Leserstimmen zu
Und deine Zeit verrinnt

Mary Higgins Clark

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Das Cover mag ich sehr gern und es gleicht dem des Taschenbuches, welches im Heyne Verlag erschien. Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich weniger zum Schreibstil sagen. Während des Hörens konnte ich den Ereignissen jedoch stets folgen und mir wurde auch nicht langweilig dabei. Die Geschichte selbst gefiel mir gut, da mir die ein oder andere Person schon bekannt war. :) Die Journalistin Delaney Wright ist klug und man verfolgt sie mit Interesse. Die Gerichtsverhandlung ist spannend gestaltet und ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht. Gerade auch die Frage nach ihrer Mutter wurde gut in Szene gesetzt. Entgegen anderer Meinungen zu diesem Hörbuch/ Buch, kann ich es meinerseits empfehlen. Es lohnt sich gehört bzw. gelesen zu werden. Aber da die Meinungen auseinander gehen, solltet ihr euch wohl lieber selbst ein Bild davon machen und eigene Eindrücke sammeln. Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. :)

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Gelesen wie eine langatmige Gute-Nacht-Geschichte

Von: input aus Basel

11.12.2016

Die Story wäre ja sicher spannend und bei einem anderen Sprecher oder einer anderen Sprecherin hätte ich nicht immer den Faden verloren, aber bei Michou Friesz hört sich das ganze schon von Beginn wie eine Weihnachtsgeschichte oder ein Märchen an. Schade; habe das Hörbuch nicht zu Ende gehört, werde evtl. das Buch ausleihen.

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Laaangatmig

Von: krimi-fan

15.10.2016

Zu altbacken und abgehoben, um richtig spannend zu sein. Selbst Hausangestellte sprechen im Roman wie Hochschuldozenten, stilistisch unrealistisch und lebensfremd. Extrem viele Wiederholungen der gleichen Fakten während der Beschreibung der Zeugenbefragungen des Gerichtsprozesses, was den Roman nur sinnlos überfrachtet und in die Länge zieht. Teilweise deplatzierte und albern wirkende Naivität bei den handelnden Personen: Betsy soll immerhin ein Hochschuldiplom besitzen und als Lehrerin gearbeitet haben, ihre Gedanken und inneren Monologe sind beleidigend banal angesichts der ihr drohenden lebenslangen Haft. Die Autorin schafft rein zahlenmäßig eine Personenaufstellung, die für einen epochalen Generationen-Roman ausreichte, und keine der Figuren, nicht einmal die Protagonisten, werden besser als farblos, eigenschaftslos, uninteressant gezeichnet. Der Tathergang zum Mord an Ted Grant und das Betsy Grant angelastete Motiv erscheinen mir zu konstruiert, unlogisch und faktenfrei, der darauf basierende Prozess an den Haaren herbeigezogen. Wirklich gefallen hat mir im ganzen Roman nur die Stelle, an der eine Sprechstundenhilfe erzählt, dass ein Arzt mit einem Prepaid-Handy telefoniert habe, und die Autorin eben jene junge Frau doch allen Ernstes erklären lässt, was ein Prepaid-Handy ist. Für einen Krimi im Jahr 2016 ist so etwas absurd. --- Spoiler-Alarm Beginn --- Völlig unglaubwürdig, wie am Ende Mord, Adoption und Medikamenten-Dealing ineinander finden. Ich habe schon seit langem keinen derart vorhersehbaren Krimi mehr gelesen. --- Spoiler-Alarm Ende --- Es wirkt alles ein wenig, als würde man auf rosa Kissen sitzen, durch einen rosa Schleier auf die Welt sehen und sich währenddessen Pralinen in den Mund schieben. Kein Vergleich mehr mit früheren MHC-Romanen.

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