Leserstimmen zu
Tödlicher Ruhm

J.D. Robb

Eve Dallas (34)

(0)
(3)
(0)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Im Jahr 2059 werden an einem kalten Herbsttag zwei Schönheitschirurgen in ihrer Klinik umgebracht. Lieutenant Eve Dallas von der New Yorker Polizei übernimmt den medienträchtigen Fall und schon bald steht fest, dass ein grauenvolles Geheimnis hinter den verübten Morden steckt. Deshalb macht sich ein Jahr danach eine bekannte Produktionsgesellschaft daran, einen Film über das inzwischen geklärte Verbrechen zu drehen. Mit bekannten Schauspielern besetzt, verspricht dieser ein großer Erfolg zu werden. Doch als am letzten Tag der Regisseur zu einer Dinnerparty lädt, bei der auch Eve Dallas und ihre Partnerin Peabody anwesend sind, geschieht ein Mord und die beiden Polizistinnen haben alle Hände voll zu tun, diesen aufzuklären. "Tödlicher Ruhm" ist der 34. Fall für die New Yorker Ermittlerin Eve Dallas, der im Jahr 2060 spielt und vor allem Peabody ordentlich an die Nieren geht. Denn ausgerechnet die Schauspielerin, die sie in einem authentischen Film verkörpern wird und die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, wird tot aus einem Pool gefischt, während sich Dallas und Peabody mit dem Rest der Crew über gezeigte Filmpannen amüsierten. Eine wirklich interessante Idee, die Nora Robert unter dem Pseudonym J.D. Robb in ihrem Thriller verarbeitet hat. Und so macht es Spaß, neben der Aufklärung eines Verbrechens, hinter die Kulissen der Filmindustrie zu schauen, wo mehr Schein als Sein an der Tagesordnung ist. Hier lernt der Leser eine Handvoll exzentrischer Menschen kennen, die sich nur schwer einschätzen lassen und schon allein deshalb für Überraschungen sorgen. Der Fall selbst stellt sich als überaus knifflig heraus, täuscht aber trotz gut platzierter Wendungen nicht darüber hinweg, dass die Handlung über zu viele Längen verfügt. Und obwohl die Schreibweise der Autorin angenehm kurzweilig ist, hätten dem Roman einige Seiten weniger gut getan. Dafür aber kommt er wie gewohnt, mit einer ordentlichen Portion Romantik daher, die um passende Dialoge ergänzt beweist, dass Eve Dallas und ihr Mann Roarke noch immer ein Traumpaar sind. Auch fehlt der übliche Schlagabtausch zwischen Eve Dallas und ihrer Partnerin Peabody nicht, wodurch ein wenig Humor in die ernst zu nehmenden Ermittlungen kommt und zuguterletzt werden dem Ganzen noch einige Geheimnisse beigemengt, die ihren Anteil daran haben, dass das Geschehen trotz der genanntne Schwächen in seinem Verlauf undurchsichtig bleibt. Fazit: "Tödlicher Ruhm" ist ein Roman aus dem Genre Romantic Suspence, der nach dem für Noras Roberts gewohnten Strickmuster erdacht worden ist, sich aber trotz vorhandener Längen gut liest. Wer also wissen möchte, was es mit dem unvorhergesehenen Tod einer jungen Schauspielerin auf sich hat und gerne Lieutenant Eve Dallas bei ihren Ermittlungen verfolgt, sollte sich auch diesen Fall nicht entgehen lassen.

Lesen Sie weiter

Im Gegensatz zum letzten Band war dieser band zwar deutlich schwächer, aber deshalb nicht schlechter. Dieser Fall bleibt in New York und somit haben wir auch die normalen Ermittler wieder im Boot. Eve Dallas, Roarke, aber auch Peabody, McNab, Mavis; Leonardo, Nadine Furst und Dr. Mira sind zu einer Dinnerprty eingeladen. Eigentlich wäre das nichts besonderes. Doch hier geht es im den Icove-Fall, der gerade verfilmt wird. Deshalb haben wir Schauspieler/Innen, die den wahren Charakteren sehr ähnlich sind. Das hat mir besonders gut gefallen. Am Anfang ging es nur um das Aussehen, doch im Laufe des Buches zeigt sich, dass das Aussehen zwar die äußere Erscheinung wiederspiegelt, aber einen hässlichen Charakter nur kurzzeitig überdecken kann. So wird K.T. Harris, die Schauspielerin, die Delia Peabody spielt, tot im Pool treibend gefunden. Ein Schock, war es ein Unfall? Ein Mord? Was befindet sich hinter der glitzernden Fassade der ganzen Hollywood-Crew? Im Laufe des Buches werden viele Geheimnisse ausgedeckt. Jeder Charakter ist wichtig und trägt dieses Mal auch aktiv zur Aufklärung des Falles bei. Auf der einen Seite hat es mir natürlich gut gefallen, dass Eve in diesem Band nicht so stark belastet wurde, sondern dass sie auch mal ein wenig entspannter an einen Fall herangehen konnte. Auch die Alpträume nehmen, seit ihrem Besuch in Dallas nicht unbedingt zu. Natürlich sind das erfreuliche Nachrichten, aber gerade dieses Eintauchen in den Charakter Eve Dallas machte die vorigen Bände so spannend. Dieser band war sehr weich und für meine Verhältnisse ein wenig zu sehr im Weichspülprogramm geschrieben. Auch hatte ich in diesem Band anfangs das Gefühl, dass Eve sich einfach in die Rolle der reichen Ehefrau gefügt hat. Dieses Gefühl hat sich - Gott sei Dank - im Laufe des Lesen gelegt.  Zusammenfassend war dieser Band gut, aber eben nicht überragend. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder ein wenig späktakulärer wird.  https://diebuchrezension.de/#/books/book/143

Lesen Sie weiter

Dies ist bereits der 34. Teil der Reihe um Lieutenant Eve Dallas, die für mich ihren Reiz immer noch nicht verloren hat. Die mit Eve befreundete Journalistin Nadine Furst hat über den Icove-Fall, Eves größter und berühmtester Fall, ein Buch geschrieben, das jetzt verfilmt wird. Während die Dreharbeiten noch laufen findet im Haus des Regisseurs ein Fest statt, bei dem die Schauspieler mit den realen Personen, die sie verkörpern, zusammen treffen. Während des Festes wird die Schauspielerin, die Detective Peabody spielt, ermordet. Außer Eve und ihrem Mann Roarke sind etliche weitere Polizisten anwesend, so dass Eve die Situation schnell unter Kontrolle hat, sofort den Tatort sichert und mit den ersten Befragungen beginnt. Doch niemand will etwas bemerkt oder gesehen haben. Nur eins ist schnell klar, das Opfer war bei der Filmcrew nicht sonderlich beliebt. Eve beginnt mit gewohnter Härte und viel Ehrgeiz mit den Ermittlungen. Unterstützt wird sie wie immer von ihrer Partnerin Delia Peabody und dem Kollegenteam. Auch ihr Mann Roarke darf ihr wieder behilflich sein. Allerdings kommt mir diesmal das sonst so brillante Zusammenspiel von Eve und Roarke etwas zu kurz. Roarkes Beteiligung an den Ermittlungen ist deutlich geringer als sonst und auch private Szenen zwischen den beiden, die üblicherweise viel Leidenschaft aber auch tolle Gespräche beinhalten, gibt es diesmal nur wenige. Eves Dialoge mit Peabody, die öfter auch mal ins Private abgleiten, waren wie gewohnt oft sehr humorvoll und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Eves Wortgefechte mit dem Butler Summerset, die mich meistens amüsieren, kamen auch ein bisschen zu kurz. Allerdings hatte Eve diesmal überraschend ein sehr positives Erlebnis mit ihm, was dann auch wieder witzig war, da es Eve total überrascht hat. Der Fall an sich ist recht spannend und undurchsichtig. Wie öfter erfährt man ca. 100 Seiten vor dem Ende, wer der mutmaßliche Mörder ist und erlebt dann, wie Eve überaus geschickt den Täter zur Strecke bringt, in dem sie Beweise findet, Fallen stellt und Druck ausübt. Das ist auch diesmal wieder gut gelungen, denn die Spannung steigert sich da deutlich. Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit den weiteren bekannten Figuren wie den elektronischen Ermittlern, der Psychologin Dr. Mira und Eves Freundin Mavis. Aber auch sie haben diesmal fast alle nur kleine Parts in der Geschichte. Insgesamt gesehen ist das sicher nicht der stärkste Fall, denn mir hat etwas das Tempo und die Action gefehlt. Dennoch hatte ich mit Eve und Roarke wieder angenehme und spannende Lesestunden! Fazit: 4 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter