Leserstimmen zu
Und niemand soll dich finden

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (3)

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Sprecherin Michou Friesz hat eine Stimme, die zur Story passt. Stellenweise erinnert sie in Sprachmelodie und Klang an Katharina Thalbach. Die Leserin moduliert ihre Stimme, trägt durch die Geschichte. Eine gute Wahl bei der Vertonung dieses gekürzten Hörbuches, das immer noch gute sechs Stunden dauert. Ein großes Konglomerat an Figuren kommt auf den Hörer zu, z. B. Amanda Pierce als die Braut und Vermisste, die Journalistin Moran samt ihrem Sohn, ihren Freund Alex, ihrem liebenswerten Vater und ihrem getöteten Mann, die Praktikantin des Hochzeitsfotografen, die Freundin der Braut, Fernsehteam, Freunde, etc. Das Thema der Braut, die kurz vor der Hochzeit verschwindet, ist nicht neu und Mittelpunkt zahlreicher Romane und Krimis. Diese Kombination ist natürlich nicht die ideale Voraussetzung für einen spannenden Thriller. Da müsste dann etwas wirklich spektakuläres, überraschende passieren. Das sieht der Plot nicht vor. Die Suche der TV Journalistin Laurie Moran fünf Jahre nach dem Verschwinden der reichen, jungen Amanda Pierce ist eine durchaus nette Geschichte, ob man sie jetzt tatsächlich als Thriller bezeichnen muss, ist fraglich. Die Dramaturgie bietet einige Höhen und auch das Ende ist tendenziell überraschend. Die gefühlte Distanz der Protagonisten zueinander wirkt etwas emotionslos. Positiv zu vermerken ist, dass auf Gewaltszenen und „Blutexzesse“ verzichtet wurde. Es scheint wohl der dritte Band um die Figur Moran zu sein. Ich konnte der Story sehr gut folgen, auch ohne die ersten beiden Bände zu kennen.

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Das Buch hat Mary Higgins Clark wieder zusammen mit ihrer Co-Autorin Alafiar Burke geschrieben, es ist das dritte Band um Laurie Moran. Man braucht die anderen Teile nicht gelesen haben, da die wichtigsten Ereignisse aus den Vorbänden hier kurz erwähnt und zusammengefasst werden. In diesem Band geht es um Amanda Pierce, die am Tag ihrer Hochzeit verschwand. Ihre Mutter Sandra ist die Einzige, die glaubt, dass ihre Tochter noch lebt. Eine Leiche ist nämlich nie aufgetaucht. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Neben dem Verlobten haben aber auch ihre beste Freundin Meghan und ihre Schwester Charlotte ein Motiv. Laurie und ihr Team wollen Klarheit in diesem Fall bringen. Der Schreibstil ist hier sehr schön flüssig und man kommt schnell in die Geschichte rein. Die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Die beiden Autorinnen versuchen den Leser immer wieder in die Irre zu führen, was Ihnen bei mir auch gut gelungen ist. Zwischen durch flaut die Spannung leider etwas ab, was ich ein bisschen schade fand. Da ich nicht spoilern möchte, verrate ich euch nicht zu viel, aber zum Schluss wird es wieder spannend, denn die Ereignisse überschlagen sich. Natürlich können Laurie und ihr Team diesen Fall aufklären. Wer für den Sommerurlaub einen schönen Krimi lesen möchte, ist mit diesem Buch hier gut bedient. Ich kann ihn euch nur empfehlen. Ich hoffe, dass wir von der Serie noch einige Bänder lesen dürfen.

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Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, wobei man die Vorgänger nicht kennen muss, da die Geschichten in sich geschlossen ablaufen. Die Kapitel sind meiner Meinung nach extrem kurz geraten, oftmals nur zwei bis vier Seiten lang. Dadurch lässt sich die Geschichte allerdings sehr flott und zügig lesen. Laurie Moran ist TV-Journalistin und versucht gemeinsam mit ihrem Team ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Nun nimmt sie sich dem Fall von Amanda an, nachdem sie Besuch von deren Mutter hatte. Dabei scheint die Liste der potentiellen Verdächtigen immer länger zu werden. In meinen Augen plätschert die Geschichte langsam vor sich hin ohne, das es zu großen Spannungsmomenten oder geballter Action kommt. Laurie nimmt sich alte Videoaufnahmen vor, Familienmitglieder, Bekannte und Freunde von Amanda werden verhört, um langsam ein Bild von dem ganzen Fall zu bekommen. Leider bin ich mit keiner Figur wirklich warm geworden, was wohl auch den sehr kurzen Kapiteln liegt. Ebenso ähneln sich die Namen einiger Charaktere sehr stark, wodurch ich mehrfach durcheinander geraten bin, wer nun eigentlich wer ist. So gibt es z.b. einen Jeff, einen Jeremy und einen Jerry. Das war für mich oftmals ein wenig verwirrend. Gegen Ende spitzt die Lage sich dann ein wenig zu, aber wirklich spannend wurde es auch hier nicht. Für mich war es sehr suspekt, dass das Team auf Hinweise stößt, die zuvor sowohl Polizei, als auch FBI und Privatermittlern allesamt entgangen sind. Und sooo schwierig zu entdecken waren die nun auch nicht. Überzeugen konnten mich die Autorinnen hier nicht. Auch die Auflösung ist eher etwas lahm und einfallslos geraten, zumindest war für mich schnell klar, was wirklich passiert war. Ich bin insgesamt leider enttäuscht von dem Buch und hatte viel mehr erhofft.

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