Leserstimmen zu
Ivy und Abe

Elizabeth Enfield

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Ich mag ja solche Zeitreisestories zur Zeit sehr gern. Naja, Zeitreise trifft es nicht ganz, es geht eher um "was wäre wenn"-Geschichten von alternativen Entwicklungen: Was wäre passiert, wenn einer der Protagonisten an dieser Stelle anders abgebogen wäre? Also vom Plot her ähnlich wie bei "Drei Mal Wir" oder auch bei meinem liebsten Kerstin Gier Buch "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" . Erzählt wird die Geschichte zwar chronologisch, aber quasi rückwärts: Die erste erzählte Episode findet statt, als Ivy schon Enkelkinder hat, die weiteren Episoden gehen immer weiter nach vorn im Leben: Mal hat sie eine Affäre mit Abe, mal ist sie mit ihm verheiratet, mal trifft sie ihn nur ganz kurz und vergisst ihn gleich wieder. Es endet mit einer Geschichte, in der er eine Sandkastenliebe ist. Einige Motive tauchen und allen Geschichten aus, z.B. die Erbkrankheit in Ivys Familie, oder ein Heuwagen, der Ladung verliert, der in vielen Episoden einen Einfluss auf Abes Familiengeschichte hat. Die Sprecherin macht ihre Sache hervorragend, ich habe immer verstanden, wann eine neue Episode angefangen hat, wer jetzt gerade spricht und so weiter. Dabei verstellt sie ihre Stimme nicht übermässig, sondern gibt ihr nur eine bestimmte Färbung - die Ivy als Kind spricht anders als Ivy als alte Frau. Insgesamt kann ich Dir das Buch sehr empfehlen, gerne auch als Hörbuch und mit der Sprecherin - ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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​Gibt es so etwas wie Parallelwelten? Nachdem ich auf Netflix „The Society“ gesehen hab, hat mich dieses Thema wirklich sehr interessiert. Deswegen habe ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut, da es dieses Thema wieder aufgreift und sehr interessant verpackt hat. In jedem Kapitel erfährt man von einem Zusammentreffen von Ivy und Abe. Manchmal sehen sie sich nur flüchtig, manchmal führen sie eine Beziehung. Das Prinzip an sich hat mir sehr gut gefallen, da man nie wusste, was als Nächstes auf einen zukommt und in welcher Konstellation die beiden nun aufeinandertreffen werden. Außerdem waren die Kapitel nach den Jahreszahlen geordnet, die immer weiter abnahmen, sodass die Charaktere in den Kapiteln immer jünger wurden. Auch das hat mir sehr gut gefallen, da so offensichtlich wurde, dass die gleichen Personen in verschiedenen Lebensbereichen, andere Bedürfnisse und Wünsche haben. Ivy war mir als Charakter generell sehr sympathisch. Sie wirkte einfühlsam, aber teilweise auch etwas zu schwach. Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass sie noch etwas mehr für ihre Bedürfnisse einstehen würde. Mit Abe war es hingegen ein Auf und Ab. Anfangs mochte ich ihn auch sehr gerne, da er so eine freiheitsliebende, einfühlsame, melancholische Seite an sich hatte. Mit Verlauf des Buches nahm meine Sympathie allerdings immer mehr ab und ich konnte ihn gar nicht mehr leiden. Sein egoistisches Verhalten und seine dauernden Entschuldigungen sind mir wirklich auf die Nerven gegangen. Er begeht große Fehler, die ich ihm an Ivys Stelle nie verziehen hätte. Dieser Aspekt hat mich wirklich sehr gestört. Der Schreibstil hat mir an sich auch gut gefallen. Ich bin gut voran gekommen und ich konnte auch flüssig lesen. Allerdings waren mir die Kapitel teilweise etwas zu lang und ich hätte es schön gefunden, hätte man diese vielleicht noch einmal untergliedern können. Außerdem gab es in dem Buch so einige Längen und Geschichten oder Lebensumstände wurden immer wieder geschildert, obwohl man alles schon kannte und es für die Geschichte oder das Verständnis nicht mehr wichtig war. Auch das fand ich etwas unnötig, da es das Buch nur grundlos in die Länge gezogen hat. Insgesamt ein Buch mit einer interessanten Theorie, die diesem zugrunde liegt. Allerdings etwas schwach geschrieben mit mittelmäßigen Charakteren.

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Ivy & Abe von Elizabeth Enfield aus dem Diana Verlag ist ein recht besonderer Liebesroman über eine Liebe auf Umwegen. Habt ihr euch schon mal gefragt, ob das Schicksal existiert und alles kommt, wie es kommen soll? Ob manche Menschen für einander bestimmt sind und sich einfach finden müssen? Oder hattet ihr dieses Gefühlt schon mal selbst? Denn darum geht es in Ivy & Abe, zwei Menschen die immer wieder vom Leben zusammengeführt und wieder voneinander getrennt werden. Ein Buch der ganz anderen Art, ich wurde immer wieder von den zahlreichen Wendungen überrascht. An dieser Stelle möchte ich darauf verzichten euch die Handlung zusammenzufassen. Ich denke das ich dadurch zu viele vorwegnehmen würde denn die Art wie die Handlung aufgebaut ist, war für mich das Beste am Buch. „Ich liebe das Schwimmen“. Dies ist eines der Dinge bzw. Aussagen, die durch das gesamte Buch hinweg immer wieder deutlich werden. Ivy ist ein liebevoller Mensch mit einer schwierigen Vergangenheit, welche wir mit jeden Buchabschnitt ein bisschen besser kennenlernen dürfen und somit auch mehr Empathie für Ivy und ihre Geschichte entwickeln können. Abe ist charmant und durchaus liebenswert wodurch es ein leichtes für ihn ist immer wieder, unabhängig von ihrem Alter und den Rahmenbedingungen, Ivys Herz für sich zu gewinnen. Das sich beide wie die Hälfte eines Ganzen fühlen, sobald sie sich finden, macht ihre Verbindung nur umso logischer und unausweichlicher. Doch das Leben spielt nicht immer so, wie man es sich wünscht, nicht wahr? Den Leser erwarten viele Höhen und Tiefen, aber es bleibt kaum ein Zweifel, dass die Beiden auf die eine oder andere Art füreinander bestimmt sind. Der Schreibstil selbst hat mir gut gefallen. Es liest sich angenehm, die Szenen sind schön und detailliert beschrieben. Jedoch problematisch für mich persönlich war, dass die Geschichte in mehrere Sektionen unterteilt ist, welche unterschiedlich Zeitabschnitte beschreiben. Einerseits war dieser Aufbau etwas das mir sehr gut gefallen hat, weil es das Buch einzigartig macht und mich zunächst sehr positiv überrascht hat. Andererseits hat es mich auch aus meinem Lesefluss geworfen. Der Leser beginnt sozusagen jedes Mal eine kleine, neue Geschichte, wodurch ich nicht wirklich tief in dem Buch versinken konnte. Dies ist natürlich nur meine eigene persönlich Erfahrung und kann für jemand anderen auch gerade ein Kaufargument sein. Da es viele kleine Handlungen sind, ist es meiner Meinung nach auch schwierig von einem wirklichen Spannungsbogen zu sprechen, da jeder Abschnitt unterschiedlich lang war und dementsprechend mehr oder weniger Inhalt und Spannung aufwies. Ich kann allerdings sagen, dass man durchaus weiterlesen möchte, um zu erfahren, was im nächsten Abschnitt passieren wird und wie es ganz am Ende schließlich aus geht. In den einzelnen Abschnitten sind durchaus auch spannende Wendungen enthalten, je nach Abschnitt natürlich auch wieder mehr oder weniger. Ähnlich sieht es auch mit den Emotionen aus, in manchen Teilen leidet man mit den Protagonisten mit, andere sind eher süß. Was mir persönlich noch gut gefallen hat war, dass das Erste und das letzte Kapitel einen Zusammenhang gebildet haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mir das Buch ganz gut gefallen hat, vor allem durch seinen besonderen Aufbau und einige überraschende Wendungen. Doch persönlich hat es mich leider auch ziemlich gestört, dass ich nicht wirklich in einen konstanten Lesefluss kam, sondern oft während oder nach dem Kapitel erst einmal eine Pause eingelegt habe, weil man jedes Mal sozusagen eine neue Geschichte begonnen hat, auch wenn die Protagonisten und ihre Vorgeschichte ähnlich waren. Des Weiteren haben sich viele Ereignisse (wenn auch leicht abgewandelt) oft in jeder Geschichte wiederholt, was leider irgendwann auch etwas langweilig wurde. Ich möchte an dieser Stelle aber nochmal anmerken, dass es jeder unterschiedlich empfinden dürfte und jeder selbst entscheiden sollte, ob ihn Ivy & Abe anspricht. Deswegen möchte ich weder zum Kauf raten noch explizit davon abraten. Ich fände es schön, wenn meine Rezensionen jemanden hilft sich für oder gegen das Buch zu entscheiden. Liebhaber von Liebesromanen, vor allem von solchen die nicht 0815, sondern schon etwas ausgefallener sind, könnten schon mal ein Auge auf das Buch werfen, wenn sie zum Beispiel auch Kurzgeschichten gerne mögen, wer allerdings wirklich an ein Buch gefesselt sein möchte und es gerne an einem Stück liest, wird meiner Erfahrung nach wahrscheinlich nicht so glücklich mit Ivy & Abe.

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Was wäre, wenn ihr euren Partner auf einem anderen Weg begegnet wärt? Was wäre, wenn ihr euch zu einem anderen Zeitpunkt, unter anderen Umständen kennengelernt hättet? Was wären, wenn alles anders gelaufen wäre? Diese Frage wird in "Ivy & Abe" behandelt. Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich eher an eine Geschichte wie "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern gedacht, in welcher die Protagonisten nie 100%ig zueinander fanden und sich zu unterschiedlichen Augenblicken in ihrem Leben begegneten. Aber schon im ersten Kapitel merke ich schnell, dass es anders ist. Das Buch startet, da sind die Beiden schon jenseits der 70. Sie kannten sich dort zwar aus Kindertagen , haben sich aber ihr Leben lang aus den Augen verloren und erst im hohen Alter wiedergefunden und ineinander verliebt. Jedes Kapitel spielt in einer anderen Zeit, in einer anderen Situation. Wir gehen mit den Beiden in der Zeit zurück, dennoch finden wir uns jedes Mal in einem anderen Leben wieder. Mal sind sie verheiratet, mal nur gute Freunde. Mal haben sie eine Affäre, mal begegnen sie sich nur für Minuten. Jedoch gibt es immer wieder Parallelen. So ist in fast allen Situationen einer der Beteiligten Untreu. Es gibt immer wieder einen Unfall, doch geht er jedes Mal anders aus und es sind immer wieder andere Leute der Familie beteiligt. Es ist ein Buch, bei welchem man sich Gedanken macht, wie anders das eigene Leben hätte verlaufen können, wenn man zu bestimmten Situationen andere Entscheidungen getroffen hätte. Es macht den Leser vielleicht auch ein Stück weit glücklicher darüber, dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort war. Es macht deutlich, wie anders alles kommen könnte, dass nichts vorgeschrieben ist und das Schicksal im Leben aller eine große Rolle spielt. Von der ersten Seite an habe ich dieses Buch geliebt, denn die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, der den Leser vollkommen gefangen nimmt. Es lässt sich unglaublich gut und flüssig lesen und man wollte es kaum weglegen. Ivy & Abe sind mir, trotzdem ich nicht jede Handlung gut heißen konnte, dennoch über das Buch ans Herz gewachsen. Ich habe gern über ihre Leben gelesen und auch gehofft, dass sie noch das perfekte Leben für sich finden. Man hat einfach ihre Verbundenheit gespürt. Man spürte, dass da etwas ganz besonderes zwischen ihnen ist, auch wenn die Begegnungen nur kurz waren und das machte neugierig auf das "Was wäre, wenn..." - man hat sich ab und an einen anderen Ausgang der jeweiligen Situation gewünscht. Die einzige negative Kritik, die ich äußern muss, ist, dass durch diese vielen verschiedenen Leben die einzelnen Passagen etwas schnell erzählt wurden und man daher nicht so ganz in die Situation gefunden hat. Diese Passagen hätten etwas ausführlicher erzählt werden können. Ansonsten habe ich an diesem Buch nichts auszusetzen, denn es hat mir wunderbar gefallen und ich kann hierfür nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Das Buch ist mal etwas ganz Anderes. Es ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern beginnt im Jahr 2026, in dem die beiden Protagonisten schon über 70 Jahre alt sind, und geht dann Rückwärts bis zurück in ihre Kindheit. Leider habe ich nicht sofort verstanden, dass die einzelnen Kapitel viele was-wäre-wenn-Kurzgeschichten sind und es sich nicht um die Lebensgeschichte der beiden handelt, wie ich nach dem Lesen des Klappentextes angenommen hätte. Dadurch bin ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und war zunächst sehr verwirrt beim Lesen, was mich auch aus dem Lesefluss gebracht hat. Eigentlich hätte man dies aber schon früh merken können, da sich bereits eines der ersten Gespräche um die Quantentheorie dreht und darum ob es vielleicht Paralleluniversen gibt, in denen die beiden sich bereits früher getroffen haben. Das ganze Buch dreht sich daher um die Frage, ob es für die Liebe einen richtigen Zeitpunkt gibt, aber auch Trauer, Verlust, Krankheit und Familie spielen eine große Rolle. Es war schön immer wieder zu sehen, was Ivy und Abe zusammenführt und wie sie sich immer wieder verlieben, dabei hat man als Leser einfach gemerkt, wie verbunden die beiden miteinander sind. Auch tauchen einige Objekte, wie ein Heuballen und ein Buch in vielen der Geschichten auf, jedoch wäre das für mich nicht notwendig gewesen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive von Ivy erzählt. Ivy leidet sehr, da ein Teil der Familie unter einem Gendefekt leidet, der dazu geführt hat, dass ihr Bruder und ihre Mutter schon früh sterben mussten und auch Ivy betreffen könnte. Diese Krankheit und die verschiedenen Stadien, die sie bei ihren Verwandten miterleben muss, kriegt man als Leser durch die Zeitsprünge mit und merkt, wie sehr sie ihre Liebesbeziehungen und ihren Charakter beeinflussen. Abe wiederum ist ein liebevoller und sympathischer Mann, in dem Ivy immer und immer wieder einen Seelenverwandten findet. Der Schreibstil selbst war okay, oft wirkte zwar alles wie ein Bericht, dass hat mich beim Lesen aber nicht gestört. Ich habe bei Büchern aber lieber kurze Kapitel und bin kein großer Fan von 50-Seiten-langen Abschnitten wie hier, auch wenn jedes der Kapitel eine andere Zeit abdeckt. Leider waren besonders diese „Kurzgeschichten“ in der ersten Hälfte des Buches sehr repetitiv, da sich kaum etwas an der Lebenssituation geändert hat. Als die beiden Protagonisten später im Buch jünger sind gab es zum Glück etwas mehr Abwechslung und das Lesen hat wieder etwas mehr Spaß gemacht. Fazit: Die Idee des Buches an sich hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung lässt aber zu wünschen übrig. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Inhalt des Buches schon aus dem Klappentext klargeworden wäre und ich habe es eher als Sammlung vieler Kurzgeschichten als als zusammengehöriges Buch empfunden. Mir fehlte leider einfach die Spannung oder wenigstens die Aussicht auf ein richtiges Ende. Dadurch, dass ich persönlich die „Kurzgeschichten“ als viel zu repetitiv empfunden habe kann ich dem Buch auch nur 3 Sterne geben.

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Ich hatte bei dem Klappentextetwas komplett anderes erwartet. Ich ging von einer Story aus, zwischen 2 Charakteren die sich seit Kindertagen kennen und am Ende ihre große Liebe finden. Als ich merkte das Buch geht rückwärts dachte ich zuerst noch "cool das Prinzip ist mal etwas anderes". Doch dann merkte ich, dass die ganzen Kapitel / Zeitabschnitte nicht übereinander passen und fragte mich, was das soll? Waren auf einmal die Namen der Kinder andere? Und wo sollen das ganze hinführen. Ich war irgendwann das ich dachte, Ivy ist vielleicht Dement oder hat eine Krankheit und es sich nur Vorstellungen in ihrem Kopf doch ich bin nicht sicher, ob es wirklich nur Erinnerungen waren. Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch nicht wirklich verstanden habe und nun auch noch an dem Sinn suche. Für mich war es eine Aneinanderreihung von vielen Kurzgeschichten in der Ivy die Hauptrolle war und es ein paar Parallelen zu den anderen Geschichten gab, die aber genauso gut nicht hätten darin vorkommen können. Es war einfach nicht mein Buch. ich will es gar nicht schlecht reden, ich mag nur den Stil überhaupt nicht und dadurch gefällt mir das ganze Buch nicht. Durch das ich am liebsten eine Spannungskurve und ein klein bisschen Nervenkitzel "bekommt er sie?" brauche wurde ich hier nicht befriedigt und kann leider nur 2 von 5 Elfen geben.

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Was wäre, wenn man den Richtigen zum falschen Zeitpunkt kennenlernt? Um die ‚Was wäre, wenn …?‘-Frage dreht es sich in dem Buch. Ivy & Abe lernen sich in den verschiedensten Situationen in ihrem Leben kennen. Mal treffen sie sich in einem hohen Alter beim Einkaufen, ein anderes Mal in einem Café oder wechseln nur flüchtige Worte miteinander. Der Schreibstil der Autorin sehr angenehm, wodurch das Buch flüssig zu lesen war, sodass ich sehr schnell durch die einzelnen Geschichten geflogen bin. In den insgesamt 11 Kurzgeschichten, die im Jahr 2026 beginnen und immer weiter in die Vergangenheit reichen, erzählt Ivy von ihren Begegnungen mit Abe. Nach der ersten Kurzgeschichte war ich sehr irritiert, was im Anschluss folgt, da ich dachte, es handle sich um zusammenhängende Kurzgeschichten. Aber dem war nicht so. Es sind unabhängige Geschichten, in denen die Vergangenheit der Protagonisten nicht immer die gleiche ist. Mal stirbt Ivys Mann, mal haben sie erst gar nicht geheiratet. Mal betrügt sie ihrem Mann, mal existiert dieser gar nicht. Nachdem ich mich etwas mehr mit den Geschichten zurechtgefunden hatte, wurde es jedoch nicht besser. Selbst in den einzelnen Kurzgeschichten, war ich ab und an sehr irritiert, da sich manche Handlungen widersprochen haben und so der Sinn für mich nicht klar war. Leider gab es für mich auch zu viele Zeitsprünge in den einzelnen Geschichten, sodass vieles Wichtige, gar nicht richtig ausgeführt wurde, wodurch die Emotionen bei mir nicht aufkamen. Trotz der manchmal irritierenden und in sich wiederholenden Handlungen, fand ich im Nachhinein, die Idee sehr gut. Ich persönlich stelle mir sehr oft die Frage: Was wäre wenn…? Nun die verschiedenen Szenarien zu lesen, wenn sich die Protagonisten zu verschiedenen Zeitpunkten treffen, war für mich sehr schön. So habe ich erkannt, dass sich nur eine winzige Handlung zu so ‚drastischen‘ Folgen entwickeln könnte. Im Großen und Ganzen ein sehr schönes Buch, was man auch gut etwas länger lesen kann. Ich denke, wenn man die einzelnen Kurzgeschichten mit etwas längeren Lesepausen dazwischen liest, ist das Buch nichtmehr allzu verwirrend. Die Idee finde ich dennoch sehr gut gewählt. Ein Buch, das ich so noch nie zuvor gelesen habe.

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》Schlechter als erwartet.《 Der Anfang beginnt komplett mit etwas unerwarteten. Ich bin mit Erwartungen und viel frische in dieses Buch gestiegen. Leider war es eher so, das es viele kleine Kurzgeschichten waren wie Ivy immer wieder Abe traf und mit ihm auch ihren Mann betrug. Ivy empfand ich als verzweifelte Hausfrau die gelangweilt vom Leben war, unzufrieden mit sich, vorallem mit ihren Mann und mit ihrem Schicksal das sie dann doch nicht hatte. Sie Beschwerde sich fast durchgehend über ihren Mann. Wieso blieb sie nicht einfach bei Abe wenn sie ihn so sehr und lange liebte? Diese Frau war sehr nervtötend. Alles laß sich ziemlich Zäh. Der Schreibstil war sehr sehr stockend und es war absolut zum schreien, das man immer wieder den Faden verlor wenn man nur kurz aufhörte. Man musste sich bis zum ende hin durchkämpfen. Die Grundidee finde ich wirklich sehr gut, entscheidungen die Erwachsene eigentlich vernünftig klären sollte ging gar nicht. Wie geschrieben war der Anfang völlig unerwartet und Naja, im Endeffekt für die Protagonisten ein Happy End. Mir hat es das Buch versaut. 💛💛 von 5 Herzen. Fürs Cover und die Grundidee .

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