Leserstimmen zu
ONE OF US IS LYING

Karen M. McManus

Die ONE OF US IS LYING-Reihe (1)

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Ich habe den Debüt Roman von Karen M. McManus „One of us is lying“ schon lange neugierig beäugt, bis ich mich entschlossen habe ihn zu lesen. Das Cover fand ich direkt ansprechend und der Klappentext hat mich auf eine spannende Kriminalstory neugierig gemacht. Ich wurde von der Geschichte sehr positiv überrascht, weil es letztendlich ganz anders war als ich erwartet hatte. Worum es in der Geschichte geht: An der Bayview High haben an einem Nachmittag fünf Jugendliche Nachsitzen. Bronwyn, Nate, Addy, Cooper und Simon haben nicht viel gemeinsam, bis auf die Tatsache das Simon am nächsten Tag vorhat – über seine Gossip App – die vier anderen bloßzustellen und ihre schmutzigen Geheimnisse der ganzen Welt zu offenbaren. Simon überlebt die Stunde nachsitzen nicht, er stirbt an seiner Erdnussallergie. War es Mord oder ein Unfall? Die Polizei geht, auf Grund von Indizien, sehr schnell von einem Verbrechen aus und ehe es sich die vier anderen versehen stehen sie unter Mordverdacht, denn jeder von ihnen hatte ein Motiv Simons Leben vorzeitig zu beenden und das eigene gut gehütete Geheimnis unter Verschluss zu halten. Für Nate, Addy, Cooper und Bronwyn beginnt eine harte Zeit, sie finden sich wieder zwischen Lügen, Intrigen, Verrat, Wahrheit, den Medien, Gefühlschaos, falschen und neuen Freunden und mit vielen – scheinbar unlösbaren - Fragen im Kopf: Wer hat Simon getötet? War es einer der Vier? Wem können sie noch trauen? Und vor allem, warum gerade wir Vier? Schreibstil und Lesefluss Karen M. McManus schreibt locker und flüssig in einem jugendlichen Sprachstil. Ihre kurzen Sätze und die Einteilung des Buches erzeugen einen ziemlichen Lesesog, es war schwer das Buch beiseite zu legen. Ihr Schreibstil ist angenehm flott und ganz natürlich, ihre Beschreibungen sind zwar knapp aber anschaulich und bildhaft, ich hatte keine Probleme mir alles sehr genau vorstellen zu können oder eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Umgebung, Atmosphäre und Charaktere hat sie durch die kompletten 440 Seiten fantastisch transportiert. Zur Geschichte: Die Handlung beginnt direkt beim Nachsitzen und wird aus vier Perspektiven erzählt, das Buch ist in Kapitel und diese wiederum in Name, Tag und Uhrzeit eingeteilt. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich konnte mir sehr schnell einen Überblick über die Protagonisten verschaffen. Dadurch das das wesentliche gleich erzählt wird, und man Simons Tod direkt miterlebt, fand ich es von Anfang an auf seine Art, spannend und undurchschaubar. In den drei Abschnitten: Simon sagt, Versteckspiel & Wahrheit oder Pflicht werden Nate, Addy, Cooper und Bronwny sehr genau beschrieben: Ihre Geheimnisse, ihre Entwicklung, ihr Verhalten untereinander, Gefühle, Gedanken und vieles mehr. Die Polizeiermittlungen laufen eher hintergründig, aber sind dennoch allgegenwärtig. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und trotz der vielen Protagonisten an keiner Stelle verwirrend. Der Spannungsbogen baut sich langsam, aber stetig auf und erreicht gegen Ende seinen Höhepunkt. Immer wieder kommen neue Details ans Licht und ich kam nicht drumherum selbst Vermutungen anzustellen und mit zu rätseln. Nachdem der Fall geklärt ist endet das Buch nicht abrupt, sondern es wird noch weiter erzählt wie es den vier Jugendlichen geht, was sich geändert hat usw.... das hat mir so gut gefallen, dass ich auch noch die Bonuskapitel lesen musste, weil ich noch nicht bereit war mich von den Vieren zu trennen. Die Charaktere: Ich möchte an dieser Stelle gar nicht näher auf einzelne Protagonisten eingehen, weil es zu viel von der Story verraten würde, nur so viel: Diese Geschichte lebt durch ihre Charaktere, die mir durch die Bank alle gefallen haben. Obwohl es sich um die „typischen“ Protagonisten einer High-School Story handelt konnte mich jeder von ihnen überzeugen und für sich gewinnen, denn jeder war auf seine Art doch ganz einzigartig. Sie waren lebendig und greifbar und durch die vielen Hintergrundinformationen zu ihnen fiel es mir sehr leicht eine Verbindung aufzubauen und mich für sie zu interessieren. Besonders mit der Entwicklung der vier Jugendlichen konnte mich Karen M. McManus überzeugen und begeistern. Meine Meinung: „One of us is lying“ konnte mich durch seine sympathischen Charaktere absolut überzeugen. Ich fand dieses Buch richtig, richtig gut. Für mich war es fesselnd mit zu erleben wie sich diese Tragödie auf die Vier auswirkt. Was sich für sie verändert und wie es sie verändert. Die Story an sich war nicht nervenaufreibend spannend, aber sehr geheimnisvoll, undurchsichtig und gut durchdacht. Mit ihrem flüssigen, flotten und anschaulichen Schreibstil konnte mich Karen M. McManus absolut begeistern und es hat so großen Spaß gemacht immer weiter und tiefer in die Geheimnisse der Jugendlichen vorzudringen, so dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Natürlich sprechen wir hier über die vier typischen Stereotypen einer High-School Geschichte und trotzdem oder genau deswegen hat es mir so gut gefallen, denn jeder für sich war ganz einzigartig und konnte mich für sich gewinnen. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mich mit ihnen gefreut, sie haben mich interessiert und ich freue mich auf jeden Fall schon auf „One of us is next“, denn ich habe noch nicht genug von Bronwyn, Nate, Addy und Cooper.

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Zu Beginn habe ich einige Kapitel und Seiten gebraucht, um in das Buch reinzufinden. Aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch das tolle Cover. Und auch der Klappentext hat mich dann sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist einfach toll. Es liest sich sehr flüssig. Die Geschichte wird chronologisch erzählt und dabei wechselt immer wieder die Perspektive, sodass man die Handlung durch die Augen der vier Hauptprotagonisten erlebt. So lernt man jeden einzelnen viel besser kennen und erfährt schnell, dass jeder so seine Geheimnisse hat. Ich habe eine Weile gebraucht bis ich mit den Charakteren warm geworden bin. Aber dann war ich wirklich gefangen. Die Handlung ist super durchdacht und folgt einem roten Faden. Zwar hatte ich schon recht früh eine Ahnung, wer hinter allem stecken könnte, aber das hat der Spannung nicht geschadet. Dieses Buch ist definitiv nicht nur für Jugendliche eine gute Wahl. Auch als Erwachsener ist man hier gut unterhalten. Lediglich die Highschool-typischen Stereotypen (Nerd, Prom-Queen, Sportass und Außenseiter) haben mich besonders zu Beginn sehr gestört. Im Verlauf der Buches machen aber alle vier enorme Verwandlungen durch und sie sind alle nicht so eindimensional, wie ich anfänglich glaubte und so sind sie mir allesamt sehr ans Herz gewachsen. Alles in allem verdient dieses Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung und 4 von 5 möglichen Leseeulen 🦉🦉🦉🦉

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Handlung Fünf Schüler*innen müssen nachsitzen. Wer hätte gedacht, dass einer von ihnen den Raum nie wieder lebend verlassen wird? Simon ist dank seiner Gossip-App, auf der er berüchtigte Nachrichten über die Schüler*innen der Bayview High veröffentlicht, nicht besonders beliebt – insbesondere, weil sich seine Nachrichten bisher immer als wahr herausgestellt haben. Beim Nachsitzen bricht er plötzlich zusammen und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Die Polizei fängt an, wegen Mord zu ermitteln und die vier anderen Schüler*innen stehen im Rampenlicht: Bronwyn ist eine vorbildliche Schülerin, der niemand einen Mord zutraut. Addy, die typische Homecoming-Queen, scheint ebenfalls nicht in der Lage dazu zu sein. Nate, der etwas von der Bahn abgekommen ist und Cooper aus dem Baseball-team scheint es eher zuzutrauen zu sein, obwohl sie eigentlich zu nett sind. Doch dann zeigt sich, dass alle vier ein Motiv haben. Und, dass alle vier dazu in der Lage gewesen wären, einen Mord zu begehen. Meine Meinung Ich liebe es einfach, wenn mich ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln kann. One of us is lying hat genau das geschafft! Das Buch ist einfach in vielerlei Hinsicht genial. Die Geschichte ist undurchschaubar. Nachdem Simon plötzlich gestorben ist, will man als Leser*in natürlich unbedingt wissen, wer dahintersteckt. Ist es wirklich einer der vier Schüler*innen und wenn ja, wer? War es doch der Lehrer? Oder ein Unfall? Ich habe meine Meinung im Laufe des Romans oft geändert. Zu keiner Zeit war ich mir sicher, wer es war, obwohl ich zwischendurch starke Vermutungen hatte. Gelegentlich war ich völlig aufgeschmissen und wusste gar nicht mehr, was ich glauben soll. Das Ende war zwar eine der Möglichkeiten, die ich zwischendurch kurz in Betracht gezogen habe, aber eher unwahrscheinlich fand. Daher war ich doch ziemlich überrascht. Die Figuren erschienen mir allesamt unschuldig. Sie schienen teilweise sogar an dem Druck zu zerbrechen – oder doch an ihren Schuldgefühlen? Ich war mir bis zum Schluss unsicher. Jede*r hätte es sein können. Obwohl ich alle von ihnen unter Mordverdacht gestellt habe, sind mir die Charaktere unheimlich schnell ans Herz gewachsen. Mich hat es gefreut, dass man so viel über ihren Hintergrund erfahren hat. Jede*r war auf seine Art liebenswert und unverwechselbar. Trotzdem hatte ich meine Lieblinge, z.B. Bronwyn, und habe die ganze Zeit gehofft, dass sie nichts mit dem Mord zu tun haben. Gerade, weil mir alle so ans Herz gewachsen sind, muss ich nun unbedingt wissen, wie es weitergeht und die Fortsetzung lesen. Der Stil des Romans hat mich sehr an die Fernsehserie Pretty Little Liars erinnert, die ich übrigens auch sehr mag. Falls ihr auch Fans von Pretty Little Liars seid, dürft ihr dieses Buch auf keinen Fall verpassen! Das Cover Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut! Die vier „Puzzleteile“, die nicht recht zusammenpassen wollen; die vier Figuren im Mittelpunkt der Ermittlungen und dazu die roten Großbuchstaben – es ist einfach stimmig. Ich finde das Cover sogar schöner als das der englischsprachigen Originalausgaben mit dem gleichen Titel. Fazit Ich kann dieses Buch ausdrücklich weiterempfehlen! Es ist spannend, gut geschrieben und beinhaltet neben einer tollen Geschichte auch super Charaktere. Ihr solltet nur gewarnt sein, dass das Risiko besteht, dass ihr das Buch nicht wieder aus der Hand legen werdet, bis ihr auf der letzten Seite angekommen seid.

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Amerika. Die Geschichte führt uns in eine Highschool. In den Vordergrund rücken fünf Charaktere, die an einem Nachmittag zum Nachsitzen eingeladen werden. Nate, der immer noch als Drogendealer betitelt wird; Cooper, der Baseballspieler; die wunderschöne Addy; das Superhirn Brownyn und zu guter Letzt Simon, der eine Gossip-App entwickelt hat, mit der er viele Geheimnisse der Schüler*innen der Highschool offenbart. Beim Nachsitzen läuft es doch dann anders als geplant, auf dem Schulgelände stoßen zwei Autos zusammen, und kurz danach bricht Simon zusammen. Im Krankenhaus kann Ihm niemand mehr helfen, und Simon stirbt. Die Polizei geht von einem Mord aus. Warum? Das Opfer wollte am nächsten Tag einen Post, der Wahrheiten über die anderen „nachsitzenden“ Schüler*innen offenbart, posten. Jeder der vier Charaktere hat was zu verbergen und steht somit im Fokus der Polizei. Ich fand es gut, dass wir direkt mit der Rahmenhandlung und dem Todesfall ins Geschehen starten. Die Geschichte wird jeweils aus der Perspektive jedes Verdächtigen geschildert. Dies ist abwechslungsreich und man kann jeden Charakter besser kennenlernen. Es entsteht ein vielschichtiges Konstrukt jedes Charakters, da man tiefe persönliche Geheimnisse und Gedankengänge erfährt. Man fiebert mit, man hinterfragt: „Wer ist am Tod von Simon Schuld?“ Und danach ging es wie aus dem Nichts bergab. Das Buch wurde zu sehr in die Länge gezogen. Monotonität und Langweile kam auf. Der Spannungsbogen hat sich dann wieder im letzten Drittel gefangen. Man erkennt zum Schluss wie einzelne Stellen zusammenhängen und meiner Meinung nach, konnte man den weiteren Verlauf der Handlung vorausahnen. Trotzdem haben sich die letzten Seiten gut gelesen. Die Charakterentwicklung insbesondere die Selbstfindungsprozesse der einzelnen Personen stellen für mich ein Highlight in diesem Buch dar. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht liest. „One of us is lying“ ist auf jeden Fall ein Buch, welches sich zu lesen lohnt. Trotz einer gewissen Monotonität im Mittelfeld, konnte mich das Jugendbuch noch fesseln könne. Eine Leseempfehlung für die Leser, die wenige Thriller lesen. Thrillerliebhaber können hier eventuell enttäuscht werden.

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Weltklasse

Von: Falk Fink aus Deutschland

01.05.2020

Wir mussten es (im Original natürlich) in unserem Englischkurs (EF) lesen. Erste Schullektüre überhaupt die ich in zwei Tagen verschlungen habe. Ich konnte absolut nicht aufhören zu lesen und hatte bis kurz vor Ende keine Ahnung wer denn nun wirklich der Mörder ist.

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Cover Das Cover finde ich passend zum Buch und auch sehr ansprechend. Die Fotos der Personen passen sehr schön zu den vier Hauptprotagonisten. Inhalt Bronwyn, Nate, Addy, Cooper und Simon werden zum Nachsitzen verdonnert, weil sie mit Handys in der Schule erwischt wurden. Das dubiose ist jedoch, dass die Handys ihnen jemand untergeschoben hat, denn sie gehören ihnen gar nicht. Irgendjemand muss also gewollt haben, dass ausgerechnet diese fünf Personen sich alleine in einem Klassenzimmer aufhalten. Und dann geschieht etwas unfassbares. Draußen gibt es einen leichten Autounfall, worauf der Aufsicht führende Leher das Klassenzimmer verlässt. Während alle abgelenkt sind und aus dem Fenster schauen muss jemand Simon Erdnussöl in sein Getränk gemischt haben, denn dieser bricht kurz nachdem er etwas trinkt zusammen und stirbt schließlich an einem allergischen Schock. Simon war ein sehr unbeliebter Schüler, denn er hat eine App geschrieben, auf der er regelmäßig unschöne, aber wahrheitsgemäße, Geschichten über seine Schulkameraden postet. Und am Tag seines Todes wollte er etwas über Bronwyn, Nate, Addy und Cooper schreiben. Der Post wurde bereits von ihm vorbereitet, aber noch nicht veröffentlicht. Somit sind alle vier plötzlich Verdächtige in einem Mordfall und somit ein gefundenes Fressen für die Presse und manche Schüler. Simons Tot droht daher nun auch das Leben der vier sehr unterschiedlichen Schüler zu zerstören. Meine Meinung Also "Liebe auf den ersten Blick" war es bei mir und dem Buch nicht. Nach einem guten Start fand ich, dass sich viele Seiten wie Gummi zogen. Es hat wirklich eine Weile gedauert, bis endlich etwas Spannung in die Geschichte reinkam. Wobei man aber sagen muss, dass der Schreibstil der Autorin es zulässt, schnell zu lesen, so dass man durch die langweiligeren Stellen auch schnell durchfliegen kann. Teilweise fand ich es auch sehr vorhersehbar. Zum Beispiel was mit Cooper los war, war für mich keine Überraschung und auch die Überführung der Mörderin bzw. des Mörders (ich will ja nichts verraten ;-) ) war keine Überraschung. Aber man muss sagen, so wie das alles durchdacht und aufgebaut war, war es dann wiederum genial. Die Auflösung der Geschichte fand ich somit richtig gut. Bronwyn spielt oft das schlaue Naivchen, das war manchmal recht anstrengend. Genauso wie Addy, die aber wiederum mehr zu bieten hat, als sie sich zutraut. Die Entwicklung ihres Charakters fand ich wirklich sehr gelungen, genauso wie die Entwicklung von Coole. Nate hat mir von Anfang bis Ende am besten gefallen und er ist für mich auch am authentischsten. Fazit Vor allem am Anfang war ich ein bisschen enttäuscht von dem Buch, was sich im Verlauf der Geschichte aber Gott sei Dank legte. Denn es wurde doch noch sehr unterhaltsam und abwechslungsreich, weswegen ich mich jetzt auch sehr auf die Fortsetzung freue. Wer gerne Jugendbücher liest, wird das Buch sicher mögen.

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Inhalt: Simon ist nicht sonderlich beliebt, eher gefürchtet, denn er gibt auf seinem Blog die schlimmsten Geheimnisse seiner Mitschüler preis. Als er eines Tages beim Nachsitzen einen allergischen Schock erleidet und danach stirbt, steht für die Polizei fest: es war Mord. Infrage kommen genau die vier Mitschüler, die mit ihm nachsitzen mussten, denn Simon wollte einen Skandalpost auf seinem Blog veröffentlichen und Bronwyn, Addy, Cooper und Nate hatten etwas zu verbergen und somit ein Motiv… Meinung: Ich hatte bereits viel von diesem Jugendthriller im Vorfeld gehört, viel Gutes und davon wollte und musste ich mich selbst überzeugen. Allein das Cover machte mich schon neugierig und kaum hatte ich mit dem Lesen angefangen, wurde ich von der spannenden Story mitgerissen. Die Geschichte wird abwechselnd aus vier Perspektiven erzählt, somit erhält man als Leser einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Jugendlichen. Ich habe mit Bronwyn, Addy, Cooper und Nate mitgefiebert und mitgelitten und die ganze Zeit mitgerätselt, wer denn tatsächlich zu solch einer Tat fähig wäre. Jeder von ihnen hat gelogen und seine Fehler gemacht. Authentisch und glaubhaft stellt die Autorin die Entwicklungen der Figuren in eine wahnsinnig spannende Rahmenhandlung. Das Ganze wird durch einen tollen, leicht zu lesenden, aber auch fesselnden Schreibstil untermauert. Für mich war das eine spannende Story mit überraschendem Ende. Fazit: Mit „ONE OF US IS LYING“ ist Karen M. McManus ein grandioser Reihenauftakt gelungen. Eine fesselnde Story mit großartigen Protagonisten macht dieses Buch zu einem Lesehighlight. Diesen Jugendthriller empfehle ich Lesern ab 14 Jahren und vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

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Als großer Thriller-Fan war ich umso erfreuter darüber, ein Jugendbuch aus diesem Genre zu lesen. Das Cover mit dem hervorstechen Titel ist ein Blickfang und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Baynview, Kalifornien, an einem warmen Sommertag werden 5 Jugendliche zum Nachsitzen verdonnert. Doch ein Schüler kommt bei einem „Unfall“ ums Leben. Als dann ein Post 4 Gründe für den Tot des Schülers liefern, geraten die 4 Nachsitzenden ins Visier der Polizei. So verbünden sich die Schüler, um ihre Unschuld zu beweisen… Als ich das Buch beendete, blieben mir die Protagonisten mit all ihren Sorgen, lange in Erinnerung. In der Geschichte fehlt es an nichts. Im ersten Moment wurde es spannend und mitreißend, im nächsten war es humorvoll, emotional und dramatisch. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und mitreißend. Die Protagonisten waren authentisch und sympathisch, so dass mir kein Charakter einfällt, der mich nicht berührte. Alle waren auf ihre Art einzigartig und lagen mir am Herzen. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive und in der Gegenwart jeweils von einem der 4 Schüler berichtetet. Simon versucht mit seiner App „About That“ nicht nur die Aufmerksamkeit aller Schüler zu erlangen, sondern auch ihre schlimmsten Geheimnisse an Tageslicht zu bringen. So macht er sich zum Feind der gesamten Schule. Als ausgerechnet er während des Nachsitzens durch einen allergischen Schock ums Leben kommt, kommen nun Bronwyn, Addy, Cooper und Nate als Rächer ins Visier. Bronwyn ist eine Streberin wie im Bilderbuch. Wäre da nicht ein Vergehen, das sie ihre gesamte schulische Laufbahn und Zukunft kosten könnte. Ausgerechnet Simon ist derjenige, der ihr Geheimnis kennt und es kurz nach seinem Tod an die Öffentlichkeit bringt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die nur ihre Zukunft in Yale vor Augen hat. Ich mochte sie sehr, denn sie wusste stets, wie sie sich in welchen Situationen zu verhalten hat. Ihre hartnäckige und fürsorgliche Art schätzte wusste ich sehr zu schätzen. Die 17jährige Addy führt mit ihrem Freund an ihrer Seite eine schöne Jugend, wäre da nicht ein kleines Geheimnis, welches niemals an Licht kommen darf. Besonders ihre Abneigung gegen einen gewissen TJ, bei dem ihr speiübel wurde, weckte besonders mein Interesse. Da stellte ich mir die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden und dem Post gab. Sie brachte unter den Schülern die größte Veränderung mit. Zum einen war sie sich bzgl. ihrer Beziehung nun unsicher und zum anderen zählte sie nicht mehr zu den Beliebten, so dass sie nun lernen musste, wer ihre wahren Freunde sind. Sie tat mir sehr leid, denn sie konnte nicht mit den Anschuldigungen und dem Getuschel umgehen. Cooper ist mit seinem Südstaatenakzent nicht nur ein Frauenschwarm, sondern ein talentierter Spieler, dessen Karriere durch den Post von Simon ruiniert wird. Aber es ist nicht das einzige, was er verbirgt. Cooper hat eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Er ist eine herzensgute Person, die loyal und hilfsbereit ist. Nate führt ein gefährliches Leben. Als Drogendealer ist er auf Bewährung draußen, daher darf er sich keinen Fehler erlauben. Wäre da nicht Simon, der mit seinem Post ein direktes Ticket für eine Gefängniszelle liefert. Anfangs versucht er alles locker zu sehen, bis er als einziger ins Visier gerät. Von da an schließt sich Nate den anderen an, um nicht zu Unrecht verhaftet zu werden. Er stellt den Bad-Boy da, der sich nichts aus den Tuscheleien macht. Ich konnte sowohl seine gleichgültige als auch die weiche Seite sehr gut leiden. Das Buch war einfach großartig. Es gab keinen Moment, an dem ich mich langweilte. Im Gegenteil: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mit jedem Kapitel und Charakter wirft die Autorin dem Leser kleine Geheimnisse zu, die mich neugieriger machten, so dass ich unbedingt weiter lesen musste. Die Spannung baute sich von Kapitel zu Kapitel immer weiter auf. Das Ende war unvorhersehbar und gut abgerundet. Fazit: Ein Jugendthriller für jede Altersgruppe. Die Autorin liefert dem Leser spannende, emotionale und humorvolle Momente. Großartige Umsetzung der Grundidee und Ausarbeitung der Protagonisten. Große Leseempfehlung.

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