Leserstimmen zu
Der Bruder des Königs

George R.R. Martin, Gardner Dozois

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Dies ist die zweite Kurzgeschichtensammlung, die von George R.R. Martin und Gardner Dozois herausgegeben wurde. In der Vorgänger-Sammlung " Königin im Exil" ging es um starke Frauen, Kämpferin. Hier widmen sich die Autoren den Schurken. In "Der Bruder des Königs" sind 21 Kurzgeschichten von ganz verschiedenen Autoren vertreten. Das Genre ist dabei nicht festgelegt! Den Autoren wurde bei der Wahl des Genre freie Hand und Gedanken gelassen, sodass es eine bunte Mischung gibt. Die einzige Premisse: es sollte einen Schurken geben! Hier mal eine Aufzählung: Joe Abercrombie - Harte Zeiten allerorten Gillian Flynn - Die unheimlichen Geschehnisse in Carterhook Manor Matthew Hughes - Das Wirtshaus der sieben Segen Joe R. Lansdale - Tillie Michael Swanwick - Der Fall Petticoats David W. Ball - Provenienz Carrie Vaughn - Die Goldenen Zwanziger Scott Lynch - Ein Jahr und ein Tag im alten Theradane Bradley Denton - Mit Pauken und Trompeten Cherie Priest - Schwermetall Daniel Abraham - Liebe ist Paul Cornell - Eine bessere Art zu sterben Steven Saylor - Unsichtbar in Tyros Garth Nix - Die Fracht aus Elfenbein Walter Jon Williams - Diamanten aus Tequila Phyllis Eisenstein - Die Karawane nach Nirgendwo Lisa Tuttle - Der seltsame Fall der toten Ehefrauen Neil Gaiman - Wie die Marquis seinen Mantel zurückbekam Connie Willis - Jetzt im Kino Patrick Rothfuss - Der Blitzbaum George R. R. Martin - Der Bruder des Königs "Genre schränken uns ein und machen uns klein. Damals wie heute bin ich der Ansicht, dass es einfach nur gute und schlechte Geschichten gibt, und auch heute noch ist das die einzige Unterscheidung in der Literatur, die für mich wirklich zählt." Seite 15 , Georg R.R Martin Diese Vorgaben machten das Buch für mich zu einem wahren Erlebnis, da es nicht nur Fantasy war, wie ich dachte...sondern einfach wirklich viele Genre auf ein Buch trafen. Auch hier kann ich wieder ohne negativen Beigeschmack sagen, es war nicht alles meins, aber es hatte halt alles seinen eigenen Stil, den ich persönlich sehr schön fand! Alles in allem fand ich es sehr gelungen und beide Schätze machen sich auch alleine wegen der tollen Cover sehr gut in meinem Regal 😁 Aufschlagen und entführen lassen 😊

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Inhalt Einundzwanzig Kurzromane zum Thema "Schurken" werden in dieser Anthologie ihren Platz im Regal finden. Unter GRRM und Gardner Dozois wurden Kurzromane von namenhaften Autoren wie Patrick Rothfuss, Garth Nix, Joe Abercrombie, Neil Gaiman und Gillian Flynn zusammengefasst. Alle widmen sie sich der zwielichtigen und beliebten Sorte von Figuren - den Schurken. Meine Meinung Mich hat dieses Buch zuallererst angesprochen, weil es eine Geschichte von GRRM enthält, denn bisher hatte ich noch keine physische Ausgabe irgendeines Textes von ihm. Dann kam hinzu, dass auch Patrick Rothfuss in der Anthologie vertreten war und dann musste ich es haben. Als ich es dann das erste Mal in der Hand hielt, wollte ich zugleich in die Luft springen (Was ich auch getan habe.) und damit Gewichtheben machen. Denn Mann, was ist das für ein Schinken! Einundzwanzig Kurzromane klingen doch gar nicht so viel, warum, also ist es so dick? Tja, das liegt an dem falschen Verständig an Kurzromanen, dass ich hatte. Irgendwie habe ich diese mit den Kurzgeschichten gleichgesetzt. Nun ... Das sollte man nicht tun. Die Kurzromane umfassen zwischen 50 und 40 Seiten und haben alle eine kleine Kurzbiografie des Autors vorangestellt. Das ist für Neu-Leser ziemlich praktisch, obwohl sie danach trotzdem keine Ahnung von den Werken des Autors haben. Ich kannte nämlich genau vier der Autoren, wenn auch nicht alle durch ihre Bücher. Gillian Flynn zum Beispiel, kenne ich nur durch die Verfilmung von Gone Girl und GRRM durch die Serie Game of Thrones. Was mir an den Kurzromanen gefallen hat, war zum Ersten, dass man einen Einblick in die Welten und Schreibstile der Autoren gewonnen hat, ohne sich ein ganzes Buch von ihnen kaufen zu müssen und dann festzustellen - Nee, ist nix. Zum Anderen hat natürlich jeder Autor eine andere Interpretation von Schurken. Als Leser bekommt man dadurch eine ganze Bandbreite an Schurkenvariationen und kein Schurkentyp tauchte zweimal auf. Manche hätte ich nicht einmal als Schurken enttarnt - Wie zum Beispiel Bast aus Der Name des Windes. Soziale Stellungen und moralische Ansichten definieren wesentlich, was der Leser als Schurke sieht und in diesem Buch wurde dieser Begriff gedehnt und auf die Probe gestellt. Die Umstände in denen die Schurken "lebten" waren auch sehr unterschiedlich, ob nun in unserer Welt oder einer Fantasywelt hat natürlich das Verhalten und die Möglichkeiten eines Schurken begrenzt. Sie sind Meister im Beugen und Umgehen von Regeln und Gesetzen, oder brechen sie eben auch, wenn es ihren Zielen dient. Manche Schurken sind skrupellos und manche hatten doch wieder erstaunlich viel Ehrgefühl und Moral. Auch Toleranz in Ethnien und Geschlecht war Gegenstand vieler Kurzromane. Und zudem haben ein paar Autoren einen neuen Leser bekommen - mich. Joe Abercrombie hat mich mit seiner Schnitzeljagd durch eine ganze Gruppe von Schurken für sich gewinnen können und auch Garth Nix hat mich von seiner schrägen, aber coolen Geschichte überzeugen können. Fazit Mir hat diese Anthologie viel mehr gebracht, als zunächst erwartet. Meine Wunschliste hat dabei erheblichen Zuwachs bekommen und mir hat auch einfach die Vielfalt der Romane gefallen. Auch wenn die Schurken im Vordergrund stehen, kann ein aufgeweckter Leser viel zwischen den Zeilen lesen und noch so einiges mehr entdecken. Dieses Buch ist also definitiv eine Empfehlung wert und ich hoffe, dass ihr vielleicht einen neuen Lieblingsautor in ihm finden könnt. Alles Liebe, eure Charlotte

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In dem Buch " Der Bruder des Königs und 20 weitere Kurzromane " gibt es insgesamt 21 Kurzromane inklusive eine nebenstory zu Game of Thrones. In diesem Buch geht es um Schurken in allen Genres. Die 21 Autoren haben sich mit verschiedenen Schurken in verschiedenen Welten entschieden. Zum beispiel ging es einmal um eine " Hellsehrerin und einen kleinen bösen jungen " oder Dieben oder oder oder. Den was ist den bitte eine Story ohne einen richtigen Schurken gegen den der Held kämpfen muss. Eine Geschichte gewinnt doch erst ihren Reiz mit ihrem Schurken, was wäre Harry Potter den ohne Voldemord oder meinem Schatz Draco Malfoy😍❤ und was wären die Chroniken der Unterwelt ohne Valentine? Die Schurken machen doch die ganze Geschichte aus und nun haben sie endlich ein eigenes Buch bekommen geschrieben von 21 wundervollen Autoren. Über den Schreibstil kann man nicht viel sagen, weil die Autoren alle einen anderen individuellen Schreibstil haben. Aber ich kann mich nicht beklagen, sie waren alle wirklich sehr gut. Ich liebe ja allgemein Bücher mit mehreren Kurzgeschichte, weil man viel mehr Einblicke in verschiedene Welten bekommt und es einfach immer spannend bleibt, weil es einfach do. schnell tuende ist und einem gar nicht die Zeit bleibt das langweilig zu finden. Und ich liebe Schurken also ging es nochmal doppelt so schnell vorbei. Also ich bin wirklich begeistert von dem Buch und es war schon schon ein Argument mir das Buch zu holen das es eine NebenGeschichte Game of Thrones gibt. Also ich gebe volle Punktzahl und hoffe das ihr euch alle das Buch holt.

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Erscheinungsdatum: 28.11.2016 Autor: George R. R. Martin / Gardner Dozois Seitenzahl: 1054 Seiten ISBN: 978-3-7645-3175-1 Klappentext: Über 1000 Seiten – eine Anthologie der Extraklasse Jeder mag Schurken, dabei sind sie oft käuflich, handeln moralisch fragwürdig oder sind politisch inkorrekt. Und gerade deswegen stellen Schurken den eigentlichen Helden so häufig in den Schatten. Denn was wäre Star Wars ohne Han Solo oder Game of Thronesohne Tyrion Lennister? George R.R. Martin und Gardner Dozois haben einundzwanzig Stories zusammengetragen – unter anderem von Patrick Rothfuss, Joe Abercrombie und Scott Lynch –, die sich den beliebtesten Charakteren aller Genres widmen: den Schurken. (Cover, Klappentext by Penhaligon) Rezension: G. R. R. Martin und Gardner Dozois sind losgezogen und haben sich auf die Suche nach Schurkengeschichten aus den verschiedensten Genren gemacht. In dieser Sammlung von Geschichten schreiben 21 unterschiedliche Autoren über das Thema "Schurken" dabei wurden ihnen keine weiteren Anforderungen gestellt, das heißt: Alles ist möglich! Die vorkommenden Autoren sind: Joe Abercrombie Gillian Flynn Matthew Hughes Joe R. Lansdale Michael Swanwick David W. Ball Carrie Vaughn Scott Lynch Bradley Denton Cherie Priest Daniel Abraham Paul Cornell Steven Saylor Garth Nix Walter Jon Williams Phyllis Eisenstein Lisa Tuttle Neil Gaiman Connie Willis Patrick Rothfuss George R. R. Martin Puh, eine ganze Menge, aber was soll man zu den vielen Geschichten erzählen? Ich möchte nicht zu viel zum Inhalt der einzelnen Geschichten preisgeben, da viele von ihnen durch den gut eingesetzten Überraschungseffekt nachhaltig im Kopf bleiben und zum Nachdenken anregen. Aber soviel kann ich euch verraten: Jede einzelne Geschichte ist eine kleine Wundertüte, deren Inhalt und Genre man vor der letzten Seite nur schlecht erraten kann. Selbst wenn der Autor im Vorwort das Genre bereits angedeutet hat, trifft man immer wieder auf unerwartete Wendungen. Durch die vielen Autoren gibt es natürlich auch einen sehr abwechslungsreichen Stil und immer wieder eine neue Herangehensweise an das Thema "Schurken". Jeder der Autoren hat das vorgegebene Thema auf seine eigene Art und Weise interpretiert und umgesetzt, dies führt zu immer neuen Plotvarianten und einem spannenden Leseerlebnis. Leider ziehen sich aber auch einige der Kurzromane sehr in die Länge, was zum Teil dem Schreibstil des Autors oder der Handlung der vorliegenden Geschichte geschuldet ist. Hierbei muss ich aber erwähnen, dass es bei einer derartig großen Ansammlung der verschiedensten Genre verständlich -schon fast vorhersehbar- ist, wenn dem Leser nicht alle Genre gleichermaßen zusagen. Bewertung: Wie bereits erwähnt haben mir viele der vorhandenen Kurzromane sehr gefallen und mich noch eine ganze Weile über den Inhalt der jeweiligen Geschichte nachdenken lassen. Im exakten Gegenteil dazu gab es aber auch einige Storys, die sich dermaßen gezogen haben, dass ich ganze Abschnitte nur überflogen habe, um zur nächsten Geschichte zu gelengen. An für sich ist diese Anthologie, mit ihren ca. 23 Stunden Lesevergnügen, eine sehr schöne Lektüre, um in eine andere Welt abzutauchen, und sich der Welt der Schurken hinzugeben. (und sollte einem eine der Geschichten gar nicht zu sprechen, kann man sie immer noch überspringen ;)) 8/10 bzw. 4/5 Sterne ★★★★★★★★☆☆ PS Danke an den Penhaligon Verlag, dass ich diese Anthologie rezensieren drufte!

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George R.R. Martin & Gardner Dozois „Der Bruder des Königs“ (penhaligon) Jeder mag Schurken, dabei sind sie oft käuflich, handeln moralisch fragwürdig oder sind politisch inkorrekt. Und gerade deswegen stellen Schurken den eigentlichen Helden so häufig in den Schatten. Denn was wäre Star Wars ohne Han Solo oder Game of Thrones ohne Tyrion Lennister? George R.R. Martin und Gardner Dozois haben einundzwanzig Stories zusammengetragen – unter anderem von Patrick Rothfuss, Joe Abercrombie und Scott Lynch –, die sich den beliebtesten Charakteren aller Genres widmen: den Schurken. George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Gardner Dozois wuchs in Massachusetts auf. Er wurde u.a. zweimal mit dem Nebula Award, fünfmal mit dem Hugo Award und 16 (!) mal mit dem Locus Award ausgezeichnet. Mit Königin im Exil errang er den World Fantasy Award für die beste Anthologie. Er lebt zurzeit in Pennsylvania. © penhaligon Meinung zur Veröffentlichung: Jedermann liebt coole Schurken … auch wenn wir es hinterher manchmal bereuen. So beginnt Autor und Mitherausgeber George R.R. Martin seine Einführung. Erneut haben sich George R.R. Martin und Gardner Dozois zusammengetan, um eine genreübergreifende Anthologie von Novellen und Kurzgeschichten zu präsentieren, die beweist, wie unterhaltsam es sein kann, sich als Leser nicht nur auf eine Literaturgattung zu fokussieren, sondern auch für andere Genres offen zu sein. Der inhaltliche Aufhänger waren die eingangs erwähnten Schurken und Taugenichtse, denen sich die einundzwanzig Kurzgeschichten und Novellen der hier versammelten Autorinnen und Autoren auf so unterschiedliche wie unterhaltsame Weise widmen. So begibt man sich neben der Fantasy in die Gefilde des Science Fiction oder Thriller und trifft sowohl auf bekannte als auch neue Figuren. Waren die Geschichten der mir bekannten Schriftsteller sehr unterhaltsam, gab es zudem zahlreiche Anregungen für mir bis dahin noch nicht bekannte Autorinnen und Autoren, von denen ich mir nun unbedingt weitere Bücher zulegen muss. So unterschiedlich die Autoren, so abwechslungsreich die Genres. Neil Gaiman, Joe R. Lansdale, Gillian Flynn, George R. R. Martin, Joe Abercrombie und Lisa Tuttle, dies sind nur einige der Namen, die sich in ihren Geschichten mit Betrügern, Dieben, und Halunken beschäftigen. Ein Thema, dem sich meiner Meinung nach viel mehr Geschichtssammlungen widmen sollten, denn wer übt in der Literatur und/oder dem Film mehr Faszination aus, als eben diese Gruppierung Mensch! Der Bruder des Königs (Originaltitel: „Rogues“, 2014) erscheint als schön gestaltetes Paperback mit Klappenbroschur bei penhaligon (1.056 Seiten, €19,99). Zu jeder der 21 Novellen und Kurzgeschichten gibt es eine informative Kurzbiografie zum jeweiligen Autor, als Einstimmung in die abwechslungsreichen Geschichten gibt es eine Einführung vom Herausgeber George R.R. Martin. Für die Übersetzungen sind Andreas Helweg, Andreas Kasprzak, Michaela Link und Tobias Toneguzzo verantwortlich. Der Bruder des Königs ist eine äußerst unterhaltsame und unglaublich abwechslungs- und facettenreiche Sammlung von Geschichten, die die derzeit besten und interessantesten Autoren der unterschiedlichen literarischen Genres vereint. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Christian Funke

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Meine persönliche Meiung Das Cover: Die Buchgestaltung ist hier typisch für die Bücher von George R. R. Martin. Man sieht direkt, dass es sich bei diesem Buch um Fantasy handelt. Das Buch macht sich alleine schon wegen dem schicken Cover gut in meinem Buchregal neben der “Game of Thrones“ - Reihe. Inhalt: Bei diesem über 1000 Seiten langen Werk handelt es sich um eine Antologie, bei der viele berühmte Autoren mitgewirkt hatten. Am meisten hatte ich mich jedoch, wie könnte es auch anders sein, als Riesenfan von George R. R. Martin, auf seine Geschichte gefreut. Der Bruder des Königs, so lautet ja auch der Titel des Buches ist wieder eine wahnsinnig fantasiereiche und spannende Geschichte aus Westeros. Prinz Daemon, um den es hauptsächlich geht, durfte ich bereits in der Antologie “Königin im Exil“ kennen lernen. Hier wird nochmal um die Affaire zu seiner Nichte Rhaenyra und den Tanz der Drachen eingegangen. An für sich aber bot diese Geschichte leider nichts Neues mehr, sondern lediglich wurden die Geschehnisse aus “Königin im Exil“ aus der Sicht von Prinz Daemon geschildert. Allerdings fand ich das nicht schlimm, denn ich befand mich wieder in der Welt von Game of Thrones mit all seinen Intrigen, Königshäusern und Drachen wieder. Von den anderen Geschichten hat mich jede einzelne in Atem gehalten, denn jede bot für sich ein besonderes Abenteuer. Ganz besonders hat mir hier gefallen, dass Neil Gaiman, Patrick Rothfuss und Joe Abercrombie bei diesem Meiserwerk von Antologie mitgewirkt hatten. Erst dachte ich: „oh je, das sind über 1000 Seiten, das dauert sicher lange, bis ich das Buch durch habe“, jedoch war dem gar nicht so. Rasch hatte ich das Buch durch und war am Ende sogar traurig, dass ich es dann doch so schnell gelesen hatte. Fazit: Für Fans von George R. R. Martin ist dieses Buch eine wundervolle Ergänzung und darf im Buchregal natürlich nicht fehlen. Mir hat das Buch viele tolle Lesestunden beschert und dafür hat es von mir auch die volle Punktezahl verdient.

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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Und wieder einmal haben sich George R. R. Martin und Gardner Dozois zusammengeschlossen, um uns eine Anthologie von 21 Kurzgeschichten herauszubringen, bei denen man sich nicht auf Geschichten eines Genres festlegt, sondern die sich um ein gemeinsames Thema drehen, wie es auch schon bei ihrer ersten Anthologie „Königin im Exil“ der Fall war. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Präsentiert werden uns in „Der Bruder des König“ eine Vielzahl von verschiedenen Geschichten und Welten, welche von 21 Autoren verfasst wurden und wieder einmal die verschiedensten Genres bedienen. Das übergreifende Thema des Bandes sind diesmal die Abtrünnigen, Antihelden, die Schurken und bösen in so man einer Geschichte. Die Titelgebende Geschichte ist diesmal von Goerge R. R. Martin und schließt den Roman, wie auch schon beim letzten Mal, ab. Martin hat diesmal aber auch die Einleitung des Buches geschrieben und so ziert Dozois Name diesmal lediglich das Cover. Ein paar der mitwirkenden Autoren hat man bereits in „Königin im Exil“ kennengelernt, wie Joe Abercrombie und Carrie Vaughn, die meisten jedoch haben Martin und Dozois neu hinzugezogen, wobei es sich hier wieder vor allem um größere Schriftsteller wie Neil Gaiman oder Patrick Rothfuss handelt. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Gestaltung ähnelt „Königin im Exil“, ist diesmal jedoch eher in Rotbrauntönen gehalten und wird wieder von Waffen, diesmal wunderschönen Dolchen, geziert. Auf mich macht es den Eindruck, als würden hinter dem Cover unzählige Diebe und Kämpfe warten, wobei das sogar auch auf die ein oder andere Geschichte zutrifft. Das Buch wird durch eine Einleitung von Martin eröffnet, sowie auch jede Kurzgeschichte kurz mit einem Abriss über den folgenden Autor gibt und man den Leser kurz auf dessen Geschichte vorbereitet. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich fand es wieder einmal toll in so viele verschiedene Welten abzutauchen und den verschiedensten Charaktere und Autoren zu begegnen. Von den meisten Autoren hatte ich, wie auch letztens schon, nur den Namen gehört, jedoch noch keine Geschichte gelesen. So hatte ich auch hier wieder die Möglichkeit, neue wunderbare Autoren kennenzulernen. George R. R. Martin präsentiert uns diesmal eine Geschichte aus dem Reich der Targaryen, aus der Welt von „Das Lied von Eis und Feuer“/“Game of Thrones“. Diese ist zwar nicht schlecht, sticht in der Anthologie jedoch auch nicht besonders hervor. Die erste Geschichte eröffnet den Band dafür ziemlich gelungen und stellt ein Bild für die gesamte Kurzgeschichtensammlung dar, denn hier stiehlt ein Dieb dem anderen die Ware und jeder Charakter wird auf wenigen Seiten beleuchtet, eher er den Staffelstab dem nächsten Genauer und Schurken überreicht. Sehr passend für das Buch und eine gute Einleitungsgeschichte. Es gibt auch wieder die ein oder andere Geschichte die nicht so ganz zum Thema passt, was jedoch nicht heißt, dass sie deshalb gleich schlecht ist. Natürlich sind nicht alle Storys überragend, doch für mich war so einiges dabei, wobei ich diesmal erwähnen muss, dass diesmal ein paar mehr Fantasygeschichten ihren Weg in die Sammlung gefunden haben. Ich werde nach diesem Buch auf jeden Fall endlich einmal „American Gods“ von Neil Gaiman lesen, denn er hat einfach einen wahnsinnig flüssigen und packenden Schreibstil und in diesem Band hier entführt er uns in eine Welt, die mich ein klitzekleines Bisschen an Alice im Wunderland erinnert und einem Protagonisten, bei dem sich alles um „Kleider machen Leute“ und seinen Mantel dreht. Und was ich unbedingt noch erwähnen muss, ich habe noch nie sie viele Filmtitel in einer Geschichte gehört wie in „Jetzt im Kino“ von Connie Willis und wie schwer es sein kann, in einen Film ins Kino zu kommen ;) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wieder einmal zeigt uns Martin, dass es sich sehr wohl lohnt verschiedenen Genres zu lesen und die Grenzen vielleicht auch einmal zu sprengen. Es werden die verschiedensten großartigen Autoren vorgestellt und man wird in Geschichten aus ihren Romanen entführt, ohne dass man diese gelesen haben muss, um die Kurzgeschichten in „Der Bruder des Königs“ zu verstehen, aber es wird definitiv Lust auf Mehr gemacht. Nicht alle Geschichten sind dabei überragend, Geschmäcker sind schließlich verschieden, doch es ist für jeden etwas dabei, der nicht nu immer etwas über den glanzvollen Helden wissen will. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Jeder der Schurken und die Bösen in Geschichten liebt, sollte sich diese Anthologie einmal zu Hand nehmen und zumindest einen kurzen Blick wagen, der ein oder andere wird das Buch dann bestimmt nicht mehr weglegen können. Simone von Nickypaulas Bücherwelt 4/5 Sternen

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Bei diesem Buch haben wir insgesamt 21 Kurzromane von namentlich bekannten Autoren, aus den verschiedensten Genres. Dabei konzentriert sich jeder auf das Thema "Schurke". Viele der Autoren haben es gut umgesetzt und ich fange die Rezension mit den Geschichten an, die mir gefallen haben und gebe eine kurze Meinung dazu ab. Ich muss zugeben, dass ich die Geschichten, dir mir nicht gefallen haben, zum Größten Teil abgebrochen habe, aber mehr später dazu. Es gab Geschichten, die waren amüsant, die waren düster, rau oder schlichtweg faszinierend, so faszinierend, dass ich neue Autoren für mich entdeckt habe. Die Anthologie hat mich verleitet über meine Genres hinweg zu lesen und Neues zu entdecken, dabei zeigten sich viele Autoren von ihrer besten Seite. Fangen wir mit der ersten Geschichte an von Joe Abercrombie "Harte Zeiten allerorten". Die Idee hinter der Geschichte war sehr amüsant zu lesen gewesen und das Thema Schurke wurde hier vollends aufgegriffen, denn man trifft in knapp 45 Seiten die verschiedensten Schurken, die alle hinter einem Gegenstand her sind. Ein durchtriebenes Spiel und für die wenigen Seiten, einige Wendungen! Eine weitere Geschichte die ich zu "amüsant" eingeteilt habe, ist "Der Fall Petticoats" von Michael Swanwick. Gewitzt erzählt der Autor von seinen Schurken und ihrem Plan eines Verbrechens in einer Welt, die sich furchtbar interessant angehört hat und von der ich gleich mehr hören wollte. Menschen werden zombiefiziert um ihre Schulden abzuarbeiten? Können wieder zum Menschen werden? Und viele andere Fakten haben mich aufhorchen lassen. Dazu gehört auch noch, dass der Autor einen außerordentlichen Schreibstil und Sprache hat und immer diesen gewissen Humor rüberbringen konnte. Zum Punkt außerordentlicher Schreibstil und Sprache gehört auch die Kurzgeschichte "Die Goldenen Zwanziger" von Carrie Vaughn. Sie konnte sehr gut den Flair dieser Zeit rüberbringen und hat darin noch eine Fantasyerzählung verwoben mit zwei Protagonistinnen zum anhimmeln. Allein das Setting war überzeugend, eine schwer auffindbare Kneipe, das Blue Moon, wo sich allerhand Schurken rumtreiben, nicht nur menschliche. Sehr mitreißend liest sich die Fantasystory von Scott Lynch (meine erste Geschichte von ihm) "Ein Jahr und ein Tag im alten Theradane", wo Schurken gezwungen sich nach einer durchzechten Nacht aus ihrem Ruhestand zu tretten. Besonders toll fand ich die Truppe aus den verschiedensten Personen und ihre Zusammenarbeit - das Ende hat mich hoffen lassen, dass es eine Fortsetzung geben wird! Überrascht war ich von "Liebe ist..." von Daniel Abraham, die sich am Anfang etwas schwer lesen lässt, aber seine Charaktere konnten einiges für mich raushauen und ich habe ein neues Lieblingszitat gefunden. Ein sehr tiefsinniges! (Scherz.) "Liebe", murmelte Asa, "ist wie eine Taube, die auf die Menge scheißt." - "Wie das?" - "Wo sie landet, hat nichts damit zu tun, wer sie verdient hat." - S. 538 Der Autor Garth Nix wird hochgelobt und "Die Fracht aus Elfenbein" zeigt auch warum. Seine Story handelt von seinem bekannten Charakteren Sir Hereward und seinem Gefährten dem Magier Mister Fitz, der in einer verzauberten Puppe steckt. Wir lernen sie während eines Auftrags kennen, der letztendlich nicht so einfach endet wie sie gedacht haben. War klar. Und hier und da sickern interessante Informationen durch, die einen dazu verlocken seine Bücher zu lesen. Inhaltlich in Ordnung und sprachlich gelungen war "Die Karawanne nach nirgendwo" von Phyllis Eisenstein. Kurz und bündig mit guten Beschreibungen wandern wir durch die Wüste und lernen seine Gefahren kennen - gerne hätte ich da mehr Tiefe gehabt und ein, zwei mehr Informationen. Zwei weitere Top Storys sind auf jeden Fall "Wie der Marquis seinen Mantel zurückbekam" von Neil Gamain, eine Kurzgeschichte zu einer Figur aus "Niemalsland" - eins meiner liebsten Bücher und "Der Blitzbaum" von Patrick Rohtfuss. Beides zwei sehr verschiedene Autoren, die es aber gut verstehen schon nach wenigen Seiten, einen an das Buch zu ketten. Die letzte Geschichte ist die von George R.R. Martin "Der Bruder des Königs", wie auch die Anthologie heißt. Nach so vielen wunderbaren Kurzgeschichten war diese einfach flach gewesen. Nett, könnte man noch sagen, aber nicht berauschend wie manch andere in diesem Band. Gefallen hat es mir, aber vielleicht wäre sie am Anfang besser gewesen und hätte nicht so einen unzufriedenen Nachgeschmack gelassen. Zu denen die mir nicht so gefallen haben, es waren nur wenige gewesen und abgesehen von "Die unheimlichen Geschehnisse in Carterhook Manor" von Gillian Flynn und "Mit Pauken und Trompeten" von Bradley Denton habe ich keine abgebrochen. Was viel für mich bedeutet, da ich selten und meistens ungern über meine Lieblingsgenres hinauslese. In der neuen Anthologie "Der Bruder des Königs" von Martin und Dozois findet jeder Leser eine Perle und eine leere Muschel. Es ist Unterhaltung für jeden geboten und auf jedenfall ein Blick wert. Liebe Grüße, eure Ani! - Tut mir Leid, dass die Rezension so lange geworden ist! Und Hurray! Du hast das Ende erreicht! -

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