Leserstimmen zu
Der Verrat

Ellen Sandberg

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Paperback
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Absolutes 5-Sterne Buch

Von: Bücherfee

11.04.2019

In diesem Roman geht es um 3 Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nane, die jüngste Schwester ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. 20 Jahre hat sie, wegen Mordes dort verbringen müssen. Sie hat ihre Strafe zwar abgesessen, aber das Geschehene lässt sie auch nach der langen Zeit nicht los. Eine absolut spannende und dramatische Familiengeschichte. Also als erstes möchte ich hier anmerken, dass der Roman auch als Krimi deklariert werden könnte. Der Roman ist auf zwei Zeit-Ebenen geschrieben. Einmal in der Gegenwart und zum anderen 1997/1998. Man erfährt nach und nach, was sich damals zugetragen hat. Von der ersten Seite an, hat mich dieses Buch nicht losgelassen. Auch im Alltag, musste ich oft an das Buch und die Protagonisten denken. Das habe ich bei sehr wenigen Büchern gehabt, die ich bisher gelesen habe. Der Spannungsbogen bleibt das ganze Buch über sehr stark gespannt und man möchte natürlich unbedingt wissen, was sich wirklich in der Nacht vor 20 Jahren zugetragen hat. Dieses hat die Autorin hervorragend hinbekommen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dieses liegt nicht zuletzt an dem sehr flüssigen Schreibstil der Autorin. Sehr bildhaft hat sie die Familiengeschichte/tragödie geschildert. Immer wieder hat die Autorin es geschafft, mich auf eine falsche Fährte zu locken. Abgründe tun sich auf. Volle 5 Sterne für dieses Meisterwerk. Das 1. Buch von Ellen Sandberg "Die Vergessenen" bin ich bereits am lesen.

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Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen. Eigentlich war ich gerade am anderen Buch dran es zu lesen aber ich musste unbedingt in das Buch rein schauen,naja bei dem nur mal reinschauen ist es nicht geblieben den ich musste es nun doch weiterlesen. Drei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können. Da ist einmal Pia die alles im Griff haben will und rational eingestellt ist,dann Birgit die immer vermitteln will und total Harmoniesüchtig ist und dann eben Nane die Sprunghaft ist und emotional ist eben die, die eine Mörderin ist oder sein soll. Nach dem Nane aus der Haft gekommen ist kümmert sich Birgit um Nane sie besorgt ihr Arbeit und auch eine Wohnung und kümmert sich sonst auch gute um sie. Pia allerdings will mit Nane nix zu tun haben und erteilt ihr sogar Hausverbot den sie kann Nane nicht verzeihen was vor 20 Jahren war. Nane selbst versteht selber nicht genau was vor 20 Jahren genau passiert ist und hat noch viele offene Fragen. Um entlich Klarheit zu bekommen geht Nane der Sache selber nach und gefärdet dabei sogar ihr Freiheit da sie nur auf Bewährung draussen ist. Das Buch fängt an 1998 mit einem Unfall,Kapitel eins ist dann Sommer 2018 eben 20 Jahre Später. Das Buch ist in zwei Teile sage ich mal aufgebaut einmal eben in der 2018 Zeit und natürlich 20 Jahre vorher. Im Laufe der Geschichte erfährt man eben auch was 1998 passiert ist. Ich muss sagen ich fand das Buch sehr toll und auch Spannend,es lässt sich Flüssig lesen. Ich kann es nur Empfehlen.

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Intrigen, Lügen, Vorwürfe und Rache spinnen sich um die Familie der drei Schwestern Birgit, Pia und Adriane. Ein Mord bringt das ganze Fass zum Rütteln und ein Geheimnis droht nach zwanzig Jahren endlich ans Licht zu kommen. Pia lebt mit Ihrem Mann Thomas auf dem Weingut der Familie, als Ihre Schwester Nane aus dem Gefängnis entlassen wird scheint ihr Leben eine dramatische Wendung zu nehmen. Thomas fällt ins Koma und nun muss Pia dafür sorgen, dass das Lügennetz nicht zerfällt. Ein Familiendrama, welchem es an Spannung nicht fehlt. Die Charaktere sind aus einem so interessanten Material geschnitten, dass es einem echt schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen. Ich war anfangs sehr skeptisch, habe schon lange keinen „einfachen“ Roman mehr gelesen, doch nach all den Thrillern und Psychos, war es eine erfrischende Abwechslung. Sehr überraschendes Ende, einige intelligente plot twists und ein Hauch von Erotik runden diesen Roman hervorragend ab.

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Drei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, eine nicht erwiderte Liebe und jede Menge Lügen sind die Grundlage für den Roman „Der Verrat“ von Ellen Sandberg. Für mich ein sehr spannendes Buch über eine Frau, die in blindem Hass und aus enttäuschter Liebe einem anderen Menschen das Leben nehmen will. Und damit ihre persönliche Katastrophe auslöst: 20 Jahre Gefängnis und danach das nicht enden wollen der Schuld….Die Figuren des Romans sind tragisch. Die Meisten sehen sich als Opfer und stellen ihre eigenen Befindlichkeiten in den Mittelpunkt und über die Gefühle der Anderen. Oft dachte ich beim Lesen: „Jeder ist sich selbst der Nächste….“. Und gerne rücken die Figuren die Wahrheit nach ihren eigenen Vorstellungen zurecht. Wieder ein Roman, der in verschiedenen Zeitebenen spielt. Die Handlung wechselt zwischen Gegenwart und dem Zeitraum vor 20 Jahren. Das Buch selbst ist flüssig geschrieben und die Geschichte so spannend aufgebaut, dass sie mich umgehend in ihren Bann gezogen hat. Und auch wenn mir die Personen und ihre Handlungen fremd waren, so konnte ich mich doch gut in die einzelnen Familienmitglieder hineinversetzten. Immer wieder einfließende neue Komponenten geben dem Roman immer mal wieder eine neue Richtung und dem Leser weitere Einblicke. Spannend bis zum Ende hat mir der Roman ausgesprochen gut gefallen, weil die Geschichte etwas Neues ist, das ich nicht schon hundertfach in anderen Romanen vorgefunden habe. Die Handlung ist logisch aufgebaut und das Ende dramatisch. Es war der erste Roman, den ich von der Autorin Ellen Sandberg gelesen habe, aber ich weiß jetzt schon, dass es nicht der letzte gewesen sein wird. Aufgrund der spannende Handlung und der logisch aufgebauten sowie verständlich erzählten Geschichte gebe ich dem Buch „Der Verrat“ 5 von 5 Sternen und wer interessant konstruierte Romane mit psychologischer Tiefe ohne blutige Ausschmückungen mag, wird an dem Buch sicherlich Freude haben.

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"Der Verrat" ist ein spannendes Familiendrama, eine Tragödie, ein Lügengespinst voller Rache, Eifersucht und Neid! Und da ist noch dieser Fluch, der auf den Frauen der Familie Arnold lasten soll... Vor der idyllischen Kulisse eines alten Weingutes an der Saar lernen wir drei Schwestern kennen, die grundverschiedener kaum sein können und deren Leben nicht so verlaufen sind, wie es sich wohl gewünscht haben. Im Sommer 2018 wird Nane, die jüngste der Dreien, die wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, unter Auflagen auf Bewährung vorzeitig nach zwanzig Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Pia, die älteste der Dreien, lebt mit ihrem Mann Thomas auf dem Gut. Pia ist sehr kontrolliert und hat so ihre Probleme damit, wirkliche Gefühle zuzulassen. Sie blockt jeglichen Kontakt zu Nane ab und will mit allen Mitteln verhindern, dass es zu einer Aussprache zwischen Thomas und Nane kommt. Birgit, die mittlere Schwester, kümmert sich intensiv um Nane und besorgt ihr Wohnung und Arbeit. Birgit ist eine warmherzige, immer auf Harmonie bedachte Person, von Natur aus eher konfliktscheu, die typische Vermittlerin. Immer wieder schauen wir zurück zum Sommer 1998. Dadurch lernen wir Ariane (Nane) besser kennen. Ariane fiel schon als Kind als schwierig, chaotisch und provozierend auf. Durch ihre psychische Instabilität zeugt auch später ihr ganzes Wesen von einer wahnsinnigen Intensität - extrem leidenschaftlich, sehr, sehr emotional, von Eifersucht zerfressen, alles sehr exzessiv. Ich möchte nicht zuviel von der Handlung verraten, aber man entwickelt gerade für die Täterin viel Sympathie und auch ein gewisses Verständnis, für Pia dagegen eine wachsende Abneigung. Der Roman lebt von diesen sehr gelungen gezeichneten Charakteren, die sehr authentisch und überzeugend dargestellt sind und denen die Autorin sehr viel Leben eingehaucht hat. Lange lässt uns Ellen Sandberg darüber im Unklaren, was genau damals im besagten Sommer geschehen ist und die Spannung wächst natürlich. Und welches Geheimnis verbergen Pia und Thomas? Häppchenweise setzt sich aus kleinen Puzzlestücken nach und nach ein Bild zusammen, was tatsächlich geschah und wie es dazu gekommen ist. Ein Satz aus dem Buch der alles sagt, ist: Die Lüge in der Lüge in der Lüge! Genau darum geht es! "Der Verrat" ist ein sehr, sehr gelungenes Familiendrama, das ich euch sehr gerne weiter empfehle.

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Titelbild und Titel haben mich angezogen – von Inge Löhnig (hier unter dem Pseudonym Ellen Sandberg) habe ich bereits Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Beschreibung des Buches: „Der Verrat“ ist 2019 im Peguin-Verlag als Taschenbuch mit 462 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man einen Weinberg mit Weingut unter dunklen Regenwolken, es wirkt geheimnisvoll. Kurze Zusammenfassung: Nane kommt nach 20 Jahren Haft aus dem Gefängnis auf Bewährung frei. Der Sohn ihres Ex-Freundes starb durch einen Autounfall durch von ihr manipulierte Bremsen. An jene Nacht kann sich Nane kaum noch erinnern, deshalb versucht sie Licht in das Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Dazu gehört auch, das Verhältnis zu ihren Schwestern Pia und Birgit zu beleuchten. Pia, die ein schönes Leben auf einem Weingut führt, merkt schnell, dass sich das Blatt wenden kann, wenn Nane die Wahrheit erfährt. Mein Leseeindruck: Mir hat dieser Roman gut gefallen, was nicht zuletzt auch am Schreibstil lag. Ich fand den Roman von Anfang an spannend und geheimnisvoll. Die Wahrheit kommt ganz langsam zu Tage, immer wieder gibt es neue Spuren und Andeutungen, doch ständig wendet sich das Blatt. So bleibt das Familiengeheimnis bis fast zur letzten Seite ein großes Rätsel. Rätsel ziehen mich an, somit habe ich mit der Protagonistin „mitgefiebert“. Der Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Abwechselnd befindet man sich im Jahr 1998, das Jahr des Unfalls, dann wieder im Jahr 2018. Der Fokus liegt nicht nur auf Nane. Als Leser taucht man auch ein in das Leben der beiden anderen Schwestern. Die Schauplätze sind Frankfurt am Main und ein Weingut an der Saar. Das hat mir als Frankfurt Liebhaber besonders gut gefallen. Die Autorin hat in diesem Roman Liebe, Schuld und Rache verarbeitet. So ist hier ein spannendes Familiendrama entstanden. Fazit: Das wird nicht das letzte Buch sein, das ich von der Autorin gelesen habe.

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Mehr erwartet

Von: Mella

19.03.2019

Meine Meinung. In dem Buch geht es um eine Familiengeschichte, die nicht tragischer hätte sein können. Nane musste für eine lange Zeit ins Gefängnis. Nach gut 20 Jahren wird sie entlassen. Sie hat Unterstützung, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Allerdings will sie auch wissen, was damals wirklich passiert ist. Dabei spielt ihre Schwester Pia eine große Rolle. Sie fährt zu ihr und dort passiert ein tragisches Unglück. Wird sie jetzt nie erfahren, was damals wirklich passiert ist? Ich muss sagen, dass der Anfang wirklich vielversprechend war. Die Schwestern haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Pia ist eher eine Person die man sehr kalt und abweisend einschätzt. Nane ist eine absolute Rebellin und Draufgängerin. Immer mit dem Kopf durch die Wand. Die dritte Schwester ist absolut harmoniebedürftig und möchte immer alles harmonisch haben. Das hat mir auch gut gefallen an den Personen aber mit der Geschichte habe ich so meine Probleme gehabt. Für mich war manches leider etwas abgehackt und ich fand es war relativ schnell klar, was eigentlich passiert ist und was noch kommen wird. Dadurch wurde mir halt an vielen Stellen die Spannung genommen. Dies fand ich natürlich sehr schade. Mich konnte die Geschichte eben nicht so richtig überzeugen.

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Der Verrat

Von: Antonio

18.03.2019

Sehr gut zu lesen! Spannend bis zum Ende!

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