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Leserstimmen (97)

Kristen Ciccarelli: Iskari - Der Sturm naht

Iskari - Der Sturm naht Blick ins Buch

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€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20785-4

Erschienen:  02.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Iskari - Der Sturm naht

Von: Rina Datum : 12.12.2017

https://boooksaremylife.blogspot.de/?m=1

Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch Iskari – Der Sturm naht von der lieben Kristen Ciccarelli aus der Heyne Verlag vorstellen.
Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und an das Bloggerportal, die es mir ermöglicht haben euch diese Rezension schreiben zu können. ��


Verlag: Heyne>fliegt
Erschienen am 02.10.2017
Preis: 16.99€
Seitenzahl: 416

Klappentext:
Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks …
Quelle: Amazon

Meinung:
Als ich das Buch in den Händen halten konnte, war ich so glücklich. �� Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sehr schnell einfinden konnte. Ich finde das Cover wunderschön. ��
Dieses Buch handelt von einem bewaffneten Mädchen, dass in den Kampf zieht um ihre Stärke zu beweisen. Das Buch ist nicht klischeehaft, es erzählt eine ganz andere Geschichte, die ich so vorher noch nicht gelesen habe. Es ist eine andere Fantasy Geschichte über Stärke, Macht, Vertrauen und Drachen.
Zu Beginn merkt man, dass Asha, die Hauptperson, sehr von ihrer Schlechtheit und Verdorbenheit überzeugt ist, doch je mehr Seiten man liest, desto schneller erkennt man selber, als auch Asha, dass das nicht ganz die Wahrheit ist. Das Buch wird durch diesen Anfang sehr authentisch und spannend. Man erfährt nur so viel wie Asha weiß, da man die Geschichte nur aus Ashas Sicht sieht. In diesem Buch durchlebt man alles, von Schlechtheit bis Selbstfindung und schließlich zu der Liebe.
Die Geschichte spielt in einer sehr brutalen Welt. Sklaven werden misshandelt und Drachen werden getötet. In dieser Welt gehören Todesstrafen und Auspeitschungen von Sklaven und anderen Menschen zum Alltag. Ich finde ein paar Stellen von Brutalität hätte man weglassen können aber so wie das Buch geschrieben ist, finde ich auch super. ��
Ich mag Ashas Cousine sehr, da sie viel Stärke und Loyalität ausdrückt. Ashas Verlobten hasse ich, da er eine schreckliche brutale Persönlichkeit hat.
Ich finde die Geschichte einfach super, da sie nicht klischeehaft, sondern was Neues ist. ;) Ich liebe Drachen Geschichten, weshalb mich diese Story noch mehr angetan hat.
Ich gebe dem Buch 5/5 Herzen, da diese Geschichte wunderschön als auch empfehlenswert ist. ��
Eure Rina��

Nervig!

Von: Buchdrache Datum : 10.12.2017

https://buchdrache.blogspot.de/

Selbst wenn die breite Masse etwas für gut befindet, muss das noch lange nicht für den Einzelnen gelten. »Der Sturm naht«, Auftakt der »Iskari«-Reihe von Kristen Ciccarelli, ist momentan in aller Munde – und vielleicht doch nicht so gut, wie alle sagen.

Asha ist die Iskari, Tochter des Königs und seine Drachenjägerin, die an Kozu, dem ersten Drachen, Rache schwor dafür, dass er ihre Heimat angriff und verwüstete. Damals wäre auch sie beinahe ums Leben gekommen, wäre nicht Jarek gewesen, der sie rettete. Als Dank dafür soll sie den grausamen Heeresführer nun heiraten, es sei denn, es gelingt ihr Kozu zu töten. Ganz unerwartet bekommt sie dabei die Hilfe des Sklaven Torwin.

Drachen retten eben nicht alles. Leider. Was der Autorin aber immerhin gut gelungen ist, ist die Einbindung der Geschichten. Drachen sind Geschichtenerzähler und werden selbst von erzählten Geschichten angelockt. So wurde auch damals Kozu angelockt, als Asha verbotenerweise eine alte Geschichte erzählte. Denn diese Geschichten sind angeblich gefährlich und vergiften denjenigen, der sie erzählt. Die Geschichten handeln von den alten Göttern von Ashas Volk, welche jedoch von ihrem Volk verlassen wurden. So erfährt man auch viel über die Mythologie dieser Welt, was zudem schön in die Handlung eingeflochten wurde.

Tja und dann? Dann schlug die Jugendbuchkeule zu. Am meisten störte hieran definitiv Asha. Sie jammert die ganze Zeit herum, dass sie ja auch so verdorben sei, ist aber zu jedem scheiße. Und dann wundert sie sich, dass die Leute Angst vor ihr haben? Bei so einem Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber liegt das mit Sicherheit nicht nur daran, dass sie die Iskari ist, benannt nach der Todesgöttin.

Außerdem wird immer wieder von einem Band zwischen Reiter und Drache geredet. Das ist angeblich da, aber wie genau das aussieht und was das macht, bekommt der Leser nie zu Gesicht. Die Autorin klatscht dem Leser alles minutiös ins Gesicht, aber so etwas lässt sie außen vor. Gleichzeitig etabliert sie diverse Gebräuche und Sitten, um sie dann sofort danach zu ignorieren. Torwin nimmt sich als Sklave von Anfang an Asha gegenüber zu viel heraus, von dem immer wieder gesagt wird, dass er damit zu weit gegangen war. Und was ist? Außer einem schrägen Blick und vielleicht mal der Andeutung von Protest interessiert das niemanden!

Abgesehen davon von ihrem vielen Jammern kann man zu Asha noch sagen: Tragische Vergangenheit: Check. »Du musst ihn heiraten!«: Check. Liebe auf den ersten Blick: Check (kann mir keiner sagen, dass das nicht vom ersten Moment an klar war). Kitschiger Schmalz: Check. Leute, das muss nicht sein, auch nicht in einem Jugendbuch … Kaut doch nicht immer wieder dieselben Klischees durch.

Und schließlich und schlussendlich: Dafür, dass Asha die Heldin des Romans sein soll, passiert der Plot eher mit ihr, als dass sie aktiv daran mitwirkt. Sie soll ausziehen, um Kozu zu töten, aber dann kommen ihr immer wieder alle anderen in die Quere, frei nach Murphys Gesetz: »Was schief gehen kann, geht schief.« Damit tritt ihre anfängliche Mission permanent auf der Stelle – bis zu dem Punkt, an dem alle anderen Charaktere so weit sind, ihre Pläne in die Tat umzusetzen, sodass Ashas Auftrag eh hinfällig ist. Und wieder ist sie an allem Weiteren nur passiv beteiligt und alles passiert mit ihr, statt dass sie aktiv in das Geschehen eingreift und es mit formt.

Es ist so schade, dass nicht einmal die Drachen hier groß etwas reißen können. Gefühlt jeder schwärmt von diesem Buch, wie toll es doch sei. Ich fand es schlicht nervig.

Ich danke dem Verlag und Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Ein Buch über die Macht der Geschichten...

Von: Laura Datum : 06.12.2017

lauribookfreak.blogspot.de/

Meine Erwartungen:

Ich war schon so gespannt auf das Buch, weil ich von jedem der das Buch gelesen hat gehört habe, wie gut es doch sei! Außerdem hat mich allein schon der Klappentext überzeugen können, genauso wie das Cover (zugegeben hab ich den Klappentext nur mal kurz überflogen aber das Wort Drachen und Jagd hat gereicht um mich neugierig zu machen).



Cover:

Das Cover hat mich schon beim ersten Mal umgehauen, da es einfach so düster und magisch zugleich aussieht und es einfach perfekt zum Klappentext sowie zu der Geschichte passt!



Schreibstil:

Auch Kristen Cicarellis Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Das Buch lies sich super schnell lesen!



Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich einfach komplett von den Socken gehauen! Nicht nur einfach die Geschichte war grandios sondern auch die Charaktere waren perfekt!

Als allererstes lernt man Asha kennen, die Iskari, wie sie auf der Jagd nach einem Drachen ist. Ich als Drachenliebhaber fand das natürlich nicht ganz so toll, weshalb ich erstmal skeptisch war, was denn bitte gut sein soll an einem Buch, in dem es ums Drachen töten geht. Aber da ich schon nach dem 1. Kapitel von dem Buch gefesselt war musste ich einfach weiterlesen. Und das war auch gut so. Denn in dem Buch geht es um so viel mehr als nur um die Drachenjagd. Die Iskari ist der gefährlichste Mensch im ganzen Land und angeblich durch und durch schrecklich und böse. Doch mir war sie sofort sympathisch. Denn auch wenn sie in ihrer Vergangenheit etwas schreckliches getan hat, ist sie doch nur ein normales Mädchen, dass mit diesem Fehler jetzt leben muss, ob sie will oder nicht. Ich mochte sie spätestens ab dem Punkt, an dem man Jarek kennengelernt hat (ihr Verlobter), der einfach nur abstoßend ist und den selbst Asha nicht verdient hat. Da ich mich kaum noch an den Klappentext erinnern konnte, konnte mich die Handlung von Beginn an immer wieder überraschen. So war es auch bei Torwins Erscheinung. Torwin war in diesem Buch wirklich einer der nettesten und vorallem mutigsten Charaktere, auch wenn ich bis fast zum Ende hin mich nie zu 100% mit ihm abfinden konnte. Erst auf den letzten Seiten konnte er mich wirklich von sich überzeugen und von seiner Liebe zu Asha (ich hoffe das ist kein allzugroßer Spoiler. Aber ''geheimnissvoller Sklave der zur Hilfe eilt'' ist glaub Hinweis genug).

Ich habe an dem Buch nicht nur die Charaktere geliebt, sondern auch die Stimmung. Wenn man es so betrachtet ist es eigentlich ein ziemlich düsteres Buch mit nur wenigen schönen Augenblicken. Dem entsprechend auch die Stimmung. Doch in dem Buch ging es noch um so viel mehr als um Rache, Tod und Krieg.

Eigentlich handelt das Buch von Geschichten. Denn in dem ganzen Buch dreht es sich um nichts anderes als die Vergangenheit, das Geschichten erzählen und wie viel Macht Geschichten auf einen Mensch haben. Genau das finde ich macht das Buch so besonders und gibt ihm das Mhystische, Magische und Bedeutende. Und das sind keineswegs langweilige Geschichten. Manche von ihnen haben mich echt umgehauen und jede einzelne war ein kleines, eigenes Buch in dem Buch.

Ich kann euch deshalb die Geschichte nur wärmstens Empfehlen und sagen lest sie! Denn es geht um weit aus mehr als man anfangs denkt!




Fazit:

Alles an diesem Buch hat mich von sich überzeugen können, von den Charakteren, über die Geschichte bis zur Stimmung. Es ist eine so neue und faszinierende Welt, dass sie einen gar nicht mehr los lässt und man immer weiter mit den Charakteren mitfiebern will.




rundum gelungen mit WOW-Effekt

Von: Kenda Datum : 23.11.2017

leseschnecken.blogspot.de/

Erste Worte:
Asha lockte den Drachen mit einer Geschichte an.


„Iskari - Der Sturm naht“ liest sich sehr flüssig und ist sehr Originell. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und sie hat mich bis zum Ende nicht mehr los gelassen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durch gelesen. Es war sehr spannend und die Atmosphäre hat es mir auch richtig angetan.
Ich finde es sehr gelungen das hier fast zwei Geschichten erzählt werden, einmal die aktuelle um Asha und dann die Vergangene, die einem besondere Einblicke gewährt.

Die Protagonisten sind sehr gelungen ich mag Asha und sie ist mir auf Anhieb sympathisch auch wenn sie sehr hart wirkt ist sie auch ein sehr liebevoller Mensch.Ich mag ihre Entwicklung sehr gerne.
Auch Torwin hat es mir auf Anhieb angetan. Auch er ist sehr sympathisch und liebevoll. Er riskiert viel und steckt auch viel ein.
Ein nicht ganz so sympathischer Charakter ist Jarek aber auch ihn finde ich sehr gelungen, er strahlt schon richtig diese Boshaftigkeit aus, schon beim ersten Auftauchen wusste ich das ich ihn nicht mag aber dennoch ist er ein sehr starker und wichtiger Charakter.

Die Szenen sind gut durchdacht und ausgearbeitet. Ich mag die Atmosphäre und die Beschreibungen besonders gern, sie sind sehr Bildgewaltig. Mich konnten die Szenen sehr gut erreichen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Ich hatte das Gefühl das ich zusammen mit Asha durch die Straßen und die Wälder streife. Die einzelnen Szenen konnte ich mit sehr gut vorstellen und sie konnten mich sehr gut fesseln. Ich fand es spannend vom ersten bis zum letzten Wort. An manchen Stellen dachte ich einfach nur WOW. Auch nach dem Beenden des Buches blieb ich mit eben solchem WOW-Gefühl zurück, eine rundum gelungene, Bildgewaltige Geschichte die absolut fesselnd ist.

Das Cover und den Klappentext fand ich sehr ansprechend und fesselnd, wobei ansprechend diesem Cover gar nicht gerecht wird. Ich liebe es, den Glitzer, das Motiv, die Anordnung der Schrift, einfach perfekt.


MEIN FAZIT:
„Iskari - Der Sturm naht“ ist rundum gelungen und konnte mich durchweg absolut überzeugen. Ich denke, ich habe diese Geschichte nicht zum letzten Mal gelesen und kann sie absolut empfehlen.

Unglaublich spannendes und mitreißendes Fantasy-Abenteuer

Von: Roman-Tipps Datum : 18.11.2017

www.roman-tipps.de/

Ehrlich gesagt war ich am Anfang nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen möchte oder nicht – ich befürchtete nämlich, dass es immer nur gegen Drachen gehen würde. Aber andererseits war ich durch den vielversprechenden Klappentext, das hinreißende Cover und das Mitspielen von den faszinierenden Fabelwesen, den Drachen, sofort Feuer und Flamme – ich musste dieses Buch unbedingt und sofort lesen. Die richtige Entscheidung: Alle meine Befürchtungen wurden beseitigt und meine Erwartungen bei weitem übertroffen. „Iskari – Der Sturm naht“ hat mich regelrecht überwältigt und bei mir Begeisterungstürme hervorgerufen – ein sehr mitreißendes, abenteuerliches und oftmals auch dramatisches Fantasy-Epos.

In „Iskari“ taucht der Leser in eine magische Welt, die zum Teil an den Orient erinnert und ihre eigenen Mythen und Legenden hat, welche hier lebendig und Wirklichkeit werden. Man erfährt von verschiedenen Völkern, die miteinander verfeindet sind, wie den Draksor, welche in der Wüstenstadt Firgaard an der Grenze zwischen der Wüste und dem Gebirge leben, den Leuten aus dem weiten Buschland und den Skral, welche aus dem Norden stammen und seit ihrem misslungenen Angriff von den Draksor auf eine unfassbar grausame Weise versklavt werden. Früher waren Drachen, welche eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen, die stärksten Verbündeten der Draksor – und über allem steht ein höheres, nie in Erscheinung tretendes Wesen, ein Drache, dem man den großen Alten nennt. Verbunden mit den Drachen sind die alten Geschichten, welche vom Drachenkönig verboten wurden, weil sie angeblich den Körper vergiften und umbringen.

Asha, die sich von den alten Sagen angezogen fühlt, ist eine großartige und starke Heldin, mutig und unerschrocken, aber auch sehr warmherzig. Seit dem Tage, an dem Kozu sie verbrannt und einen Großteil der Stadt vernichtet hat, ist sie von Narben gekennzeichnet und fest in der Rolle der Iskari, einer Drachentöterin verankert, die ihre Gefühle unterdrückt und für ihre Schuld an der Zerstörung der halben Stadt bezahlen muss. Vom Volk wird sie gefürchtet und gehasst – sie selbst hält sich für schlecht und verdorben. Sie ist das genaue Gegenteil von ihrem Bruder Dax. Als Kozu wieder zurückkehrt und sie ihn jagen soll, um der ungewollten Heirat mit dem arroganten Kommandanten Jarek zu entfliehen, und sie den schweigsamen und geheimnisvollen Sklaven Torwin vor dem Tod rettet, tritt jedoch der Wendepunkt ein: Asha macht eine deutliche Veränderung durch, bricht allmählich aus der aufgezwungenen Rolle aus, und Dinge, die sie für wahr gehalten hat, entpuppen sich als grausame Lügen. Sie steht vor einem weitaus größerem Problem, einem drohenden Krieg, der Bewahrung des alten Glaubens, das Lüften von Geheimnissen und der Lösung von abenteuerlichen Aufgaben. Und zwischen Asha und Torwin, der sich nach der Freiheit sehnt, entwickelt sich nicht nur langsam, ausgesprochen gefühlvoll und behutsam eine sehr bewegende Liebesgeschichte, sondern Asha beginnt die Drachen wieder in einem anderen Licht zu sehen.

Die Handlung wird an einigen Stellen durch die Erzählung der alten Geschichten unterbrochen, die einfach unglaublich schön sind. Als Schriftart wurde hier eine andere als für die fortlaufende Handlung gewählt. Es sind faszinierende, mystische, kraftvolle, aber auch dramatische Legenden, die dem Leser das Herz höher schlagen lassen und auf eine interessante und spannende Weise die Vergangenheit dieser Welt zeigen, wie Firgaard entstand, was diese Kultur geprägt hat, die Geschichten von den Geschwistern Namsara, einem Helden aus Licht und Himmel, und Iskari, einer Todbringerin aus Blut und Mondlicht vom großen Alten erschaffen, die Drachen, die Legenden von den zwei mutigen Frauen Moria und Willa, die Entstehung der Sklaverei. Alles in diesem Buch ist genau und mit großer Präzision in Einklang gebracht worden. Nach und nach wird man in die Handlung eingeführt, die immer wieder für Überraschungen sorgt und zum Ende hin alle Fragen klärt.

Es wird zwar ausschließlich aus der Sicht von Asha in der personalen Erzählweise berichtet, jedoch schafft die Autorin Kristen Ciccarelli durch interessante Mittel, dass man zum Teil auch die Gedankengänge der anderen Charaktere erfährt. Den Schreibstil fand ich wunderschön: Wortgewandt, flüssig und bildhaft wird diese Welt zum Leben erweckt. Vom Optischen her besticht das Buch auch: Das Cover ist ein richtiger Blickfang und jedes Kapitel beginnt und endet mit einer schönen Verzierung, die zu der Stimmung passt.

„Iskari – Der Sturm naht“ hat mir so gut gefallen, dass ich das Buch, welches nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört, regelrecht verschlungen habe. Es ist voller Spannungsmomente, temporeich, mit gut ausgearbeiteten Charakteren, weder zu kurz noch zu überdehnt, von Anfang bis zum Ende absolut spannend. Ich konnte mit Asha und Torwin hervorragend mitfiebern und mitfühlen – all ihre Hoffnung, Glück und Trauer.

Auch wenn diese Geschichte abgeschlossen erscheint, so sehne ich mich nach einer Fortsetzung.

Fazit:

Eine unglaublich aufregende, beeindruckende und mitreißende Geschichte voller Magie, die mich ohne Pause in atemlose Spannung versetzt hat und alles in einen wunderbaren Einklang bringt: Abenteuer, Drachen, einen drohenden Krieg, Verrat und Lügen, Geheimnisse, eindrucksvolle Landschaften, eine mutige Heldin und eine sehr bewegende Liebe. Ein absolutes Lesehighlight, das man gelesen haben muss!

Völlig überwältigt

Von: Amorem namque Librorum Datum : 03.11.2017

amorem-namque-librorum.jimdo.com/

Vielen Dank an heyne.fliegt für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplares. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll, denn das Buch ist einfach grandios. Und mir fällt es schwer meine Begeisterung in Worte zu fassen...

Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und lässt einen nur so an den Seiten hängen. Man inhaliert den Inhalt und es passiert so viel ohne das es überladen wirkt. Es passt einfach zu der Geschichte, die einen nur wenige Pausen zum durchatmen gibt. Und so liest und liest man und die Seiten fliegen nur so dahin.
Asha's Sicht leitet uns durch das gesamte Buch.

Es geht unter die Haut und berührt und lässt einen nicht los. Man hält den Atem an oder der eigene Herzschlag beschleunigt sich, so sehr hängt man in der Geschichte drin.
Dabei schließt man Asha schnell ins Herz und hat stellenweise richtig Mitleid mit ihr. Auf der anderen Seite ist sie aber ein unglaublich beeindruckender Charaktere. Stärke und Verletzlichkeit vereinen sich zu einer Symbiose und man erlebt mit Asha Herzschmerz, tiefe Gefühle, Hass, Verrat, Intrigen und eine ordentliche Portion Sturheit. Sie lässt sich trotz der ihr gegeben Umstände nicht unterkriegen und kämpft für Wiedergutmachung und Anerkennung.

Doch während der Geschichte erfährt man immer mehr, dass nichts so ist wie man es Asha immer erzählt hat.

Auch die anderen Charaktere wie Serafina, Ashas Bruder und Torwin schließt man schnell ins Herz und tragen ebenso wie die nicht ganz so sympathischen Charaktere für ein stimmiges Gesamtbild.
Kozu und Schatten haben sich genauso in mein Herz geschlichen und der Geschichte eine unvorhergesehene Wendung gegeben.
Aber so ist die ganze Geschichte... voller unvorhergesehenen Wendungen und Handlungen.
Auch die Welt ist absolut klasse und gut beschrieben sodass man beim lesen immer wieder Bilder vor Augen hat.

Für mich einfach ein perfektes Buch was mich in seinen Bann geschlagen hat und nicht mehr los gelassen hat. Definitiv eins meiner Highlights und ich freue mich schon sehr hoffentlich bald wieder in Ashas Welt abzutauchen und bin gespannt was mich dann erwartet.

Klare Kauf- & Leseempfehlung!

Ein wahres Drachenepos mit einer tollen Heldin!

Von: Trinas Bücherwelt Datum : 25.10.2017

trinasbuecherwelt.wordpress.com

Es gibt Bücher bei denen man in den Seiten und Worten versinkt und den ganzen Tag über an nichts anderes mehr denken kann. Solch eine Faszination bewirken vor allem Drachen bei mir, Geschichten mit ihnen oder über sie - ich liebe diese mystischen Wesen. Beim Lesen der Kurzbeschreibung habe ich genau das vorgefunden, dass ich in diesem Moment gesucht hatte. Eine emotionale aber auch abenteuerliche Geschichte mit unvorhergesehenen Wendungen, Drachen, Liebe und Revolte. Bis zur letzten Seite habe ich genau dies alles bekommen und ab heute werde ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten…

Die Autorin hat einen sehr leicht verständlichen Schreibstil mit dem sie Spannung, Liebe, Emotionen und Verrat genau den richtigen Ausdruck verleiht. Die vielen Ideen der Autorin sind wirklich sehr gut miteinander verwoben worden. Die Figuren klar strukturiert und mit viel Detailverliebtheit gestaltet. Genauso wie das Setting welches mir mit den unvorhergesehenen Wendungen besonders gefallen hat. Die Dialoge sind präzise und abwechslungsreich. Von Beginn an hat mir die Art der Erzählung von Kristen Ciccarelli wirklich gut gefallen. Ihre Ideen sind außergewöhnlich und perfekt umgesetzt. Sie stopft ihre Geschichte nicht voll, sondern lässt einen Gedanken nach dem nächsten einfließen. So entsteht für den Leser ein schöner roter Faden, dem man gut folgen kann.

Der Einstieg in Ashas Geschichte fiel mir sehr leicht und der Inhalt ist schnell zusammengefasst: Asha ist die Iskari, die Drachentöterin ihres Vaters dem Drachenkönig. Ihre einzige Lebensaufgabe besteht darin ihre Lebensschuld zu sühnen die sie als Kind auf sich geladen hat. Den als junges Mädchen rief Asha den ersten und mächtigsten aller Drachen herbei und erzählte ihm die alten Geschichten. Doch er verriet sie und steckte ihre Heimat in Brand und auch Asha kam nicht ohne ein Zeichen ihrer Tat davon. Doch nun, so viele Jahre später steht die größte aller Aufgaben noch bevor. Denn der Drachenkönig verlangt den Tot des ersten Drachen, sollte sie dies nicht schaffen wird sie Jarek den Kommandanten ihre Vaters heiraten müssen. Die Iskari steht vor einer fast unüberwindbaren Aufgabe, bei der sie allerdings unverhofft Hilfe der alten Sagen und Legenden erhält und von dem Sklaven Torwin der sie eigentlich nicht ansehen oder berühren dürfte. Asha muss mutig und stark sein, denn neben ihrer eigentlichen Aufgabe und der Abwendung der Heirat steht ihr noch eine viel größere Herausforderung bevor von der sie aber noch nichts ahnt...

Asha ist eine mutige und starke selbstbewusste junge Frau die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Ihre Handlungen und Gedanken waren sinnvoll und nachvollziehbar, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Trotz ihres äußeren Makels ist sie stolz die Iskari ihres Vaters zu sein - die beste von allen. Doch bleibt sie dabei bodenständig, sie ist nicht hochmütig oder arrogant. Bei Torwin hingegen gefiel mir am Anfang seine stille Wesensart er war der ruhige Pool in der Geschichte. Zwischendurch hätte ich mir aber gewünscht, dass er mehr aus sich herauskommt. Doch die Autorin zieht hier die richtigen Schlüsse, Torwin wuchs seit Kindesbeinen als Sklave auf und hat gelernt still zu sein und seine Meinung für sich zu behalten. Erst am Ende der Geschichte sieht man den Entwicklungssprung den er macht, und den finde ich wirklich sehr gelungen.
Bei Jarek dachte ich am Anfang noch, Asha sollte ihm eine Chance geben so schlecht kann das alles nicht sein. So sind arrangierte Hochzeiten eben, die Frau oder der Mann will nicht, da gab es bereits einige Bücher die so oder so ähnlich waren. Nach und nach erkannte ich aber, dass Asha ihn nicht umsonst so hasste. Sein Charakter offenbart sich dem Leser nach und nach. Somit konnte ich Ashas Verhalten am Ende sehr gut verstehen und wünschte immer dass der nächste Drache ihn doch bitte verschlingen möge - leider ohne Erfolg :D...

Fazit

Mit "Iskari - Der Sturm naht" hat die Autorin ein wahres Drachenepos erschaffen. Mit den Figuren und der Story konnte sie mich bis zur letzten Seite überzeugen. Viele Vergleichen dieses Buch mit Game of Thrones. Ich kann dazu nur sagen, dass dieses Buch  erfrischend anders ist und aufjedenfall einen Regalplatz verdient. 

Du denkst der Klappentext verrät alles, und dann das...

Von: DerPandaliest Datum : 24.10.2017

https://www.facebook.com/derpandaliest/

„Greta hat immer gesagt (…) dass jeder mit einem tief in seinem Herzen verborgenen Lied geboren wird. Einem Lied, das ihm allein gehört. Und unser Auftrag im Leben ist es, nach diesem Lied zu suchen“- Torwin

Das ist der Klappentext des Buches ISKARI- Der Sturm naht.
Beim lesen dieses Klappenextes dachte ich mir, der Text verrät bereits alles, wieso ist ausgerechnet der Inhalt so detailliert widergegeben?
Lasst euch gesagt sein, dieser Text verrät gar nichts. Was auf den Leser zu kommt ist der erste Teil einer fabelhaften Story mit gut ausgeklügelten Irrungen und Wendungen die einen das ein ums andere Mal kurz schnappatmen lässt.
Ich schreibe diese Worte jetzt sofort nachdem ich die letzten Seiten gelesen habe.
Meine Intension ist es das Gefühl zu vermitteln das ich beim lesen dieses Buch hatte und welche jetzt noch nachwirken. Egal was ich nun verfassen werde, es kann dem nicht gerecht werden.
Dieses Buch habe ich jeden Abend zur Hand genommen und fünfzig Seiten davon gelesen. Stück für Stück herangetastet, die Geschichte entdeckt und mich intensiv damit beschäftigt.
Die Titel Namsaree und Iskari stehen für Gut und Böse. Erschaffen aus Himmel und Geist sowie Blut und Mondlicht waren sie beide die Gefährten des Großen Alten um das Gleichgewicht der Welt herzustellen. Das eine kann es ohne das andere nicht geben, und obwohl unterschiedlicher sie nicht sein können, gehören sie zusammen, sind eines.
Ebenso wie diese Gefährten sind die Geschwister Dax und Asha. Asha hat die ihr eingeredete Rolle als Iskari komplett übernommen und geißelt sich selbst für ihr düsteres Wesen. Das Volk fürchtet sie, und sie selbst bestraft sich für einen Fehler den sie vor Ewigkeiten im Kindesalter begann.
Auf Bitten ihres Bruders den Thronerben Dax, der von liebevollen und hilfsbereiten Geblüt ist lässt sie sich darauf ein einem Sklaven zu helfen und bringt sich damit in eine fast auswegslose Sitation.
Torwin ist aber so viel mehr als nur ein Sklave, er sieht das wahre Wesen Ashas, die viel zu verbissen ist ihre Bestimmung zu erfüllen als um ihn wirklich zu erhören.
Während um Sie herum die Fassade anfängt zu bröckeln, muss Asha sich besinnen und die Wahrheit aufdecken.

Diese Story vereint halt echt alles. Eine fantastische Kulisse im Orient mitten in der Wüste, magische Geschichten ala 1001 Nacht, wunderschöne Kostüme und juwelenbesetze Waffen, ein Verrat der sich über Jahre hielt, einen Aufstand der einen Krieg zur Folge hat, eine Liebe welche wie eine kleine Knospe sich zu einer wunderschönen Blüte inmitten der staubigen Wüste entwickelt und vorallem DRACHEN!
I love it! Dieses Werk ist unglaublich schön. Der Schreibstil ist anders, aber gut anders, die Autorin spielt mit Worten und malt Bilder damit. Das komplette Buch ist eine große Steigerung. Es wird nicht langweilig, es gibt keine langezogenen Stellen, alles ist à point. Selbst die Lovestory ist keinesfalls überheblich und bam, große Gefühle, Feuerwerk. Nein, es ist eine durchaus realistische Entwicklung der Ereignisse. Nichts unnötig aufgebauscht, gerade richtig um der Story nicht die Würze zu nehmen, und das drum herum perfekt abzustimmen.
Was mir unglaublich gut gefiel waren die „alten Geschichten“ zwischen den Kapiteln, kleine Märchen und Legenden die innerhalb des Buches eine große Rolle gespielt haben. Sie war schön und klassisch, teils romantisch, teils lehrreich. So lernt der Leser auch die gesamte Vergangenheit der Völker kennen, und kann nachvollziehen woher die Drachen kommen, wieso es Sklaven gibt, und wieso die verschiedenen Völkergruppen sich untereinander verfeindet gegenüber stehen.
Ich war sehr emotional an manchen Stellen. Aufregung , Spannung, Freude, Trauer… alles vertreten.

Das einzige was ich bemängeln kann ist das Ende. Denn dieses Ende wäre perfekt für ein wirkliches Ende. Die Story ist für mich bereits abgeschlossen, ich wüsste nicht wie es ein zweiter Teil schaffen soll mich so zu fesseln wie dieses Werk. Und es soll eine Trilogie werden…