Leserstimmen zu
Low Carb: Der 3-Wochen-Plan: Das Kochbuch und Backbuch mit einfachen und schnellen Rezepten für Nudeln, Brot, Müsli, Kuchen und viele andere Lebensmittel mit wenig Kohlenhydraten

Tanja Dostal

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Wie man wirklich schlank wird und bleibt, dafür gibt es ja abertausend Tipps und Richtlinien. Welche bei einem wirklich anschlägt, ist dann aber doch irgendwie auch Typensache. Wie diszipliniert ist man, worauf kann man eher verzichten, worauf weniger und so weiter. Ich persönlich mache mir nicht sonderlich viel aus Kohlenhydrate, da ich Brot, Nudeln und Kartoffeln problemlos ersetzen kann ohne, dass es mir fehlt. Erlaubt sind ja Gemüse, Obst, Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch, Nüsse, Mandeln und Samen sowie Zucker (auf den ich übrigens auch nicht sonderlich fixiert bin) – was will man also mehr, um satt und glücklich zu sein? „Low Carb. Der 3-Wochen-Plan“ aus dem Bassermann Verlag klingt für mich also nach einer hervorragenden Idee… Für alle Einsteiger gibt es natürlich erst mal die Infos zu allem, was man essen sollte und was nicht, Tipps gegen Heißhunger und Anregungen für den Alltag. Unterteilt sind die Rezepte in die fünf Rubriken „Rezepte fürs Frühstück“, „Rezepte mit Fleisch und Geflügel“, „Rezepte mit Fisch und Meeresfrüchten“, „Vegetarische Rezepte“ und „Süße Rezepte“. Wir beginnen mit „Mandelomelett mit Quark & Beeren“, „Ei & Bacon aus der Muffinform“, „Avocadocreme mit Thunfisch und Frühlingszwiebeln“, „Eiweiß-Waffeln mit frischem Obst“, „Italienisches Rührei mit Tomaten“, „Blaubeer-Smoothie“ und „Avocadodrink mit Limette und Minze“. Nahtlos (also auch ohne Kennzeichnung im Buch) geht es weiter mit „Salat mit Hähnchenbrust und grünem Spargel“, „Leberkäsesalat mit Omelettstreifen“, „Mexikanischer Hackfleisch-Avocado-Salat“, „Kürbissuppe mit Spinat und Kalbsbrät-Klößchen“ oder auch „Zucchini-Nudeln mit Geflügel-Bolognese“, „Saltimbocca mit überbackenem Blumenkohl“ und „Flammkuchen mit Blumenkohboden“. Fischig wird es mit „Thunfisch in Eisbergsalat-Röllchen“, „Spinatroulade mit Räucherlachs“, „Kalte Gurkensuppe mit Kräutergarnelen“ oder auch den „Auberginen-Schollen-Röllchen in Tomatensauce“. Sieht alles wirklich lecker aus, da kann man nicht meckern. Und dass das alles ohne klassische Beilagen auskommt, ist mir bis dato gar nicht aufgefallen. Für die Vegetarier gibt es dann „Endiviensalat mit Sesam-Ziegenkäse-Talern“, „Möhrenpuffer mit Curry“, „Schnelle Zucchinicremesuppe mit Omelettschnecken“, „Safran-Mandel-Suppe“, „Grillgemüse aus dem Ofen mit Tomaten-Oliven-Quark“, „Käse-Lauch-Bratlinge mit Schnittlauchdip“ sowie „Hirse-Spinat-Buletten mit Schafskäse“. Auch alles lecker, wobei ich dann ganz ehrlich diesmal doch den Fleisch- und Fischgerichten den Vorzug geben würde, weil die alle verdammt appetitlich angerichtet waren. Für alle, die trotz Einschränkung und Reduktion zumindest nicht auf den Nachtisch verzichten möchten, gibt es dann noch „Joghurt mit Himbeerpüree“, „Beeren-Ricotta-Eis“, „Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern“ und „Gebratene Papaya mit Kokospanade“. Lecker! Wirklich wie Verzicht wirken die Rezepte nicht und da sehe ich auch ein bisschen die Problematik – nur, weil sie „low carb“ sind, sind sie trotzdem teilweise ziemlich kalorienreich und fettig. Dessen sollte man sich bewusst sein und auch hier keine Unmengen in sich reinschaufeln. Ansonsten ein Buch mit ansprechenden Vorschlägen.

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Tanja Dostal hat im Bassermann-Verlag ein schlankes Buch für einen ’schlanken Preis‘ geschrieben, und zwar ein drei Wochen andauerndes Programm zur Ernährungsumstellung. Ganz klar kommt es zwar nicht heraus, dass es sich hierbei eben um eine Ernährungsform handelt, die beibehalten werden sollte, um langfristig Erfolge damit zu erzielen. Wenn man mit einer Diät beginnt und sie dann nach drei Wochen wieder lässt, dann wird man vermutlich das ein oder andere Kilo wieder auf den Rippen haben. Hier kann man sich praktisch in das Feld der kohlenhydratarmen Ernährung einlesen und das Buch drei Wochen lang als Unterstützung für die Umstellung verwenden. Die Einführung, ein paar kurze Worte zum Thema LowCarb und Bewegung, hätte ruhig ausführlicher behandelt werden dürfen. Der Rezeptteil beginnt auf Seite 16 und oft findet nur ein Rezept auf einer Doppelseite Platz, da die andere Hälfte mit einem Bild der Mahlzeit vollgefüllt wurde. Dabei finden sich wenig aufwendige, aber auch ziemlich raffinierte Gerichte, an denen sich Kochmuffel nicht sehr erfreuen werden. Durch das Weglassen von herkömmlichem Brot (Ersatzweise Eiweißbrot, sollte aber auch nicht unbedingt am Abend verzehrt werden) wird die Abwechslung beim Frühstück, Mittag- und Abendessen auch schon schwieriger und der 3-Wochenplan sieht vor, dass oft zwei Mal pro Tag gekocht werden soll, manchmal sogar alle drei vorgeschlagenen Mahlzeiten. Im Alltag könnte dies etwas schwer umsetzbar sein und dennoch hören sich Gerichte wie „Safran-Mandel-Suppe“ oder „Auberginen-Schollen-Röllchen“ schon toll an. Die Nährwertangaben, die bei jedem Rezept abgedruckt wurden, beinhalten auch die Ballaststoffe, neben Kilokalorien-Angabe pro Person, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettanteil. Außerdem werden auch Zeitangaben gemacht und die einzelnen Zubereitungsschritte klar verständlich angegeben. Ich persönlich bin mit LowCarb durch, habe es eine Zeit lang ganz gut durchgehalten, aber ich konnte nicht auf diese gemeinen zuckerhältigen Dinge wie Milchschokolade verzichten. Bei einer ausgewogenen Ernährung darf man das nämlich ab und zu essen 😉 Alles in allem finde ich das Buch aber grade für den Einstieg in die kohlenhydratarme Ernährung super, denn die Gerichte sind abwechslungsreich und ansprechend dargestellt. Vermutlich freuen sich auch bestehende „LowCarbler“ über ein neues Kochbuch, dann können sie gleich mit den Gerichten experimentieren.

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Dieses schlanke Büchlein, welches nur aufgrund des Hardcovers nach „mehr“ aussieht, wird vom Bassermann Verlag als Einsteigerbuch in die Low Carb Ernährung beworben. Und so gibt es eine informative Einleitung, welche den Leser nicht mit zu vielen Fachbegriffen überfordert, sondern kurz & knapp das Prinzip „Low Carb“ erklärt, einige geeignete Lebensmittel aufzählt, kurz aufzeigt, wie man sich LC bei der Arbeit ernähren kann, wie man bei Heißhunger reagiert und – das verwundert mich ein wenig, denn es wird in der Einleitung nur auf diese Mahlzeit eingegangen – Low Carb beim Frühstück. Wobei man bei den vorgenannten Themen nur von wenigen Sätzen ausgehen darf... als etwas für „Wenigleser“ bzw. „Lesemuffel“ ;) Wer sich genauer mit dieser Ernährungsweise auseinander setzen möchte, sollte also zu einem anderen Buch greifen. Kurz & knapp hat also Vor- wie auch Nachteile. Die eigentlichen Rezepte fangen erst bei Seite 16 an... und gehen bis Seite 85. Da nun jedes Rezept 2 Seiten dieses Buchs beansprucht (auf einer Seite ein appetitlich gestaltetes Foto, auf der anderen Seite die Zutatenliste, die Zubereitung in verständlicher Kurzform; dazu Zubereitungs-/Garzeit und Nähr-/Energiewerte), dann kann man sich schnell ausrechnen, dass die Anzahl der Gericht ebenfalls wieder überschaubar sind. Aber die Auswahl der Gerichte ist ausgewogen: Brot, Waffel, Ei, Smoothie & Co zum Frühstück, interessante Gerichte mit Fleisch & Fisch (wie mein bereits nachgekochter Favorit, die Spinatroulade mit Räucherlachs) und auch vegetarische & süße Leckereien inklusive selbstgemachtem Eis bieten ein Rund-um-Paket für alle, die einfach mal neue Ideen in ihrer Küche brauchen. Etwas mehr habe ich mir von den bereits im Buchtitel aufgeführten 3-Wochenplan erwartet: eine zweiseitige Tabelle, ein welcher die Rezepte des Buchs auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt wurden, sollen eine Hilfe für den Einsteiger darstellen... mich verwundert allerdings die recht lieblose Gestaltung im Gegensatz zum Rest des Buches! Ich hätte mir hier eine „psychologisch“ motivierende Aufmachung in Farbe, Grafik und Inhalt gewünscht... ebenso hätte man entweder die „ungefähre Kohlenhydratgehalt“stabelle weglassen oder eben besser darstellen können. Sehr schade, hier wurde die Chance vertan, dem angeworbenen Neuling etwas mehr Infos schmackhaft zu machen und in Low Carb-Laune zu bringen. Alles in allem hat mich persönlich das Buch eher enttäuscht – ich bin aber auch nicht die Zielgruppe ;) Meine Große fand das Buch interessant; insbesondere als Ideengeber, wenn sie mal wieder nicht weiß, was in der WG-Küche gekocht werden soll. Daher mein Fazit: dieses schön bebilderte Buch wird seine Leser finden... schaut doch einfach mal rein, wenn ihr es das nächste Mal in der Buchhandlung seht.

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Tanja Dostal hat mein Lieblingsbackbuch geschrieben, was allerdings alles andere als Low Carb ist. Umso überraschter war ich, dass sie nun ein Low Carb Buch herausbrachte. Ich muss gestehen, dass ich erst ein wenig enttäuscht war, als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt. 96 Seiten sind nun mal nicht viel und dann sah ich beim ersten Durchblättern, dass einige Rezepte aus meiner Sicht gar nicht für Low Carb Ernährung geeignet sind bzw. leicht abgewandelt viel eher passen würden. Nachdem ich dann nach und nach Rezepte ausprobiert habe, muss ich allerdings sagen, dass ich dann doch positiv überrascht wurde. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar, wenn man das Buch als reines Koch/Backbuch nutzt. In der kurzen Einleitung zum Thema Low Carb wird dann auch erklärt warum die Autorin auch Rezepte im Buch aufgenommen hat, die auf den ersten Blick zu kohlenhydratlastig aussehen.Trotzdem bin ich davon nicht ganz überzeugt und vieles kann man ganz einfach kohlenhydratärmer gestalten. Daher geben ich dem Buch auch keine volle Punktzahl. Vom groß angepriesenen 3 Wochen Plan (siehe Titel) hatte ich mir ebenfalls etwas mehr erwartet. Der wird lediglich in Tabellenform auf einer einzigen Seite erwähnt. Es werden einfach alle Rezepte des Buches auf Frühstück, Mittag und Abendbrot für 3 Wochen aufgeteilt und auf die jeweiligen Seiten wird verwiesen. Also da stelle ich mir doch lieber selbst meinen Essenplan zusammen. So nun aber zum Positivem. Die Darstellung der Rezepte hat mir sehr gut gefallen. Es gibt zu so gut wie jedem Rezept ein ansprechendes Foto. Das ist schon mal ein sehr wichtiger Punkt bei einem Kochbuch für mich. Die Zutaten werden sehr übersichtlich aufgelistet und in die einzelnen Komponenten der Gerichte aufgeteilt. Die Nährwerte und der Kalorienanteil werden ebenfalls immer angegeben, was ich super fand und bei Low Carb Büchern nicht immer der Fall ist. Die einzelnen Zubereitungsschritte werden ebenfalls gut erklärt. Auch kleine Tipps zur Zubereitung oder zur Variation gibt es bei vielen Rezepten. Die Vielfalt ist überzeugend. Es gibt alles fürs Frühstück, Mittag, Abendbrot, aber auch Snacks für Zwischendurch und Süßes. Ich habe schon viele Low Carb Bücher 'gelesen' und trotzdem konnte ich hier viele neue Rezepte finden. Ich habe vor allem richtige Lieblingsrezepte in diesem Buch entdeckt. Dazu gehören zum Beispiel der Flammkuchen, die Pizza und der mexikanische Hacksalat. Ein weiterer Vorteil und besonders anfängerfreundlich sind die Zutaten. Hier gibt es viele Rezepte mit 'normalen' Zutaten. Wenn es dann ausgefallener wird, kann man die Zutaten in der Bioabteilung gut bestückter Supermärkte und Drogerien oder in Bioläden und Reformhäusern kaufen. Wer sich bereits einige Zeit Low Carb ernährt wird so gut wie alle Zutaten zu Hause haben oder wissen wo er/sie diese bekommt. *Fazit:* 4 von 5 Sternen Das Buch ist gut aufgebaut und von den Zutaten her recht anfängerfreundlich. Für Fortgeschrittene gibt es aber trotzdem viele neue Rezepte zu entdecken. Unschlagbar ist das Preisleistungsverhältnis. Kritisieren kann ich nur die Zusammenstellung einiger weniger Gerichte, die ich doch zu kohlenhydratlastig empfand und die man ohne weiteres umgestalten hätte können. Auch der so groß auf dem Cover angepriesene 3 Wochenplan muss erst mit der Lupe gesucht werden. Ansonsten ist es aber wirklich ein klasse Buch, was sich als reines Kochbuch mit den teureren Varianten durchaus Messen kann.

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