Leserstimmen zu
Luisa und die Stunde der Kraniche

Tania Krätschmar

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Wieder ein Buch von meiner To Read Liste. 📖😁 Ich habe im Vorfeld schon einiges über die Autorin gehört und gelesen und sie hat viele Fans draußen. Und die Geschichte hört sich so toll an und das Cover ist absolut mein Ding. 😍 Doch leider leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Ich bin zwar gut reingekommen, aber ich wurde mit den Charakteren überhaupt nicht warm und fühlte mich eher gelangweilt als unterhalten und das ist so schade. 😫 Zudem fand ich die Geschichte eher zäh, es passiert nichts wirklich und dümpelt nur vor sich hin. 😥 Demnach für mich kein gutes Buch, schade. 😞📖

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Ein Buch zum Abtauchen. In die Lebensgeschichten, um Luisa ,Emilia und Ihre Familien. Verwicklungen, um einen noch nicht beantworteten Heiratsantrag. Mit einem stürmischen Ende!

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"Luisa und die Stunde der Kraniche" von Tania Krätschmar Inhalt: Nach dem überraschenden Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes Richard, erbittet sich die 38-jährige Luisa zwei Wochen Bedenkzeit, denn Richard ist vor allem eines wichtig: seine Karriere. Sie möchte im Ferienhaus ihrer Familie in Zingst an der Ostsee in Ruhe über ihre Zukunft nachdenken. Vieles erinnert sie hier an ihren verstorbenen Großvater und an ihre Schwester, zu der sie wegen Richard seit sechs Jahren keinen Kontakt mehr hat. Luisa genießt die Zeit in Fischland Darß Zingst, die Ruhe und die Natur. Immer wieder begegnet ihr die alte Mary, die ihr seltsam bekannt vorkommt. Auch der Kranichexperte Jan Sommerfeldt läuft ihr immer wieder über den Weg... Meine Meinung: Da ich schon einige Male in Fischland Darß Zingst Urlaub gemacht habe, die Ostsee liebe und genau wie Luisa die Kraniche beobachtet habe, war dieses Buch für mich ein Muss! Der Schreibstil von Tania Krätschmar ist absolut flüssig zu lesen und obwohl die Geschichte sehr vorhersehbar ist, hat sie mich doch schnell gefesselt. Manche Bücher liest man einfach genau zur passenden Zeit. In diesem Fall im Urlaub in der Nähe der Ostsee. Vor allem haben mir die bildhaften Beschreibungen der Natur, von Fischland Darß Zingst, vom Bodden und die Informationen über die Kraniche gefallen. Auch die Erklärungen zu den Uhren des Großvaters und zur magischen blauen Stunde vermitteln eine besondere Atmosphäre. Luisa mochte ich zwar wirklich gern, aber ihre Unentschlossenheit, vor allem gegen Ende des Buches, nervte mich ein bisschen. Aber auch alle anderen Charaktere waren ausnahmslos sympathisch. Die mystische Komponente hat mir nicht so gut gefallen und ich fand sie überflüssig. Luisa hat die Bedeutung auch erst erkannt, nachdem sie ihre Entscheidung getroffen hatte. Mein Fazit: Ein Fernweh erzeugender netter Unterhaltungsroman, in dem die Themen Zeit, Familie und Liebe eine Rolle spielen.

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Luisa Mewelt (38) braucht Zeit zum Nachdenken. Nach etlichen Jahren Beziehung hat Richard, ihr Freund, ihr einen Heiratsantrag gemacht. Die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin ist unentschlossen, was sie antworten soll, und nimmt sich eine Auszeit im Ferienhaus Zugvogel in Zingst an der Ostsee, der Heimat ihrer verstorbenen Großeltern. Doch am Ende beschäftigen sich ihre Gedanken nicht nur mit Richard, sondern auch mit einem frechen Kranichexperten namens Jan, der alten Mary, ihrer Familie und den faszinierenden Zugvögeln, die nicht nur in der blauen Stunde einen Zauber versprühen. Meine Meinung: Mit "Luisa und die Stunde der Kraniche" hat Tania Krätschmar einen unterhaltsamen und stimmungsvollen Wohlfühlroman mit mystischen Elementen veröffentlicht. Durch den flüssigen, angenehmen Erzählstil bin ich sofort gut in die Geschichte eingetaucht. Wundervolle Landschaftsbeschreibungen und sonstige detailreiche Schilderungen haben eine besondere Stimmung geschaffen. Vor meinem inneren Auge sind schnell viele Bilder entstanden. Zudem hat es die Autorin geschafft, Fernweh bei mir zu erzeugen. Dazu trägt auch das ansprechende Cover bei. Die Darstellung der Charaktere empfand ich als authentisch. Interessant und reizvoll fand ich dabei besonders die Hauptprotagonistin Luisa, die nicht als perfekte oder stereotypische Romanheldin gezeichnet ist, sondern als wankelmütiger Mensch mit Schwächen und Fehlern. Auch in anderen Aspekten hebt sich das Buch auf erfrischende Art von anderen Liebesromanen ab. Beispielsweise erfährt der Leser viel über die Kraniche und die Krankheit Diabetes - und das nicht auf langweilige, sondern interessante Weise. Dadurch ist das Buch keine seichte Unterhaltung, sondern eine lehrreiche Lektüre. Insgesamt haben mich nur wenige Kleinigkeiten gestört. Sprachlich fand ich einige wenige Formulierungen nicht ganz passend. Etwas schade war auch, dass die mystische Komponente für mich schon sehr früh zu durchschauen war. Mein Fazit: "Luisa und die Stunde der Kraniche" ist ein stimmungsvoller Ostseeroman, der für angenehme Lesestunden und gelungene Unterhaltung sorgt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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Der Antrag ihres langjährigen Freundes Richard löst bei Luisa Zweifel aus. Eigentlich spricht alles dafür, ja zu sagen, denn auf den ersten Blick wirkt die Beziehung perfekt. Richard trägt sie auf Händen, aber je länger sie darüber nachdenkt, umso stärker machen sich Zweifel breit. Luisa beschließt, sich eine Auszeit zu nehmen und im Ferienhaus ihrer Familie an der Ostsee über ihre Zukunft nachzudenken. Während ihres Aufenthalts im Haus Zugvogel gehen ihr so einige Sachen durch den Kopf. Sie erinnert sich an frühere Begebenheiten und daran, was ihr einmal wichtig war. Durch Richard hatte sie sich von der eigenen Familie immer weiter entfremdet und kaum noch Kontakt zu ihrer Schwester und ihren Nichten. Bei ihren Spaziergängen auf Zingst begegnet ihr häufig eine alte Dame, die ihr merkwürdig bekannt vorkommt und die so manche Lebensweisheit mit ihr teilt,die sie nicht so einfach wieder vergessen kann. Auch lernt Luisa hier den Kranichforscher Jan kennen und fühlt nach und nach eine innige Freundschaft zu dem Mann, der ihr auf den ersten Blick eigentlich völlig unsympathisch war. Er ist so ganz anders und passt nicht in Luisas Welt, wie sie bisher war. Aber auch sie beginnt, zu zweifeln, ob sie mit Richard ihr wahres Glück finden kann. Mir war beim Lesen schnell klar, dass die Beziehung zwischen Richard und Luisa nicht so innig ist, wie es scheint. Nach und nach kamen immer wieder Bemerkungen, die diesen Eindruck erhärteten. Auf seine Art meint es Richard sicher ernst, und auf seine Art liebt er Luisa wohl auch, aber auf eine sehr eigennützige Weise. Luisa selbst hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen. Sie ist ein sehr widersprüchlicher Charakter, mit dem ich von Anfang an meine liebe Mühe hatte. Aber selbst wenn man sich mit Protagonisten nicht wirklich anfreunden kann, so ist dies doch oft unabhängig davon, ob einem der Roman gefällt. Ich hätte der jungen Frau gerne mal den Kopf gewaschen, denn ihre wankelmütige Art hat mich zum Teil tierisch genervt, und doch hat mir die Geschichte insgesamt ausgesprochen gut gefallen. Hier geht es sehr viel um die Natur und um das Phänomen der Kranichflüge an der Ostsee. Gerade durch den Kranichexperten Jan erfährt man viel Faszinierendes über diese Vögel. Selbst Luisa, die anfangs kaum Interesse an der Natur hatte, lässt sich nach und nach darauf ein und findet Gefallen daran, die Kraniche zu beobachten. Ich habe vor längerer Zeit einen Roman der Autorin gelesen, in dem es um Wölfe ging, und auch damals war ich absolut fasziniert von dem immensen Wissen, das Tania Krätschmar in ihren Romanen verarbeitet und so anschaulich und fesselnd 'rüberbringt, dass man sich dem nicht entziehen kann, so auch diesmal mit den Kranichen. Für mich ist dies ein richtiger Fernweh-Roman, denn ich habe Sehnsucht nach der Ostsee bekommen. Neben dem Beziehungsproblem zwischen Luisa und Richard und den phänomenalen Naturbeschreibungen bietet der Roman aber auch noch weitere interessante Aspekte. Da ist einmal Luisas Familie, die man näher kennen lernt, und auch hier, im Umgang mit ihrer Schwester und ihren beiden Nichten, macht Luisa entscheidende Fehler. Die Spannungen und Probleme innerhalb der Familie sind ein großes Thema des Romans. Daneben spielt auch ein gewisser Romatik-Faktor eine Rolle, immer dann, wenn Jan in der Geschichte auftaucht. Dann sind da auch noch die rätselhaften Begegnungen mit der alten Mary, und es geht um einen außergewöhnlichen, sehr seltenen Vogel. Hier kommen zum Teil magische Elemente ins Spiel, die dem Roman einen zusätzlichen Reiz verleihen. Auch um das Thema „Zeit“ geht es hier in ganz besonderer Weise. Sehr gut hat mir dazu die Geschichte über Luisas Großvater und seine Standuhren und ihre Erinnerungen an die gemeinsam erlebte „blaue Stunde“ gefallen. Insgesamt betrachtet hat mich der Roman fasziniert und gefesselt und ausgesprochen gut unterhalten. Er hatte alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche. Auch mit Luisa habe ich viel Geduld aufgebracht und war lange nachsichtig mit ihr, auch wenn sie es am Ende dann doch etwas übertrieben hat mit ihrer Wankelmütigkeit.

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In Tania Krätschmars : Luisa und die Stunde der Kraniche, begegnen sich unterschiedliche Charaktere mit Ihren Lebensgeschichten, im Haus Zugvogel. die Schwestern: Luisa & Emilia Mary Jan ---- Luisa , will einen Heiratsantrag , von Richard, überdenken. Emilia ,trifft nach Jahren ,des Schweigens ,mit ihren Zwillingen, Ihre Schwester dort wieder. Jan beobachte als Vogelkundler, den jährlichen Zug der Kraniche. Begegnungen mit Mary, der freundlichen Grauhaarigen, verbinden durch Ihr Erscheinen Luisa und Jan miteinander. ----- Haus Zugvogel ist das Haus von Luisas und Emilias Großvater. Im Haus befindet sich eine Sammlung Standuhren, des Großvaters , der sich Zeit seines Lebens mit deren Gesetzen auseinander gesetzt hat. ---- Die verschiedenen Lebensweisen lassen Luisa Ihren luxuriösen Lebensstil á la Richard überdenken. Ebenso wie dessen Wunsch nach Perfektion und der Anpassung Luisas. ---- Luisa und die Stunde der Kraniche, endet mit einem Sturm und der Erkenntnis das es für alles im Leben eine Zeit gibt! ----- Tania Krätschmar, hat mit Ihrer präzisen Charakterdarstellung es wieder geschafft, mich in die Geschichte rein zuziehen . -- Den Luxus süchtigen Richard kann ich mir bildlich richtig vorstellen... genauso wie Luisas und Emilias Großvater mit seiner Liebe für seine "schöne Französin " . ----- Bis zum unerwarteten Sturm und einer endgültigen Entscheidung von Luisa. Mit offenem Zeitfenster.

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Meine Meinung: Manchmal wird man ja gefragt, warum hast Du Dich für dieses Buch entschieden. Hier würde ich dann sagen, das Buchcover hat mir ausgesprochen gut gefallen, der Titel machte mich neugierig und es kommt noch hinzu, dass ich von der Autorin schon einige Bücher gelesen habe, die mir gefallen haben. So musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte. Zunächst lernte ich Luisa und Richard in Berlin kennen, beide würde ich jetzt nicht unbedingt in meinen Freundeskreis aufnehmen wollen. Allerdings denke ich, dass Richard mich ebenfalls nicht in seinen Kreis aufnehmen würde. Bei Luisa war ich mir nicht so sicher, obwohl sie mir unwahrscheinlich wankelmütig vorkam. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, dass ich Luisa mit nach Zingst begleiten durfte. An einen Ort, wo ich mich wohlfühlen würde und der bei Luisa sehr viele schöne Erinnerungen geweckt hat. Die Autorin hat mich mit diesem Buch auch besonders neugierig auf diese Gegend gemacht und ich fand es toll, was ich alles über Kraniche erfahren konnte. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt zu der Geschichte rund um Luisa. Tja, Luisa, es kommt selten vor, dass ich mich nicht für die Protagonistin begeistern kann. Hier waren mir alle anderen Beteiligten viel sympathischer, was wohl daran lag, dass sie eben auch entschlussfreudiger waren und sich nicht verbogen haben. Trotzdem habe ich so sehr gehofft, dass Luisa den richtigen Weg einschlägt. Hilfe hatte sie genügend, was ihr allerdings nicht bewusst war, erst als es fast zu spät war, fand sie endlich den richtigen Weg und konnte auch ein Geheimnis lüften. Mit dem Ende war ich dann auch mehr als zufrieden und hätte gerne noch etwas weiter gelesen. Fazit: Wer nach einem stimmungsvollen Buch sucht, was einen in eine wunderschöne Gegend entführt und in dem es auch etwas zum Nachdenken gibt, der wird bestimmt seine Freude daran haben.

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Inhalt: Zwei Wochen möchte Luisa im Ferienhaus ihrer Familie an der Ostsee in Zingst verbringen und dabei vor allem über den Heiratsantrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch in Zingst läuft die Zeit anders und Luisas Schwerpunkte verschieben sich mit jedem Tag mehr. Und dann kreuzt auch noch ein gewisser Kranichexperte ihren Weg. Und auch die alte Mary, die Luisa immer wieder trifft, stimmt sie nachdenklich. Denn das Leben der alten Dame berührt sie auf eine seltsam vertraute Art… Der Story-Stapel Erster Satz: „Natürlich hätte sie es kommen sehen müssen.“ Wir lernen erst einmal Luisa in ihrer ursprünglichen Umgebung, also in Berlin bei Richard kennen und bekommen damit direkt einen Eindruck von der Beziehung. Ich denke, dass die Autorin dabei wollte, dass man als Leser zu Richard wenig Sympathien aufbaut, denn er wurde wirklich als sehr oberflächlich und geld- bzw. machthungrig dargestellt. Auch der Antrag, den Luisa erhält, ist alles andere als romantisch und ihre Flucht nach Zingst ist auch für den Leser eine Erleichterung. In Zingst bekommt das Buch dann eine andere Dynamik. Neue Charaktere strömen in die Geschichte ein, Luisa hört mehr auf ihr Bauchgefühl und legt die oberflächliche Hülle, die sie durch Richard übergestreift hat, ab. Dabei gibt es auch Szenen, die wirklich Spaß machen oder Sehnsucht nach Zingst und der Ostsee hervorrufen. Bis zum Schluss wähnt man sich in Sicherheit, bis die Autorin noch einmal wirklich ruppige Wendungen hervorruft, so dass man als Leser die gefühlte Sicherheit wieder verliert. Der Charakter-Stapel Luisa ist ein Charakter, mit dem man am Anfang mitfühlt, dann glücklich die Entwicklung sieht, die aber sehr lange auf sich warten lässt und wo man am Ende sich die Haare raufen möchte, weil sie so viel wieder aufs Spiel setzt; sich nicht konsequent durchsetzt und man am Ende an jede Entwicklung zweifelt. Das war auch der Grund, wieso sie mir im Verlaufe des Buches wieder unsympathischer wurde. Ihre inkonsequente Art und gleichzeitig das Wesen, immer den leichten Weg zu gehen, war mir einfach nichts. Da wird Luisa von tollen Nebencharakteren wie ihre Schwester Emilia oder Jan überstrahlt. Selbst die Zwillinge von Emilia hatten für mich mehr Charakterstärke als Luisa. Der Stil-Stapel Das Buch liest sich sehr flüssig und besonders die Beschreibungen von Zingst lassen Fernweh aufkommen. Die eine Szene, die Hintergrundwissen über die Kraniche vermittelt, kann für den ein oder anderen Leser vielleicht etwas langatmig sein, aber stört den Lesefluss grundsätzlich nicht. Das Buch lebt von den Szenen, die es malt und die mal Spaß machen und mal mystisch und mal informativ sind. Der Kritik-Stapel Luisa ist ein wankelmütiger Charakter, der sich erst ewig nicht entwickelt, dann doch zu sich selbst findet und das dann wieder über den Haufen wirft. Dadurch verliert sie Sympathiepunkte und nimmt dem Buch seine Kraft. Ansonsten löst das Buch viel Fernweh nach Zingst aus und beschert dem Leser einige angenehme Lesestunden. Auf den Lesen-Stapel? Ja man kann das Buch lesen, wenn man Fernwehbücher mag, denn die Lust, selber nach Zingst zu reisen und die Kraniche zu erleben, wächst durch das Buch enorm. Leider macht es einem die Protagonistin weder leicht, sich mit ihr zu identifizieren, noch ihr Handeln nachzuvollziehen oder sie zu mögen. Die Sympathiepunkte holen andere Charaktere heraus, so dass es von mir eine bedingte Leseempfehlung mit 3 ½ Sterne gibt.

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