Leserstimmen zu
Einsam bist du und allein

Mary Higgins Clark

(1)
(3)
(2)
(1)
(1)

Der Roman hat die Anmut eines Groschenromans

Von: Vroni aus Hamburg

20.06.2018

Das Buch hat 352 Seiten, von denen mind. 25 % nicht bedruckt sind. Eine sehr schmale Geschichte im Flair eines Billigromans. Da bin ich von Mary Higgins Clark besseres gewohnt. Ich habe das Gefühl, dass der Roman nicht wirklich ihrer Feder entsprungen ist.

Lesen Sie weiter

In ihrem altbewährten sanften, harmonischen Schreibstil und Tonfall hat Mary Higgins Clark auch diesen Thriller verfasst. Die Autorin schafft es erneut den Leser bis kurz vor Schluss vor ein Rätsel zu stellen und durch eine sehr unterhaltsame Handlung, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Gut, dieser elfte Band aus der Alvirah und Willy Serie mag vielleicht nicht zu ihren besten Werken gehören, aber unterhaltsam ist er allemal. Und das Alvirah in der einen oder anderen Szene etwas seltsam herüberkommt, das ist verzeihbar, liegt sie mit ihren Instinkten doch immer goldrichtig. Auch in diesem Buch ist die Hauptperson eine selbstbewusste, junge erfolgreiche Frau die Hauptfigur. Gut, Celia mag sich im Moment vielleicht nicht als selbstbewusst sehen, aber sie hat ohne Zweifel den Mut sich der Öffentlichkeit zu stellen. Auch wenn es nur unter der kleinen Anzahl an Passagieren ist. Öffentlichkeit ist Öffentlichkeit. Mir gefällt an diesem Thriller, dass die Autorin Menschen wie du und ich kreiert hat. Die zwar zum Teil reichlich abgehoben und unverschämt daherkommen, doch solche Gestalten gibt es auch im realen Leben. Der Überzeugungsfaktor ist jedenfalls gegeben und eine gewisse Tiefgründigkeit ebenfalls. Ein sehr unterhaltsamer Thriller, der mit unterschiedlichen Charakteren zu punkten versteht und mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten hat. Schön, vielleicht nicht der glanzvollste Thriller, den die Autorin je geschrieben hat, aber wundervoll abwechslungsreich und mit so mancher tollen Edelsteinkunde angereichert.

Lesen Sie weiter

Mord an Bord

Von: Das Echo

13.11.2017

Die Spannung unter den Gästen auf der Queen Elizabeth ist groß. Auf sie wartet eine Kreuzfahrt der Extraklasse, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Einzigartiger Luxus und Komfort, sowie ein hochkarätiges Rahmenprogramm, sollen die sechstägige Jungfernfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Alles ist perfekt geplant und wenn sie zum angekündigten Zeitpunkt in Southampton einlaufen, bedeutet dies für den Schiffseigner Gregory Morrisson den größten Erfolg seines Lebens. Daher besteht er auch, ungeachtet des über Bord gegangenen Gastes und dem Mord an einer alten Dame, darauf die Fahrt unverändert fortzusetzen. Doch es kommt noch schlimmer und unter den Passagieren breitet sich ein zunehmendes Gefühl der Unsicherheit aus, so dass sie um weiteres Unheil zu verhindern kurzerhand zur Selbsthilfe greifen. Fazit Eine ziemlich vorhersehbare Geschichte, die als kurzweiliger Roman, wenig von einem Thriller hat.

Lesen Sie weiter

Allgemein zum Buch: Titel: Einsam bist du und allein Autor: Mary Higgins Clark Genre: Thriller Verlag: Heyne Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 352 Seiten Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe) Meine Meinung: Auf die Neuerscheinung von Mary Higgins Clark habe ich mich sehr gefreut, da ich ihre Werke liebe. Somit waren meine Erwartungen an dieses Buch auch sehr hoch, was zur Folge hatte, dass es diese leider nicht ganz erfüllen konnte. Der Klappentext klingt meines Erachtens nach sehr spannend. Eine Schiffsreise mit vielen unterschiedlichen Charakteren, die fast alle ein Motiv habe die alte Lady Em zu ermorden. Zu Beginn des Buches werden alle Charaktere in den jeweiligen Kapiteln vorgestellt. Auf der einen Seite lernt man die Personen, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sehr gut kennen, auf der anderen Seite ist es etwas verwirrend gewesen bei diesen vielen Menschen den Überblick zu behalten. Deshalb hat es bei mir einige Zeit gedauert, bis ich wirklich wusste wer wer ist. Als ich dann aber den Überblick gewonnen hatte, habe ich angefangen zu "ermitteln". Wer ist hinter der wertvollen Kleopatra Kette her? Wer hat Lady Em ermordet? Mir hat es durchaus Spaß gemacht mitzuüberlegen wer welches Motiv hat. Außerdem ist es spannend aus der Sicht des Täters zu lesen. Zwischendrin verlor die Geschichte aber etwas an Spannung. Sie plätscherte mehr dahin, ohne das viel geschehen ist. Erst als Lady Em tot ist und Celia dem ganzen langsam auf die Schliche kommt, wird es wieder interessant. Ab da an befindet sie sich in Gefahr, weshalb man als Leser immer auf der Hut ist und nur darauf wartet, dass irgendwas passiert. Das hatte zur Folge, dass ich das Buch in dieser Phase nicht mehr aus der Hand legen konnte. Allerdings fand ich Celias Charakter teilweise sehr naiv, was den Verlauf der Geschichte zwar spannender gemacht hat, aber ich oft gedacht habe "Wie kann sie denen so leicht vertrauen, wenn sie nicht weiß, wer der Böse ist?". Zum Ende hin habe ich eine großartige und spektakuläre Aufklärung des Falles erwartet, musste jedoch feststellen, dass es genau die Person war von der ich die ganze Zeit gedacht habe, dass sie der Täter ist. Somit hat mich die Auflösung der Geschichte enttäuscht, was das Buch in meinen Augen wieder etwas schlechter gemacht hat. Das Buch hatte seine Auf und Abs, an einigen Stellen hat es mir sehr, sehr gut gefallen, an anderen Stellen fand ich es im Vergleich zu anderen Mary Higgins Clark Büchern sehr schwach. Daher bekommt das Buch von mir 3,5/5 Sterne.

Lesen Sie weiter

Auf der Jungfernfahrt des luxuriösen Kreuzfahrtschiffs „Queen Charlotte“ befindet sich eine illustre Gesellschaft, unter anderem die Lady Emily Haywood mit ihrer Dienerin und ihrem Finanzberater und seiner Frau. Mit im Gepäck hat sie ihre sehr teure Smaragdkette, auf die es der berühmt-berüchtigte Juwelendieb (der Mann mit den tausend Gesichtern) abgesehen hat. Mit dabei ist natürlich auch die Hobbydetektivin Alvirah mit ihrem Mann Willy. Alle Protagonisten werden jeweils in einem Kapitel vorgestellt und man erfährt einiges aus ihrem Leben, was das Buch schon sehr gut ausfüllt. Der Verlag deklariert das Buch als Thriller. Sorry, aber diese Erwartungen erfüllt das Buch nicht, es ist eher ein Krimi. Leider bin ich auch über so manche holprige Übersetzungen gestolpert, wie z. Bsp. auf Seite 40 „Anna, du bist die größte Nervensäge, die ich jemals das Pech hatte kennenzulernen.“ Auch wird mir die luxuriöse Ausstattung des Schiffes zu ausführlich beschrieben. Der eigentlich Fall wird dann in ein paar Kapiteln aufgeklärt, was ich ein bisschen schade fand. Auch wenn die Geschichte flüssig geschrieben ist, ist die Story recht dünn. Das Buch kann mit ihren alten Werken nicht mithalten, leider.

Lesen Sie weiter