Leserstimmen zu
Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli

Iskari-Serie (1)

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Meinung Alte Geschichten sind verboten und dennoch flüstert Asha, die Iskari, eine berüchtigte Drachentöterin, die ein jedermann fürchtet, jene Geschichten heimlich, um Drachen anzulocken und ihnen anschließend den Todesstoß zu versetzen. Asha hält sich selbst für verdorben und findet den Titel Isakri, den sonst nur Todbringer tragen, durchaus passend für sich geeignet. Als ich das Buch angefangen habe, rechnete ich nicht mit der rasanten Geschwindigkeit die diese Story aufnehmen würde. Schon im ersten Kapitel war Action angesagt und nur ein paar wenige Kapitel weiter, wurde Asha eine große Mission anvertraut, die ihr Leben verändern könnte. Nie hätte ich damit gerechnet in eine so gut ausgearbeitete Geschichte einzutauchen, die mich mit Haut und Haaren für sich beansprucht! Dazu muss ich anmerken, dass das meine erste Geschichte war, in dem Drachen eine wichtige Rolle gespielt haben. Ich liebe Drachen über alles und hätte viel eher damit anfangen sollen Fantasy-Bücher über ihr Dasein zu lesen. Da muss ich nämlich eindeutig was nachholen. Gerade wie die Beziehung zwischen Draksor und den Drachen sich in diesem Band entwickelt hat, ist mir wirklich nahe gegangen und ich musste an den ein oder anderen Stellen sogar mal eine Träne unterdrücken... Die Balance zwischen der wesentlichen Geschichte und den Alten Geschichten, ist genial geschrieben. Auf diese Art erfährt man nämlich Stück für Stück all die genauen Hintergründe und Details, die man braucht, um das Puzzle dieser gut ausgetüftelten Story zusammen zu setzen. Nach und nach folgen Plottwist mit denen man so nie gerechnet hätte und die einen noch tiefer in das Geschehen ziehen. Der einzige negative Punkt, den diese Geschichte für mich hatte, war die Protagonistin Asha. Normalerweise liebe ich ja starke und unabhängige Charaktere, aber irgendwie... war sie das überhaupt nicht. Klar, sie tötet Drachen und das im zarten Alter von 18 Jahre. Da müsste man doch meinen, dass sie auch im Kampf gegen, sagen wir, ihrem toxischen Verlobten gut zurecht kommen würde, nicht wahr? Tja, falsch gedacht. Offenbar ist sie stark genug um Drachen zu erlegen, aber zu schwach um sich gegen einen Menschen zu behaupten. Da wundert man sich teilweise echt, wieso es nur Asha vorbehalten ist, Drachen töten zu dürfen und sonst keinem. Zwar nimmt sie hin und wieder auch Verstärkung mit, aber die wirken eher wie nutzlose Hintergrundfiguren. In meinen Augen wirkt Asha nicht so stark, wie sie sich gerne mal gibt und das finde ich an manchen Stellen sogar echt gut und auch angebracht. Die Liebesgeschichte, die sich nach und nach entwickelt, wirkt durch Ashas Verletzlichkeit und ihrer Scham bezüglich ihrer Narben nämlich umso intensiver, emotionaler und wirkt auch echt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Autorin, dass bewirken wollte. Fazit Ein Hauptcharakter an den man sich erst gewöhnen muss. Dafür eine Story, die einen lange Zeit nicht mehr loslassen wird. Ich bin begeistert und kann es gar nicht mehr abwarten den zweiten Band zu lesen! Gebt dem Buch unbedingt eine Chance, es lohnt sich.

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Meine Meinung: "Iskari - der Sturm naht" ist das erste Buch von der kanadischen Autorin Kristen Ciccarelli und für mich das Highlight Buch des Jahres. Das Cover ist ein absoluter Blickfang, nicht nur durch das Messer was an die Lippen gehalten wird, sondern auch durch die gold/glitzer Partikel. Auch die einzelnen Kapitel sind wunderschön gestaltet. In "Iskari - der Sturm naht" geht es um Asha, die eine Iskari ist. Sie trotz nur so von Energie und Hoffnung auf Vergebung. Durch eine schlimme Tat ihrer seits, wurde sie schwer von dem ersten Drachen Kozu verbrannt, genauso wie ihr halbes Dorf. Um ihrem Vater, dem König, zu beweißen das sie sich geändert hat, tötet sie jeden Drachen für ihn. Asha widerspricht ihrem Vater nicht und tut was er ihr befiehlt. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie würde nicht richtig mit bekommen was um sie rum geschieht. Doch nicht nur Asha konnte mein Herz im Sturm erobern, auch die anderen Charaktere wie z.B. Torwin, Safira, Dax und Schatten, werden mit so viel Liebe beschrieben, dass ich das Gefühl hatte ich würde mit ihnen das Abenteuer begehen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass das Buch Wendungen und Überraschungen hatte mit denen ich niemals gerechnet hätte. Charaktere die böse erschienen, waren doch nett und Charaktere die nett erschienen, waren eigentlich Böse. Die Autorin schafft es durch ihren wunderbaren fließenden und bildlichen Schreibstil, dass man in diesem Buch gefangen genommen wird. Ich würde es beschreiben wie einen Wirbelsturm, denn wenn das Buch dich erst einmal gepackt hat, dann lässt es dich nicht mehr los. Die Geschichte enthält so viel Action, Kampfgeist, Emotionen und Hoffnung, dass es einfach GRANDIOS ist.

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Dieser erste Iskari-Band hat mir wirklich sehr gut gefallen. Beginnend mit dem wundervollen Cover, bis hin zu den Charakteren. Die starke Protagonistin Asha, der Geheimnis umwogende Sklave Torwin, der grausame General und der schlimmste Vater aller Zeiten. All dies spielt wundervoll zusammen in einer Welt der Drachen. Doch wie so oft, ist auch hier das Gleichgewicht gestört und wo einst Drachen und Menschen im Einklang lebten, herrscht nun Tod und Zerstörung. Für ein Jugendbuch fand ich diese Geschichte manchmal schon echt heftig. Sklaven werden misshandelt, Drachen auf grausamste Art getötet, Frauen gegen ihren Willen an grausame Männer verheiratet. Ich selbst fand diese düsteren Aspekte wunderbar passend in diesem gesamten Szenario, denn weich gespülte Drachentöter und fügsame Sklaven wären eine Geschichte, die sich vor Langeweile vermutlich selbst zerbröselt. Aber die Autorin findet hier den perfekten Mittelweg und begeistert mit vielen Kniffen und verschlungenen Pfaden, welche dennoch wieder zusammen führen, ohne kompliziert zu werden. Das ist ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe Ashas Kämpferische Art, Torwins Übermut und Aufopferung und ihre gemeinsamen Momente. Ich verachte den König, Ashas Vater, der ihr unglaubliches antun will. Und ich verabscheue den General, der mit seiner widerlichen Art viel zu oft schon an sein gewünschtes Ziel kam. In diesem Buch gibt es zwischendurch Auszüge aus der alten Geschichte, welche dem Leser zunächst die erschaffene Welt näher bringen sollen und auch zugleich auf einige Geheimnisse und mögliche Geschehnisse hinweisen. Auch ich habe gerätselt und bin wahnsinnig gespannt auf die Auflösung der ein oder anderen Frage, die mir derzeit noch im Kopf herum schwirrt. Ihr liebt Drachen? Starke Kämpferinnen? Konflikte? Ausweglos erscheinende Verstrickungen und aufkeimende, unmögliche Liebe? Dann seid ihr hier genau richtig, denn Kristen Ciccarelli erschafft eine zauberhafte Welt der Geschichten zwischen Mensch und Drache, zwischen Tod und Zerstörung, zwischen Krieg und Frieden!

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Inhalt: Als junges Mädchen lockte Asha einst Kozu, den mächtigsten aller Drachen an. Gebannt durch ihre lebhaften Geschichten wurde Kozu ihr Freund, bis sie ihm keine neuen Geschichten mehr geben konnte. Aus Rache zerstörte er Ashas Heimatstadt. Um ihre Schuld am Volk von Firgaard zu sühnen, lässt sie sich zur Iskari, der besten und mutigsten Drachentöterin, ausbilden. Widerwillig stimmt sie auch der Ehe mit Jarek zu, der seine Eltern bei dem Brand verlor. Denn wenn er ihr durch eine Heirat verzeihen kann, dann kann es auch das gesamte Volk. Jedoch hasst Asha Jarek aus tiefstem Herzen und ihr Vater stellt sie daher vor ein Ultimatum. Wenn sie Kozu tötet, dann ist sie frei von jeder Schuld und kann die Hochzeit umgehen. Doch selbst die Iskari ist einem Drachen mit Kozus Macht nicht gewachsen. Asha wagt das Unmögliche und begibt sich auf eine gefährliche Jagd. Dabei hilft ihr unerwartet Torwin, Jareks geheimnisvoller Sklave… Cover: Das Cover ist reduziert, aber dennoch ein richtiger Blickfang. Das Messer nimmt den Großteil der Darstellung ein und gibt einen Vorgeschmack auf die actiongeladene und kämpferische Geschichte. Durch die metallischen Effekte bekommt das Cover eine geheimnisvolle Note und man wird neugierig auf den Klappentext. Meinung: Schon in der Verlagsvorschau bin ich auf „Iskari“ aufmerksam geworden. Ich habe seit Langem keine Geschichte mehr über Drachen gelesen und der Klappentext verspricht ein märchenhaftes Abenteuer. Als Leser wird man sofort ins Geschehen geworfen und begleitet Asha auf Drachenjagd. Es wird schnell klar, dass sie eine starke und taffe Frau ist, die sich nichts gefallen lässt. Der Einstieg ist sehr gut gewählt, da man das nötige Hintergrundwissen über Firgaard und seine Bräuche erlangt. Die Spannung steigert sich mit der nahenden Hochzeit und der schier unlösbaren Aufgabe von Ashas Vater sehr schnell. Der Plot ist spannungsgeladen, temporeich und besticht mit seiner besonders düsteren Atmosphäre. Durch den bildgewaltigen Schreibstil wird dies noch mehr unterstützt. Selten habe ich von den Schauplätzen und Personen so genaue Vorstellungen, wie es bei „Iskari“ der Fall ist. Viele kleine, gemeine Plotttwists lassen den Leser aufmerksam bleiben und machen es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Außerdem gefällt es mir sehr gut, dass die Handlung immer durch kleine Geschichten aus der Sagenwelt und der Vergangenheit von Asha unterbrochen wird. Positiv kann ich auch die Figuren hervorheben. Teilweise sind sie ein wenig klischeehaft, aber dennoch auf gewisse Weise speziell. Asha ist eine richtige Badass-Protagonistin! Sie lässt sich nichts sagen und geht ihren eigenen Weg. Sie hat früh gelernt, stark zu sein und genießt den Respekt, den man ihr als Iskari entgegenbringt. Auf der anderen Seite ist sie aber noch immer das verschüchterte Mädchen, das ihr Heimatdorf ins Verderben gestürzt hat. Sie erinnert sich ständig daran, dass sie Buße tun muss. Ich denke, bei ihr trifft es der Spruch „Harte Schale, weicher Kern!“ sehr gut. Torwin konnte ich zu Beginn nur schwer einschätzen. Seien Beweggründe bleiben sehr lange im Dunkeln und man traut ihm nicht wirklich über den Weg. Als Sklave gehört er der untersten Gesellschaftsschicht an und ist ein Außenseiter. Ihm ist es nicht gestattet die Iskari anzusprechen, anzusehen, geschweige denn anzufassen. Dennoch beweist er Mut und steht Asha bei ihrer Jagd nach Kozu bei – unabhängig von der Strafe, die ihm für sein Verhalten blüht. Er möchte einfach frei sein und sieht das Bündnis mit der Iskari als seine einzige Fluchtmöglichkeit an. Ich finde es ein wenig schade, dass die beiden Hauptprotagonisten zeitweise nicht so gut miteinander harmonieren. Zu Beginn ist ihre Abneigung und Vorsicht gegenüber dem anderen durchaus verständlich, aber dann wirken ihre Streitigkeiten nur noch an den Haaren herbeigezogen. Beide führen sich wie hormongesteuerte Teenager auf, die sich unnötig das Leben schwer machen. Solch ein Verhalten erwartet man einfach nicht von einer skrupellosen Drachentöterin und einem mutigen jungen Mann. Das hat bei mir den Lesespaß sehr getrübt. Insgesamt wird es sich um eine Trilogie handeln. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. Der zweite Band „The Caged Queen“ soll nächstes Jahr im Herbst erscheinen. „The Soul Thief“ beendet die Reihe mit seinem Erscheinen im Herbst 2019. Dementsprechend werden auch die deutschen Übersetzungen relativ spät erscheinen und es heißt ab jetzt: Abwarten und Tee trinken! Fazit: „Iskari“ konnte mich mit seinem Plot und seinen Figuren begeistern. Die Idee und das Setting waren für mich neu und spannend. Ein großer Kritikpunkt ist für mich jedoch das Verhalten von Asha und Torwin ab der Hälfte des Buches. Es hat mich extrem gestört, dass sie sich teilweise sehr kindisch einander gegenüber benommen haben. Das grandiose Ende hat es für mich aber wieder herausreißen können. Selten habe ich ein Buch so zufrieden und mit einem wohligen Seufzen beendet. Insgesamt vergebe ich somit 4 Ananas.

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Ich muss wirklich zugeben, dass ich zunächst während des Lesens sehr starke Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte rein zu finden. Mir war Asha kaum sympathisch und ich weiß nicht mal wirklich wieso. Was mich dazu bewegt hat, weiter zu lesen, war die Weise, in der Kirsten Ciccareli ihre Story erzählt hat, mir gefiel, dass ein Erzähler die Geschichte erzählte und nicht alles nur aus der Sicht der Protagonistin geschah. Was mir des weiteren total gut gefallen hat, waren die Kapitel, in denen die Geschichten erzählt wurden, die in dem Buch eine sehr große Rolle spielen, da die Geschichten verboten waren und man somit Einblicke in die Vergangenheit bekam. Diese Geschichten haben einen mitgezogen und sie waren eine Abwechslung zur eigentlichen Story ohne den roten Faden zu verlieren und auch Asha hat nach und nach ihren Weg in mein Herz gefunden. Asha ist nicht die typische, sympathische und wunderschöne Protagonistin, die alle um sie herum anhimmeln. Asha ist stark, hat ihren eigenen Willen und ist durch eine Narbe für ihr Leben gezeichnet. Trotz allem, was sie durchmacht, ist sie ein guter Mensch und das ist es, was mich von ihr überzeugt hat. Jarek ist hier der Gegenspieler, Asha soll ihn heiraten, jedoch kann sie ihm nichts abgewinnen. Wieso genau Asha Jarek hasst werde ich euch jetzt nicht verraten, aber man kann Ashas Gefühle sehr gut nachvollziehen und auch Jareks Charakterzüge wurden sehr gut gestaltet und er war für mich nicht der typische 0815-Bösewicht. Die Stimmung im Buch ist generell sehr mythisch und ich konnte es dann doch nicht mehr aus der Hand legen. Auch waren Ashas Wegbegleiter sehr interessant und haben auf ihre Weise sehr gut zur Story beigetragen. Der im Klappentext bereits erwähnte Sklave, Jarek, war auch ein wunderbarer Charakter und ich kann kaum erwarten mehr über ihn im nächsten Teil zu lesen. Jetzt komm ich aber nochmal zu einem Aspekt, der mir besonders am Herzen lag: Die Drachen. Als ich das Buch angefragt habe ging es mir besonders darum. Als Kind liebte ich es, "Eragon" zu lesen und war schon immer fasziniert von diesen Kreaturen. Noch immer schaue ich auch gerne Filme wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ (auch wenn diese Drachen halt eher kindgerecht sind) und ich freue mich jedes Mal, wenn in Geschichten so etwas wie Drachenreiter vorkommen. In Iskari sind die Drachen uralte, majestätische und auch gefährliche Wesen. Die Autorin hat es wunderbar hinbekommen, die Drachen zu beschreiben und ich wollte immer mehr über sie erfahren. Zum Schluss möchte ich noch einmal kurz zur Gestaltung des Covers kommen, welche ich sehr gelungen finde! Das ist einfach ein Buch, zu dem ich in der Buchhandlung sofort greifen würde und auch die Gestaltung der Kapitel im Buch selbst ist wunderschön. Das Buch lohnt sich wirklich! Selbst wenn ihr vielleicht so wie ich am Anfang Probleme haben solltet, gebt nicht auf. Wer gerne mythische Geschichten mag und auch mal wieder ein Buch lesen möchte mit einer starken Protagonistin, der sollte sich dieses Buch genauer anschauen. Die Drachen sind die perfekte Ergänzung und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Trilogie!

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Bevor ich das Buch zu lesen begann, hatte ich bereits sehr viel gutes darüber gehört. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen. Die Kapitel wechseln sich immer wieder mit kleinen Auszügen aus den alten Geschichten ab. Da diese Auszüge immer auf die jeweilige Handlung passen, werfen sie einen nicht aus der Handlung, sondern ergänzen die Geschichte sehr schön. Das Buch startet gleich mitten in der Handlung und nimmt schnell Fahrt auf. Asha, die den Titel „Iskari“ trägt, jagt wie so oft einen Drachen. Sie kann ihn besiegen, wird dabei jedoch verletzt. Ohne diese Verletzung wäre alles vermutlich ganz anders gekommen. So trifft sie jedoch Torwin, der ein Sklave von Ashas Verlobten ist, den sie jedoch nicht heiraten möchte. Um dieser Ehe zu entkommen, verlangt ihr Vater, dass sie den ersten Drachen tötet. Asha ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist sehr pragmatisch und hat feste Überzeugungen, die jedoch im Laufe der Geschichte stark ins Wanken geraten. Sie ist die Iskari, die Todbringerin. Deswegen fürchten sich alle vor ihr und es fällt ihr schwer, positive Beziehungen aufzubauen. Die einzigen beiden Menschen, zu denen sie Vertrauen hat, sind ihre Cousine Safira, die jedoch nicht nur unehelich, sondern auch halb Skral ist, und ihr Bruder Dax, der jedoch von allen für unfähig und trottelig gehalten wird. Sie hat ein gutes Herz und würde für Safira und Dax alles tun. Sie hat vielen Menschen den Tod gebracht und möchte ihre Taten wieder gut machen, doch es ist gar nicht so einfach das Richtige zu tun, wenn jeder um sie herum etwas anderes für das Richtige hält. An sich gefiehl mir die Geschichte sehr gut, doch ich empfand sie nicht als so überwältigend, wie so viele sie beschrieben hatten. Doch dann fuhr die Lawine an Plot Twists über mich hinweg. So viele Dinge hatte ich wirklich nicht erwartet. Dabei wirkten sie nicht erzwungen oder gekünstelt, denn eigentlich schwebten sie einem das ganze Buch schon vor der Nase. Ich war nur, genau wie Asha, zu blind, um sie zu sehen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!

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Asha ist die Iskari, die Zerstörerin. Sie ist schuld daran, dass die halbe Stadt niedergebrannt wurde und seitdem jagt sie Drachen und streckt sie nieder. Sie ist kein liebes kleines Mädchen, dass sich was sagen lässt, sondern eine furchtlose und auch hasserfüllte Kämpferin. Alle fürchten sie, und sie glaubt, dass sie es verdient, so behandelt zu werden. Es gibt die adligen Draksor und die niederen Skral, die deren Sklaven sind, seit ihr Land erobert wurde. Ob Asha sich für die Befreiung der Sklaven einsetzt? Nein, es ist für sie ein Teil des Lebens, dem sie kaum Aufmerksamkeit widmet. Nur ihre Halb-Skral Cousine bedeutet ihr was und es gefällt ihr nicht, dass sie anders behandelt wird. Sie liebt ihren Bruder und trotz ihrer Differenzen tut sie alles, um Aufmerksamkeit und Liebe von ihrem Vater zu bekommen. Diese sind die einzigen, die Asha dazu bewegen können, etwas Verrücktes zu tun. Desweiteren hasst sie Jarek, den Kommandanten, den sie zu allem Überfluss auch noch heiraten soll - das lässt Asha sich nicht gefallen! Die Motive, die sie bewegen, sind oft Hass und Wut, aber auch Liebe zu ihrer Familie und ihre Schuldgefühle. Jareks Sklave Torwin benimmt sich nicht so vorsichtig wie er es sollte. Er hat keine Angst vor Asha, was diese verwirrt und auch verunsichert, da ihr sowas nie passiert. Sie sieht sich Zuneigung nicht würdig, weil sie die Iskari ist und nur Zerstörung bringen kann. Handlung und Schreibstil Ich muss gestehen, ich habe ewig für dieses Buch gebraucht, was ich im Nachhinein auch gar nicht mehr nachvollziehen kann. Es ist wirklich fast durchgehend spannend. Ashas wilder Charakter und ihre Gegner treiben das Geschehen voran. Da es in diesem Buch um verbotene Geschichten geht, spielen auch diese eine wichtige Rolle und es werden zwischen den Kapiteln auch immer wieder Geschichten erzählt. Diese werden ähnlich wie mythologische Sagen erzählt und das hat mir gut gefallen. Die Geschichten passten zur meist düsteren, ernsthaften Handlung und gaben ihr noch mehr Dimensionen. Fazit "Iskari - Der Sturm naht" hat mir ziemlich gut gefallen. Ich mochte besonders Ashas ungewohnt wütenden und wilden Charakter, der durch seine verletzlichen Seiten überzeugen konnte.

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Nach „Shadow Dragon“ bin ich mit etwas gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Wie das ja immer so ist mit gehypten Büchern. Jeder sagt: oh toll und dann stellt sich für einen selbst heraus: Ja ne doch nicht. So war es mir jedenfalls mit Shadow Dragon ergangen und somit war ich etwas… angespannt. Die Angespanntheit blieb tatsächlich die ersten Kapitel und verflüchtigte sich auch nicht sofort, sodern verzog sich erst im Laufe der Geschichte. Generell sei gesagt, dass ich die ganze Aufmachung der Story super interessant finde. Zuerst war ich von einem Detail etwas genervt, er hat mit den Geschichten der Drachen und der Menschen zu tun. Im weiteren Verlauf änderte sich dieses Detail dann aber, wurde weniger, tja und zum Ende hin… vermisste ich es dann. Klingt verrückt oder? So ist es aber. Die Autorin hätte hier in meinen Augen definitiv anders handeln können, gewisse Abschnitte gleichmäßiger verteilen können. Stattdessen gab es am Anfang too much. Dann wurde es nachhaltig weniger bis es fast gar nichts mehr gab und man es an diesen Stellen genau brauchte. Generell fiel mir aber auf, dass sich die Autorin mehr hätte trauen können. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, ist meiner Meinung nach aber teilweise nach noch viel zu vorsichtig. Sie könnte so viel mehr aus sich noch rausholen, da bin ich mir sicher. Die Protagonisten fand ich sehr stark ausgearbeitet. Auch wenn ich teilweise die Beziehungen unter einander zu stark vorhersehbar fand. Das fand ich etwas schade und auch das hätte gewiss etwas anders eingesetzt werden können. Die ganze Person um Asha selber gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Am Anfang war ich wirklich etwas genervt (Ich sage ja, lest niemals gehypte Bücher hintereinander, wenn davor das gehypte Buch nicht ganz so gut war), dennoch stellte sich bald heraus, dass ich sie immer mehr mochte, sie in ihrem Handeln unterstütze und wollte, dass sie weiterkam. Warum bekommt sie denn nun trotzdem die Sternenanzahl, die sie von mir bekommt? Weil diese Frau, trotz ihrer vielleicht etwas zurückhaltenden Art zu schreiben es versteht zu schreiben! Die Seiten flogen nur so dahin und auch wenn mich manche Stellen nervten und auch wenn ich manches vorhersehbar fand und auch wenn ich mir keine weiteren Bände vorstellen kann (ja, kann ich tatsächlich nicht. Ja, ich finde Open Ends klasse)… Ich mochte die Settings, wie sie Orte beschrieben hat. Wie sie die Drachen herbeigerufen hat. Die Bindungen die sie aufbaute. Wie sie die Protagonisten lebendig erscheinen lassen hat. Für mich war das ein Abtauchen in eine Welt, die ich so noch gar nicht kannte. Und das war einfach fantastisch. Von mir bekommt das Buch also 4 Fledermäuse!

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