Leserstimmen zu
Der Ernährungskompass

Bas Kast

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Ein Freund hat mir seit Release dauernd von dem Buch erzählt und ich hab ihn immer Reden lassen....irgendwann habe ich zugehört. Dann hat mich das Interesse geweckt und dann wurde mir das Buch geschenkt. Es war das mit Abstand interessanteste, was ich 2018 gelesen habe.

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Wenn man sich kritisch mit seiner Ernährung auseinander setzen will, kommt man an „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast einfach nicht vorbei. Er setzt sich systematisch mit Forschungsergebnissen und dadurch durchaus wissenschaftlich mit dem Thema auseinander. Seine Folgerungen sind ein Mix aus Altbekanntem und Diskutablen, schön übersichtlich in 12 Punkten zusammengefasst: 1. Wenig verarbeitetes Essen 2. Pflanzen als Hauptspeise 3. Lieber Fisch als Fleisch 4. Joghurt ja, Käse ok, Milch lala 5. Wenig Zucker und Transfette 6. Ja zu gesunden Fetten 7. Low-Carb hilft beim Abnehmen 8. Viel Eiweiß 9. Intervallfasten 10. Omega 3 11. Keine Vitaminpillen außer D, Omega 3 und B 12. Essen genießen Es wird ein breit aufgestellter, fundierter Ernährungsratgeber, und nicht nur ein schneller nichtsnützender Diäthype geboten. Kast setzt sich kritisch mit diesen Diäten auseinander und berücksichtigt dabei vor allem wissenschaftliche Studien, es kann also davon ausgegangen werden, dass man hier endlich mal die Wahrheit zu hören bekommt. Man wird nach diesem Buch (habe es im Hörbuch gehört, wunderbar auf langen Autofahrten!) ganz einfach Lust haben, bewusster mit seiner Ernährung umzugehen. Er versteht es, nicht zu missionieren sondern wirkliches Interesse an gesunder Ernährung zu wecken. Ich bin begeistert!

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Rezension zu „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast Inhalt: Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die aktuelle Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann uns sogar schaden. Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Kost heraus. Meine Meinung: Ich lese das Buch bereits zum zweiten Mal und bin auch diesmal wieder begeistert. Kurz nach dem Erscheinungsdatum hab ich mir das Buch auf meinem Tolino gekauft und nun habe ich es als Hardcoverausgabe zur Verfügung gestellt bekommen. Ich muss ehrlich sagen, die Buchform ist noch viel besser als das Ebook, weil man sich wichtige Dinge markieren kann und einmerken. Ich habe durch dieses Buch so wahnsinnig viel über meine Ernährung gelernt und auch beim zweiten mal Lesen, wieder einige wichtige Aspekte verinnerlicht. Die Kapitel sind recht lange, doch wahnsinnig informativ. Der Schreibstil des Autors ist für jeden Leser geeignet, denn er verwendet zwar viele Fachbegriffe, doch diese werden immer ausführlich erklärt. Das Buch beginnt mit den Proteinen, geht über die Kohlenhydrate und Fette und endet mit Ernährungstipps. Es gibt im Buch einige Tabellen und Abbildungen, die für mich sehr hilfreich waren um das gelesene noch visuell in Skalen o.ä. zu sehen. Alles in Allem, finde ich das Buch einfach rund. Es ist stimmig, man lernt viel und ich denke nun mehr über meine Ernährung nach und gehe bewusster mit meiner Ernährung um. Fazit: Ein super Ratgeber für jeden, der sich über seine Ernährung Gedanken machen möchte, oder einfach etwas darüber lernen möchte. Es wird ausführlich, einfach und strukturiert erklärt und man lernt wahnsinnig viel über die Bausteine des Körper, was Ernährung ausmacht, was gut oder nicht so gut ist und wie man das ganze dann auch umsetzen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und einen Tipp, lest das Buch nach einigen Jahren/ Monaten nochmal, ihr werdet es nicht bereuen.

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Autor: Bas Kast Verlag: C.Bertelsmann Genre: Sachbuch - Ernährung Seitenzahl: 320 Seiten *Werbung Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar! Klappentext Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die aktuelle Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann uns sogar schaden. Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Kost heraus. Meine Meinung Gleich vorab: Dieses Buch lohnt sich! Das wollte ich gleich am Anfang festhalten, denn so ist es einfach. Für jemanden der sich viel mit Ernährung beschäftigt aber auch für Leute, die es in Zukunft mehr möchten, ist dieses Buch, mit seiner leichten und verständlichen Sprache nahezu perfekt. Ich weiß nicht, ob es euch auch oft so geht, dass man, was Ernährung betrifft, gar nicht mehr richtig durchsteigt, was richtig und was falsch ist. Generell habe ich das Gefühl das in jeglichen Zeitung, jede Woche neue Diäten jeglicher Art und auch die sogenannten "Blitz-Diäten" angepriesen werden. Was eben noch super war ist auf einmal"böse". Mit all diesen Mythen und Kuriositäten räumt der Ernährungskompass auf. Es wird ganz genau beschrieben, was gut für den Körper ist, was weniger gut und was wirklich einfach nur schädlich ist. Ab und zu geht es, mit persönlich zwar etwas zu sehr in die Tiefe, aber ansonsten ist es sehr verständlich geschrieben und auch Abbildungen, staikstiken und weitere vereinfachte Erklärung helfen dabei, zu verstehen was Ernährung für uns und unseren Körper wirklich bedeutet. Fazit Ich werde noch oft in diesem Buch nachschlagen, ich finde es super hilfreich und die vereinfachte Art des Schreibstil macht es auch wirklich für jeden verständlich. ✰✰✰✰

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Minus 18 kg in 3 Jahren - davon 9kg seit der Lektüre dieses Buches (in 12 Monaten) Mehr sog i ned!

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Der Ernährungskompass ist wahrscheinlich im letzten Jahr an niemandem unbemerkt vorbeigegangen, behandelt er doch ein Thema welches in der heutigen Zeit kaum beliebter sein könnte: die gesunde Ernährung und die zahlreichen Mythen, die sich darum ranken. Um ehrlich zu sein, hatte ich eigentlich längst schon genug von diesem Thema. Scheinbar kannte jeder das Allheilmittel. Ich könnte kaum eine Diät nennen, die niemand in meinem Umfeld bisher ausprobiert hat: Low-Carb/High Fat, High Protein, Low-Fat, Paleo, vegetarisch,vegan, pescetarisch, gluten- und/oder laktosefrei, weizenfrei, Heilfasten, Intervallfasten, Kalorienzählen, zuckerreduziert…alles schon gehört und natürlich ist jede dieser Ernährungsformen DIE EINZIG WAHRE…bis man dann eine neue ausprobiert…ich konnte es wirklich nicht mehr hören. Ich denke, dass ich mich immer einigermaßen gesund ernährt habe (die McDonalds-Phase im Abi-Jahr, als wir alle endlich unseren Führerschein hatten und den natürlich irgendwie nutzen mussten – wo fahren wir hin? Mäcces?! – mal ausgenommen). Ich höre meistens auf meinen Körper, esse das, worauf ich Hunger habe und fahre damit – wenn er nicht gerade sagt: iss die ganze Tafel Schokolade! – glaube ich auch ganz gut. Der Grund weshalb ich dieses Buch dann dennoch unbedingt lesen wollte, war der, dass Bas Kast behauptet, damit endlich mal mit den abertausenden Ernährungsmythen aufzuräumen, indem er sämtliche wissenschaftlichen Studien auswertet und vergleicht. Klingt nach einer richtigen Sisyphus-Arbeit, denn wenn man die Diätfanatiker so reden hört, scheint es ja für alle Ernährungsformen, geeignete wissenschaftliche Erkenntnisse zu geben, die diese stützen… Aber genau da setzt der Autor an und sagt ganz einfach: Die EINE richtige Ernährungsform gibt es nicht. Und alleine damit ist Der Ernährungskompass schonmal etwas ganz anderes, als die meisten anderen Ernährungsbibeln. Ich sah darin eine Chance den Ernährungswissenschafts-Laien endlich mehr als nur ein Augenrollen entgegenbringen zu können: echte Argumente! Das Buch ist sehr strukturiert aufgebaut. Zunächst erklärt der Autor, was ihn dazu verleitet hat, dieses Buch zu schreiben: Der sportliche Typ, der sich nie viel um seine Ernährung scherte, verspürte plötzlich bei seinem regelmäßigen Lauftraining ein starkes Herzstolpern und konnte als einzigen Grund dafür seine wirklich schlechte Ernährung ausmachen…und da fing er an zu recherchieren – er arbeitet übringens als Wissenschaftsjournalist! Auf diese kurze Einleitung folgt dann die intensive Auseinandersetzung mit den drei Hauptnährstoffen: Proteine, Kolenhydrate, Fette. Die ja für sich genommen alle schonmal in irgendeiner Diät entweder verteufelt oder hochgelobt wurden. Er geht jedoch anders heran, erklärt, die Funktionsweise, dieser Nährstoffe, was sie in unserem Körper machen, in welchen verschiedenen Formen sie in welchen Lebensmitteln vorkommen und was diese verschiedenen Formen wiederum ausmachen. Ziemlich schnell stellt sich heraus, es kommt nicht darauf an, welche dieser Nährstoffe wir vorwiegend zu uns nehmen, sondern in welcher Form! Dabei stehen immer die Fragen Wie nehme ich am besten ab? aber vor allem Was ist für mich gesund? also Was beugt vor allem den Altersleiden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer und weiteren vor, wirkt also verjüngend auf den Körper? im Fokus. Die gängigsten Diäten zieht Kast dabei immer wieder heran und erklärt, was daran richtig, was aber auch mit Vorsicht zu genießen ist. Denn – und das hebt er immer wieder hervor – jeder Körper ist anders und braucht entsprechend unterschiedliche Diäten. Man muss also ausprobieren und auf den eigenen Körper hören. Obwohl alles, was der Autor zusammengetragen hat zum Teil sehr wissenschaftlich erläutert wird und zudem durchweg sehr fundiert erscheint (die Quellennnachweise alleine machen die letzten 30 Seiten des Buches aus – wer Lust hat, kann sich also noch deutlich intensiver einlesen!) ist das Buch sehr anschaulich und verständlich geschrieben. Einige besonders wichtige Erkenntnisse werden in Schaubildern dargestellt, die wiederum sehr gut erklärt sind. Zudem lässt sich das Buch trotz seiner wissenschaftlichen Thematik sehr leicht und flüssig lesen und macht zudem durch Kasts lockeren Schreibstil und die Tatsache, dass eben auf teils lustige Weise mit den sich nicht selten vollkommen widersprechenden Ernährungsmythen aufgeräumt wird, einfach Spaß. Nach der eingehenden Untersuchung der Hauptnährstoffe geht Kast noch auf den Sinn von Vitaminpillen zur Nahrungsergänzung und das richtige Timing des Essens ein und rundet damit seinen allumfassenden Ernährungskompass ab. Besonders gut hat mir gefallen, dass es am Ende jedes Kapitels eine kurze Zusammenfassung gibt, die dem Leser nochmal auf ein bis zwei Seiten das Wichtigste vor Augen führt. Zu den Hauptnährstoffen hat Kast zudem jeweils eine Kompassnadel entworfen, auf der die Lebensmittel, die besonders reich an dem jeweiligen Nährstoff sind von schützend bis schädigend aufgelistet sind. Am Ende des Buches fasst der Autor dann nochmal seine 12 wichtigsten Ernährungstipps kurz und knapp zusammen. Der Ernährungskompass gibt dem Leser somit eine ziemlich fundierte und erstaunlich einfache Grundlage, sich möglichst gesund zu Ernähren. In den letzten Wochen habe ich angefangen meine Ernährung dementsprechend etwas anzupassen und gemerkt, dass es mir im Gegensatz zu den sonst so starren Diätregeln, gar nicht schwerfällt. Obwohl ich mich darin bestätigt gefühlt habe, dass meine Ernährung sowieso schon gar nicht sooo schlecht ist, gab es dennoch einige Überraschungen und Aha-Momente für mich. Zudem war es besonders interessant, Hintergundwissen dazu zu bekommen, warum denn nun ein Lebensmittel besonders gesund oder besonders schädlich ist. Meine Liebe zu Joghurt, Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot aber auch zu Kaffee und dunkler Schokolade (wer hätte das gedacht!) kann ich jetzt sogar wissenschaftlich stützen! Ich kann wirklich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, sowohl für diejenigen, die sich wie ich eher vom Thema genervt fühlen, als auch – oder vor allem – für jene, die meinen, mit ihren tausenden Diätversuchen, alles sowieso schon hundertprozentig richtig zu machen.

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Dieses Buch ist seit Wochen in aller Munde – und auf der Bestsellerliste. Über Ernährung habe ich bereits viel gelesen. Was ist der Mehrwert dieses Buches? Der Mehrwert liegt in dem, was der Untertitel verspricht: ‚Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung‘. Viele Ernährungsratgeber gehören einer bestimmten Richtung an, die sie mit großer Leidenschaft propagieren, etwa Low Carb, vegan, glutenfrei oder Nahrungsergänzungsmittel schlucken, teilweise mit wirtschaftlichem Eigeninteresse, um weitere Produkte an die Leserschaft zu verkaufen. Das ist hier anders, nämlich neutraler und wissenschaftlich umfassend belegt. Angenehm unaufgeregt gibt Bas Kast in diesem Buch Informationen zur Zusammensetzung unserer Nahrung weiter, indem er auf die drei großen Nährstoffgruppen Kohlenhydrate, Proteine und Fette eingeht, ferner auf Getränke und Vitaminpillen. Im Plauderton – und dennoch nicht zu stark vereinfacht - werden die Eigenschaften dieser Stoffe beschrieben und erklärt, wie sie den Weg durch unseren Körper machen, also verdaut und verstoffwechselt werden. Für jede Behauptung oder Information wird eine Quellenangabe geliefert. Bei unsicherer Forschungslage wird auch auf diese hingewiesen. Rein subjektive Erfahrungen des Autors werden als solche gekennzeichnet. Der Autor erklärt, wie Ernährungsstudien zustande kommen, wer sie bezahlt und was eine Meta-Studie ist. Sein Buch ist letztlich auch eine, nämlich eine Zusammenfassung der verwirrenden Vielfalt der Studien, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen zu denselben Fragen kommen können. Das Buch ist nach den Nährstoffgruppen gegliedert, beleuchtet in allen Kapiteln aber vier Hauptfragestellungen: Wie nimmt man effizient ab? Wie schützt man sich mit seiner Ernährung vor Krankheiten? Wie lassen sich Ernährungsmythen von Fakten trennen? Kann man mit einer sorgfältig zusammengestellten Kost den Alterungsprozess aufhalten? Hilfreich ist besonders die Aufnahme von Ernährungsmythen und deren Aufklärung, z.B. von der alten These „Dick wird, wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt.“ Diese Formel ist zu einfach, wie Kast z.B. anhand der Studienlage zum Intervallfasten erläutert. Ein weiterer Mythos ist der Satz „Eine Kalorie ist eine Kalorie.“, d.h. egal aus welchem Lebensmittel die Kalorie kommt, sie hat die gleiche Auswirkung auf den Energiehaushalt des Körpers. Insbesondere bei Zucker(-arten) im Vergleich zu anderen Nährstoffen ist dies keinesfalls so, wie der Autor nachvollziehbar darstellt. Dieses Buch ist sehr verständlich geschrieben und arbeitet immer wieder mit Zusammenfassungen am Kapitelende, damit man vor lauter Details das Wesentliche nicht aus dem Blick verliert. Es enthält als Fazit drei Übersichten zu den Nährstoffgruppen Kohlenhydrate, Proteine und Fette mit einer Kompassnadel, mit der verdeutlicht wird, welche Lebensmittel der jeweiligen Gruppe förderlich, noch ok oder gar schädlich sind. Im Großen und Ganzen deckt sich der Inhalt des Buches mit dem, was ich bereits in anderen Sachbüchern zum Thema Ernährung gelesen hatte. Jedoch ist dieses Buch besonders umfassend und lässt keine wesentliche Frage aus. Die Quellenlage ist deutlich besser belegt als in vielen anderen Publikationen und erscheint daher besonders glaubhaft. Das Buch motiviert dazu, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen, ohne dem Leser ein schlechtes Gewissen zu machen. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor betont, wie unterschiedlich Menschen und ihre Reaktionen auf Nahrungsmittel sind. Er ermutigt den Leser, auf seinen eigenen Körper zu hören anstatt sich sklavisch an Diätpläne egal welcher Richtung zu halten. So macht er nachvollziehbar, warum manche Menschen sich mit einer Low Fat-Ernährung fit und gesund fühlen, während andere damit nicht klarkommen, aber einen Sprung nach vorne mit der Reduzierung von Kohlenhydraten erreichen. Es gibt eben kein Allheilmittel, das für jeden passt. Ein gut recherchiertes Buch, das zu recht seinen Platz im Dschungel der Ernährungsliteratur behauptet. Dingend lesen und gesund alt werden!

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Ein Freund hat mir seit Release dauernd von dem Buch erzählt und ich hab ihn immer Reden lassen....irgendwann habe ich zugehört. Dann hat mich das Interesse geweckt und dann wurde mir das Buch geschenkt. Es war das mit Abstand interessanteste, was ich 2018 gelesen habe. Einige Informationen hätte ich gerne tiefer behandelt, bzw. der Autor watschelt ab und zu eine Erkenntnis mit ein, zwei Sätzen und Verweis auf Quelle ab. Aber das ist ja auch der Sinn dieses Buches. Ich habe einfach aus Eigeninitive viele dieser Erkenntnisse in meinen Alltag eingebaut, sprich ein wenig die Ernährung umgestellt und fühle mich spürbar besser. Da ich recht viel Sport mache war das eine gute Komplettierung zu meiner Gesundheit und auch hier spüre ich bessere Regeneration. Dieses Buch sollte jeder Lesen. Ich bin jetzt ein Riesenfan von Erdnüssen, Joghurt, Obst, Hülstenfrüchte, Wildlachs und Olivenöl :).

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