Leserstimmen zu
Die Reise

Marina Lostetter

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Über das Buch: Im 22. Jahrhundert entdeckt Mr. Reginald „Reggie“ Straifer eine auffällige Konstruktion bei einem weit entfernten Stern. Doch es lässt sich nicht bestimmen was er da genau entdeckt hat. So startet die Jahrhunderte andauernde Reise der Figuren dieses Buches zum Stern LQ Pyxidis. Um ein solches Unterfangen überhaupt möglich zu machen werden alle paar Jahrzehnte Klone der Besatzung erschaffen. Jeder neue Klon bringt aber natürlich auch seine eigenen Eigenschaften mit sich. Zwischen der ihnen ohne ihren Zuspruch aufgezwungenen Rolle und den Veränderungen die in der Gemeinschaft an Bord des Konvois eintreten müssen die verschiedenen Hauptpersonen der Handlung sich in ihrem eigenen Leben zurecht finden. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, die als eigene Kurzgeschichten jeweils mit einer anderen Hauptfigur die Geschichte des Konvois erzählen. Die Figuren aus vorherigen Geschichten werden in anderen Geschichten als Randfiguren aufgegriffen, als Kinder einer Person erwähnt etc. Zwischen den Geschichten liegen oft Zeitsprünge in die Zukunft, auf diese Weise werden mehrere Jahrhunderte der Forschungsreise erzählt. Meine Meinung: Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen. Endlich sind die Menschen in einem Sciences Fiktion Roman keine kriegerische, schlecht entwickelte oder durch die eigenen Fehler beinahe zerstörte Rasse, sondern eine Einheit wie wir es uns nur wünschen können. Forschung wird um des Wissens Willen und nicht ALLEIN aus Profitgier betrieben. Außerdem gefällt mir die weise mit der die Autorin Gesellschaftskritische Ansätze in die Handlung einfließen lässt, ohne jedoch zu belehrend zu werden. Die Entwicklung die die Klone der ursprünglichen Personen durchlaufen und die verschiedenen Richtungen in die sich die Gesellschaft an Bord der Raumschiff Kolone entwickelt sind gut durchdacht. Natürlich haben mir manche der Geschichten besser gefallen als andere aber jede war für sich gesehen interessant. Das Ende der Geschichte hat mich auf jeden Fall sehr überrascht. Das Buch war auf jeden Fall anders als ich es zuerst erwartet hatte, aber in der besten Weise. Aber das mit Abstand beste am Buch ist die KI genannt C. C erscheint an in manchen Situationen menschlicher als einige der Personen und ist eine wunderbar geschriebene Konstante durch die gesamte Handlung hinweg. Das Buch enthält zwar viele technische Details, ist durch seinen Fokus auf das Zwischenmenschliche aber nicht nur für Harde Core Fans geeignet. Aber auch alle Fans des Genres, die erschöpft sind von dem Einheitsbrei ist dieses Buch eine tolle Empfehlung.

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Ein fesselndes Buch mit einer sehr interessanten Grundidee. Menschen werden auf eine Jahrhunderte dauernde Reise geschickt, um einen seltsam erscheinenden Stern zu erforschen. Durch die lange Dauer der Expedition sind viele Menschen-Generationen nötig um das Ziel zu erreichen. Dazu werden die Reisenden immer wieder geklont. Dabei entwickelt jeder Klon jedoch seinen eigenen Charakter. In verschiedenen Kapiteln mit unterschiedlichen Zeitsprüngen (auf die der Leser sich einlassen muss) werden vielfältige und spannende Situationen der langen und wahrlich nicht reibungslos verlaufenden Reise geschildert. Der Leser lässt sich auf eine faszinierende und bis zum Ende durchdachten Reise ein. Mit der KI (einem fortschrittlichen Computer-System) bekommt der Leser eine Figur, die sowohl den Leser als auch die Mannschaft über Generationen hinweg begleitet. Das Buch beinhaltet eine Vielzahl von interessanten und naturwissenschaftlichen Aspekte, die immer wieder neue Überraschungen liefern. Das Buch ist eine Empfehlung nicht nur für Science Fiction Fans. Wer jedoch "Krieg der Sterne" erwartet, wird sicher enttäuscht.  

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Meine Leseauswahl lasse ich häufig von meinem ersten Eindruck auf das Buchcover beeinflussen. Interessiert mich dann noch zusätzlich die Zusammenfassung ist der Wunsch das Buch zu lesen schnell geweckt. Der Einstieg ins Buch war für mich problemlos und schlüssig, obgleich ich mich von der Idee nur bestimmte Genlinien zu klonen nicht wirklich angezogen fühle. Die Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel fand ich anfangs verwirrend, wurden für mich im Laufe der Handlung dann aber nachvollziehbar. Das ein logisch denkendes Computerprogramm zur Überwachung der oft unlogisch handelnden Menschheit eingesetzt wird, ist fast schon paradox. Das nicht so funktionierende Klonlinien komplett eingestellt werden, aber später zur Verichtung der Unangenehmen und gefährlichen Arbeiten wieder gezüchtet und benutzt werden, erinnert mich ein wenig an das "Experiment", ( gebe einem Menschen Macht und er wird sie mißbrauchen). Parellelen zur menschlichen Geschichte sind nicht zu leugnen. Der Mensch im Hamsterrad des Universums, ob auf der Erde, auf einem anderen Planeten, in einem Raumschiff, die Unvermeidlichkeit zur Selbstvernichtung steckt wohl im Kern des menschlichen Wesens......

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Etwas anderes erwartet

Von: Vicitoria

09.04.2019

Wir schreiben das Jahr 2088, und die Menschheit bricht zu den Sternen auf... Eine Reise, die Hunderte von Jahren dauern wird. Alle paar Jahrzehnte wird die Crew geklont, doch nicht jeder Klon ist eine perfekte Kopie seines Vorgängers und jede Generation von Klonen hat ihre ganz besonderen Eigenheiten. So wird bereits die Reise selbst zu einem atemberaubenden Abenteuer für jeden von ihnen, und noch wissen sie nicht, welche Geheimnisse sie erst erwarten, wenn sie ihr Ziel erreicht haben ... Leider ist es nicht ganz so einfach, wie der Klappentext verspricht. Das Buch starten nämlich einige Jahre vor der Zeitrechnung und die Autorin überspringt gerne mal einige, viele Jahre. Ich bin wirklich kein Fan von Ausschweifungen und habe mich als erstes sehr darüber gefreut, dass nicht alles so ausführlich beschrieben wird, aber irgendwann hat es mir dann doch gefehlt. Die Sprünge waren zu gewaltig, sodass ich in das Buch leider nicht richtig reingekommen bin. Leider habe ich es auch noch nicht geschafft es zu Ende zu lesen, obwohl es schon über sechs Wochen bei mir liegt und sowas passiert mir fast nie. Das liegt teilweise aber auch daran, dass ich den Hintergrundgedanken des Romanes nicht nachvollziehen kann. Ich weiß nicht, inwieweit ich in die Geschichte jetzt eingreife daher *Spoiler*: Die Menschen auf den Raumschiffen werden geklont, um die Arbeitsstelle mit dem immer gleichen Mann zu besetzten. Was ich mich jetzt aber seit Beginn der eigentlichen Geschichte frage ist, warum werden sie überhaupt geklont? Warum können sie sich nicht einfach fortpflanzen wie ganz normale Menschen und denjenigen mit den besten Qualifikationen und Eigenschaften für diese Stelle besetzen? So wie es heutzutage auch geschieht. Wenn es dann annähernd erklärt wurde, gab es wieder einen Sprung in der Geschichte und ein ganz neues Problem wurde aufgegriffen und das alte dabei belassen. Das hat mich wirklich unbefriedigt zurück gelassen. Als dann die Geschichte aus Sicht der K.I. erzählt wird, sorry, war es für mich ganz vorbei. Ich fand die Gedanken der K.I. viel zu menschlich. Vielleicht steckt fundamiertes Wissen dahinter, aber mir hat es einfach nicht getaugt. Die Autorin sonst hat einen sehr guten Schreibstil, auch wenn einige (Tipp-)Fehler zu finden sind. Auch ist das Cover echt schön gestaltet und macht was her. Ich finde es wirklich schade, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Sollte ich es irgendwann schaffen es zu Ende zu lesen und es überzeugt mich doch noch, dann werde ich diese Rezession umgehend abändern (sofern möglich). Fazit: Wer die philosophischen Fragen der Science Fiction Themen und er Zukunft mag, für den ist es genau das richtige. Wer jedoch Abenteuer erwartet, der ist hier leider falsch.

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Wohin gehen wir?

Von: givemeabook

09.04.2019

Bücher sind Türen – und für „Die Reise“ von Marina Lostetter gilt das ganz besonders. Die Tür führt ins Jahr 2088. Die Menschheit ist bereit, das Sonnensystem der Erde zu erkunden. Der Astrophysiker Reggie Straifer hat einen Stern entdeckt, der den Gesetzen der Physik zu widerstehen scheint. Eine Weltraummission wird entsendet, um herauszufinden, um was es sich handelt. Die Reise wird Jahrzehnte dauern. Um Reggies mysteriösen Stern zu erreichen und seine Ursprünge zu erforschen müssen die Teilnehmer der Expedition immer wieder geklont werden. Das Ziel bleibt über die Jahrzehnte immer das gleiche, nämlich Reggies mysteriösen Stern zu erreichen. Die geklonte Crew jedoch bleibt jedoch nicht immer die gleiche, nicht jeder Klon ist die perfekte Kopie seines Vorgängers. Die Männer und Frauen und sogar die KI müssen lernen, in Harmonie zusammenzuarbeiten und zu leben. Es ist eine sehr lange Reise, die die Grenzen des menschlichen Wissens und der Vorstellungskraft überschreitet. Dieses Buch hat meine Erwartungen an einen Science-Fiction-Roman voll erfüllt. Ich konnte mir alles genau so vorstellen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Marina Lostetter ist eine brillante Schriftstellerin und Geschichtenerzählerin. Wenn Sie Science Fiction lieben, müssen Sie dieses Buch lesen!

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Faszinierend

Von: Dee

09.04.2019

Von Anfang an wird man direkt in die Story mitgenommen, ohne ewig langer Einführung, die meistens langweilig ist und bei der man sich fragt ob man sich das überhaupt an tun soll. Das Buch zusammengefasst in drei Worten: "Spannend, Aufregend und Unterhaltsam"

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Die Reise von Marina Lostetter behandelt auf 550 Seiten die Geschichte der namensgebenden Reise in den interstellaren Raum. Als Reginald Straifer mitten im Weltall ein Objekt entdeckt, welches offenbar größer ist als ein Stern und möglicherweise künstlich, erhält er die Genehmigung für eine Expedition in die Tiefen der Galaxis. Die Reise wird Jahrhunderte dauern und so machen sich eine Million sorgsam ausgesuchte Menschen auf den Weg, während fortlaufend eine weitere Generation aus Klonen ebendieser Menschen heranwächst und die Reise fortsetzt. Allerdings ist nicht jeder Klon eine perfekte Kopie, sondern verfügt über seine ganz natürlichen Eigenheiten. Jede Generation ist anders und so wird die Reise selbst zu einem eigenen Abenteuer, während das eigentliche Ziel noch unbekannt auf sie wartet. Die Idee des Buches ist wirklich faszinierend, eine immer wieder nachgeklonte Crew, welche durch das Universum reist und sich mit jeder Generation verändert, vor neuen Problemen steht und ganz eigene Entscheidungen trifft, bietet wirklich viel Potential für interessante Situationen und Blickwinkel. Allerdings gelingt es der Autorin nicht völlig dieses Potential auszuschöpfen. Die Geschichte ist gut und hat mich auch in keinem Moment dazu verleitet das Buch unnötigerweise wegzulegen, aber das Konzept hat in seiner Umsetzung nicht restlos überzeugt. Die Zeitsprünge waren zu erwarten, um die einzelnen Generationen und die gesamte Zeit der Reise wiedergeben zu können, aber manchmal geht es nur wenige Jahre weiter, manchmal werden ganze Generationen übersprungen. Dadurch erhalten manche Momente eine zu flache Tiefe, wo es zum Teil der Geschichte meiner Meinung nach förderlich gewesen wäre und es wirkt immer mal wieder gehetzt, was zu einer Reise, welche Jahrhunderte dauert, nicht wirklich passt. Nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und der angenehme Schreibstil lässt sich wunderbar lesen. Der Autorin gelingt es eine interessante Perspektive auf die Zukunft, die Menschheit und den Einfluss der Zeit über Generationen hinweg, zu werfen und regt somit durchaus auch zum Nachdenken an. Wer Science-Fiction mag oder aber auch nur das Konzept spannend findet, wird sich gut unterhalten fühlen, weshalb sich über die Schwächen der Umsetzung hinwegsehen lässt.

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Leserstimme zu "Die Reise"

Von: Jasmin

09.04.2019

Dies war mein erstes Buch der Kategorie Science-Fiction und ich muss sagen es war gut, besonders wenn man mal etwas Neues ausprobieren möchte. Außerdem ist es sehr realistisch, wenn die Menschheit nämlich erst einmal über dieselbe Technologie verfügt und einen neuen Stern entdeckt, würde es mich nicht wundern, wenn wir genauso reagieren und hinfliegen würden. Was aus dem Buch ebenfalls sehr hervorsticht ist, dass die meisten Kapitel immer eine andere Hauptperson haben und man so sehr viele Perspektiven bekommt. Zumal die Autorin es trotzdem geschafft hat, dass einem jede einzelne der Personen sympathisch wird. Am Anfang fehlt mir allerdings etwas die Spannung, aber dennoch würde man das Buch deshalb nicht weglegen. Zumal ab der zweiten Hälfte die Spannung anzieht und das Ganze wieder wett macht. Was mich allerdings stört sind diese endlos langen Kapitel in der Mitte des Buches. Ich habe da mal ganze 84 Seiten gezählt für ein Kapitel. Für jemand wie mich der gerne mal zwischendurch etwas liest und Kapitel immer vollständig liest, kann dass zu lange sein, da man so ein Kapitel nicht mal eben in einer halben Stunde gelesen hat...

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