle spielt. Dazu gehört auch, die Umgebung zu beschreiben und Mythen, die von Bedeutung sind, zumindest so ausführlich wiederzugeben, wie für das Verständnis der Leser notwendig ist. Briggs schreibt mit ihrem tollen Vokabular – oder dem der deutschen Übersetzerin Vanessa Lamatsch – sehr atmosphärisch über die Kopfsteinpflaster und Fassaden Prags, natürlich aus Mercys Sicht: einer Amerikanerin, die noch nie Bauwerke gesehen hat, die mehr als ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel haben. Dass sie da etwas ins Schwärmen geriet und das selbst für meinen Geschmack etwas ZU ausführlich wurde, ist nachvollziehbar. Einerseits ließ sich die Autorin von ihrer eigenen Passion hinreißen, andererseits ist es auch nur logisch, dass Mercy von einer vollkommen fremden, altehrwürdigen Umgebung fasziniert ist. Weniger schön, wenn auch verständlich ist für mich, dass bestimmte Legenden oder historische Begebenheiten so ausführlich erzählt wurden. Klar, es erklärt ein paar Details der Handlung genauer, aber wirklich notwendig war es nicht. Das hat leider an ein, zwei Stellen das Tempo gedrosselt, war aber nicht allzu schlimm. Kurz danach ging es wieder mit Volldampf weiter und die etwas langatmigen Szenen waren schnell vergessen. Schokolade (Na, habe ich eure Aufmerksamkeit?) 🙂 Dieser Band unterscheidet sich dahingehend von den bisherigen Titeln der Reihe, dass die einzelnen Kapitel nicht nur aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind, sondern sich zeitlich auch überschneiden oder auf andere Weise nicht linear verlaufen. So wird die Zeitlinie etwas durcheinander gebracht, aber kurze Kommentare von Mercy am Anfang eines jeden Kapitels entwirren die Gedankenknoten schnell wieder. Tatsächlich ist der Kommentar vor dem ersten Kapitel eines meiner Lieblingszitate aus Stille der Nacht: Es war nicht das erste Mal, dass Schokolade mich in Schwierigkeiten gebracht hat. Er gefällt mir nicht nur wegen des Inhalts so gut – ich meine, Schokolade, hallo? -, sondern auch, weil mit diesem einen Satz der Rahmen für das ganze Buch gegeben wird. Was ich damit meine, werdet ihr verstehen, sobald ihr es gelesen habt. Das gewisse Etwas Wer meine Instagram-Stories verfolgte, als ich Stille der Nacht gelesen habe, wird sich vielleicht an das Bild rechts erinnern. Bevor die Handlung überhaupt richtig in Fahrt kam, war ich schon wieder hin und weg von Briggs’ Schreibstil und ihren wunderbaren Charakteren. Die Geschichte beginnt an einem sogenannten Piratenabend des Werwolfrudels: jeder spielt einen virtuellen Piraten in einem Computerspiel. Ziel ist es, der letzte Überlebende zu sein – und Jesse, die Teenagertochter des Alphas, scheint auf dem besten Weg zu sein, zu gewinnen, was natürlich die großen, starken Werwölfe nicht einfach so hinnehmen können. Allen noch lebenden „Piraten“ ist es außerdem untersagt, einander mit dem Real-Life-Namen anzusprechen oder generell normal, nicht „piratig“, zu reden. Wie amüsant die Dialoge während dieser Szenen waren, kann sich jetzt jeder selbst ausmalen … Ich jedenfalls konnte mir das Lachen mehrfach nicht verkneifen. Ich würde jetzt gern schreiben „An anderer Stelle verging mir das Lachen sehr schnell“, doch das würde einfach nicht der Wahrheit entsprechen. Der Ton blieb die ganze Zeit über humorvoll und einfach großartig. Damit meine ich nicht, dass die Handlung einfach seicht vor sich hin plätscherte oder alles ach so witzig war. Nein, es gab durchaus ernste Szenen und Momente, die alles andere als lustig daher kamen. Aber es gibt diesen ganz besonderen Unterton, den ich nicht genauer definieren kann und für Patricia Briggs’ höchst eigenen Stil halte. Dieser Stil ist es, der mich die Mercy Thompson-Reihe so lieben lässt – neben den Charakteren, natürlich. Charaktere Mercy kennen wir ja bereits als Überlebenskünstlerin, die alles andere als auf das Werwolfrudel ihres Mannes angewiesen ist. Auf einem fremden Kontinent und in Gefangenschaft auf sich allein gestellt zu sein, ist allerdings eine ganz andere Hausnummer. Wie sie diese Situation meistert, werde ich nicht verraten, nur so viel: Sie ist ganz Mercy. Adam zeigt mal wieder, dass Diplomatie nicht seine Stärke ist, er aber durchaus darauf zurückgreifen kann, wenn es sein muss – und diesmal kommt er wirklich nicht darum herum! Ich liebe diese beiden einfach. Hier zeigen sie ganz unabhängig voneinander, was sie draufhaben und ich bin einfach nur begeistert. Allerdings gestehe ich, die Mercy-Kapitel immer wieder herbeigesehnt zu haben, da ich die Handlung dort einfach spannender fand. (Vampir-) Politik ist einfach nicht mein Ding … Das heißt aber nicht, dass Adams Kapitel langweilig waren, ganz und gar nicht! Gerade die neuen Charaktere, die wir aus Adams Perspektive kennen lernen durften, waren ziemlich spannend. Ich hoffe, dass sie weiterhin von Bedeutung bleiben werden. So langsam wächst die Gruppe an liebenswerten Figuren zu einer beachtlichen Masse heran. Ich freue mich über jeden einzelnen Neuzugang und bin sehr gespannt, was noch kommt! Handlung Stille der Nacht befasst sich mit einer der bekanntesten Prager Legenden und ohne jetzt genau zu verraten, worum es geht, sei nur so viel gesagt: Dem historischen Wert des Mythos wird die Geschichte absolut gerecht und bringt ihren eigenen Touch so ein, dass das Ergebnis einfach großartig in den Rest der Mercy Thompson-Reihe passt. Es fällt mir fast schwer, die eigentliche Legende von Briggs’ Fantasie zu trennen. Das ist ebenfalls ein Aspekt, den ich sehr an ihren Büchern liebe. Außerdem tritt eine Figur, die bereits seit dem ersten Band Ruf des Mondes namentlich bekannt ist, endlich auch in Fleisch und Blut in Erscheinung und nimmt eine wichtige Rolle im Verlauf dieser Geschichte ein. Sie gehört nicht zu meinen Lieblingscharakteren, aber ich freue mich, sie endlich „persönlich“ kennen zu lernen. Das Setting in Europa bringt einen tollen Tapetenwechsel mit sich und auch neue Herausforderungen, denen sich unsere Helden stellen müssen. So sehr ich diese Reihe auch liebe – wenn sich nur immer alles um die Tri-Cities dreht, ist irgendwann die Luft raus. Briggs hat an genau der richtigen Stelle für frischen Wind gesorgt und diese Veränderung des Schauplatzes super eingesetzt. Wie eingangs schon kurz erwähnt hoffe ich, dass es Mercy und ihr erweitertes Rudel irgendwann mal nach Deutschland verschlägt und sich so das „Das kenne ich, da war ich schon mal!“-Gefühl, dass ich beim Lesen der Szenen in Prag hatte, noch verstärkt. In Deutschland gibt es schließlich auch genug Legenden, denen man auf den Grund gehen könnte bzw. die zum Leben erwachen und Mercy an den Kragen wollen könnten … Just saying. Notizen In meinen Notizen, die ich vor dem Verfassen dieser Rezension geschrieben habe, stehen jetzt nur noch ein paar Stichpunkte, die ich unmöglich in Sätze verpacken kann. Deshalb lasse ich sie einfach mal so, wie sie sind, hier stehen und für sich selbst sprechen: ICH LIEBE MERCY UND DAS RUDEL!!! Lachen, weinen, alles dabei. Absolut großartiger Schreibstil, ich liebe diese Autorin! Kann ich einen eigenen Adam haben, bitte? Und Ben? Und Stefan und Warren, wenn wir schon dabei sind? Pretty please? Tatsächlich habe ich beschlossen, dass die Reihe um Mercy Thompson spätestens jetzt Harry Potter als meine Lieblingsbuchreihe ablöst. Harry Potter gefällt mir immer noch sehr und besonders die vielen Details, die mir gerade bei Re-reads immer wieder neu auffallen und andeuten, wie viele Gedanken sich J. K. Rowling beim Schreiben gemacht haben muss, begeistern mich sehr. Doch Mercy reißt mich inzwischen mehr mit und ich bin Hals über Kopf ihrer Geschichte verfallen. Liebe Patricia Briggs, ich liebe Mercy. Ich liebe Adam. Ich liebe Jesse. Ich liebe das ganze Rudel. Und Stefan. Und überhaupt irgendwie alle! Sogar die Bösewichte haben einen gewissen Charme und Witz. Und die kleinen Exkurse in Geschichte, Mythologie und Sprache machen das einfach nur noch besser, ohne die Handlung unnötig in die Länge zu ziehen. Ich liebe diese Reihe und habe jetzt auch meine Schwester „gezwungen“, sie zu lesen, damit ich endlich jemanden habe, dem ich begeistert davon erzählen kann und der dann auch versteht, wovon ich spreche. Danke, danke, DANKE für diese tolle Romanreihe! PS: Bitte schreiben Sie noch viel, viel mehr Bände! Bis dahin werde ich endlich die Alpha & Omega-Reihe lesen, die ja ebenfalls ins „Mercyverse“ gehört …

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Man könnte meinen, dass Briggs beim zehnten Band der Reihe langsam der Stoff ausgeht, aber das ist weit von der Wahrheit entfernt. Diese Buchreihe kann man sehr gut mit Serien vergleichen, die den Zuschauer so sehr an die Charaktere binden, dass sie allein deswegen weitergucken. Mercy zeigt sich auch diesmal wieder von ihrer toughen Seite und man merkt deutlich, wie sie sich seit dem ersten Band bis zu diesem verändert hat. Wie immer nimmt sie ihr Schicksal in die eigenen Hände und wartet nicht einfach nur, bis Adam sie aus ihrer Misere rettet. Dennoch nimmt auch Adam wieder eine große Rolle im Buch ein und übernimmt damit den politischen Anteil der Geschichte, bei dem es vor allem um Verhandlungen geht. Die Vampir-Politik ist dabei leider etwas trocken, aber trotzdem charmant und spannend, zumal Adam durch Mercys Entführung nicht ganz so gelassen wie sonst agiert. Auf jeden Fall bietet die Geschichte wieder Möglichkeiten, mit seinen Lieblingscharakteren mit zu fiebern, auch wenn diesmal nicht viele von ihnen dabei sind, was aber umso mehr Platz für die anderen lässt. Die Prämisse für den zehnten Band ist wieder spannend und sorgt für viel Zündfeuer. Mercy verschlägt es nach Europa und damit bekommt der Leser (endlich) mehr von der Welt zu sehen. Immerhin wurde schon von Anfang an von Marsilias ursprünglichem Meister gesprochen, der sein Dasein in Italien fristet. Und genau der kommt diesmal ins Spiel. Und es zeigt sich wieder, wie gut Briggs ihre Welt aufgebaut hat, denn sowohl die Schauplätze Mailand in Italien als auch Prag in Tschechien haben ihre eigene Historik, wenn es um übernatürliche Wesen geht und in die sind auch die amerikanischen Werwölfe und Vampire verwickelt. Gerade auf Prag hat sich die Autorin fokussiert und schafft dabei einen sehr coolen Aufhänger für die Handlung, der alten Sagen entspringt. Gleichzeitig lässt sie sich allerdings ein bisschen zu sehr dazu hinreißen, ausschweifend die Architektur der Stadt zu erwähnen. Da hat sie sich durch ihr eigenes Interesse ein wenig zu sehr verleiten lassen und obwohl es nicht schadet, das neue Setting ein wenig zu beschreiben, fällt es hier extrem auf, besonders wenn man Adams und Mercys Szenen miteinander vergleicht. Nichtsdestotrotz ist der Plot wieder stark und auch wenn es diesmal weniger Action gibt, ist sie da. Etwas irritierend ist zunächst, dass die Kapitelanfänge mit Mercys Kommentaren versehen sind, inwiefern sich das jeweilige Kapitel in die chronologische Reihenfolge einordnen lässt, da diese sich diesmal deutlich überlagern. Trotzdem ist es kein negativer Aspekt. Auch gibt es neue Charaktere, die ins Herz geschlossen werden können. Und dann gibt es da noch einen Handlungsstrang, der zwar völlig legitim ist, aber für mich irrelevant wirkte bis er offenbart wurde – ganz am Ende – und nicht wirklich gut erläutert, auch wenn es durchaus eine gute Idee war. Insgesamt hatte ich aber wieder viel Spaß mit Mercy und Adam und Briggs zeigt mal wieder ein großes Talent dafür, Charaktere, Handlung und Welt so zu fusionieren, dass man nicht genug von der Reihe bekommt. Fazit: „Stille der Nacht“ fokussiert sich diesmal wieder auf Politik, geht aber auch sehr auf Mercys und Adams Porträt als zwei getrennte Persönlichkeiten ein, was dem Roman durchaus einen gewissen Reiz verleiht und Mercys starken Charakter in den Vordergrund rückt. Und wer noch nicht überzeugt ist: Diesmal gibt es Schokoladen-Cookies. Inhalt: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 4/5 Schreibstil: 4/5

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Mercy wird in ihrem Auto, auf dem Rückweg von einem Einkauf, aus dem Nichts von einem LKW gerammt. Schwer verletzt wird sie von Vampiren entführt. Ihre Rudel-Verbindung wird unterbrochen. Wie sich schon bald herausstellt ist Iacopo Bonarata, der ehemalige Geliebte von Marsilia der Drahtzieher. Er ist der Meister von Mailand und angeblich der mächtigsten Vampir der Welt. Bonarata will Adam so zu Verhandlungen zwingen, aber Mercy versucht es trotz Verletzungen und Überzahl der Vampire mit der Flucht. Sie nutzt das Unwissen der Vampire und den Überraschungsmoment. Adam verfällt nach ihrem Verschwinden in kaum beherrschte Wut, aber er muss sich besinnen um Mercy zu helfen. Stefan, der ebenfalls mit Mercy verbundene Vampir, steht ihm zur Seite. Nach einer halsbrecherischen und kräftezehrenden Verfolgungsjagd findet sich Mercy nackt, ohne Geld und ohne entsprechende Sprachkenntnisse in einem fremden Land in Europa wieder. Wie sich herausstellt befindet sie sich in Prag. Eine bunte Gruppe außergewöhnlicher Wesen macht sich mit Adam auf den Weg nach Europa, um Mercy zu befreien und die Entführung zu rächen, ohne einen Krieg zu verursachen. Mercy soll sich bis zu ihrer Rettung ruhig verhalten, aber das ist ihr schlicht unmöglich. Gegen Ende des Romans kommt es zu epischen Kämpfen. Man lernt viel über Vampire, Hexen und Werwölfe und ihre Fähigkeiten. Man trifft viele alte Bekannte wieder, lernt aber auch viele neue ausgefallene Wesen kennen. Das Buch punktet wieder mit allen von Patricia Briggs bekannten Vorzügen. Spannung, Tempo und Witz. Die Hauptrolle spielen eine toughe Mercy und ein bis zur Selbstaufgabe treuer, beschützender Adam. Es zeigen sich unerwartete Konstellationen, Verbündete und Fähigkeiten. Eigentlich lese ich nicht mehr so viele paranormale Bücher wie früher, aber der Reihe von Patricia Briggs bin ich treu geblieben. Daher musste „Stille der Nacht“ der 10. Mercy Thompson Roman auch dirket nach Erscheinen bei mir einziehen. Taschenbuch: 480 Seiten. Originaltitel: Silence Fallen. Ich finde die Autorin hat mit der Automechanikerin Mercy und dem Werwolf Adam zwei einzigartige Figuren geschaffen. Sympathisch und nachvollziehbar. Niemand schreibt über Gestaltwandler und Kojoten so wie sie. Wer möchte nicht insgeheim gerne Mitglied des Columbia-Basin-Rudels sein… Fazit: Eines ihrer besten Bücher! Tolles Wiedersehen mit Mercy und Adam! 5 von 5 Punkten

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Mercy wird von einer Gruppe Vampiren entführt und verschleppt, aber ihr gelingt recht schnell die Flucht. Nur befindet sie sich jetzt in Europa, genauer gesagt in Prag, ohne Geld und Kleidung, und muss einen Weg finden, mit dem Rudel in Kontakt zu treten. Adam ist natürlich schon längst auf der Suche nach ihr. Nur ist Mercy in der Zwischenzeit in Dinge verwickelt, die ihr Leben zusätzlich gefährden und Adam muss sich beeilen, um zu ihr zu gelangen. Wieder einmal präsentiert uns Patricia Briggs eine sehr abenteuerliche Geschichte rund um die Gestaltenwandlerin Mercy Thompson. Die Handlung fängt mit Mercys Entführung und wird dann abwechselnd aus der Sicht von Mercy und Adam erzählt. Durch den Perspektivenwechsel bleibt die Geschichte konstant spannend, was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat sich wieder einiges einfallen lassen, um Mercy ist Schwierigkeiten zu bringen und ich wurde wieder sehr gut unterhalten. Dieses Mal geht es weniger um Mercys Position in Adams Rudel, den diese hat sich ja mittlerweile sehr gefestigt und Mercy hat endlich ihren Platz gefunden. Es geht eher darum, dass Mercy auch alleine auf sich aufpassen kann und ihren Weg geht. Mercy hat eine erstaunliche Wandlung in den letzten Jahren durchgemacht. Anfangs war sie sehr zurückgezogen und hat nie Hilfe von anderen angenommen. Sie ist immer noch sehr selbständig, weiß aber die Hilfe des Rudels zu schätzen. Das wird in diesem Buch sehr deutlich. Ich mag diese Entwicklung und hoffe noch auf viele weitere Teile in der Reihe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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Ich liebe einfach die Welt von Mercy und ihren Freunden. Achtung ! Wer das liest könnte ein bisschen gespoilert werden! Mercy wollte eigentlich nur Eier kaufen fahren. Aber auf dem Weg nach Hause wird sie entführt und nach Italien verschleppt. Dort angekommen erfährt sie, dass sie in dem perfiden Spiel ihres Entführers eine wichtige Rolle spielt. Aber Mercy wäre nicht Mercy, wenn sie nicht schon einen Plan hätte um ihrem Entführer zu entkommen . . . Tja, hier sind wir wieder. In Mercys Welt der Werwölfe, Vampire, Hexen und Faes. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Mercy und Adam erzählt. Um auch den zeitlichen Ablauf des jeweiligen Kapitels besser zu verstehen, gibt es am Anfang kleine Anmerkungen von Mercy. Und glaubt mir, die braucht ihr auch. Mercy ist, auch wenn sie etwas angeschlagen ist, wieder eine wunderbare Protagonistin die sich trotz der Schwierigkeiten, in denen sie wieder steckt, einfach nicht unterkriegen lässt. Mercy gehört zu den Protagonisten, die mit jedem Buch über sich hinauswachsen. Damit gehört sie zu meinen Lieblingsprotagonistinnen schlechthin. Sie ist eine starke Persönlichkeit und gibt niemals auf. Adam gehört zu den Protagonisten, die sich zuerst nicht in den Vordergrund drängen. Er gehört eher zu der stillen Sorte, der sich erst bemerkbar macht, wenn einer seiner Lieben in Gefahr ist. Und wenn Mercy in Gefahr ist, gibt es für Adam kein Halten mehr. Er ist ein sympathischer Protagonist, der mit aller Kraft sein Rudel und seine Freunde beschützt. Auch die anderen Charaktere sind, auch wenn sie hier nicht ganz so oft vorkommen wie in den anderen Büchern, ihr sympathisches Selbst und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Die Geschichte spielt zuerst über einige Länder hinweg, um sich dann in einer Stadt festzulegen. Trotz der Action und den ganzen Kämpfen, die Mercy und Adam bestreiten müssen, ist das Buch doch eher ein, wie soll ich es ausdrücken, es ist ein ruhiges Buch. Sorry, ich kann es einfach nicht besser beschreiben. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr angenehm und flüssig. Die Location und die Begebenheiten sind von der Autorin sehr detailgenau und liebevoll beschrieben. Das Buch hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Und auch wenn ich es immer wieder sage, ich liebe einfach die Bücher von Patricia Briggs. Sie gehört zu den Autorinnen, die mit jedem Buch immer besser werden.

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