Leserstimmen zu
Rachewinter

Andreas Gruber

Walter Pulaski (3)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

große Überraschung zum Schluss

Von: Manuela Prien aus Trittau

20.11.2018

Inhalt: Mehrere erfolgreiche und vermögende Männer kommen auf mysteriöse Weise ums Leben,mit einer Gemeinsamkeit,sie alle haben sich vor ihrem Tod mit einer Frau getroffen,diese ist jedoch unauffindbar. Walter Pulaski,Kommissar in Leipzig und Evelyn Meyers,Anwältin in Wien,mit Assisstent Florian Zock stellen nach geraumer Zeit fest,dass sie alle mit diesem Fall zu tun haben und begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem Täter... Meinung: Das Buch ist aufgeteilt in fünf Teile,zwischendurch gibt es Zeitangaben. Hilfreiche Informationen zu den Hauptprotagonisten bekommnt man,wenn man das Buch aufschlägt. Es gibt zwei Handlungsstränge,die am Ende sehr gekonnt zusammengeführt werden. Walter,Evelyn und Flo kommen sehr authentisch rüber und man hofft,dass sie den Täter dingfest machen. Es gibt die ein oder andere unerwartete Wendung und der Leser wird jedes Mal aufs neue überrascht. Bis zum Schluss fesselt dieses Buch seinen Leser. Ab und zu kann man auch schmunzeln,obwohl es hierbei um eine ernste Angelegenheit geht. Auch wird ein Tabuthema angeschnitten,damit rechnet man auch nicht unbedingt.Dieses wurde gut ausgearbeitet. Total unsympathisch ist der Oberstaatsanwalt in Wien,der sich als korrupter Schnösel entpuppt. Es gibt kurze Rückblicke in die Vergangenheit von Evelyn,die einem wahrscheinlich bekannt vorkommen,wenn man die Vorgänger Bände kennt. Fazit: Ein gelungener Thriller mit einer großen Überraschung zum Schluss!

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Oh wow, mit "Rachewinter" hat Andreas Gruber wieder einen Volltreffer gelandet! So soll ein Thriller sein und so macht das Lesen richtig Spaß! Auf knapp sechshundert Seiten purer Spannung führen sehr, sehr starke Charaktere und eine geniale Story durch das Buch. In einem Thriller voller Machtspiele, Rachedurst, Identitätsproblemen und menschlicher und familiärer Abgründe greift Andreas Gruber auch die Thematik Transsexualität auf. Ein hochinteressantes Thema mit dem er sicher auch einen Nerv der Zeit trifft. Von Beginn an fesselnd steigt die Spannung unaufhörlich an - ein Spannungsaufbau vom Feinsten. Neben der richtigen Dosis Sex und Gewalt setzt Gruber auch eine gehörige Portion Humor, Ironie und Sarkasmus ein, die sich in großartigen Dialogen wiederspiegelt. Und nicht nur die Hauptprotagonisten haben ihren Reiz, auch jede noch so kleine Nebenfigur ist fantastisch herausgearbeitet und wirkt vollkommen authentisch. Allesamt keine weichgespülten Charaktere, sondern Figuren mit wirklichen Ecken und Kanten. Andreas Gruber überzeugt zu hundert Prozent mit einem sehr klaren, atmosphärischen, fesselnden und dynamischen Schreibstil. Und "Rachewinter" ist ein Buch, das man verschlingt und am liebsten in einem durch liest, weil man bei jeder Unterbrechung befürchtet, etwas zu verpassen. Ach ja, es ist bereits der dritte Fall für Walter Pulaski und Evelyn Meyers, aber auch für die, die die beiden Vorgänger nicht kennen, problemlos einzeln zu lesen.

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Das Hörbuch Rachewinter von Andreas Gruber habe ich innerhalb von 10 Tagen gehört. Es geht allerdings auch fast 15 Stunden. Aber lasst euch davon nicht abschrecken, es ist kurzweilig und spannend. Das Hörbuch hat zwei Erzählstränge, die sich wie zwei Fäden am Ende zu einer Geschichte zusammenfügen. Es ist der dritte Teil einer Serie um den Kripobeamten Walter Pulaski, einem alleinerziehenden Vater einer Tocher, vom Leipziger Kriminaldauerdienst. Er ermittelt und untersucht in einem Todesfall. Der Vater der besten Freundin seiner Tochter ist in einem Motel so unglücklich gestürzt, dass er sich eine Schere ins Ohr gestoßen hat und darauf hin gestorben ist. Da klingt unglaublich und so ermittelt Pulaski entgegen den Anweisungen seines Chefs. Auch Nina die Freundin und seine Tochter Jasmin ermitteln eigenständig und lassen sich nicht von Pulaski davon abbringen Nachforschungen anzustellen. Während in Wien die Rechtsanwältin Evelin Meyer und ihr Assistent Florian Zock, Rechtsanwaltsanwärter einen vermeintlichen Mörder vertreten. Dieser wurde von einem anonymen Anrufer angezeigt und ein Video das von der Tat gemacht wurde sieht dem Klient zum Verwechseln ähnlich. Evelin und Flo beginnen mit ihrer Recherche und werden auf das Casino Imperium aufmerksam, bei welchem die Gesellschafter so nach und nach umgebracht werden. Als Zuhörer tappt man lange Zeit im Dunkeln und erst mit der Zeit werden einem die Zusammenhänge um die Frau mit dem roten Kleid klar. Das Hörbuch ist durchweg spannend und am Ende spitzt sich die Lage zu. Der Höhepunkt wird erreicht, als die Mädchen den Mörder stellen wollen und sich in eine aussichtslose Lage hinein manövrieren. Achim Buch liest hervorragend auch die weiblichen Parts. Für das Hörbuch vergeben ich volle 5 Punkte. Es gibt zwar ein oder zwei unrealistische Szenen aber das fällt wohl unter künstlerische Freiheit. Anzumerken habe ich noch, dass ich die ersten beiden Teile bisher noch nicht gehört habe. Das ist auch nicht notwendig. Es gibt nur im Epilog Verweise auf die beiden Teile, die ich mir noch zulegen werde. Eine kleine Kritik habe ich eigentlich nur am Schnitt des Hörbuches. Wechseln die Kapitel bekommt man dies nicht mit, da der Hörbuchsprecher ohne die aller kleinste Pause nahtlos weiter liest als wäre es der nächste Satz. So braucht man immer eine Weile bis man merkt, dass das nächste Kapitel neu angefangen hat und die Geschichte nicht mehr in Leipzig sondern in Wien spielt oder umgekehrt. Das Hörbuch wurde uns als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Random House GmbH zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Zum Inhalt: Evelyn Meyers ist eine erfolgreiche Strafverteidigerin in Wien und übernimmt einen äußerst brisanten Fall. Der Sohn eines Multimillionärs wird als Hauptverdächtiger in einem Mordfall festgenommen. Über die Mordtat gibt es ein erdrückendes Beweisvideo. Dennoch ist Evelyn fest davon überzeugt, dass der Fall Merkwürdigkeiten aufweist und stellt mit ihrem Assistenten Flo eigenmächtig Recherchen an. Sie kommen dabei einer gefährlichen Verstrickung von dubiosen Machenschaften auf die Spur. Gleichzeitig ermittelt der Kriminalkommissar Walter Pulaski in einem anderen Fall in Leipzig, bei dem ein ihm persönlich bekannter Mann tot in einem Hotelzimmer aufgefunden wird. Alles deutet auf einen Unfall hin. Pulaskis Gespür führt ihn allerdings auf dieselbe gefährliche Spur, auf die sich schon Evelyn und Flo begeben haben... Meine Leseerfahrung: Erfolgsautor Andreas Gruber hat mit "Rachewinter", dem dritten Band der Reihe um Pulaski und Meyers, einen Thriller der Extraklasse geschaffen. Das Buchcover ist entsprechend seinen Vorgängerbänden stilvoll gestaltet und hat mittlerweile einen Erkennungswert. Auf Grund seines flüssigen unverschnörkelten Erzählstils sind die fast 600 Seiten ein schnell verschlungener Lesegenuss. Gruber hat zwei ausgezeichnete Protagonisten geschaffen, die sowohl mit einem scharfem Verstand als auch mit einem äußerst witzigen Charme auftrumpfen. Dank der in Kursivschrift eingeführten Gedankengänge zwischen dem Erzählfluss kann sich der Leser wunderbar in die Hauptfiguren hineinversetzen. Als Rechtsanwältin im selben Alter war ich begeistert von Evelyn und ihrer furchtlosen und beharrlichen Ader, die Wahrheit um jeden Preis heraus zu finden. Gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Flo leistet sie eine beeindruckende Ermittlungsarbeit und ist damit völlig auf einem Level mit dem alten Hasen Pulaski, der auf Grund seiner Jahre beim LKA und auch beim Kriminaldauerdienst eine gehörige Portion Erfahrung mit sich bringt. Auch die Nebenfiguren wie Pulaskis Tochter Jasmin und ihre Freundin Nina, die durch den Tod ihres Vaters mitinvolviert ist, lassen die Story zu keinem Moment an Spannung verlieren. Sie sind ebenfalls interessante Charaktere, die auf eigene Faust erfolgreich Nachforschungen anstellen und sich ungeahnt in gefährliche Situationen begeben. Die relativ kurz gehaltenen Kapitel springen in den spannendsten Augenblicken zwischen den Handlungssträngen um Meyers, Pulaski, den jungen Mädels, sowie der geheimnisvollen Frau im roten Kleid, die die Verbindung zwischen den vorliegenden und bevorstehenden Morden darstellt, und versprechen einen konstanten Spannungsbogen ab dem Prolog bis zum Epilog. Besonders gut recherchiert erschien mir auch das geschickt eingearbeitete Thema Transsexualität, was für mich persönlich als ein facettenreiches Neuland erscheint. Fazit: Ein unterhaltender Thriller voller Spannung und Action, der alle Erwartungen an einen aufregenden und fesselnden Roman erfüllt. Andreas Gruber steht für spannungsgeladene Kriminalgeschichten mit charakterstarken Figuren und hohem Ermittlungsniveau. 5 von 5 Sternen und absolute Leseempfehlung! ,

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Das Cover Das Cover passt sehr gut zu den beiden anderen der Reihe. Zum Inhalt Rachewinter ist der dritte Fall des Kommissars Walter Pulaski aus Leipzig. Nach Rachesommer und Racheherbst ermittelt er diesmal wegen eines Toten im Motel. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Vater der besten Freundin seiner Tochter. Auch die Anwältin Evelyn Meyers aus Wien ermittelt in einem Mordfall. In anderen Städten sterben weitere Männer. Alle wurden kurz vor ihrem Tod in Begleitung einer brünetten Frau in einem roten Kleid gesehen. Stehen die Morde im Zusammenhang und wenn ja, in welchem? "Das ist eine Technik aus einem Gartencenter in Leipzig, falls du es wissen willst, Klugscheißer." [Walter Pulaski beim Kampf mit einem in Israel ausgebildeten Personenschützer.] Meine Meinung Andreas Gruber hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Obwohl es mein erstes Buch um den Kommissar Pulaski ist, bin ich schnell in die Handlung rein gekommen. Allerdings muss man schon fast das halbe Buch lesen, bevor sich Verbindungen zwischen den vielen Morden ergeben. Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich um überregionale Ermittlungen handelt, da die Morde in mehreren Bundesländern sowie in Österreich und Polen verübt werden. Eigentlich handelt es sich um zwei Krimis. Nämlich um einen Krimi mit Walter Pulaski, seiner Tochter Nina und deren Freundin und einen weiteren mit der Anwältin Evelyn Meyers und ihren Assistenten Flo. Erst gegen Ende des Buches wird aus beiden Handlungssträngen ein gemeinsamer. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und die 592 Seiten waren schnell gelesen.

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Die Frau im roten Kleid

Von: Dirk Heinemann (https://dirkliestundtestet.blogspot.de/)

27.10.2018

Das Cover Das Cover passt sehr gut zu den beiden anderen der Reihe. Zum Inhalt Rachewinter ist der dritte Fall des Kommissars Walter Pulaski aus Leipzig. Nach Rachesommer und Racheherbst ermittelt er diesmal wegen eines Toten im Motel. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Vater der besten Freundin seiner Tochter. Auch die Anwältin Evelyn Meyers aus Wien ermittelt in einem Mordfall. In anderen Städten sterben weitere Männer. Alle wurden kurz vor ihrem Tod in Begleitung einer brünetten Frau in einem roten Kleid gesehen. Stehen die Morde im Zusammenhang und wenn ja, in welchem? "Das ist eine Technik aus einem Gartencenter in Leipzig, falls du es wissen willst, Klugscheißer." [Walter Pulaski beim Kampf mit einem in Israel ausgebildeten Personenschützer.] Meine Meinung Andreas Gruber hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Obwohl es mein erstes Buch um den Kommissar Pulaski ist, bin ich schnell in die Handlung rein gekommen. Allerdings muss man schon fast das halbe Buch lesen, bevor sich Verbindungen zwischen den vielen Morden ergeben. Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich um überregionale Ermittlungen handelt, da die Morde in mehreren Bundesländern sowie in Österreich und Polen verübt werden. Eigentlich handelt es sich um zwei Krimis. Nämlich um einen Krimi mit Walter Pulaski, seiner Tochter Nina und deren Freundin und einen weiteren mit der Anwältin Evelyn Meyers und ihren Assistenten Flo. Erst gegen Ende des Buches wird aus beiden Handlungssträngen ein gemeinsamer. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und die 592 Seiten waren schnell gelesen.

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Der Thriller „Rachewinter“ wurde von Andreas Gruber geschrieben und erschien am 17.09.2108 im Goldmann Verlag. Klappentext: Mehrere Männer im besten Alter, erfolgreich und vermögend, werden grausam ermordet – und obwohl sie in verschiedenen Städten lebten, haben sich alle kurz vor ihrem Tod mit einer geheimnisvollen dunkelhaarigen Frau getroffen. Doch diese bleibt ein Phantom. Das müssen auch Kommissar Walter Pulaski in Leipzig und Anwältin Evelyn Meyers in Wien feststellen, die beide in die Fälle verwickelt werden. Anders als die Polizei lassen sie sich jedoch nicht entmutigen, erst recht nicht, als sie erkennen, dass sie die Mordserie nur gemeinsam lösen können. Allerdings ist der Täter raffinierter, als sie denken – und spielt auch mit ihnen sein gefährliches Spiel ... Erneut ermitteln Walter Pulaski in Leipzig und Evelyn Meyers in Wien - dieses Mal in ihrem dritten Fall.    Meine Meinung: Ich kann nicht anders, als über die Bücher von Andreas Gruber ein Loblied zu singen - auch mit "Rachewinter" hat mich der Autor restlos überzeugt. Der rasante, komplexe und grandiose Schreibstil lies mich das Buch innerhalb weniger Stunden quasi fressen - ehrlich gesagt, habe ich auch nichts anderes erwartet. Meinetwegen kann Herr Gruber monatlich neue Bücher auf den Markt bringen :-) Die einzelnen Kapitel erfahren wir gewohntermaßen  aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere – man kommt als Leser gar nicht umher mitzurätseln und an der Geschichte hängen zu bleiben. Hintergründe der Geschichte wirken sehr gut recherchiert und regen in einigen Punkten auch zum Nachdenken an: VORSICHT SPOILER: die Homosexuellenthematik ist leider immer noch oft ein Tabuthema. Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und endet in einem fulminanten Finale. Mehrere gut durchdachte Wendungen tragen zum Spannungsaufbau bei, doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die beiden Hauptpersonen habe ich bereits in den vorherigen Teilen kennen- und lieben gelernt - Gruber weiß einfach, wie man seine Protagonisten authentisch darstellen kann. Allerdings gefiel mir auch in diesem Teil z.B. die Darstellung von Flo, Evelyn Meyers Assistenten. Alles in allem ein tolles Leseerlebnis, ein absolutes Jahreshighlight und immer wieder zu empfehlen!

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Die Frau im roten Kleid

Von: leseratte1310 aus Mönchengladbach

22.10.2018

In Wien beobachten zwei Arbeiter vom Dach eines Hauses aus ein Paar beim Sex. Doch bald weicht ihre Belustigung dem Entsetzen, denn der Mann wird getötet und sie haben den vermeintlichen Täter mit ihrem Handy gefilmt. Der Verdächtige will von Evelyn Meyers anwaltlich vertreten werden. Als Evelyn Akteneinsicht bekommt, erkennt sie, dass die Ermittlungen sehr schlampig durchgeführt wurden und sie beginnt, unterstützt von ihrem Assistenten Florian Zock, eigene Nachforschungen anzustellen. In Leipzig wird Kommissar Walter Pulaski vom Kriminaldauerdienst zu einem Todesfall in einem Motel gerufen. Alles deutet auf einen Unfall hin, auch wenn der Hotelbesitzer eine Frau gehört haben will. Pulaski aber glaubt nicht an einen Unfall, doch er ist nicht mehr zuständig. Außerdem kannte er den Toten. Der Krimi lässt sich sehr flüssig lesen. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für Tempo und Spannung. Leider habe ich „Rachesommer“ und „Racheherbst“, die Vorgängerbänder dieser Reihe, noch nicht gelesen, was ich unbedingt ändern muss. Evelyn ist eine sympathische Frau und eine engagierte Anwältin. Auch in diesem Fall nimmt sie ihren Job sehr ernst. Kaum hat sie das Mandat angenommen, gesteht ihr Mandant Michael von Kotten die Tat. Warum aber wird sie dann von seinem Vater bedroht? Wenn ihr Gegenwind ins Gesicht bläst, motiviert sie das umso mehr, sich reinzuhängen und schon bald stößt sie auf einige Ungereimtheiten. Ihr Mentor Oberstaatsanwalt Ostrovsky scheint eigene Interessen in dem Fall zu haben und ist bereit das Gesetz zu dehnen. Aber auch Pulaski lässt sein Fall nicht los. Der tote Klaus Hinze hat eine Tochter, die mit seiner Tochter Jasmin befreundet ist. Obwohl er nicht ermitteln darf, hat er den Mädchen ein Versprechen gegeben und das muss er halten, wenn er verhindern will, dass Nina und Jasmin auf eigene Faust recherchieren. Die aber lassen sich auch nicht so leicht ausbremsen und man spürt, dass die kriminalistischen Gene in Jasmin auch durchschlagen. Mir hat auch Flo gut gefallen, der Evelyn toll unterstützt und auch ziemlich gewieft ist. Aber auch die vielen Nebencharaktere sind alle interessant und sehr facettenreich herausgearbeitet, auch wenn mir die meisten davon ziemlich unsympathisch waren. Es gibt weitere Tote, die anscheinend alle mit einer Frau im roten Kleid zu tun hatten, und Evelyn und Pulasky müssen wieder einmal zusammenarbeiten, um den Fall zu lösen. Obwohl dieser Thriller rasant und hochspannend ist, gibt es aber auch immer mal wieder humorvolle Einlagen. Obwohl schon recht früh, einiges offensichtlich wurde, gibt es am Ende doch noch eine handfeste Überraschung und es geht in einen dramatischen Showdown. Ich kann diesen superspannenden Thriller nur empfehlen.

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