Leserstimmen zu
Das Imperium der Stille

Christopher Ruocchio

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eBook
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Schnarch

Von: Lunau-Fantasy

25.02.2019

Was soll ich sagen? Ich habe ein wenig mehr erwartet von diesem Buch. Es war dick, es klang spannend und das Cover sah auch aus als ob sich hier eine geladene Spannung versteckt. Leider war dem nicht so. Aber gehen wir der Reihe nach. Das Cover und der Titel haben mich sogleich angesprochen. Es erinnerte mich ein wenig an das Bild "Wanderer über dem Nebelmeer" von Caspar David Friedrich und ließ in mir vermuten, dass es eine fantasievolle Geschichte wird. Mit dem Mond wirkte das Ganze so geheimnisvoll und zusammen mit dem Titel über Stille versprach ich mir ein großes Weltraumepos. Doch schon nach den ersten Seiten kam die Ernüchterung, denn erst einmal habe ich gar nichts verstanden. Ein Beispiel gefällig? Um den Anfang des Buches zusammenzufassen reicht ein Satz: "Es handelt von dem Paladin Hadrian Marlowe, der eigentlich lieber Scholastiker werden will, jedoch von seinem Vater an die Kantorei verkauft wird." Wer hier denkt: Hä? Der spiegelt genau das wieder, was ich bei 80% des Buches empfunden habe. Im Buch gibt es zwar anschließend ein Glossar, aber wer bitte schlägt bei einem 1000 Seiten dicken Buch jedes zweite Wort hinten nach? Genau. Also habe ich mir das Meiste beim Lesen zusammengereimt. Besser wurde es aber nicht. Hadrian war zwar hin und wieder ganz sympathisch, ich selber konnte in ihm jedoch keine außergewöhnliche Person sehen. Durch die vielen unbekannten Begriffe und langwierigen Erzählungen über theoretische Themen entstanden auch keine Bilder beim Lesen und alles wirkte platt und eintönig. Nach 600 Seiten hatte ich die Hoffnung, dass endlich etwas aufregendes passiert. Das Ende vom Lied: Ab Seite 719 bin ich zum letzten Kapitel gesprungen und habe so das Buch beendet. Es hat nicht weh getan und das letzte Kapitel habe ich auch so verstanden. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig durch dieses Buch gequält, obwohl es so viele Anreize für Spannung gegeben hat. Daher leider hierfür eine schwache Bewertung.

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Rezension zu“Das Imperium der Stille von Christopher Rupcchio“ Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Klappentext: In einer weit entfernten Zukunft hat die Menschheit die Galaxie besiedelt und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Seit vielen Hundert Jahren befindet sich das Imperium im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin, die mit ihren gewaltigen Eisschiffen bereits Tausende Planeten zerstört haben - einem Krieg, in dem sich Hadrian Marlowe als Held hervorgetan hat. Umso schwerer wiegt sein Verrat, wegen dem er auf seine Hinrichtung wartet: Er hat ein ganzes Sonnensystem ausgelöscht. Nun, kurz vor seinem Tod, erinnert sich Hadrian an sein Leben. Dies ist seine Geschichte … Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut das Buch als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Das Buch ist schon ein ein dicker Schinken. Die Anzahl der Seiten werden den einen oder anderen sicherlich abschrecken. Zum Inhalt werde ich nicht allzu viel sagen, da ich nicht Spoilern mag. Ich finde das Buch zieht sich sehr. Aber wenn man die ersten Seiten gelesen möchte man schon wissen wie es mit dem Protagonisten weitergeht. Meiner Meinung nach ist das Buch ein gut gelungener Fantasy Roman. Jeder der in eine andere Welt eintauschen möchte wird hier nicht enttäuscht. Eure Büchereule Jenny

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Meine Meinung: Ich bin zufällig durch das unglaublich schöne Cover auf das ebenso tolle Buch gekommen und auch der Klappentext entsprach definitiv meinem Lesegeschmack. Das Einzige, das mich dann stutzen ließ waren die unglaublich vielen Seiten, aber man sollte ein Buch nicht danach bewerten, deswegen entschied ich das Buch beim Bloggerportal anzufragen. An dieser Stelle Dankeschön für das Rezensionsexemplar. Der Anfang war sehr gut beschrieben. Man konnte sich möglichst einfach in die Geschichte einlesen. Auch das fünfzig-seitige Register hat zu einem sehr entspannten Lesen geführt, da dort alles Neue in dieser Welt erklärt wurde. Hierbei lernt man auch den jungen Lord Hadrian Marlowe kennen, der uns das ganze Buch über begleiten wird. Er ist der Erbe seines tyrannischen Vaters, doch dieser hat ein ganz anderes Schicksal für ihn ausgesucht und lässt stattdessen seinen jüngeren Bruder seinen Thron erben, der in Hadrians Augen absolut unreif dafür sei. Er will seinem Schicksal entgegensetzen und flieht von seinem Heimatplaneten, um die Welt zu erforschen. Im Laufe des Buches ist mir Hadrian richtig ans Herz gewachsen. Er ist freundlich und hilfsbereit und hat einen ausgeprägten Lebensdrang. Er hat es nicht eilig sich niederzulassen und will viel lieber die Galaxie bereisen. Und selbst während seiner ersten Zeit auf einem fremden Planeten - ohne Essen, Trinken und einem Dach über dem Kopf - hat er sich immer wieder aufgerappelt und auch danach für das gekämpft, wofür er steht und woran er glaubt. Es gab immer wieder tiefe Phasen, in die er hineingefallen ist, aber durch seine Hilfsbereitschaft gewinnt er Freunde, die ihn aus solchen Phasen herausholen. Das Buch hat immer wieder kleine Höhepunkte und besonders hat mir der Part in dem Kolossos gefallen. Hadrian muss wohl oder übel wegen seiner derzeitigen Situation als Kämpfer arbeiten. Hier lernt er neue Leute kennen, die seine Ansichten teilen und ihn bei seinem Plan unterstützen wollen von diesem Planeten zu verschwinden. Währenddessen müssen sie aber auch viele Gladiatorenkämpfe ausfechten, was besonders beim Ersten sehr spannend war. Auch die folgenden Stationen im ersten Teil seines Lebens waren gut beschrieben und mit vielen Gedanken und Kommentaren untersetzt. Besonders die kleinen Kommentare die Hadrian in das Buch miteinfügt sind sehr interessant gestaltet, denn der Autor hat das Buch aus seiner Perspektive in der Zukunft geschrieben. Es ist so als würde er das, was er erlebt hatte ein letztes Mal Revue passieren. Oft empfindet man auch bei seiner Geschichte Mitleid und dadurch einen Hauch Melancholie, da ihm das Schicksal teilweise schlimme Dinge antut, aber gleichzeitig bewundert man auch seinen unbeugsamen Willen, der einem das ganze Buch lang begleitet. Durch die Beschreibung seines Lebens verliert man oft ihn diesem Buch ein Gefühl jeglicher zeit und man fühlt sich schon oft genauso wie er selbst in jeweiligen Situationen. Man kann genau nachvollziehen, wie er sich jetzt wohl fühlen muss, da man so gut wie alles aus seinem Leben mitbekommt. Andererseits muss man sich bei neuen Episoden in seinem Leben echt konzentrieren, da immer wieder neue Namen, Orte und andere Dinge hinzukommen. Dazu die neue Umgebung, die man sich schon fast automatisch vorstellt, aber bei mir z. B. erst nach einer gewissen Zeit. Man muss sich dabei auf das Buch fokussieren, da man ansonsten den Faden verliert. Danach ist das Buch aber sehr flüssig zu lesen und mach einfach nur Spaß. Auch das Ende war Spannung pur und öffnet Hadrian ein neuen Abschnitt in seinem Leben, von dem man auf jeden Fall gespannt sein darf. Fazit: Ein Buch, welches echt verdient hat gelesen zu werden, trotz seines Umfanges. Voller Abenteuer, Spannung und einer Priese Melancholie, die perfekt zusammen harmonieren. Allerdings muss man darauf achten, dass man sich wirklich nur darauf konzentriert, da man sonst schnell den Faden verliert.

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Zu Anfang konnte ich mich irgendwie nicht richtig in die Situation von Hadrian oder den anderen Figuren einfinden und fand daher die Identifikation derer eher schwierig. Meiner Meinung nach, hat sich das Buch bis ungefähr zu Hälfte ziemlich in die Länge gezogen, weshalb ich auch nur schleppend voran kam. Es gab wenige Ereignisse zu Anfang und wurde dann auf endlos vielen Seiten niedergeschrieben und bis aufs kleinste auseinander genommen. Ab ungefähr Mitte des Buches fand ich, wurde es interessanter, weil immer mehr neue Leute dazukamen und die ganze Situation auch verwirrter und nicht mehr so klar durchschaubar wurde. Am meisten identifizieren konnte ich mich mit Doktor Onderra, da sie eine Art an sich hatte die Dinge zu betrachten, die meiner sehr ähnlich war. Auch mit der Mutter von Hadrian konnte ich mich einigermaßen gut identifizieren, auch wenn von ihr nur am Anfang die Rede ist. Anfangs konnte ich Hadrian irgendwie nicht verstehen, ich konnte seine Gedankengänge zwar durchaus nachvollziehen, aber ich konnte mich selbst darin nicht wirklich wiederfinden. Später jedoch änderte sich aus das und ich konnte wirklich verstehen aus welchem Grund er die Dinge auf diese Weise getan hat, die er für sich gewählt hatte. Einer meiner Lieblinge war der Scholastiker Tor Gibson. Ich mochte vor allem seine Art die Dinge auf eine neutrale Art und Weise, sowie von außen zu betrachten. Zudem er immer einen guten Spruch oder Rat parat hatte. Der Schreibstil des Autors und die Ausdrucksweise fand ich eigentlich ziemlich in Ordnung auch wenn es in diesen langen Passagen doch eher einschläfernd war, als packend.

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Bombast

Von: A.D.

19.12.2018

Bei einem Umfang wie diesem, der noch dazu für das erste von vier Büchern steht, ist es nachsehbar, wenn der Anfang etwas holprig daherkommt und doch überdeutlich die Anleihen bei "Dune" und bei "Gladiator" und zahlreichen weiteren Quellen erkennen lässt. Tatsächlich entwickelt sich dann doch noch ein hochinteressantes Epos daraus, das zu fesseln versteht und Lust auf mehr macht, da das Buch mit fortschreitender Seitenzahl an Epik und bildgewaltigen Szenen zulegt. Vier Bände sind allerdings eine Herausforderung und es bleibt mal abzuwarten, ob es dem Autor gelingt, das, was er hier aufbaut, weiterzuführen und vielleicht sogar etwas flüssiger zu erzählen. Einen Sinn für monströse Szenarien hat er jedenfalls.

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