Leserstimmen zu
Mickey Bolitar ermittelt - Der schwarze Schmetterling

Harlan Coben

Die Mickey Bolitar-Reihe (1)

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Meine Meinung „ Nur zu deinem Schutz“ stand schon sehr lange in meinem Regal und spontan hatte ich Lust es zu lesen. Auch wenn ich eher selten Thriller lese. Inzwischen heißt das Buch allerdings „Mickey Bolitar ermittelt - Der schwarze Schmetterling“. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er von der ersten Seite an spannend war. Die Länge der Kapitel, war für mich, genau richtig, nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Mickey war mir sehr sympathisch, auch wenn er laut Klappentext erst 14 Jahre alt ist. Er und seine Freunde kamen mir in der Geschichte älter vor. Man merkt, dass er seinen Onkel nicht wirklich leiden kann und nur bei ihm lebt, da sein Vater gestorben ist und seine Mutter für einen Entzug in einer Klinik untergebracht ist. Er besucht sie täglich. Trotz seiner Unterstützung, wird er von ihr enttäuscht. Myron und Mickey akzeptieren sich, aber Mickey möchte so wenig wie möglich mit seinem Onkel Myron zu tun haben. Das einzige was ihm Hoffnung macht, ist seine Freundschaft zu Ashley, als diese spurlos verschwindet und das niemanden zu stören scheint, fängt Mickey auf eigene Faust an zu ermitteln. Doch als er Ashleys Eltern damit konfrontiert, erfährt er etwas Unerwartetes. Er setzt alles daran Ashley zu finden und ihr zu helfen. Dabei helfen ihm Löffel und Ema. Die beiden sind die Außenseiter der Schule. Hinzu kommt noch, dass Mickey sich fragt, was es mit der geheimnisvollen Hexe und ihrem Haus am Waldrand auf sich hat. Denn diese behauptet etwas über seinen Vater zu wissen. Doch sie macht immer nur vage Andeutungen und verschwindet dann wieder. Mickey fragt sich, was sein Vater damit zu tun hat und ob dieser eventuell doch noch am Leben ist. Die drei geraten in einen Strudel der Geheimnisse und Lügen, der ihnen sehr gefährlich wird. Das Ende des Buches, hat mich sehr überrascht, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Bewertung Ich muss ehrlich sagen, durch den Titel, das Cover und den Klappentext, habe ich mit einer komplett anderen Geschichte gerechnet. Aber ich wurde mehr als positiv überrascht. Obwohl ich eher selten Thriller und Krimis lese. (Was ich definitiv ändern sollte) Die Hauptcharaktere haben für ihr Alter sehr erwachsen und organisiert gehandelt. Alle drei sind komplett verschiedene, wenn nicht sogar gegensätzliche Charaktere, die gerade deshalb als Team so gut zusammen gepasst haben. Dazu hatte die Geschichte viele Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte, die die Handlung aber sehr spannend gemacht haben. Denn meiner Meinung nach, lässt der Klappentext und das Cover absolut nicht auf die Handlung der Geschichte schließen. Ich selbst, hätte geschätzt, dass es um etwas völlig anderes geht. Gut gefallen hat mir auch, das Mickeys Familie eine wichtige Rolle spielt. Das Buch hat 5 Sterne verdient.

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Mickey ist der Sohn von Myron Bolitas verstorbenem Bruder. Nach dessen Tod kümmert sich Myron um den 14-jährigen Mickey, der das alles andere als gut findet. Etwas ihm Unbekanntes stand zwischen den Brüdern und Mickey sträubt sich gegen alles, was sein Onkel gutheißt. Mickey, der Neue auf dem College, handelt prompt, als eine Mitschülerin wegen ein paar Pfunden zu viel gemobbt wird. Sie bewertet seine Hilfe jedoch als Mitleidstour und so nähern sich die beiden nur langsam einander an, bis sie eine tiefe Freundschaft verbindet, die jedoch von Geheimnissen umwittert ist. Zu ihnen gesellt sich Löffel, ein kleiner schmächtiger Kerl, der mit seinem Wortwitz manche Situation rettet. Gemeinsam suchen die drei nach Ashley, einer Mitschülerin, die spurlos verschwunden ist. Mickey und seine Freunde sehen gerade noch, dass ein Polizeiaufgebot am Elternhaus Ashleys präsent ist, doch ein übellauniger Polizist beantwortet Mickeys Fragen nicht. In der Nähe des Colleges befindet sich ein altes, heruntergekommenes Haus, dass bereits ganze Generationen als Hexenhaus bezeichnet haben. Als die sogenannte Hexe Mickey sieht, wirfst sie ihm Wortfetzen zu, die besagen, dass Mickeys Vater noch lebt. Mickey ist geschockt. Er war bei dem Unfall dabei, als sein Vater starb und er ist emotional noch immer tief in Trauer. Als die drei Freunde merkwürdige Geschehnisse am Hexenhaus beobachten, nimmt die Geschichte nicht nur an Fahrt an, sondern sie wird auch plötzlich brandgefährlich. Der Autor: Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Als erster Autor wurde er mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt und stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Mit Mickey Bolitar hat er einen sympathischen Helden für Jugendliche zum Leben erweckt. (Quelle: cbt Verlag) Reflektionen: Harlan Coben lese ich immer wieder äußerst gern. Ich mag seine intelligenten Plots, seine geschickt verschnürten Verstrickungen, seine gut inszenierten Überraschungen und den gekonnten Spannungsaufbau. Harlan Coben ist für mich ein Autor, der meisterhaft eine rundherum harmonisch abgestimmte Geschichte erzählt, die nicht nur in sich stimmig ist, sondern ganz einfach ein bestgeschnürtes Gesamtpaket darstellt. Der schwarze Schmetterling ist der Reihenauftakt zu der Jugendbuch-Thriller-Trilogie, um Mickey Bolitar, die ich mir trotz, dass ich meine Jugend bereits hinter mir gelassen habe, nicht entgehen lassen konnte. Meine Neugierde auf diesen Jugendthriller hat sich gelohnt. Der schwarze Schmetterling ist bereits unter dem Titel „Nur zu deinem Schutz“ erschienen (Originaltitel Butterfly Code). Teil 2 Das dunkle Haus, erschienen Juni 2017 Teil 3 Das geheimnisvolle Grab, erschienen Juli 2017 Die Altersbeschränkung ab 14 Jahren halte ich für sinnvoll zugeordnet. Alles wiederholt sich, formuliere ich den Titel dieser Rezension. Denn die Geschichte um Mickey Bolitar folgt auf die der Figur Myron Bolitars und dessen Generation. Myron Bolitar ist die Hauptfigur der erfolgreichen 11-teiligen Krimireihe, um den taffen Sportagenten und diese hier weist einige situationsabhängige Ähnlichkeiten auf, während die Legenden beider Figuren intelligent und geheimnisvoll, aber maßvoll, miteinander verknüpft werden. Harlan Coben schreibt wie gewohnt fesselnd und süffig, wie ein guter Wein. Flüssig, schnell und interessiert gleitet man durch die Seiten, um die Informationen rund um die unheimlichen und rätselhaften Geschehnisse zu erfahren. Der gekonnte Spannungsaufbau gipfelt immer wieder in Spannungshöhepunkten, die Wendungen und gefährliche Verstrickungen mit sich bringen. Besonders gut gefällt mir die Sprache, die Harlan Coben figur- und situationsabhängig, mühelos und natürlich, anwendet. Sie ist nicht umgangssprachlich, aber dennoch besitzt sie diesen natürlichen Ausdruck und Flair, als wenn du und ich uns unterhielten. Harlan Coben stattet seine Hauptfiguren mit einem gesunden Maß an Selbstironie aus. Eine Portion Witz, die man vor allem in Dialogen und Schlagabtauschen wiederfindet, würzen die packend erzählte Story und lockern sie auf. Die Figur des Mickey ist intensiv gezeichnet. Er ist ein 14-jähriger Junge, der um seinen geliebten Vater trauert und der von seiner Mutter nichts erwarten darf, da sie sich seit dem Unfall mit Drogen zu pumpt. Mickey ist emotional tief betroffen, aber dennoch eine starke, bodenständige Persönlichkeit, die weder schwach noch auf den Mund gefallen ist. Auch pubertäres Gehabe blitzt nur selten auf und so kann man diese Figur absolut ernst nehmen, während er in Myron Bolitars Fußstapfen schlüpft und darauf brennt Verbrechen aufzuklären. Fazit und Bewertung: Der schwarze Schmetterling ist ein überzeugender Auftakt zur Jugendbuch-Thriller-Reihe. Unblutig, aber vollgepackt mit rasanter Spannung, erzählt Harlan Coben die Geschichte um den College-Schüler Mickey Bolitar, der in die Fußstapfen seines Onkels Myron Bolitar tritt, um Geheimnissen und Verbrechen auf die Spur zu kommen. ©nisnis-buecherliebe

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Mickey Bolitar ermittelt ist eine vom bekannten Star-Autor Harlan Coben entwickelte Jugend-Thriller-Reihe. Obwohl der Protagonist Mickey Bolitar gerade einmal 14 Jahre alt ist und seine Freunde ebenfalls im Teenageralter sind, ist diese Reihe nicht ausschließlich für Jugendliche gedacht, auch als erwachsener ist man mit „Der schwarze Schmetterling“ gut unterhalten. Aufmerksame Fans werden Onkel Myron bereits aus einer anderen Thriller Reihe von Harlan Coben kennen. (Ich habe diese zwar noch nicht gelesen, mag es aber generell wenn verschiedene Reihen ineinander übergreifen.) Der Plot ist auf erzählerische und erklärende Weise aus Mickey Sicht erzählt worden. Manchmal macht es galt den Eindruck, er würde sich dabei direkt an den Leser wenden. Die große Rahmenhandlung ist sehr spannend aufgebaut. Ganz hingegen meiner Erwartung geht es nicht bloß um Highschool Problemchen und die erste Liebe sondern um Themen wie einen Geheimbund der zurück bis zum Holocaust reicht. In was für Angelegenheiten Mickeys Eltern und später er selbst verstrickt sind wird nur sehr bruchstückhaft offenbart. Dieses Thema erzeugt sehr viel Spannung und leitet einen direkt weiter zu Band 2 dieser Reihe. Mit Einführung des oben erwähnten Geheimbundes schlittert Mickey auch gleich in seine erste Ermittlung. Seine Freundin verschwindet spurlos und er lässt es sich nicht nehmen nah ihr zu suchen. Dieser Teil des Buches driftet für meinen Geschmack dann doch etwas sehr in Richtung Highschool Serie ab. Falsche Ausweise, Nachtclubs und Drogen? Wir sprechen hier immer noch von einem Haufen Teenager. Wenn auch sehr reifer Teenager. Mickey reagiert für sein Alter oft sehr besonnen und erwachsen, gleichzeitig aber auch recht naiv und unbedacht. Er entspricht dem typischen Highschool Schüler der versucht ins Basketball Team zu kommen. Wäre er nicht sein ganzes Leben lang immer von einem Ort zum anderen gezogen hätte er mit Sicherheit viele Freunde und wäre im Team erfolgreich. Der Kreis seiner Freunde macht die Gruppe komplett, auch wenn ihre Wahl jedem Klischee entspricht. Zunächst wäre da Löffel. Der schmächtige Aussenseiter, Sohn des Hausmeisters der seine nicht vorhandenen Freunde durch (unnützes) Wissen ersetzt hat. Löffel heißt eigentlich Arthur, hat seinen Spitznamen aber sehr schnell weg. Ich mag ihn besonders gerne. Immer wenn er einem mit seinem scheinbar unnützen und naiven Geschwafel besonders auf die Nerven geht ist er es, der die Situation rettet. Und dann wäre da noch Emma. Sie hat auf keine Freunde, trägt dazu noch gerne Schwarz und wiegt ein paar Gramm zu viel. Die Clique des Basketball Teams hat ihr daraufhin kurzerhand den Spitznamen Ema verpasst denn sie mittlerweile selbst benutzt. Der Autor Harlan Coben führt seine Leser auch in dieser Jugendbuchreihe gekonnt an der Nase herum. Er geht sehr geschickt mit Worten um und vermag es die Spannung bis zum Schluss zu halten. Mehr noch, man muss einfach direkt weiter lesen um endlich hinter die große Verschwörung zu kommen die die ganze Geschichte umrankt. Das tolle an dieser Reihe ist das man direkt weiter lesen kann. Man sagt zwar manchmal das der nächste Teil genau an Band 1 anschließt, hier ist es aber wirklich direkt der Fall. Zeitlich und Inhaltlich geht der Text direkt ineinander über. Finde ich sehr gelungen.

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„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Mickey Bolitar – Der schwarze Schmetterling“ von Harlan Coben Harlan Coben hat eine Jugendbuch-Trilogie herausgebracht, allerdings sind die Bücher 2017 neu aufgelegt worden und liefen vorher bereits unter einem anderen Namen. 1. Der Schwarze Schmetterling (2017) / Butterfly Code (Shelter) 2. Das dunkle Haus (2017) / Seconds Away (Seconds Away) 3. Das geheimnisvolle Grab (2017) / Found Der 14-jährige Mickey Bolitar muss notgedrungen bei seinem Onkel Myron Bolitar, dem Bruder seines Vaters wohnen. Die beiden Brüder hatten über Jahre keinen Kontakt mehr gehabt. Nachdem nun Mickeys Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, bleibt ihm nicht anderes übrig, als zu seinem Onkel zu ziehen. Denn seine Mutter hat den Tod ihres Mannes – Mickeys Vater – nicht verkraftet und befindet sich zur Zeit in einer Entzugsklinik. Mickey hat keinen guten Kontakt zu seinem Onkel, er gibt ihm zum Teil die Mitschuld am Tod seines Vaters. Das einzige was die beiden miteinander verbindet, ist die Leidenschaft zum Basketball, denn Mickey ist ein sehr guter Spieler und sein Onkel wäre fast Profibasketballer geworden. Mickey muss sich in der Stadt und auf der neuen Highschool erst einmal zurecht finden. Dort schließt er allerdings schnell Freundschaft mit zwei Außenseitern, der selbstbewussten Ema und dem leicht durchgeknallten Löffel( Arthur). Auch Rachel mit der er ein Referat für Geschichte vorbereiteten muss, wird seine Vertraute. Zudem lernt er Ashley kennen, in die er sich verliebt. Doch das Glück währt nicht lang, denn Ashley verschwindet von einem zum anderen Tag, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Als Mickey sich auf die Suche nach Ashley macht, helfen seine Freunde ihm. Dabei kommt immer wieder ein schwarzer Schmetterling in Form von Bilder, Tatoos etc. ins Spiel. Mickey zieht es immer wieder zu einem alten Haus hin, in dem eine alte Frau lebt, die von allen nur die „Hexe“ genannt wird und die allen Kindern der Gegend über Jahrzehnte in Angst und Schrecken versetzte. Auch Mickey fühlt sich in ihrer Nähe nicht sehr wohl. Seine Einstellung ändert sich jedoch, als sie ihm sagt, dass sein Vater noch leben würde. Seine Neugier ist geweckt. Eine spannende und gefährliche Suche nach Asley und seinem Vater beginnt. Fazit: Mit “ Der schwarze Schmetterling“ ist Harlan Coben ein guter Einstieg in seine Jugend-Thriller- Reihe gelungen. Der Autor schreibt sehr spannend, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Dies ist gerade bei Jugendlichen wichtig, denn sie verlieren ansonsten schnell das Interesse. Man merkt, das Harlan Coben in der „Thrillerbranche“ kein unbeschriebenes Blatt mehr ist, denn er hat ein sehr gutes Dramaturgie-Verständnis. Die Geschichte nimmt an einigen Stellen richtig Fahrt auf und Wendungen entstehen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Auch gibt es mehrere parallel laufende Handlungsstränge, die der Autor geschickt zum Ende hin zusammen führt. Natürlich lässt er zum Schluss Fragen offen, die im zweiten Band “Das dunkle Haus“, vielleicht beantwortet werden. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Mickey Bolitär erzählt, dadurch hat man hat immer das Gefühl inmitten des Geschehens zu sein. Mit der Hauptfigur Mickey hat der Autor einen sehr interessanten Protagonisten kreiert, auf dessen Weiterentwicklung man gespannt sein darf. Auch die Nebenrollen (wenn sie denn überhaupt Nebenrollen sind) haben Charme und Charakter und das, obwohl – oder gerade weil Sie Außenseiter der Schule sind. Harlan Coben hat einen packenden und spannenden Krimi geschrieben, der nicht nur für Jugendliche, sondern auch gut für Erwachsene geeignet ist. Auf die Nachfolgebände darf man gespannt sein. Absolute Leseempfehlung !!! Besten Dank an den Cbt Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Meine Meinung zur Jugendbuch Auftakt Reihe: Mickey Bolitar ermittelt Der schwarze Schmetterling Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wie stets unter dem Original Beitrag auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Mickey muss sich in einer neuen Umgebung völlig neu zurecht finden, denn einerseits ist seine Mutter den Drogen und der Depression verfallen, weswegen sie nicht für ihn sorgen kann, und auch sein Vater ist erst vor kurzem verstorben. So kommt er bei seinem Onkel unter, der irgendwie überfordert mit der Situation ist. Mickey muss also auch in eine neue Schule, und lernt da ein Mädchen kennen, das ihm richtig gut gefällt, dabei verschwindet diese aber, und er begibt sich auf die Spurensuche. Dabei begegnen im einmal ein Schmetterling zum anderen aber auch eine Nummer: A 30432. Was es mit den beiden Dingen gemein hat, das soll euch das Buch selbst verraten. Wie ich das gelesene empfand: Der Autor Harlan Coben ist ein ganz faszinierender Autor. Einerseits weil er mich sofort in seine Geschichte wirft und mich immer wieder an der Nase herum führt, andererseits weil er mit Sprache wunderbar jonglieren kann. Oder besser gesagt, die Übersetzerin hat hier volle Arbeit geleistet und ein tolles Buch in die deutsche Sprache übertragen. Schreibstil: Die Geschichte lese ich aus Mickeys Sicht. Immer wieder eher so, als würde ich von oben auf die Situation blicken, aber auch aus seinen Augen und was direkt vor mir geschieht. Dabei bringt es der Autor fertig mich stets zu überraschen, nur am Ende war mir bewusst, wohin das Buch führen wird. Spannung: Für mich ist das Buch faszinierend gewesen, weil der Autor immer neue Effekte in die Geschichte brachte und mich kurz vor knapp dann doch kurz innehalten zu lassen und zu merken, ok so weit habe ich das vorausgeahnt, dennoch war bis zum Ende stets eine gesunde Portion Spannung und auch ein hin und wieder aufkeuchen vor Überraschung vorhanden. Das hat mir richtig gut gefallen. Dennoch hat es erst nach dem Mittelteil für mich das Wort Jugendthriller verdient gemacht, davor war es eher eine Geschichte eines Jungen in der Highschool der irgendwie zu viel mitbekommen hat. Gute Wendung dann im Mittelteil. Charaktere: Mickey ist für sein Alter schon zu "erwachsen". Er wirkt eher wie ein 16-18 jähriger anstatt erst 14 Jahre alt. An sich aber kein Beinbruch. Er handelt meist besonnen, und auch wenn hin und wieder der Hitzkopf bei ihm durchkommt, löst er die Dinge mit Köpfchen. Dabei muss er entdecken, was für ein Familiengeheimnis in seiner Familie herrscht. Nicht nur das er Jude ist, und sich dadurch auch mehr oder weniger auf der Seite der Juden befindet, die auch den Holocaust überlebten, nein auch manche Begebenheiten die im Buch angesprochen werden, zeigen, wie unterschiedlich eine Glaubensrichtung gelebt werden kann (vor allem am Grab seines Vaters). Dabei kommt das Buch aber auf gar keinen Fall mit der Glaubenskeule. Finde ich echt angenehm. Seine Freunde die er im Buch kennen lernt, sind einmal der Nerd Löffel und einmal die leicht Gothic angehauchte Ema. So wie einem Mädchen aus seinem Geschichtskurs, die ein anderes Mädchen beherbergte die auf der Flucht war. Denn eigentlich ist die heimliche Hauptakteurin das Mädchen, das auf der Flucht ist. Doch warum und wieso und welches Geheimnis Ema hat, das erfahrt ihr im Buch. Themen im Buch: Ich finde es spannend, das eigentlich verschiedene Themen in diesem Buch aufkreuzen, einmal der Geheimbund mit dem schwarzen Schmetterling, andererseits das Thema Holocaust und welche Spuren er hinterlassen hat und zu guter letzt wie schlimm gewisse Milieus sind, wo man ungewollt landen kann. Was das alles aber genau ist, möchte ich nicht verraten, sonst würde ich euch zu viel von dem Buch vorweg greifen, was ich selbst nicht so prickelig finde. Altersgerecht und Empfehlung: Mickey ist ein Vorbild, sich nicht von den Widrigkeiten des Lebens aufhalten zu lassen und weiter zu gehen, selbst wenn das manchmal krasse Folgen mit sich bringen kann, was mich jedoch etwas traurig stimmte, das die Geschichte über A30432 so nicht zu existieren scheint, und der Name auch unbekannt im Internet ist, andererseits, wer weiß ob es nicht doch die Geschichte gibt, nur keiner kennt sie? Dennoch finde ich das Buch sehr ansprechend, einerseits weil ein echt schlimmes Thema aufgegriffen wird, und auch einfach mal von einer Seite beleuchtet wird, die man so vielleicht nicht immer im Blickfeld hat, dann auch weil Mickey ein echter Freund ist, aber auch echt tolle Freunde findet. Der Schreibstil ist spannend auch total schön, für mich war aber eher auch die Wandlungen und Geschehnisse im Buch ein riesen Abenteuer und es gibt noch so vieles ungeklärtes im Buch, so das ich mich wirklich freue, wenn ich den zweiten Teil in die Hand nehmen darf. Für mich ist die Geschichte übrigens ein kleines Highlight und ich möchte diese Geschichte euch wirklich näher an euer Herz legen, vielleicht gebt ihr der Geschichte eine Chance und werdet sie genauso lieben, wie ich? Obwohl das Buch ab 14 Jahren ist, kann man es Alterslos lesen, damit meine ich, dass auch Leute die sonst eher nicht zu Jugendbüchern greifen, auch mit diesem Buch eine wirklich schöne Geschichte erleben können. Bewertung: Obwohl manches zu einfach gelöst ist und manches nicht ganz realistisch im Buch wiedergegeben ist, so ist es dennoch eine sehr spannende und sehr schöne Lektüre, wo man als Leser immer wieder an der Nase herum geführt wird, und dadurch immer wieder neue Aspekte der Geschichte wahr nehmen kann, so das einem die Seitenanzahl viel zu kurz vorkommt. Deswegen möchte ich dem Buch gerne fünf Sterne geben, denn mich konnte die Geschichte mitreißen und in ein Abenteuer führen, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

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Harlan Coben zählt inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsautoren, wenn es um packende Thriller geht. In der neu aufgelegten Jugendbuch-Reihe im cbt-Verlag geht es um Myron Bolitars Neffen Mickey. Ich war sehr gespannt, ob es Coben wohl gelingen würde, auch im Jugendbuch meine Begeisterung für seine Bücher weiter zu schüren. Um es vorweg zu nehmen, natürlich wurde ich nicht enttäuscht. Der Roman beginnt mit einem Spukhaus, in dem eine Hexe leben soll. Kaum jemand hat sie je gesehen und so bleibt sie ein Mysterium, mit dem man kleine Kinder erschreckt. Doch vielmehr noch erschreckt sie Mickey, dessen Vater bei einem Unfall ums Leben kam, als sie eines Tages die Tür öffnet und ihm hinterher ruft „Dein Vater ist nicht tot!“ Während Mickey, der seit dem Tod seines Vaters bei seinem ungeliebten Onkel wohnt, sich noch fragt, was das wohl zu bedeuten habe und wie er wieder Kontakt zur alten Hexe aufnehmen könnte, verschwindet seine Freundin Ashley. Mickey ist ein interessanter Charakter, der leidenschaftlich gern Basketball spielt und damit eher unwillig in die Fußstapfen seines Onkels tritt. Er kennt sich ein bisschen in Kampfsportarten aus, was durchaus von Vorteil sein kann. Der Junge, dessen Leben auf den Kopf gestellt wird und dessen Mutter sich gerade in einer Entziehungskur befindet, ist für sein Alter sehr reif und reflektiert. Geradezu beeindruckend ist es, wie cool er sich gegenüber den Mobbern der Schule verhält und sich ganz selbstverständlich mit den Losern an einen Tisch setzt. Sein neuer Freund Löffel nervt mit „Wissen, das die Welt nicht braucht“, ist aber unbedingt zuverlässig. Mit der dicken Ema verbindet Mickey bald mehr, eine solche gute Freundin hat er noch nie gehabt. Bei Ema kann er seine Schutzschilde herunterfahren und auch über Trauer und Ängste sprechen. Doch auch Ema hat offensichtlich etwas zu verbergen. Die Story ist packend und gleichzeitig weiß man, dass Mickey und seine Freunde einer starken Sache hinterher sind. Die Jugendlichen begeben sich in größere Gefahr als sie zunächst ahnen. Doch als ihnen klar wird, dass der Schmetterling, der immer wieder auftaucht, eine besondere Bedeutung hat, gibt es für sie kein Halten mehr. Merkwürdig war nur, dass der Schmetterling im Titel als schwarz, im Buch aber als bunt bezeichnet wird. Da musste ich doch gleich recherchieren, wie der „Tisiphone abeona“ in Wirklichkeit aussieht. Mickeys erster Fall ist ein packender Jugendthriller, der von der ersten Seite an fesselt und mit tollen Figuren, die nicht nur Helden sind, überzeugen kann. An Action und Geheimnissen wird nicht gespart, aber auch das „wahre Leben“ mit seinen traurigen Facetten wird nicht ausgeklammert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall verfolgen, wie es weiter geht. „Der schwarze Schmetterling“ ist bereits unter anderen Titeln erschienen. © Tintenhain

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Originaltitel: Shelter Autor: Harlan Coben Verlag: cbt Seiten: 361 Preis: 9,99€ Inhalt: Wer das Böse jagt … Schlimmer geht’s nicht, denkt Mickey Bolitar: Sein Vater ist tot, seine Mutter auf Entzug und jetzt muss der 14-Jährige auch noch zu seinem ungeliebten Onkel Myron ziehen! Doch es kommt noch schlimmer: Gerade als er neue Hoffnung schöpft, verschwindet seine Freundin Ashley spurlos! Fest entschlossen herauszubekommen, was mit Ashley passiert ist, findet er sich plötzlich in einem Strudel mysteriöser Ereignisse wieder – die auch mit dem Tod seines Vaters zu tun haben … Das Cover gefällt mir sehr gut! Es ist düster, bereitet tolle Stimmung und ist vor allem passend zum Titel 🙂 Meinung: Der Schreibstil von Harlan Coben war mir von Anfang an sympathisch, weshalb mir der Einstieg in das Buch leicht fiel. Er schreibt sehr ausführlich und kann mit seinen Beschreibungen Bilder vor dem geistigen Auge hervorrufen. Ich konnte mir wirklich alles genau vorstellen: die Charaktere, die Orte und das Klima zwischen den einzelnen Personen, auch wenn das Buch „nur“ aus der Sicht von Mickey geschrieben ist. Harlan Coben schreibt aus der Sicht eines 15-jährigen Jungen, der sehr groß und kräftig ist und sich auch mal behaupten muss und kann! Soweit ich weiß, ist dieses Buch das erste Jugendbuch, dass Harlan Coben geschrieben hat und im Gegensatz zu vielen anderen Autoren kann er sich sehr gut in Jugendliche hineinversetzen, wie ich finde. Die Handlung des Thrillers hat mir sehr gut gefallen! Mickey muss sich praktisch allein durchs Leben schlagen. Sein Vater ist kürzlich bei einem Autounfall gestorben und seine Mutter nimmt aus Trauer und Sehnsucht Drogen. Doch dann lässt sein Onkel Myron seine Mutter in eine Klinik einwiesen und Mickey muss ab sofort bei seinem ungeliebten Onkel wohnen. Doch noch nicht genug! Gleich am ersten Schultag legt sich Mickey praktisch mit der halben Stadt an… Aber er findet auch Freunde, Ema und Löffel, die ihm aber noch nicht ganz vertrauen. Als dann seine Freundin Ashley verschwindet und es überhaupt keine Hinweise gibt und ihm eine alte Frau, genannt „Die Hexe“, sagt, dass sein Vater noch lebt, legt Mickey mit seinen Ermittlung los und bricht dabei auch mal ein paar Gesetze. Und bei seinen Ermittlungen stößt er immer wieder auf ein bestimmtes Zeichen, einen Swordgrass Brown Schmetterling, den er auf dem Grab seines Vaters findet und der auch bei seinen Nachforschungen zu Ashley auftaucht… Die Charaktere finde ich insgesamt sehr spannend! Mickey als Protagonist ist wirklich super. Obwohl er der gutaussehende Junge ist auf den sogar die Schulzicke einen zweiten Blick wirft ist er immer nett und achtet auf Andere. Er verteidigt zum Beispiel Ema, die etwas fülliger ist, als sie deswegen gemobbt wird. Ema hat mir als Charakter gefallen auch wenn sie an einigen Stellen etwas komisch reagiert und genauso beschert sein kann wie Löffel, der immer komische Sachen sagt. Insgesamt sind die Charaktere sehr unterschiedlich und haben starke Persönlichkeiten, was ich wirklich toll finde, und sie sind wirklich gut beschrieben. Fazit: Ein echter guter Jugendthriller! Es gibt Spannung die im Verlauf der Handlung gehalten wird und diese auch echt gut gestalten. Die Personen sind interessant und einfach mal etwas anderes! Harlan Coben hat mir mit seinem Buch ein paar schöne Stunden beschert, obwohl das Buch eher leichte Lektüre ist. Doch das macht gar nichts, denn ich bin schon riesig auf Teil 2 der Mickey Bolitar Trilogie gespannt!

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