Leserstimmen zu
Ein Sommer auf gut Glück

Morgan Matson

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576 Seiten können sich wie eine Ewigkeit anfühlen, doch die Geschichte rund um Andie ist sehr kurzweilig. „Ein Sommer auf gut Glück“ ist eine leichte, frische, unterhaltsame Teenie-Sommerlektüre. Perfekt, um in der Sonne zu liegen und alles um einen herum zu vergessen. Es passiert nichts schockierendes oder actiongeladenes, aber es zieht sich nie und es ist nicht langweilig. Andie und ihre Freunde fand ich sehr sympathisch und das Ende hat mich doch überrascht. Kann ich nur empfehlen.

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Das wunderbare Chaos der ersten Liebe Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer? (Klappentext) Morgan Matson ist meine absolute Lieblingsautorin für sommerliche Bücher mit einer süßen Liebesgeschichte und einer tollen Charakterentwicklung von der Protagonistin. Ihr neustes Buch musste daher natürlich bei mir einziehen. Direkt auf den ersten Seiten hat mir die Geschichte total gut gefallen. Andies Pläne für den Sommer ändern sich schlagartig, als sie auf einmal nicht mehr an einem Sommerkurs an einem College teilnehmen kann und so in den Ferien in ihrer Heimatstadt bleibt. Zunächst ist sie verzweifelt, weil sie im Gegensatz zu ihren Freunden und Mitschülern ohne Plan und vor allem ohne einen Ferienjob darsteht. Ihre einzige Option ist Hunde auszuführen. Eigentlich gar nichts für sie, aber sie lässt sich widerwillig darauf ein. Mit der Zeit merkt sie dann, dass es gar nicht so schlimm ist, wie befürchtet und ihr sogar irgendwie Spaß macht. Zitat : "»Hör zu«, erwiderte Palmer. »Du bist richtig glücklich diesen Sommer.« [...] »Also viel glücklicher, als ich dich je erlebt habe.«" Andie mochte ich als Protagonistin gerne. Ich fand es nachvollziehbar gemacht, wie schwer es für sie ist, komplett planlos für den Sommer zu sein. Mir hat es richtig gut gefallen, dass der Sommer so viel verändert hat. Sie erlebt viel neues, entwickelt sich charakterlich stark weiter und die Gedanken über die Zukunft rücken in den Hintergrund. In ihrem besonderen Sommer lernt Andie auch Clark kennen, der ganz anders ist, als die Typen, mit denen sie sonst ausgegangen ist. Sie sind beide ziemlich verschieden, verstehen sich aber total gut und es entsteht eine total süße Liebesgeschichte. Ich fand es super, wie Freundschaft und Familie in dem Buch thematisiert wurden. Andie und ihre besten Freundinnen Palmer, Bri und Toby, die in diesem Sommer einiges gemeinsam machen, in ihrer Freundschaft aber auch Probleme gestellt werden. Und dabei mochte ich auch es sehr gerne, dass jede von ihnen auch ihre eigene Geschichte hatte. Die Beziehung von Andie zu ihrem Vater war, durch den Tod von Andies Mutter und seinem Beruf als Politiker, eher distanziert und sie haben kaum bewusst Zeit miteinander verbracht und einfach nur geredet. Es war überzeugend und schön gemacht, wie die beiden sich wieder nähergekommen sind und wie ihre Vater-Tochter-Beziehung dargestellt wurde. Zitat : "Ich nickte ebenfalls und hielt mir kurz vor Augen, wie ich mir diesen Sommer ursprünglich vorgestellt hatte. Aber das fiel mir gar nicht so leicht." Wie ich es von Morgan Matson gewohnt bin, war ihr Schreibstil wieder genial. Flüssig zu lesen, mit einer super sommerlichen Atmosphäre und es gab auch ernstere und berührendere Momente. Fazit : Perfekte Sommerlektüre, mit einer schönen Liebesgeschichte, aber auch Freundschaft und Familie spielen eine große Rolle. Morgan Matson hat wieder gezeigt, wie toll sie solche Bücher schreiben kann.

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Sommerliche Leselektüre

Von: Alicia

22.06.2018

Meinung Ganz lieben Dank ans Bloggerportal und an cbt für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da Morgan Matsons Bücher einfach immer Freude bereiten. Vor allem wenn diese im Sommer spielen und einen mit in den Sog von Sommer, Sonne und guter Laune ziehen. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft mich zu begeistern und auf den Sommer einzustimmen. Die Handlung fand ich richtig schön. Es war mal etwas anderes und nicht so eine typische Highscholl Liebesgeschichte, die ja doch immer irgendwie gleich sind. In dem Buch geht es vor allem darum, wie die Charaktere zu sich selbst finden. Man kann genau beobachten, wie sie in diesem letzten Sommer heraus finden, was sie wollen bzw. wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellen. Dies fand ich wirklich interessant. Natürlich darf die Liebesgeschichte auch nicht fehlen. Diese fand ich auch wahnsinnig schön. Sie entwickelt sich langsam und ruhig und ist vollkommen nachvollziehbar. Auch das Thema Freundschaft und Familie kommt in dem Buch nicht zu kurz. Andie muss sich hier vielen Konflikten und Schicksalsschlägen stellen. Doch letztendlich entwickelt sich alles besser als erwartet. Dies fand ich wirklich whaninnig schön. Auch die Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Man lernt nicht nur Andie und Clark beser kennen, sondern auch Andies Freundinnen und ihren Vater. Dies war sehr spannend, da alle vollkommen unterschiedlich waren und jeder einzekne seine eigene Geschichte hat. Keiner der Protagonnisten wirkt blass. Alle sind sehr gut ausgearbeitet und in allen steckt viel Herz. Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal perfekt. Sie erzählt die Geschichte auf eine wahnsinnig schöne und amüsante Weise, sodass auch der ein oder andere Lacher nicht fehlte. Meiner Meinung nach hat es Morgan Matson einfach drauf! Fazit Eine super schöne Geschichte, die auf den Sommer einstimmt. Wie immer hat Morgan Matson eine Glanzleistung abgegeben.

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Rezension: Andie ist die Tochter eines Kongressabgeordneten. Darum passt sie ständig auf, dass sie sich in der Öffentlichkeit benimmt. Auch ihr Lebenslauf soll lückenlos sein und darum soll es in den Sommerferien in die Sommerschule gehen. Doch als ihr Vater in eine politische Affäre gerät und dieses untersucht wird, bekommt Andie den Anruf, dass ihr Platz an jemand anderen vergeben wurde, weil ihr Empfehlungsschreiben zurückgezogen wurde. Darum sucht sie sich einen anderen Job. Dieser Job ist aber ungewöhnlich für sie. Andie soll Hunde ausführen. Als sie dann dem attraktiven Clark begegnet, schlägt ihr Herz höher... Wird ihr Sommer doch noch schön? Meinung: Das Cover ist sehr sommerlich gehalten und gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zum Roman und der weiße Hund könnte wirklich Bertie sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig und beschreibend. Dadurch befindet man sich direkt ins Geschehen und ich konnte gleich mut Andie mitfühlen. Die Charaktere gefielen mir auch sehr gut. Andie tat mir am Anfang immer leid, da sie nicht wirklich sich frei entfalten kann. Alle Protagonisten entwickeln sich weiter und bleiben dabei sehr sympathisch. Jeder hat dazu gelernt und an sich gearbeitet, was mir sehr gut gefallen hat. Schade war es nur, dass die Freundinnen von Andie nicht wirklich häufig vorkommen. Dennoch waren sie für Andie wichtig. Fazit: Ein sommerlicher Sommerroman mit Charm.

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"Wenn Leute dir Geschichten erzählen, dann hör ihnen genau zu. Eigentlich laufen alle auf zwei Grundthemen hinaus: Jemand unternimmt eine lange Reise oder ein Fremder kommt in die Stadt." Worum geht’s? Andie ist eine Planerin. Als Tochter eines Politikers muss sie zwar stets aufpassen, was sie sagt und tut, aber das hält sie nicht davon ab, ihre Zukunft zu planen. Doch als ihr Vater in einen Skandal verwickelt wird, steht sie plötzlich ganz ohne Plan da – einen ganzen Sommer lang…was nun? Andies Sommer entwickelt sich ganz anders, als gedacht – inklusive Hundeausführen, dem süßen Clark, kleine und große Katastrophen in ihrem Freundeskreis und der eingerosteten Beziehung zu ihrem Vater. Meine Meinung: Ich finde, an dieses Buch sollte man rangehen, ohne möglichst viel davor zu wissen. Man muss sich einfach in die Geschichte reinfallen lassen. Vorneweg sei gesagt: ich habe alle Bücher von Morgan Matson gelesen und alle für gut bis sehr gut befunden. Deshalb war ich sehr gespannt, was mich hier erwarten wird, zumal das Buch mit seinen fast 700 Seiten für eine Contemporary Geschichte ziemlich dick ist. Zum Glück hat mich die Autorin auch hier wieder nicht enttäuscht. Aber bevor ich mit den positiven Punkten beginne: wie an fast jedem Buch gibt es auch hier was zu kritisieren: der Anfang. Ich hatte extreme Probleme, mich in der Geschichte zurechtzufinden und „anzukommen“. Die ersten 100 Seiten waren wirklich anstrengend. Das kenne ich von Morgan Matsons Bücher sonst gar nicht. Außerdem war es etwas vorhersehbar. Allerdings: es gibt so viele Young Adult/Contemporary Bücher da draußen, eigentlich gibt es nichts, was man nicht schon gelesen hat. Insgesamt sind die Thematiken hier teilweise nämlich durchaus innovativ. Warum dieses Buch aber eine perfekte Sommerlektüre ist? Weil… …es eine wahnsinnig unterhaltsame Geschichte ist! Sobald man sich eingefunden hat, macht einfach jede Seite dieses Buches Spaß. Es ist fesselnd, packend und einfach unterhaltsam. Matson streut genau die richtige Prise Witz in die Geschichte ein und trifft damit meinen Humor auf den Punkt. Dass das selten vorkommt, habe ich schon öfter erwähnt. Aber die Autorin kreiert einfach so skurrile Momente und Szenen, in denen sich die Protagonisten sehr unbeholfen begegnen. Dennoch sind diese Momente nicht peinlich, sondern einfach nur zuckersüß. Viele, viele Seiten dieses Buches liest man mit einem dicken Grinsen auf dem Gesicht. Außerdem hatte ich bei einem fast 700 Seiten dicken Buch so einige Längen erwartet, um ehrlich zu sein. Aber wenn man mal vom schwachen Anfang absieht, hab ich die vergeblich gesucht. Es macht einfach irgendwann so viel Spaß, dass man das Buch nicht weglegen möchte. …es mal ein bisschen andere Themen gibt – und eine schöne Freundschaft. Wir treffen hier auf Politiker, Autoren, Tierbetreuer und einer Gruppe ziemlich verrückter Freunde, zu denen Andie gehört. Zusammen mit ihren besten Freundinnen Bri, Toby und Palmer verbringt sie unglaublich viel Zeit. Und diese Freundschaft durchlebt zwar nicht immer rosige Zeiten, ist aber wirklich echt erzählt. Und um ganz ehrlich zu sein: eine nette Gruppe Freunde gibt es selten in Büchern. Meistens exisitiert „nur“ die beste Freundin. Besonderes schön fand ich auch die verschiedenen Aktionen, die die Protagonisten zusammen machen. Es entwickelt sich eine richtige Bande, zu der selbstverständlich auch die Freunde der Mädels dazugehören. Und das zu lesen, macht absolut glücklich. …es eine süße, nerdige Liebesgeschichte gibt. Andie verbringt den Sommer größtenteils damit, Hunde auszuführen. Dabei lernt sie Clark kennen – der wirklich, wirklich süß ist. Es tut gut, mal wieder von einem ganz normalen Jungen zu lesen, der keine „dunkle Vergangenheit“ hat. Und obwohl sich die Beziehung zwischen Clark und Andie sehr schnell in eine bestimme Richtung entwickelt, bleibt alles immer sehr authentisch und echt. Wahnsinnig erfrischend! …unsere Hauptprotagonisten Andie sich entwickelt. Man glaubt es nicht. Es gibt auch charakterliche Entwicklung in Büchern! Andie ist zu Beginn eine akribische Planerin und, zugegeben, etwas unentspannt. Umso schöner ist, wie sie im Laufe des Sommers immer lockerer und entspannter wird. Und auch ihre Persönlichkeit entwickelt sich weiter. Überhaupt mochte ich sie als Protagonisten sehr gerne. In vielen Teilen konnte ich sie sehr gut verstehen, was mir ihre Geschichte noch näher gebracht hat. …wir endlich mal eine richtig schöne Vater-Tochter-Beziehung haben. Eltern(-teile) sind in Jugenbüchern gerne die Bösen. Auch hier hat es anfangs den Schein, da das Verhältnis zwischen Andie und ihrem Vater, nun, etwas unterkühlt ist. Das liegt vor allem daran, dass ihr Vater eigentlich non stop arbeitet. Diesen Sommer ist er aufgrund des Skandals beurlaubt. Und die beiden nähern sich wieder an. Langsam, aber sicher. Und das ist so wunderschön zu lesen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: es macht verdammt glücklich! …es wirklich emotional ist. Ich habe so mitgelitten mit unseren Protagonisten. Ich habe mit ihnen gelacht und mich gefreut. Und war am Boden, als sie es auch waren. Ich bin komplett eingetaucht. …es ein wundervolles Sommerfeeling hat. Okay. Das Buch spielt im Sommer und wir haben hier bald Sommer. So weit, so gut. Aber dieses Buch ruft unwiderruflich Erinnerungen an laue Sommernächte hervor. Eis am Strand. Sonnenschein. Urlaub. Eine entspannte Zeit – einfach schön! Fazit: Kurz gesagt: trotz einiger Schwächen am Anfang konnte mich das Buch voll von sich überzeugen. Es war ein rundum passendes Gesamtkonzept. Klar kann man kritisieren, dass manche Plottwists sehr vorhersehbar waren. Aber das kann man inzwischen bei jedem Buch. Mein Liebling von Matson ist weiterhin „Amy on the Summer Road“, aber „Ein Sommer auf gut Glück“ ist definitiv jeden ersten und zweiten Blick wert – und mit knapp 10€ für 686 Seiten auch noch ein echtes Schnäppchen, wie ich finde.

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Der Inhalt: Das wunderbare Chaos der ersten Liebe Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer? Das Cover: Das Cover finde ich sehr gelungen. Auf dem Bild sieht man ein jugendliches Mädchen, welches Andie, die Protagonistin, darstellen soll. Um sie herum sind Hunde in verschiedenen Rassen. Das Cover strahlt eine positive Sommerlaune aus, sodass man das Buch einfach sofort lesen möchte. Die Handlung: Andie hat ihre Sommerferien immer lange voraus und perfekt geplant. Doch als ihr politisch erfolgreicher Vater einen Skandal am Hals hat, geht der Plan, in den Ferien ein College für Medizin zu besuchen, nicht auf. Zum ersten Mal steht sie ohne Plan da und muss auf die Schnelle einen Job bekommen. So kommt es, dass sie ihre Sommerferien damit verbringen muss, Hunde auszuführen. Allerdings ahnt sie nicht, dass sie dabei auf den süßen Clark trifft und dies ihr bester Sommer wird. Die Charaktere: Die Hauptcharaktere sind Andie und Clark. Andie, 17 Jahre alt, ist immer organisiert und hat ihr Leben voll im Griff. Sie weiß was sie machen will und wer sie ist. Sie hat drei sehr enge Freunde, mit denen sie täglich etwas unternimmt, einen bekannten Politiker als Vater und schreibt nur sehr gute Noten. Andie hat eigentlich alles was sie braucht, aber als in diesem Sommer alles anders kommt als geplant, fallen ihr Sachen auf, die sie nie richtig gehabt hat: einen Vater als Vater der immer zuhause ist und eine große Liebe. Andie kam sehr sympathisch herüber und ihre Handlungen waren alle nachvollziehbar. Sie ist eine tolle Protagonistin, in die man sich gerne mal für ein paar Stunden hineinversetzten möchte. Clark wohnt eigentlich in Colorado, ist aber für den Sommer in Connecticut. Clark ist ein schüchterner Typ der bei fremden Menschen sehr nervös wird - vor allem anfangs in der Gegenwart von Andie. Je näher sie ihn aber kennenlernt, desto mehr merkt Andie dass er humorvoll, verständnisvoll und charmant ist. Als Leser muss man sich sofort in ihn verlieben - wie Andie auch. Meine Meinung: Die Bücher von Morgan Matson sind wundervoll. Sie haben alles was ein gutes Buch braucht - wie dieses hier. Es ist nicht einfach eine kitschige Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über eine enge Freundschaft und eine "Familiengeschichte" zwischen Andies Vater und ihr. Diese Mischung macht das Buch perfekt und es macht einfach nur Spaß es zu lesen. Wen die Seitenzahl abschreckt, dem kann ich nur sagen: Die Seiten sind so gut wie nichts. Ich habe an einem Tag gut 300 Seiten gelesen und mich gewundert dass ich schon so weit war. Die Geschichte macht süchtig und man will einfach nur weiterlesen und kommt nicht von dem Buch weg. Es ist eines der Bücher bei dem man das Essen und den Schlaf vergisst, weil man sich nur auf die Handlung konzentriert. Auch der Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Er ist leicht und flüssig sodass es einfach zu lesen ist und man schnell vorankommt. Was mit auch richtig gut gefallen hat, sind die Chats zwischen den Personen. Dadurch wird die Geschichte aufgelockert und Witz in die Story gebracht. Fazit: Es ist ein Buch bei dem man die Zeit vergisst. Die Charaktere in dem Buch sind alle toll und die Story fantastisch. Es ist nicht nur ein Roman über "die erste Liebe" sondern auch über die Freundschaft. Die Liebesgeschichte berührt das Herz, ist aber noch nicht kitschig. Einfach eine richtig tolle Sommerlektüre, die ich euch nur ans Herz legen kann.

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Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Die drei Bücher, die ich bereits von Morgan Matson gelesen habe, haben mir alle drei richtig gut gefallen, ganz besonders von „Amy on the Summer Road“ war ich total begeistert. Meine Vorfreude auf Morgan Matsons neues Werk war daher groß und sobald „Ein Sommer auf gut Glück“ bei mir eintraf, habe ich ganz erwartungsvoll mit dem Lesen begonnen. Andie ist stets gut vorbereitet und plant alles weit im Voraus. So steht auch schon seit langem fest, was sie dieses Jahr in den Sommerferien machen wird: Sie konnte einen Platz in einem Sommerkurs an einer hochangesehenen Uni ergattern. Dieser Kurs wird sich sehr gut für ihre spätere Collegebewerbung machen und ist zugleich eine perfekte Vorbereitung für ihr Medizinstudium, welches sie anstrebt. Doch dann kommt alles ganz anders, als geplant: Ihr Vater, ein sehr bekannter Politiker, wird durch einen Skandal zum Rücktritt gezwungen und der Rektor, der Andie zu ihrem Platz im Sommerkurs verholfen hat und ein angeblich guter Freund ihres Vaters ist, zieht seine Empfehlung kurz darauf zurück. Tja, was nun? Das erste Mal in ihrem Leben steht die 17-jährige komplett ohne Plan da. Sie verbringt daher notgedrungen ihre Sommerferien zu Hause, zusammen mit ihrem Vater. Und da sie nicht ohne Sommerjob sein möchte, sieht sie sich nach etwas anderem um. Für die guten Jobs ist sie nun leider zu spät dran, aber Andie wird dann schließlich doch noch fündig. Ihre neue Beschäftigung ist zwar eine ganz andere als ihre ursprünglich geplante, aber mit der Zeit merkt sie, wie viel Spaß ihr diese macht. Jeden Tag führt sie Hunde aus und dabei trifft sie auf den Jungen Clark. Dieser ist unglaublich süß und schleicht sie mit der Zeit immer mehr in ihr Herz. Auch Clark scheint Andie sehr zu mögen und so dauert es nicht lange, bis es zu einem ersten Date kommt. Andie wird plötzlich unsicher. Bisher dauerten ihre Beziehungen nie länger als ein paar Wochen an, doch mit Clark scheint es anders zu sein. Ob aus den beiden wohl mehr werden kann als nur eine schöne Sommerromanze? Mit diesem Buch habe ich, glaube ich, einen neuen Lese-Rekord aufgestellt. Gut 686 Seiten in weniger als drei Tagen, das ist doch mal was, oder? Zumindest für mich ist es eine ganz schöne Leistung. Es spricht auch eindeutig für das Buch, dass ich dieses in einem solchen Affenzahn durchgelesen habe. Hier kann man wirklich davon sprechen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. „Ein Sommer auf gut Glück“ war einfach ganz genau mein Geschmack. Es passiert eigentlich eher wenig und als spannend würde ich die Handlung auch nicht bezeichnen. Ehrlich gesagt hat es mich, nachdem ich das Buch beendet hatte, etwas erstaunt, dass dieses tatsächlich fast 700 Seiten hat. Gefühlt waren es für mich weniger. Was aber nicht negativ gemeint sein soll. Es passiert zwar, dafür, dass das Buch so dick ist, gar nicht so viel, mich aber konnte die Geschichte durchweg in ihren Bann ziehen. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass Szenen in die Länge gezogen wurden oder zu langatmig und langweilig waren. Ich bin gar nicht so der Fan von viel Action, ruhigere Geschichten sind mir deutlich lieber. Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Das Buch erzählt eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und einer etwas distanzierten Vater-Tochter-Beziehung. Zudem kommt man beim Lesen eine herrlich sommerliche Atmosphäre auf, daher kann ich „Ein Sommer auf gut Glück“ ganz besonders für die warme Jahreszeit empfehlen. Wir erfahren alles aus der Sicht von Andie. Sie mochte ich auf Anhieb, sie ist sympathisch, selbstbewusst und manchmal etwas sarkastisch, Eigenschaften, die ich bei Charakteren, insbesondere bei den Protagonisten, immer sehr gerne mag. Es wird schon ganz am Anfang deutlich, wie sehr Andie unter dem Tod ihrer Mutter leidet. Diese ist vor einigen Jahren durch eine Krankheit verstorben. Seitdem lebt Andie mit ihrem Vater zusammen, wobei dieser durch seine Arbeit als Politiker immer schwer beschäftigt ist und kaum Zeit für seine Tochter hat. Andie aber kennt dies gar nicht anders. Sie ist es von klein auf gewöhnt, dass sie durch die wichtige Stellung ihres Vaters ständig in den Medien zu sehen ist und daher auch immer höllisch aufpassen muss, was sie in ihrer Freizeit tut, da negative Dinge wie Partys und Alkohol dem Ruf ihres Vaters schädigen könnten. Diesen Sommer aber kommt alles ganz anders. Durch den Rücktritt ihres Vaters, verbringen Vater und Tochter wieder mehr Zeit miteinander, was ihrer Beziehung sehr gut tut. Ich fand es so schön zu sehen, wie die beiden sich wieder näher gekommen sind und endlich mal wieder so etwas wie eine richtige Familie waren, wenn auch leider ohne Mutter. Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Andies Freunde. Palmer, Bri, Toby und Tom – auch sie bleiben die Ferien über zu Hause. Die Freunde treffen sich nahezu jeden Tag, haben Spaß zusammen und genießen den gemeinsamen Sommer. Zu ihrer Clique stößt dann noch der Junge Clark. Er war mit mein Lieblingscharakter, er ist süß, charmant und witzig und ich konnte es wirklich sofort verstehen, dass Andie sich in ihn verliebt hat. Meiner Meinung nach steht die Liebesgeschichte zwischen Andie und Clark nicht im Mittelpunkt, was man ja durch den Klappentext schon annehmen könnte. Es gibt romantische Szenen, allerdings werden diejenigen, die man einer gefühlvollen Liebesgeschichte gerechnet haben, hier wohl etwas enttäuscht werden. Ich war es zum Glück nicht. Für mich war die Mischung der verschiedenen Themen genau richtig. Das Augenmerk liegt auf Andie, die sich in diesem Sommer sehr verändert und dies absolut nachvollziehbar und authentisch. Auch das Thema Freundschaft ist in diesem Buch sehr wichtig. Es wird auch sehr deutlich, wie innig diese ist. Hier haben mir besonders gut die Chatgespräche zwischen Andie und ihren Freunden gefallen. So etwas finde ich in Büchern immer klasse, da sich solche Gespräche immer so herrlich locker und humorvoll lesen. Doch nicht nur diese Stellen lesen sich super, das ganze Buch ist in einem wunderbar flüssigen und leichten Schreibstil geschrieben, der mein schnelles Lesetempo nur noch gefördert hat. Ich würde sagen, dass ich mich hier zurecht so gefreut habe. Mich konnte das Buch komplett überzeugen und mir tolle Lesestunden bescheren. Wenn man gerne locker-leichte Sommergeschichten liest, die von Liebe, Freundschaft, Familie und natürlich auch von Hunden handeln – diese wundervollen Vierbeiner kommen hier definitiv nicht zu kurz – dann ist „Ein Sommer auf gut Glück“ genau das Richtige für einen. Fazit: Humorvoll, sommerlich und einfach nur schön. Auf dieses Buch habe ich mich zurecht so gefreut, denn mir konnte es großartige Lesestunden bescheren. Für mich hat hier einfach alles gestimmt: Wundervolle Charaktere, ein herrlich flüssiger Schreibstil, eine schöne Mischung aus verschiedenen Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie, sowie einer tollen sommerlichen Atmosphäre. Auch die Entwicklung der Protagonistin hat mir richtig gut gefallen, da diese absolut authentisch und nachvollziehbar ist. Hinzu kam dann doch, dass Hunde eine große Rolle in der Geschichte spielen, daher kann ich Hundeliebhabern dieses Buch ganz besonders ans Herz legen. Ich bin hellauf begeistert von „Ein Sommer auf gut Glück“ und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

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