Leserstimmen zu
Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz

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eBook
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Als ich das Cover zum ersten Mal sah war ich bereits hin und weg. Diese unterschiedlichen Blautöne passen nicht nur wunderbar zum Buchinhalt, sondern haben mich auch sofort in ihren Bann gezogen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Deswegen hat es mich riesig gefreut, als der cbt Verlag schon am nächsten Tag meiner Anfrage stattgegeben hat, und ich es mir auf mein Handy laden konnte. Leider kam dann dich einiges dazwischen und ich kam erst in den letzen Wochen dazu es wirklich zu lesen. Umso mehr nahm mich die Handlung in Beschlag. Kaum hatte ich von der ersten Vorführung des Dark Circus gelesen, wollte ich unbedingt wissen was dahinter steckt. Leider dauerte es sehr lange, bis sich die ganzen Mysterien wirklich auflösten. Der Roman hatte die ein oder andere langatmige Stelle, an der die Handlung nicht wirklich vom Fleck kam. Dadurch ging zeitweise einiges an Spannung verloren, und ich habe das Buch hauptsächlich aus Neugierde weiter gelesen. Anouk als Hauptcharakterin hat mir sehr gut gefallen, sie ist schlagfertig und hat ein unfassbares Talent fürs Zeichnen. Auch liebt sie Märchengeschichten und Bücher, was sie in meinen Augen sehr sympathisch macht. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sie sich sehr oft hinter Rhasgar versteckt hat, und nicht selbst für sich eingestanden ist. Rhasgar gegenüber hatte sie diese Probleme zum Glück nicht, und konnte bei Diskussionen oft auch ihren Willen durchsetzen. Aus besagtem Zauberer hingegen wurde ich nicht so richtig schlau, für meinen Geschmack war er dann wohl doch eine Spur zu geheimnisvoll und verschwiegen. Teilweise hätte ich ihn am liebsten einfach mal ordentlich geschüttelt, in der Hoffnung dadurch eine klare Aussage aus ihm heraus zu bekommen. Der Schreibstil von Gesa Schwartz war sehr schön, und nach so einer fantastischen Welt, habe ich richtig Lust bekommen, gleich in die nächste aufzubrechen. Leider konnte ich bis jetzt noch nicht rausfinden, ob es zu Scherben der Dunkelheit eine Fortsetzung geben wird, Raum genug gäb es dazu alle mal. Ich hoffe ihr wagt euch auch mal hinein in die Welt der Dunkelheit, und wer weiss, vielleicht findet ihr darin ja auch eure Farben!

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Nachdem Anouk seit dem Verlust ihres Bruders sich immer weiter zurück gezogen hat, scheint es, als würde sie aus einem Traum erwachen, als sie den Dark Circus besucht. Sofort wird sie in den Bann gezogen, den sie sich auch als einzige widersetzen kann. Es ist ein mysteriöser Ort, von dem sie ein Teil wird. Doch sehr früh stellt sie fest, dass ein Fluch über diesem Ort herrscht und sie die einzige ist, die ihn brechen kann. Anouk war eine sehr starke, weibliche Protagonistin, die auch den Stier an den Hörnern packen konnte. Mutig wie sie ist, begibt sie sich in die Gefahr und bietet dem grusligen Clown Masrador die Stirn. Er ist derjenige, der den Fluch, den Zirkus, zusammen hält. Und so versuchen sie und weitere Leute vom Zirkus sich diesem Clown zu widersetzen und niederzustrecken. Doch dies ist nicht so einfach wie gedacht. Denn einer in ihren Reihen spielt anscheinend für das andere Team, was im Endeffekt mehrere Opfer kostet. Von Anfang an begleitet Rhasgar, ihr Freund, Mentor und späterer Liebhaber, sie durch das Leben im Darc Circus und hilft ihr bei ihrem Vorhaben, den Fluch zu brechen. Rhasgar ist ein Charakter, der viel durchgemacht hat und trotz seinem Vorhaben Abstand von Anouk zu halten, sind die beiden wie Magnete, die nicht voneinander abhalten können. Durch ihn scheint es, als ob wieder das Leben in Anouk zurückkehren würde, dass angehalten hatte, seitdem ihr kleiner Bruder an Krebs verstorben war. Mir haben beide Charaktere einzeln, sowie zusammen als Paar sehr gut gefallen, auch wenn es immer so schien, als ob viele Dinge unausgesprochen und hinter verschlossener Tür gehalten wurde, und das alles aus Rhasgars Seite aus. Die Handlung des Buches war ansprechend, doch ich hatte meine Probleme und habe mich leider öfters gelangweilt, oder es wurde mir zu anstrengend weiterzulesen. Gefühlt hätte die Haupthandlung auf 300 Seiten reduziert werden können, doch es wurden so viele nebensächliche Dinge eingebracht, dass es auf 600 Seiten aufgestockt wurde, und wie man es sich schon gut vorstellen kann, wird es irgendwann sehr langatmig. Der Schreibstil war sehr schön und bildlich. Mir kam es öfters vor, als wäre es für einen Film geschrieben worden, was mich nicht gestört hatte. Doch manchmal fiel es mir schwer, durch so viele Details mich auf die Handlung zu konzentrieren, weshalb mich auch die Geschichte und besonders der Dark Circus mich nicht packen konnten. Manchmal war ich versucht einige Stellen zu überfliegen bis zu einer Stelle bei der etwas signifikantes passierte (was ich jedoch nicht gemacht habe). Die Idee vom Dark Circus hat mir sehr gefallen, besonders die Charaktere die in diesem lebten und auf die auch eingegangen wurde. Doch während des Lesens wurde man des öfteren mit Details überflutet, wodurch die Handlung der unterging. Das Ende gefiel mir jedoch sehr gut, besonders da ein unerwarteter Plottwists den Leser überrascht. Hier kann man nur die Aussage des Klappentexts wiederholen: Nichts ist, wie es scheint. Fazit „Scherben der Dunkelheit“ war ein interessantes Buch, dass von einem mysteriösen Zirkus handelt, der magisch, sowie gefährlich ist. Gesa Schwartz besitzt einen fabelhaften Schreibstil, der sehr detailliert und bildlich ist. Und trotz meiner Probleme mit diesem Buch, gab es einige Stellen, die mir sehr gut gefallen haben. Mir gefielen die Charaktere, besonders die Hauptprotagonistin. Aber für mich haben die vielen Nebenhandlungen und die Länge das Buch nicht so schmackhaft gemacht. Es ist nun mal vieles Geschehen, dass nicht unbedingt relevant war und das hat für mich die Geschichte manchmal schwer und anstrengend zu verfolgen gemacht. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Buch. 3 von 5 Sternen

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WORUM GEHT ES? Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint … cbt WARUM WAR ES AUF MEINEM SUB? Beim stöbern auf dem Bloggerportal bin ich auf diesen Titel gestoßen. Auch viele Fotos auf Instagram haben mich neugierig gemacht. Daher wollte ich mir selbst Bild machen. WIE WAR ES? Cover: Das Cover und der Titel haben mich sehr angesprochen. Ein hübsches Mädchen in einem nachtblauen Kleid schaukelt traurig und gedankenverloren. Sie scheint praktisch zu schweben. Dahinter der dunkle Sternenhimmel, der unendlich zu sein scheint. Der Titel sagt schon passend zum Bild, dass wir in eine düstere Welt gezogen werden. Schreibstil: Mit dem Stil der Autorin bin ich nicht wirklich warm geworden. Der Beginn war vielversprechend und machte Lust auf mehr. Aber leider konnte mich das Werk nicht bis zum Schluss fesseln. Die Story: Anouk ist eine starke Persönlichkeit, die sich aber nach dem Tod ihres Bruders immer mehr zurückgezogen und eine unüberwindbare Mauer um sich errichtet hat. Doch als der Dark Circus in ihre Stadt kommt, weckt dieser sofort ihr Interesse. Magisch von diesem unheimlichen Ort angezogen, betritt sie nicht nur die Vorstellung, sondern auch eine ihr unbekannte Welt. Eine Welt die aus Schatten und Dunkelheit besteht. Du verlierst alles was dir wichtig ist, wirst aber mit neuen Gaben beschenkt. Der Zauberer Rhasgar ist einer der Artisten, die Anouk kennenlernt. Seine Show ist atemberaubend und zieht sie in seinen Bann. Doch Rhasgar ist anders. Nicht nur ein Magier und Illusionist, sondern auch ein Freund und Beschützer. Alle legen ihre Hoffnung auf Anouk. Und Anouk legt ihre Hoffnung in Rhasgar. Doch nichts ist, wie es scheint.. Meine Meinung: Da ich als Kind selbst gerne in den Zirkus gegangen bin und die Idee von einem Dark Circus sehr aufregend fand, hatte ich auch hohe Erwartungen. Vielleicht zu hoch… Gesa Schwartz entführt uns in eine Welt, die aus Magie, Dunkelheit und dem Wunsch nach Freiheit besteht. Sie schreibt aus der Sicht von Anouk, die Farben sieht und entstehen lassen kann, die wir uns nicht vorstellen können. Menschen werden verzaubert und der Zirkus erstrahlt. Ein Meer aus Eindrücken und Beschreibungen rasselt auf uns nieder. Es reißt uns praktisch mit sich fort. Die Charaktere sind gut durchdacht und warten mit immer neuen Überraschungen darauf dich in die Irre zu führen. Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere spielen eine wichtige Rolle, wobei jeder seine Aufgabe erfüllt und den Leser seine Zirkuswelt zeigt: Gefühle, Gedanken, Wünsche und Hoffnungen werden vereint. Anouk zum Beispiel ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hinterfrag und nimmt nicht alles einfach so hin. Doch sehr oft hatte man das Gefühl, dass sie älter als 16 wäre und ich nicht immer sicher war ob das so gewollt war. Es hat mich beim lesen sehr verunsichert wie das zusammen passt. Mich konnte dieser Ort leider nicht fesseln. Die Handlungen waren von unendlichen vielen Details geschmückt, die zwar zauberhaft sein können, aber es mir in dieser „Masse“ sehr schwer gemacht haben mich auf die Geschichte voll und ganz einzulassen. Ich empfand es als immer anstrengender dem Inhalt zu folgen. Auch wenn es der Sinn ist den Leser zu verwirren und alles anders kommt als man denkt, waren die Wendungen zu schnell und zu unübersichtlich. Manchen Szenen wechselten ohne Übergang und ich habe mich „allein“ gelassen fühlt. Ich stand da ohne wirklich zu wissen was nun passiert war. Es war wohl zu bildgewaltig für mich. Aber ich kann es trotzdem jedem empfehlen, der in eine düstere und magische Kulisse gezogen werden möchte. Sich mit Clowns messen will und bereit ist seinen Willen auf die Probe zu stellen.

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Dies ist mein allererstes Buch von Gesa Schwartz, der Klappentext hat mich total neugierig gemacht und es hat mich tatsächlich überzeugt. Das Cover sieht total schön aus und passt hervorragend zum Buch. Leider hatte ich während dem Lesen über eine Woche durchgehend Migräne, sodass ich immer nur ein paar Seiten lesen konnte und dann das Buch zur Seite legen musste. Gesa Schwartz schreibt so detailliert, dass man das Gefühl hat live beim Dark Circus dabei zu sein mit all seiner Dunkelheit und den Aufführungen, wo von überall Farben hervor schießen. Die Protagonisten sind mit viel Liebe beschrieben worden. Es wird aus der Sicht der 16-jährigen Anouk beschrieben, die erst etwas skeptisch ist, aber sich trotzdem zu dem Zirkus hingezogen fühlt, sodass sie sogar hinter die Fassade gucken kann und in den Circus hineingezogen wird. Es wirkt alles sehr düster, gruselig, poetisch und wirklich sehr gut geschrieben. Zwischen Anouk und Rhasgar entwickelt sich eine hauchzarte Romanze, der "junge" Mann ist am Anfang wirklich seltsam, aber mit den Kapiteln erfährt man mehr über ihn und kann sein Verhalten sehr gut verstehen. Ich persönlich kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Die 16-jährige Anouk macht Urlaub in der Bretagne, doch schon nach kurzer Zeit wird die ländliche Ruhe gestört: Ein geheimnisvoller Zirkus lädt in seine düstere Vorstellung ein und zieht die Dorfbewohner in seinen Bann. Auch Anouk ist fasziniert und erliegt der magischen Anziehungskraft des Dark Circus. Doch hier ist nichts, wie es scheint – und schon bald schwebt Anouk in tödlicher Gefahr... Hereinspaziert, hereinspaziert! Wenn der Dark Circus sein Zelt öffnet, lässt die Faszination nicht lange auf sich warten, ob nun bei den Besuchern oder denen, die das Spektakel nur auf dem Papier miterleben können. Dass Anouk dem Zauber skeptisch gegenübersteht, macht sie erfrischend sympatisch – sie nimmt nicht alles ohne zu hinterfragen hin, sondern zweifelt erstmal an allem, auch wenn es noch so unerklärlich ist. Die Zirkusbewohner sind uns ebenso schnell ans Herz gewachsen, allen voran natürlich Rhasgar, der Herr der Spiegel. Gesa Schwartz' Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, ohne komplizierte Schnörkel, aber auch nicht so einfach, dass man sich beim Lesen langweilt. Ebenfalls positiv überrascht hat uns der Plot. Die Geschichte ist strukturiert aufgebaut, und an den Stellen, an denen bei anderen Jugendbüchern oft Schluss ist, baut Schwartz noch eine Wendung ein und lässt die Geschichte weitergehen. Das zu verfolgen hat die Story weniger vorhersehbar und uns viel Spaß gemacht. Gegen Ende allerdings waren wir etwas genervt von dem sich immerzu wiederholenden Gerede vom ach-so-bösen Clown. Masrador ist ja eigentlich eine Figur mit mehr Geschichte als erwartet, es wäre schön gewesen, hier auch verbal hinter die Schminke zu sehen. Außerdem erscheint uns Anouk stellenweise deutlich älter, als sie tatsächlich ist, und es war für uns nicht erkennbar, in welchem Zeitraum sich das Ganze eigentlich abspielt. Letztendlich hat uns doch ein klein wenig der Tiefgang gefehlt, der solche Leerstellen plausibel gefüllt hätte. Wir haben aber definitiv schon deutlich schlechtere Geschichten als diese gelesen; wir wurden hier mit tollen Ideen auf sprachlich angenehmer Ebene gut unterhalten. Unser Fazit: Gesa Schwartz überzeugt anfangs mit einer düster-phantastischen Geschichte voller Magie und Farben. Gegen Ende waren wir leider nicht mehr ganz so gefesselt und hätten uns mehr Figurenentwicklung abseits des Offensichtlichen gewünscht. Deshalb geben wir Scherben der Dunkelheit 3 1/2 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Teenies mit einem Faible für leicht düstere Phantastik mit einem romantischen Touch.

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Ein außergewöhnliches Buch über dunkle Magie, Geheimnisse und einen dunklen Zirkus, das mich auf der einen Seite wirklich fasziniert aber auf der anderen ein wenig verwirrt hat. Anouk verbringt ihre ersten Ferien ohne ihre Eltern in einem kleinen Dorf bei ihrer Tante. Dort hält der Dark Circus einzug, den sie mit ihrer Cousine auch gleich besucht. Während der Vorstellung kann sie sich dem Bann des Zirkus nicht widerstehen. Sie bekommt eine verzauberte Einladung zu einer erneuten Vorstellung. "Was, wenn er mehr war als ein geschickter Werbegag? Vielleicht war er wirklich eine Einladung an einen magischen Ort, ihr Peter Pan an ihrem Fenster, ihr Schrank nach Narnia, ihr Kaninchenloch ins Wunderland, ihr Beweis für das, was sie ihre gesamte Kindheit hindurch gehofft hatte: das es eine Welt voller Magie gab, ganz genau so, wie sie es sich mit Ben ausgemalt hatte - eine Welt in der alles möglich war." Sie kann den Bann den der Magier Rhasgar webt brechen, dadurch wird sie für den Dark Circus interessant. Sie wird zum Teil davon, eine Artistin, die Königin der Farben. Mehr wird nicht verraten, ich möchte ja nicht spoilern :) Die Protagonistin, Anouk, wirkt sympathisch und man fühlt mit ihr als wäre man dabei. Wir lesen die Geschichte aus ihrer Sicht. Die anderen Charaktere haben alle ihre Geschichten und Geheimnisse und man hat das Gefühl man muss auf jedes noch so kleine Detail achten, sonst verpasst man etwas. Alles scheint irgendwie wichtig zu sein, denn nichts ist wie es zuerst scheint. Das hat mich ein wenig verwirrt zurück gelassen und einiges war mir teilweise etwas zu dramatisch. Was mir auch aufgefallen ist und mich ein wenig verwundert ist, das es Vorstellung um Vorstellung gibt aber der Zirkus nicht weiterzieht. Soll er etwa die ganze Zeit in einem kleinen Dorf in Frankreich bleiben, mit immer anderen Zuschauern und niemand erkennt oder vermisst Anouk?! Daher habe ich einen Stern abgezogen. Die Autorin bringt die Emotionen und die Spannung aber sehr glaubhaft rüber und die Charaktere sind authentisch dargestellt. Ich bin beim Stöbern im Bloggerportal des Randomhouse Verlags auf das Buch aufmerksam geworden. Das tolle Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext hat mich dann auch gleich dazu verleitet ein Rezensionsexemplar anzufragen. Vielen Dank dafür, das das alles so schnell geklappt hat. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne aber trotzdem eine klare Leseempfehlung an alle die gerne düstere Fantasy Bücher lesen. Ein wenig weniger verwirrend und ich hätte sehr gerne 5 Sterne gegeben. Dies war mein erstes Buch von Gesa Schwartz aber sicher nicht das Letzte.

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Gesa Schwartz- Scherben der Dunkelheit erschienen im cbt-Verlag. Ich habe dieses Buch als Reziexemplar für meinen Reader bekommen, danke dafür an den Verlag. Der Klappentext verrät uns: Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ... ~*~*~*~*~*~ Die optische Aufmachung des Buches ist wunderschön, ich habe mich sofort in dieses Cover verliebt, und es hält was es verspricht: Eine düstere Stimmung die sich durch das ganze Buch zieht. Es ist wirklich nichts wie es scheint in Dark Circus. Der Fantasyroman beginnt ganz entspannt, Anouk reist das erste Mal ohne Ihre Eltern nach Frankreich um dort ihren Urlaub zu genießen. Gemeinsam geht sie mit ihrer Cousine in den Dark Circus, der besondere und geheimnisvolle Aufführungen zeigt und Anouk magisch anzieht. Und dann wird’s richtig düster. Den Fängen des Zirkus kein Entkommen, nimmt Anouk gemeinsam mit dem Zauberer Rhasgar den Kampf gegen das Dunkle auf. Sie müssen das Geheimnis des Zirkus lüften, um den Fluch brechen zu können der sie und die anderen Artisten an den Zirkus bindet… Die Charaktere in diesem Buch haben fast alle ihr Päckchen zu tragen. Bei Anouk -Die Königin der Farben- ist es der frühe Tod ihres Bruders, der ihr zu schaffen macht. Sie ist eine Leseratte, malt gerne und ist auch sonst eher ruhig, und für ihre 16 Jahre recht erwachsen. Aber so ganz warm bin ich leider nicht mit ihr geworden. Dafür konnten mich die Zirkusartisten allesamt begeistern, allen voran der böse Clown Masrador seines Zeichens Zirkusdirektor, und auch Rhasgar, der sehr geheimnisvoll ist und erst recht spät seine wahren Gefühle offenbart. Es bahnt sich auch eine Romanze zwischen Anouk und Rhasgar an, welche mir aber auf Dauer etwas auf die Nerven ging. Ich konnte diesen Part der Story nicht wirklich genießen, der war mir leider viel zu gesetzt, im Gegensatz zum Rest. Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist… wow. Diese Frau schreibt faszinierend anders. Sie schafft es eine so düstere Stimmung mit Worten zu zaubern, das man selbst Teil dieser Geschichte wird, Emotionen recht gut zu transportieren, sie schreibt sehr poetisch, ja fast schon traurig. Es ist gewöhnungsbedürftig und verlangt Konzentration beim Lesen. Wer abgelenkt ist darf Passagen immer wieder lesen, so meine Erfahrung. Sie beschreibt sehr detailliert, ihre Sätze sind teils ellenlang, und ihre Sprache ist sehr gewählt und bildlich. Andere Dinge wiederrum enden abrupt und man muss sich damit begnügen. Also nicht alle Ideen haben die gleiche Aufmerksamkeit bekommen. Alles in allem mag ich ihren Stil aber. Mein Fazit zu der Story ist geteilt. Ich liebe das Setting und die Atmosphäre, der Dark Zirkus ist eine eindrucksvolle Kulisse und ich hatte teils wirklich beklemmende Gefühle. Dieses Buch hält was es verspricht. Es gibt Wendungen die völlig überraschen, allerdings auch vorhersehbares. Die Romanze sagte mir persönlich gar nicht zu, das Ende wiederrum ist völlig in Ordnung. Mich stört es etwas das manche Dinge einfach so explosiv ausgeschmückt wurde und andere „zack, so ist es jetzt aber“ präsentiert werden. Ich fühlte mich manchmal etwas gehemmt in meinem Lesefluss. Gut finde ich dass es ein abgeschlossenes Buch ist. Eine Lektüre die gelesen werden sollte wenn man auf eine bildgewaltig beschriebene Fantasiewelt und mehr als nur „zuckerwattenrosa Wolken“ in Büchern erwartet.

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