Leserstimmen zu
Rachewinter

Andreas Gruber

Walter Pulaski (3)

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Sein oder Schein?

Von: marielu

29.10.2020

Zum Inhalt: In Wien filmen zwei Dacharbeiter eine heiße Sexszene im gegenüberliegenden Fenster, jedoch endet diese in einen Mord. Aufgrund des Videos kann die Polizei den vermeintlichen Täter als Michael Kotton schnell ermitteln. Dieser wendet sich an die Anwältin Evelyn Meyers. Als sie hört, dass der oberste Staatsanwalt, ihr ehemaliger Vorgesetzter, die Anklage persönlich übernimmt, ahnt sie dass es hier um mehr gehen muss. Schließlich ist Michael Kottons Vater ein reicher Geschäftsmann in der Glücksspielbranche. Ist ihr Mandant wirklich der Täter oder soll hier nur ein Bauernopfer fallen? In Leipzig wird Pulaski zu einem tödlichen Unfall in einem Motel Zimmer gerufen. Pulaski kennt den Toten, der Vater von Nina, einer Freundin seiner Tochter. Doch Pulaski glaubt nicht an einen Unfall, einige Dinge passen nicht zusammen. Als Pulaski auf die Spur weiterer ungewöhnlicher Morde stößt, die im Zusammenhang mit einer Frau stehen, ermittelt er auf eigene Faust. Doch auch seine Tochter Jasmin ist mit ihrer Freundin Nina auf der Suche nach der unbekannten Frau, da diese als letzte Ninas Vater lebend gesehen hat. Wie immer stellt sich hier die Frage: Wie hängen die unterschiedlichen Fälle zusammen? Hier kann ich euch nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Meine Meinung: Das Cover passt zu der „Rache-Reihe“ mit dem Ermittler Walter Pulaski und der Anwältin Evelyn Meyers. Dies ist der 3. Teil des Duos, welches jedoch jeder an unterschiedlichen Fällen in verschiedenen Ländern arbeitet. Man muss nicht unbedingt die vorherigen Teile gelesen haben, da dies ein völlig neuer Fall ist und das Buch nicht auf die Vorgänger aufbaut. Wie von Andreas Gruber gewohnt gibt es hier wieder unterschiedliche Erzählstränge und Tatorte in verschiedenen Ländern, die irgendwie im Zusammenhang stehen. Was natürlich zum Ende hin eine Zusammenarbeit zwischen Meyers (Wien) und Pulaski (Leipzig) begründet. Geschickt wird das Thema „Transgender“ eingebaut und durch gründliche Recherche des Autors dem Leser nahe gebracht. Die kurzen Kapitel, unterschiedliche Protagonisten und die wechselnden Perspektiven sorgen für Spannung, die man so von Andreas Gruber in seinem rasanten und flüssigen Schreibstil gewohnt ist. 593 Seiten die nur so dahin fliegen und es nicht möglich machen das Buch aus der Hand zu legen, da man dringend wissen möchte wie sich die Fälle annähern und letztendlich wie sie vom Autor miteinander verknüpft werden. Gruber gelingt es beim sogenannten Showdown noch mit einem Tüpfelchen auf dem „i“ zu kommen, mit dem man wirklich nicht gerechnet hätte. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Gruber in Händen zu halten und wünsche dem Autor, dass es ihm weiterhin gelingt die hohen Erwartungen seiner Fans zu erfüllen. Fazit: Kurzweilige Lesestunden und spannende Unterhaltung sind bei diesem Thriller garantiert.

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Mann-Frau.

Von: djojo

19.07.2020

Eine geheimnisvolle, gutaussehende Frau ermordet mehrere Personen, welche auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Dabei scheut die Mörderin kein Risiko und zeigt mit ihrem ehrgeizigen Vorgehen, dass es sich um ein höchst persönliches Motiv handeln muss. Doch wirklich Spuren, die zur Identifikation des Phantoms beitragen, hinterlässt die Frau kaum. Wie es der „Zufall“ will führen auch hier verschiedene Morde die erfolgreiche Privatdetektivin Evelyn Meyers aus Wien und Kommissar Walter Pulaski vom Leipziger Kriminaldauerdienst zusammen. Ein in großem Maße tatverdächtiger Mann wendet sich an Evelyn Meyers, damit sie ihn vertritt. Und gleichzeitig übersteigt Walter Pulaski wieder seine Kompetenzen, da die beste Freundin seiner Tochter Jasmin durch einen der Morde persönlich betroffen ist. „»Strengen Sie ihr kleines Hirn einmal ordentlich an, auch wenn Ihnen das im Moment scheinbar ziemlich schwerfällt, und versuchen Sie, sich folgende Situation vorzustellen: Ihr junger androgyner Mandant hatte vielleicht deshalb ein Verhältnis mit einem älteren Mann, weil der ihn als Frau sieht und ihn dabei unterstützt, eine Frau zu werden.«“ (S. 152) Der dritte Thriller von Andreas Gruber um das ungleiche Duo Evelyn Meyers und Walter Pulaski hat sich ein schwieriges Thema vorgenommen: Androgynie. Durch das gesamte Buch zieht sich diese seltene doch unterschätzte Geschlechterdefinition und beschäftigt Mörder wie Ermittler gleichermaßen. Natürlich wird auch die Behandlung androgyner Personen in unserer modernen und gleichzeitig stockkonservativen Gesellschaft ausführlich behandelt. Dabei lässt Andreas Gruber durch seine Protagonisten auch das eine oder andere kritische Wörtchen fallen. Als Fortsetzung der Serie um Walter Pulaski und Evelyn Meyers macht das Buch schon Spaß. Auch wenn der Abstand zwischen den Bänden mehrere Jahre beträgt kann man gut der persönlichen Entwicklung der beiden Ermittler und ihrem Umfeld folgen. Und wie man es von Andreas Gruber gewohnt ist bleibt es bis zum Schluss spannend weshalb ich auch diesen dritten Band ruhigen Gewissens empfehlen kann.

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Mit „Rachewinter“ legt der Österreicher Andreas Gruber einen dritten Band um Anwältin Evelyn Meyers und Kommissar Walter Pulaski vor: Eine mysteriöse Frau ermordet in Österreich und Deutschland auf brutale Art und Weise Männer. Spannend bis zum bitteren Ende. In den Fängen der Familie Als die Wiener Anwältin Evelyn Meyers einen neuen Klienten annimmt, ahnt sie nicht, welche Folgen das für sie und ihren Assistenten Florian Zock haben wird. Michael Kotten steht unter dringendem Tatverdacht seinen Geliebten bestialisch ermordet zu haben. Ob wohl die Beweise erdrückend sind – schließlich existiert eine Handyvideoaufnahme – will Meyers Kotten vertreten. Denn sie kann sich den Sohn eines reichen Unternehmers nicht als Mörder vorstellen. Doch schon bald geraten ihre Nachforschungen in schwierige Gewässer: Zum einen stößt sie auf Widerstände von Seiten Michael Kottens Vater, der sie sehr harsch angeht. Denn Michael Kotten ist nicht nur homosexuell, sondern fühlt sich noch dazu gefangen im falschen Körper und ist bereits dabei, eine Geschlechtsumwandlung vornehmen zu lassen. Zum anderen ist es die Staatsanwalt, die sich auf den Kotten-Nachwuchs als Täter festgelegt hat. Schließlich sind die Machenschaften der Glücksspiel-Familie und die nie belegbaren Korruptionsvorwürfe gegenüber Michaels Onkel, einem einflussreichen Politiker, ein Motiv, um den Kotten-Clan zu entmachten und endlich strafrechtlich zu belangen. Nicht leicht für Meyers zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden und Licht ins Dunkel zu bringen… Auch Walter Pulaski hat es mit einem kompliziertem Mord zu tun, der noch dazu in sein Privatleben reicht. Denn in einem Motel wird der Vater der Freundin seiner Tochter tot aufgefunden. Wirkt es anfänglich wie ein Unfall, stellt sich alsbald heraus, dass der Geschäftsmann gewaltsam ums Leben kam. Nicht nur, dass Pulaski eigentlich gar nicht ermitteln soll und darf, auch seine Tochter Jasmin sowie Nina, die Tochter des Ermordeten, beginnen heimlich und ohne Rücksicht auf das eigene Leben Nachforschungen anstellen. Dabei landen sie bei einer geheimnisvollen, dunkelhaarigen Frau im roten Kleid. Als dann weitere Morde geschehen, zeigt sich, dass die Taten in Wien sowie in und um Leipzig herum zusammenhängen. So führen die Spuren mal wieder die Anwältin Evelyn Meyer und Walter Pulaski zusammen, um am Ende in einem Showdown zu münden… Verstörende Verhältnisse Egal, ob es Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez oder wie in Rachewinter Walter Pulaski und Evelyn Meyers sind, Andreas Gruber erschafft großartige Ermittlerpaare. Einerseits sind sie grundverschieden und gegensätzlich, andererseits ist genau das der Punkt, wieso sie sich bestens ergänzen und auch so interessant machen. Anders als Maarten S. Sneijeder ist Walter Pulaski jedoch kein Kotzbrocken, wenngleich er mit seiner schrulligen, launischen und sturen Art durchaus aneckt. Ihn eint mit Evelyn Meyers die absolute Versessen- und Zielstrebigkeit, den Fall aufzuklären – ohne Rücksicht auf die Vorgaben und Ansagen der Chefetagen und der Politik. Doch nicht nur die Charaktere der Ermittler, Evelyn Meyers Assistenten Florian Zock inkludiert, sondern auch alle anderen Protagonisten sind vielfältig, charismatisch und durchaus authentisch, entwickeln sich im Laufe der Handlung und sorgen dafür, dass Winterrache kein nullachtfünzehn Thriller ist. Angefangen bei Pulaskis Tochter über Michael Kotten bis hin zu Michael Kottens Vater. Keine der Figuren ist hier nur Beiwerk. Obwohl Andreas Gruber nicht an Brutalitäten spart, geschieht dies eher auf eine subtilere Art und Weise. Die zahlreichen Morde werden nicht en Detail ausformuliert, aber dennoch so, dass beim Lesen Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Grundsätzlich ist Grubers Sprache prägnant und auf den Punkt, aber gleichzeitig detailreich, ohne dabei zu detailverliebt zu werden. Beständig hält er die Spannung hoch, sorgt immer wieder für kleinere Atempausen, um dann das Tempo gleich wieder anzuziehen. Nicht zu vergessen sind die Wendungen und Verwirrspiele, die Rachewinter zu komplexen Thriller machen. Mindestens ebenso wichtig ist die Story an sich: Michael Kotten als (möglicher) Mörder, geboren im Körper eines Mannes, der sich jedoch als Frau fühlt. Sicherlich kein neues Thema – auch nicht in Thrillern, aber durchaus spannend und immer wieder interessant. Denn Michael Kotten wird dargestellt als ein Mensch, der vom Leben enttäuscht und verletzt ist. Noch dazu aus einer Familie stammt, deren Machthunger und Gier vor nichts und niemandem Halt macht. Hinzukommen die unterschiedlichen Handlungsorte: Wien und rund um Leipzig, die Morde, die erstens nicht wie solche wirken und auch nicht zusammenhängen, obwohl man als Leser selbstverständlich weiß, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Einzig unklar ist an welchem Zeitpunkt die Handlungsstränge zusammengeführt werden. All‘ das macht Rachewinter zu einem absoluten Pageturner!

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Spannend bis zur letzten Seite

Von: Patrick Woywod

28.03.2019

Die Bücher gefallen mir sehr. Ein netter Autor. Hoffe es gibt noch viele weitere spannende Bücher

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Gute Unterhaltung

Von: Unddannkamluzie

01.02.2019

Habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt.

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Zum dritten Mal führt der Zufall also Evelyn Meyers aus Wien und Walter Pulaski aus Leipzig zusammen. Das wirkt über die bislang dreiteilige Reihe gesehen ohne Frage etwas konstruiert, aber geschenkt, damit kann ich leben, denn ich mag es, wie Andreas Gruber immer mit mehreren Schauplätzen über Ländergrenzen hinweg arbeitet. So dreht es sich eben auch in Rachewinter um eine Mordserie, die sich sowohl durch Österreich als auch durch Ostdeutschland zieht. Der Fall hat mir sehr gut gefallen, ich habe mitegrübelt, bin auf einige Lösungen auch gekommen, aber doch nicht auf alle, und das mochte ich sehr. Über den Schreibstil von Gruber brauch ich ja nichts sagen, der gefällt mir eh sehr gut, und auch die Charaktere sind relativ sympathisch. Nur Pulaski geht mir nun schon zum zweiten Mal mit seiner Naivität bzw. Machtlosigkeit gegenüber bestimmten Personen - in diesem Fall seiner Tochter - auf die Nerven. 😉 Apropos: Zwei Teenager-Mädels als Möchtegern-Ermittler - das hätte es nicht gebraucht und hat dem Thriller für mich ein bisschen die Authentizität genommen. Aber sei's drum, alles in allem hat mich das Buch super unterhalten, und Gruber-Nachschub darf gern demnächst kommen. 📚

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Inhalt: In Wien erhält die Anwältin Evelyn Meyers Besuch von Michael Kotten. Der junge Mann seht unter Mordverdacht und bittet Evelyn seine Verteidigung zu übernehmen. Sie erklärt sich einverstanden und glaubt an seine Unschuld. Doch schon bald kommen ihr Zweifel an der Geschichte ihres Mandanten und sie beginnt zusammen mit ihrem neuen Assistenten Flo eine gefährliche Recherche. Etwa zur gleichen Zeit wird Kommissar Walter Pulaski zu einem tödlichen Unfall in ein Autobahnmotel gerufen. Polaski ist der Einzige, der nicht an einen Unfall glaubt. Da er den Toten persönlich kennt, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Die Spur führt ihn nach Wien und zu Evelyn Meyers. Meine Meinung: Nach „Rachesommer“ und „Racheherbst“ ist „Rachewinter“ der dritte Fall für Evelyn Meyers und Walter Pulaski, aber problemlos ohne Vorkenntnisse zu lesen. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist flüssig, bildhaft und mitreißend. Seine Sprache ist schlicht und oft umgangssprachlich. Lange Zeit gibt es zwei parallel verlaufende Handlungsstränge, unterbrochen von den Schilderungen neuer Morde. Evelyn Meyers ermittelt zusammen mit ihrem neuen Assistenten Flo in Österreich (in Wien) und Walter Pulaski in Deutschland (Leipzig) . Alle drei Charaktere haben mir gut gefallen. Evelyn und Flo sind clever und lassen sich nicht so leicht einschüchtern. Außerdem hat Flo einige Begabungen, die sehr hilfreich für Evelyn sind. Walter Pulaski ist zynisch und ruppig, er hat aber auch ein weiches Herz, was man im Umgang mit seiner Tochter erkennen kann. Auch alle anderen Charaktere - vom nervigen Motelangestellten bis zum fiesen Bodyguard - sind super beschrieben. Die Handlung überrascht mit ungewöhnlichen Morden und überraschenden Wendungen und die Spannung steigt bis zum großen Showdown. Hier überschlagen sich die Ereignisse und sind vielleicht etwas zu viel des Guten - aber mir hat es trotzdem gefallen. Die Atmosphäre ist düster und bedrohlich und die eisigen Temperaturen konnte ich mir richtig gut vorstellen. Teilweise fand ich die Handlung allerdings schon etwas skurill und ich fühlte an alte Edgar Wallace Romane oder Filme erinnert. Fazit: Für mich nicht der beste Thriller von Andreas Gruber, aber trotzdem lesenswert.

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Inhalt Mehrere Männer werden grausam ermordet. Obwohl sie aus verschiedenen Städten kommen, haben sie scheinbar eines gemeinsam: Sie haben sich zuvor mit ein und derselben Frau getroffen. Doch diese scheint wie ein Phantom zu sein und es ist nicht klar, ob es diese Frau überhaupt gibt. Die Polizei glaubt zunächst an Unfälle. Doch Kriminalhauptkommissar Walter Pulaski ist anderer Meinung und ermittelt auf eigene Faust weiter. Doch auch er stößt auf Probleme und benötigt die Hilfe von der Anwältin Evelyn Meyers aus Wien. Auf einmal sind sie beide in den Fall verwickelt, da sie erkennen, dass sie den Fall gemeinsam lösen können. Allerdings ist der Täter raffinierter und grausamer als sie denken und bringt sie in eine gefährliche Situation… Cover Das Cover gefällt mir sehr gut, weil das Design an den „Winter“ angelehnt ist. Somit passt es wunderbar zu den vorherigen Teilen und ist ein Hingucker im Bücherregal. Schreibstil Der Schreibstil von Andreas Gruber ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen dadurch nur so dahin. Mit seiner permanenten, unterschwelligen Spannung und seinen eingebauten Cliffhangern, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die verschiedenen Perspektiven haben mir sehr gut gefallen. So konnte man die Charaktere besser kennenlernen und ihr Handeln besser nachvollziehen. Charaktere Walter Pulaski ist ein schroffer und sarkastischer Charakter. Jedoch merkt man immer wieder, dass er auch weiche Seiten an, was ihn sehr liebenswert macht. Evelyn Meyers begeistert mich durch ihren Sinn für Gerechtigkeit. Sie scheint in ihrm Beruf als Anwältin noch etwas grün hinter den Ohren zu sein, jedoch hängt sie sich mit allem was sie hat rein und scheint so sehr ehrgeizig. Die Täterin hat mir auch gut gefallen, da ich das Gefühl hatte, dass diesbezüglich ganz gut recherchiert wurde. Meine Meinung Mir haben die Idee hinter dieser Geschichte und der Schreibstil von Herrn Gruber sehr gut gefallen. Das Buch hat 592 Seiten und doch kam es mir nicht so vor. Wenn ein Autor das schafft, ist es schon mal nicht schlecht. Ich liebe es, wenn Geschichten aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind und deshalb gibt es von mir auch hier ein großes Plus. Man wusste immer sofort in welcher Perspektive man sich gerade befindet und es war spannen zu verfolgen, wie die Geschichten nach und nach zusammen finden. Trotz den vielen positiven Aspekten, habe ich auch was auszusetzen. Die Darstellung  von Schutzpolizei und der Kripo inklusive deren Verhältnis zueinander war wie in Krimifilmen im Fernsehen. Dem ist in der Realität aber überhaupt nicht so. Ein so erfahrener Autor sollte das eigentlich wissen. Vielleicht sollten Pulaskis Charaktereigenschaften so mehr zur Geltung kommen, aber auch dann stört mich das sehr. Außerdem wirkten einige Zufälle zu abstrus und zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Die Geschichte beinhaltet viele solcher Geschehnisse und an manchen Stellen war es einfach zu viel des Guten. Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich viel Spaß beim Lesen und konnte es vor allem gegen Ende gar nicht mehr weglegen. Also Empfehlenswert!

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