Leserstimmen zu
Schlaflied

Cilla Börjlind, Rolf Börjlind

Die Rönning/Stilton-Serie (4)

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Ich habe von dem Autorenpaar schon einige Bücher gelesen und bin daher mit hohen Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht war, meine Erwartungen wurden alle erfüllt. Ich habe eine spannendes, ereignisreiches Buch gelesen, welches mich sehr begeistern konnte. Die Spannung ist gleich von Anfang an gegeben, das mag ich sehr gerne. Noch besser war es, dass dieses Spannung das gesamte Buch über gehalten wurden konnten. Es gibt sogar immer wieder kleine Spannungshöhepunkte. Ich konnte immer wieder überrascht werden, da sich die Geschichte oftmals in eine Richtung entwickelt hat, mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Dies fand ich super. Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, zunächst die anderen Fälle von Olivia und Tom zu lesen. Auch wenn dieser Fall wieder in sich abgeschlossen ist, so erfährt man doch auch etwas über die vergangenen Fälle. Und manches was war, hat die beiden halt auch so werden lassen, wie sie jetzt sind. Ich denke das zu wissen ist wichtig. Ich konnte in diesem Buch noch mehr über Olivia und Tom erfahren, sie Stück für Stück noch besser kennenzulernen gefällt mir gut. Mir gefällt es, wie sie an den Fall herangehen. Auch Toms manchmal nicht ganz so legale Methoden, finde ich sehr passend. Man merkt schon sehr, wie viel ihm daran liegt, den Fall zu klären. Luna ist mir auch sehr sympathisch, wie sie handelt, auch wenn sie weiß, dass es Tom manchmal nicht gefällt was sie tut. Sie ist eine starke Persönlichkeit. Ich würde mir wünschen, dass sie in den nächsten Büchern noch eine ausführlicherere Rolle bekommt. Alles in allem habe ich dieses Buch verschlungen und bin sehr froh, dass ich es gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich super lesen. Man taucht direkt am Anfang in die Geschichte ein und zumindest ich war sofort von dem Fall gefesselt. Auf jeden Fall werde ich weitere Bücher von den Autoren lesen.

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Spannend

Von: diebecca

19.06.2018

In dem Krimi Schlaflied von Cilla & Rolf Börjlind geht es um den vierten Fall des schwedischen Ermittlerteams Olivia Rönning und Tom Stilton. Ist es in den Wäldern Smalands wirklich sicher?Die Obdachlose Muriel ist mit ihrem Schützling aufs Land geflüchtet, nun braucht sie Hilfe. Sie hofft auf Tom Stilton, ein früherer Kriminalkommissar, der eine Zeit lang ebenfalls auf der Straße gelebt hat. Der ermittelt gerade den Mord an einem Jungen und vermutet Parallelen. Das Cover ist sehr düster, das ist keine schöne Gegend. Der Titel passt erst einmal nicht dazu. Der Schreibstil ist flüssig, man findet sehr gut ins Buch. Den Anfang versteht man erst einmal gar nicht, aber am Ende dafür umso besser, das ist wirklich toll gemacht. Die Ermittlungen und das Team stehen im Vordergrund. Es geht um skrupellose Verbrechen, aber auch um die Beziehungen zwischen den Ermittlern. Das Buch ist sehr emotional, Gefühle spielen eine wichtige Rolle. Tom ist ein besonderer Ermittler, er hat seinen ganz eigenen Kopf und seinen ganz eigenen Stil. Das Buch ist super spannend. Man will wissen, was passiert ist und wie das ganze zusammen hängt. Man will das Buch überhaupt nicht mehr weg legen.

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Inhalt: Der 4. Fall des Ermittlerduos Olivia Rönning und Tom Stilton hat es wirklich in sich. Es gilt zuerst den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären. Eines Jungen , der im Wald vergraben, gefunden wurde. In den Ermittlungen tauchen immer mehr Parallelen zu verdächtigen Personen auf. Doch diese zu beweisen verlangt den Polizisten, oftmals den Einsatz bis zum Äußersten ab. Etwa zu gleichen Zeit nimmt die Obdachlose Muriel das Flüchtlingsmädchen Folami in ihre Obhut. Muriel bittet Tom Stilton um Hilfe, da sie Folami in Gefahr glaubt. Haben diese Kinder etwas gemeinsam ? Sind noch andere Kinder in Gefahr? Fazit: Schon die ersten Seiten beginnen voller Spannung und verheißen Kurzweil. Man wird geradezu beschenkt mit einem sehr schlüssigen Plot, der turbulent durch die Seiten führt. Der Spannungsbogen wurde von der ersten bis zur letzten Seite ( 570 ), bravorös gehalten. Alles in allem, ein sehr gelungener Kriminalroman ! 5 von 5 Sternen Leseprobe: https://www.randomhouse.de/leseprobe/Schlaflied-Kriminalroman/leseprobe_9783442757169.pdf Bewerten Sie diesen Artikel:

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Kurze Zusammenfassung: Stockholm wird von geflüchteten Menschen förmlich überrannt und die Stadt wird der Lage nicht mehr wirklich Herr. Auf der einen Seite gründen sich nationale Bewegungen, die eindeutig Position gegen die Geflüchteten beziehen, auf der anderen Seite sind die vielen freiwilligen Helfer, die die Situation mit aller Kraft zu meistern versuchen. Dazwischen stehen die Geflüchteten und viele, die sich an diesem Menschenpool förmlich bedienen wie in einem Selbsbedienungsladen. In Smaland wird die Leiche eines Jungen gefunden, mit durchschnittener Kehle und eindeutig mißbraucht. Olivia Rönning, die auch selbst ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe arbeitet wird mit dem Fall betraut, doch ihrer Chefin Mette ist klar, dass hier Verstärkung gebraucht wird. Mette entscheidet sich Tom Stilton wieder zurück zu holen. Tom scheint seine Krise überwunden zu haben, hat wieder einen festen Wohnsitz und will auch arbeiten. Olivia und Tom ermitteln nun gemeinsam in diesem Fall. Die Spur des Jungen führt sie nach Rumänien und dort in die schlimmsten Slums Europas und zu den gefürchtetsten Mafiabossen des Kontinents. Aber auch in Schweden wird die Spur klarer, nämlich dann, als sich Muriel an Tom wendet. Muriel hat ein geflüchtetes Mädchen in Obhut genommen und schwebt nun in Gefahr. Tom und Olivia wissen nun, dass geflüchtete Kinder in Schweden nicht unbedingt sicher sind ...... Fazit: Ich liebe ja nordische Krimis und dieser Krimi hat alle meine Erwartungen absolut erfüllt. Es gibt verschiedenen Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einer Geschichte verweben. Der Ermittler ist ausreichend geschädigt um als original nordischer Ermittler zählen zu können und die Abgründe, die sich auftun sind, typisch nordisch, sehr tief. Die Erzählweise ist sehr eingängig und das Buch liest sich sehr rasant. Also so, dass ich abends nur ein Stündchen lesen will und auf einmal sind zwei Stunden vorbei. Mit diesem Ermittler-Duo gibt es schon andere Bände, in diesem Buch wird auch immer mal wieder auf alte Fälle Bezug genommen, doch das ist nicht weiter störend. Ich habe bisher noch kein Buch von Cilla & Rolf Börjlind gelesen und hatte so keine Informationen über die vorangegangenen Fälle. Ich habe trotzdem alles verstanden, mir fehlten keine wichtigen Infos und das was erwähnt wird spoilert auch nicht. Also kann ich auch gut die Vorgänger lesen und muss keine Reihenfolge einhalten. Dies ist nun schon das vierte Buch, dessen Geschichte sich rund um die Flüchtlingskrise rankt, dass mir in die Hände fällt. Ich finde gut das dieses Thema nun auch Einzug in die Belletristik nimmt und den Fokus auf einen anderen Blickwinkel lenkt, als wir in den sozialen Medien und im TV erhalten. Hier geht es weg von den nackten Fakten und werden eher auf die menschliche Seite gelenkt. Die Botschaft ist, wir sind alles Menschen und das auch in unserer Gesellschaft eine Entmenschlichung in großem Stile passieren kann. Für Menschenhandel und Sklaverei gibt es auch in Europa einen Markt und auch hier, in unserer zivilisierten Gesellschaft gibt es Menschen, die ihre Artgenossen wie Gegenstände behandeln, benutzen und wegwerfen. Aber trotzdem dem schweren Hintergrundthema ist dies ein toller Krimi, der richtig spannend ist.

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Auch im vierten Band ihrer Reihe schaffen es Cilla und Rolf Börjlind, die Spannung aufrecht zu erhalten und zudem neue Aspekte in die Geschichten der Protagonisten einzubringen. Ich hoffe und warte auf einen fünften Teil, den es einfach geben muss!

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Tom Stilton will seinen Kollegen – und wohl auch sich selbst – beweisen, dass er mit seiner Vergangenheit als Obdachloser abgeschlossen und sein Leben neu sortiert hat, auch wenn er immer wieder seine Freiräume in der Beziehung zu Luna benötigt. Doch der neue Fall, den er gemeinsam mit Olivia Rönning übernimmt, treibt ihn an seine Grenzen. Denn die Spur der Jungenleiche führt ihn an das andere Ende Europas. Der Zeitdruck ist immens, denn weitere Leichen werden gefunden. Und dann meldet sich auch noch die drogenabhängige Muriel bei ihm, die das Flüchtlingsmädchen Folami bei sich aufgenommen hat – und dieses ist nun verschwunden... Mit „Schlaflied“ hat das Autorenduo Cilla und Rolf Börjlind bereits den vierten Roman einer Reihe geschrieben, die sich um die beiden Ermittler Stilton und Rönning dreht. Sicherlich sind dabei auch wieder bekannte Versatzstücke aus anderen „Schwedenkrimis“ vorhanden, so schwebt immer eine düstere Melancholie über Hauptfigur Tom Stilton, und auch das Privatleben seiner Ermittler ist wieder mit eingebaut und setzt die Ereignisse aus den vorigen Bänden fort. Man lernt die Charaktere dabei noch besser kennen, sie offenbaren neue Seiten an sich – insbesondere neue Schwächen – haben sich aber auch in den richtigen Momenten zurückgenommen, um der Handlung Platz zu schaffen. Und diese ist recht komplex, da sich mehrere Stränge miteinander verweben. Zu Anfang ist nicht ganz klar, wie diese zusammenhängen, erst im Laufe der Zeit setzt sich dabei ein stimmiges Bild zusammen. Das nimmt zwar etwas Tempo aus der Handlung, die Spannung und die Dynamik des Buches wird dadurch aber eher gesteigert denn geschmälert. Die Autoren machen zahlreiche Nebenarme auf, die nicht unmittelbar mit der Handlung zu tun haben, die sich aber dennoch sehr gut in das Gesamtbild einfügen. Immer eindringlicher wird die Schilderung der Ereignisse, immer neue unerwartete Aspekte fließen mit ein, und das Finale ist dann sehr packend und mitreißend geschildert. Von dem rätselhafte Prolog über verschiedene Handlungsstränge bis hin zur Auflösung - „Schlaflied“ ist ein atmosphärisch sehr dichter und packender Roman, der trotz bekannter Elemente seinen eigenen Weg findet. Die Charaktere sind lebendig geschildert, die Sprache passend und flüssig, sodass man völlig in diesen düsteren Fall eintauchen kann – sehr lesenswert!

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Anders als der Titel „Schlaflied“ des mittlerweile vierten Falls des schwedischen Ermittlerduos Olivia Rönning und Tom Stilton vermuten lassen könnte, ist der Band alles andere als einschläfernd. Diesmal begeben sich die beiden auf die Suche nach einem brutalen Kindermörder. Tote Flüchlingskinder und rumänische Verbrecher Verscharrt in einem Wald irgendwo in der schwedischen Provinz Smaland wird die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt. Unweit vom Fundort entdeckt die Spurensicherung einen Dolch, dessen Inschrift auf eine rumänische Verbrecherorganisation hinweist. Doch ebenfalls in der Nähe wohnt ein vom Dienst suspendierter Lehrer, der im Verdacht des Missbrauchs seiner Schüler stand und einem Pädophilennetzwerk angehört. Daher folgen Olivia Rönning und Tom Stilton, der nach seinem Burnout wieder bei der Mordkommission Fuß fasst, beiden Spuren. Doch schnell erkaltet die Fährte zum potentiellen Kinderschänder. So fliegen Rönning und Stilton im Auftrag ihrer Vorgesetzten Mette nach Bukarest, um vor Ort in der rumänischen Verbrecherwelt zu ermitteln. Wortwörtlich müssen sie in die Unterwelt hinabsteigen: In der Kanalisation Bukarests zwischen drogensüchtigen, obdachlosen Kindern und Jugendlichen suchen sie nach Hinweisen, die sie zur Identität des Jungen führen könnten. In der Tat entdecken sie, dass der ermordete Junge aus einer Romafamilie stammt. Gleichwohl die Recherchen zielführend sind, stellen sie sich jedoch auch als gefährlich heraus: Denn Olivia und Tom kommen einem Oberhaupt einer überaus brutalen Verbrecherbande zu nahe. Zurück in Schweden tauchen in einer Baugrube zwei weitere Leichen auf, wiederum Jugendliche. Diesmal ein farbiger Jungen und ein Flüchtlingsmädchen aus Afghanistan. Hier entdeckt der Pathologe Entsetzliches: Beiden wurde vor ihrem Tod die Nieren entfernt – und wie sich herausstellt auch dem Romajungen. Ein Handel mit den Organen von Flüchlingskindern? Ausnutzen der Krise Wie schon die drei vorherigen Bände überzeugt auch „Schlaflied“ aus vielerlei Gründen: Zum einen werden die vorhandenen Charaktere weitergeführt und weiterentwickelt. Je länger die Reihe andauert, um so besser lernt man die einzelnen Akteure kennen. Ganz gleich ob das Tom Stilton, Olivia Rönning oder Mette ist. Sie alle haben Stärken, Schwächen und Sehnsüchte, handeln aber ebenfalls durchaus impulsiv. Die immer wieder auftauchenden Figuren und ihre Eigenheiten werden durch die horizontale Erzählhaltung der beiden Autoren betont. Und dennoch lassen sie die (altbekannten) Personen leiden und Schaden nehmen, so dass hier zusätzliche Spannung entsteht. Überhaupt ist der neue Fall überaus spannend, weil er mit der Flüchlingskrise ein aktuelles Thema nutzt. Schutzsuchende und noch dazu Kinder werden hier von raffgierigen Verbrechern ausgenutzt, ohne Anstand und Moral. Menschliche Abgründe tun sich auf, zeigen allerdings auch, woher diese Gier kommt. Sie erwächst oder erwuchs aus der Armut anderer „Notleidenden“, die sich dann wiederum am Elend bereichern und versuchen der Armut zu entkommen. Allerdings auf höchst kriminelle Art und Weise. Dies schildern die beiden Autoren sehr eindringlich und sehr realistisch. Das trifft auch auf die Darstellung der vollkommen überlasteten Polizisten in Rumänien zu, die bis an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastung gelangen. Man merkt der Schreibweise von Cilla und Rolf Börjlind ihre jahrelange Erfahrung als Drehbuchautoren an: Viele Momente und Beschreibungen wirken so szenisch, dass man sie sich perfekt verfilmt vorstellen kann. Insofern wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich ein Fernsehsender die Rechte an der Reihe sichern wird. Anders als es bei vielen anderen Reihen der Fall ist, kann „Schlaflied“ das Niveau der vorangegangenen Bände nicht nur halten, sondern für meinen Geschmack sogar noch toppen. Die knapp 600 Seiten merkt man nur am Gewicht, aber nicht an der Lesedauer. Überraschend war für mich das Ende – und mein persönliches Highlight. Wieso, das kann hier nicht verraten werden …

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Rein optisch passt sich „Schlaflied“ wunderbar seinen Vorgängern an. Die Gestaltung des Covers ist sehr gelungen, die Farbgebung ist für mich schlicht und ausdrucksstark zugleich. Ein wirklich tolles Design, das nicht nur sehr ansprechend ist, sondern sich auch toll im Bücherregal macht. Kompliment an den Verlag, der mir immer wieder auch durch seine ausgefallenen und qualitativ hochwertigen Buchgestaltungen auffällt. „Schlaflied“ spielt in Schweden, in Stockholm und Smaland, und in Rumänien, Bukarest und Umgebung. Olivia Rönning und Tom Stilton, die beide durchaus unkonventionelle Ansichten von Polizeiarbeit an den Tag legen, haben schon viel miteinander erlebt und durchgemacht. Jetzt wartet ihr neuster Fall auf sie: Der grausame Tod eines kleinen Jungen in den schwedischen Wäldern und die davon scheinbar unabhängigen Ereignisse um Stiltons alte Bekannte Muriel fördern unfassbare Geschehnisse und Verknüpfungen zutage, die die beiden Ermittler und ihr Team an ihre Grenzen bringen. Wie die ersten drei Bände hat mich auch dieses Buch von Cilla und Rolf Börjlind restlos begeistert und überzeugt. Ich habe bisher unzählige Krimis und Thriller gelesen, aber die Geschichten um Olivia, Tom, Mette und Abbas sind für mich etwas Besonderes. Die Autoren verstehen es großartig, eine immense Spannung aufzubauen, durchgängig zu halten und mit aktuellen Themen zu verknüpfen. Mehr als ein, zwei Tage habe ich bisher nie für ein Buch von ihnen gebraucht. Und das auch nur, weil ich neben dem Lesen leider auch noch andere Dinge zu erledigen habe. Die Atmosphäre in den Romanen ist immer großartig konstruiert, absolut stimmig, düster und mitreißend. Bei den Beschreibungen beispielsweise der Zustände in der Kanalisation von Bukarest, habe ich selbst oft den Atem angehalten und mich gefragt, ob und wie ich sie ertragen könnte. Auch das Finale und die plötzliche Verbindung zum zuerst nicht schlüssigen Prolog sind für mich einfach ganz große Schreib- und Erzählkunst. Drei Sätze ganz am Ende des Buches haben mich absolut überrascht und geflasht, besser kann man einen Plot nicht beenden. Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, vielleicht war „Schlaflied“ für mich bis jetzt sogar der eindringlichste und beeindruckendste Fall. Eine absolute Empfehlung von mir. Ich bin ein riesiger Fan der Reihe, mit jeder Neuerscheinung noch ein wenig mehr – wenn das überhaupt möglich ist. Eine gewisse Traurigkeit ist nach dem Lesen stets vorhanden, die Aufregung, wenn eine Fortsetzung angekündigt wird, umso größer. Schon oft habe ich darüber nachgedacht, wie prädestiniert diese Stoffe für Fernsehen und Kino wären, umso toller finde ich jetzt die Nachricht, dass die Verfilmungen 2017 im deutschen Fernsehen laufen werden. Ich bin auf jeden Fall dabei. „Schlaflied“, der vierte Band aus der Rönning-Stilton-Reihe des schwedischen Autoren-Ehepaars Cilla und Ralf Börjlind, ist im Februar 2017 im btb-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört, erschienen. Das Paperback hat 576 Seiten und kostet 15 Euro. Die E-Book-Ausgabe ist für 11,99 Euro zu haben. Viele Infos zum Buch (inklusive Leseprobe) und zum Verlag finden sich unter https://www.randomhouse.de/Verlag/btb/2000.rhd.

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