Leserstimmen zu
Dan-Sha-Ri: Überflüssiges loswerden, das Leben aufräumen

Hideko Yamashita

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Weniger ist mehr

Von: Bo

12.04.2017

In der Einleitung wird Dan Sha Ri als die Kunst, durch Aufräumen sich selbst besser kennen lernen, beschrieben. Das macht neugierig und so erfährt man im ersten Kapitel was Dan Sha Ri ist. Die verschiedenen Zusammenhänge von Ordnung schaffen werden erklärt und was bewusst und unbewusst uns daran hindert. Von es ist zu schade zum Wegwerfen, zu kostbar zum Benutzen bis hin zum Sammeln von Gerümpel. Die Aussage, dass die Dinge ihren Wert erst durch das Verwenden erhalten hat mich zum Nachdenken gebracht. Warum soll man nicht das kostbaren Glas oder die schöne, teure Tasse auch mal im Alltag benutzen? Im nächsten Kapitel wird die Frage warum wir nichts wegwerfen können und wir Dinge so hartnäckig festhalten erklärt. Dazu gibt es Fallbeispiele in denen die Autorin die Zusammenhänge von Ansammlung von Gerümpel und die Belastung auf Körper und Seele zeigt. Man setzt sich auseinander mit dem unreflektierten konsumieren, um dadurch Veränderungen zu schaffen. Ballast loswerden auf seelischer und materieller Ebene, wie das dann funktioniert wird in den nächsten Kapiteln beschrieben. Das Ordnung schaffen nach verschiedenen Methoden. Ordnung der Gedanken genauso wie Ordnung schaffen nach der 70-50-10 Prozent Regel. Weiter Methoden und dazu verschiedene Beispiele helfen einem die Hürde des Entrümpelns zu nehmen und die Kunst des Wegwerfens zu erlernen. Fazit: Seelischen und materiellen Ballast abwerfen und uns befreien, Minimalismus und damit auch für sich Freiräume schaffen, darum geht es in diesem Buch. Ein Ratgeber der einem eine andere Sicht auf das Aufräumen, das Entsorgen und das Leben mit weniger Konsum schafft. Aber auch den Blick schärfen will was wichtig für einen ist und was man letztendlich braucht. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es mir am Anfang schwer gefallen ist, sich auf die Zusammenhänge von den japanischen Bedeutungen und Ordnung schaffen einzulassen.

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Ich habe schon länger nach so einem Buch gesucht, da ich die Thematik sehr interessant finde. Ich persönlich komme auch lieber in ein schön aufgeräumtes nach Hause heim, als in eine halbe Müllhalde, deswegen suche ich nach Tipps wie ich das am besten anstellen kann. Das Buch war schön aufgebaut, man bekommt erst einmal erklärt was Dan-Sha-Ri überhaupt bedeutet und wie man damit umgeht. Es gibt in dem Buch ein paar Illustrationen, die schön veranschaulichen, was passiert wenn wir nicht nach dem Prinzip des Dan-Sha-Ri leben und wie das ganze auch in die Psyche gehen kann. Ich habe tolle Tips bekommen wie man die Dinge, die man zu Hause rumstehen hat Katalogisiert und abwägt ob man sie noch braucht oder verschenkt, wegschmeißt oder spendet. Ich persönlich horte auch einigen Kram, der mir zum Beispiel nie wieder passen wird, oder Zeitschriften die ich nie wieder anschauen werde. Das Buch hat mir so ein bisschen die Augen geöffnet und ich denke ich werde bald mal zum Entrümpeln anfangen :) Es gab auch tolle Fallbeispiele, in denen man sich teilweise sehr gut wiedererkennt und die einem zeigen das es nicht nur mir so geht, sondern auch vielen anderen. Es ist also nichts schlimmes, wenn man zu viel kram hat. Es geht vielen Menschen so und man kommt da auch wieder raus. Zum Schluss gab es noch 2 Seiten mit Bildern, die eine Küche und ein Wohnzimmer im Vorher- Nachhervergleich zeigten. Das hat mir gut gefallen, denn so sieht man wie viel wohler man sich fühlen kann, wenn nicht überall Dinge herumstehen oder liegen. Die Autorin: ideko Yamashita ist Japans bekannteste Aufräum- und Entrümpelungsexpertin. Basierend auf der Yoga-Philosophie und der jahrelangen Erfahrung aus ihrer eigenen Beratungspraxis entwickelte sie die Methode Dan-Sha-Ri, die mittlerweile Millionen Anhänger hat. Mit Dan-Sha-Ri wird es möglich, überflüssige Dinge endlich loszulassen und dadurch das eigene Leben von seelischem Ballast zu befreien. Fazit: Ein tolles Buch, das man gelesen haben sollte. Ich nehm viele Tips mit und passe nun besser auf ob ich die Dinge die ich mir kaufe, auch wirklich brauche.

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Meine Zusammenfassung und Bewertung: Oftmals verwundert einen die japanische Bescheidenheit, ist sie doch ganz anders als unser europäisches Verständnis. Wir können in diesen Dingen viel von den Japanern lernen. Gerade weil sie teilweise sehr beengt wohnen, sind sie Künstler, wenn es darum geht auch in der kleinsten Ecke Platz für Wohnraum zu schaffen. Während unsere Wohnzimmer vollgestellt sind, mit allerlei Deko oder wie wir Hessen sagen "Nippes", beschränkt sich der Japaner auf schöne Kleinigkeiten, die er gekonnt in Szene setzt. Doch mit dem Prinzip des DAN-SHA-RI können wir uns die japanische Bescheidenheit in unser Zuhause holen. Yamashita-san erklärt uns wie man unnötige Dinge erkennt, sie aussortiert und anschließend entsorgt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Dabei geht es unter anderem darum, das Gefühl etwas in Zukunft vielleicht doch noch zu brauchen loszulassen. Wie oft holt man ein bestimmtes Kleidungsstück, was man eigentlich nie getragen hat, aus dem Kleiderschrank und legt es zurück, mit der Begründung, es vielleicht doch einmal in Zukunft zu tragen. Aber meistens vergammelt es auch weiterhin im Schrank und nimmt unnötigen Platz weg. Befreit man sich aber von all den unnötigen Dingen die einen umgeben, schafft man Platz, um die wesentlichen Dinge im Leben wert zu schätzen. Yamashita-san fordert den Leser auch dazu auf sein feines Geschirr oder die teure Teetasse nicht mehr im Schrank zu lassen, sondern sie im Alltag zu gebrauchen. Denn oft sind wir uns für diese teuren Stück zu schade und machen uns selber damit schlecht. Viele ihrer Aussagen regen zum nachdenken an und sind sehr schlüssig.Witzigerweise gibt es aber auch Japaner, die das DAN-SHA-RI noch lernen müssen, sind also nicht alle so ordentlich :-) Die Übersetzung vom japanischen ins deutsche ist hier recht gelungen, da sich der Text flüssig liest und der Inhalt sehr gut rüber kommt. Das Buch enthält diverse kleine Zeichnungen die das geschriebene Wort nochmal verdeutlichen. Meine persönliche Umsetzung des DAN-SHA-RI: Alles was Yamashita-san in ihrem Buch beschreibt, lässt sich ohne große Probleme leicht und schnell umsetzten. Ich habe sofort begonnen meine überflüssigen Sachen zu sortieren und stellte schnell einen Erfolg fest. Unter anderem sind sehr viele Bücher aus meinen Regalen und Anziehsachen aus meinem Kleiderschrank aussortiert worden. Ich hatte Blusen, die ich nie getragen habe, die aber noch wie neu waren. Wir müssen auch nicht alles was wir aussortieren wegwerfen, vielmehr hält Yamashita-san dazu an, diese Sachen zu verschenken oder weiter zu geben z.B. an jemanden der sie vielleicht gerne mag oder braucht. Besonders schwer ist es mir mit den Büchern gefallen, aber da ich einfach keinen Platz für sie habe sind sie mir ein großer Ballast geworden. Ich werde viele verschenken an öffentliche Einrichtungen. Nach dem Aussortieren habe ich mich gleich viel besser gefühlt und ich weiß, dass ich noch lange nicht am Ende bin. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich nicht mehr wohl in ihrer Wohnung fühlen, weil sie einfach zu viel Zeug haben und es sie Unmengen an Zeit kostet ihre Wohnung zu putzen. Mit weniger Sachen kann man sehr viel Zeit bei der Reinigung sparen und man fühlt sich gleich viel besser, wenn die Ecken nicht so vollgestellt sind :-) Weil das Buch mich überzeugt und mir geholfen hat, kann ich hier volle fünf Sterne geben.

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Die japanische Zeitung The Japan Times fasst es kurz zusammen: DAN-SHA-RI ist die Lösung für eines der Probleme unserer Zeit: Das Immer-mehr-haben-Wollen. Autorin Hideko Yamashita entrümpelt in Workshops und Kursen weltweit das Leben der Kursteilnehmer und „befreit die Seele.“ Doch was steckt hinter der japanischen Erfolgsmethode? Dan, Sha und Ri sind drei japanische Begriffe, die soviel bedeuten wie zurückweisen, wegwerfen und sich vom Wunsch zu trennen, materiellen Besitz anzuhäufen. Ganz pragmatisch gesprochen: Verabschieden Sie sich von allem überflüssigen Gerümpel und schaffen sie endlich wieder Platz in ihrem Leben! Entsorgen Sie konsequent alles, was sie nicht mehr brauchen oder noch gar nie gebraucht haben! Die Folge der japanischen Entrümpelungsstrategie: Nebst dem materiellen Ballast lassen Sie auch den seelischen Ballast los, fühlen sich befreiter, leichter und glücklicher. Ein weiterer Nebeneffekt ist natürlich der, dass Ihnen zukünftiges Aufräumen erspart bleibt. Ist Dan-Sha-Ri Praktisch umsetzbar? Der Unternehmensberater Masami Tazaki, der in der Mongolei Betriebswirtschaft unterrichtete, kam zum Schluss, dass die Mongolen von allen Völkern der Welt in ihrem Lebensstil Dan-Sha-Ri am besten umsetzen. Die Erklärung dafür ist einfach: die meisten Mongolen haben es sich abgewöhnt, materielle Güter haben zu wollen, und können mit wenigen Begierden leben. Das liege wohl daran, dass die Mongolen als ursprüngliches Nomadenvolk in Jurten lebten und nur das Notwendigste besaßen. Je weniger sie besaßen, desto mehr verblasste auch die Gier nach Besitz, und umso reicher wurden sie in der Seele. Was philosophisch klingt und ist, wird in fünf Kapiteln praktisch fassbar gemacht: Das Werk erklärt, weshalb wir an Dingen festhalten wollen, zeigt, dass die Kraft der Entscheidung ausmacht, wie Dinge sortiert, aufgeräumt, verstaut oder gar entsorgt werden können. Unser Fazit Was anfänglich als philosophisches, esoterisch angehauchtes Selbsthilfebuch erscheinen mag, ist in Wirklichkeit ein sehr praktischer, gut umsetzbarer Ratgeber, der Ordnung schafft, den eigenen Putzaufwand reduziert und schließlich Kosten spart – und das ist es im Endeffekt, was die meisten von uns wirklich glücklich macht.

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