Leserstimmen zu
Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli

Iskari-Serie (1)

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Bookshot Iskari Kristen Ciccarelli Nachdem Prinzessin Asha als Kind von dem ersten Drachen Kozu verbrannt wurde, ist sie die todbringende Iskari. Sie lockt die Drachen mit den alten, verbotenen Geschichten an & tötet sie dann. Jarek der grausame, aber favorisierte Soldat des Königs rettete Asha einst, so dass sie ihm versprochen wurde. Die einzige Möglichkeit ihn nicht heiraten zu müssen ist Kozu zu töten. Dabei bekommt sie die Hilfe von Jemandem, der sich gar nicht einmischen dürfte. Ehe sie sich versieht nimmt Ashas eigene Geschichte einen ganz eigenen Lauf... ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ Eine Geschichte die man durchaus bei Fantasy einordnen darf. Eigentlich nicht ganz mein Thema, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Iskari ist definitiv eine Ausnahme. Die Story ist schlüssig, gut erzählt und fesselnd. Die Protagonistin ist eine absolut starke Frau, die sich nichts sagen lässt. Ich mag sie, auch wenn sie oft mürrisch wirkt. Am meisten mochte ich aber den Sklaven Torwin, der immer fröhlich und selbst in der dunkelsten Stunde hoffnungsvoll und mutig war. Kein Wunder das Asha sich in ihn verliebt. Jarek hingegen ist ein Klischee Arsch, den man einfach hasst. Er nervt den Leser, aber das gehört dazu. Das Ende war ein Plottwist inklusive Chliffhanger, der zwar etwas zu wünschen übrig lies, aber trotzdem Lust auf mehr macht.

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Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks … Das Cover sieht unglaublich schön aus und ist ein wahrer Blickfang. Ob es wirklich zum Buch passt, ist eine andere Frage. Auch der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und emotional. Man möchte immer wissen, was wohl als nächstes passieren wird. Die Kapitel sind aus Ashas Sicht geschrieben, was es einem erlaubt, ihre Gedanken und Gefühle besser nachzuvollziehen. Bei den Charakteren hätte ich mir gewünscht, dass die Nebencharaktere nicht so untergehen. Besonders Safira, Dax und Roa fand ich nämlich ziemlich interessant, aber man hat nicht viel über sie erfahren. Ashas Handlungen konnte ich leider auch nicht immer nachvollziehen, besonders zu Anfang nicht, aber das hat sich zum Glück ab der Mitte des Buches geändert. Torwin ist mysteriös und bis zum Ende hin, weiß man nicht viel über ihn. Insgesamt hat mir das Buch trotzdem wirklich gut gefallen und besonders nach diesem Ende bin ich unglaublich gespannt, wie es wohl weiter geht.

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Meinung Alte Geschichten sind verboten und dennoch flüstert Asha, die Iskari, eine berüchtigte Drachentöterin, die ein jedermann fürchtet, jene Geschichten heimlich, um Drachen anzulocken und ihnen anschließend den Todesstoß zu versetzen. Asha hält sich selbst für verdorben und findet den Titel Isakri, den sonst nur Todbringer tragen, durchaus passend für sich geeignet. Als ich das Buch angefangen habe, rechnete ich nicht mit der rasanten Geschwindigkeit die diese Story aufnehmen würde. Schon im ersten Kapitel war Action angesagt und nur ein paar wenige Kapitel weiter, wurde Asha eine große Mission anvertraut, die ihr Leben verändern könnte. Nie hätte ich damit gerechnet in eine so gut ausgearbeitete Geschichte einzutauchen, die mich mit Haut und Haaren für sich beansprucht! Dazu muss ich anmerken, dass das meine erste Geschichte war, in dem Drachen eine wichtige Rolle gespielt haben. Ich liebe Drachen über alles und hätte viel eher damit anfangen sollen Fantasy-Bücher über ihr Dasein zu lesen. Da muss ich nämlich eindeutig was nachholen. Gerade wie die Beziehung zwischen Draksor und den Drachen sich in diesem Band entwickelt hat, ist mir wirklich nahe gegangen und ich musste an den ein oder anderen Stellen sogar mal eine Träne unterdrücken... Die Balance zwischen der wesentlichen Geschichte und den Alten Geschichten, ist genial geschrieben. Auf diese Art erfährt man nämlich Stück für Stück all die genauen Hintergründe und Details, die man braucht, um das Puzzle dieser gut ausgetüftelten Story zusammen zu setzen. Nach und nach folgen Plottwist mit denen man so nie gerechnet hätte und die einen noch tiefer in das Geschehen ziehen. Der einzige negative Punkt, den diese Geschichte für mich hatte, war die Protagonistin Asha. Normalerweise liebe ich ja starke und unabhängige Charaktere, aber irgendwie... war sie das überhaupt nicht. Klar, sie tötet Drachen und das im zarten Alter von 18 Jahre. Da müsste man doch meinen, dass sie auch im Kampf gegen, sagen wir, ihrem toxischen Verlobten gut zurecht kommen würde, nicht wahr? Tja, falsch gedacht. Offenbar ist sie stark genug um Drachen zu erlegen, aber zu schwach um sich gegen einen Menschen zu behaupten. Da wundert man sich teilweise echt, wieso es nur Asha vorbehalten ist, Drachen töten zu dürfen und sonst keinem. Zwar nimmt sie hin und wieder auch Verstärkung mit, aber die wirken eher wie nutzlose Hintergrundfiguren. In meinen Augen wirkt Asha nicht so stark, wie sie sich gerne mal gibt und das finde ich an manchen Stellen sogar echt gut und auch angebracht. Die Liebesgeschichte, die sich nach und nach entwickelt, wirkt durch Ashas Verletzlichkeit und ihrer Scham bezüglich ihrer Narben nämlich umso intensiver, emotionaler und wirkt auch echt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Autorin, dass bewirken wollte. Fazit Ein Hauptcharakter an den man sich erst gewöhnen muss. Dafür eine Story, die einen lange Zeit nicht mehr loslassen wird. Ich bin begeistert und kann es gar nicht mehr abwarten den zweiten Band zu lesen! Gebt dem Buch unbedingt eine Chance, es lohnt sich.

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Inhalt: Als junges Mädchen lockte Asha einst Kozu, den mächtigsten aller Drachen an. Gebannt durch ihre lebhaften Geschichten wurde Kozu ihr Freund, bis sie ihm keine neuen Geschichten mehr geben konnte. Aus Rache zerstörte er Ashas Heimatstadt. Um ihre Schuld am Volk von Firgaard zu sühnen, lässt sie sich zur Iskari, der besten und mutigsten Drachentöterin, ausbilden. Widerwillig stimmt sie auch der Ehe mit Jarek zu, der seine Eltern bei dem Brand verlor. Denn wenn er ihr durch eine Heirat verzeihen kann, dann kann es auch das gesamte Volk. Jedoch hasst Asha Jarek aus tiefstem Herzen und ihr Vater stellt sie daher vor ein Ultimatum. Wenn sie Kozu tötet, dann ist sie frei von jeder Schuld und kann die Hochzeit umgehen. Doch selbst die Iskari ist einem Drachen mit Kozus Macht nicht gewachsen. Asha wagt das Unmögliche und begibt sich auf eine gefährliche Jagd. Dabei hilft ihr unerwartet Torwin, Jareks geheimnisvoller Sklave… Cover: Das Cover ist reduziert, aber dennoch ein richtiger Blickfang. Das Messer nimmt den Großteil der Darstellung ein und gibt einen Vorgeschmack auf die actiongeladene und kämpferische Geschichte. Durch die metallischen Effekte bekommt das Cover eine geheimnisvolle Note und man wird neugierig auf den Klappentext. Meinung: Schon in der Verlagsvorschau bin ich auf „Iskari“ aufmerksam geworden. Ich habe seit Langem keine Geschichte mehr über Drachen gelesen und der Klappentext verspricht ein märchenhaftes Abenteuer. Als Leser wird man sofort ins Geschehen geworfen und begleitet Asha auf Drachenjagd. Es wird schnell klar, dass sie eine starke und taffe Frau ist, die sich nichts gefallen lässt. Der Einstieg ist sehr gut gewählt, da man das nötige Hintergrundwissen über Firgaard und seine Bräuche erlangt. Die Spannung steigert sich mit der nahenden Hochzeit und der schier unlösbaren Aufgabe von Ashas Vater sehr schnell. Der Plot ist spannungsgeladen, temporeich und besticht mit seiner besonders düsteren Atmosphäre. Durch den bildgewaltigen Schreibstil wird dies noch mehr unterstützt. Selten habe ich von den Schauplätzen und Personen so genaue Vorstellungen, wie es bei „Iskari“ der Fall ist. Viele kleine, gemeine Plotttwists lassen den Leser aufmerksam bleiben und machen es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Außerdem gefällt es mir sehr gut, dass die Handlung immer durch kleine Geschichten aus der Sagenwelt und der Vergangenheit von Asha unterbrochen wird. Positiv kann ich auch die Figuren hervorheben. Teilweise sind sie ein wenig klischeehaft, aber dennoch auf gewisse Weise speziell. Asha ist eine richtige Badass-Protagonistin! Sie lässt sich nichts sagen und geht ihren eigenen Weg. Sie hat früh gelernt, stark zu sein und genießt den Respekt, den man ihr als Iskari entgegenbringt. Auf der anderen Seite ist sie aber noch immer das verschüchterte Mädchen, das ihr Heimatdorf ins Verderben gestürzt hat. Sie erinnert sich ständig daran, dass sie Buße tun muss. Ich denke, bei ihr trifft es der Spruch „Harte Schale, weicher Kern!“ sehr gut. Torwin konnte ich zu Beginn nur schwer einschätzen. Seien Beweggründe bleiben sehr lange im Dunkeln und man traut ihm nicht wirklich über den Weg. Als Sklave gehört er der untersten Gesellschaftsschicht an und ist ein Außenseiter. Ihm ist es nicht gestattet die Iskari anzusprechen, anzusehen, geschweige denn anzufassen. Dennoch beweist er Mut und steht Asha bei ihrer Jagd nach Kozu bei – unabhängig von der Strafe, die ihm für sein Verhalten blüht. Er möchte einfach frei sein und sieht das Bündnis mit der Iskari als seine einzige Fluchtmöglichkeit an. Ich finde es ein wenig schade, dass die beiden Hauptprotagonisten zeitweise nicht so gut miteinander harmonieren. Zu Beginn ist ihre Abneigung und Vorsicht gegenüber dem anderen durchaus verständlich, aber dann wirken ihre Streitigkeiten nur noch an den Haaren herbeigezogen. Beide führen sich wie hormongesteuerte Teenager auf, die sich unnötig das Leben schwer machen. Solch ein Verhalten erwartet man einfach nicht von einer skrupellosen Drachentöterin und einem mutigen jungen Mann. Das hat bei mir den Lesespaß sehr getrübt. Insgesamt wird es sich um eine Trilogie handeln. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. Der zweite Band „The Caged Queen“ soll nächstes Jahr im Herbst erscheinen. „The Soul Thief“ beendet die Reihe mit seinem Erscheinen im Herbst 2019. Dementsprechend werden auch die deutschen Übersetzungen relativ spät erscheinen und es heißt ab jetzt: Abwarten und Tee trinken! Fazit: „Iskari“ konnte mich mit seinem Plot und seinen Figuren begeistern. Die Idee und das Setting waren für mich neu und spannend. Ein großer Kritikpunkt ist für mich jedoch das Verhalten von Asha und Torwin ab der Hälfte des Buches. Es hat mich extrem gestört, dass sie sich teilweise sehr kindisch einander gegenüber benommen haben. Das grandiose Ende hat es für mich aber wieder herausreißen können. Selten habe ich ein Buch so zufrieden und mit einem wohligen Seufzen beendet. Insgesamt vergebe ich somit 4 Ananas.

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Bevor ich das Buch zu lesen begann, hatte ich bereits sehr viel gutes darüber gehört. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen. Die Kapitel wechseln sich immer wieder mit kleinen Auszügen aus den alten Geschichten ab. Da diese Auszüge immer auf die jeweilige Handlung passen, werfen sie einen nicht aus der Handlung, sondern ergänzen die Geschichte sehr schön. Das Buch startet gleich mitten in der Handlung und nimmt schnell Fahrt auf. Asha, die den Titel „Iskari“ trägt, jagt wie so oft einen Drachen. Sie kann ihn besiegen, wird dabei jedoch verletzt. Ohne diese Verletzung wäre alles vermutlich ganz anders gekommen. So trifft sie jedoch Torwin, der ein Sklave von Ashas Verlobten ist, den sie jedoch nicht heiraten möchte. Um dieser Ehe zu entkommen, verlangt ihr Vater, dass sie den ersten Drachen tötet. Asha ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist sehr pragmatisch und hat feste Überzeugungen, die jedoch im Laufe der Geschichte stark ins Wanken geraten. Sie ist die Iskari, die Todbringerin. Deswegen fürchten sich alle vor ihr und es fällt ihr schwer, positive Beziehungen aufzubauen. Die einzigen beiden Menschen, zu denen sie Vertrauen hat, sind ihre Cousine Safira, die jedoch nicht nur unehelich, sondern auch halb Skral ist, und ihr Bruder Dax, der jedoch von allen für unfähig und trottelig gehalten wird. Sie hat ein gutes Herz und würde für Safira und Dax alles tun. Sie hat vielen Menschen den Tod gebracht und möchte ihre Taten wieder gut machen, doch es ist gar nicht so einfach das Richtige zu tun, wenn jeder um sie herum etwas anderes für das Richtige hält. An sich gefiehl mir die Geschichte sehr gut, doch ich empfand sie nicht als so überwältigend, wie so viele sie beschrieben hatten. Doch dann fuhr die Lawine an Plot Twists über mich hinweg. So viele Dinge hatte ich wirklich nicht erwartet. Dabei wirkten sie nicht erzwungen oder gekünstelt, denn eigentlich schwebten sie einem das ganze Buch schon vor der Nase. Ich war nur, genau wie Asha, zu blind, um sie zu sehen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!

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Asha ist die Iskari, die Zerstörerin. Sie ist schuld daran, dass die halbe Stadt niedergebrannt wurde und seitdem jagt sie Drachen und streckt sie nieder. Sie ist kein liebes kleines Mädchen, dass sich was sagen lässt, sondern eine furchtlose und auch hasserfüllte Kämpferin. Alle fürchten sie, und sie glaubt, dass sie es verdient, so behandelt zu werden. Es gibt die adligen Draksor und die niederen Skral, die deren Sklaven sind, seit ihr Land erobert wurde. Ob Asha sich für die Befreiung der Sklaven einsetzt? Nein, es ist für sie ein Teil des Lebens, dem sie kaum Aufmerksamkeit widmet. Nur ihre Halb-Skral Cousine bedeutet ihr was und es gefällt ihr nicht, dass sie anders behandelt wird. Sie liebt ihren Bruder und trotz ihrer Differenzen tut sie alles, um Aufmerksamkeit und Liebe von ihrem Vater zu bekommen. Diese sind die einzigen, die Asha dazu bewegen können, etwas Verrücktes zu tun. Desweiteren hasst sie Jarek, den Kommandanten, den sie zu allem Überfluss auch noch heiraten soll - das lässt Asha sich nicht gefallen! Die Motive, die sie bewegen, sind oft Hass und Wut, aber auch Liebe zu ihrer Familie und ihre Schuldgefühle. Jareks Sklave Torwin benimmt sich nicht so vorsichtig wie er es sollte. Er hat keine Angst vor Asha, was diese verwirrt und auch verunsichert, da ihr sowas nie passiert. Sie sieht sich Zuneigung nicht würdig, weil sie die Iskari ist und nur Zerstörung bringen kann. Handlung und Schreibstil Ich muss gestehen, ich habe ewig für dieses Buch gebraucht, was ich im Nachhinein auch gar nicht mehr nachvollziehen kann. Es ist wirklich fast durchgehend spannend. Ashas wilder Charakter und ihre Gegner treiben das Geschehen voran. Da es in diesem Buch um verbotene Geschichten geht, spielen auch diese eine wichtige Rolle und es werden zwischen den Kapiteln auch immer wieder Geschichten erzählt. Diese werden ähnlich wie mythologische Sagen erzählt und das hat mir gut gefallen. Die Geschichten passten zur meist düsteren, ernsthaften Handlung und gaben ihr noch mehr Dimensionen. Fazit "Iskari - Der Sturm naht" hat mir ziemlich gut gefallen. Ich mochte besonders Ashas ungewohnt wütenden und wilden Charakter, der durch seine verletzlichen Seiten überzeugen konnte.

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Nach „Shadow Dragon“ bin ich mit etwas gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Wie das ja immer so ist mit gehypten Büchern. Jeder sagt: oh toll und dann stellt sich für einen selbst heraus: Ja ne doch nicht. So war es mir jedenfalls mit Shadow Dragon ergangen und somit war ich etwas… angespannt. Die Angespanntheit blieb tatsächlich die ersten Kapitel und verflüchtigte sich auch nicht sofort, sodern verzog sich erst im Laufe der Geschichte. Generell sei gesagt, dass ich die ganze Aufmachung der Story super interessant finde. Zuerst war ich von einem Detail etwas genervt, er hat mit den Geschichten der Drachen und der Menschen zu tun. Im weiteren Verlauf änderte sich dieses Detail dann aber, wurde weniger, tja und zum Ende hin… vermisste ich es dann. Klingt verrückt oder? So ist es aber. Die Autorin hätte hier in meinen Augen definitiv anders handeln können, gewisse Abschnitte gleichmäßiger verteilen können. Stattdessen gab es am Anfang too much. Dann wurde es nachhaltig weniger bis es fast gar nichts mehr gab und man es an diesen Stellen genau brauchte. Generell fiel mir aber auf, dass sich die Autorin mehr hätte trauen können. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, ist meiner Meinung nach aber teilweise nach noch viel zu vorsichtig. Sie könnte so viel mehr aus sich noch rausholen, da bin ich mir sicher. Die Protagonisten fand ich sehr stark ausgearbeitet. Auch wenn ich teilweise die Beziehungen unter einander zu stark vorhersehbar fand. Das fand ich etwas schade und auch das hätte gewiss etwas anders eingesetzt werden können. Die ganze Person um Asha selber gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Am Anfang war ich wirklich etwas genervt (Ich sage ja, lest niemals gehypte Bücher hintereinander, wenn davor das gehypte Buch nicht ganz so gut war), dennoch stellte sich bald heraus, dass ich sie immer mehr mochte, sie in ihrem Handeln unterstütze und wollte, dass sie weiterkam. Warum bekommt sie denn nun trotzdem die Sternenanzahl, die sie von mir bekommt? Weil diese Frau, trotz ihrer vielleicht etwas zurückhaltenden Art zu schreiben es versteht zu schreiben! Die Seiten flogen nur so dahin und auch wenn mich manche Stellen nervten und auch wenn ich manches vorhersehbar fand und auch wenn ich mir keine weiteren Bände vorstellen kann (ja, kann ich tatsächlich nicht. Ja, ich finde Open Ends klasse)… Ich mochte die Settings, wie sie Orte beschrieben hat. Wie sie die Drachen herbeigerufen hat. Die Bindungen die sie aufbaute. Wie sie die Protagonisten lebendig erscheinen lassen hat. Für mich war das ein Abtauchen in eine Welt, die ich so noch gar nicht kannte. Und das war einfach fantastisch. Von mir bekommt das Buch also 4 Fledermäuse!

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Iskari lag schon lange auf meinem SuB und das sogar doppelt, da ich es in einer deutschen und englischen Buchbox hatte. Vor dem Erscheinen des zweiten Bandes, wollte ich es auf jeden Fall lesen und habe es auch innerhalb kürzester Zeit inhaliert. Wie konnte ich nur so lange warten, dieses wundervolle Buch zu lesen. Dabei fing alles nicht mal ganz so rund mit mir und dem Buch an. Das lag aber eher am Schreibstil von Kristen Ciccarelli. Ich weiß gar nicht genau, wie ich den beschreiben soll. Er war sehr gewöhnungsbedürftig für mich und es dauerte bis ich richtig in die Geschichte fand. Irgendwie ist er auch sehr nüchtern und etwas unrund, was mich zunächst befürchten ließ, dass keine Emotionen bei mir ankommen werden. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings schnell beruhigt und nach knapp 100 Seiten hatte ich mich an den Stil gewöhnt und versank in dieser faszinierenden Geschichte. Und wenn man diese Anfangsschwierigkeiten überwunden hat, wird man von Iskari einfach nur verzaubert. Iskari bietet für mich alles, was das Fantasyherz höher schlagen lässt: Spannung, Legenden, Drachen, starke Charaktere und Liebe. Zu Beginn erhalten wir einen Einblick in das aktuelle Leben von Asha und warum sie eigentlich Iskari genannt wird. Unterstützt wird dies durch alte Geschichten, die immer wieder Kapitelweise eingestreut sind. Aber diese alten Geschichten sind in der heutigen Zeit verboten und wer diese erzählt, wird mit dem Tod bestraft. Denn diese Geschichten locken nicht nur die Drachen, die Erzfeinde, an, sie haben auch die Macht, dich selbst zu vernichten. So sagt man zumindest. Ich war echt absolut begeistert von dieser Umsetzung. Immer wenn eine dieser alten Geschichten erwähnt wird, wird sie auch im anschließenden Kapitel kurz erzählt und jede einzelne ist ein absoluter Traum. Doch nicht nur das konnte mich überzeugen, denn die Autorin schafft es wirklich den Leser immer wieder durch ihre Plot Twists zu überraschen und neue Wendungen und Spannung in die Geschichte zu packen. Dazu eine Liebesgeschichte, wie sie schöner und quälender zugleich für den Leser nicht sein könnte. Die Charaktere machten es mir nicht alle leicht. Vor allem mit Asha hatte ich am Anfang meine Probleme, aber das ist auch auf ihre aktuelle Situation zurückzuführen: Iskari, Todbringerin, Drachentöterin. Gezeichnet durch ihre Vergangenheit ist sie scheinbar gefühlskalt und arrogant. Allerdings wurde ich hier im Verlauf der Geschichte auch eines besseren belehrt und fieberte richtig mit Asha mit. Was eine genial starke Persönlichkeit. Auch ihr Bruder Dax und ihre Cousine Safira konnten mich mehr als einmal überraschen und wirklich beeindrucken, auch wenn mir beide von Anfang an sympathisch waren. Um das ganze Abzurunden war da dann auch noch der Sklave Torwin. Was habe ich mit ihm gelitten, gekämpft, gejubelt und geweint. Kristen Ciccarelli hat hier wirklich nicht nur auf einen starken kämpferischen Charakter gesetzt und konnte mich damit voll für sich gewinnen. Und um alles noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen waren da natürlich noch die Drachen. Und deren Geschichte und Bestimmung ließen mich einfach nur verträumt aufseufzen. Ich freue mich jetzt wirklich wahnsinnig auf Band 2 und bin riesig gespannt, was uns da alles erwarten wird. Und wie ich die Autorin einschätze, werden wir uns das Ausmaß nicht mal annähernd vorstellen können. Mein Fazit: Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten, die durch den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil entstanden sind, konnte mich Iskari am Ende voll und ganz von sich überzeugen. Eine Geschichte voller alter Mythen und Geschichten, voller Drachen, voller starker Charaktere. Für mich besticht Iskari durch seine Spannung, durch die unerwarteten Wendungen, durch den Kampfgeist und durch die Magie der alten Geschichten. Fantasyleser werden hier sicherlich voll auf ihre Kosten kommen und ich kann euch dieses Buch sehr ans Herz legen.

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