Leserstimmen zu
Die Prinzen

C.S. Pacat

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Kurz vorab: Ich habe ursprünglich den ersten Band dieser Trilogie als Taschenbuch gelesen und war dann sehr enttäuscht, dass der zweite Band nur als Ebook erschienen ist. Der dritte Band ist auf Deutsch nur in dieser Gesamtausgabe der Trilogie enthalten. Leider fällt dabei die Bonusgeschichte, die im ersten Band enthalten war weg. Meine Meinung: Mich hat die Geschichte um Laurent und Damen begeistert, da sie sich aus der Masse heraushebt. Sie ist mit ihren vielen Intrigen und Machtkämpfen eine Abwechslung gewesen. Im Verlauf der Trilogie entwickeln sich die Charaktere beständig weiter. Gerade die Figurenkonstellation ändert sich immer wieder, was dafür sorgt, dass es einem nie langweilig wird. Anfangs erscheinen die Charaktere etwas unnahbar und auch der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch im laufe des Buches offenbaren sich die Figuren immer mehr und der Schreibstil wird flüssiger. Gerade die familiären Beziehungen sind interessant zu beobachten. Denn obwohl sich die Länder in vielem unterscheiden, scheinen die Intrigen innerhalb der Familien ähnlich zu sein. Fazit: Ich kann jedem der etwas Abwechslung möchte nur empfehlen einmal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Es erscheint anfangs etwas anspruchsvoll, nimmt einen dann aber sehr schnell für sich ein und reist einen mit sich.

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Kronprinz Damianos von Akielos findet sich unverhofft als Sklave in Vere wieder – dem Feindesland. Er ist von seinem eigenen Bruder verraten worden und will zurück nach Hause, wäre da nur nicht Laurent, Kronprinz von Vere. Dieses Buch enthält die drei Einzelbände der Reihe: "Der verschollene Prinz", "Duell der Prinzen" und "Die Rückkehr des Prinzen" Die Geschichte wird aus der übergeordneten Sicht von Damen erzählt und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die einen so schnell nicht wieder loslässt. Die Autorin hat eine faszinierende Fantasy-Welt erschaffen, die gespickt ist mit Intrigen, Verrat, Liebe, Kampf, Betrug, Macht und was es sonst braucht um eine von der ersten Seite mitreissende Geschichte zu schreiben. Auch die Charaktere haben mich von Beginn an für sich eingenommen. Ob sie jetzt zur sympathischen oder unsympathischen Sorte gehören. Auch hier hat Pascat es geschafft jeden auf seine Art einzigartig zu machen und lebendig wirken zu lassen. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich musste einfach wissen, wie es weiter-/ ausgeht und habe es in kürzester Zeit verschlungen. Lange hat mich kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen. Einfach nur genial. Top. Eindeutige Leseempfehlung.

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Ich habe mich sehr auf die Geschichte der beiden Prinzen gefreut, doch leider wurde ich enttäuscht! Es gab meiner Meinung nach viel zu viele Intriegen und hinterhältige Pläne, das ich überhaupt nicht mehr wusste, wer jetzt gut ist oder nicht! Auch so waren die Handlungen nicht besonders, den mal ist viel wichtiges passiert und dann wieder fast gar nichts! Das hätte die Autorin besser aufteilen müssen, aber leider gibt es trotz der zwei Sterne die ich vergeben habe nicht viel gutes! Irgendwie finde ich das Buch auch gut, aber so richtig in Worte fassen kann ich es nicht! Die meisten Personen waren mir von Anfang an unsympathisch und wenn ich sie mochte, haben sie sich meistens so verändert, dass ich sie nicht mehr mochte! Alles in allem ein eher schlechtes Buch, weshalb ich es euch leider nicht empfehlen kann!

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Prinz Damianos, Kronprinz von Akielos, wird durch einen Komplott seines gierigen Halbbruders Kastor um seinen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron, seinen Titel und seine Freiheit gebracht, und in die Sklaverei verkauft. Fortan von seinem Volk als tot geglaubt, wird er unter dem Kurznamen Damen in das verfeindete Königreich Vere geschifft, um dort dem grausamen und intriganten Prinzen Laurent am Hofe als Günstling und Lustsklave zu dienen. Doch anstatt sich zu unterwerfen und sich dem Willen seines durchtriebenen Herren zu beugen, interessiert ihn dort angekommen nur ein Gedanke: Wie er so schnell wie möglich wieder in sein Heimatland entfliehen kann… Die Welt in welcher die Trilogie der Prinzen spielt ist vollkommen fiktiv, erinnert von der Art und Weise aber an das Römische Reich. Der erste Band „Der verschollene Prinz“ gestaltet sich dabei als eine sehr politische Einführung in das Leben und die Sitten der beiden von Grund auf verschiedenen Gesellschaften. Man lernt die Gewohnheiten der Veretier kennen und bekommt Einblicke in die Spielchen, Streitigkeiten und Intrigenkreise des höfischen Adels. Durchgehend aus Damens Sicht erzählt, lässt die Geschichte kaum etwas unverschleiert – was ich nicht im Sinne von ‚schmuddeliger Schwulenroman‘ meine, keineswegs! Es ist nur so, dass die Epoche unverschleiert und der Wahrheit entsprechend dargestellt wird. Über Sklaven wird gesprochen und verhandelt wie über Vieh und werden auch so behandelt. Sie haben keinerlei Rechte und leben nur um ihren Herren und Herrinnen zu gefallen und dienen. Unverblümt schreibt C. S. Pacat über ihre Schicksale und wie mit ihnen umgesprungen wird. Und auch Damen bleibt von diesen Wiederwertigkeiten nicht gänzlich verschont… Die romantische Beziehung zwischen Damen und Laurent entwickelt sich erst mit der Zeit und wird dem Leser wahrlich nicht aufgedrängt! Im Gegenteil, nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, fällt es mir schwer zu glauben, dass sich überhaupt noch zärtliche oder zumindest positive Gefühle zwischen den beiden entwickeln. Während des gesamten ersten Bandes war die Spannung, oder besser der Hass, welcher zwischen den beiden Erben brodelt, mit den Händen greifbar. Erst auf den letzten Seiten des ersten Buches und im Verlauf des zweiten Teils entstehen neben diesem einen übermächtigen Gefühl des gegenseitigen Hasses andere Emotionen, welche in einem zwar gemeinsamen, aber dennoch temporären Ziel, welches die beiden gezwungenermaßen zusammenschmiedet, begründet. Trotz einiger Schwierigkeiten mit den Namen und der Ordnung der Höflinge, beziehungsweise der Stellung, habe ich es sehr genossen, dieses Buch zu lesen und freue mich schon auf die beiden anderen! Denn noch nie kam ich mit einem homosexuellen Roman in Berührung, aus dem simplen Grund heraus, dass noch keiner meinen Weg kreuzte. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich diesen entdeckte! Weshalb wird in unserer heutigen angeblich so aufgeklärten Gesellschaft der Homosexualität noch immer eine solch enorme Spezialrolle zugeschrieben? Ist Liebe nicht das Natürlichste und Menschlichste auf der Welt? Wen kümmert es da, ob sie sich zwischen einem Mann und einer Frau oder zwischen einem gleichgeschlechtlichen Pärchen entwickelt? Oder irre ich mich etwa, wenn ich behaupte, dass jeder von uns die Phrase ‚Wo die Liebe hinfällt‘ schon hundert Mal benutz hat? Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Redewendung nicht nur für Daddys Girl und ihren Biker Freund anzuwenden ist. Also warum sollte man Homosexualität aus dem Leben, als auch aus der Literatur verbannen? Es gibt schlicht und ergreifend keinen Grund. Und genau deswegen freue ich mich umso mehr über die Tatsache, dass dieses Thema endlich einmal aufgegriffen wurde – seriös aufgegriffen wurde – und Platz in einem solch gelungenen Roman fand!

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Inhalt: Damianos der Prinz und Thronfolger von Akielos wird nach dem Tod seines Vaters von seinem machthungrigen Halbbruder verraten und als Sklave in das Kaiserreich Vere gebracht. Dort soll er unter dem Namen Damen als Sklave bei keinem geringeren, als dem Prinzen Laurent dienen, welcher einen unbändigen Hass gegen Prinz Damianos von Akielos hegt. Während Damen Fluchtpläne schmiedet, zieht sich der Kreis der Intrigen am Hofe von Vere immer dichter um Laurent zusammen. Um so verzwickter und aussichtsloser die Situation wird, desto mehr kommen sich Damen und Laurent näher und merken bald, dass sie nur einander vertrauen können, um einen Krieg zwischen Vere und Akielos abzuwenden und den Machenschaften des Regenten ein Ende zu bereiten. Autoin: C.S. Pacat wurde in Australien geboren. Sie reist viel und hat bereits an vielen verschiedenen Orten gelebt, darunter auch Tokio und Perugia. Sie lebt und arbeitet derzeit in Melbourne Meine Meinung: Die Buchtrilogie die Prinzen spielt in einem fiktiven Setting, welches an das Römische Reich erinnert und leider ohne Elemente wie Magie oder phantastische Wesen auskommt. Zu Beginn des Buches erfährt man leider nur sehr wenig über die Königreiche Akielos und Vere, sowie über die gesamte Welt, in der die Geschichte spielt, sodass diese leider etwas oberflächlich bleibt. Der Einstieg gelingt beim Lesen durch den klaren und recht einfachen Schreibstil ohne Probleme. Die Geschichte wird stets von Damens Warte aus, in dritter Person und in der Vergangenheitsform geschildert. Die Handlung ist durchaus spannend und wird durch die Intrigen, Machtkämpfe und Wendungen bis zum Ende niemals langweilig. Negativ hingegen, fällt besonders im ersten Band die stets präsente sexuelle Aggression auf. So kommt es zum Beispiel immer wieder vor, das sexuelle Handlungen zur Bestrafung genutzt werden, oder Protagonisten sich an anderen vergreifen. Dieser Aspekt, ist nichts für schwache Gemüter und sollte bei der Auswahl dieses Buches stark berücksichtigt werden, vor allem, da diese Szenen sehr explizit geschildert werden. Die romantische Beziehung zwischen Damen und Laurent wird dem Leser nicht aufgedrängt, sondern entwickelt sich langsam im Verlauf der Geschichte. Anfangs kann man die Abneigung der beiden zueinander deutlich auf jeder Seite spüren, dies weicht jedoch mehr und mehr einer gewissen Neugierde und Faszination. Besonders mit Laurent gelang es der Autorin einen faszinierenden und facettenreichen Protagonisten zu kreieren, welcher im Verlauf der Handlung von einem gefühlskalten, verwöhnten und rachsüchtigen Burschen zu einem ehrenhaften, starken und leidenschaftlichen Mann heranwächst. Damen hingegen bleibt für mich jedoch leider etwas zu einfach gestrickt und war für mich leider nichts weiter als der unnachgiebige Kriegerprinz, der eher handelt als zu denken. Zudem hatte ich oft das Gefühl, dass seine Fluchtpläne und seine Auflehnungsversuche stets etwas halbherziges an sich hatten. Fazit: Wer kein Problem mit der expliziten Darstellung sexueller Gewalt hat, findet hier einen durchaus gut erzählten Roman, über Leidenschaft, Macht und Intrigen. Ich gebe hier 3 von 5 ⭐ Titel: Die Prinzen Autorin: C.S. Pacat Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-31820-5 Preis: 16,99 € Taschenbuch

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Die Prinzen

Von: Bearnerdette

22.03.2017

Eben noch Kronprinz seines Königreiches Akielos, findet sich Damen nach dem Verrat seines Bruders als Sklave im verfeindeten Reich Vere wieder. So verliert er innerhalb kürzester Zeit nicht nur seinen Vater und den ihm zugedachten Thron, sondern landet auch noch in den Fängen des verwöhnten Prinzen Laurent. Doch Laurent - kaltblütig, schlau und äußerst attraktiv - scheint nicht zu wissen, wen man ihm da als Sklaven geschenkt hat. Damen setzt alles daran, der Sklaverei zu entfliehen um zurück nach Akielos kehren und Rache nehmen zu können. Allerdings ist die Flucht nicht einfach und die Tatsache, dass Laurent ihn immer mehr fasziniert verkompliziert die Sache noch mehr. Doch kann sich zwischen ihm und Laurent je etwas entwickeln? Nicht nur, dass Laurent seine wahre Identität nicht kennt, Damen ist auch derjenige der vor Jahren in einer Schlacht Laurents geliebten Bruder getötet hat... Der Band Die Prinzen enthält alle drei Romane der Captive Prince Trilogie von C. S. Pacat und ist somit ein echter Wälzer. Dennoch habe ich das Buch in nur wenigen Tagen verschlungen. Als ich die Prinzen angefangen habe, rechnete ich mit einer dünnen Geschichte, die lediglich dazu gedacht war, sexy Szenen in einen Kontext zu setzen. Ich lag so falsch. Die Prinzen ist eine spannende Geschichte über Verrat, das Spiel mit Identitäten und allerlei finsteren Intrigen. Immer wieder stolperte ich über glaubhafte aber überraschende Plot Twists, die die Story umso spannender machten - Freunde wurden Feinde, Lügen werden aufgedeckt. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant - Damen ist der typische Held der Geschichte. Er will Gerechtigkeit, ist edelmütig und fair. Laurent ist scheinbar sein Gegenstück - ein kühles Gemüt im hübschen Gewand, mit spitzer Zunge und fragwürdigem Moralkompass. Doch wie auch Damen lernen wir Laurent von Seite zu Seite besser kennen und blicken hinter die eisige Fassade. Sexszenen gibt es zwar, aber wesentlich weniger als ich erwartet hatte und es dauert auch lange, bis sich etwas zwischen den Protagonisten entwickelt. Mich hat dies positiv überrascht, weil es die Geschichte glaubwürdiger wirken ließ. Stattdessen gibt es viele Schlachten und Strategiebesprechungen, was die Story authentisch wirken lässt. Die Prinzen ist keine Nobelpreisträchtige Literatur, aber eine ungemein unterhaltsame Trilogie, bei der man schön mitfiebern kann und keine Langeweile aufkommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Prinzen ist bei Heyne erschienen und hat 865 Seiten.

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Schor vor Monaten sprang mir das Buch durch sein Cover ins Auge. Doch damals dachte ich fälschlich, es wäre Band 3 einer Reihe. Doch es ist ein Sammelband, der alle drei Bücher der Prinzen Reihe enthält. Nachdem ich dann noch die Leseprobe gelesen hatte, war ich Feuer und Flamme für die Geschichte. Um zu erreichen, was man will, muss man wissen, was man zu opfern bereit ist. Seite507 Ich fand die Covers der Einzelausgaben von Band 1 und 2 sehr schön. Im direkten Kontrast dazu wurde hier ein fast schwarzes Cover gewählt. Mit dem Leder und dem Löwen durchaus passend. Wenn man sich die Titel der einzelnen Bücher anschaut, passt Die Prinzen als Titel auch sehr gut. Um was es geht: Die Geschichte spielt in einer erdachten Welt, es gibt aber keinerlei Fantasy Elemente. Aufgrund der Namen, Sitten und Kleidung könnte die Geschichte genauso gut im Alten Rom spielen. Besonders das Lasterhafte wird hervorgehoben. Gerade im ersten Band geht es stark um Sklaven, Dominanz und auch Missbrauch. Ich war teilweise richtig geschockt. Im zweiten und dritten Band ließ dies zum Glück nach und die Handlung wurde dynamischer. Da sie zum einen verlagert wurde, aber auch die Verhältnisse innerhalb sich geändert haben. Hier steht Krieg und Kampf mehr im Vordergrund. Das Buch umfasst so einige Seiten und da ist natürlich noch um einiges mehr dabei. Nämlich jede Menge Intrigen. Bei den ganzen Intrigen hier könnten sich Varys und Co. sogar noch eine Scheibe abschneiden. Man könnte dem Buch anlasten, dass es von diesen Verstrickungen einfach zu viele gibt, oder man lässt sich einfach darauf ein und hat Spaß an der Geschichte. Innerhalb eines Moments alles gewinnen und alles verlieren zu können, ist das Schicksal eines jeden Prinzen, der für den Throne bestimmt ist. Seite 556 Ich war so gefesselt von der Geschichte, dass ich diesen 860 Seiten Koloss innerhalb von 4 Tagen gelesen habe. Dies spricht für den leichten Schreibstil von C.S. Pacat. Sie verwendet zwar auch einige altertümliche Begriffe, aber diese passen gut in die Geschichte hinein. Etwas schade fand ich, dass nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Der Leser begleitet, bis auf zwei ausnahmen nur Damen. Dies fand ich auch schade, da ich gerne mehr von Laurent mitbekommen hätte. Aber dies hätte nicht funktioniert, da ein besonderer Reiz der Geschichte ist, dass man keine Ahnung hat, was in Laurent vorgeht. Außerdem hat sie es geschafft mir den ein oder anderen Lacher zu entlocken, einmal hatte ich sogar beim Lesen einen Lachanfall. Es gibt zwei Protagonisten und viele Nebencharaktere. Damen, der mit vollen Namen Damianos heißt, ist der Prinz von Akielos. Sein Gegenstück ist Laurent der Prinz von Vere. Beide leben in verfeindeten Königreichen, was ein bisschen etwas von diesem Romeo und Julia Feeling hat. Damen ist ein hervorragender Kämpfer, körperlich in Topform, groß und stark. Es ist nicht auf den Kopf gefallen, doch vertraut er den falschen Menschen, weil er loyal ist und viel zu gutgläubig und so landet er als Sklave bei Laurent. Dieser ist extrem arrogant und überheblich, außerdem eher schmächtig. Was ihm scheinbar an körperlicher stärke fehlt, macht er mit seinem Verstand und Mundwerk wieder weg. Ich mochte beide gerne, wobei Laurent dann doch etwas mehr. Solltet ihr das Buch lesen und bei Band 1 denken, was wie kann man den mögen. Einfach weiter lesen, es kommt noch. Die beiden sind wie Hund und Katze, Laurent gerissen und geschmeidig, Damon treuherzig und maskulin, man weiß nie genau schmusen sich gleich miteinander oder fallen sie sich an. Ich wette, du hättest niemals gedacht, dass ein Prinz eifersüchtig auf einen Sklaven sein könnte. Doch in diesem Moment würde ich sofort den Platz mit dir tauschen. Seite 646 Trotz ein paar kleiner Kritikpunkte hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen dieses Sammelbandes. Ich war so gefesselt von der Handlung, den ganzen Intrigen und Machtkämpfen. Und besonders vom Zwischenspiel von Damen und Laurent. Die Spannung zwischen den beiden war manchmal fast unerträglich. Auch die Anlehnung an das Alte Rom hat mir gefallen.Und natürlich, was ja auch ein Grund war, wieso ich das Buch lesen wollte. Die Tatsache, dass es hier um zwei Männer geht. Wer hier auf viele direkte Erotik Szenen hofft, wird eher enttäuscht werden. Die meiste Zeit ist es eher unterschwellig, aber trotzdem sehr Raum einnehmend. Mir hat die Umsetzung auf jeden Fall sehr gut gefallen. Die ganze Dynamik der Handlung war toll, die Entwicklungen und ok, manchmal etwas übertrieben. Aber trotz sehr unterhaltsam. Fazit: Angesprochen vom Klappentext? Ihr mögt mal etwas aus dem M/M Romance Bereich lesen, die Lasterhaftigkeit des alten Roms schreckt euch nicht ab. Intrigen und Machtkämpfe sind genau euer Ding? Dazu noch Freundschaft und verbotene Liebe? Dann schaut euch die Leseprobe an. Auch ok? Dann unbedingt lesen.

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tolles Gesamtpaket

Von: Fin

07.03.2017

SEXY, DÜSTER, MAGISCH Damen, der schöne Kronprinz von Akielos, verliert durch ein Komplatt seines Halbbruders den Thron und wird in die Sklverei verkauft - ausgerechnet an Laurent, den Prinzen des verfeindeten König- reiches Verne. Laurent - eitel, arrogant und grau- sam - steht für alles , was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, ent- deckt Damen eine andere Seite von laurent, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist : seine Freiheit oder Laurent ... Was für ein Koloss o.o Das Buch hat 855 Seiten und somit einiges zu erzählen :) Da es sich bei dem Buch um drei Romane in einem dreht, werde ich nur wenig von der Geschichte anreißen damit keine Spoiler entsteht. Zuerst zu diesen drei "Schlagwörtern" , sexy : ja auf jeden Fall düstern : aber so was von magisch : ist hier ein bisschen irreführend, es hat nichts mit Magie etc. zu tun eher ihm Bezug auf gewisse Personen ;) Um es besser bewerten zu können habe ich das Buch so markiert wie die jeweiligen Teile auch einzeln wären. Da muss man sagen das Band 1 schon etwas langatmig ist, als gesamt Packet stört es nicht, es ist mir nur aufgefallen. Im Grunde befinden wir uns in einer Fiktiven Welt in der die zwei Königreiche verfeindet sind. Unsere Hauptcharaktere sind Damen / Damianos aus Akielos und Laurent aus Verne. Unterschiedlicher könnte es kaum sein, was der eine mit zu viel Ehrlichkeit und Gutgläubigkeit mitbringt, macht der andere durch einen Messerscharfen Verstand, kluges Kalkühl und enormen Weitblick wet. Man könnte es durchaus als Feuer und Wass bezeichnen, unter normalen Umständen wären die beiden sich wahrscheinlich nie begegnet. Doch durch einen Staatsstreich riss Damens Bruder Kastor die Krone an sich und behauptete Damen wäre Tod. In Wirklichkeit wurde er in Ketten gelegt und in das Land seines größten Feindes als Sklave verkauft. Als Sklave nieman geringeren zu Ehren als dem großspurigen Prinzen von Verne. Ein rechtmäßiger König in Ketten als Sklave und ein Prinz der nur noch wenige Monate vor sich hat bis er endlich die Krone selbst tragen kann. Die Geschichte um die Krone des jeweiligen Landes birgt eine ganze Menge Zündstoff. Es war erfrischend mal kein klassiches Settin zu lesen. Da Damen und Laurent beide Männer sind, ist die "Romantik" und das Herzchen und Blümchen werfen nicht so ausgeprägt. Beides sind überaus Willensstarke Charaktere, aber dennoch in der Lage, nachzugeben und sich zu entwickeln. Der geschickte Kampf um die Kronen, der am Ende zum Überlebenskampf für beide wird, war spannend bis zu letzten Seite. Nicht jede Wendung konnte man kommen sehen, wen man also kein Problem hat mit Sex und das die Liebesgeschichte sich zwischen zwei Männer abspielt ist hier gut aufgehoben. Ich würd sogar so weit gehen zu sagen das es eine ruhigere und nicht ganz so krasse Version von Game of Thrones ist, wo fast jede zweite Seite einer eingeht oder Sex vorkommt.

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