Leserstimmen zu
P.F.O.T.E. - Ein (fast) perfekter Hund

Bettina Obrecht

Die P.F.O.T.E-Reihe (1)

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Inhalt in Kürze: P.F.O.T.E ist ein (fast) perfekter Hund, der in einem Labor gezüchtet wurde. Er bellt nur einmal am Tag (es sei denn ein Einbrecher kommt) und hört meistens aufs Wort. Aber das Leben im Käfig und im kalten Labor gefällt ihm auf Dauer nicht, denn er wünscht sich nichts sehnlicher als zu einem Rudel zu gehören. Als eines Tages jemand vergisst seinen Käfig richtig zu verschließen, nutzt er die Chance und verschwindet. In der “richtigen” Welt trifft er bald auf die Geschwister Janne und Flip, die schon immer einen Hund haben wollten, und freundet sich mit ihnen an. Gemeinsam erleben sie das ein oder andere Abenteuer, denn die Wissenschaftler wollen ihren Hund natürlich zurück, um ihn der Welt präsentieren zu können. Werden sie es schaffen oder kann P.F.O.T.E ein freier Hund bleiben? Charaktere: Der Protagonist ist eindeutig P.F.O.T.E. Er ist ein kleiner, süßer Hund, der einfach nur eines sein will: ein ganz gewöhnlicher Hund. Er will spielen, laufen, sich im Dreck wälzen, seinen Spaß am Leben haben und natürlich zu einem Rudel gehören. P.F.O.T.E. ist einerseits sehr schlau, aber andererseits manchmal auch ziemlich naiv, was ihn einfach liebenswert macht. Janne und Flip sind die Kinder, mit denen sich P.F.O.T.E anfreundet und die ihn natürlich sofort in ihr Herz schließen. Die beiden wollen nämlich schon lange einen Hund, aber aufgrund der Kosten wollen sich die Eltern keinen leisten. Also spielen sie mit vielen anderen Hunden der Stadt, bis sie auf P.F.O.T.E treffen. Sie beschützen ihn und versuchen alles, damit er nicht zurück ins Labor muss. Ein weiterer nennenswerter Charakter ist Tapf Eins. Er ist Mops, der seinen Besitzern entlaufen ist und sich für einen Wolf hält. Auch er freundet sich schnell mit P.F.O.T.E an und versucht ihm das Hundsein zu erklären. Auch wenn er ernst erscheinen will, ist seine Art meistens einfach nur sehr komisch. Handlung: Die Handlung ist etwas Besonderes und hat mir wirklich gut gefallen. Am Anfang war P.F.O.T.E ein wohlerzogener Hund, dem aber immer irgendwas gefehlt hat. Zuerst wusste er nicht genau was, aber als ihm die Chance gegeben wurde die Welt zu erkunden, hat er sie ergriffen und erst nach und nach erfahren, was es wirklich heißt ein Hund zu sein. Man erlebt zusammen mit ihm, was es heißt in einem Fluss zu schwimmen, einer Katze zu begegnen, Freundschaften zu schließen oder einfach nur einem Bällchen hinterherzujagen. P.F.O.T.E bemerkt, dass er, obwohl er angeblich der perfekte Hund ist, gar nicht wusste, was es wirklich heißt ein Hund zu sein. Man begleitet ihn auf seinen Abenteuern und der Flucht vor den Wissenschaftlern, die ihn natürlich wieder einfangen wollen. Es ist eine schöne und kindgerechte Geschichte mit einem tollen und lustigen Ende. Mir hat sie wirklich gut gefallen. Illustrationen: Ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte sind die schönen Illustrationen, die manchmal auch eine ganze Seite einnehmen und verschiedene Szenen darstellen, die im Buch beschrieben werden. So hat man gleich eine noch viel bessere Vorstellung vom Geschehen. Die Zeichnungen sind alle sehr detailliert und in Farbe. Fazit: „P.F.O.T.E. – Ein (fast) perfekter Hund“ ist ein tolles Kinderbuch mit einer spannenden Geschichte um und über einen Hund, der eigentlich gar nicht so perfekt ist, wie es am Anfang scheint. Aber das ist auch das Gute an ihm. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt und deshalb gibt es auch 5 von 5 Drachen

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Von perfekten Hunden in einer unperfekten Welt

Buchhandlung Schwarz auf Weiß

Von: Buchhandlung Schwarz auf Weiß aus Buxtehude

07.08.2017

Meine 7-jährige Tochter und ich haben gerade P.F.O.T.E. kennengelernt habe. Sie findet das Buch "richtig lustig" und mit "tollen Bildern". P.F.O.T.E. ist ein Hund aus der Forschungseinrichtung Pet-o-Lab, die einen perfekten Hund züchten wollen, einen. der zum Beispiel nur einmal am Tag bellt. Damit die Menschen den Hund besser verstehen und der Hund die Menschen haben die Forscher ein Halsband entwickelt, das die Hundesprache in Menschensprache übersetzt und umgekehrt. Eines Tages nutzt P.F.O.T.E. eine offene Tür und schlüpft in die Welt außerhalb des Labors. Wie man sich vorstellen kann, ist er tief beeindruckt von all den neuen Eindrücken, Gerüchen und Leckereien. Das Geschwisterpaar Janne und Flip wünscht sich nichts sehnlicher als einen treuen Hund. Da trifft es sich gut, dass sie P.F.O.T.E. kennenlernen, der ohne Besitzer durch die Welt schnüffelt. Sie trauen ihre Ohren nicht, denn der Hund kann sprechen und versteht, was sie sagen. Auf seiner Reise durch die neue Welt trifft er auf eine Katze, von der er allerdings nicht weiß, dass es eine Katze ist. Als vollkommener Hund müsste er sie natürlich jagen, aber P.F.O.T.E. freundet sich lieber mit ihr an. Neben vielen weiteren Hunden macht P.F.O.T.E. die Bekanntschaft des "Tapferen einsamen Wolfes", der leider in einem Mopskörper steckt und über den wir beim Lesen am allermeisten gelacht haben. Die Forscher aus dem Labor wollen ihren vollkommenen Hund natürlich wieder haben. Und so beginnt eine abenteuerliche Jagd, bei der die Kinder eine haarsträubende Entdeckung machen. Die Zeichnungen von Barbara Scholz geben die beschriebenen Personen und Hunde gut wieder. Die Hunde sind absolut knuffig dargestellt. Wir würden sagen, dass sich das Buch gut sowohl für Jungs als auch für Mädchen gut eignet. Zum Vorlesen würde ich meinen eher ab 6 Jahren, da es nicht so viele Bilder gibt. Meine Tochter mochte vorher noch keine Bücher, die nicht auf jeder Seite ein Bild hatten. Zum Selberlesen ist das Buch ab 8 Jahren empfohlen. Unser Fazit: Wir haben uns gut amüsiert über die liebenswerten Charaktere und die rasante Geschichte. Als ehemalige Hundebesitzer haben wir auch darüber nachgedacht, wie es denn wäre, wenn der Hund "perfekt" wäre und was unter dem Wort überhaupt zu verstehen ist. Wir waren uns einig, dass ein Hund, der mehr einem elektronischen Spielzeug gleicht, kein Hund ist. Zwar ist es manchmal zum Verzweifeln, wenn der Hund einfach nicht hören will, aber die Vorstellung, mit Hunden reden zu können, fanden wir auch nicht besonders erstrebenswert (also unsere Hunde hätten mit Sicherheit permanent Sachen gesagt wie " Hunger?", "Essen?", "Fressen?" :-)).

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Gibt es den perfekten Hund? Und falls ja: Möchte man einen solchen Hund überhaupt haben? Ich persönlich würde beide Fragen mit einem glatten „Nein“ beantworten. In Bettina Obrechts Kinderbuch machen sich Forscher daran, den „perfekten Hund“ zu entwickeln. Tatsächlich gelingt es ihnen, in ihrem Labor einen hündischen Prototypen zu züchten. Sie nennen den kleinen Kerl „PFOTE“, was bedeutet: „Perfekt Funktionierendes Objekt mit Tierischen Eigenschaften“. P.F.O.T.E. Pfote sieht eigentlich ganz normal aus: weiß, vorn ein lustiges Monokel auf dem Auge, hinten ein brauner Schwanz. Da die Professoren und Doktoren des Labors, in dem Pfote geboren wird, ein ganz besonderes „Objekt“ auf den Markt bringen wollen, versehen sie Pfote mit einem ausgeklügelten Halsband: Pfote kann damit nicht nur die menschliche Sprache verstehen, sondern auch selbst sprechen. Da dem jungen Hund das Leben im Labor nicht gefällt und er manchmal „blitzartig das Gefühl“ hat, dass die Labormenschen „Hunde nicht mochten“, nutzt er kurzerhand (bzw. kurzerpfote) die erstbeste Gelegenheit um auszubüchsen. Er trifft auf Janne und ihren jüngeren Bruder Flip. Die beiden wünschen sich schon lange einen Hund. Aber ein Hund der sprechen kann? Das finden die Beiden schon sehr merkwürdig. Natürlich helfen Janne und Flip Pfote – unterstützt von einem tollkühnen schwarzen Mops, der sich „Tapf Eins“ (Tapferer Einsamer Wolf) nennt - vor den Labormännern zu verstecken. Pfote, Janne und Flip stehen gemeinsam einige Abenteuer durch, bevor es – natürlich – zu einem glücklichen Ende kommt. Bettina Obrecht schreibt in einer kindgerechten Sprache mit viel Witz und Humor. „Pfote“ eignet sich ab 8 Jahren zum Selbstlesen. Die Geschichte macht aber auch Erwachsenen Freude und kann gut auch kleineren Kindern (ab 5) vorgelesen werden. Olbrechts Ideen sind lustig, spannend, klug und regen zum Nachdenken an. Wie perfekt soll ein Hund sein? Wie perfekt kann ein Mensch sein? Wieviel Perfektion kann ich von Anderen erwarten. Und wieviel von meinem Hund? Das Buch wäre aber nur halb so schön, wenn es nicht die wunderbaren Zeichnungen von Barbara Scholz hätte. Die Illustratorin setzt Pfote, den perfekten Hund, gekonnt in Szene. Er ist ein gurkennasiger kleiner Geselle, eine liebenswerte Promenaden-Mischung aus Snoopy und Idefix. Optisch ist Pfote das Gegenteil eines perfekten Hundes. Aber dem Team Obrecht/Scholz gelingt mit Pfote eine Hundepersönlichkeit, die man einfach liebhaben muss. Gerade weil er eben längst nicht so perfekt ist, wie die Labormänner sich das vorgestellt haben. Mein heimlicher Liebling des Buchs ist übrigens Tapf Eins. Der mürrische Mops, der sich schlichtweg weigert, sich irgendeinem Menschen anzuschließen. Jemandem, der ihm etwas befehlen könnte. Tapf Eins ist krummbeinig, stur und unerschrocken. Nein, er ist keine Schönheit. Aber ein toller Typ, der nicht nur Mopsfreunden gefallen dürfte.

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Wer hätte ihn nicht gerne, den absolut perfekten Hund, der nur einmal am Tag bellt, perfekt als Wach- oder Familienhund ist und der noch sprechen kann? Janne und Flip wollen auch unbedingt einen Hund und als sie P.F.O.T.E. über den Weg laufen, wollen sie ihn unbedingt für sich gewinnen. P.F.O.T.E. ist aus einem Labor ausgebrochen und möchte die Welt entdecken, ob er am Ende bei den Geschwistern landet? Das Cover wird schon viele Kinder ansprechen und dadurch, dass es mit dem Geschwisterpaar ein weibliche und einen männlichen Protagonisten gibt, wird es auch für beide Geschlechter ansprechend sein. Auch die Farben sind nicht speziell auf ein Geschlecht zugeschnitten, was ich echt klasse finde. Wer kennt das nicht, dass die Kinder unbedingt ein Tier haben möchten und ob das jetzt wie hier ein Hund oder eine Katze, Hase, Meerschweinchen ist, ist dabei völlig egal. Viel zu gut kennt man die endlosen Diskussionen und man versteht die Geschwister, die den perfekten Hund suchen, der ihre Eltern einfach überzeugen muss. Was in diesem Buch auch interessant herüber gebracht wird, ist das Leben eines Hundes. Wie ergeht es einem Hund, wenn er immer an der Leine geführt, eingesperrt wird und vom Menschen abhängig ist. Man kann P.F.O.T.E. verstehen, dass er sich wohl fühlt, als er endlich das Labor hinter sich gelassen hat und die Freiheit voll und ganz genießt. Auch das Thema Forschungslabor wird hier für die Kinder verständlich dargestellt. Die Mama und die Geschwister von P.F.O.T.E., die nur dieses Leben kennen und deswegen gar nicht von dort wegwollen, die Käfige, die Tests, alles nur, um für den Menschen den perfekten Hund zu kreieren. Für die jungen Leser ist dies hier neben den ernsten Hintergrund auch eine wirklich schöne, humorvolle und spannende Geschichte, die Lesern ab 6 Jahren (zum Vorlesen), spätestens ab 8 Jahren (zum Selbstlesen) viel Spaß machen wird. Untermalt durch viele Illustrationen gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Meiner Tochter und mir hat das Buch sehr gut gefallen und wir wurden auf jeden Fall gut unterhalten. Witzig und gleichzeitig spannend wird hier eine schöne Geschichte geschaffen, die Spaß macht.

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Janne und ihr jüngerer Bruder Flip wachsen in bescheidenen Verhältnissen auf. Daher können sie aus finanziellen Gründen auch in diesen Sommerferien nicht verreisen. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn sie wenigstens einen Hund haben dürften, das ist doch ihr sehnlichster Wunsch! Aber ihre Eltern sind strikt dagegen, die sind laut, machen Dreck und sind teuer! Ganz in der Nähe wird in einem Forschungsinstitut von Pet-O-Lab an dem perfekten Hund gezüchtet. Er darf nur einmal am Tag bellen, es sei denn er erwischt einen Einbrecher, ist familienfreundlich, fröhlich, und mittels eines Sprachhalsbandes kann er sich sogar mit Menschen unterhalten! Bei einem Exemplar genannt P.F.O.T.E. scheint dies geglückt zu sein, allerdings fühlt er sich im Versuchslabor in seinem Käfig nicht wohl. Als jemand aus Versehen seinen Käfig nicht richtig geschlossen hat, entkommt er und selbst der einzig nette Forscher Paul, der es sieht hält ihn nicht auf! Begeistert erkundet er die ihm völlig unbekannte Außenwelt! Was für ein Abenteuer, er weiß nicht ob er die Menschen oder die Tiere seltsamer finden soll. Klar ist nur, daß Zitroneneis, daß Janne heruntergefallen ist, schmeckt besser als alles was er bisher probiert hat und auch sonst sind die Kinder ausgesprochen sympathisch! Welche Eltern kennen das nicht? Die Kinder wünschen sich sooooo sehr einen Hund oder wenigstens eine Katze! Aber nein, es gibt so viele gute Gründe dagegen! Nicht jedoch bei dem fast vollkommenen Hund. Es ist einerseits sehr witzig, wie P.F.O.T.E. die ihm völlig fremde Außenwelt erkundet, da er ja keinerlei Erfahrung hat und z.B. gar nicht weiß was eine Katze ist. Er ist hin und hergerissen zwischen seiner Abenteuerlust und dem Pflichtgefühl ins Labor zu seiner Familie zurück zu kehren. Forscher Paul war ja auch immer sehr nett zu ihm, aber Zitroneneis schmeckt einfach besser, als das Laborfutter. Sehr gut gefiel meinen Kindern mal einen Blick in den Hundekopf zu werden. Will P.F.O.T.E. eigentlich in einer Familie leben, wenn das Leinenzwang und geschlossene Wohnungstüren bedeutet? Der Gedanke, daß der Hund sich frei für seinen Lebensort entscheiden kann und dies vorrangig vor der Überzeugung der Eltern ist, ist wirklich mal ein schöner neuer Blickwinkel in dieser Geschichte. Bettina Olbrecht erzählt die Geschichte schön kindgerecht, mal aus Sicht von P.F.O.T.E. mal aus der von Janne und Flip. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was möchte der Hund, sondern auch, wie viel Perfektion ist wünschenswert? Wäre es nicht langweilig, wenn es nur noch perfekte Hunde gäbe? So können auch Kinder bereits für sie verständlich über Sinn und Grenzen von Forschung überlegen. Gut gefiel mir, daß die Sprache auf unnötige Anglizismen verzichtete und unbekannte Begriffe, erklärt wurden. Meistens erklärt Janne die Dinge für ihren jüngeren Bruder. Selbstverständlich ist soll ein Forschungshund sehr wertvoll und kann nicht einfach abhauen, ohne daß nach ihm gesucht wird, daher wird dieses tierische Abenteuer auch noch ganz schön spannend, da es sich nicht nur um die Fragen dreht, ob P.F.O.T.E. sich für ein Leben bei den Kindern entscheidet, oder ob ihre Eltern zustimmen, nein, es stellt sich auch die Frage, ob P.F.O.T.E. dauerhaft vor dem Labor gerettet werden kann! Aber natürlich trifft P.F.O.T.E. in Freiheit auch viele spannende tierische Helden, mit eigenwilligen Namen, die wunderbar von Barbara Scholz gezeichnet wurden, deren Illustrationsstil die Kinder sofort erkannten und andere von ihr illustrierte Bücher aus dem Regal zogen. Die Illustrationen sind wirklich schön gleichmäßig und farbig über das Buch verteilt. Auf Seiten ohne größere Illustration sind dann P.F.O.T.E.s Spuren am Rand zu entdecken und am Ende eines jeden Kapitels gibt es ein kleines Bild von Pfote. Zuerst lauschten die Kinder ganz leise und ich befürchtete, es würde sie langweilen, aber dann zückte die Jüngste Papier und Buntstifte und malte drauflos! Sie gab sich so viel Mühe, daß es auch kein Geburtstagsgeschenk zum 92. Geburtstag von Oma werden durfte! Ein wirklich vielschichtiges Abenteuer mit Spaß, Spannung, Herz und Grips für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, das zu begeistern versteht und das wir gerne mit 5 von 5 Sternen weiterempfehlen. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Bloggerportal für dieses wunderbare Rezensionexemplar.

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Wenn die Kinder beim Vorlesen kichern und lachen, dann muss es sich um ein lustiges Buch handeln. So geschehen bei diesem Buch, in dem ein Hund die Hauptrolle übernimmt. Es handelt sich aber nicht um einen gewöhnlichen Hund, sondern um den perfekten Hund. Oder zumindest fast, denn er lässt es sich nicht nehmen aus dem Labor, in dem er aufgewachsen ist, zu fliehen, als sich die Gelegenheit dazu bietet. Und machen sowas perfekte Hunde? Und prompt läuft er dem Geschwisterpaar Janne und Flip in die Arme, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen Hund. Humor Und genau hier entstehen die ersten lustigen Situationen, als P.F.O.T.E. zum ersten Mal die Welt außerhalb des Labors erkundet. Eine Welt, von der er bisher noch nicht einmal ahnte, dass sie existiert. Es kann sich sicherlich jeder vorstellen, dass hier viel Potential für Situationskomik vorhanden ist. Das, was den Hund perfekt macht, ist aber nicht nur, dass alle Eigenschaften, die einen Hund ausmachen, bei ihm perfektioniert wurden, sondern dass er auch zudem ein besonderes Halsband trägt, dass die Hundesprache in Menschensprache und umgekehrt übersetzt. Eine witzige Idee, wie es möglich ist, dass Menschen mit Tieren sprechen können. Tiefgang Die Geschichte ist aber nicht nur witzig, sondern bekommt ein bisschen Tiefgang, als die Familie rund um das Geschwisterpaar dahinter kommt, was die Forscher bzw. das Forschungsinstitut tatsächlich im Sinn haben. Es lässt die Kinder zumindest kurzfristig darüber nachdenken, ob Perfektionismus tatsächlich so erstrebenswert ist. Der Zeigefinger wird allerdings nicht all zu arg erhoben, so dass der Leser sich nicht mit Moralaposteln konfrontiert sieht. eBook Das Buch verfügt über viele Illustrationen, die oftmals das Erzählte (bzw. Gelesene) sehr gut untermalen. Wir haben das Buch als eBook gelesen und es versteht sich von selbst, dass die Illustrationen deutlich besser zur Geltung kommen, wenn man ein Gerät mit Farbdisplay zum Lesen des eBooks nutzt. Fazit Die Begegnung mit dem tierischen Helden P.F.O.T.E. hat meinen Jungs sehr viel Spass bereitet und zusätzlich ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Der Verlag empfiehlt ein Alter von mindestens acht Jahren zum Selberlesen. Wenn das Buch vorgelesen wird, so können sicherlich auch jüngere Grundschüler der Geschichte folgen. Das Buch bekommt von meinen beiden Jungs ein "sehr gut" und ich als erwachsener Vorleser erkenne nichts, was dagegen sprechen sollte.

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Meine Zusammenfassung Pfote ist ein Hund der in einer Wissenschaftlichen Einrichtung aufgewachsen ist. Er wurde von Wissenschaftlern "getunt", er ist der Hund, den sich jeder wünscht, sagen sie. Mit seinem Halsband kann er die Menschen verstehen und die Menschen verstehen ihn, also ein Hund-Mensch, Mensch-Hund Übersetzer. Doch Pfote ist traurig, er will eine Rudel, eine Familie die ihn liebt. Dann sieht er eine Chance und flieht aus dem Labor und zum ersten mal in seinem Leben weiß er nicht was um ihn herum passiert. Die Autos, Straßen, Gerüche und dann trifft er Flip und Janne. Die zeigen ihm wie es draußen in der Welt läuft und was ein Hund können muss. Er findet auch noch weitere Freunde und will nicht mehr zurück ins Labor, doch will er der Hund dieser zwei Menschenkinder werden? Bewertung Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Idee von einem Halsband das uns die Tiersprache verstehen lässt, ist ja nicht neu, aber immer wieder spannend. Das Schicksal meint es auch sehr gut mit Flip und Janne. Sie wünschen sich unbedingt einen treuen schlauen Hund, und zack läuft ihnen Pfote, der fast perfekte Hund vor die Füße. Doch weil Pfote weggelaufen ist, wird er natürlich von den Wissenschaftlern gesucht! Pfote will nicht in das blöde langweilige Labor zurück und lässt sich von den beiden Kindern helfen sich zu verstecken. Zusammen erleben sie einige tolle Abenteuer und lernen neue Freunde kennnen. Als dann einer der Freunde entführt wird, steht es natürlich außer Frage, das Pfote und die Kids ihn retten. Die Illustrationen sind sehr süß und erleichtern einem das Vorstellen der Geschehnisse. Die Tiere sind auch gut durchdacht. Es ist witzig wie Pfote versucht ein Hund zu sein und dann doch auf einem Baum landet oder Nudeln essen will. Die Kinder handeln wie im echten Leben auch, verplappern sich leider mal und können nicht gut eine Lüge verbergen. Trotzdem sind sie sehr mutig und stehen ihrem neuen Freund zu Seite. Durch die recht große Schrift können auch Leseanfänger selbst durch die Seiten fliegen, der Schreibstil ist leicht und flüssig gehalten und bietet kaum Stolperstellen. Super Geschichte, tolle Freunde und ein (fast) perfekter Hund ;)

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