Leserstimmen zu
Das Mädchen im Eis

Robert Bryndza

Die Erika-Foster-Reihe (1)

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Dies ist das erste Buch der Erika Foster Reihe. Die Detective Erika Foster kommt ursprünglich aus Slowenien (wie der Autor selbst). Sie ist eine sehr kühle Ermittlerin, mit kaum Privatleben, seit ihr Mann bei einem Polizeieinsatz (zusammen mit ihr) verstorben ist. Ihr Leben ist die Arbeit geworden und die bestreitet sie hingegen aller Vorschriften mit Hingabe. Man muss Foster nicht mögen, aber sie macht ihren Job richtig. Gerade englische Krimis sind ja bekannt, dass ihre Protagonistinnen nicht umbedingt so warm sind wie das derzeitige Sommerwetter in GB. Damit kann ich auch wirklich leben, solange die Story spannend ist. Und das ist sie.... Gleich zu Anfang erleben wir Andreas letzten Stunden praktisch mit ihr mit. Gleich weiter geht es damit, dass ein Arbeitsloser die Leiche unter dem Eis eines Teiches findet. Der arme Unglückliche fällt auch prompt in den See selbst hinein. Zuletzt hat jemand Analverkehr mit Andrea gehabt. Offensichtlich mit Andreas Einverständnis. Sie kommt von einer angesehen Familie. Ihre Eltern sind Lord und Lady! Ihr Verlobter ist ein reicher Unternehmer und er bestreitet mit Andrea Verkehr gehabt zu haben, vor ihem Tod. Dank CCTV Footage und weiterer Recherche findet Erika heraus, dass Andrea vor ihrem Tod in einen üblen Pub Namens The Glue Pot war. In der Spelunke findet sie durch die Kellnerin heraus, dass Andrea offensichtlich mit einen dunkelhaarigen Mann und einer blonden Frau im Pub war. Doch die Zeugin flüchtet. Eine andere Zeugin die dies bestätigt, wird später tot aufgefunden. Erikas Chef vertraut ihr in der Sache der Zeugenaussagen nicht und übergibt den Fall einen anderen. Doch Erika gibt nicht auf... Mich hat die Story sofort gepackt. Es wird auf keiner Seite langweilig, da Bryndza wirklich mit der Story weiterfließt und keine langweiligen Lückenfüller hinterlässt. Dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und kann kaum den nächsten Teil erwarten.

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Das Cover ist passend zum Titel und zum Inhalt des Buches gestaltet und sticht sofort ins Auge. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach zu lesen, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Erika ist eine überaus sympathische und taffe junge Frau, die trotz des schweren Verlustes weiter macht und sich nicht unterkriegen lässt. Trotzdem leidet sie noch immer und vermisst ihren Mann. Sie gibt sich selbst die Schuld dafür. Panikattacken, schlaflose Nächte und Angstzustände sind Erikas tägliche Begleiter. Doch sie ist gewillt den Mörder des jungen Mädchens Andrea zu schnappen und ihre Probleme dafür in den Hintergrund zu drängen. Die Geschichte ist sehr spannend und düster aufgebaut und wird erst recht rätselhaft, als Erika bedroht wird und man auch einiges aus der Sicht des Täters erfährt. Besonders authentisch finde ich das Frauenbild im Beruf. Erika hat es als Frau und Vorgesetzte nicht immer leicht, sich gegenüber ihrem Team zu behaupten. Immer wieder, und leider nur sehr langsam, erfährt man etwas über die tragischen Begebenheiten, die zum Tod ihres Ehemanns führten. Ich hoffte, dass ich am Ende des Buches Klarheit haben werde, doch noch immer sind einige offene Fragen. Vielleicht werden diese in den nächsten Bänden noch beantwortet. Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Fazit Ein gelungener Reihenauftakt, den ich Krimifans nur empfehlen kann.

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Durch eine Leseprobe bin ich auf diesen gelungenen Serienauftakt aufmerksam geworden und das Buch ist wirklich empfehlenswert. Im Mittelpunkt der Story steht DCI Erika Foster, die noch sehr an einem persönlichen Schicksalsschlag zu knabbern hat: ihr Mann war ebenfalls Polizist und ist genau neben ihr in einem missglückten Einsatz gestorben. Jetzt soll sie als ersten großen Fall ausgerechnet den Mord an einer Tochter aus besserem Hause aufklären. Doch dabei eckt Erika ständig an, denn bei ihr haben Titel und Geld keine Bedeutung, wenn es um Gerechtigkeit geht. Sie sieht es gar nicht ein, die Reichen und Einflussreichen zu schonen, wenn sie dafür bei ihren Ermittlungen behindert wird. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie bald wieder zu Hause sitzt, vom Dienst suspendiert, doch das hält sie nicht davon ab, der Spur weiter nachzugehen. Sie ist eine sehr ehrliche, ehrgeizige und engagierte Frau und glücklicherweise halten ein paar ihrer Kollegen zu ihr. Es ist ihr ganz egal, wenn sie sich unbeliebt macht, die Hauptsache ist, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfährt. Das Besondere an diesem Krimi ist die durchgehend hohe Spannung, einige echt sympathische Charaktere, die ständig im Clinch liegen mit regelrechten Kotzbrocken. Die Arbeit der Polizei wird sehr lebensnah geschildert, auch in der Rechtsmedizin sind wir natürlich dabei. Es geht schon etwas brutal und blutig zur Sache, aber es ist vollkommen im Rahmen und auch für Leser mit schwächerem Magen noch gut geeignet. Schon im August dürfen wir uns auf die Fortsetzung dieser Reihe freuen und ich bin sehr gespannt, was Erika dann erwartet. Ein hohes Spannungslevel und viele überraschende Wendungen und Fallstricke machen dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen. Kann ich nur empfehlen!

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Beschreibung: Ein Handyklingeln reißt den jungen Mitarbeiter des Museums aus seinen Gedanken. Als er dem Klingeln folgt, macht er eine schreckliche Entdeckung: Eine Frau ist im See eingefroren, die Finger ragen noch aus der Eisdecke. DCI Erika Foster wird nach ihrer achtmonatigen Pause mit dem Fall vertraut. Ihr erster Fall seit ihr Mann bei ihrem gemeinsam letzten Einsatz um’s Leben kam. Bei der Suche nach dem Mörder werden Erika immer wieder Steine in den Weg gelegt, da es sich bei Familie der Ermordeten um eine der mächtigsten Londons handelt, die ihren Ruf um keinen Preis beschmutzen wollen. Meinung: Ehrlich gesagt viel es mir unglaublich schwer eine Beurteilung in Punkten zu geben. In Worten würde ich eine einfache Leseempfehlung aussprechen, aber Punkte dafür geben?! Uff. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Es gab ein-zwei Dialoge, bzw. Situationen denen ich nicht zu 100% folgen konnte. Da mich das Buch jedoch absolut in seinen Bann gezogen hat, schon allein vom Aufbau und der Geschichte, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Erika gefiel mir sehr gut. Hätte sie aufgrund ihrer Vergangenheit keine Gewissensbisse, dann wäre sie kein Mensch und somit nicht authentisch. Ihre Verbissenheit in dem Fall fand ich ebenfalls super. Was ich etwas überladen fand, war die Tatsache, dass gefühlt so jedes Klischee bedient wurde. Da gab es den böse aussehenden schwarzen Bullen – der sogar durchaus sympathisch war, die lesbische Kollegin, die reiche Familie – über die man bloß kein böses Wort verlieren sollte, der mürrische und Steine in den Weg legende Kollege, der cholerische Vorgesetzte – der aber nur ihr Bestes will, die drogenabhängige Nutte, und so weiter. Bitte nicht falsch verstehen! Ich habe kein Problem mit Homosexualität, Hautfarben oder beruflichen Orientierungen, aber hier war es mir teilweise einfach zu viel auf einmal. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Die ist von Anfang bis Ende spannend. Man kann sich wunderbar über die Schichtengesellschaft aufregen und auch wie sehr sich die „Chefs“ davon beeinflussen lassen. Es wird sehr schön aufgezeigt: Geld regiert die Welt. Der Autor lässt den Leser lange im Unklaren darüber, wer der eigentliche Täter ist und legt auch einige falsche Spuren. Ich würde ihm sogar einen kleinen Hang zum Dramatischen unterstellen. Fazit: Alles in allem ist es ein gut durchdachter Krimi, mit einer ordentlichen Portion Spannung. Die Story als solches fand ich einfach super gut, nur dieses zwanghafte erfüllen wollen von Klischees hat die Atmosphäre für mich etwas gedämpft. 3,5 von 5 Dank: Ein herzliches Dankeschön an den Penguin Verlag sowie das Bloggerportal für die Überlassung des Buches. Ich bin schon gespannt was der zweite Teil bereithält!

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Detective Erika Forster ist die Hauptfigur in der neuen Krimireihe von dem Autor Robert Bryndza. Ihr erster Fall beginnt nach 8 monatiger Pause von Detective Forster.Sie hat ihren Mann und Partner bei einem Einsatz den sie geleitet hat verloren.Sie trifft auf neue Kollegen und Kolleginnen die ihr nicht alle wohlgesonnen sind.Der Fall ist heikel ,die Tochter eines der mächtigsten Familien Londons wird ermordet aufgefunden,doch Erika blickt nach vorn und kniet sich mit all ihren Fähigkeiten in den Fall.Sie gerät dabei selbst ins Visier des Mörders. Die sympathische Erika ist eine tolle Figur,die sich auch so manches mal gegen Chefs und Mächtigen auflehnt.Sie riskiert auch dabei,ihren Job zu verlieren,aber die Wahrheit ist ihr wichtiger.Sie hat auch tolle Kollegen die ihr zur Seite stehen.Der erste Fall hat mich gefangen genommen und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung. Dieses Buch wurde mir vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt und ich bedanke mich für das Lesevergnügen.

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Im Job als Detective als Frau hat man es nicht leicht unter vielen Männern, schon gar nicht wenn man eine Vorgesetztenfunktion hat. Oder auch wenn man etwas hinter sich gelassen hat, das einen immer wieder einholt. Dann sich um einen Fall kümmern, bei dem alle anderen das Sagen übernehmen wollen und seinen eigenen Kopf durchsetzen, ist noch weniger leicht. Erika Foster kommt zurück in die Dienststelle und übernimmt grad einen Fall, bei welchem es um angesehene Leute geht... In London wird die Tochter einer der mächtigsten Familien in London tot im Eis gefunden. Erika wird auf den Fall angesetzt, den Mörder zu finden und da setzt sie alles darauf. Sie ist erst ins Revier zurückgekommen, da sie vor acht Monaten bei einem Einsatz ihren Mann und einige Leute verloren hat. Sie versucht mit allen Mitteln, den Mörder zu finden und rückt dabei immer mehr in sein Visier... Wie immer in allen Polizeiromanen hat es auch Erika als Frau nicht leicht angesehen zu werden. Sie hat eine Vorgesetztenfunktion und das Sagen ihres Teams. Einen Dickkopf hat sie ebenso und versucht sich des Öfteren über den Kopf ihres Chefs hinwegzusetzen, da er ihr die Leine eigentlich kurz halten will, weil er Druck der mächtigen Familie bekommt, ja nicht das Familienansehen zu besudeln. Was aber zweifellos geschieht, wenn man die Vergangenheit der Tochter Andrea aufrollt, um hinter die Fassade zu blicken, wer der Mörder sein könnte. Man durchlebt mit der Detective Erika Foster harte Zeiten, man sieht mal wieder das man es als Frau nicht leicht hat in so einem Beruf. Es stellt sich einem dauernd die Frage, wer hier wohl der Mörder ist und warum. Wenn man einmal meint, das sei er, ist er es dann doch nicht. Und wieso versucht die Familie so einiges zu vertuschen? Hier läuft so einiges komisches ab und man möchte dahinter kommen - genauso wie Erika. Ihr werden Steine in den Weg gelegt, die umgeht sie aber geschickt. Der Schreibstil und die Spannung lassen den Leser schnell vorankommen. Der erste Teil um Erika Foster ist gekonnt geschrieben und lässt einen auf die weiteren Teile hoffen. Leider sind nur in England weitere bisher erschienen und hier noch nicht - aber das Warten lohnt sich mit Sicherheit!

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Im Buch Das Mädchen im Eis von Robert Bryndza geht es um Detective Erika Foster. Ihr letzter Einsatz endete in einer Katastrophe, ihr Mann verlor dabei sein Leben. Doch es ist Zeit, nach vorne zu blicken. Erika setzt alles daran, den Mörder einer Tochter aus einer der mächtigsten Familien Londons zu finden. Sie kämpft gegen die Dämonen aus der Vergangenheit und gleichzeitig rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers. Titel und Cover sind schon irgendwie gruselig, beides passt sehr gut zusammen und auch sehr gut zum Buch. Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut ins Buch und ist gleich mittendrin im Fall. Die Ermittlungen stehen im Vordergrund. Erika hat es nicht einfach, die Kollegen und sie arbeiten nicht immer als Team, Erika hat viele gegen sich, das habe ich selten in Krimis gelesen. Oft ist es immer die Polizei gegen den Täter. Hier gibt es noch zusätzliche Spannungen. Was das ganze interessanter gestaltet. Die Familie des Opfers ist reich, was man ihnen auch wirklich anmerkt. Tod und Verbrechen spielen eine große Rolle. Das Buch ist unheimlich spannend, von Anfang bis Ende. Es nimmt auch vorhergesehene Wendungen, was ich immer gut finde, weil es nicht langweilig wird. Ein guter, spannender Krimi, den man fast schon als Thriller bezeichnen kann. Eine Leseempfehlung.

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Autor Robert Bryndza ist mit seiner Hauptfigur Detective Erika Fosters ein spannender Reihenauftakt gelungen. Es ist nachvollziehbar, dass dieser Krimi in den USA und in England bereits auf Platz 1 platziert ist, denn Robert Bryndzas Schreibstil und seine komplexe Handlung zeugen von literarischem Potenzial. Zwar kann der Autor die knisternde Hochspannung nicht durchgängig halten, aber durch eine interessant inszenierte Ermittler-Story bleibt man als Leser trotzdem gut unterhalten dran. Mühelos gelingt der Einstieg in die Geschichte, da Bryndzas Erzählstil und Sprache ausgewogen, leicht verständlich und flüssig erscheinen. Detective Erika Fosters ist sympathisch, taff und sie schwimmt ohne mit der Wimper zu zucken gegen den Strom. Sie erhält den neuen Fall der jungen, ermordeten und geschändeten Andrea, obwohl ein Kollege bereits Ermittlungen aufgenommen hatte. Dass das nicht zu einer besonders guten Stimmung im Polizei-Team führt, ist authentisch gezeichnet, wenn auch manche Szenen etwas überspitzt dargestellt werden. Unabhängig davon, wie sich Erika emotional und körperlich fühlt, stehen die Ermittlungen für sie absolut im Vordergrund. Sie ist eisernen Willens, den Mörder der jungen Andrea aufzuspüren und wiedersetzt sich nicht nur ihrem Vorgesetzten, Kollegen und einer Suspendierung, sondern auch den gesellschaftlich mächtigen, arrogant wirkenden Eltern, der jungen Toten, für die das Tötungsdelikt auch einen gesellschaftlichen Skandal bedeuten. Auszugsweise erlauben es kleine Rückblicke zu erkennen, dass Erika bei ihrem letzten Fall einen Fehler begangen hat, der für ihren Ehemann tödlich endete. Seit her leidet Erika unter wiederkehrenden Alpträumen, Panikattacken und Angstzuständen, die jedoch angemessen und maßvoll in die Handlung eingearbeitet sind. Robert Bryndza stellt jedoch nicht die vollständige Begebenheit dieses, für Erika zutiefst erschütternden Ereignisses zur Verfügung, so dass man wahrlich an den Seiten hängt, in der Hoffnung die ganze Story zu erfahren. Doch bis zum Schluss bleiben viele Dinge offen, die aus meiner persönlichen Sicht bereits in diesem Band hätten aufgelöst werden müssen. Somit sortiere ich diesen Kriminalroman als gut und solide, nicht aber als herausragend ein, obwohl ich sicher den Nachfolger-Band lesen möchte. Robert Bryndza lässt in seinem Kriminalroman zahlreiche Figuren agieren, die vielschichtige Charaktere aufweisen. Einzelne Figuren sind perfekt gelungen, anderen fehlt es an Tiefe. Während Bryndzas Stil und Story literarisches Talent erkennen lassen, nimmt man als Leser ein schlangenlinienähnliches auf und ab, zwischen gelungenem Buch und herausragendem Buch wahr. Von rasantem Tempo, bis zu ein paar Längen und Spannungsabriss ist einfach alles dabei. Der nächste Fall um Erika muss für mich dichter und harmonischer funktionieren. Die Stimmung ist knisternd, teilweise düster und dynamisch. Hochspannend und rätselhaft wird es, als Erika bedroht wird und ein Erzählstrang die Sicht des Täters offenbart und zahlreiche Wendungen folgen. Die intensiv und informativ dargestellte Polizeiarbeit wirkt authentisch und es gibt reichlich Futter, um selbst im Kopf mit zu ermitteln. Was wollen wir Krimi-Fans mehr? Fazit und Bewertung: Ein gelungener Reihenauftakt für Robert Bryndzas Ermittlerin Detective Erika Fosters. Spannend und solide ermittelt die taffe Erika Fosters in einem für die Eltern der jungen Toten skandalösem Fall. Erika Fosters hat das Herz am rechten Fleck und sie wiedersetzt sich allem, was sie daran hindert den Mordfall zu lösen. Zwar geschehen brutale Tötungsdelikte, dennoch können auch Liebhaber von unblutigen Krimis hier zugreifen, da die Ermittlerarbeit im Vordergrund steht.

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