Leserstimmen zu
Soulsister

Jennifer Benkau

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Paperback
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Zum Buch: Das Cover, finde ich nett anzusehen, aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Das Mädchen scheint über den Rasen zu schweben, was merkwürdig aussieht. Der durchscheinende Schatten der jungen Frau könnte laut Klappentext ihre verstorbene Schwester zeigen. Mir hat die Darstellung nicht gefallen, denn schließlich sind die Girls keine Zwillinge. Der Titel "Soulsister" (Seelenschwester) passt perfekt zur Story und spiegelt die besondere Verbindung zwischen den Schwestern. Erster Satz: "Ich sehe aus wie ... eine Prostituierte." Meine Meinung: "Soulsister" habe ich in einer Wanderbuchgruppe entdeckt und war neugierig auf die Geschichte, nachdem ich im Vorfeld viel gutes über Jennifer Benkau gehört hatte. Trotz einigen Längen hat mich die Story am Ende begeistert. Romy hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre Schwester Polly ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die beiden Schwestern hatten ein inniges Verhältnis und umso schwieriger ist es für Romy, sich damit abzufinden, dass Polly nicht mehr da ist. Doch Polly ist nicht verschwunden, sondern spricht in ihren Gedanken zu ihr. Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund Mister Boo stößt sie mit dem Fußballer Killian zusammen und wird bewusstlos. Er kümmert sich schuldbewusst um Romy und fährt sie zu einem Arzt. Killian ist Profifußballer und verdammt gutaussehend - und berühmt. Die Beiden kommen sich immer näher. Die Öffentlichkeit und eine Lüge stehen den Zweien im Weg. Finden Romy und Killian zueinander und schafft Romy es, zu sich selbst zu finden? Der Schreibstil von Jennifer Benkau liest sich fließend, hat aber seine Längen. Weit bis über die Hälfte des Buches passierte kaum etwas Erwähnenswertes. Trotzdem fand ich es nett und konnte in der Zeit die Charaktere näher kennenlernen. Das Romy ihre Schwester Polly hören konnte und diese mit ihr sprach, fand ich reizvoll, aber im Verlaufe der Geschichte wurde das zur Nebensache. Ich hatte das Gefühl, das hier erst etwas anderes geplant war. Das Drama um den Fußballer Killian, die Social Media Hetze, ist eine aktuelle Thematik, die Jennifer Benkau authentisch erzählt hat. Ich fand es spannend, zu lesen, was die Hetzjagd bei den Beteiligten für Probleme hervorgerufen haben und die emotionalen Auswirkungen darauf zeigten. Das war der Abschnitt, der mich am meisten fesselte und ich gänzlich im Geschehen eingetaucht bin. Teilweise hatte ich Herzklopfen und fieberte mit Romy und Killian mit. Die Charaktere sind allesamt lebendig beschrieben, wobei mir Romy in vielen Angelegenheiten zu naiv war. Entweder war sie "reifer" für Ihr Alter oder im nächsten Moment wie ein kleines Mädchen. Ich konnte mir in diesen Situationen nur schwer vorstellen, was ein junger Mann von 19 Jahren, nur von ihr will. Kann das überhaupt zusammen passen? Die Eltern von den Geschwistern sind verschlossene Persönlichkeiten, die viele Regeln und Strafen aussprechen. Anfangs konnte ich sie schwer einordnen und mochte sie nicht. Zum Ende hin klärt sich einiges auf, was ihr Handeln erklärt. Die Oma von Killian ist herzallerliebst. Mit ihr würde ich gerne einen Schal stricken und einen Kaffee trinken gehen. Das Ende konnte mich mitreißen und ich habe mich über den Ausgang gefreut. Schade, dass der erste Teil des Buches dermaßen in die Länge gezogen wurde und der Part mit Polly immer mehr abbaute. Fazit: In "Soulsister" von Jenifer Benkau geht es um eine junge Liebe, die durch Prominenz und einem Lügennetz zu zerbrechen droht. Dabei spielt eine Social-Media-Hetze eine treibende Rolle, dem Glück Steine in den Weg zu legen. Ein Jugendroman, der aufzeigt, wie brutal das Netzwerk sein kann und das Ehrlichkeit, am längsten währt. ~ aktuelle Thematik ~ anfängliche Längen im Text ~ nette Story für zwischendurch

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Inhalt Die Schwestern Romy und Polly waren die besten Freundinnen, trotz ihres Altersunterschieds. Doch dann verstarb Polly und Romy blieb allein zurück. Da ihre Eltern nicht über den Verlust reden, behält Romy es auch für sich, dass sie den Geist ihrer Schwester noch immer sieht. Um etwas Freiheit für sich zu beanspruchen, geht sie so oft wie möglich mit ihrem Hund, Mister Boo, raus. So begegnet sie schließlich dem attraktiven Fußballspieler Killian. Es macht Spaß mit ihm Zeit zu verbringen, doch Romy hat keine Ahnung, wie bekannt er in Wahrheit ist. Eher sie sich versieht, hat sie sich in ein Gefilde aus Lügen verstrickt und gefährdet damit nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Killians Karriere. Gibt es überhaupt noch eine Chance, um mit ihm zusammen zu sein? Meine Meinung Ich war mir nicht sicher, in welche Richtung dieses Buch gehen würde. Wir haben hier schließlich ein Mädchen, das einen Geist sieht. Doch der Autorin ist es gelungen daraus eine schöne Geschichte zu schaffen, ohne sie zu fantastisch zu gestalten. Romy Silvain hat ihre Schwester verloren, es verarbeiten kann sie aber nicht wirklich. Ihre Eltern reden nicht mehr über Polly, sie behandeln sie wie ein rohes Ei und geben ihr kaum Freiheiten, während sie ihr gleichzeitig aus dem Weg gehen. Deshalb verschließt sich Romy immer mehr, sie vertraut sich nur noch Polly an, die sie als Geist immer weiter begleitet und unterstützt. Selbst ihren Freunden gegenüber ist sie nicht völlig aufrichtig. Als sie Killian kennen lernt, verändert sich etwas. Mit ihm fühlt sie sich schön, stark und mutig. Romy lebt richtig auf, auch wenn sich zu öffnen nicht sonderlich leicht ist. Doch je näher sie und Killian sich kommen, desto mehr entfernt sich Polly. Zu allem Übel basiert ihre Beziehung zu ihm auch auf einer Lüge und durch diese könnte alles zerbrechen. Wie soll es ihr bloß gelingen die ganze Situation aufzuklären? Es ist ein Wirrwarr an Gefühlen, in dem sich Romy wieder findet. Sie möchte mit Killian zusammen sein, denn in seinen Armen fühlt sich die Welt sicherer an. Mit ihm ist alles aufregender und schöner, doch die Beziehung basiert auf einer falschen Annahme, die sie nie korrigierte. Genau diese Kleinigkeit könnte aber alles zerstören. Sie hat einerseits deshalb ein schlechtes Gewissen, andererseits aber auch Angst vor den Konsequenzen ihrer Lüge. Außerdem fürchtet sie Polly vollständig zu verlieren, sollte sie sich zu sehr an die Beziehung binden. Romy weiß, dass sie ihre Schwester und die damit verbundene Angst gehen lassen sollte, doch ein Teil von ihr ist noch nicht bereit. Das Traurige ist, dass ihr nicht wirklich jemand bei all dem beisteht. Ihre Eltern lassen sie mehr oder weniger im Stich. Sie kämpfen mit den eigenen Gefühlen des Verlusts. Aus Angst ihre andere Tochter auch zu verlieren, wollen sie diese kontrollieren, ohne wirklich auf sie einzugehen oder auf ihre Gefühle Rücksicht zu nehmen. Sie glauben durch ihr Schweigen Romy zu helfen und sehen dabei nicht, dass sie dadurch nur noch mehr leidet. Richtig traurig wird es auch, als Romys Lüge auffliegt, denn das dies geschieht, dürfte eigentlich klar sein. Da kommen so viele negative Gefühle rüber, so viel Hass. In dieser Zeit bräuchte Romy erst recht Unterstützung und Hilfe, doch diese erhält sie kaum. Nur ihr bester Freund steht ihr bei und versucht sie aufzuheitern. Mit Killian kommt es zu großen Schwierigkeiten. Es steht schließlich im Rampenlicht und die ganze Situation bringt alles, wofür er gekämpft hat, in Gefahr. Hier wird schließlich ein wahrer Herz vs. Kopf Kampf ausgetragen, in den sich aber zu viele Außenstehende einmischen. Jennifer Benkau hat diesem Buch viele Emotionen gegeben. Ob nun Freude oder Trauer, Angst oder Mut, Liebe oder Abschied, alles lässt sich hier finden. Sie schreibt über das Loslassen von geliebten Personen, vom Neuanfang und dem Schmerz dazwischen. Mit all den Themen, wird eine wunderbare Geschichte zu Papier gebracht, die berührt und zum Nachdenken anstößt. Es werden Dinge angesprochen, die schmerzlich und nicht einfach sind, aber doch vieles bewegen und großen Einfluss auf die Gesellschaft haben. Fazit "Soulsister" ist eine wunderschöne, berührende und fesselnde Geschichte, die viele schwierige Themen unserer Gesellschaft anspricht. Voller Emotionen wird Romys Leben beschrieben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Es ist eine Liebesgeschichte, deren Handlung auch einen Neuanfang beinhaltet. Liebevoll gestaltete Charaktere machen es leicht einzutauchen und mitzufiebern. Wer sich nicht scheut auch mal ausgiebig den Tränen freien Lauf zu lassen, wird hier Genugtuung finden.

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Kurzbeschreibung Sag mir erst, wie alt du bist Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel … (Quelle: cbj) Meine Meinung Von Jennifer Benkau habe ich bereits Romane gelesen. Und sie konnte mich bisher auch immer wirklich gut unterhalten. Nun hatte ich die Chance ihren Jugendroman „Soulsister“ zu lesen, die ich natürlich gerne ergriff. Das Cover finde ich gelungen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht. Von den Charakteren konnte mich Jennifer Benkau begeistern. Auf mich wirkten sie alle sehr gut beschrieben, man kann sie sich als Leser vorstellen und folgt ihnen gerne. Romy mochte ich auf Anhieb. Sie liest sehr gerne und auch ziemlich viel. Zu Beginn wirkte sie sehr in sich gekehrt und traurig, hat sie doch ihre Schwester Polly verloren. Sie kann aber ihre Gedanken hören, ist ihr so noch ein wenig nahe. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Romy merklich weiter. Versucht sie zuerst noch ein wenig so zu sein wie ihre Schwester, wird sie mit der Zeit immer reifer und erwachsener. Sie findet zu sich selbst. Polly wird dem Leser durch Romy auch näher gebracht. Sie war jemand der gerne einen Spruch losgelassen hat, sie war ziemlich stur und gab nicht viel auf die Meinung anderer. Killian war mir ebenfalls sympathisch. Er ist jemand der unheimlich gerne Fußball spielt. Trotz seines Erfolges aber ist er bodenständig und richtig liebenswert geblieben. Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenfalls wirklich gut beschrieben. Hier ist mir besonders Killians Großmutter in Erinnerung geblieben. Sie bringt Humor ins Geschehen hinein. Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend und flüssig. Ich in locker und flott durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und für die Zeit des Lesens alles um mich herum vergessen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Romy. Jennifer Benkau hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die ich persönlich als sehr passend empfand. Hinzu kommen noch Textnachrichten, die in anderer Schrift eingefügt sind. Die Handlung selbst ist interessant und wird mit jeder Seite spannender. Ich habe mit Romy mitgefiebert und mit ihr gelitten. Ich war vollkommen drin, musste wissen wie es weitergeht. Es ist zwar irgendwie ersichtlich wohin es geht, mich hat das aber nicht im Geringsten gestört. Eher im Gegenteil, ich wollte unbedingt erfahren wie Romy damit umgeht. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, sie fügt sich sehr schön ins Geschehen ein, auch wenn es nicht unbedingt alles so leicht ist wie es scheint. Das Ende überrascht den Leser dann mit einer ungeahnten Wendung. Ich empfand diese sehr passend und der eigentliche Schluss ist dann klasse. Er passt und macht alles rund, so dass ich letztlich das Buch zufrieden zur Seite gelegt habe. Fazit Kurz gesagt ist „Soulsister“ von Jennifer Benkau ein Jugendroman, der mich mitgerissen hat. Vorstellbar ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als interessant und sehr spannend empfand und in der auch die Liebe nicht zu kurz kommt, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten. Sehr empfehlenswert!

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Auf Anhieb hat mich das Cover angesprochen, welches geheimnisvoll auf mich wirkte und der Titel „Soulsister“ hat mich direkt angesprochen. Die Geschichte um Romy, Polly und Killian hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Mich hat der Verlust, den Romy erleiden musste sehr berührt und die Verbindung die sie mit ihrer Schwester zu Lebzeiten hatte empfand ich als sehr schön beschrieben. Auch die Auswirkungen von Pollys Tod und alles was mit ihrem Umfeld dadurch passiert ist, hat mich sehr betroffen gemacht. Jedoch schafft es die Autorin eine wundervolle Grundstimmung zu schaffen, welches zur Folge hatte, dass ich  mich  sowohl vom Gefühlsleben her, als auch bildlich sehr gut in die Geschichte hineinfühlen konnte. Ich habe mit Romy gelitten und mich zusammen mit ihr in Killian verliebt. Die Probleme die sie durchmachen muss, habe ich dank des wundervollen Schreibstils der Autorin ganz und gar mit Romy durchlebt. Zwischenzeitlich dachte ich mir auch nur „Oh mein Gott Mädchen, wie bist du denn in das Fettnäpfchen gerutscht?“ Der Aufbau der Geschichte ist gut nachvollziehbar und immer logisch zu verfolgen. Außerdem wurde ich an der ein oder anderen Stelle durch eine Wendung überrascht, die ich so nicht vorher gesehen habe. Mein Fazit: Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine traurige aber auch schöne Geschichte mit viel Herz lesen möchte. Dieses Buch geht sehr ans Herz und lässt einen den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht verlieren und führt einem vor Augen, welche wichtige Rolle die Ehrlichkeit im Leben spielt. Meine Leseempfehlung lautet deshalb : Must read!

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Cover & Klappentext: Ich liebe Vintage-Farben. ♥ Das Cover ist zwar recht schlicht, aber die Farbenkombination macht es für mich total hübsch. ♥ ... und es passt zur Geschichte. ;) Der Klappentext hört sich perfekt für mich an. Es hört sich nach ganz viel Liebe an, sei es Geschwisterliebe oder die Liebe zu ihrem Schwarm. ♥ Rezension: Weiß auch nicht, was mit mir los ist, aber im Moment sind viele Liebesgeschichten bei mir auf dem Zettel. Ob das am Wetter liegt? ;) Okay, nun aber zum Buch und nicht von den Schmetterlingen und Spatzen vor meinem Fenster. ;) Diese Geschichte ist ja auch eher eine leicht angehauchte Fantasy-Liebesgeschichte. Das liegt daran, dass sich Polly aus dem Jenseits immer mal wieder bei Romy meldet. Ob sie nun verrückt ist, oder ein übernatürliches Band zwischen den beiden bestehen geblieben ist, lasse ich mal dahingestellt. ;) Auf jeden Fall war dieses Buch Butter für die Seele. Liebe, Angst, Sehnsucht,... All dies sind Themen des Buches. Nun denken sich sicher viele: ,,Ach! Ist doch in jedem Buch so!'' Aber hier hat es einfach eine perfekte Mischung, die mich mit Trauer aber auch mit Freude auf das Buch zurückblicken lässt. Dieses Buch hat mir einige schöne Lesestunden verschaffen. Es hat mir sehr viel Spaß gebracht, die Entwicklung der Protagonistin zu beobachten. In vielen könnte man sich selbst wiedererkennen, da sich viele, glaube ich, auch in so einer ähnlichen Situation befunden haben. Für mich war es ein reines Lesevergnügen, auch wenn es nicht zum Jahreshighlight gereicht hat. Es ist nur knapp dran vorbei, aber das liegt an der Spannung, die ich bei einem Highlight fühlen muss. Doch dies ist natürlich in einer Liebesgeschichte möglich, zumindest nicht in dieser Art. :) Fazit: Knapp am ,,Jahreshighlight'' vorbei! ;) In jedem Fall ein sehr lesenswertes, romantisches und gefühlvolles Buch. ♥

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Dieses Buch hatte mich sofort angesprochen. Nicht nur der Inhalt und die Thematik, sondern auch das Cover haben mich sofort überzeugt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich sagen muss, dass ich anfangs etwas "Startschwierigkeiten" hatte, da es manche Sachen gab, die mich etwas gestört haben. Zum Beispiel war ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte, als Romy plötzlich angefangen hat die Stimme ihrer toten Schwester in ihrem Kopf zu hören und auch mit ihr zu reden. Letztlich verstehe ich, dass es Romys Art der Trauerbewältigung ist. Ich gehe mal davon aus, dass sie sich einfach vorgestellt hat, was Polly, die wie ein großes Vorbild, sowie ihre Seelenverwandte war, in den unterschiedelichen Situationen getan bzw. gesagt hätte. Dadurch kommt es dazu, dass sie sich immer mehr und mehr wie Polly verhält. Ich muss sagen, anfangs hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl, da ich mir nicht ganz sicher war, was das bedeutet. Wird Romy jetzt einfach wie Polly? Doch die Autorin hat es echt gut umgesetzt. Romy beginnt nämlich zu verstehen, dass Polly auch nicht perfekt ist und sie Romy und nicht Polly ist. Sie wächst im Laufe des Buches, wird verantwortungsbewusster und muss die Konsequenzen zu ihrem Handeln tragen. Romy wirkt auf mich zwar verletzlich, doch sie ist zugleich auch unglaublich stark. Und auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Jennifer Benkau schreibt flüssig, locker und mich viel Spannung, sodass man das Buch einfach nur schnell durchlesen kann. Was mich leider manchmal etwas gestört hat, war die Wortwahl, es waren diese typischen deutschen Redewendungen. Sehr gut gefallen, hat mir aber die Thematik des Problems mit dem Alter. Killian ist 19 und Romy 15. Generell ist es ein sehr einfühlsames Buch, dass zugleich wunderschön, aber auch traurig ist. Es zeigt, dass das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen weitergeht und, dass man manchmal einfach loslassen muss.

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Der Schreibstil von Jennifer hat mich einfach mitgerissen, man kann gar nicht aufhören zu lesen 😀 Die Kapitellänge war sehr angenehm. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Romy geschrieben. Weiters war es toll, wie zum Beispiel bei Textnachrichten mit der Schrift gespielt wurde. Klappentext Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel … Die Story hört sich anfangs sehr kitischig nach einem Jugendroman an aber da steckt unglaublich viel mehr hinter. Es war als konnte ich die Emotionen spüren, es geht darum zu kämpfen, loszulassen & sich selbst zu finden – so wie kompromisslose Liebe. Fazit: Tolles Buch, toller Inhalt, toller Schreibstil – ganz klar eine Empfehlung!

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Ich finde das Cover sehr angenehm. Die geisterhafte Schwester passt eigentlich sehr gut. Auch wenn es etwas irreführend ist und man fälschlicherweise meinen könnte, dass es sich hier um eine Geschite um Zwillingsschwestern geht, was ja nicht der Fall ist. Aber es passt zum Bestreben von Romy möglichst so wie Poly zu sein. Der Schreibstil von Jennifer hat mich wieder einmal mitgerissen. Er bringt mich dazu, einfach im Buch zu versinken und erst beim Umblättern der letzten Seite wieder aufzutauchen. Die Kapitellänge war sehr angenehm. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Romy geschrieben. Weiters war es toll, wie zum Beispiel bei Textnachrichten mit der Schrift gespielt wurde. Romy war mir gleich sympatisch. Sie ist eher ein Bücherwurm und nicht so extrovertiert. Zudem ist sie am Beginn nach wie vor sehr traurig, dass ihre große Schwester Poly gestorben ist. Gut, dass sie ab und zu Pollys Gedanken hören kann - so ist sie ihr zumindest so nah. Im Laufe des Buches macht Romy eine große Entwicklung durch. Sie weiß nach Pollys tot, nicht mehr wirklich wer sie ist und wer sie sein will. Zudem sieht sie Polly etwas verklärt - als perfekte große Schwester - und eifert ihr natürlich nach. Schlussendlich findet Romy aber zu sich selbst und wird ein ganzes Stück erwachsener. Durch Romy lernen wir natürlich auch Polly näher kennen. Die immer eine flotten Spruch auf den Lippen hatte. Die so herrlich stur sein konnte und machte was sie wollte. Die, wie sich aber schließlich herausstellt, doch nicht so perfekt war- also eben ein ganz normaler Mensch. Dann gibt es da natürlich noch Killian, den ich auch gleich ins Herz geschlossen habe. Er ist ein aufstrebender Fussballstar, aber trotzdem total auf dem Boden geblieben. Es war auf alle Fälle toll mit ihm Zeit zu verbringen. Ich muss dazu sagen, dass ich Fussball eigentlich nicht wirklich was abgewinnen kann, aber die Autorin hat es geschafft, dass sich Fussball angefühlt wie ein großer Kampf, auf dessen positives Ende man hinsehnt. Die Nebencharaktere waren auch sehr schön ausgearbeitet. Das Verhalten von Romys und Pollys Eltern verstand ich zu Anfang nicht wirklich. Aber es gibt im Laufe des Buches ein sehr berrührendes Gespräch, wo Romy und mir einiges klar wurde. Heidi, Killians Großmutter, war auch super toll - auch wenn sie in vielerlei Hinsicht wohl keine typische Oma ist. Trotzdem war sie sehr lieb und hat mich oft zum Lachen gebracht. Generell war die Geschichte ziemlich interessant und es war sehr spannend Romys Entwicklung zu beobachten. Sie entwickelt sich zu einem wirklich tollen Menschen. Auch der Schluss war sehr toll geschrieben. Generell ist alles logisch geschrieben - nur ein kleiner Fehler in der zeitlichen Abfolge ist mir aufgefallen. Fazit: gelungene Geschichte, die von der Entwicklung der Hauptcharakterin lebt - von mir 5 von 5 Sternen

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