Leserstimmen zu
Und niemand soll dich finden

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (3)

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Und niemand soll dich finden ist das dritte Buch in der Reihe um TV-Produzentin Laurie Moran und genau wie bei den beiden vorherigen Teilen hat as zuhören sehr viel Spaß gemacht. Michou Friesz liest die Geschichte wirklich klasse und inzwischen könnte ich mir niemand anderen dafür vorstellen.  In ihrem dritten Fall spricht eine verzweifelte Mutter Laurie an um den Fall ihrer vor 5 Jahren verschwundenen Tochter zu untersuchen. Amanda war plötzlich kurz vor ihrer Hochzeit verschwunden. War sie Opfer einen Verbrechens oder hatte sie nur kalte Füße bekommen?  Nun fünf Jahre später würde ihr Verlobter eine Menge Geld erben wenn sie für tot erklärt wird.  Natürlich ist auch Alex wieder an Laurie's Seite und langsam, ein Detail nach dem anderen, lüftet sich das Geheimnis.  Wie immer in dieses Bücher geht es mehr um den Weg zur Wahrheit als tatsächlich das Ende, meiner Meinung nach zumindest. Jeder hat etwas über Amanda zu berichten, und jeder der Beteiligten hat seine Geheimnisse die sie lieber nicht ans Licht kommen sehen würden. Und manche gehen sehr weit dafür!  Es gibt viele Punkte an denen Laurie und ihr Team ansetzten können. Was ist zum Beispiel mit ihrem Verlobten der nur ein Jahr nach Amandas Verschwinden ihre beste Freundin Megan heiratete? Oder die komplizierten Familienverhältnisse, einem Vater der alles für seine Firma geben würde, eine eventuell eifersüchtige Schwester etc. Es sind alle definitiv genug Mordmotive da, Neid, Geldgier und Hass.  Ich mochte auch sehr wie sich die Charaktere, Laurie und ihr Vater un Sohn, Alex und der Rest ihres Teams weiterentwickelt haben. Ich liebe es in Krimireihen von Buch zu Buch mehr über die Ermittler (oder eben TV-Produzenten) herauszufinden. Einfach dadurch wie sie miteinander arbeiten und harmonieren. Wie die Beziehungen immer persönlicher und enger werden. Es ist einen wirklich spannende Geschichte. Ich musste mich allerdings erst kurz an das Ende gewöhnen. Es war sehr überraschend, was natürlich ein Pluspunkt ist, aber ich musste mir erst überlegen ob ich fand das es passte. Letztendlich bin ich aber durchaus zufrieden damit.  Alles in allem kann ich die Reihe, und diesem Teil im speziellen, wirklich empfehlen. 

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Verlagsinfo: Fünf Jahre ist es her, seit Amanda Pierce unmittelbar vor ihrer Hochzeit verschwand – und nie mehr auftauchte. Hatte sie plötzlich Angst vor der Ehe bekommen oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Amandas Mutter ist überzeugt davon, dass der Bräutigam sie auf dem Gewissen hat. Auf ihr Drängen hin nimmt sich Laurie Moran, die sich als TV-Journalistin auf Cold Cases spezialisiert hat, des Falls an. Und sticht mit ihren Recherchen in ein Wespennest: Denn nicht nur der Bräutigam ist suspekt. Auch seine jetzige Ehefrau, ausgerechnet Amandas frühere beste Freundin und Trauzeugin, benimmt sich merkwürdig. Und was hat die Schwester zu verbergen, die offensichtlich zerrissen war vor Eifersucht? Je tiefer Laurie sich in den Fall gräbt, desto mehr Verdächtige tauchen auf. Nur Amanda bleibt verschwunden … Michou Friesz schafft ein beeindruckendes Porträt der Charaktere und ihrer dunklen Seiten Zum Cover: Am Cover selbst erkennt man einfach den Stil von Mary Higgins Clark. Da ihre Bücher alle gleich aufgemacht macht. Es ist einfach ihr Erkennungsstil und das ich klasse finde. Meine Meinung: Dies ist der dritte Fall von der Journalistin Laurie Moran. Da ich Band Eins und Zwei sehr mochte, wollte ich natürlich auch erfahren, in welchem Abenteuer es nun in Band Drei weiter geht. Diesmal hab ich es dennoch als Hörbuch gehört. In den ersten paar Minuten musste ich mich erstmal an die Stimme der Sprecherin gewöhnen. Da sie doch eine ungewöhnliche, dunkle Stimme hatte. Eine reife Stimme, die einen schon unter die Haut geht. Eine perfekte Rolle für einen Krimi. Die Sprecherin bekommt dadurch eine düstere und spannende Atmosphäre hin. Bei der einem schon die Gänsehaut nach oben stehen kann. Laurie Moran ist eine klasse Frau. Ich finde das sie, über sich selbst heraus gewachsen ist, wenn man das so sagen kann. Ich kenn ihre vorherigen Fälle, und auch hier zeigt sie wieder was sie in sich hat. Man versetzte sich in ihre Lage, rätselte mit, überlegte mit. Was ich auch so klasse fand, das man absolut nicht wusste, wer nun wohl der Täter/Täterin ist. Es war für mich nicht vorhersehbar. Das muss ein Autor auch erst einmal schaffen. Mit meinen Vermutungen lag ich mal soooowas von daneben. Die Autorin schrieb da auch echt verwirrend. Also nicht in dem Sinne, das es schlimm war, sondern, das man einfach keine Ahnung vom Täter/Täterin hatte. Richtig Irreführend. Das Ende fand ich aber für die Geschichte prima. Die Autorin schafft auch hier wieder ein Gefühl, der Leichtigkeit, vom Lesen/Hören. Es machte mir sehr Spaß der Geschichte zu lauschen. Genau hin zu hören, sich vom Rest der Welt ab zu lösen und sich vollkommen auf die Worte der Sprecherin zu konzentrieren. An manchen Stellen jedoch hätte ich mir ewtas mehr Spannung gewünscht. Das richtige blutige, bleibt jedoch in meinen Augen aus. Das find ich super, da ich nicht so der blutrünstige Liebhaber bin. Die Geschichte war deshalb genau richtig für mich. Manchmal ist weniger mehr, in meinem Fall. Ein total gelungener Krimi und ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall. 4 von 5 Sterne

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Inhalt: Seit Amanda Pierce vor fünf Jahren spurlos am Abend vor ihrer Hochzeit verschwindet, versucht ihre Mutter alles Erdenkliche um sie zu finden. Deshalb setzt sie ihre ganze Hoffnung in eine TV-Show, die sich damit befasst ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Laurie Moran, die Journalistin die hinter dieser Show steckt, hört sich die Geschichte, die Amandas Mutter zu erzählen hat an. Da aber vor fünf Jahren die ganze Sache so sehr durch die presse gegangen ist, will Laurie den Fall eigentlich nicht übernehmen. Doch schnell merkt sie, dass an der Geschichte der verschwundenen braut doch mehr steckt als sie vermutet hat. Daher lädt sie alle beteiligten von damals an den ort ein wo alles geschah. Fazit/ Meine Meinung: Ein tolles Hörbuch. Also erstmal zur Hörweise: Michou Friesz hat das Buch wirklich gut gelesen. Sie hat die einzelnen Personen wirklich gut rübergebracht. Ihre Stimme hat meiner Meinung nach auch gut zu Laurie gepasst. Die Geschichte an sich fand ich auch ziemlich faszinierend. Zwischendurch was ich immer wieder davon überzeugt zu wissen wer der Täter oder die Täterin ist. das hat sich dann aber leider immer wieder als falsch rausgestellt. Sowas mag ich ja, wenn man nicht gleich nach zehn Minuten weiß wer der Täter ist. Mary Higgins Clark hat wirklich gute Arbeit geleistet. Das Buch ist bis zu ende spannend. Zwar nicht so wie ein Thriller, dass man ständig damit rechnet: jetzt kommt gleich jemand um die Ecke und verschleppt oder ermordet jemanden, aber dennoch spannend. Leider ist dies eine gekürzte Lesung gewesen und ich hatte zwischendurch immer mal wieder das gefühl, das etwas fehlt. Zwar nichts wichtiges, aber irgendwie teilweise nicht ganz rund. Trotzdem fand ich das buch bis zum Schluss fesselnd und habe mitgefiebert wer denn jetzt der Täter oder die Täterin ist. mit dem Ausgang hab ich überhaupt nicht gerechnet.

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Inhalt in Kürze: Vor über fünf Jahren ist Amanda Pierce am Vorabend ihrer Hochzeit spurlos verschwunden. Es gab viele Gerüchte und Spekulationen darüber, was mit ihr geschehen ist, aber das Verbrechen wurde nie aufgeklärt. Während die meisten ihrer Angehörigen wieder ins Leben zurückgekehrt sind, hat ihre Mutter nie aufgehört nach ihr zu suchen. Deshalb wendet sich Sandra Pierce auch an die Produzentin Laurie Morain. Diese hat mit ihrer Sendung “Unter Verdacht” schon einige ungeklärte Fälle wieder aufgerollt und gelöst. Zuerst bezweifelt Laurie, dass die ganze Sache etwas bringt, aber schon nach kurzer Zeit ist sie Feuer und Flamme für das Thema. Besonders da sich alle Beteiligten ohne große Diskussionen bereit erklären bei der Sendung mitzumachen. Wird Laurie es schaffen den Fall zu lösen oder bleibt der Fall Amanda für immer im Dunkeln? Charaktere: Der Hauptcharakter ist Laurie Morain, die Produzentin von “Unter Verdacht”. Ihr Ehemann ist vor Jahren ermordet worden und der Täter wurde lange nicht gefunden. Deshalb hat sie angefangen sich für Verbrechen zu interessieren und ihr Vater, ein ehemaliger Polizist, ist an ihrem Erfolg nicht ganz unschuldig. Mit ihrem Format und einem New Yorker Staranwalt hat sie schon einigen Familien geholfen endlich Frieden zu finden. Sie hat den Tod ihres Ehemannes und Vater ihres Sohnes nie vollständig überwunden und ist auch oft unsicher, was ihre Gefühle betrifft. Ansonsten ist sie ein Workaholic und eine ziemlich gute Ermittlerin. Etwas, dass sie anscheinend von ihrem Vater geerbt hat. Ansonsten gibt es noch unzählige andere Charaktere. Der Ex-Freund von Amanda, der ein Jahr nach deren Verschwinden ihre beste Freundin Megan geheiratet hat. Die Familie der Verschwundenen mit einem Vater, der nur für seine Firma lebt, der Mutter, die alles daran setzt ihre Tochter zu finden, sowie einem jüngeren Sohn, der seinen eigenen Weg gegangen ist und einer älteren Tochter, die eifersüchtig auf ihre Schwester war, da dieser alles in den Schoß gefallen ist. Das ist nur ein Bruchteil der Figuren und an dieser Stelle höre ich auch auf, da es sonst zu viel wird. Die Handlung: Marry Higgings Clark und Alafair Burke haben es geschafft einen wirklichen Irrgarten zu erzeugen, in dem sich nicht nur ihre Protagonistin, sondern auch die Hörer verirren. Die wichtigste Frage ist natürlich: Ist Amanda einfach nur verschwunden und führt irgendwo auf der Welt unter anderem Namen ein neues Leben, oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Laurie versucht das herauszufinden und verfängt sich in einem Netz aus Widersprüchen. Für einen Mord gibt es mehrere Verdächtige und ebenso viele Motive, die von Hass über Neid bis zu einfacher Geldgier reichen. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die jemand anderen belasten, neue Aussagen, die wieder alles ganz anders erscheinen lassen, und bis zum Ende wusste ich nicht, was nun wirklich geschehen war. Das hat mir wirklich gefallen und war auch das Beste an der Geschichte, denn ein Thriller war die Geschichte leider nicht. Höchstens die letzten 45 Minuten kann man so bezeichnen, aber bei einem Hörbuch, das fast 7 Stunden Laufzeit hat, ist das einfach zu wenig. Das Ende hat mich auch eine Weile beschäftigt, weil ich mir lange nicht sicher war, ob es mir gefällt. Es war dann doch ganz anders als ich erwartet habe. Hier und jetzt kann ich aber sagen, dass es schon ganz passend ist und meiner Meinung nach auch zu diesem Roman passt. Die Sprecherin: Michou Friesz machte ihre Sache sehr gut. Sie versucht sogar mehr Spannung aufzubauen, als die Geschichte eigentlich her gibt. Sie hat eine angenehme Stimmfarbe, der man lange zuhören kann, ohne dass es anstrengend wird. Eine wirklich gute Wahl. Fazit: „Und niemand soll dich finden“ hat eine sehr dichte und komplexe Handlung. Das hat mir einerseits gefallen, andererseits fehlte mir einfach die Spannung, die einen Thriller ausmacht. Trotzdem kann ich das Hörbuch empfehlen und vergebe 4 von 5 Drachen.

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Sandra Pierce ist verzweifelt. Ihre Tochter Amanda ist vor ihrer Hochzeit plötzlich unauffindbar. Niemand kann sich erklären was passiert ist. Hat sie kalte Füße bekommen und hat sich abgesetzt oder war es ein Verbrechen, dem sie zum Opfer fiel. Es ist nun fünf Jahre her und Amanda ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Laut Testament bekommt Jeff ihr Ehemann, der noch gar nicht ihr Ehemann wurde, eine Menge Geld vererbt in dem Fall, wenn Amanda nicht mehr am Leben ist. In ihrer Not wendet sich Sandra an eine TV Journalistin, die die ganze Geschichte um Amandas Verschwinden öffentlich machen möchte, um letztendlich herauszufinden, was passiert ist. Es werden alle Beteiligten ins Visiert von Alex, einem Anwalt genommen, der Fragen über Fragen stellen wird, um schließlich den Mörder zu finden oder irgendjemanden, der weiß wo Amanda ist? Meine Meinung: Da ich mal wieder Lust auf ein Hörbuch hatte und dieses mir gleich ins Auge fiel, da ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte (Rezension von "In der Stunde deines Todes - Band 1 der Reihe), freute ich mich es zu hören. Durch den interessanten Einstieg in die Geschichte, die mit Sandra, der Mutter der Verschwundenen beginnt, kommt man schnell mit und es wird wirklich sehr spannend. Nicht in dem Sinne, dass etwas passiert, sondern, was passiert ist. Die Stimme der Sprecherin ist passend zu diesem Roman, der ja ein Krimi / Thriller ist. Man hat das Gefühl, dass da ermittelt wird. Und man bekommt das Gefühl, allein durch die Sprechstimme, dass es noch ziemlich hart zugehen wird. Wie auf einem Präsentierteller im Gericht. Jeder hat seine Geschichte in Bezug auf Amanda zu erzählen und natürlich ist jeder von ihnen an nichts beteiligt. Wie auch schon bei Band 1 der Reihe ist nicht abzusehen, wer es war oder was passiert ist. Im Laufe der Geschichte hat die Autorin es geschafft einen Verdächtigen zu bestimmen, wo man denkt..ja, der oder die war das. Man ist sich total sicher, bis wieder eine Situation kommt, die einen vom Gegenteil überzeugt. Plötzlich gehts wieder von vorne los. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich mir durchgelesen habe, fand ich nicht, dass das man nach den ersten paar gelesenen Seiten gleich wußte, was passiert ist. In der Mitte war es etwas langweilig geworden, doch das hat das Ende wieder wett gemacht. War ne echt spannende Geschichte und ich kann es weiterempfehlen.

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Eine Braut, die vor der Hochzeit das Lampenfieber packt und sie ihre sieben Sachen packt und den Bräutigam stehen lässt. Dieses Phänomen findet sich in zahlreichen Büchern und Filmen. Doch können kalte Füße wirklich das verschwinden einer jungen Frau erklären? Und noch viel wichtiger, ist eine Vorlage wie diese passend für einen Thriller? Amanda könnte genau zu den „Frauen, die sich nicht trauen“ gehören, wird allerdings seit jenem Tag vor fünf Jahren vermisst. Laurie Morgan, die Hauptverantwortliche für eine Kriminalshow im TV, möchte ihrem Verschwinden auf den Grund gehen. Doch was kann ihr geschehen sein? Der Roman wird als „Thriller“ bezeichnet, was mir allerdings nicht passend erscheint. Die Geschichte ist spannend, da der Leser sich das Verschwinden der jungen Frau nur schwer erklären kann, dennoch schwebt keiner der Protagonisten in imminenter Gefahr, was die Dramatik etwas mindert. Deshalb sollte der Roman wohl eher als „Kriminalroman“ angesehen werden und Fans diesen Genres begeistern. Und niemand soll dich finden lebt von Laurie Morgen, welche Tag für Tag mit einem schweren Schicksal leben muss und dies meistert, was sie dem Leser sehr sympathisch macht. Auch die Tatsache, dass sie sich um das Leben einer ihr fremden Frau sorgt, empfand ich als sehr bemerkenswert. Ähnlich sticht auch ihr Vater heraus, welcher sich nicht nur als Ermittler, sondern auch als Babysitter sehr gut macht. Was bei den Charakteren allerdings noch zu erwähnen ist, ist eine gewisse emotionale Entfernung, welche zwischen ihnen existiert. Da die Ermittlerin und das vermeintliche Opfer sich nicht kennen, besteht eine gewisse Distanz zwischen den Figuren; so auch zwischen dem Leser und dem Opfer – man scheint sich kaum zu kennen, da die Protagonistin eine andere ist. Dies ist allerdings auch dem zeitlichen bzw. räumlichen Faktor geschuldet, denn der Leser erfährt über das dramatische Schicksal von Amanda im Nachhinein und ist nicht aktiv dabei. Mary Higgins Clark ist eine Legende, wenn es um Thriller geht. Ihren Schreibstil behält sie seit so vielen Jahren bei, dass der Leser bei jedem ihrer neuen Romane nur staunen kann, wie sie das schafft. So aufregend der Schreibstil, so dürftig die Umsetzung des geschriebenen Textes. Die Kapitel des Romans sind extrem kurz – oftmals nur 1-2 Seiten, was den Lesefluss immer wieder unterbricht und die Wirkung der sich auf das Wesentliche beschränkenden Erzählweise mindert. Fazit Und niemand soll dich finden ist ein größtenteils überzeugender Roman, mit der ein oder anderen kleinen Schwachstelle. Dennoch freue ich mich sehr auf weitere Romane der Autorin und kann das Werk besonders Krimi-Fans wärmstens empfehlen.

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Ein Hörbuch aus dem Random House Audio Verlag, dass mich auf meinem Weg zur Arbeit begleitet hat und mir unterhaltsame Stunden bereitet hat. Das Buch: Amanda Pierce verschwindet spurlos am Abend vor ihrer Hochzeit. Das ist fünf Jahre her. Ihr Mutter hat die Hoffnung, sie zu finden, noch nicht aufgegeben. Deshalb wendet sie sich in einem letzten verzweifelten Versuch an Laurie Moran. Sie ist TV-Journalistin in einer Sendung, die sich auf ungelöste Kriminalfälle spezialisiert hat. Zunächst möchte sie den Fall nicht annehmen, da es weder ein bewiesenes Verbrechen gibt, noch offensichtliche Verdächtige. Doch schnell merkt sie, dass der Verdächtigenkreis nach und nach größer wird. Meine Meinung: Ich würde gerne am Ende anfangen, aber dann würde ich das Beste vorwegnehmen. Michou Friesz macht ihre Sache wirklich gut. Sie hat mich zunächst an eine Sprecherin eines anderen Hörbuches erinnert, indem die Protagonistin noch sehr jung war und die Stimme überhaupt nicht passte, aber in diesem Fall passt diese „reife“ Stimme sehr gut. Man fühlt sich wohl, es ist spannend gelesen und sie passt zu den Charakteren. Die Charaktere: Laurie Moran, die Journalistin, hat eine offene Persönlichkeit und eine schwierige Vergangenheit. Ihr Mann und Vater ihres Sohnes wurde getötet. Seitdem ist sie umso vernarrter in der Idee, mit ihrer Sendung Hinterbliebenen Frieden zu verschaffen und den Tätern auf die Spur zu kommen. Ich mag sie, auch wenn ich finde, dass sie teilweise recht verunsichert wirkt, besonders wenn es um Alex geht, ihren Kollegen und Freund. Lauries Vater ist ein ehemaliger Polizist und spielt eine wichtige Rolle in Lauries Leben. Als regelmäßiger Babysitter, helfende Hand und Spürnase, wenn es um Ermittlungen geht, ist er ein zuverlässiger Mann für alle Fälle. Vertrauenswürdig und liebevoll. Die ehemalige Hochzeitsgesellschaft ist etwas suspekt. Sowohl der Bräutigam, als auch seine neue Frau, die ehemals beste Freundin der verschwundenen Braut, haben eindeutige Motive für das Verschwinden von Amanda. Aber auch der Praktikant des Hochzeitsfotografen, der sogar vorbestraft ist, gerät schnell unter Verdacht. Seine Fotos von damals bringen allerdings Geheimnisse ans Licht und auch neue Verdächtige. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter sein sollte. Ich habe gerätselt, die falschen Personen verdächtigt und wäre nie, aber wirklich nie auf die Idee gekommen, dass … der Täter/die Täterin ist. Ich war unheimlich überrascht gewesen und fand es einfach nur genial. Ich werde definitiv noch mehr Bücher von Mary Higgins Clark lesen oder auch hören. Mein Fazit: Bei einem Krimi liebe ich es am meisten, wenn er mich bis zum Schluss fesselt. Und das hat dieser Krimi getan. Spannung, Wendungen und gute Charaktere: ein Top Buch!

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Ich greife nun etwas häufiger zu der Hörbuch-Version und habe mich auch bei Und niemand soll dich finden dafür entschieden. Ich muss sagen: Das war eine gute Entscheidung! Ich habe es wirklich in jeder freien Minuten gehört, ob beim Autofahren, beim Kochen, unter der Dusche. Denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und durch Und niemand soll dich finden wurden Nebensächlichkeiten zum Spaß! Zum Inhalt: Fünf Jahre ist es her, seit Amanda Pierce unmittelbar vor ihrer Hochzeit verschwand – und nie mehr auftauchte. Hatte sie plötzlich Angst vor der Ehe bekommen oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Amandas Mutter ist überzeugt davon, dass der Bräutigam sie auf dem Gewissen hat. Auf ihr Drängen hin nimmt sich Laurie Moran, die sich als TV-Journalistin auf Cold Cases spezialisiert hat, des Falls an. Und sticht mit ihren Recherchen in ein Wespennest: Denn nicht nur der Bräutigam ist suspekt. Auch seine jetzige Ehefrau, ausgerechnet Amandas frühere beste Freundin und Trauzeugin, benimmt sich merkwürdig. Und was hat die Schwester zu verbergen, die offensichtlich zerrissen war vor Eifersucht? Je tiefer Laurie sich in den Fall gräbt, desto mehr Verdächtige tauchen auf. Nur Amanda bleibt verschwunden … (Quelle: Random House) Meine Meinung: Als ich die ersten Worte des Hörbuchs hörte, war ich zu allererst etwas geschockt. Ok, geschockt ist vielleicht übertrieben, jedenfalls fand ich die Stimme der Leserin Michou Friesz leider auf Anhieb schrecklich und auch irgendwie unpassend. Ich konnte mir sie zu keinem der Charaktere recht vorstellen, die ja überwiegend noch relativ jung waren. Noch dazu kam, dass sie die unterschiedlichen Charaktere nicht , wie ich es zuvor von Hörspielen kannte, in verschiedenen Stimmlagen las, sondern sich alles gleich anhörte, sodass es manchmal für Verwirrung sorgte, da ich nicht immer recht wusste, wer jetzt eigentlich sprach oder ob es gar der Erzähler war. Mit der Zeit hatte ich mich daran jedoch gewöhnt. Abgesehen davon war das Hörbuch aber ein echtes Erlebnis. Es blieb durch und durch spannend und die Perspektive wechselte zwischenzeitlich, sodass man nicht nur Lauries Gedanken mitbekam, sondern die fast aller Charaktere. Dies ermöglichte es dann auch, sich eigene Vermutungen über Amandas Schicksal zu machen. Gegen Ende dachte ich, dass es ja eigentlich klar war, dass der Täter (sorry für den Spoiler, falls ihr dachtet, dass hier kein Fremdeinwirken gewesen sein muss) nicht zu offensichtlich sein kann, obwohl ich eben genau das im Sinn hatte die ganze Zeit über. Ein wirklich gelungener Thriller! Kurz und knapp: #Thriller #Hochzeit #ColdCase #Tv-Sendung

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