Leserstimmen zu
Rachewinter

Andreas Gruber

Walter Pulaski (3)

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Gören

Von: wal.li

28.10.2018

In Wien beobachten zwei Arbeiter etwas, das wie ein Mord aussieht. Einer der Beiden filmt den Vorgang. Kurz darauf meldet sich ein junger Mann bei der Anwältin Evelyn Meyers und bittet sie, das Mandat zu übernehmen. Nahezu gleichzeitig bekommt Kommissar Walter Pulaski von Kriminaldauerdienst in Leipzig die Aufgabe, einen Toten zu untersuchen, der in einem Hotelzimmer gefunden wurde. Überrascht muss Pulaski feststellen, er kennt den Toten. Es handelt sich um den Vater von Nina, der besten Freundin seiner Tochter. Zusätzlich machen einige Feststellungen, die er während seiner ersten Beschau trifft, ihn misstrauisch. Dennoch kann er nicht anders als festzustellen, dass alles nach einem Unfall aussieht. Bereits zum dritten Mal durchleben Meyers und Pulaski ihre Fälle. Dabei scheinen die Ereignisse zunächst so weit entfernt wie Leipzig und Wien. Wenn man die Beiden allerdings kennt, beginnt man natürlich sofort nach einem Zusammenhang zu suchen. Gespannt verfolgt man, wie Evelyn Meyers bei ihren Nachforschungen behindert wird. Ebenso gefesselt ist man von Pulaskis Bemühungen im Gedächtnis zu behalten, dass er nichts zu ermitteln hat und er außerdem seine Tochter und ihre Freundin daran hindern muss, selbst private Untersuchungen anzustellen, wobei er nicht allzu deutlich werden lassen darf, dass sich die beiden jungen Frauen erstaunlich geschickt anstellen. Meyers und Pulaski sind kein Team im eigentlichen Sinne, eher zwei Pole, die verschiedene Geschehnisse zusammenhalten. Genau das macht es so interessant, ihre Fälle zu verfolgen, nach Zusammenhängen zu suchen, einiges zu erahnen und mit anderem völlig daneben zu liegen. Mit seinem spannenden verschachtelten Krimi greift der Autor ein Thema auf, über das der Durchschnittsleser vielleicht nicht so informiert ist. Er weckt Verständnis für die Nöte der agierenden Personen. Mit Meyers und Pulaski hat er zwei Pole geschaffen, die zu einem echten Team werden, wenn sie sich endlich treffen. Mit diesem packenden Kriminalroman lässt sich die Zeit bestens vertreiben. Die Augen werden dafür geöffnet, dass die eigenen Probleme möglicherweise kleiner sind als gedacht. 4,5 Sterne

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Das Cover Das Cover passt sehr gut zu den beiden anderen der Reihe. Zum Inhalt Rachewinter ist der dritte Fall des Kommissars Walter Pulaski aus Leipzig. Nach Rachesommer und Racheherbst ermittelt er diesmal wegen eines Toten im Motel. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Vater der besten Freundin seiner Tochter. Auch die Anwältin Evelyn Meyers aus Wien ermittelt in einem Mordfall. In anderen Städten sterben weitere Männer. Alle wurden kurz vor ihrem Tod in Begleitung einer brünetten Frau in einem roten Kleid gesehen. Stehen die Morde im Zusammenhang und wenn ja, in welchem? "Das ist eine Technik aus einem Gartencenter in Leipzig, falls du es wissen willst, Klugscheißer." [Walter Pulaski beim Kampf mit einem in Israel ausgebildeten Personenschützer.] Meine Meinung Andreas Gruber hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Obwohl es mein erstes Buch um den Kommissar Pulaski ist, bin ich schnell in die Handlung rein gekommen. Allerdings muss man schon fast das halbe Buch lesen, bevor sich Verbindungen zwischen den vielen Morden ergeben. Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich um überregionale Ermittlungen handelt, da die Morde in mehreren Bundesländern sowie in Österreich und Polen verübt werden. Eigentlich handelt es sich um zwei Krimis. Nämlich um einen Krimi mit Walter Pulaski, seiner Tochter Nina und deren Freundin und einen weiteren mit der Anwältin Evelyn Meyers und ihren Assistenten Flo. Erst gegen Ende des Buches wird aus beiden Handlungssträngen ein gemeinsamer. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und die 592 Seiten waren schnell gelesen.

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Die Frau im roten Kleid

Von: Dirk Heinemann (https://dirkliestundtestet.blogspot.de/)

27.10.2018

Das Cover Das Cover passt sehr gut zu den beiden anderen der Reihe. Zum Inhalt Rachewinter ist der dritte Fall des Kommissars Walter Pulaski aus Leipzig. Nach Rachesommer und Racheherbst ermittelt er diesmal wegen eines Toten im Motel. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Vater der besten Freundin seiner Tochter. Auch die Anwältin Evelyn Meyers aus Wien ermittelt in einem Mordfall. In anderen Städten sterben weitere Männer. Alle wurden kurz vor ihrem Tod in Begleitung einer brünetten Frau in einem roten Kleid gesehen. Stehen die Morde im Zusammenhang und wenn ja, in welchem? "Das ist eine Technik aus einem Gartencenter in Leipzig, falls du es wissen willst, Klugscheißer." [Walter Pulaski beim Kampf mit einem in Israel ausgebildeten Personenschützer.] Meine Meinung Andreas Gruber hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Obwohl es mein erstes Buch um den Kommissar Pulaski ist, bin ich schnell in die Handlung rein gekommen. Allerdings muss man schon fast das halbe Buch lesen, bevor sich Verbindungen zwischen den vielen Morden ergeben. Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich um überregionale Ermittlungen handelt, da die Morde in mehreren Bundesländern sowie in Österreich und Polen verübt werden. Eigentlich handelt es sich um zwei Krimis. Nämlich um einen Krimi mit Walter Pulaski, seiner Tochter Nina und deren Freundin und einen weiteren mit der Anwältin Evelyn Meyers und ihren Assistenten Flo. Erst gegen Ende des Buches wird aus beiden Handlungssträngen ein gemeinsamer. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und die 592 Seiten waren schnell gelesen.

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Walter Pulaski, wird Routinemäßig zu dem Fundort einer Leiche gerufen, alles sieht nach einem Unfall aus, wenn da nicht ein paar Ungereimtheiten und eine verschwundene Begleiterin wären. Niemand hat sie gesehen, hat es sie überhaupt gegeben? Doch Pulaski kennt den Toten und kann die Zweifel nicht auf sich beruhen lassen. In seiner Raubein Manier geht er dem ganzen auf die Spur, doch diesmal ist jemand schneller als der Kriminalhauptkommisar. Das sorgt jedoch für mehr Schwierigkeiten als für Hilfe. Am Ende kann nur noch, Evelyn Meyers helfen, doch damit sind die Probleme noch lange nicht gelöst. Rachewinter ist Andreas Grubers 3.Teil, seiner Walter Pulaski Reihe. Der in Wien geborene Schriftsteller, ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten und anderer erfolgreicher Thriller. In Rachewinter spielt Andreas Gruber wieder ein sehr perfides Verwirrspiel mit seinen Lesern. Walter Pulaski, Hauptkomissar beim Kriminaldauerdienst in Leipzig und Strafverteidigerin Evelyn Meyers aus Wien ermittelt auch in dieser Geschichte wieder. Doch zunächst jeder in seiner Heimat, an seinem eigenen Fall. Für beide sehen ihre neuen Aufgaben am Anfang nach Routine aus. Doch Pulaski wäre nicht Kriminalhauptkomissar wenn ihn nicht die leisesten Zweifel zum Grübeln bringen würden. Eher unfreiwillig bleibt er bei dem, als Unfall zu den Akten gelegten Fall dran. Denn Unterstützung gibt es diesmal von zwei ganz ausgebufften Mädels die zwar eine gute Spürnase haben, dafür jedoch noch sehr grün hinter den Ohren sind. Ob ihnen das zum Verhängnis wird? Auch Evelyns Fall eines Mannes der des Mordes verdächtigt wird, ist zunächst noch ein gewöhnlicher Fall. Doch nach dem ersten Gespräch mit ihrem Mandanten hat Evelyn mehr Fragen als Antworten. Gemeinsam mit ihrem angehenden Anwaltsgehilfen Flo, der mehr Detektiv-, Spionage- und Polizeitricks auf Lager hat als man ihm im ersten Augenblick zutrauen würde, versucht sie diese Ungereimtheiten zu lösen. Dabei kommt sie fiesen Machenschaften viel zu nahe. Ist sie dem ganzen überhaupt gewachsen oder ist ihre Karriere schneller zu Ende als sie gedacht hatte? Es war wirklich wahnsinnig unterhaltsam den beiden bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen zu dürfen und Haut nah in deren Geschehnisse verwickelt gewesen zu sein. Andreas Gruber hat hier sehr aufwendig eine Story konstruiert. Am Anfang ist es unmöglich den Zusammenhang des Ganzen zu überblicken, doch Stück für Stück laufen die Fäden der Geschichte zusammen und ergeben ein Bild. Einige Sachen ließen sich zwar erahnen, waren jedoch in ihrer Auflösung immer noch spannend und interessant gestaltet. Zu dem geizt Gruber weder mit Todesopfern noch mit Skurrilität. Sowohl sein Antagonist als auch die Todesarten waren wirklich nicht 0815. Wenngleich ich gestehen muss mir die Mordszenen etwas too much waren, nicht direkt in ihrer Brutalität, dafür mehr in ihrer Darstellung und Beschreibung. Das ist jedoch das einzige was ich an Rachewinter auszusetzen habe. Ich mag beide Charaktere sehr, Pulaski mit seiner sarkastischen Art und Evelyn die für Gerechtigkeit immer aufs Ganze geht. Sie sind meiner Meinung nach auch gut erdacht und haben trotz ihrer Stärken auch die menschlichsten Schwächen. Doch nicht nur Grubers Charaktere sind beachtlich, auch sein Schreibstil ist es. Er ist so leicht und Flüssig das der Leser förmlich über die Seiten gleitet. Das und die unterschwellig mit Spannung durchsetzte Handlung lassen die Kapitel nur so verfliegen. Dank der zunehmenden Cliffhanger und dem dramatischen Zuspitzen der Lage, fällt es vor allem gegen Ende des Buches immer schwerer, es aus der Hand zu legen. Fazit: Für Rachewinter kann ich eine klare Lese Empfehlung geben. Ein wirklich gutes, spannendes Buch. Nur vom Essen während einiger Szenen wurde ich abraten ;)

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Der Thriller „Rachewinter“ wurde von Andreas Gruber geschrieben und erschien am 17.09.2108 im Goldmann Verlag. Klappentext: Mehrere Männer im besten Alter, erfolgreich und vermögend, werden grausam ermordet – und obwohl sie in verschiedenen Städten lebten, haben sich alle kurz vor ihrem Tod mit einer geheimnisvollen dunkelhaarigen Frau getroffen. Doch diese bleibt ein Phantom. Das müssen auch Kommissar Walter Pulaski in Leipzig und Anwältin Evelyn Meyers in Wien feststellen, die beide in die Fälle verwickelt werden. Anders als die Polizei lassen sie sich jedoch nicht entmutigen, erst recht nicht, als sie erkennen, dass sie die Mordserie nur gemeinsam lösen können. Allerdings ist der Täter raffinierter, als sie denken – und spielt auch mit ihnen sein gefährliches Spiel ... Erneut ermitteln Walter Pulaski in Leipzig und Evelyn Meyers in Wien - dieses Mal in ihrem dritten Fall.    Meine Meinung: Ich kann nicht anders, als über die Bücher von Andreas Gruber ein Loblied zu singen - auch mit "Rachewinter" hat mich der Autor restlos überzeugt. Der rasante, komplexe und grandiose Schreibstil lies mich das Buch innerhalb weniger Stunden quasi fressen - ehrlich gesagt, habe ich auch nichts anderes erwartet. Meinetwegen kann Herr Gruber monatlich neue Bücher auf den Markt bringen :-) Die einzelnen Kapitel erfahren wir gewohntermaßen  aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere – man kommt als Leser gar nicht umher mitzurätseln und an der Geschichte hängen zu bleiben. Hintergründe der Geschichte wirken sehr gut recherchiert und regen in einigen Punkten auch zum Nachdenken an: VORSICHT SPOILER: die Homosexuellenthematik ist leider immer noch oft ein Tabuthema. Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und endet in einem fulminanten Finale. Mehrere gut durchdachte Wendungen tragen zum Spannungsaufbau bei, doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die beiden Hauptpersonen habe ich bereits in den vorherigen Teilen kennen- und lieben gelernt - Gruber weiß einfach, wie man seine Protagonisten authentisch darstellen kann. Allerdings gefiel mir auch in diesem Teil z.B. die Darstellung von Flo, Evelyn Meyers Assistenten. Alles in allem ein tolles Leseerlebnis, ein absolutes Jahreshighlight und immer wieder zu empfehlen!

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Die Wiener Anwältin Evelyn Meyers soll einen jungen Transsexuellen verteidigen, dem vorgeworfen wird, seinen deutlich älteren Liebhaber getötet zu haben. Gleichzeitig wird in Leipzig der Polizist Walter Pulaski zu einem Todesfall gerufen, bei dem er das Opfer kennt, es ist der Vater einer Schulfreundin seiner Tochter. Während Evelyn nach dem Täter im Mordfall sucht und Pulaski die Hintergründe "seines" Todesfalls zu klären versucht, sterben in den verschiedensten Städten weitere Männer… Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive. Neben den beiden Ermittlern Evelyn Meyers und Walter Pulaski kommen auch Täter, Opfer, sowie Pulaskis Tochter und deren Freundin zu Wort. Zweifel, wer die Szene gerade erlebt, gibt es kaum, nur der Täter wird (logischerweise) lange im Dunkeln gelassen. Die Handlung folgt dem reihenüblichen Schema. Es gilt, einen Serienmörder zu fassen, wobei die Handlung zunächst in zwei Stränge aufgeteilt wird, von denen einer in Wien, der andere in Leipzig spielt. Für den Leser ist klar, dass die Geschehnisse irgendwie zusammenhängen müssen (sonst würden sie ja nicht im selben Buch vorkommen), aber die beiden Ermittler gehen über einen Grossteil des Buches davon aus, dass sie sich mit einem Einzelfall beschäftigen. Der Autor Andreas Gruber schlägt ein hohes Tempo an, das auch die Spannung hochhält. Minuspunkte gibt es allerdings dafür, dass etwas gar oft der Kommissar Zufall zu Hilfe eilt… Ich kann als cis-hetero nicht wirklich mitreden, aber ich glaube nicht, dass Andreas Gruber mit diesem Buch der LGBTQ-Community einen grossen Gefallen getan hat. Abgesehen davon, dass eine Transfrau konsequent das ganze Buch hinweg als "er" bezeichnet und Begriffe wie "umoperiert" und "Geschlechtsumwandlung" verwendet werden, erscheint mir die aufgestellte Behauptung, dass die meisten Hetero-Trans-Menschen zunächst denken würden, sie seien homosexuell, doch ziemlich abwegig. Wie erwähnt kann ich nur aus zweiter Hand berichten, aber ich hatte bisher immer den Eindruck, dass die allermeisten Trans-Menschen schon lange bevor Sexualität überhaupt ein Thema wird feststellen, dass sie von der Natur das falsche Geschlecht zugeteilt erhalten haben. Das Hörbuch wird, wie alle (oder zumindest die, die ich kenne) Andreas-Gruber-Hörbücher von Achim Buch gelesen. Man merkt, dass Herr Buch (ich finde den Namen so toll…) bereits viel Erfahrung mit dem Autor hat, seine Darbietung ist auch hier überzeugend. Die Morde werden teilweise recht graphisch beschrieben, weshalb ich die Reihe sensibleren Lesern nicht empfehlen würde. Mein Fazit Spannend, aber streckenweise etwas gar konstruiert

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Die Frau im roten Kleid

Von: leseratte1310 aus Mönchengladbach

22.10.2018

In Wien beobachten zwei Arbeiter vom Dach eines Hauses aus ein Paar beim Sex. Doch bald weicht ihre Belustigung dem Entsetzen, denn der Mann wird getötet und sie haben den vermeintlichen Täter mit ihrem Handy gefilmt. Der Verdächtige will von Evelyn Meyers anwaltlich vertreten werden. Als Evelyn Akteneinsicht bekommt, erkennt sie, dass die Ermittlungen sehr schlampig durchgeführt wurden und sie beginnt, unterstützt von ihrem Assistenten Florian Zock, eigene Nachforschungen anzustellen. In Leipzig wird Kommissar Walter Pulaski vom Kriminaldauerdienst zu einem Todesfall in einem Motel gerufen. Alles deutet auf einen Unfall hin, auch wenn der Hotelbesitzer eine Frau gehört haben will. Pulaski aber glaubt nicht an einen Unfall, doch er ist nicht mehr zuständig. Außerdem kannte er den Toten. Der Krimi lässt sich sehr flüssig lesen. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für Tempo und Spannung. Leider habe ich „Rachesommer“ und „Racheherbst“, die Vorgängerbänder dieser Reihe, noch nicht gelesen, was ich unbedingt ändern muss. Evelyn ist eine sympathische Frau und eine engagierte Anwältin. Auch in diesem Fall nimmt sie ihren Job sehr ernst. Kaum hat sie das Mandat angenommen, gesteht ihr Mandant Michael von Kotten die Tat. Warum aber wird sie dann von seinem Vater bedroht? Wenn ihr Gegenwind ins Gesicht bläst, motiviert sie das umso mehr, sich reinzuhängen und schon bald stößt sie auf einige Ungereimtheiten. Ihr Mentor Oberstaatsanwalt Ostrovsky scheint eigene Interessen in dem Fall zu haben und ist bereit das Gesetz zu dehnen. Aber auch Pulaski lässt sein Fall nicht los. Der tote Klaus Hinze hat eine Tochter, die mit seiner Tochter Jasmin befreundet ist. Obwohl er nicht ermitteln darf, hat er den Mädchen ein Versprechen gegeben und das muss er halten, wenn er verhindern will, dass Nina und Jasmin auf eigene Faust recherchieren. Die aber lassen sich auch nicht so leicht ausbremsen und man spürt, dass die kriminalistischen Gene in Jasmin auch durchschlagen. Mir hat auch Flo gut gefallen, der Evelyn toll unterstützt und auch ziemlich gewieft ist. Aber auch die vielen Nebencharaktere sind alle interessant und sehr facettenreich herausgearbeitet, auch wenn mir die meisten davon ziemlich unsympathisch waren. Es gibt weitere Tote, die anscheinend alle mit einer Frau im roten Kleid zu tun hatten, und Evelyn und Pulasky müssen wieder einmal zusammenarbeiten, um den Fall zu lösen. Obwohl dieser Thriller rasant und hochspannend ist, gibt es aber auch immer mal wieder humorvolle Einlagen. Obwohl schon recht früh, einiges offensichtlich wurde, gibt es am Ende doch noch eine handfeste Überraschung und es geht in einen dramatischen Showdown. Ich kann diesen superspannenden Thriller nur empfehlen.

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Ein verzwickter Fall, fiese Machenschaften, sympathische Figuren und ein fulminantes Finale mit viel Action – mit all dem wartet Andreas Gruber in seinem neuen Thriller “Rachewinter” auf. Im Mittelpunkt stehen wieder der Leipziger Kommissar Walter Pulaski und die Wiener Rechtsanwältin Evelyn Meyers. Zwei parallele Handlungen, die in Wien und in Leipzig spielen, fügen sich mehr und mehr zu einer kniffligen und packenden Story zusammen, in der nicht alles ist, wie es scheint. Immer wieder wartet Gruber mit einer überraschenden Wendung auf und hält dabei die Spannung weit oben, bis alles in einem actionreichen Finale kulminiert. Spannende Krimiunterhaltung, mitreißend gelesen von Achim Buch.

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