Leserstimmen zu
Dan-Sha-Ri: Überflüssiges loswerden, das Leben aufräumen

Hideko Yamashita

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DAN SHA RI

Von: Sandy

04.09.2020

Vor 2 Tagen kam dieses unfassbar tolle Rezensionsexemplar bei mir an. Da ich mich selber gerade sehr mit diesem Thema beschäftige war die Freude über das Buch sehr groß. Danke an den @randomhouse Verlag. . . DAN-SHA-RI von Hideko Yamashita ... Klappentext ... Richtig Aufräumen,ausmisten und endlich Raum für das Wesentliche schaffen. Für das eigene Leben. Mit der japanisches Erfolgs Methode wird konsequent entsorgt was man nicht mehr braucht oder noch nie gebraucht hat. . . Es ist einfach unfassbar was sich so angesammelt. Egal ob im Kleiderschrank, in der Schublade oder sogar vor unseren Augen. Und noch bewusster ist mir geworden was man überhaupt gar nicht trägt oder benutzt. Ich habe sofort zuhauseangefangen einiges zu entsorgen. Da werden noch viele Wochen vergehen bis ich komplett fertig bin. Dieses wunderbare Buch motiviert so sehr. Danke danke danke ... 5/5⭐⭐⭐⭐⭐ #sandysbuecherliebe #bookstagram #booklover #bookbookbook #dankbar #rezension #tollesbuch #danke #bücher #bücherliebe #danshari

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Von: Karolina aus Auenstein, Schweiz

24.06.2020

Eines der besten und sinnvollsten Bücher welche ich schon gelesen habe. Sehr eindrücklich und gut geschrieben. In einfachem und gutlesbarem Text. Vielen Dank an die Schriftstellerin und die Übersetzerin ins Deutsch.

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Das Thema Aufräumen und Minimalismus sind gerade absolut in. Von diesem Buch hier habe ich mich sofort angesprochen gefühlt. Es geht in diesem Buch auch nicht um spezielle Techniken, wie ich etwas aufräumen kann, wie ich eine Ordnung herstellen kann. Hier geht es darum, sich tatsächlich von vielen Dingen zu trennen, die nur noch nutzlos herumliegen. Wenn man sich tatsächlich von allem nutzlosem Zeug trennt, benötigt man keine speziellen Aufräumtechniken mehr. Ich bin eigentlich als "Aufräumerin" bekannt. Mehrmals im Jahr entrümpele ich Schränke und Schubladen und doch gibt es auch bei mir unzählige Dinge, die ich eigentlich gar nicht mehr benötige. Behalte ich etwas, weil ich damit bestimmte Emotionen verbinde? Hat mir den Gegenstand vielleicht jemand geschenkt, den ich nicht verletzen möchte, indem ich das Geschenk jetzt weitergebe? Da hängt der Schrank voll mit Kleidern und Shirts, doch wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, greifen wir doch immer zu den altbewährten Lieblingsstücken. Der Rest hängt einfach nur rum. Und warum haben wir so viel Geschirr im Schrank? Hideko Yamashita fragt mehrmals, wieso wir ein bestimmtes Geschirr nur benutzen, wenn zum Beispiel Besuch da ist oder an Feiertagen. Warum? Sind wir selbst es nicht wert, dieses Geschirr zu benutzen? Und benötigen wir wirklich all die Deko-Artikel, die wir aufgestellt haben? Immer und immer wieder fragt sie den Leser und bringt diesen auf Spur. Noch während ich das Buch gelesen habe, hat es mich schon wieder in den Fingern gejuckt. Meine wenigen Bücherregale sind vollgestopft mit Büchern. Die Bücher stehen in Zweier- manche gar in Dreierreihe. Dafür und daneben immer noch Urlaubsmitbringsel, Erinnerungen, Väschen hier, Figürchen da. Fühle ich mich wirklich damit (noch) wohl? Nein, ich tue es tatsächlich nicht. Aus Platzgründen kann ich nicht mehr Regale aufstellen. Von vielen dieser Deko-Artikel möchte ich mich allerdings auch tatsächlich nicht trennen. Ganz so radikal gehe ich damit jedoch (noch) nicht um. Für mich persönlich habe ich beschlossen, viele dieser Dinge erst einmal in eine Kiste zu verstauen. Dann sehen wir weiter. Ich bin jedoch schon dabei, den Kleiderschrank ein weiteres Mal zu durchforsten. Als nächstes kommt die Küche dran. Immer Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal. Und schon nach 2 Säcken mit Kleidung fühle ich ein befreiendes Gefühl. "Dan-Sha-Ri" von Hideko Yamashita, absolut empfehlenswert für alle, die längst schon einmal richtig aufräumen wollten. Das betrifft übrigens nicht nur Kleider- und Küchenschränke. Es geht auch um das Leben selbst. Worauf noch warten? Einfach anfangen!

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Dan-Sha-Ri

Von: Sine

07.09.2018

Ein perfektes Buch für mich, welches gut geschrieben hat, viele Infos parat hat und für mich gut zum Minimalismus passt. Dan-Sha-Ri ist ein Entrümplungsbuch. Da ich im Moment gerne Bücher dieser Art lese, habe ich auch dieses in die Hand genommen. Dan-Sha Ri ist nicht einfach so dahingesagt, sondern hat eine Bedeutung: Dan Nur notwendige Dinge kaufen, Einkäufe überprüfen, Unnötiges nicht annehmen. Da geht es auch darum, nicht neues Gerümpel anzuschaffen. Sha Entrümpel entsorgen und das heißt, nicht nur wegschmeißen, denn das wäre auch nicht gut, sondern verschenken, verkaufen oder spenden. Ri ganz einfach bedeutet es Freiheit, durch Dan und Sah hat man sich befreit und ist nun frei und so kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Dan-Sha-Ri ist da ein Gegenstück zum Minimalismus, es etwas anderes, auch wenn es in die gleiche Richtung geht und auch die gleichen Themen hat. Es heißt nur nicht Minimalismus. Es geht darum zu Entrümpeln und nur noch die Gegenstände in meinem Besitz, die wirklich notwenig sind. Da geht es nicht um einen Wettbewerb, wie auch beim Minimalismus, sondern um dich und das was dich glücklich macht. Man soll das besitzen, was man wirklich braucht und was man liebt und alles andere aussortieren. Das ist nicht immer ganz leicht und zieht einen Prozess nach sich. So kann man auch Erinnerung fotografieren, um diese als Bild zu behalten. Und es ist kein Zwang dabei. Es gibt natürlich Menschen, die ganz wenig besitzen und damit glücklich sind, aber wenn ich oder du uns so nicht wohlfühlen, dass ist das nichts für uns. Auf diesen Weg habe ich dieses Buch in meinem Minimalismus gesehen. Ich habe viele Klamotten aussortiert und fast nur noch Lieblingsstücke behalten. Das ist für mich was gutes und ändert mich. Das heißt nicht, dass es dein Weg ist. Es geht auch nicht nur um Gegenstände, sondern auch Personen oder auch Hobbys, alles was man nicht mag oder schädlich ist, soll nicht in einem Leben sein. Es gibt auch mal Freunde, die nicht gut für einen sind, solche hatte ich auch. Jedes Mal in ihrer Nähe fühlte ich mich nicht gut, auch nicht gut genug und wurde von Schuldgefühlen geplagt. Irgendwann sind diese Personen aus meinem Leben verschwunden. Es ließ sich sehr gut lesen, ich hatte wirklich meinen Spaß dabei, jedes Kapitel zu lesen. Dazu kommen noch jede Menge Tipps, Sortierhilfen, Stories, die einfach sehr interessant fand. Und zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich das für mich gut finde. Keiner muss so leben, ich mag es so, wie es jetzt ist und für mich wird es besser. Aber für dich kann es auch nichts sein. Und es ist eben ein Weg und keine Woche, in der das alles bei mir passiert ist.

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Ordnung schaffen und frei sein. Es klingt so einfach und ist doch recht schwer in der Umsetzung. Jeder, der schon einmal versucht hat, konsequent aufzuräumen und sich von alten Stücken zu trennen, wird sich daran erinnern, dass so manches Mal die Erinnerung gewonnen hat. Hikedo Yamashita hat einen Ansatz der sich aus drei Elementen zusammensetzt: DAN - Verzicht auf Sachen, die wir nicht (auf)brauchen können SHA - das Entsorgen ( Wegwerfen, Verschenken, Verkaufen, Zurückgeben) RI - die beiden Vorangegangenen zu erlernen und zu verinnerlichen. Sie erklärt diesen Ansatz sehr gut und kann ihn auch mit vielen Beispielen untermauern. Und immer wieder muss man staunen und nicken über das, was sie schreibt, denn in so vielen Dingen hat sie einfach recht und sie öffnet dem Leser die Augen, seinen Besitz mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Warum z. Bsp. verwenden wir das gute Geschirr, das gute Besteck nur für den Besuch, der 2-3 im Jahr vorbeikommt? Warum sind wir es im Alltag nicht wert, eben dieses Geschirr ebenfalls zu verwenden? Ich glaube, die meisten Menschen haben genau diese "guten Sachen" im Schrank stehen und nutzen sie nicht. Sie blockieren den Platz und sie werden nicht benötigt. Hier könnte man anfangen, aufzuräumen und Ordnung und Freiraum zu schaffen. Hideko Yamashita ist zudem der Meinung, dass Schränke nicht zu 100% gefüllt werden sollen. Sie meint 70% gefüllte Schränke schaffen Ordnung, weil man mit den "freien" 30% die Sachen bequem und ordentlich entnehmen und wieder reinlegen kann. Wie wahr. Es gibt noch einige weitere Denkanstöße und Beispiele, die man anwenden kann. Da dieses Buch für mich nicht das erste Buch dieser Art war, war mir einiges schon bekannt, so dass bei mir der Mehrwert etwas gering ausfiel. Aber für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzen wollen, ist es leicht zu lesen und sicherlich auch hilfreich.

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Wir kennen das nur zu gut, sich von Dingen zu trennen die man noch aus der Kindheit hat oder Spielzeug sowie Bekleidung aufzuheben für das nächste Kind oder Enkelkind, schwer Nein zu sagen wenn man was Geschenkt bekommt und am Ende dann doch nicht braucht. Wir haben schon angefangen uns von vielen zu trennen und es weiter zu geben aber dennoch finde ich ist hier noch viel zu viel was man nicht unbedingt braucht. Jedes mal wenn es mich dann wieder überkommt mit den ausmiesten bemerke ich wie gut mir das tut endlich mehr Platz zu haben und man fühlt sich befreit. Was ich nie für möglich gehalten hätte was das ausmacht.Das Buch ist gut geschrieben und was ich gut finde das die Schriftstellerin selber betroffen war und somit mitfühlen kann was in einen vorgeht. Wir empfehlen gern dieses Buch

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Sie werden Aufräumkönige genannt. Oder Clutter Consultants. Manchmal auch Entrümpelungsexperten oder einfach nur Coaches. Mit ihren Ratgebern füllen sie längst ungezählte Regalwände auf ungezählten Metern weltweit. Und dennoch ist der Trend zu aktuellen Publikationen rund um Minimalismus sowie ein einfaches und bewusstes Leben ungebrochen. Wie viel Lektüre muss man aber eigentlich konsumiert haben, um die Kunst des Loslassens zu erlernen? Aber noch interessanter: Wie viele (andere) Bücher sind – frei nach der Romanfigur Edgar Wibeau („Die neuen Leiden des jungen W.“) – in einem enthalten? Fast alle (anderen)? Ich selbst bin bei Neuerscheinungen zum Thema mittlerweile skeptisch geworden. Aber dennoch neugierig geblieben. Das Leben entrümpeln, die Seele befreien: Das verspricht die Japanerin Hideko Yamashita seit 2017 mit ihrer deutschen Ausgabe von Dan-Sha-Ri in drei simplen Schritten. Was am Ende zu drei Millionen verkauften Exemplaren rund um den Globus führte. Und zu neuen Denk- und Sichtweisen auf meiner minimalistischen Reise. Bereits 2009 veröffentlichte Yamashita ihr Buch in Tokyo und reiht sich damit neben Bestsellerautorin Marie Kondo („Magic Cleaning“) ein. Im Mittelpunkt der rund 190 Seiten steht von Anfang an das aktive eigene Ich und der Versuch, sich wie beim Yoga von der Anhaftung an alles Materielle zu lösen und damit das unter dem Gerümpel begrabene Selbst wieder freizuschaufeln. Wer sich den Prinzipien und der Methode von Dan (Dinge verweigern), Sha (Wegwerfen) und Ri (Befreien und auf das Wesentliche konzentrieren) anschließt, muss sich für eine aktive Beziehung zum Jetzt entscheiden. Denn die existentielle Frage ist, ob wir Hier und Heute zu einem Gegenstand eine lebendige Beziehung pflegen und wie wir unser Zeitgefühl von „Jetzt“ definieren. Als unmittelbare Gegenwart? Als Zukunft, die jeden Moment eintreten kann, oder als ein Festhalten, gar als ein Klammern an der Vergangenheit? Frei nach Pareto lautet das Fazit: Ich habe den Eindruck, dass tatsächlich bei 80 Prozent der Objekte in einem Haus die Zeitachse entweder in die Vergangenheit (>>zu schade<<) oder in die Zukunft (>>irgendwann brauche ich es<<) verschoben ist. Die übrigen 20 Prozent haben ihre Zeitachse ganz im >>Jetzt<<. Vermüllen heißt energetisch Vergammeln Sind wir folglich Sklaven unseres Besitzes oder „beherrschen“ wir die Dinge? Überlegungen, auf die es unzählige individuelle Antworten gibt. Um diese für sich zu bekommen, arbeitet die Verfasserin mit zahlreichen (Sprach-)Bildern. Sie führen einem schonungslos vor Augen, dass das Zuviel an Gerümpel im schlimmsten Fall einem energetischen Vergammeln gleichkommen und als äußeres Zeichen für Stillstand gelten kann – bis hin zu körperlichen Beeinträchtigungen wie schlechtem Schlaf, den die Berge von Kram uns förmlich rauben, bis unter die Decke, unter der man im doppelten Sinne liegt. Davor hatte übrigens auch schon Declutter-Koryphäe Karen Kingston gewarnt ebenso wie vor einem möglichen Zusammenhang von Konsumrausch und Völlerei. Dan-Sha-Ri greift etliche Szenen aus dem Alltag auf und unterzieht sie einer genauen Analyse, darunter die Frage, warum ein voller Kleiderschrank dennoch assoziieren kann, nichts zum Anziehen zu haben. Love people. Use things. The opposite never works (The Minimalists) Welche Sichtweise mir in diesem Zusammenhang besonders gefallen hat, war neben der Konzentration auf das Jetzt der Tipp, den Fokus auf sich selbst, d.h. auf das Subjekt zu setzen. Nicht auf die Dinge. Die Idee dahinter: Dinge bekommen erst ihren eigentlichen Wert, wenn wir sie auch benutzen. Tun wir das nicht und laden Gegenstände mit einem Gefühl von „Zu schade zum Wegwerfen“ auf, verschiebt sich das Subjekt-Objekt-Verhältnis zu unseren Ungunsten. Kleiner Trick: Fragen Sie sich also öfter mal, ob Sie (als Subjekt) im Mittelpunkt Ihres Lebens und Denkens stehen oder die Objekte um Sie herum. Entscheiden Sie dann, welche Objekte Sie wirklich brauchen und auf welche Sie nun verzichten können. Weil Leben und leben ständigen Wandel und Veränderung bedeuten, ändert sich auch unser Verhältnis zu den einzelnen Besitztümern, mehr noch: Viele Minimalistinnen und Minimalisten einschließlich unsereiner haben von Zeit zu Zeit das Gefühl, dass das Aussortieren kein Ende nimmt. Bei Dan-Sha-Ri sagen wir, dass nun der >>Gerümpel-IQ<< gestiegen ist. Aus Erfahrung sagt Minimalismus21, dass man auf einmal Sachen loslassen kann, von denen man es nie für möglich gehalten hätte. Eine typische Bewusstseinsänderung. Und die muss am eigenen Verhalten trainiert werden. Lernen durch Wiederholungen sozusagen. Frei nach der Autorin lassen sich dann sogar überflüssige Informationen und langjähriges Gerümpel im Kopf aussortieren. Dinge werden von Menschen und/ oder von Maschinen unter Einsatz von Rohstoffen und Ressourcen gemacht. Deswegen sollten wir ihnen nicht achtlos und unkritisch begegnen. Aber, so viel sei gesagt, Willen und Emotionen sucht man bei ihnen ebenso vergeblich wie ein Gefühl von Unendlichkeit. Denn Besitz ist letzten Endes nur eine Illusion auf Zeit.

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Hideko Yamashita, Japans bekannte Aufräumexpertin, gibt seit vielen Jahren Kurse, in denen sie ihre auf Begriffen und Sichtweisen des Yoga basierenden DAN-SHA-RI vermittelt. DAN steht für den Verzicht auf Sachen, die wir nicht (auf)brauchen können, SHA für das Entsorgen ( Wegwerfen, Verschenken, Verkaufen, Zurückgeben) und RI dafür, die beiden Vorangegangenen zu erlernen und zu verinnerlichen. Ich habe schon mehrere Aufräumratgeber gelesen, meist waren es Tipps mit drei oder vier Aufräumkisten, sortiert nach unterschiedlichsten Gesichtspunkten. Der Erfolg war nie besonders groß, denn grundlegend wurde nichts verändert. Dieser Ratgeber wirkt da ganz anders: Die Autorin vertritt die Meinung, dass es keinen Sinn macht, Gerümpel aufzuräumen; man muß Überflüssiges entsorgen und hat dann genug Platz in den Schränken um alles leicht und locker zu verstauen. Die erste Stufe besteht darin, wirklichen Müll zu entsorgen, also Dinge wegzuwerfen ohne zu sortieren. Im nächsten Schritt, werden alle Dinge, die man in der Gegenwart nicht braucht dorthin gebracht, wo sie gebraucht werden und bei Einkäufen hinterfragt, ob man diesen Gegenstand wirklich braucht. Hideko Yamashita hat ihre Methode so erfrischend, einfühlend und unglaublich motivierend geschrieben, was nicht zuletzt auch an ihren vielen Fallbeispielen liegt, in denen ich mich immer wieder erkannt habe und über mich selber lachen mußte. Sie beschreibt Zustände mit Bildern, die man als Leser sehr leicht verinnerlichen kann und sie so aus einem selber hilfreich bei der Umsetzung dieser Methode zur Hand hat. Für mich waren viele neue Sichtweisen, auf Dinge, die ich später noch benutzen, geschenkt bekommen habe oder, die ich zu wertvoll zum entsorgen fand dabei und endlich schaffe ich es, auch solche „Schätze“ loszulassen. Wenn auch vielleicht die Sicht, dass der Zustand einer Wohnung die Probleme der Menschen, die darin leben, aufzeigt, nicht vollkommen neu ist, so hat Hikedo Yamashita mir dennoch in vielem die Augen geöffnet. Besonders spannend waren für mich unter anderem ihre Ausführungen zum Selbstbild, das man auch an den alltäglich benutzten Gegenständen, z.B. Gläser oder Geschirr, im Vergleich zu denen, die verwendet werden, wenn Besuch da ist, auslebt und sich selber mehr wertschätzt, wenn man die einfache Version fortgibt und selber immer die edlere nutzt. Zudem habe ich auch eher zu denen gehört, die sich für neue Ordnungssysteme interessiert haben, statt nur die schönsten Dinge für den täglichen Gebrauch zu behalten und diese problemlos in den vorhandenen Schränken übersichtlich und ordentlich zu verräumen. Ich denke, jeder kennt das sich einfach zuviel im Laufe der Jahre ansammelt. Dieser Ratgeber hilft zu erkennen, was von allem Vorhandenen wirklich für einen da ist und, was man einfach loslassen muß ( und mit dieser Methode auch kann) um ein leichteres Umfeld und Leben zu haben. Von diesem Aufräumratgeber bin ich völlig begeistert, denn es ist der erste, der wirklich nachhaltig etwas verändert hat – in meinem Kopf und in meiner Wohnung und deshalb muß ich ihn einfach wärmstens weiterempfehlen.

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