Leserstimmen zu
Der Ernährungskompass

Bas Kast

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Dieses Buch ist seit Wochen in aller Munde – und auf der Bestsellerliste. Über Ernährung habe ich bereits viel gelesen. Was ist der Mehrwert dieses Buches? Der Mehrwert liegt in dem, was der Untertitel verspricht: ‚Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung‘. Viele Ernährungsratgeber gehören einer bestimmten Richtung an, die sie mit großer Leidenschaft propagieren, etwa Low Carb, vegan, glutenfrei oder Nahrungsergänzungsmittel schlucken, teilweise mit wirtschaftlichem Eigeninteresse, um weitere Produkte an die Leserschaft zu verkaufen. Das ist hier anders, nämlich neutraler und wissenschaftlich umfassend belegt. Angenehm unaufgeregt gibt Bas Kast in diesem Buch Informationen zur Zusammensetzung unserer Nahrung weiter, indem er auf die drei großen Nährstoffgruppen Kohlenhydrate, Proteine und Fette eingeht, ferner auf Getränke und Vitaminpillen. Im Plauderton – und dennoch nicht zu stark vereinfacht - werden die Eigenschaften dieser Stoffe beschrieben und erklärt, wie sie den Weg durch unseren Körper machen, also verdaut und verstoffwechselt werden. Für jede Behauptung oder Information wird eine Quellenangabe geliefert. Bei unsicherer Forschungslage wird auch auf diese hingewiesen. Rein subjektive Erfahrungen des Autors werden als solche gekennzeichnet. Der Autor erklärt, wie Ernährungsstudien zustande kommen, wer sie bezahlt und was eine Meta-Studie ist. Sein Buch ist letztlich auch eine, nämlich eine Zusammenfassung der verwirrenden Vielfalt der Studien, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen zu denselben Fragen kommen können. Das Buch ist nach den Nährstoffgruppen gegliedert, beleuchtet in allen Kapiteln aber vier Hauptfragestellungen: Wie nimmt man effizient ab? Wie schützt man sich mit seiner Ernährung vor Krankheiten? Wie lassen sich Ernährungsmythen von Fakten trennen? Kann man mit einer sorgfältig zusammengestellten Kost den Alterungsprozess aufhalten? Hilfreich ist besonders die Aufnahme von Ernährungsmythen und deren Aufklärung, z.B. von der alten These „Dick wird, wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt.“ Diese Formel ist zu einfach, wie Kast z.B. anhand der Studienlage zum Intervallfasten erläutert. Ein weiterer Mythos ist der Satz „Eine Kalorie ist eine Kalorie.“, d.h. egal aus welchem Lebensmittel die Kalorie kommt, sie hat die gleiche Auswirkung auf den Energiehaushalt des Körpers. Insbesondere bei Zucker(-arten) im Vergleich zu anderen Nährstoffen ist dies keinesfalls so, wie der Autor nachvollziehbar darstellt. Dieses Buch ist sehr verständlich geschrieben und arbeitet immer wieder mit Zusammenfassungen am Kapitelende, damit man vor lauter Details das Wesentliche nicht aus dem Blick verliert. Es enthält als Fazit drei Übersichten zu den Nährstoffgruppen Kohlenhydrate, Proteine und Fette mit einer Kompassnadel, mit der verdeutlicht wird, welche Lebensmittel der jeweiligen Gruppe förderlich, noch ok oder gar schädlich sind. Im Großen und Ganzen deckt sich der Inhalt des Buches mit dem, was ich bereits in anderen Sachbüchern zum Thema Ernährung gelesen hatte. Jedoch ist dieses Buch besonders umfassend und lässt keine wesentliche Frage aus. Die Quellenlage ist deutlich besser belegt als in vielen anderen Publikationen und erscheint daher besonders glaubhaft. Das Buch motiviert dazu, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen, ohne dem Leser ein schlechtes Gewissen zu machen. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor betont, wie unterschiedlich Menschen und ihre Reaktionen auf Nahrungsmittel sind. Er ermutigt den Leser, auf seinen eigenen Körper zu hören anstatt sich sklavisch an Diätpläne egal welcher Richtung zu halten. So macht er nachvollziehbar, warum manche Menschen sich mit einer Low Fat-Ernährung fit und gesund fühlen, während andere damit nicht klarkommen, aber einen Sprung nach vorne mit der Reduzierung von Kohlenhydraten erreichen. Es gibt eben kein Allheilmittel, das für jeden passt. Ein gut recherchiertes Buch, das zu recht seinen Platz im Dschungel der Ernährungsliteratur behauptet. Dingend lesen und gesund alt werden!

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Ein Freund hat mir seit Release dauernd von dem Buch erzählt und ich hab ihn immer Reden lassen....irgendwann habe ich zugehört. Dann hat mich das Interesse geweckt und dann wurde mir das Buch geschenkt. Es war das mit Abstand interessanteste, was ich 2018 gelesen habe. Einige Informationen hätte ich gerne tiefer behandelt, bzw. der Autor watschelt ab und zu eine Erkenntnis mit ein, zwei Sätzen und Verweis auf Quelle ab. Aber das ist ja auch der Sinn dieses Buches. Ich habe einfach aus Eigeninitive viele dieser Erkenntnisse in meinen Alltag eingebaut, sprich ein wenig die Ernährung umgestellt und fühle mich spürbar besser. Da ich recht viel Sport mache war das eine gute Komplettierung zu meiner Gesundheit und auch hier spüre ich bessere Regeneration. Dieses Buch sollte jeder Lesen. Ich bin jetzt ein Riesenfan von Erdnüssen, Joghurt, Obst, Hülstenfrüchte, Wildlachs und Olivenöl :).

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Das Buch „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast, erschienen im Bertelsmann Verlag, räumt auf mit Ernährungstrends und Mythen. Der Ernährungskompass - Bas KastDer Ernährungskompass - Bas Kast Der Ernährungskompass - Bas Kast Durch einen persönlichen Schicksalsschlag mit 40 Jahren stand der Autor kurz vor einem Herzinfarkt, als er beschloss sein Leben muss sich ändern. Ernährung, die vorher keine Rolle spielte, beschäftigte ihn so sehr, dass er das ganze journalistisch unter die Lupe nahm. Entstanden ist daraus dieses Buch! Er fragte sich welchen Einfluss nimmt die Ernährung auf unsere Gesundheit. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse stehen der traditionellen Ernährung von Naturvölkern oder der Lebensweise von 100-jährigen gegenüber. Warum altern manche Menschen langsamer als andere? Warum sind manche 70-jährige fit und aktiv, während sich bereits andere mit 40 zu körperlichen Wracks entwickelt haben? Was kann man tun um Alterungsprozess zu drosseln? Seine Recherchen zeigen spektakuläre Erkenntnisse. Denn viele Ernährungsmythen und Abnehmen-Strategien, schaden teilweise dem Körper mehr als sie nutzen. Beispielsweise der Jahrzehnte lange Low-Fat-Kult. Denn wer Fett meidet, isst dafür zwangsläufig etwas anderes. Meist sind es schnell verdauliche Kohlenhydrate, wie Weißbrot, Kartoffeln, Reis, oder fettfreie dafür mit viel Zucker angereicherte Industrieprodukt. Wie man heute weiß macht Fett nicht automatisch fett. Gerade bei Übergewicht können bestimmte Fetthaltige Lebensmittel sogar zum hilfreichen Schlankmacher werden. So werden im Buch alle Ernährungsempfehlungen genau analysiert. Der Kompass bietet eine Übersicht über jene Nahrungsmittel von denen man mehr essen sollte und solche die man meiden sollte. Es geht nicht darum sich an Ernährung Pläne oder Diäten zu halten, sondern darum zu verstehen welche Lebensmittel welchen Einfluss auf die Gesundheit haben. Wie man erfolgreich abnehmen kann ohne zu hungern und seinem Körper das gibt was er braucht um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben das wird in diesem Buch erläutert. Ein geniales Buch, mit allem wissenswerten zum Thema Ernährung welches man gelesen haben sollte. 5 von 5 Sternen

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Bas Kast hat sich aus gesundheitlichen Gründen dem Thema Ernährung gewidmet und seine Recherchen, Erkenntnisse und persönliche Umsetzungen in der Ernährung gut verständlich zusammengefaßt. Dabei beleuchtet er verschiedene Diäten, wie Low carb, Low fat oder Atkins, geht auf Unverträglichkeiten ein, genauso, wie auf Wirkmechanismen im Körper, auf benötigte Inhaltsstoffe und Nahrungsgruppen. Sehr gut gefällt mir, dass immer wieder betont wird, dass man nicht blind einem Diätprogramm folgen soll, wenn man abnehmen möchte, sondern herausfinden sollte, was im Rahmen des Empfehlenswerten für einen selbst genau das Richtige ist, um abzunehmen UND gesund alt zu werden. In vielen Punkten wird, auch altersspezifisch, darauf eingegangen, wie man durch bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel eben genau altersbedingten Krankheiten paroli bieten kann. Das Buch bietet jede Menge Studien samt Auswertung, Diagramme, eigene Erkenntnisse und Bemühen, wobei ich manchesmal den Eindruck einer Fleißarbeit hatte. Vieles wurde aneinandergereiht, kapitelweise betrachtet und dann auf den letzten Seiten nochmals zusammengefaßt. Erstaunlich finde ich, dass im Anhang mit Literaturhinweisen persönliche Rezepte, wie die eines selbstgebackenen Brotes oder zubereiteten Hummus, einfach miteinsortiert wurden und die Liste ein wenig verlängern. Insgesamt spricht mich das Buch sehr an; die vielen Erklärungen finde ich schon recht aufwendig. Obwohl ich bereits einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, waren für mich persönlich auch völlig neue Zusammenhänge plausibel dargestellt und erklärt worden. Um auf eine gesündere Ernährung umzustellen, bietet dieses Buch viele Informationen und Anleitungen, leicht verständlich und hilfreich.

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Was tun wir nicht alles, um uns gesund zu ernähren. Unzählige Diät-Ratschläge und vermeintlich gesicherte Erkenntnisse zu gesundem und krankmachendem Essen prasseln auf uns ein. Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte oder Getreide, dafür lieber das neueste Superfood, das uns jung erhält? Paläo-Diät oder Mittelmeer-Küche? Zur Flut von Empfehlungen kommen ständig neue Trends. Bas Kast hat sie alle wissenschaftlich hinterfragt. In seinem kurzweiligen Buch räumt er auf mit vielen Ernährungsirrtümern und falschen Diätversprechen. Unterhaltsam und mit persönlichen Beispielen erklärt er, was es mit Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten auf sich hat, woher unsere Sucht nach Junkfood stammt und wie die Werbung unsere Instinkte nutzt, um uns zu ungesundem Essen zu verführen. Eine allgemeinverbindliche optimale Ernährung gibt es nicht. Wir sollten individuell nach unseren körperlichen Bedürfnissen auswählen, was für uns das Beste ist, rät Kast. Das Ganze ist knackig formuliert mit leicht umsetzbaren Tipps.

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Seit ungefähr drei Jahren versuche ich mich ein wenig besser und gesünder zu ernähren. Ich bin ganz sicher nicht wirklich extrem darauf bedacht, dazu bin ich viel zu sehr der Genussmensch 😉 Und als Genuss sehe ich dann eben auch mal das Glas Cola oder den einen oder anderen namhaften Schokoriegel, ganz zu schweigen von der allseits beliebten Tüte Chips 🙂 Aber ich bin eben auch der Meinung dass wir in der heutigen Zeit einfach viel öfter über unsere Nahrung nachdenken sollten. Mit diesem Titel kann man sich einen wirklich guten Überblick verschaffen. In einer gut verständlichen Sprache übermittelt uns Bas Kast jede Menge Informationen. Einige Passagen erscheinen etwas „trocken“ aber das lässt sich bei einigen Themen eben nun mal nicht anders umsetzten. Grundsätzlich fühle ich mich mit diesem Buch aber als Laie wirklich gut abgeholt. Durch die Angabe von vielen Quellen ist man immer wieder in der Lage zu Punkten die einen besonders interessieren weiter zu recherchieren. Ob man jetzt persönlich jeden der Tipps den uns der Autor hier gibt für sich umsetzten möchte bleibt ja jedem Leser selbst überlassen, ich habe für mich das eine oder andere herausgenommen und umgesetzt und ich fühle mich damit gut. Anfänglich war ich eher der Laie (auch wenn ich seit geraumer Zeit etwas an der Ernährung geändert hatte, waren mir viele Dinge nicht wirklich geläufig) aber nach der Lektüre des Buches würde ich mich schon für relativ kompetent in Sachen Ernährung halten.

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Klappentext: Was soll ich essen? Eine einfache Frage, die heute heillos kompliziert geworden ist. Wie wäre es mit der Steinzeitkost? Oder doch lieber Low-Carb? Low-Fat? Vegan? Glutenfrei? In seinem Ernährungskompass räumt der Wissenschaftsjournalist Bas Kas mit dem Diätenchaos auf. Jenseits von modischen Trends und Ideologien geht er der Frage nach, was wirklich gesund ist. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Warum führen sogar die "offiziellen" Ernährungsrichtlinien in die Irre? [...] Meine Meinung: Biologie war immer eines der Fächer in der Schule, die ich am wenigsten ausstehen konnte. Vor allem Mikrobiologie, aber was wäre mein Leben nur trist, wenn ich nicht wüsste, dass "Mitochondrien die Kraftwerke der Zellen sind"? Meinem Biologie-Hass zum Trotz, habe ich großen Gefallen an dem "Ernährungskompass" gefunden. Die Kapitel sind sehr sinnvoll und übersichtlich eingeteilt und die unterstützenden Grafiken sind gut gewählt. Bas Kast schildert bildlich und interessant, was in unserem Körper nach der Aufnahme bestimmter Lebensmittel vor sich geht, und zwar so interessant, dass selbst ein Bio-Muffel wie ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann (insbesondere deshalb, weil neben den spannenden Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt). Jede These war hervorragend erklärt und die Sprache war so klar, dass man auch als Leihe gut folgen konnte. Meine Faszination dafür, wie man die Heilung bestimmter Krankheiten durch die Ernährung positiv unterstützen kann, wurde geweckt. Sicher, man hat schon viele der typischen Ernährungs-Ratschläge gelesen und man bringt uns schon ab dem Kindergarten bei, wie wichtig gesunde Ernährung ist, doch ist es mir noch nie so deutlich vor Augen geführt worden wie bei diesem Buch! Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich nie den Eindruck hatte der Autor wollte mich bekehren. Natürlich ist er überzeugt von dem, was er schreibt und das merkt man als Leser auch, dennoch bekam ich nie das Gefühl gezwungen zu werden, seinen Leitsätzen zu folgen. Vielmehr habe ich ans Herz gelegt bekommen, (in diesem Fall die Ernährungsstatistiken) zu hinterfragen und ein Auge darauf zu haben in wessen Interesse die Studie durchgeführt wurde, wie wichtig es ist auf seinen eigenen Körper zu hören, was ihm gut tut oder nicht. Diese Ehrlichkeit hat mich überzeugt und besonders die Tatsache, dass Bas Kast nicht noch ein Arzt ist, der seine Dogmen unter die Menschen bringen möchte, sondern auch mal ein Leihe war, auf der Suche nach Hilfe gegen sein Herzleiden.   Fazit:  "Der Ernährungskompass" hilft dem Otto Normalverbraucher, meiner Meinung nach, sehr gut weiter sich in der komplizierten Welt der Lebensmittel zurecht zu finden und ist alles andere als nur ein weiteres trockenes Sachbuch. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses tolle Buch von Bas Kast!

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Wie ihr wisst ist das Thema Ernährung für mich aufgrund meines (zum Glück weniger werdenden) Übergewichts und meiner Hormonstörung immer wieder ein Thema.  Ebenso wie Sport. Der Autor fasst alle mir bekannten Erkenntnisse zur Ernährung gekonnt zusammen, ohne dabei von oben herab oder besserwisserisch zu wirken. Hinzu kommen jedoch neue Gedankengänge, die ebenfalls durchaus interessant waren. Die Sprache ist leicht verständlich und unkompliziert.  Das Buch ist gut recherchiert. Die medizinischen Anteile sind korrekt und leicht verständlich geschrieben. Auch die Statistiken waren gut recherchiert und entsprangen seriösen Quellen. Fazit: Das Buch ist perfekt, um hin und wieder etwas nachzuschlagen. Aber es ist auch ein toller Einstieg in das Thema für jeden, der grade erst anfängt sich mit Ernährung zu beschäftigen.

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